Selektion bereits in F2-Jugend

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  • Um sportlich mithalten zu können würde ich einen Stamm von 4-5 Kindern bilden die sich Durch Leistung und Einsatzbereitschaft hervortun.

    Ja, das schließt auch die Trainerkinder ein. Ich kenne einige Teams von G-D Jugend und in allen Fällen gehörten die Trainerkinder wenn sie nicht die besten des Teams waren zumindest zu den Top 5 gehörten.

    Du schlägst hier eine Vorgehensweise vor, die dem Problem von Ronaldo_73 sehr nahekommt. Im Falle des Threaderstellers geht es um eine U8!

    Ja, auch ich habe im Laufe der Jahre Trainerkinder kennengelernt, die zu den Top5 der Mannschaft gehörten. Deutlich höher war allerdings die Anzahl der Trainerkinder, bei denen der Trainer glaubte, dass sein Kind zu den Top5 der Mannschaft gehöre...

    Viel zu oft wurden dann auch die weiteren Klischees erfüllt: 10 auf den Rücken, Binde an den Arm, alle Standards gebucht und die Mitspieler schön rumkommandieren.
    Das extremste Beispiel war einer, der die Kabine mit den Worten "Achtung, hier kommt der Kapitän." betrat. Ob seine Mitspieler sich dann auf den Boden werfen mussten, weiß ich allerdings nicht. Ich warne davor, eine Zweiklassengesellschaft einzuführen.

    Das Vorgehen von Goodie , in etwa gleichstarke Blöcke zu bilden, habe ich in vergleichbaren Situationen auch immer angewandt und bin damit bestens gefahren.

  • Gerade zurück vom Spiel.

    Wir hatten zwölf Kinder dabei und somit 5 zum Auswechseln.

    Bei mir ist die Erkenntnis gereift, dass ich zukünftig nur noch maximal 10 Kinder mitnehme und so verfahre wie Goodie es auch macht. Da ist den Kindern mehr geholfen, da die Kinder mehr Spielzeit haben wenn sie dabei sind.

    Man kann sich fast nicht auf das Spiel konzentrieren, da man entweder ständig gefragt wird "wann darf ich wieder rein?" oder die Rasselbande im Zaum halten muss.

    Zudem verliere ich dann auch irgendwann den Überblick, wer wieviel schon gespielt hat.

  • Hallo,


    wenn Dein Sohn in diesem Alter Spaß am Fußballspielen hat, solltest Du das fördern. Es ist doch ganz normal, dass einige Kinder in diesem Alter noch zurückhalten sind und noch nicht ganz aus sich rausgehen. Dein Sohn braucht jetzt aber einen vernünftigen Trainer. Das was Du beschrieben hast ist nicht vernünftig und nicht kindgerecht. Schau Dir andere F Teams in Eurer Gegend an, sprich mit den Trainer und beobachte das Training. Auch ohne Fußballwissen kannst Du bestimmt erkennne, welcher Trainer es besser macht.

  • Viel zu oft wurden dann auch die weiteren Klischees erfüllt: 10 auf den Rücken, Binde an den Arm, alle Standards gebucht und die Mitspieler schön rumkommandieren.

    Das extremste Beispiel war einer, der die Kabine mit den Worten "Achtung, hier kommt der Kapitän." betrat. Ob seine Mitspieler sich dann auf den Boden werfen mussten, weiß ich allerdings nicht. Ich warne davor, eine Zweiklassengesellschaft einzuführen.

    Genau dieses Problem hatten wir in der ehemaligen Mädchenmannschaft meiner Tochter. Leider hatte die Tochter des Trainers noch dazu ein extrem großes Selbstbewusstsein und dies wurde vom Vater auch noch unterstützt. Sie gehörte zu den 3 schwächsten Spielerinnen und rief im Spiel den anderen Kindern Dinge zu, die auch noch falsch waren. Anfängerinnen, die dies noch nicht wussten, handelten dann eben dementsprechend. Aber auch das wollte der Vater anscheinend nicht sehen.

  • Selbst wenn man das als gerecht empfindet...
    An Eure Kinder sendet Ihr damit das Signal, dass Regeln, die für andere gelten, für sie nicht gelten. In den Jahren, in denen ich eigene Kinder trainierte, wollte ich ihnen gerade diesen Status nicht geben.

    Das der Trainersohn immer dabei ist, sollte für alle Eltern klar sein. Denn man opfert genug Familienzeit für alle Kinder.

    hat allerdings nichts mit Spielzeit zu tun.

    Ansonsten gilt das von Follkao gesagte ganz klar. Regeln gelten für alle.

    Ich denke man hat eher das Problem, das man seinem Sohn zuwenig Spielzeit gibt, weil man andere

    auf keinen Fall benachteiligen möchte.

    Das war bei mir eher das Problem. Als ich am Spieltag bei der C mal 2sehr kurzfristige Absagen hatte, habe ich meinen Sohn mitgenommen, der dann aber 70 Minuten auf der bank saß. Hat Ihm nichts ausgemacht. Natürlich hätte ich das aber bei anderen nicht gemacht.

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Dass das Trainerkind dabei ist sehe ich auch so .Denn ein weiterer Punkt ist : Wenn ich einem Kind absage kann es etwas anderes mit seinen Eltern übernehmen. Wenn ich meinen Kindern absage können sie trotzdem nichts mit mir unternehmen. Und ich vermutlich die meisten anderen hier machen das Training als Ehrenamt für das man sehr viel Famillienzeit opfert.
    Die Analogie für Eltern wäre ja "Dein Kind spielt an folgenden Wochenenden nicht. Bitte finde eine Betreuung für diese Tage für dein Kind und komme jeweils für 3 Stunden im Kuchenverkauf helfen"


    Ansonsten wechseln wir in der F-Jugend nach einem Zeit Schema (alle 2 Minuten der reihe nach) und versuchen nie mehr als 2-3 Auswechselspieler dabei zu haben. Damit aber umgekehrt nicht jeder nur alle 3 Wochen spielt versuchen, wir neben der Staffel Freundschaftsspiele auszumachen => Jeder der dabei ist spielt den Großteil davon und die Pausen sind möglichst kurz.


    Innerhalb des Trainings sollte meiner Meinung nach in der F Jugend generell der Fokus auf Spiele und Spielformen liegen. Gerade "stupides" zupassen schalten die Kids ab, führen die Bewegungen oft mangelhaft aus und den sinn verstehen sie nicht

    Wer passt schon wenn er a ) nicht dribbeln kann b) der Mitspieler den Ball nicht annehmen kann...

    Wenn man stattdessen Spiele hat, die das Abgeben in Form von Erfolg belohnen und die Kinder am besten sehen, dass sie besser werden sind die Kinder interessierter sich zu verbessern und rufen mehr von dem ab was sie können.


    Versteht mich nicht Falsch, klar haben Übungsformen ihre Daseins Berechtigung und erstmal müssen die Kids lernen wie nehme ich einen ball an, womit kann ich denn dribbeln / wenden / passen ? Und das geht in einer Übungsform, ohne (lange) Warteschlange ganz gut. Aber der Trainings Schwerpunkt so wie es am Anfang des Threads klingt sollte bei einer F Jugend meiner Meinung nach woanders liegen.

  • Ich möchte nochmal die kleine Besonderheit bei uns erwähnen: hier handelt es sich nicht um ein Trainerkind sondern um fünf !!! Und ich bin eben nicht der Meinung, dass die Trainerkinder immer dabei sein müssen. Auch sie sind einfach nur ein Teil der Mannschaft. Warum sollen sie eine Sonderstellung erhalten? Weil Papa der Trainer ist? Und wenn meine eigenen Kids bei jedem Spiel gesetzt sind, kann ich logischerweise nicht jedem anderen Kind Einsatzzeit ermöglichen. Bei fünf Trainerkindern schon gleich gar nicht. Und eben nicht jeder Trainer fährt mit zu jedem Spiel. Also das Argument „Familienzeit“ zieht hier dann nicht. In der Regel sind nur zwei Trainer beim Spiel anwesend, aber alle Trainerkinder.

  • Trainer E dann bist du allerdings eine Besonderheit. Bei uns sieht schon jeder Trainer zu, dass sein Kind genügend Einsatzzeit bekommt. Geht ja auch gut, wenn man der Hälfte der Mannschaft bezüglich der Spiele keine Beachtung schenkt.

    So besonders ist das nicht ;) bei uns sind es zwei Trainerkinder. Und wie schon mal erwähnt, wenn ich als Trainer dabei bin, dann fährt auch mein Sohn mit. Allerdings bedeutet das nicht, dass er mehr spielt als die anderen oder gar eine Dauerkarte oder Stammplatz hat. Im Gegenteil, für ihn wär es wahrscheinlich besser, er hätte nicht seinen Vater als Trainer, denn wenn jemand zurück stecken muss, dann ist er es. Und das hauptsächlich deswegen, um mir die Diskussionen über vermeintliche Bevorzugung zu ersparen.

    Wir hatten das Thema bei uns zu U8/U9-Zeiten auch mal. Er hat auch da nicht mehr gespielt als alle anderen, aber es gab natürlich Eltern die sich daran stießen, dass er immer mit fahren durfte. Es brauchte genau ein klärendes Gespräch samt dem Angebot meinerseits, gern mal bei einem Spiel daheim zu bleiben, sollte jemand anderer meine Aufgaben übernehmen wollen.

  • Im Gegenteil, für ihn wär es wahrscheinlich besser, er hätte nicht seinen Vater als Trainer, denn wenn jemand zurück stecken muss, dann ist er es. Und das hauptsächlich deswegen, um mir die Diskussionen über vermeintliche Bevorzugung zu ersparen.

    Das glaube ich irgendwie auch nicht (mehr). Mein Sohn -mußte- auch ins Tor, weil zu F/anfang E keiner mehr wollte.

    Hat Ihm überhaupt nicht geschadet. Da gabs auch Diskussionen warum man den ins Tor stellen könne. Weil es auf dem Feld auch ganz gut klappte damals schon. Mußte er eben, weil Trainersohn- fertig.

    Wollte in der E oder Anfangs D jeder offensiver sein, sind eben die beiden Trainersöhne in die Abwehr gegangen. Kein Problem.

    Viele Kids von Trainern haben damit doch auch kein Problem. Und schädlich für die fußballerische Entwicklung ist es keinesfalls.

    Beide haben allerdings ein Ego Problem auf dem Feld mittlerweile. In der Form, das Sie eher nochmal abspielen, anstatt das Tor auch mal locker selbst zu machen. Das kenne ich auch von Trainerkindern anderer Vereine. Das ist aber weniger schlimm.

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Und ich bin eben nicht der Meinung, dass die Trainerkinder immer dabei sein müssen. Auch sie sind einfach nur ein Teil der Mannschaft. Warum sollen sie eine Sonderstellung erhalten?

    Weil der Papa, wenn er das richtig macht, viele Stunden auch abseits des Trainings und Spielbetriebs in ein Team investiert. Und das in der Regel kostenlos und neben dem Beruf. Bei mir sind das für meine F-Jugend zwischen 3-8 Stunden jede Woche zusätzlich zu dem Thema Training , Auf und Abbau , Fortbildungen, Lehrgängen, Erste Hilfe Kurse, Zeit bei Ämtern (Führungszeugnisse beantragen),Spielbetrieb......


    Das sind sehr viele Stunden die der Familie und dem Kind ohnehin fehlen. Z. Bsp. um bei den Hausaufgaben helfen, jemanden zum Arzt fahren,....

    Das bringt manchmal große organisatorische Herausforderungen mit sich. Auch Themen wie Regelungen mit dem Arbeitgeber finden, dass man im Winter früher von der Arbeit kann, weil die Hallenzeiten so früh sind und ich zuverlässig vor den Kindern da sein muss. Und dann nach dem Training nochmal 1,2 Stunden arbeitet (Zeit die wieder der Familie fehlt)
    Zusätzlich ist ein Trainer auch dann da, wenn sein Kind mal krank ist oder nicht kann oder halt mal lieber was anderes macht.


    Ronaldo_73 Würdest du regelmäßig zu einem Training / Spieltag kommen, Aufgaben und Verantwortung übernehmen wollen, wenn dein Kind krank ist , nicht kann oder nicht spielen darf? Im Zweifel könntest dich ja auch als Trainer bewerben was zu einer Win-Win Situation führt.


    Wenn Trainer ihre Kinder nicht mitnehmen, haben Sie noch weniger Zeit für ihre eigenen Kinder und viele würden aufhören.


    Dann hätten wir deutlich weniger Mannschaften und die Kinder könnten nochmal weniger Spielen. Wobei bei mir mein Sohn genauso wie die anderen Kinder bei einem Spiel durchortiert.

    Anders würde ich das sehen wenn Trainer das als Job machen und dementsprechend bezahlt werden.


    Dass es bei euch 5 Trainer alle mit Kindern sind, ist halt ein Problem.

    Aber da stellt sich mir die in meinen Augen viel wichtigere Frage warum macht ihr dann nicht 2,3,4 Teams? Dann kann doch jeder genug spielen und genug Trainer zum Betreuen wären ja da....


    Und könnte dann nicht nahezu jeder jedes Wochenende spielen?

    Weil das sollte das angestrebte Ziel sein.

  • Das der Trainersohn immer dabei ist, sollte für alle Eltern klar sein.

    Dass das Trainerkind dabei ist sehe ich auch so .

    Es war für meinen Sohn damals vollkommen selbstverständlich, dass für ihn exakt die Regeln galten, dir für die anderen auch galten.
    Wenn er aussetzen musste, ist er natürlich mitgefahren - hat aber nicht gespielt. Das haben viele andere genauso gehandhabt.

    Ich denke man hat eher das Problem, das man seinem Sohn zuwenig Spielzeit gibt, weil man andere

    auf keinen Fall benachteiligen möchte.

    Auch das ist falsch. Das Trainerkind soll aus meiner Sicht keine Vorteile aber auch keine Nachteile haben.

    Weil der Papa, wenn er das richtig macht, viele Stunden auch abseits des Trainings und Spielbetriebs in ein Team investiert. Und das in der Regel kostenlos und neben dem Beruf. Bei mir sind das für meine F-Jugend zwischen 3-8 Stunden jede Woche zusätzlich zu dem Thema Training , Auf und Abbau , Fortbildungen, Lehrgängen, Erste Hilfe Kurse, Zeit bei Ämtern (Führungszeugnisse beantragen),Spielbetrieb......

    Dafür, dass der Trainer seinem Hobby Fußballtrainer nachgeht, muss dessen Kind mit höherer Spielzeit belohnt werden? Leuchtet mir nicht ein.

  • Auch das ist falsch. Das Trainerkind soll aus meiner Sicht keine Vorteile aber auch keine Nachteile haben.

    Sicher ist das falsch. Man tendiert aber sicher eher in diese Richtung.

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Sicher ist das falsch. Man tendiert aber sicher eher in diese Richtung.

    Der eine tediert in die eine Richtung - der andere in die entgegengesetzte Richtung. Ich habe durchaus persönliche Erfahrungen mit dem einen oder anderen Fehler, den ich hier kritisiere, weil ich ihn selbst gemacht habe. In den Zeiten, in denen ich eigene Kinder trainiert habe (<50% meiner Trainerzeit), hatte mein älterer zunächst auch eher Nach- als Vorteile.
    Ich habe das dann erkannt. Naja... Ehrlich gesagt hat er mich darauf gebracht...
    Ich habe später peinlich darauf geachtet, dass er exakt die Behandlung bekommt wie alle anderen. Als ich Jahre später meinen jüngeren Sohn trainierte, habe ich das sofort umgesetzt.

    Dass für sie exakt die Regeln der anderen galten, hat ihnen bei ihren Mannschaftskollegen übrigens viel Respekt eingebracht.
    Ich wollte nicht mehr der Vater sein, der sie trainiert, sondern der Trainer, der zufälligerweise auch ihr Vater ist.

  • Ich wollte nicht mehr der Vater sein, der sie trainiert, sondern der Trainer, der zufälligerweise auch ihr Vater ist.

    Schön gesagt. So sehe ich das auch.

    Da ich auch Mannschaften trainiere, und trainiert habe - ohne den Vaterbezug, gelingt es mir auch zunehmend besser.

    Wie bei vielem, muß ich aber auch hier immer wieder reflektieren und mich hinterfragen.

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Ein schwieriges Thema, ich würde mit den Trainern oder wenn einer der Haupttrainer ist das Gespräch suchen und den Vorschlag machen noch eine Mannschaft für den Spielbetrieb zu melden. Trainer und Kinder habt ihr ja genug, kannst ja das Argument bringen so können auch die Kids der Trainer noch mehr spielen. Fünf Trainer sind schon Luxus, zum Vergleich wir haben in der F-Jugend drei für drei Mannschaften.

  • Und ich bin eben nicht der Meinung, dass die Trainerkinder immer dabei sein müssen. Auch sie sind einfach nur ein Teil der Mannschaft.


    Ich bin zwar auch für Gleichbehandlung aller Spieler, habe aber dafür Verständnis, wenn der Trainersohn bei jedem Spiel dabei ist. Schließlich machen es viele Väter wegen ihren Kindern. Während des Spiels sollten diese Kinder jedoch auch die gleichen Spielanteile wie alle anderen erhalten.


    Kleiner Vorschlag: Frage doch beim Verein an, ob die Möglichkeit besteht, eine weitere Mannschaft zu melden, auch wenn nur Freundschaftsspiele gemacht werden. Dort kannst du dich als Trainer engagieren und es gerechter handhaben als es in der momentanen Mannschaft der Fall ist.

  • Dafür, dass der Trainer seinem Hobby Fußballtrainer nachgeht, muss dessen Kind mit höherer Spielzeit belohnt werden? Leuchtet mir nicht ein.

    Der Vatertrainer geht also seinen Hobby nach ?

    Das sieht meiner Meinung in der Realität ganz anders aus.
    Die meisten Vatertrainer kommen doch eher dadurch zu den Job weil es sonst keiner machen möchte.
    Meiner Erfahrung her übernehmen meist die die Verantwortung die mehrere eigene Kinder haben und auch an der Arbeit viel um die Ohren haben.
    Nicht um ihr Hobby zu fröhnen sondern um in erster Linie den eigenen, aber auch dazu den anderen Kindern sinnvollen Vereinsfußball zu ermöglichen.
    Das man dann auch noch am Wochenende sein eigenes Kind nicht mitnimmt zu den Spielen ist nun wirklich Zuviel verlangt. Da würde sich auch die Mutter bedanken wenn der Vatertrainer sich dann auch noch ohne eigenes Kind stundenlang auf den Sportplätzen rumtreibt.
    Wie schon mehrfach erwähnt heißt das nicht das die Trainersöhne dann vor Ort mehr Spielzeit bekommen.

    Deswegen bleibe ich dabei. Wer sich an der Trainingsarbeit beteiligt verdient eine größere Chance das sein Kind spielt als jemand der nur zusieht und nichts weiter auf andere Art ( z.B. Verkauf bei den Spielen) zum Mannschaftsleben beiträgt.
    Mag ungerecht aus Sicht der Kinder klingen, aber so funktioniert Es bei „normalen“ nicht Leistungsorientierten Teams nun mal.
    Da spielt die Elternarbeit auch eine Rolle.

    Zum konkreten Fall nochmal :
    Ja, fünf Trainer sind Luxus. Aber man wird sie im Laufe der Jahre alle brauchen, weil immer jemand aufhört.
    Ich würde noch nicht so schnell aufgeben. Wenn Dein Kind wirklich bei jeder Gelegenheit in der Freizeit Fußball spielt wird es auch bei vordergründig weniger Talent bald besser werden. Denn Kinder die wirklich wollen können mit Einsatz im Laufe der Jahre viel aufholen und dann bin ich optimistisch das er noch seine Chancen bekommen wird....

  • Das war bei mir eher das Problem. Als ich am Spieltag bei der C mal 2sehr kurzfristige Absagen hatte, habe ich meinen Sohn mitgenommen, der dann aber 70 Minuten auf der bank saß. Hat Ihm nichts ausgemacht. Natürlich hätte ich das aber bei anderen nicht gemacht.

    In den ganzen 4 Jahren in denen meine Tochter Fußball spielt, habe ich kein einziges Kind kennengelernt, dem dies nichts ausgemacht hätte. Da scheint dein Sohn sehr vernünftig zu sein. Oder es hängt einfach am Alter der Kinder. Meine Tochter ist erst D-Jugend, evtl. ist das anders, wenn die Kinder etwas älter sind.


    Auch sie sind einfach nur ein Teil der Mannschaft. Warum sollen sie eine Sonderstellung erhalten?

    Ich glaube das wurde hier nun oft genug überzeugend erwähnt. Ich war vor diesem Beitrag hier ehrlich gesagt auch deiner Meinung, allerdings haben mich die Argumente überzeugt, dass ich da evtl. umdenken muss.


    Ich fand das Beispiel der Mutter gut, die Kuchen verkaufen kommt obwohl ihr Kind nicht aufgestellt wurde.


    In deinem speziellen Fall sehe ich das auch nochmal etwas anders, bei 5 Trainerkindern. Aber so grundsätzlich habe ich meine Meinung geändert und ein Trainerkind sollte doch bei jedem Spiel Einsätze bekommen. Allerdings nicht mehr und nicht weniger als die anderen Kinder, die aufgestellt werden.

  • Ich habe mal einen Artikel zum Thema Vater trainiert sein eigenes Kind gelesen. Ich habe selbst 3 Söhne die alle trainiert habe. Und es ist eher so, dass man sein eigenes Kind vernachlässigt nur um sicher zu gehen, dass niemand behauptet ich würde es bevorzugen. Und das war bei mir und meinem ältesten Sohn auf jeden Fall so. Bei meinen jüngeren Söhnen mach ich das anders. Aber ich benachteilige dadurch natürlich nicht die anderen Kinder. Grundsätzlich gilt: alle sollen spielen und ausgebildet werden. Trainingsbeteiligung ist mir sehr wichtig, hat aber noch keinen Einfluß auf die Einsätze bei Turnieren.