Beiträge von StuSutcliff1976

    Hallo,


    ich möchte Dir auch noch ein paar Infos geben. Ich trainiere auch eine F, also 2011er und 2012er Kids. Der Begriff Vorbereitung passt natürlich nicht zu einer F-Jugend. Auf die Fairplay Liga muss kein Kind vorbereitet werden. Wenn man im Kinderfußball von Vorbereitung überhaupt sprechen kann, dann kann damit nur das Vorbereiten auf den in vielen Jahren folgende Erwachsenfußball sein! Deine Kinder befinden sich im Grundlagenbereich. Und Deine Aufgabe ist es alle altersentsprechend auszubilden. Ergebnisse in 6+1 Spielen sagen aber überhaupt nichts über die Fähigkeiten und Entwicklung Deiner Spieler und damit die Qualität Deines Trainings aus.

    Ich trainiere meine 2011er im 4. Jahr immer 2 x in der Woche. Dazu spielen wir in der Hallensaison viele Turniere (Funino, Futsal und alle weiteren Möglichkeiten in der Halle). In der jetzigen Feldsaison haben wir ausschließlich an Funinoturnieren teilgenommen. Und nur Funino gewährleistet tatsächlich die exakt gleiche Einsatzzeit für alle Spieler (ich habe 18).

    Davon habe ich leider noch nie gehört. Ist aber wirklich ein interessantes Modell. Und wenn Du sagst es gigt viel Zulauf, zeigt es die Bereitschaft dafür zu bezahlen. Das ist quasi wie ein Fußballcamp aber während der gesamten Saison? Schadet Deinen 2010ern bestimmt nicht. Ich gehe mal davon aus, dass es ein vernünftiges Training ist.

    Dein Einsatz ist super. Ich habe in meiner F auch einen Jungen der definitiv zu dick ist. Die Eltern und der Bruder des Jungen ebenfalls. Da kann man sich schnell ausmalen, dass es wohl am Lebenstil der Familie liegt. Natürlich gibt es Menschen die immer extrem dünn sind, egal was sie machen oder essen und es gibt Menschen die sofort zunehmen. Trotzdem sollte man das zumindest mal vorsichtig ansprechen. Du würdest die Eltern ja auch auf andere Dinge aufmerksam machen, wenn der Junge z.B. immer Schmerzen im Knie hat. Und bei einem auffälligen Übergewicht gehört das auch dazu. Es kann aber dadurch ein Problem entstehen. Die Eltern müssten sich selbst den unvorteilhaften Lebensstil eingestehen und normalerweise auch für sich selbst ändern. Das ist natürlich schwierig.

    Hallo,


    in unserem Landesverband (Niedersachen) wird mit dieser Saison der "DFB Kinderfußball" eingeführt! Es darf nicht FUNINO genannt werden. Warum kann ich gar nicht sagen. In meinemFußballkreis wurde, nachdem ich Ende der Saison nachgehakt habe, für die G und F Jugend als Alternatvie zu FairPlayLiga und Spielnachmittagen diese Spielforma angeboten. Darüber habe ich mich sehr gefreut und unsere Teams dafür gemeldet. Bei den Staffeltagen war ich dann fast alleine! Nur ein anderer Verein für die F-Jugend war auch da. Bei der G sonst niemand. Gemeldet hatten für G und F ca. 12 Vereine! Echt wenig.


    Meiner Meinung nach sind die Verantwortlich im Kreis dafür zuständig. Es wurde keine Werbung gemacht! Es gab im Vorgeld keine Informationen! Auf dem Staffeltag hat der Vorsitzende des Jugendfußballs in unserem Kreis diese Spielform als durch den DFB aufgezwungen beschrieben! Wie soll man dann Teams zusammen kriegen?


    Was würde ich mir von meinem NFV wünschen? Ganz einfach! G, F und E spielen nur noch nach dem Funino Prinzip auf dem Feld. Keine Ligen! In der Hallensaison wechseln sich Futsal, Funino und " normale" Turniere ab. Das muss der Verband sofort zur Pflicht machen und Schulungen durchführen. Nicht fragen! Einfach machen! Der DFB braucht einfach zu lange Reformen umzusetzen! Funino ist 30 Jahre alt!

    Du meinst mit "Kondition" sicher Ausdauer. In der F- und E- Jugend können Verbesserungen dort erzielt werden. Diese sind aber noch gering. Einen ausreichenden Trainingseffekt erreicht man hier durch, wie oben beschrieben, hohe Trainingsintensität. Bitte keine Platzrunden laufen. Hat zwar einen Effekt, aber finden die Kinder sicher schrecklich!

    In der Grundlagenausbildung (G bis E) Jugend steht die Individualltaktik auf dem Programm. In den Klassen danach folgt die Gruppentaktik und zum Schluss der Jugend die Mannschaftstaktik. Macht in der E und D wenig Sinn. Was willst Du denn erreichen? Wie weit sind denn Deine Spieler im Grundlagenbereich? Gibt es da nichts mehr zu tun?

    Du hast einen eigenen Verein gegründet? Nicht schlecht! Die Idee habe ich jedes Mal, wenn mich jemand in meinem Verein nervt. Wie das ganze aber abläuft kann ich Dir nicht sagen. Aber halte mich mal hier auf dem Laufenden. Wieviel Spieler hast Du denn? Wo trainiert und spielt Ihr denn?

    Hallo,


    ich kann Dir nur raten: Sorge dafür, dass Dein Junge viel spielt! Das ist doch das Wichtigste! Es ist toll, dass Euer Verein so viele Teams in den Altersklassen hat, aber F1 oder F3 ist doch nicht so dramatisch. Ich bin Kreisauswahltrainer U10. Für mich ist es nicht wichtig in welchen Verein meine Jungs spielen und wie hoch die Spielklasse ist, sondern dass sie alle spielen. Ein paar von meinen Jungs sind die besten in ihren Teams. Das ist doch gut. Warum wechseln und vielleicht Bankdrücker werden? Ich würde Dir auch nicht raten Dein Sohn zum Training der E2 zu schicken und dann zu den Spielen der E4! Er sollte doch Teil einer Mannschaft werden und eine ganze Saison mit seinen Mitspielern und seinen Trainern und auch mit den Eltern die das Team unterstützen eine tolle Saison spielen! Das ist Kinderfußball! Wenn er zusätzlich Lust hat, dann kann er ja mal bei den anderen Teams mittrainieren oder mitspielen. Er sollte aber nur zusätzlich sein.

    Wir trainieren wie es grade passt, was auch daran liegt, dass abwechselnd mein Kollege und ich den Trainingsplan machen.

    Schießen ist immer dabei, Dribbling auch. Passen eher selten, weil ich da auch wenige spannende Übungen für habe.

    Hallo, das Hauptproblem bei Bambinis ist, dass Übungsformen viel zu langweilig sind. Bambinis müssen begeistert werden! Hier eine Übung die in einer Geschichte verpackt ist. Die Kinder lieben es! Schwerpunkt Passen, aber ohne dass die Kinder das merken!


    In einem Feld kleine Pylonen aufstellen, wild verteilen. Alle Kinder haben einen Ball. Ein paar Kinder (2 bis 3 ) sind ohne Ball. Jetzt die Geschichte dazu: Die Kinder spielen Zauberer und Zwerge. Die Kinder mit Ball sind die Zwerge und der Ball ist eine Axt. Mit der Axt (dem Ball) wollen die Zwerge alle Bäume (Pylonen) fällen. Die Zauberer (Kinder ohne Ball) können durch Zauberkraft die Bäume wieder aufstellen (Kinder stellen Pylonen wieder auf).

    1. Durchgang Ball in der Hand. Ball wird gegen Pylone geschlagen, geworfen, gerollt

    2. Durchgang Ball am Fuß. Die Kinder kommen selbst irgendwann drauf, dass man mit einem Pass besser den Pylonen treffen kann. Nach einiger Zeit Aufgabenwechsel!

    Hallo Magic-Mike,


    mit U7 ist ja eine G-Jugend gemeint. Ausschließlich älterer Jahrgang? Oder auch jüngere Kinder? Diese Aufteilung ist grundsätzlich richtig, um alle Themen im Laufe der Saison abzudecken. Bei einer G-Jugend ist das, meiner Meinung nach, aber nicht erforderlich. Es reicht hier aus, eine vernünftige Trainingseinheit anzubieten, in der alle wichtigen Elemente vorkommen. Hauptbestandteil bei so jungen Kindern ist die allgemeine Koordination. Ein gezieltes Passtraining ist noch zu früh.

    Hallo,

    ich trainiere eine Kreiauswahl E und eine F-Mannschaft. Bei unserer Vereins E-Mannschaft springe ich hin und wieder im Training oder bei Spielen ein. Diese Problematik kenne ich natürlich schon seit Jahren und ist ja auch schon bei F Spielen zu beobachten. In der Halle und auf dem Feld. Im Tor und auch in der Abwehr stehen ja oft Spieler, die nicht besonders gut spielen. Das meinen zumindest veiel Trainer. Was sollen die Kinder machen: den Ball nach Vorne schlagen. Das führt dummerweise in der F und E auch oft zu Torchancen. Die Eltern am Spielfeldran fordern das nach vorne Bolzen auch regelrecht. Beim meiner F schon passiert. Um jetzt noch auf die konkrete Rückpassproblematik zurück zukommen, es macht keinen Sinn den Kinder zu sagen: Hau den Ball nach vorne!! Was haben sie dadurch gelernt? Immer hinten raus spielen. Meine Anweisungen sind immer: Ball hinlegen und passen oder aus der Hand rollen. Die Kinder entscheiden selbst. Natürlich geht da einiges schief. Aber genau diese "Fehler-Erlebnisse" helfen den Kindern mehr. Sie müssen nach Toraus schnell eine Entscheidung treffen (sonst stellt der Gegner vielleicht zu). Die Abwehrspieler müssen sich aber auch schnell und mutig anbieten. Das ist Fußball. Einen Ball aus der Hand nach vorne schlagen brauche ich meinen Kids nicht beizubringen, das bringt sie ja auch nicht wirklich weiter.


    Genauso sollte man gegnerische Teams auch eine Spieleröffnung ermöglichen. Besonders wenn es sich um schwächere Teams handelt. Wenn die jedes Mal hinten bei der Spieleröffnung den Ball verlieren und meine Jungs erzielen aus ein paar Metern ein Tor, ist das auch wenig sinnvoll.


    Über ein 0:19 sollte man auch mit einem Jugendteam mal sprechen! Nicht dass die Kids noch denken, das passiert schon mal! Der junge Torwart war anscheinend ein Problem. Mit diesem Jungen solltest Du auf jeden Fall mal reden und ihn aufmuntern. Er hilft bei Dir aus und verliert so ein Spiel!

    Man darf verlieren und man darf auch mal einen schlechten Tag haben. Aber gegen ein 0:19 kann man sich durch Einstellung und Teamgeist immer wehren. Du hast ja geschrieben es war ein Team auf Augenhöhe. Dieses Spiel kannst Du nutzen um ein Verhalten Deiner Spieler für die Zukunft zu ändern. Sie sollen mal erzählen wie sie sich gefühlt haben während und nach dem Spiel. Und dann sollen sie Dir mal erklären welche Gründe diese Niederlage hatte und wie man das in Zukunft vermeiden kann.

    In einem Breitensportverein ist der Auftrag für Dich den Jugen zu trainieren. Wenn er jetzt zum Tennis geht, bedeutet dass er zusätzlich Sport treibt. Das könnte sich sogar positiv auf seine allgemeine sportliche Entwicklung auswirken. Mach Dein Training so gut wie möglich. Vielleicht findet der Junge Dein Training ja besser als das Tennistraining. Dann ist er ja vielleicht irgendwann wieder ganz bei Dir!

    Bin jetzt mal bewusst provokant.

    Wir wollen so Spielertypen wieder haben, die so straßenfußballmäßig an die Sache herangekommen sind. Variabel, flexibel, dribbelstark und auch ein bissel Risikofreude. Spielen, spielen, spielen. Und was machen wir. 1 oder 2 * die Woche 60 bis max. 90 Minuten. Und das fangen wir dann noch mit vielseitiger Bewegungsschulung an.

    Wie oft hat denn so ein fußballbegeistertes Kind früher auf der Straße oder im Hinterhof gespielt? bzw. wie oft tut es denn das, wenn es die Freiheit dazu vielleicht hier oder in einem dritte Welt Land hat. Na jeden Tag. Und so lange wie möglich, bis die Mama gerufen hat. Und deswegen stelle ich mal die These auf, dass man ohne weiteres auch 3 oder 4 mal die Woche trainieren könnte. Man sollte es dann nur lassen, so schulmäßige Technikvermittlung oder Bewegungsschulung zu betreiben. Einfach spielen lassen, wenig eingreifen. Mal mit nem Tennisball, auf unterschiedliche Tore, auf ein Tor oder zwei oder 4. Klar für die Kinder der Helikoptereltern ist das zu viel, weil sie noch zur Musik müssen oder zum Schwimmen. Aber da sind vielleicht auch Jungs, die froh wären, jeden Tag zum Fußball zu können. Warum denn eigentlich nicht?

    Hallo,


    grundsätzlich hast Du recht. Meine Aufgabe als Kindertrainer ist es, die Kinder für das Spiel und für Sport im allgemeinen zu begeistern. Zweimal in der Woche eine G zu trainieren reicht völlig aus, wenn das Training sinnvoll durchgeführt wird. Diese insgesamt 120 Minuten bringen die Kinder bestimmt weiter. Ich möchte als Trainer aber natürlich erreichen, dass die Kinder an den weiteren Tagen im Garten, auf dem Schulhof oder der Sportanlage spielen. Das wäre der Idealzustand. Wir haben neben unserer Sportanlage die Grundschule. Dort befindet sich ein DFB Minifussballfeld, dass die Schüler in der Pause nutzen dürfen. Für mich als Trainer natürlich perfekt, dass meine G,F und E Kinder in der Schulzeit so auch noch Fussball Spielen!

    Ich bin mir aber auch sicher, dass zuviel Vereinstraining und Turniere/Spiele Kinder überfordern können. Darauf sollte man immer achten. Ich habe mit meiner F wieder viele Turniere gespielt und für einige Kids war das an der Grenze. Die ersten Anzeichen einer Überforderung sind Lustlosigkeit. Also 2 Trainingseinheiten in der Woche die möglichst perfekt durchgeführt werden, reichen wirkliche aus.


    Gruß


    Stu

    Hallo,


    ich sehe für Dich doch gar kein Problem. In der G bist Du für die Grundlagenausbildung als Trainer verantwortlich. Mehr nicht. Alle Spieler fördern und für den Sport begeistern. 11 Kinder sind sehr überschaubar. In dieser Alterklasse würde ich auch noch nicht von Talenten sprechen sondern weit und nicht so weit entwickelten Kindern. Wenn Du richtig gutes Training macht, wirst Du Dich wundern wie sich die Kids in 6 Monaten entwickeln. Es ist bei Kindern normal, dass sie teilweise regelrechte Entwicklungssprünge machen. Die Kids, die jetzt noch nicht so weit sind, können auch noch aufholen!


    Also gutes Training durchführen und viel Spaß erzeugen - Ergebnisse von Spielen und Turnieren völlig unwichtig!

    Hallo,


    ich habe eine U23 übernommen und möchte nun die Sommervorbereitung planen. Kennt jemand da konkrete Literatur oder Trainingspläne? Mir geht es vor Allem um ein stimmiges Fitness und Ausdauer Training. Die Mannschaft spielt im unteren Amateur Bereich.


    Danke

    Moin, ich trainiere seit zwei Jahren die G. Die Jungs stehen also kurz vor dem Wechsel in die F und sind eine tolle Truppe. Jede Mannschaft hat ihren eigenen Charakter, der sich aus dem Durchschnitt aller Spieler ableitet. Diese U7 ist sehr konzentriert und ergeizig.

    Ich habe jetzt noch unsere F übernommen, die bis auf 4 Spielern aus dem älteren Jahrgang besteht. Ganz anderer Mannschaft. Die Jungs können sich insgesamt wesentlich schlechter und kürzer auf einzelne Trainingssituationen einstellen. Hier musste ich mich zurück nhemen und erstmal einen "Draht" zur Mannschaft finden. Das war ich von meiner G nicht gewohnt. Ich hatte also auch unbewusst gewisse Vorurteile. Irgendwann habe ich das als Herausforderung für mich als Trainer angesehen! Und von da an wurde ich besser und es klappte mit dem Team auch besser. Die Disziplin war echt schlecht. Aber die Kinder haben wohl gemerkt, dass mein Training Spaß machen kann und haben sich in allem verbessert. Die Jungs, die ich am Anfang für die schlimmsten gehalten habe, folgen mir jetzt großartig!


    Ein Team zu trainieren, dass perfekt funktioniert, kann doch jeder! Eine Herausforderung ist doch erst ein Team bei dem es nicht läuft!

    Ein solche Mutter gibt es doch in jeder Jugendmannschaft:D! Dein Verhalten mit der Stoppuhr und dem Wechselmodus ist super. Hast Du den Eltern Deines Team das vor der Saison genau erklärt? Ich nutze dafür immer Eltern Info Briefe per Whatssapp Gruppe. So wissen alle Eltern was ich mache und was ich vorhabe. Diskussionen werden so vermieden.

    Es gibt aber immer Eltern bei denen das nicht reicht. 1. Regel: Nie am Platz in eine Diskussion mit Eltern verwickeln lassen! Hier mit den Eltern ein Telefongespräch oder ein persönliches Gespräch vereinbaren. Bei größeren Problemen lieber persönlich und unter Zeugen (Jugendleiter). Freundlich und deutlich Deinen Standpunkt vertreten. Sollten die Eltern das nicht verstehen, muss ein Wechsel angeboten werden.


    Das klingt zwar hart, besonders für den Jungen aus Deiner Mannschaft, aber Eltern die immer quer schlagen, können Dir Alles kaputt machen.