11-jähriger zu dick, Gespräch mit Eltern

  • Hallo zusammen,


    in unserer U12 haben wir einen Spieler, der ein sehr guter Fußballer ist (Balltechnik, Abschluss, Torwart), aber athletisch ... Defizite hat. Er ist auffällig zu dick und aus den Gesprächen mit den letztjährigen Trainern geht hervor, dass die Tendenz hier auch eher ansteigend ist.

    Die Folgen sind, dass er im Trainingsspiel (und erst recht auf dem D-Jugendfeld) gerade 5 Minuten durchhält und danach nur noch im Tor spielen kann/will. Das Selbstwertgefühl ist natürlich auch entsprechend.


    Deswegen hatte ich mich ein paar Mal per Mail mit den Eltern ausgetauscht- laut deren Aussage hat das Kind einen Ernährungsplan, soll aber auf Anraten des Kinderarztes keine Diät machen, sondern das Gewicht halten um dann "auszuwachsen". Weiterhin fährt er mit dem Fahrrad zur Schule, hat 2-3 Fußball/Woche, 3-4 Mal Schulsport (erscheint mir aus eigener Erfahrung etwas hochgegriffen..?) und ist in seiner Freizeit gerne und auch mehrmals die Woche skaten.

    Unserer Kentniss nach kommen dazu allerdings auch recht viele Stunden Fortnite. Als meine Cotrainerin die Mutter darauf angesprochen hatte, nahm diese das eher so mittelmäßig auf...


    Ich habe ein gemeinsames Gespräch mit Eltern und Kind angeboten, bei dem wir besprechen, wie wir im Rahmen des Fußballtrainings helfen und unterstützen können (und um eventuell auch mal andere Bereiche vorsichtig abzuklopfen, wobei diese nun in der letzten Schilderung ja zumindest positiv dargestellt wurden).

    Aktuell ist der Plan, dass der Spieler zu den regulären zwei einheiten/Woche noch separates TW-Training erhält. Außerdem gibt es bei uns im Verein Bestrebungen ein Fördertraining anzubieten (sowohl für Förderfälle als auch besonders talentierte, was in diesem Fall sogar beides zutrifft).


    Hat jemand Ideen wie sich dieses Gespräch sinnvoll strukturieren lässt? Wie man mal vorsichtig den Lebensstil abklären und ggf. hinterfragen kann ohne dass dies als negative Einmischung wahrgenommen wird? Und am dringendsten natürlich für uns: Wie können wir dem Kind am sinnvollsten im Rahmen unserer Möglichkeiten helfen? (2x Training/Woche, + TW-Training (mache ich ggf. selbst), + Einzeltraining, sofern da vom Verein schon etwas angeleiert ist)


    Danke für euer Feedback!

    "Football is a simple game. Twenty-two men chase a ball for 90 minutes and at the end, the Germans always win."

    - Gary Lineker

  • Ganz gefährliches Thema. Ich glaub hier fängt man als Trainer schnell an seine Kompetenzen zu überschreiten, wenn man sich dafür interessiert ob ein Junge in seiner Freizeit Fortnite zockt oder sich gesund ernährt.

    Als Trainer sollte man maximal beratend unterstützend bzw. Hilfestellungen geben, wenn ausdrücklich erwünscht.

    Für mich liest sich das so, dass du gern hättest das er seinen Lebensstil verändert, damit du einen weiteren guten Fußballer in deinen Reihen hast.


    Ich als Trainer würde schauen, dass mein Training möglichst anspruchsvoll ist und Spass macht und bei Themen wie Ernährung etc. lediglich beratend zur Seite stehen.

    Der Rest hängt vom Jungen und seinen Eltern ab.

  • Dein Einsatz ist super. Ich habe in meiner F auch einen Jungen der definitiv zu dick ist. Die Eltern und der Bruder des Jungen ebenfalls. Da kann man sich schnell ausmalen, dass es wohl am Lebenstil der Familie liegt. Natürlich gibt es Menschen die immer extrem dünn sind, egal was sie machen oder essen und es gibt Menschen die sofort zunehmen. Trotzdem sollte man das zumindest mal vorsichtig ansprechen. Du würdest die Eltern ja auch auf andere Dinge aufmerksam machen, wenn der Junge z.B. immer Schmerzen im Knie hat. Und bei einem auffälligen Übergewicht gehört das auch dazu. Es kann aber dadurch ein Problem entstehen. Die Eltern müssten sich selbst den unvorteilhaften Lebensstil eingestehen und normalerweise auch für sich selbst ändern. Das ist natürlich schwierig.

  • Ich würde davon komplett abraten!


    Mal ernsthaft: glaubst du nicht, dass die Eltern sehen, dass das Kind zu dick ist? Die U-Untersuchungen der Kinder sind zwar mit 10 Jahren zu Ende aber bis dahin sich die Mutter jährlich angehört haben, dass ihr Kind im oberen Bereich der Perzentilenkurve liegt. Zumal das Thema ja ein aktives beim Kinderarzt zu sein scheint. Und auch die Lehrer in der Schule werden das beim Elternsprechtag wenns um die Sportbenotung geht, kommentieren.


    Mit 11 Jahren obliegt auch nur noch ein Teil der Ernährung den Eltern. Kiosk, Imbis, Eisdiele und sogar in den Schulmensen - überall locken Süßigkeiten und hohle Kalorien. Fastfood, Limo und Fertiggerichte erledigen den Rest. Ein Ernährungsplan ist freilich nur so gut, wie sich über 24 h dran gehalten wird.


    Aber: All das wissen Eltern sehr wohl! Außer sind sie komplett ignorant - dann wird ein Gespräch nix bringen. Wenn sie komplett im Bilde sind - dann brauchen sie eure Einwürfe nun wirklich nicht.




    Ich habe mal Eltern eines Achtjährigen auf dessen merkwürdigen Laufstil hingewiesen, der mir in der Turnhalle aufgefallen ist weil man ihn beim Laufen gehört hat. Und dass da einfach mal bei Zeiten der Kinderarzt drauf schauen möge. Sie waren komplett beleidigt!

  • Generell finde ich es sehr gut, sich soviele Gedanken um die Kids zu machen.

    Für dieses Thema halte ich mich aber schlicht nicht kompetent genug, das anzusprechen. Das liegt daran, dass ich gar nicht weiß, wo das Problem liegt(vermute vllt. alle dick- falsche Ernährung) und durch eine Ansprache das Problem eventuell sogar vergrößere.

    Angenommen, das Kind erlebt Mobbing in der Schule und ist ein Frustesser. Beim Fußball fühlt er sich noch wohl. Wenn ich Ihm dann auch sein Problem auf den Ausgleichs-Bereich bringe, habe ich wohl kaum die Grundlage zur eigenmotivierten Verbesserung geschaffen, sondern vergrößere eventuell seinen Frust nur noch.

    Ich habe den Fall auch, fußballerisch alles drauf, aber Kilos Zuviel, laufen ist eher sparsam. Dem Kind kann man erklären, das laufen zum Fußball gehört und aber auch im Standing der Mannschaft erklären, das er durch seine Pässe zig Tore vorbereitet und die anderen (Gegner) laufen läßt. Meiner Meinung nach ist über die Akzeptanz in der Mannschaft auch die Grundlage zum Wohlfühlen und

    eigenmotivierten Verbesserung geschaffen.

    Klein anfangen, die Motivation zu wecken, nach Ballverlust mitzuarbeiten, 3 Aktionen Prinzip (vor ball, mit ball, NACH ballaktion Bewegung) etc....

    Die Fortschritte sind klein, aber da.

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Sehe das wie Trainer 91. Du überschreitest deine Kompetenzen. Ich würde auch gerne so manchen helfen und noch mehr mit den Kindern machen und Ernährung etc.

    Im Leistungsbereich hat man vielleicht noch eine Möglichkeit Gehör zu finden. Im Breitensport sieht die Realität leider etwas anders asu und die Eltern wollen das Ihr Kind was macht und evtl bespaßt wird. Alles andere interessiert die wenigsten. Kind wird abgesetzt und abgeholt fertig. Wenn du denen jetzt helfen willst bekommst du mehr Probleme als Hilfestellung

  • Ich schliesse mich da auch eher Trainer91 und JUH1973 an. Ich würde nicht von Überschreitung der Kompetenz sprechen, aber das Thema ist halt dünnes Eis. Ist es Traineraufgabe? ganz klar nein, ABER!: ich würde das Gespräch dennoch suchen und eher mich als beratende Unterstützung anbieten. Gleiches habe ich bei einer E-Jugend schon gemacht, nachdem ein 10jähriger Junge sein Körpergewicht innerhalb eines halben Jahres deutlich erhöht hatte. Das lag tatsächlich an zusätzlichen Süssigkeiten, die der Junge neben den Mahlzeiten von seinen Eltern bekommen hatte. Da war ein Muffin 2 min vor Spielbeginn auf einem Tunier noch das kleinere Übel. Gefolgt sind dann noch jede Mengenmehr...und da war auch der Punkt erreicht, das Gespräch mit den Eltern zu suchen.



    Mal ernsthaft: glaubst du nicht, dass die Eltern sehen, dass das Kind zu dick ist?

    Sorry Goodie, ich glaube das nicht. Viele Eltern, gerade im Breitensport, verschliessen die Augen davor. Die (über-)ambitionierten Mamas und Papas, die denken sie haben die nächsten Bundesliga-Stars zuhause, wollen nicht sehen, dass ihr Kind evtl zu dick oder zu vielleicht

    konditionell etwas schlechter gestellt sind. Die U-Untersuchungen sind natürlich bis zum 10. Lebensjahr ein Indikator der Entwicklung, aber es gibt immer Eltern, die meinen es besser zu wissen.


    @Bussfallgott, bereite Dich auf das Gespräch gut vor. Schaffe einen entsprechenden Rahmen (Ort und Uhrzeit) und teile den ElternDeine Sorgen mit, allerdings immer im Ausdruck, Du möchtest helfend und beratend unterstützen und Dich nicht einmischen.... .. bei mir das das im damaligen Gespräch geholfen.


    Thema Fortnite: Ich bin mir sicher, das die Vielzahl unserer Jungs immens viel Zeit damit verbringen,....der eine mehr, der andere weniger. Ich glaube, das gibt sich auch wieder. Anfänglich sind die Kinder extrem begeistert, das lässt spätestens nach, wenn die Eltern die Konsolenzeit vernünftig regeln...

    :thumbup:Sieger stehen an der Stelle auf, wo Verlierer liegenbleiben.:thumbup:

    "Der Dumme lernt aus seinen eigenen Fehlern, der Kluge aus den Fehlern der anderen."

  • Danke für den Input- ihr fasst meine Probleme ganz gut zusammen... xP


    Noch einmal zur ergänzenden Erläuterung: Das Gespräch soll mit Eltern und dem Spieler stattfinden, weil für mich eben auch ein wesentlicher Punkt die Selbstwahrnehmung/Selbstbewusstsein ist (Der Junge bezeichnet sich selbst als "fett"- keiner aus der Mannschaft macht das). Ich weiß eben auch nicht genau woran es liegt, aber die bisherigen Trainer sagen alle, dass er tendenziell eher weiter zunimmt- trotz des (vorgeblich?) ordentlichen Lebensstils. Und zum Thema Fortnite hatte meine Co-Trainerin einmal am Spielfeldrand das Gespräch gesucht- da kam dann unter andertem die Aussage, dass das Erziehungssache sei (sicher grundsätzlich richtig) und manche Kinder eben mehr oder weniger spielen- für die Mutter seien aber mal drei Stunden den Tag gar kein Problem. Das Kind ist 11.


    Ich möchte halt weder belehren noch mich über meine Kompetenz einmischen, allerdings sehr wohl sensibilisieren (auch gerne den Jungen selbst) und eben soweit möglich helfen.

    "Football is a simple game. Twenty-two men chase a ball for 90 minutes and at the end, the Germans always win."

    - Gary Lineker

  • 3 h Bildschirmzeit sind total gaga! Zumal du hier davon ausgehen kannst, dass das Kind zusätzlich noch vor dem TV hockt.

    Aber auch hier gibts zig Schulungen, Informationsveranstalungen, Flyer; im Kindergarten, der Grundschule und auch die Weiterführenden bemühen sich redlich. Aber wie immer erreichst du nur die, die zuhören wollen.


    Die U-Untersuchungen sind natürlich bis zum 10. Lebensjahr ein Indikator der Entwicklung, aber es gibt immer Eltern, die meinen es besser zu wissen.

    Und du meinst, wenn ein Trainer das Thema anspricht, dann sagen diese Eltern: "Ach so, klar, wusste ich noch nicht" ?


    Ich bin eigentlich jemand, der auch gerne mal das ein oder andere in (in meinen Augen) geeignetem Rahmen und Ton angesprochen hat.


    Beispiel:

    "Du, dein Sohn (8) hat meinem erzählt, dass er 123 Online-Freunde hat. Bist du sicher, dass das alles Kinder sind?"

    Antwort "ja, klar, die chatten ja immer abends."

    "Meine Kinder dürfen nur Online-Freunde haben, die sie persönlich kennen. Die Gefahr, dass sich Pädophile einklinken ist mir viel zu groß"

    "Ach so schlimm ist das alles nicht, das sind nette Kinder."


    Das beste was man rausholen kann ist, dass der Gesprächspartner nicht angesickt ist. Natürlich kann im Nachgang eine Einsicht und/oder Verhaltensanpassung eintreten, hab ich aber erst einmal erlebt.

  • Bussfallgott Im Gegensatz zu einigen Anderen hier, finde ich es gut, dass du dich mit dem Jungen beschäftigst und auch überlegst ein sicher heikles Thema anzugehen. Es mag sicher Gründe dafür geben, sich nicht zu tief in diese Materie zu begeben, allerdings habe ich meine Aufgabe als Trainer immer so verstanden, den Kindern auch ein Stück weit etwas für´s Leben mitzugeben. Natürlich kann man da auch wieder sagen, "das ist nicht meine Aufgabe", ich mach es aber trotzdem. Teilweise haben die Kinder ein schwieriges Elternhaus und sind später einmal "dankbar", dass sich jemand um sie gekümmert hat.

    Ich hatte vor nicht allzulanger Zeit auch einen dicken Jungen. Er hatte ein sehr gutes Spielverständnis, war technisch nicht schlecht, hatte es aber aufgrund seines Gewichts aber ganz schwer, im doppelten Sinn.

    Ich habe zunächst das Gespräch mit ihm gesucht (11 Jahre). Dabei habe ich ihm erst einmal die Dinge aufgezählt, die mir positiv an ihm aufgefallen sind. Dann kam ich aber auch zu seinem Gewicht. Ich habe ihm gesagt, dass er sich selbst im Weg steht und aus seinem "Talent" nichts machen wird, wenn er nicht von seine Gewicht runter kommt. Fußball ist für den Jungen das Wichtigste überhaupt, er ist einer der wenigen Kinder, welche tatsächlich noch auf dem Bolsplatz spielen. Er erzählte mir, dass er schon auf die Ernährung achtet. Ich nahm dann die Eltern dazu und sie berichteten, dass er eig. nur Wasser trinkt, wenig Süßigkeiten ißt. So richtig konnten sie sich auch nicht erklären, warum er (besonders in den letzten beiden Jahren) so zu genommen hat. Möglicherweise gibt es ein medizinischen Problem und das soll nun abgeklärt werden. Sollte tatsächlich etwas sein, wäre es möglicherweise ohne meine Intervention erst in einigen Jahren herausgekommen.


    Hat jemand Ideen wie sich dieses Gespräch sinnvoll strukturieren lässt?

    Ich habe bewusst das Wort "dick" vermieden, von Fitness, Kondition etc. gesprochen. Beginne doch mit den Stärken des Jungen und was aus ihm werden könnte, wenn...

    Wenn Eltern hören, was ihr Kind gut kann, hören sie dir eher zu.

    Viel Erfolg.

  • Insgesamt ganz dünnes Eis. Ist auch aus der Entfernung schwer zu beurteilen, da keiner alle Seiten und Befindlichkeiten kennt.

    In meiner Mannschaft haben wir auch ein Kind mit ähnlicher "Problematik".

    Trikot passt nicht, Schuhe sind zu schmal, Hosen gehen nicht. Er fühlt sich im kompletten Vereins-Outfit einfach unwohl. Kann ich auch verstehen, obwohl er von allem die größte zur Verfügung stehende Ausgabe trug, sah er aus wie Wurst in Pelle (sorry, mir fällt kein besserer Vergleich ein). Wir haben uns erstmal um das Wohlbefinden in Form von Kleidung gekümmert. Ein neues, unbeflocktes, Trikot bestellt, aufgetrennt und aus zweien dann eins gemacht. Er ist jetzt der einzige mit fester Nummer. Neue Hose haben die Eltern gekauft.


    Beim letzten Turnier im Juni habe ich die Mutter mal zur Seite genommen und gefragt ob Sie sich über die Langzeitfolgen für Gelenke und Gefäße im klaren sei, wenn bzgl Gewichts nicht was unternommen wird. Das sei auch schon erkannt worden und er fahre mit dem Rad zur Schule, mache Judo und Mama reduziert schon ganz dolle die Süßigkeiten. Beim ersten Training sah man keine Veränderung.


    Mehr als einen Hinweis kann ich nicht geben. Rest liegt bei der Familie.


    Bussfallgott : Auch in solchen Gesprächen solltest Du versuchen authentisch zu bleiben und nichts zu konstruieren.

    Ich habe Methode Holzhammer gewählt, andere machen / können das Feinfühliger.

    Welcher Teil der Person beschäftigt Dich dabei mehr? Der Mensch oder der Fußballer? So würde ich dann auch beginnen.

    Wer im KiFu nur auf Ergebnis spielen läßt, liebt das Spiel nicht. Und seine Spieler werden es auch nicht lieben können.


    KiFu bedeutet nicht Wissen weiter zu geben, sondern ein Feuer zu entfachen.

  • Auch wenn das ein heikles Thema ist und die Gefahr besteht, dass so ein Gespräch falsch aufgenommen wird finde ich, wenn ein Kind als Teil einer Mannschaft auf Grund seiner körperlichen Verfassung nicht mehr uneingeschränkt einsetzbar ist, geht das den Trainer schon etwas an.


    Die Tipps die hier bisher gegeben wurden solltest Du dennoch beherzigen und Dir für das Gespräch eine gute Strategie überlegen. Wünsch Dir viel Erfolg.

  • Und du meinst, wenn ein Trainer das Thema anspricht, dann sagen diese Eltern: "Ach so, klar, wusste ich noch nicht" ?




    nein, das nicht. Aber irgendwas nicht anzusprechen, weil die Eltern das nicht hören wollen oder anders sehen, wäre auch nicht der richtige Weg.

    :thumbup:Sieger stehen an der Stelle auf, wo Verlierer liegenbleiben.:thumbup:

    "Der Dumme lernt aus seinen eigenen Fehlern, der Kluge aus den Fehlern der anderen."

  • I Bussfallgott : Auch in solchen Gesprächen solltest Du versuchen authentisch zu bleiben und nichts zu konstruieren.


    Welcher Teil der Person beschäftigt Dich dabei mehr? Der Mensch oder der Fußballer? So würde ich dann auch beginnen.

    so sehe ich das auch!!! Der Mensch UND der Fußballer!!!!

    :thumbup:Sieger stehen an der Stelle auf, wo Verlierer liegenbleiben.:thumbup:

    "Der Dumme lernt aus seinen eigenen Fehlern, der Kluge aus den Fehlern der anderen."

  • nein, das nicht. Aber irgendwas nicht anzusprechen, weil die Eltern das nicht hören wollen oder anders sehen, wäre auch nicht der richtige Weg.

    da hast du Recht.


    Aber wie hat Chris Tall mal so schön gesagt: "man muss uns Dicken nicht sagen, dass wir dick sind. Das können wir sehen"


    Na ja, ich glaube, die Argumente sind ausgetauscht, am Ende muss Bussfallgott entscheiden, was er macht.

  • Tja... Die Mutter sollte sich einen Termin aussuchen, hat sich aber nie gemeldet. Sehen, um sie darauf anzusprechen tue ich sie auch nicht, aktuell steht auch noch Geld für ein Trikot aus. Das Kind ist nach wie vor dick, kann kaum eine Runde am Stück laufen (das hatte ich neulich im TW Training spaßeshalber angeordnet, weil ich Umbauzeit brauchte und die bei der Kälte mal etwas in Bewegung kommen/bleiben sollten - der andere Keeper hat auf 400m fast 100m Vorsprung herausgelaufen, im normalen Joggingtempo), aber immerhin motiviert dabei- solange es bewegungsvermeidend geht.

    In den Herbstferien habe ich mit der handvoll Kinder, die da waren, trainiert. Den Spieler habe ich aber in dieser Zeit immer nur abseits des Platzes gesehen... ?(

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    - Gary Lineker