Beiträge von AlexD

    Außerdem tausche ich auch häufig noch während des Spiels, falls das Ergebnis zu einseitig wird, oder damit mal andere Gruppen zusammenspielen können.

    Das mach ich auch gern. Vor allem, wenn in der stärkeren Mannschaft mal einer seine große Klappe nicht unter Kontrolle hat...da darf der dann schon mal Leibchen tauschen.

    Ansonsten lass ich mal wählen, mal stell ich die Teams zusammen, manchmal wird auch einfach ausgelost

    ich bin mir nicht sicher ob man Stadion"gesänge" mit nem Chor vergleichen kann. Ich für meinen Teil sing auch leidenschaftlich im Stadion. Da gehen die schrägen Töne in der Masse aber auch unter. Chor käm für mich nicht in Frage :)

    Das kenn ich :D mein eigener Sohn ist auch so einer. Ich machs dann so, dass bei den Spielen im Training Tore nur zählen wenn alle Spieler der angreifenden Mannschaft in der gegnerischen Hälfte sind. Und sie zählen doppelt, wenn sich nicht alleSpieler der verteidigenden Mannschaft noch in der eigenen Hälfte aufhalten.

    Funktioniert dann meistens ganz gut

    bei uns in Oberösterreich haben wir in der U7 und U8 4+1 gespielt, U10 spielt hier 6+1


    Spielfeldgröße war damals vom 16er bis zur Mittellinie, Breite ca. 25m. Gespielt haben wir in Spieltagen, 4 Vereine, 4 Mannschaften, Spieldauer jeweils 20 Minuten. Dauer mit den Pausen zwischen den Spielen knapp 90 Minuten

    Grundsätzlich bin ich bei dir, allerdings handelt es sich bei dem Burschen des TE um einen 9- oder 10jährigen. Und da seh ich persönlich das Ganze entspannter. Mir persönlich wäre es egal, ob der Junge nur zum Training kommt und bei den Spielen nicht da ist, vorausgesetzt, sein Verhalten stört die anderen nicht. Warum sollte ich denn ein Kind in dem Alter raus werfen, nur weil es bei den Spielen keine Zeit hat sondern sich auch in anderen Sportarten ausprobieren will?

    Einer meiner Jungs hat das ganze letzte Jahr bei einem Jahrgang unter uns mittrainiert, da dort seine ganzen Freunde in der Mannschaft sind, obwohl er dort nicht spielen durfte. Er kam dann im September zu uns, und mit Beginn der Frühjahrssaison wollte er wieder runter, auch mit dem Wissen, dass er dort nie spielen kann da zu alt...

    Werden Siege hoch gefeiert, darf man sich nicht bei Niederlagen über Tränen oder Schuldzuweisungen nicht wundern.

    Der Trainer macht die Musik.

    Es fließen auch Tränen, wenn Siege nicht hoch gefeiert wurden. Ich hab auch eine sehr ehrgeizige und, zugegeben, erfolgsverwöhnte Mannschaft (2009er). Mittlerweile gibts zwar keine Tränen mehr sollten sie mal nicht gewinnen, aber verlieren mussten sie tatsächlich lernen. Erleichternd kommt da bestimmt hinzu, dass es bei uns weder Tabellen noch irgendwelche Pokalrunden oder Hallenmeisterschaften gibt. Trotzdem liegt es nicht (immer nur) am Trainer, da musizieren die Kids selbst auch ganz gewaltig mit

    maider187

    Wie oben erwähnt, ich arbeite jedes zweite Wochenende, da gehören die freien Wochenenden dann der Familie und nicht dem Verein ;)


    Die paar kleinen Turnhallen in der Umgebung sind voll. Die Dichte an Vereinen hier ist gefühlt riesig, verkompliziert wird das alles durch unnötiges Konkurrenzdenken der Vereine untereinander welches es zum Beispiel unmöglich macht, im Nachbarort mit eigenem Fußballverein den dortigen Turnsaal zu nutzen

    Hab leider kein passendes Thema gefunden, sollte ich eines übersehen haben bitte entschuldigt.

    Da ich nicht sicher war ob ich einen Link posten darf kopier ich den Artikel aus einer österreichischen Zeitung einfach mal rein, würd interessieren ob es ähnliche Fälle schon mal gab.



    Dazu auf der HP des OFV:


    Große Verwunderung, aber auch Entrüstung gab es jüngst wegen eines Gerichtsurteils. Ein zum Zeitpunkt des Vorfalls 13-jähriger (Amateur)Fußballspieler wurde wegen eines Fouls an einen Gegenspieler, bei dem dieser einen Schien- und Wadenbeinbruch erlitt, zum Schadenersatz (unter anderem Schmerzengeld) in Höhe von 11.000 Euro verpflichtet. Pressemitteilungen, wonach dieses Urteil für den Sport „brandgefährlich“ sei, sind jedoch völlig überzogen. Die folgenden Erläuterungen rücken diese „Gefahr“ ins richtige Licht.

    Wann haben Fouls ein gerichtliches Nachspiel?

    Zentrales Thema bei Gericht ist immer die Frage, ob eine bei einem Fußballspiel (Freundschafts- oder Meisterschaftsspiel) einem Gegenspieler zugefügte Verletzung „rechtswidrig“ war oder nicht, also das Fehlverhalten gegen geltendes Recht verstoßen hat.

    Übliche leichte Verstöße gegen Sportregeln, durch die bei Ausübung eines Kampfsportes („in der Hitze des Gefechts“) Körperverletzungen zugefügt werden, sind in der Regel nicht rechtswidrig. Nimmt nämlich jemand an einem Kampfsport teil, so setzt er sich damit den ihm bekannten oder zumindest erkennbaren Gefahren, die die Ausübung dieses Sportes mit sich bringt, aus.

    Ausnahmsweise liegt der Fall nur dann anders, wenn das Verhalten des Schädigers beim konkreten Unfallhergang über einen bei einem Kampf um den Ball im Zuge eines Fußballspiels immer wieder vorkommenden typischen Regelverstoss hinausging!

    Wann ist dies konkret der Fall?

    • Dies ist selbstverständlich zunächst dann der Fall, wenn die Verletzung vor Beginn des Spiels, während einer Spielunterbrechung, während der Pause oder nach Spielende zugefügt wurde. 
    • Selbstverständlich auch bei vorsätzlich zugefügten Verletzungen (Faustschlag ins Gesicht, Nachtreten, Revanchefoul, Ellbogencheck)
    • Weiters aber auch dann – und dies ist immer der strittigste Fall –, wenn
      • für den Spieler keine (objektive) Möglichkeit mehr bestand, durch seine Attacke an den Ball zu gelangen bzw. den Ball zu spielen und
      • dies aus seiner Sicht auch subjektiv aussichtslos war bzw. er diese Aussichtslosigkeit seiner Attacke bei entsprechender Aufmerksamkeit erkennen hätte können.
      • Wenn der Spieler also die Situation bloß unrichtig eingeschätzt hat, hat er nicht rechtswidriggehandelt. Bei dieser – vom Gericht vorzunehmenden - Beurteilung wird insbesondere darauf Rücksicht genommen, unter welchem Zeitdruck der Spieler die Situation abzuschätzen und eine Entscheidung zu treffen hatte, weil Chancen und Risiken beim Fußballspiel oft im Bruchteil einer Sekunde abgewogen werden müssen und der Entschluss zur Durchführung oder Unterlassung des Attackierens des Gegners in eben dieser Zeit gefasst werden muss.

    Beispiele für ein rechtswidriges Handeln:

    • Wenn – wie im Anlassfall – ein Spieler mit dem gestreckten Fuß voll in das Bein seines Gegenspielers springt, ohne jede Aussicht, den Ball zu erreichen.
    • Wenn der Ball vom Gegner bereits 2 m entfernt war und der Spieler daher nicht mehr „den Ball“, sondern „ den Gegner“ gespielt hat. Also: „Sliding Tacklings" (Grätsche mit dem gestreckten Bein) ohne realistische Möglichkeit, in dieser Spielsituation dem Gegenspieler den Ballbesitz zu nehmen, ohne ihn zu Fall zu bringen.
    • Ellbogencheck in das Gesicht
    • Hineingrätschen von hinten in die Beine, wenn der Spieler mit seiner Attacke gegen den verletzten Gegenspieler erst begann, als er keine Chance mehr hatte, an den Ball zu gelangen (Hier hatte der verletzte Tormann der gegnerischen Mannschaft den Ball bereits gefangen!).
    • Ein Spieler rannte seitlich versetzt hinter seinem Gegenspieler nach und dann plötzlich in dessen Beine. Der Ball befand sich zu diesem Zeitpunkt in einigen Metern Entfernung. Kein Anlass aus spieltechnischer Hinsicht, also auch kein „taktisches“ Foul im Mittelfeld.
    • Verletzung des Gegenspielers im Zuge des Versuchs, sich von diesem loszureißen, weil er von ihm gehalten wurde.

    Beispiele, in denen die Verletzung des Gegenspielers im Zuge eines typischen Regelverstoßes beim Kampf um den Ball passierte und daher kein rechtswidriges Handeln vorliegt:

    • Das "Hineinrutschen" eines Fußballers mit gestrecktem Bein in einen Gegner um den gegnerischen Spieler vom Ball zu trennen, wenn objektiv die Möglichkeit bestand, den Ball zu spielen (auch wenn dies dem Spieler letztlich nicht gelang und er wegen des Fouls vom Spiel ausgeschlossen wurde).
    • Eine Verletzung, die einem Gegenspieler durch ein „hohes Bein“ zugefügt wurde.
    • Verletzung im Zuge eines Kopfballduells, wobei beide Spieler eine realistische Chance hatten, den Ball zu erreichen.

    Goodie

    ist alles nur eine Frage der Einteilung. Ab16 Uhr reicht ja vollkommen aus für die Kleinsten und eine U13 oder höher kann ab 19 Uhr auch trainieren. Ob sie zuhause bis um 21 Uhr zocken oder trainieren macht keinen Unterschied!

    Meine Kollegen von den älteren Jahrgängen wären froh, wenn die Eltern hier das so sehen würden. Und auch ich seh das zweigeteilt, und als Vater eines 12jährigen sag ich ganz klar, dass für mich da schon ein Unterschied ist, zumindest in der Schulzeit. Wenn da Training von (mal angenommen) 19 - 20.30 Uhr ist, dann duschen, umziehen, die Heimfahrt, Abendessen...bis er da in die Federn kommen ists gern mal 22 Uhr. Und das ist, wenn ich bedenk dass sein Wecker um 6 Uhr morgens klingelt zu spät


    Zu den Hallenzeiten an sich...mit meiner U10 trainier ich einmal die Woche im großen Mehrzweck/-Turnsaal des örtlichen Gymnasiums. Ist zwar jetzt auch keine Riesenhalle, aber größer als die Turnsäle der umliegenden Schulen die noch zu nutzen wären. Theoretisch könnten wir auch ein zweites Mal rein, allerdings an einem Samstag Vormittag, und da streiken zum einen die Eltern, und zum anderen kommt mir die Arbeit dazwischen

    Generelle frage:


    dürfen die Mädchen wenn sie bei den Buben spielen nur im gleichen Jahrgang spielen oder auch drunter?

    Bei uns haben die Mädchen die Chance zwei Jahre drunter gegen die Burschen zu spielen. Sprich ein 2003er Jahrgang Mädchen kann mit den 2005er Buben spielen.

    bei uns in OÖ ist es ein Jahrgang

    mich hat vorhin die Mutter eines meiner Spieler angerufen. Der Junge hat sich beim toben wohl eine Knorpelabsplitterung am Ellenbogen zugezogen und hat jetzt natürlich Sportverbot :(

    Für den Bursch ein Weltuntergang

    Ich als nicht Trainer , frage mich woran erkennt ein Trainer das er einen guten Job macht. Gehören denn Erfolge wie ein Turniergewinn nicht auch dazu ? Wenn die Kits super ausgebildet werden und dann irgendwann vielleicht in einen größeren Club gehen. Ist das dann ein Erfolg für die Arbeit eines Trainers ? Was ist in diesem Fall mit den anderen Kindern die diese Chance nicht bekommen ? Sind diese wie hier im Forum schon manchmal erwähnt nur Mittel zum Zweck für die talentierteren Kinder. Braucht nicht die Mannschaft ab und zu auch Erfolgserlebnisse um sagen wir mal ....die Moral zu stärken.

    Ich für mich kann das ganz einfach beantworten...ich mach einen guten Job, weil von den 8 Kids mit denen ich vor 4 Jahren als U7 begonnen hab 7 immer noch dabei sind. Und generell in diesen 4 Jahren nur 3 Kinder aufgehört haben, davon einer gesundheitsbedingt, einer ist umgezogen und bei einem war es die Feuerwehr. Das ist für mich persönlich der Nachweis, einen guten Job zu machen

    mich frustriert gerade mal wieder das Thema "Nominierungen fürs Spiel"


    Eigentlich war der Plan, reihum 3 Spieler aussetzen zu lassen, mit 11 Jungs und Mädels zu den Spielen zu fahren. Muss aber zugeben, dass ich damit langsam ein Problem bekomm


    Wir haben 14 Kinder in unserer U10. 10 davon sind immer da, ganz egal bei welchem Wetter, ob die Oma Geburtstag hat oder auch am eigenen Geburtstag. Da werden auch andere Aktivitäten mit unseren Terminen abgestimmt weil die Kids zum Fussball wollen. Die 10 sind auch mit dem Kopf bei den Trainings dabei und man merkt, die wollen.


    Und dann sind da die 4 anderen. Zu spät kommen ist eher die Regel als die Ausnahme. Schlecht geschlafen, ich komm deswegen heute nicht, und die Musikschule hat grundsätzlich nur an Trainingstagen offen.


    Ich hab es vier Spieltage durchgedrückt. Hab welche von den oben angeführten Spielern daheim gelassen um andere mitzunehmen. Mittlerweile aber hab ich Schwierigkeiten damit, es vor mir zu rechtfertigen, aber auch es den Kids zu erklären warum ich das mache bzw gemacht habe

    Wir sind auch U10. Uns gehts wie luibo , es gibt bei uns 2 von 14 Kindern, die in den Spielen ins Tor wollen. Einer davon mehr als der andere. Zwang ins Tor zu gehen gibts bei uns nicht, im schlimmsten Fall losen wir einfach aus. War aber in jetzt 3 Jahren noch nie der Fall


    Was es allerdings nicht gibt ist, dass der TW im Training auch nur im Tor spielt. Da will der "Stammgoalie" auch gar nicht, sondern er trainiert als Feldspieler. Extra TW-Training ist einmal die Woche gut 30 Minuten mit dem TW unserer Ersten, zeitgleich mit dem Mannschaftstraining bei dem er anschließend einsteigt

    So ne ähnliche Diskussion gabs bei uns letztes Jahr. Da wurde aus einer im Scherz geäußerten Aussage meines Co's eine die Nacht füllende Diskussion. Ausgangspunkt war, dass zum wiederholten Mal etwas in der Kabine liegen geblieben war, ein privates Kleidungsstück, bei nem Auswärtsspiel. Meinem Co kam dann sinngemäß folgendes über die Lippen: ab 10 von uns angesammelten, liegen gebliebenen Dingen wär ne Einladung zum Grillen fällig.

    Wie gesagt, das war eigentlich als Scherz gedacht gewesen, und 13 von 14 Eltern haben das auch so erkannt und gelacht...


    Ein Vater leider nicht. Der hat dann irgendwann nachts per whattsapp los gelegt, von wegen Erziehung würde zu Hause im Elternhaus passieren und ganz bestimmt nicht bei uns im Training.


    Daraus gezogene Konsequenzen:

    Die Eltern müssen jetzt auf Abruf bereit sein ihre Kinder vom Training zu holen sollten sie stören


    Wir Trainer kümmern uns nicht mehr darum, ob Jacken, Schuhe etc wo liegen bleiben.