Beiträge von StuSutcliff1976

    Mein Sohn gehört natürlich dann eher zu den introvertierten Spielern. Wenn ich ihn bei Spielen beobachte, läuft er schon neben dem Gegner her, er ist beim Laufen auch schnell genug, aber der Mut zum Angriff fehlt einfach. Wenn ich dann nachfrage, warum er sich den Ball nicht geholt und angegriffen hat, sagt er häufig das der Gegenspieler schneller war als er!!!? Beim Training sehe ich halt auch das Problem,dass alle Kinder gemeinsam trainieren. Es gibt keine Gruppenaufteilung. Auch das Abschlussspiel beim Training findet mit allen Kindern und nicht in kleineren Gruppen statt. Da kommt mein Sohn, sowie weitere "schwächere" Kinder einfach nicht zum Zug, da immer die 6/7 starken Spieler am Ball sind und diesen natürlich auch nicht abgeben wollen. Erfolgserlebnisse sind daher sehr rar. Beim Training sind es immer zwischen 18-21 Kinder und 3 Trainer, da könnte man schon mal mit kleineren Gruppen spielen und trainieren, aber ich möchte dem Trainer natürlich auch nichts reinreden, da ich selbst kein Fußballer bin, mein Sohn eher zu den schwächeren gehört und die Söhne der Trainer ebenfalls in der E trainieren und zu den besten Spielern gehören. Deshalb war mein Gedanke das zusätzliche Training in einer Fußballschule, was er auch sofort machen würde. Bin mir halt einfach sehr unsicher mit dieser Entscheidung, da es doch jede Menge Geld kostet und ich nicht sicher bin ob dies zur Lösung des Problemes bei uns führt!?!

    Du hast das Problem schon gut erkannt. Wie soll ein eher introvertierter Spieler denn erste kleine Erfolge feiern, wenn in so großen Gruppen trainiert wird. Unser Wettkampfsystem ist schlecht für solche Kinder (6+1). Da kommen sie nicht oft an den Ball. Daher muss man das Training entsprechend gestalten! Und ein Grundsatz im Kinderfußball ist: In kleinen Gruppen auf kleinen Feldern spielen! Ich trainiere u. A. eine F- Jugend mit 20 Kindern. Ich habe daraus zwei Trainingsgruppen gemacht (U8 und U9). Die Einteilung mache ich nicht strikt nach Jahrgängen sondern nach Entwicklungsstand. Ich habe in dieser Saison keinen Co- Trainer. Das brauche ich aber nicht, weil max. 10 Kinder da sind und ggf. 1 oder 2 weitere aus der G mal dazukommen.

    Es ist bestimmt nicht leicht als Vater auf die Trainer einzuwirken, aber wenn es eh schon drei Trainer sind sollte man sich besser organisieren.

    Meiner Meinung nach gibt es im Kinderfußball noch einen dritten Typen, zu dem viele Kinder gehören. Diese Kinder sind auch eher introvertiert, aber eher ängstlich bzgl. der körperlichen Auseinandersetzung beim 1 gegen 1. Häufig sehe ich das bei Kindern, die körperlich unterlegen sind. Das Driblling wird doch mutig gesucht, aber sobald es körperlicher wird oder es ins Defensive 1 gegen 1 geht, halten sie sich zurück.

    Das sind die Kinder, die ich mit introvertiert bezeichnet habe. Der Mut fehlt in manchen Situationen den Zweikampf zu suchen oder einfach ein Risiko einzugehen. Für diese Gruppe ist es besonders wichtig im Training viele Erfolgserlebnisse zu durchlaufen und dafür müssen die Kids zudem viel gelobt werden. Durch den Erfolg und den Spaß steigert sich das Selbstbewusstsein. Das konnte ich bei vielen meiner Kinder über Jahre hinweg beobachten. Es ist auch wichtig die Kids in sinnvolle Trainingsgruppen zu stecken. Sie lernen von den älteren Jahrgängen und den Kinder die einfach weiter sind zwar auch etwas, sie müssen aber mit gleich entwickelten zusammen trainieren. Ich wiederhole mich hier aber wie in allen anderen Bereich im Kinderfußball macht auch hier FUNINO einfach Sinn. In einem Team und mit Gegnern mit ähnlich entwickelten Kindern können erste Erfolge gesammelt werden.

    Meiner Erfahrung nach gibt es, vereinfacht gesagt gesagt, zwei Spielertypen auf dem Feld: Introvertierte und extrovertierte Spieler. Das ist in allen Altersklassen und auch bei den Senioren so. Die extrovertierten sind in der Regel mutig und egoistisch. Diese Spieler muss man etwas in die richtigen Bahnen lenken und den Teamgeist in ihnen entwicklen. Im Kinderfußball, also bis E- Jugend einschließlich, ist das aber nicht so wichtig. Eine größere Herausforderung für Trainer sind die intorvertierten Kinder. Sie müssen motiviert werden sich mehr zuzutrauen und einfach mutiger werden. Dazu gehört auch das mutige entscheiden in Situationen. Nicht den Sicherheitspass spielen sondern den Zeikampf suchen, auch wenn dieser verloren gehen kann. Es ist schlicht mutig und bedarf einer Portion Selbstbewusstein, wenn ein Kind bei einem Spiel ein 1 gegen 1 versucht.

    Dein Sohn scheint eher zu den introvertieren zu gehören. Das ist grundsätzlich ja kein Problem. Im Training muss er nur ausreichend Möglichkeiten haben sich zu entwickeln. Mit viel Lob und positiver Ansprache kann er sich entwickeln.

    Hallo,


    in dem meisten Fällen haben Kinder beim Wechsel in die nächste Altersklasse Probleme. In der E-Jugend geht es körperlich schon ganz schön zur Sachen. Das schüchtert auch viele jüngere oder kleinere Kinder ein. Und wenn Kinder nicht voll bei der Sache sind, wird es schon nichts mit dem Fußballspielen.

    In der E musst Du als Trainer alle Basistechniken vermitteln! Dafür hast Du jetzt zwei Jahre Zeit. Taktik und System spielen keine Rolle. Das kommt erst später. Was nützen Siege in der E-Jugend, wenn die Kids in die D/C- Jugend ankommen und die wichtigsten Techniken nicht drauf haben? Also, kindgerechtes Training anbieten (Spielformen und Übungsforman als Ergänzung und ganz viel Koordination mit viel Spaß verkaufen).

    Spielen - Üben - Spielen ist eine ganz gute Grundorganisation. Mache ich auch hin und wieder. Dein Training ist ok. Denk an Koordination! Ohne diese wird es in allem anderen schwierig. Und ich empfehle Spielformen vor Übungsformen. Versuche also Dein Trainingsziel also den Schwerpunkt in Spielformen zu erreichen. Die größten Fehler/Probleme die Dir dann dort auffallen kann man durch gezielet Übungen z.B. in Kleingruppen bearbeiten. Übungen machen Kindern einfach nicht so viel Spaß, auch wenn Sie sinnvoll sind.

    Ich habe mal einen Artikel zum Thema Vater trainiert sein eigenes Kind gelesen. Ich habe selbst 3 Söhne die alle trainiert habe. Und es ist eher so, dass man sein eigenes Kind vernachlässigt nur um sicher zu gehen, dass niemand behauptet ich würde es bevorzugen. Und das war bei mir und meinem ältesten Sohn auf jeden Fall so. Bei meinen jüngeren Söhnen mach ich das anders. Aber ich benachteilige dadurch natürlich nicht die anderen Kinder. Grundsätzlich gilt: alle sollen spielen und ausgebildet werden. Trainingsbeteiligung ist mir sehr wichtig, hat aber noch keinen Einfluß auf die Einsätze bei Turnieren.

    Hallo,


    wenn Dein Sohn in diesem Alter Spaß am Fußballspielen hat, solltest Du das fördern. Es ist doch ganz normal, dass einige Kinder in diesem Alter noch zurückhalten sind und noch nicht ganz aus sich rausgehen. Dein Sohn braucht jetzt aber einen vernünftigen Trainer. Das was Du beschrieben hast ist nicht vernünftig und nicht kindgerecht. Schau Dir andere F Teams in Eurer Gegend an, sprich mit den Trainer und beobachte das Training. Auch ohne Fußballwissen kannst Du bestimmt erkennne, welcher Trainer es besser macht.

    Ich denke das wird unterschiedlich durchgeführt. Wir empfehlen bei unseren Festivals für G und F 3 bis 5 Spieler pro Team. Da 3 auf dem Feld spielen hätte man einen oder zwei Rotationsspieler. 3 Rotationsspieler fände ich zuviel. Wenn Du 6 Spieler hast, die Lust haben zu spielen, dann mach doch zwei Teams. So sind alle voll in Aktion. Bei F Jugend Spielern würde ich das auch empfehlen. In der G kommt es schnon noch vor, dass einer irgendwann keine Lust mehr hat. Dann kannst Du immer noch ein Team aus dem Rest machen.


    Zum Modus: Wir spielen auf mehreren Feldern immer ein 8 Minuten Spiel gleichzeitig. Die Sieger steigen ein Feld auf, die Verlierer ein Feld ab. Insgesamt 6 Spieler also 48 Minuten Nettospielzeit!

    Hallo,


    ich möchte Dir auch noch ein paar Infos geben. Ich trainiere auch eine F, also 2011er und 2012er Kids. Der Begriff Vorbereitung passt natürlich nicht zu einer F-Jugend. Auf die Fairplay Liga muss kein Kind vorbereitet werden. Wenn man im Kinderfußball von Vorbereitung überhaupt sprechen kann, dann kann damit nur das Vorbereiten auf den in vielen Jahren folgende Erwachsenfußball sein! Deine Kinder befinden sich im Grundlagenbereich. Und Deine Aufgabe ist es alle altersentsprechend auszubilden. Ergebnisse in 6+1 Spielen sagen aber überhaupt nichts über die Fähigkeiten und Entwicklung Deiner Spieler und damit die Qualität Deines Trainings aus.

    Ich trainiere meine 2011er im 4. Jahr immer 2 x in der Woche. Dazu spielen wir in der Hallensaison viele Turniere (Funino, Futsal und alle weiteren Möglichkeiten in der Halle). In der jetzigen Feldsaison haben wir ausschließlich an Funinoturnieren teilgenommen. Und nur Funino gewährleistet tatsächlich die exakt gleiche Einsatzzeit für alle Spieler (ich habe 18).

    Davon habe ich leider noch nie gehört. Ist aber wirklich ein interessantes Modell. Und wenn Du sagst es gigt viel Zulauf, zeigt es die Bereitschaft dafür zu bezahlen. Das ist quasi wie ein Fußballcamp aber während der gesamten Saison? Schadet Deinen 2010ern bestimmt nicht. Ich gehe mal davon aus, dass es ein vernünftiges Training ist.

    Dein Einsatz ist super. Ich habe in meiner F auch einen Jungen der definitiv zu dick ist. Die Eltern und der Bruder des Jungen ebenfalls. Da kann man sich schnell ausmalen, dass es wohl am Lebenstil der Familie liegt. Natürlich gibt es Menschen die immer extrem dünn sind, egal was sie machen oder essen und es gibt Menschen die sofort zunehmen. Trotzdem sollte man das zumindest mal vorsichtig ansprechen. Du würdest die Eltern ja auch auf andere Dinge aufmerksam machen, wenn der Junge z.B. immer Schmerzen im Knie hat. Und bei einem auffälligen Übergewicht gehört das auch dazu. Es kann aber dadurch ein Problem entstehen. Die Eltern müssten sich selbst den unvorteilhaften Lebensstil eingestehen und normalerweise auch für sich selbst ändern. Das ist natürlich schwierig.

    Hallo,


    in unserem Landesverband (Niedersachen) wird mit dieser Saison der "DFB Kinderfußball" eingeführt! Es darf nicht FUNINO genannt werden. Warum kann ich gar nicht sagen. In meinemFußballkreis wurde, nachdem ich Ende der Saison nachgehakt habe, für die G und F Jugend als Alternatvie zu FairPlayLiga und Spielnachmittagen diese Spielforma angeboten. Darüber habe ich mich sehr gefreut und unsere Teams dafür gemeldet. Bei den Staffeltagen war ich dann fast alleine! Nur ein anderer Verein für die F-Jugend war auch da. Bei der G sonst niemand. Gemeldet hatten für G und F ca. 12 Vereine! Echt wenig.


    Meiner Meinung nach sind die Verantwortlich im Kreis dafür zuständig. Es wurde keine Werbung gemacht! Es gab im Vorgeld keine Informationen! Auf dem Staffeltag hat der Vorsitzende des Jugendfußballs in unserem Kreis diese Spielform als durch den DFB aufgezwungen beschrieben! Wie soll man dann Teams zusammen kriegen?


    Was würde ich mir von meinem NFV wünschen? Ganz einfach! G, F und E spielen nur noch nach dem Funino Prinzip auf dem Feld. Keine Ligen! In der Hallensaison wechseln sich Futsal, Funino und " normale" Turniere ab. Das muss der Verband sofort zur Pflicht machen und Schulungen durchführen. Nicht fragen! Einfach machen! Der DFB braucht einfach zu lange Reformen umzusetzen! Funino ist 30 Jahre alt!

    Du meinst mit "Kondition" sicher Ausdauer. In der F- und E- Jugend können Verbesserungen dort erzielt werden. Diese sind aber noch gering. Einen ausreichenden Trainingseffekt erreicht man hier durch, wie oben beschrieben, hohe Trainingsintensität. Bitte keine Platzrunden laufen. Hat zwar einen Effekt, aber finden die Kinder sicher schrecklich!

    In der Grundlagenausbildung (G bis E) Jugend steht die Individualltaktik auf dem Programm. In den Klassen danach folgt die Gruppentaktik und zum Schluss der Jugend die Mannschaftstaktik. Macht in der E und D wenig Sinn. Was willst Du denn erreichen? Wie weit sind denn Deine Spieler im Grundlagenbereich? Gibt es da nichts mehr zu tun?

    Du hast einen eigenen Verein gegründet? Nicht schlecht! Die Idee habe ich jedes Mal, wenn mich jemand in meinem Verein nervt. Wie das ganze aber abläuft kann ich Dir nicht sagen. Aber halte mich mal hier auf dem Laufenden. Wieviel Spieler hast Du denn? Wo trainiert und spielt Ihr denn?

    Hallo,


    ich kann Dir nur raten: Sorge dafür, dass Dein Junge viel spielt! Das ist doch das Wichtigste! Es ist toll, dass Euer Verein so viele Teams in den Altersklassen hat, aber F1 oder F3 ist doch nicht so dramatisch. Ich bin Kreisauswahltrainer U10. Für mich ist es nicht wichtig in welchen Verein meine Jungs spielen und wie hoch die Spielklasse ist, sondern dass sie alle spielen. Ein paar von meinen Jungs sind die besten in ihren Teams. Das ist doch gut. Warum wechseln und vielleicht Bankdrücker werden? Ich würde Dir auch nicht raten Dein Sohn zum Training der E2 zu schicken und dann zu den Spielen der E4! Er sollte doch Teil einer Mannschaft werden und eine ganze Saison mit seinen Mitspielern und seinen Trainern und auch mit den Eltern die das Team unterstützen eine tolle Saison spielen! Das ist Kinderfußball! Wenn er zusätzlich Lust hat, dann kann er ja mal bei den anderen Teams mittrainieren oder mitspielen. Er sollte aber nur zusätzlich sein.

    Wir trainieren wie es grade passt, was auch daran liegt, dass abwechselnd mein Kollege und ich den Trainingsplan machen.

    Schießen ist immer dabei, Dribbling auch. Passen eher selten, weil ich da auch wenige spannende Übungen für habe.

    Hallo, das Hauptproblem bei Bambinis ist, dass Übungsformen viel zu langweilig sind. Bambinis müssen begeistert werden! Hier eine Übung die in einer Geschichte verpackt ist. Die Kinder lieben es! Schwerpunkt Passen, aber ohne dass die Kinder das merken!


    In einem Feld kleine Pylonen aufstellen, wild verteilen. Alle Kinder haben einen Ball. Ein paar Kinder (2 bis 3 ) sind ohne Ball. Jetzt die Geschichte dazu: Die Kinder spielen Zauberer und Zwerge. Die Kinder mit Ball sind die Zwerge und der Ball ist eine Axt. Mit der Axt (dem Ball) wollen die Zwerge alle Bäume (Pylonen) fällen. Die Zauberer (Kinder ohne Ball) können durch Zauberkraft die Bäume wieder aufstellen (Kinder stellen Pylonen wieder auf).

    1. Durchgang Ball in der Hand. Ball wird gegen Pylone geschlagen, geworfen, gerollt

    2. Durchgang Ball am Fuß. Die Kinder kommen selbst irgendwann drauf, dass man mit einem Pass besser den Pylonen treffen kann. Nach einiger Zeit Aufgabenwechsel!

    Hallo Magic-Mike,


    mit U7 ist ja eine G-Jugend gemeint. Ausschließlich älterer Jahrgang? Oder auch jüngere Kinder? Diese Aufteilung ist grundsätzlich richtig, um alle Themen im Laufe der Saison abzudecken. Bei einer G-Jugend ist das, meiner Meinung nach, aber nicht erforderlich. Es reicht hier aus, eine vernünftige Trainingseinheit anzubieten, in der alle wichtigen Elemente vorkommen. Hauptbestandteil bei so jungen Kindern ist die allgemeine Koordination. Ein gezieltes Passtraining ist noch zu früh.

    Hallo,

    ich trainiere eine Kreiauswahl E und eine F-Mannschaft. Bei unserer Vereins E-Mannschaft springe ich hin und wieder im Training oder bei Spielen ein. Diese Problematik kenne ich natürlich schon seit Jahren und ist ja auch schon bei F Spielen zu beobachten. In der Halle und auf dem Feld. Im Tor und auch in der Abwehr stehen ja oft Spieler, die nicht besonders gut spielen. Das meinen zumindest veiel Trainer. Was sollen die Kinder machen: den Ball nach Vorne schlagen. Das führt dummerweise in der F und E auch oft zu Torchancen. Die Eltern am Spielfeldran fordern das nach vorne Bolzen auch regelrecht. Beim meiner F schon passiert. Um jetzt noch auf die konkrete Rückpassproblematik zurück zukommen, es macht keinen Sinn den Kinder zu sagen: Hau den Ball nach vorne!! Was haben sie dadurch gelernt? Immer hinten raus spielen. Meine Anweisungen sind immer: Ball hinlegen und passen oder aus der Hand rollen. Die Kinder entscheiden selbst. Natürlich geht da einiges schief. Aber genau diese "Fehler-Erlebnisse" helfen den Kindern mehr. Sie müssen nach Toraus schnell eine Entscheidung treffen (sonst stellt der Gegner vielleicht zu). Die Abwehrspieler müssen sich aber auch schnell und mutig anbieten. Das ist Fußball. Einen Ball aus der Hand nach vorne schlagen brauche ich meinen Kids nicht beizubringen, das bringt sie ja auch nicht wirklich weiter.


    Genauso sollte man gegnerische Teams auch eine Spieleröffnung ermöglichen. Besonders wenn es sich um schwächere Teams handelt. Wenn die jedes Mal hinten bei der Spieleröffnung den Ball verlieren und meine Jungs erzielen aus ein paar Metern ein Tor, ist das auch wenig sinnvoll.


    Über ein 0:19 sollte man auch mit einem Jugendteam mal sprechen! Nicht dass die Kids noch denken, das passiert schon mal! Der junge Torwart war anscheinend ein Problem. Mit diesem Jungen solltest Du auf jeden Fall mal reden und ihn aufmuntern. Er hilft bei Dir aus und verliert so ein Spiel!

    Man darf verlieren und man darf auch mal einen schlechten Tag haben. Aber gegen ein 0:19 kann man sich durch Einstellung und Teamgeist immer wehren. Du hast ja geschrieben es war ein Team auf Augenhöhe. Dieses Spiel kannst Du nutzen um ein Verhalten Deiner Spieler für die Zukunft zu ändern. Sie sollen mal erzählen wie sie sich gefühlt haben während und nach dem Spiel. Und dann sollen sie Dir mal erklären welche Gründe diese Niederlage hatte und wie man das in Zukunft vermeiden kann.