Beiträge von SoccerFun

    Hi


    Ich suche mehr Input von Trainern von denen man Bücher oder am besten Videos findet die eine ähnliche Philosophie wie Horst wein verfolgen.

    Dabei meine ich nicht nur Funino sondern auch die Vermittlungskompetenz die er z. Bsp. in den ganzen Videos an den Tag legt. Oder die Idee Kinder mit spielen statt "stumpfen" Übungen zu trainieren.

    Darf auch kostenpflichtig sein.


    Habt ihr da Tipps?


    Danke euch !

    Hi


    ich bin über die Blazepods gestolpert und finde die idee toll.

    https://www.blazepod.com/


    Einerseits kann man diese ähnlich wie die exerlights nutzen. Also bunte Tore , und zum Zufalls basierten Entscheidungen aber sie haben auch einen Drucksensor so dass man an auch Reaktionsspiele bei denen man die Lichter drückt einbauen kann

    Sieht man hier: https://www.youtube.com/watch?…mXocpl2YjHEyaYmg3mWV42aS0


    Allerdings gibts bei uns keinen Händler

    kennt jemand alternative?

    Lohnt sich.

    Zum einen sind die Lehrgänge zu meist super und wenn man interessiert ist bekommt man sehr viel Input.

    Dann hat man auch noch sehr viel Austausch mit anderen Trainer und kann neue Kontakte knüpfen.


    Nach erfolgreicher Lizenzensierung gibt es je nach verband und Umfang des Trainings das du durchführst dann auch eine Vergütung nach anzahl der Stunden pro Jahr für den Verein. Wird in der Regel dem Trainer zur Verfügung gestellt.


    Davon kann man dann schon das ein oder andere fürs Training anschaffen.

    Wir waren letztens auf einem Turnier, da haben sie abseits des Feldes einen Rasensprenger laufen lassen. Nach jedem Spiel haben wir die Jungs kurz durchgejagt. Hat Spaß gemacht, sie waren wieder frisch und bis zum nächsten Spiel wars getrocknet.


    Setzt natürlich eine gewisse Disziplin voraus sonst haste nur noch nasse Pudel auf dem Platz ;)

    Habe mir einen Senseball angeschafft. Er motiviert mich und die Kinder sehr stark permanent damit rum zu kicken.

    Die günstigen alternativen Techinkbälle teste ich jetzt auch mal.

    Malinkinho beim Trainingsinhalt bin ich ganz auf deiner Seite. Wer dribbeln kann ohne auf den Ball zu sehen wird schnell viel mehr und besser passen. Ausserdem bringen die vielen Ballkontakt eine Differenzierungsfähigkeit die sonst ja auch beim passen fehlen würde.


    Dachte auch mehr, dass ich vielleicht was übersehen habe was der CompassBall kann. Erst dachte ich er hätte Sensoren und gibt den Kindern Feedback ob er richtig getroffen wurde. Aber hat er nicht.


    Der Senseball sieht interessant aus.

    Das Primäre Ziel sind Spaß und Bewegung und damit Koordinative Grundlagen Trainieren die später gebraucht werden.


    => Viel Bewegung mit Spielen und Geschichte.


    Und so oft es geht sollte jeder einen Ball haben und in Bewegung sein. Wenn es irgendwie geht gar keine Warteschlangen.

    Die Aufmerksamkeit ist Entwicklungsbedingt so gering das es sowohl für dich als auch für die Kinder sonst schnell im Frust endet.

    Und immer Bildhaft. Seit Tiere, Geräte, Zauberer, ..... Das hilft den Kindern konzentriert zu bleiben und zu verstehen was sie tun sollen.


    Hier zwei Beispiele

    1. "Brückenüberquerung" - Trainieren des Gleichgewichts

    "Wir sind ein Dschungel Forscher der gefährliche Brücken überwinden muss"

    Eine Brücke aus Brett und Reifen bauen. Die Kinder sollen diese überqueren ohne runter zu fallen. Nun stehen 3 Kinder drauf, 3 versuchen sich vorbei zu drängeln oder das jemand runterfällt => Gleichgewicht und kooperatives verhalten.

    Als Steigerung können die Trainer leicht an der Brücke rütteln.



    2. "Schatzdiebe" - Bewegung und spielerische Techniken

    Bälle (Schätze) liegen in einer Zone Bereit Die Trainer sind Drachen die die Bälle verteidigen. Aufgabe der Kinder ist es die Bälle (=Schätze) in ihre Zone (=Zuhause) zu bekommen


    1. Runde Kinder rennen hin und "erobern" die Bälle, Wer vom Trainer gefangen wird stellt sich hin und muss befreit werden bevor er weiter schätze erobern darf. Der Ball darf frei transportiert werden

    2. Runde Kinder tragen die Bälle nicht mehr mit den Händen sondern dribbeln.



    usw usw...

    Es gibt da auch einige Superquellen die dir auch eine Geschichte mit liefern.


    Ganz wichtig ist der Focus aufs spielen und keine "Einschleif-Übungen".

    Am besten lernen die Kinder ohne das sie es selbst merken.



    Passen ist in diesem Alter einigen Gründen kritisch zu sehen da wären z.Bsp.:


    - Egoistische Persönlichkeit bei 6 Jahren ist ganz normal uns gesund. Warum also passen?

    - Peripheres sehen ist stark eingeschränkt. und Beim dribbeln müssen die meisten auf den Ball schauen, die Kinder sind klein udn haben schlechten Blickwinkel => Wie soll man einen Mitspieler finden??

    - Orientierung ist noch sehr schlecht. Freilaufen verstehen die Kinder nicht. In dem alter Bedeutet "Freistehen" 1m neben den Gegenspieler.

    - Selbst wenn sie die Orientierung haben und der Pass klappt ist die chance dass der andere das rechtzeitig merkt (Reaktionsfähigkeit ist noch nicht ausgebildet) und den Ball mitnehmen kann klein => Man bringt schnell den Kindern unbewusst bei "Passen = Ballverlust"


    Aus diesen Punkten folgt schnell sehr viel Frust.


    Aus diesem Grund ermutige ich meine Bambinis auch zum dribbeln und zum experimentieren auch bei spielen. "Versuch den doch mal auszutricksen"


    Wenn das auch nur einmal klappt ist das Kind 2 Wochen happy und spielt dann auch zu hause doppelt so viel Fußball.


    Außerdem hast du bei den Bambinis einfach die Zeit Grundlegende Sachen mit ihnen zu lernen "Rückwärtslaufen", "Rennen", "dribbeln", "eine Rolle machen", Hopserlauf (den kann man in der F -Jugend in der Koordleiter machen) usw....


    Da lernen sie auch sehr schnell und das mit mehr Motivation. Und wer super dribbeln kann kann auch früher den Blickheben und später jemanden finden zu dem man passen kann.

    Hallo


    Für die Bambinis besonders bei den jüngeren möchte ich ab und zu etwas Musik ins Training einbauen.

    Einerseits zur Motivation / Spaß anderer seits um die Rhythmik anzusprechen.


    Habe schon einige Ideen. Vielleicht habt ihr da auch schon erfahrungen gesammelt welche Übungen sich gut mit Musik kombinieren lassen?


    Spiele auf meiner Liste

    - "Musik - Stopp fangen" - Fangen wenn die Musik stoppt bleiben alle stehen.

    - "Musik Dribbeln" - Tempo wechsel z.B. bei Aramsamsam

    - Musik als Zeitgeber "- Wer schießt die meisten Tore bevor der Song vorbei ist"


    Suche auch noch ein paar gute Songs Aktuell habe ich auf der Playliste

    - Fußball, Fußball - Stephen Janetzko

    - Fußball ist das Größte - Sunny Rocket

    - Weltmeister - Rodscha aus Kambodscha

    - Seven Nation Army -Kids Version - The CountDown Kids


    Danke Euch !

    Ich denke das System wird es dann wirklich verständlich wenn man sich mit den ganzen Details beschäftigt hat.


    Es gibt dazu auch ein paar sehr gute Videos. So wie das Begleitheft und das Buch ( wurde mir damals auch hier empfohlen)

    https://www.amazon.de/Spielintelligenz-im-Fußball-kindgemäß-trainieren/dp/3898999467


    Aus den Informationen bedeutet Funino für mich :

    - viel mehr Kontakte für den einzelnen (Kein verstecken)

    - die Kinder müssen viel mehr Entscheidungen treffen und somit mehr mitdenken.

    - Man kann mit 3 Kindern nicht 2 Tore verteidigen => Offensive Ausrichtung

    - Zusammen mit den Spielen, Pentathlon , Test der Spielfähigkeit usw...von Horst Wein hat man ein ausgefeiltes Konzept zur Spielintelligenz


    Spiel "klassisch" auf Jugendtore

    - Motivation für die Kinder "richtiger" Fußball

    - Mehr lange Bälle

    - Torabschlüsse auch aus der Distanz


    Ich habe es in der F-Jugend so dass ich immer ein Funino Feld habe und meine Jungs in 2 Gruppen teile.


    Die einem machen ein technisches Spiel oder Übungsform , die anderen Spielen Funino (Frei oder mit den Provokations regeln wie Steilpass , hängender Verteidiger...)

    Meistens hänge ich für alle die wollen nach dem Training nochmal 15 Minuten Freies Spiel auf die "großen" Toren dran.


    Für Spieltage hat es in meinen Augen den Vorteil, dass die Kinder mehr Raum zum Lernen haben. Am besten teilt man seine Kinder in 4er

    Gruppen (3+ 1 Wechsler oder Ausgleichsspieler wenn 2 tore hinten) und überlässt ihnen das Spielen weitesgehend komplett.


    Auch die Eltern sind etwas runter geschraubt weil es erstmal nicht wie "richtiger Fußball" aussieht.

    Auch der Ausgleichsspieler den Funino vorsieht trägt dazu bei dass es keine 10:0 Ergebnisse mehr gibt und andererseits die Starken mehr gefordert werden. Wobei ich nicht weiß ob das in Bayern auch so sein soll.

    Das hängt natürlich komplett an der Altersklasse. Hiermal wie es bei uns bei den ganz kleinen G/F ist.


    Am meisten kommt das bei uns durch Spielen in kleinen Formaten z. Bsp. 3v3.


    Bei den Bambinis haben wir das bewusst nie geübt. Da liegt der Fokus ganz klar auf Spaß und Erfahrungen mit dem Ball. Aber durch das viele Spielen in kleinen Teams machen die das ganz automatisch und Rufe wie "Hier! rechts außen" oder "Pass auf" auf ein ganz natürliche und intrinsische Weise.


    Bei der F-Jugend ist das fast gar nicht vorhanden. Da sagen wir manchmal "Schaut mal dass ihr bei Situation X euren Mitspielern hilft und zuruft". Oder immer wenn ihr seht das ein Gegner sich von hinten nähert klatscht ihr 2x. Aber auch da klappt das primär wen nnur wenige Spieler spielen.

    Hi


    ich bin mit meinen eigenen Jungs (F-Jugend) 3 Wochen am Strand. Natürlich werden sie da wieder bolzen wollen. Die Frage ist könnt ihr Bälle dafür empfehlen?

    Habe mal nach Beachsoccer geschaut allerdings waren die Bälle die ich gefunden hatte entweder deutlich zu schwer oder zu groß für das Alter.

    Notfalls wirds ein normaler Derbystar mit weicher Oberfälche :-/


    Danke für eure Tipps

    Ich würde das nicht generell entscheiden. Es hängt wie oben schon gesagt an den Eltern und den einzelnen Kindern.


    Wir haben einige Kinder die trauen sich kaum aufs Feld sobald Zuschauer da sind.

    Dann haben wir aber auch sehr viele die am liebsten jeden Tag einen Spieltag machen würden.

    Bei beiden sind welche vom jüngeren Jahrgang dabei.


    Bei den meisten Kindern die auf ein Spielfest kommen, leuchten die Augen und strahlen die Gesichter.

    Viele fragen oft schon Tage vorher "wie oft muss ich noch schlafen bis wir endlich spielen?"


    Kinder die nicht spielen möchten, bieten wir freiwillige Möglichkeiten an trotzdem teilnehmen zu können.

    Z.b. dürfen sie auch wenn sie erstmal nicht spielen möchten,das Trikot anziehen und sich mit an den Rand setzen um einfach ein Teil des Teams zu sein. Oder einfach nur um an die Spielstationen zu gehen oder sie kommen in ihren ganz normalen Klamotten und genießen mit ihren Eltern das Sportfest.


    Meistens will der ein oder andere dann spontan doch mal ausprobieren und auch das bekommt man dann hin.


    Zusammenfassend finde ich ganz besonders bei der G-Jugend folgendes Entscheidend:

    - Für jedes Kind individuell schauen wo es steht.

    - Vorleben und Vorbild sein. Auch "verlorene" Spiele feiern bei denen die Kinder Spaß hatten und sich ausprobieren konnten. Mutmachen und Motivieren.

    - Kein Eltern-druck. Weder auf das Ergebnis noch auf Leistung. Die allermeisten Eltern verstehen das wenn man es ihnen VORHER erklärt.

    - Kein Druck auf Spielteilnahme. Den Kindern sagen und zeigen,dass wenn sie nicht spielen möchten, oder vom Spielfeld runter möchten weil sie sich unwohl fühlen, ist das immer in Ordnung.


    Fakt ist doch wenn die Kinder Spaß am Fußball haben und gesund sind, werden sie das Spielen automatisch lernen (wollen).


    Schwieriger finde ich eher ein paar wenige Trainer anderer Mannschaften, die Dinge reinbrüllen wie "Was soll der sch,... so haben wir das aber nicht trainiert" ...

    Wie sind eure Erfahrungen mit den verschiedenen Marken bei Trainingsbällen? (Größen 3 und 4)


    Bei Jako Bällen haben wir sehr oft "Eier" bzw. scheinen sie generell nicht so langlebig zu sein. Erima scheint sich ganz gut zu schlagen.


    Irgendwelche sehr schlechte Erfahrungen oder besonders gute?

    Hi


    Einer unserer Spieler ist ein totaler FußballNarr im positiven Sinn. Allerdings ist er aufgrund einer gesundheitlichen Vorgeschichte langsam auf dem Feld.

    Das gesundheitliche Problem ist seit einem halben Jahr komplett behoben aber im Sprint gehört immer noch zu den langsamsten. Man sieht auch dass der Bewegungsablauf noch unrund ist.


    Er hat eine sehr gute Übersicht und findet gute Pass-Lösungen aber im 1 gegen 1 zieht er aber immer den kürzeren. In der Folge leidet sein Selbstbewusst start. Er gibt sich oft schnell selbst auf was darin endet das er andere Klammert, oder Schultern hängen lässt und gar nicht mehr rennt.

    Natürlich motivieren wir ihn und zeigen ihm auf das das Zeit braucht bis er so schnell wie die anderen ist. Das vieles schon sehr gut klappt und er einfach weiter an sich glauben soll und immer wieder die Sprints annehmen soll.


    Allerdings kommt man da schwer zu ihm durch.


    Bin am Überlegen ihm "Sprint Hausaufgaben" zu geben. "Spiele jeden Tag Fangen" "Mache 3 Sprints am Tag", allerdings finde ich vorgeben "Hausaufgaben" die über "geht bolzen" hinaus gehen in dem Alter etwas zweischneidig.


    Wie sehr ihr das? Habt ihr mal eine ähnliche Situation gehabt?