Klohr: "Der DFB braucht ein eigenes Ressort für Kinder"

  • Zitat

    "Ich will für die Kinder etwas ändern", sagt Klohr. Das, betont er, sei auch nötig: "Es muss sich etwas tun, weil der DFB zu wenig macht." Daher fordert der vom Verband mehrfach ausgezeichnete frühere Jugendleiter und -trainer des SuS Herzogenrath eben diesen DFB auf, kräftig zu investieren: "Es ist so viel Geld im Umlauf, da müsste viel mehr in die Nachwuchsarbeit fließen." Klohrs Vision sieht einen konkreten Fünf-Punkte-Plan vor.

    http://www.kicker.de/news/fuss…wHQSnOBoVDjAmwLh5VmVFsz7I

  • Ralf K.

    Bitte führt nicht die Tabellen wieder ein. Gerade fangen die Trainer bei uns an zu verstehen, dass man keine dummen Dinge für 3 Punkte machen muss, wenn es keine 3 Punkte gibt.

    Keine Sorge! Außerdem wärt ihr in alle Prozesse eingebunden :thumbup: 

    Wie wir mit den Kindern von heute umgehen, das wird die Welt von morgen prägen (Hans Jonas 1903-1993)

  • Ich habe mich über das Zitat gewundert.


    Ich hatte zwar noch nicht mit dem Kicker zu tun, aber mit anderen Printmedien. Ich habe es da erlebt, dass ich durchaus auch schon mal recht frei, um nicht zu sagen: "falsch" zitiert wurde.


    Ist das hier auch der Fall, Ralf K. , oder wie ist das zu verstehen?

  • Ich habe mich über das Zitat gewundert.


    Ich hatte zwar noch nicht mit dem Kicker zu tun, aber mit anderen Printmedien. Ich habe es da erlebt, dass ich durchaus auch schon mal recht frei, um nicht zu sagen: "falsch" zitiert wurde.


    Ist das hier auch der Fall, Ralf K. , oder wie ist das zu verstehen?

    Ja! Grundsätzlich ist es aber egal, denn sollte die Chance bestehen etwas zu verändern, wird es soweit erst gar nicht mehr kommen.

    Wie wir mit den Kindern von heute umgehen, das wird die Welt von morgen prägen (Hans Jonas 1903-1993)

  • Geht der ganze Müll schon wieder los... An der Basis.. Also bei uns in den Dorf ereignen, wird von einem kinderressort nichts ankommen..

    Verstaubt Funktionäre in den kreisen und Ausschüssen... Dann könnte man sinnvolle Änderungen herbeiführen.... Aber wenn sich an det Basis die alten Säcke weiter breit machen..... Dann lässt uns lieber halma spielen gehen.

  • Wenn ja auch Leute von der Basis eingebunden würden, wäre das ja eine schöne Sache. Vor allem vllt. LEute, die schon umsetzen, was man sich so vorstellt. Viel Erfolg Ralf K.

    Wenn es so läuft, das von oben nach unten umgesetzt wird, die basis nicht eingebunden wird, aber umsetzen soll,

    dann wird es scheitern. Die Multiplikatoren vergisst man leicht. Und die befinden sich nun mal an der Basis.

    Der DFB macht ja etliche Fehler, die einfach zu beheben wären. Die aber anscheinend gar nicht bekannt sind.

    Nur 1 Beispiel:

    Fängt bei den Rückmeldungen der STP an die Vereine der STP Spieler an und läßt sich fortsetzen. Stattdessen wird alles

    zentral geschult und das DFB Mobil mal rumgeschickt(finde ich ja gut), anstatt den Gedanken mit dem Nutzen des Vereins zu verbinden (STP Spieler hat diese und diese Defizite- mal demotraining) und sich darüber die Akzeptanz zu holen. Simpel aber effektiv.

    Solange sich aber beim STP noch die Auswahlspieler Eine Stunde gegenüberstehen und Endlos passübungen machen,

    ist eine grundsätzliche Reform wahrscheinlich doch der erste Schritt.

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Ich habe euch mal meine Orginalversion hier angehängt. Egal was ihr aus der Vergangenheit kennt, soll Vergangenheit bleiben. Ich hoffe, dass mein Orginalplan deutlich macht, dass ohne euch gar nix geht. Die Aufgabe würde sein, alle unter einen Kinderfußballhut zu bekommen.


    Ralf Klohr_5 Punkte Plan.pdf

    Wie wir mit den Kindern von heute umgehen, das wird die Welt von morgen prägen (Hans Jonas 1903-1993)

  • Guter Plan. Ich finde allerdings, das mittlerweile zuviele Strömungen konträr laufen, die den KIFU wieder auf die richtige Bahn lenken wollen. Der Grundgedanke ist meist gleich und gut. Vllt. könnte man sich da zusammensetzen und die Reformwilligen bündeln mal Ideen und kommen auf einen gemeinsamen Nenner. (Dr. Lochmann Funino etc. etc.)

    Auch legen manche Ihr Augenmerk auf Struktur und streifen andere Bereiche, andere auf Trainingsinhalte/Spielbetrieb und streifen andere Inhalte.

    Die Diskussionen was denn nun der heilige Gral zur Reform des KIFU ist, wären dann auch ad acta gelegt.

    Dann mal -geballt- aufzutreten mit einem Kompetenzteam, wäre m.e. der richtige Weg. Es geht ja hoffentlich nur um Idealismus, jedenfalls fasse ich das so auf.

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Ich meine, der Auftrag Spieler richtig gut auszubilden, sollte wieder stärker hin zu den Amateur-Vereinen vor Ort gehen. Die Idee mit den NLZ war vielleicht mal gut, aber das System hat sich - aus verschiedenen und im Einzelnen ja auch durchaus nachvollziehbaren Gründen - in die falsche Richtung entwickelt.


    -Kinder, die in ihrem Umfeld vor Ort gefördert werden

    -Knowhow, das aus den NLZ in die kleinen Vereine transferiert wird, durch Kooperationsmodelle (auf Kreisebene!), durch die Fussballschulen, durch Fortbildungsangebote für die Trainer.

    -Kifu als Fussball sui generis betrachten (Also nicht als Erwachsenenfussball in Klein)


    Ich fürchte, dass das nicht so einfach ist, aber ich meine, dass sich auch die NLZs verändern müssen. Bis einschließlich D-Jugend sollten die Kinder in ihrem vertrauten Umfeld bleiben und die Begabten dort auch ausreichend gefördert werden können. Statt das Geld in aufwendige Strukturen zu investieren, sollten sich die großen Vereine als Multiplikatoren verstehen.


    Von den Weltmeistern 2014 war m.W. kein Spieler in einem Internat und Lahm oder auch Schweinsteiger waren m. W. bis zur D-Jugend in ihren Heimatvereinen.

  • Ich muss jetzt mal meine Erfahrungen zum Thema Fair Play Liga loswerden, dabei ist zu berücksichtigen, dass wir in einem Landkreis ohne jegliche soziale Brennpunkte spielen. Fakir Play Liga wird bei uns bis zur F-Jugend praktiziert


    Kinder entscheiden selbst:

    Klappt super, bei Streitfällen entscheidet der Trainer, der dem Geschehen am nächsten war. Das könnte m.E. auch in der E-Jugend noch gut funktionieren. Die in der E Jugend pfeifenden Schiedsrichter sind dagegen idR Elternteile oder ältere Jugendspieler, die dazu eigentlich nicht in der Lage sind, was im Einzelfall Diskussionen auslösen kann, Fair Play Prinzip wäre da besser.


    Trainer agieren gemeinsam:

    Trainer auf der gleichen Seite ist mE nicht notwendig und wird bei uns idR auch nicht praktiziert. Im Gegenteil: Trainer auf 2 gegenüberliegenden Seiten sorgen dafür, dass Streitfälle zwischen den Team schnell von dem Trainer entschieden werden, der näher dran stand. In 99% der Fälle klappt bei uns die Kooperation der Trainer trotz Distanz, beim restlichen 1% hätte auch die räumlich Nähe nix genutzt, eher das Gegenteil.


    Abstand zum Spielfeld:

    Wird bei uns im Kreis nur zum Teil praktiziert. Wenn es praktiziert wird, hilft es oft nix.

    Viel wichtiger wäre es, dass die Trainer "ihre Eltern" entsprechend erziehen: Anfeuern "Ja", taktische Anweisungen und Beschimpfungen klares "Nein". Das muss man von den Trainern, bw den Vereinen einfordern.

    Nach meiner Erfahrung ist der räumliche Abstand der Zuschauer für entstehende Aggressionen eher sekundär.

    Im Gegenteil feuert die unmittelbare Präsenz der Eltern de Kinder eher an, als dass es sie einschüchtert oder irritiert.

    Umgekehrt habe ich die größten von außen hineingetragenen Aggressionen fast ausschließlich bei Spielen mit Fair-Play Abstand erlebt, wobei auch dies Einzelfälle bei Vereinen waren, die sich ansonsten aus falsch verstandenem Ehrgeiz sehr unkooperativ verhalten haben. Spitzenreiter war ein Verein, der auf Zuschauerabstand pocht, aber in der F einen Schiedsrichter sowie an jeder Seite des Spielfelds einen Trainer stellte

  • Aus meiner Erfahrung:


    Kinder entscheiden selber

    Wie das funktioniert hängt stark von der Erziehung und der Wertevermittlung der Kinder ab.

    In der Regel treffen wir auf Mannschaften, bei denen dies überhaupt kein Problem darstellt.

    Allerdings werden Foulspiele fast nie eingefordert. In den letzten 1 1/2 Jahren hätten wir mit Sicherheit 10 Strafstöße bekommen müssen.

    Meine Kids halten aber in der Regel die Klappe und versuchen weiterzuspielen. Und ich werde einen Teufel tun sie zum reklamieren aufzufordern.

    Spielen wir gegen Mannschaften die ähnlich wie wir ticken ist es mir lieber wir spielen ohne Schiedsrichter. Der Spielfluß ist deutlich höher.

    Spielst du aber gegen Mannschaften, bei denen der Fairplaygedanke in der Ausbildung vergessen wurde. Ist mir eine "neutrale" Instanz deutlich lieber.

    Dazu möchte ich anmerken, dass gerade Jungschiedsrichtern mit den F-Juniorenspielen Praxis verloren geht.


    Trainer agieren gemeinsam
    Finde ich Persönlich extrem wichtig. Viele Konflikte entstehen überhaupt nicht, wenn man direkt zusammen steht.

    Die Atmosphäre ist deutlich entspannter. Vielleicht lässt man das "Tier" nicht raus, da man direkt unter Beobachtung steht?

    In der Halle sind wir meist wieder deutlich weiter auseinander. Da entstehen eher Konflikte bzw. Missverständnisse.


    Abstand zum Spielfeld

    Die mit Abstand beste Regel.

    Ich pfeife auch kein Spiel an, bei dem das nicht umgesetzt ist.

    Außnahmen sind bauliche Gegebenheiten.

    Auf unserem Platz sind die Eltern mindestens 20-25 Meter vom Feld entfernt.

    Und ich genieße das. Dabei habe ich so ziemlich die besten Eltern auf diesem Planeten.

    Wenn wir mal auf einem Platz spielen müssen, bei dem dieser Abstand nicht eingehalten werden kann empfinde ich die Spiele immer als hektischer.

    Und das hat auch nichts damit zu tun, dass von den Eltern sich irgendjemand daneben benimmt. Es wird automatisch unruhiger.

  • Hallo!

    Gerne gebe ich auch meine Erfahrung weiter.

    Wir spielen F-Jugend nach FPL, Baden-Württemberg, Bezirk Stuttgart.


    Die FPL klappte in den Staffeln und Turnieren, in denen wir bisher waren zu 99% gut und entspannt. So wie geplant :-)


    Zu den 1% wo es nicht klappt meine Beobachtung: FPL mit allem drum und dran steht und fällt ganz klar mit den Trainern, die da an der Seitenlinie agieren.

    Bei Tainern, wo eh alles entspannt ist und man ein gutes Miteinander an der Seitenlinie hegt, sind sowohl die Kinder, die Eltern und Trainer meistens kein Problem.

    Bei Trainern, die selbst schon aggresiv, überehrgeizig etc auftreten überträgt sich das automatisch auf die Eltern und teilweise Kinder.


    Hier hilft auch die FPL, ein Schiri, Abstand zum Spielfeld oder was auch immer selten was.


    Es ist halt wie im echten Leben: wenn man ein gutes sozieles Miteiander mit anderen Menschen pflegt, kann man Streitigkeiten aushalten/austragen ohne gleich verprügelt zu werden :-) Bei einigengeht das halt leider nicht...


    Summa summarum finde ich die FPL gut und sollte ein Baustein sein für die Zukunft.


    Grüße

    Martin

  • Ich sehe das ähnlich wie Luibo, habe aber auch noch ein paar Anmerkungen.

    Hier wird der Elternabstand auch noch in der E-Jugend eingehalten. Was so gut wie immer torpediert wird, ist die Coachingzone. Hier versuchen manche "Kollegen" regelrecht vor mir zu flüchten. Das sind dann auch die, die ihre Kinder befeuern.

    Das SR-Thema sehe ich inzwischen auch etwas differenzierter.

    Die Spieler lernen nämlich so nicht, welcher Körpereinsatz ok ist und wann es zu viel ist. Foul ist meist nur, wenn einer heult. "War nicht extra" ist dann die Ausrede Nr. 1.
    Blöd nur, dass viele SR ihre Verantwortung auch nur bedingt wahrnehmen. Jetzt in der E-Jugend steht zumeist irgendein Vater/Betreuer, der ne 3 stündige Schulung gemacht hat, irgendwo aufm Platz und pfeift, wenn einer heult.

    Das reicht mE nicht aus.


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    Ich plädiere ja schon lange für FairPlay-Beauftragte in den Vereinen, die a) jährlich die neuen (Bambini)Trainer und neue Eltern(!) "auf Kurs" bringen und sich b) Vereinsübergreifend regelmäßig zusammensetzen und Erfahrungen austauschen. Netzwerken statt spalten.

    Für die Eltern sollte ein Film o.ä. zur Verfügung gestellt werden.


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    Man braucht dringend best-practise-Modelle!

    Jeder LV macht irgendwie und sogar von Kreis zu Kreis darf scheinbar jeder rumwurschteln. Ich wohne auf einer Kreisgrenze, im Umkreis von 6 km sind hier gleich vier Kreise. Die einen spielen bei den Bambinis schon ne Tabelle aus, der andere macht Spielfeste sogar noch für die F2 Jahrgänge, der dritte spielt munter schon in der F-Jugend Turniersieger aus und wird dafür in Whatsappgruppen als Gallisches Dorf bejubelt und der vierte verzichtet in der E-Jugend noch auf SR. Einer lässt bei den Bambinis die immer gleichen vier Teams vier mal gegeneinander antreten, der andere stellt jedesmal wild und neu zusammen. Der eine Kreis steckt die E-Jugend zur Halbzeit neu zusammen, nebenan wird das ganze Jahr ohne Gnade in den Staffeln weitergespielt.

    Was ist jetzt richtig, was falsch?

    Hier müssten mal Untersuchungen angesetzt und ausgewertet werden.


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    Basisarbeit klingt immer gut. Natürlich liegt die Tücke auch hier im Detail. Schon innerhalb eines Vereins gibts häufig unterschiedlichste Strömungen. Aber was sicher hilfreich wäre ist, die Arbeit auf mehr Schultern zu verteilen.


    Ich bin fast vom Stuhl gefallen als ich gelesen habe, dass die fünf Personen im KreisJugendAusschuss alle Ämter wuppen müssen, incl. der Staffelleitungen.

    Hier barrikadieren sich die KJA-Mitglieder sich aber auch eher ein. Ich habe es mal gewagt, den Bambinistaffelleiter anzurufen. Au weia... das gab nen Anschiss! Nachträglich kann ich verstehen, dass der von Trainern nicht belästigt werden wollte, wenn er die Staffelleitung ALLER Bambinis und ALLER F-linge macht.

    Beim Volleyball wurde die Staffelleitungen an die Vereine delegiert: "Ihr stellt dieses Jahr im Verein 8 Teams, dann müsst ihr auch eine Staffelleitung machen." Dann wurde einer ausgeguckt, mit einer Anleitung versorgt und fertig. Da hatte ich durchaus auch schon das Vergnügen. Aber ich hatte dann eben exakt eine Tabelle zu pflegen und nicht 25.

  • Ralf K. : bist du Mitglied in der Kommission zur Neustrukturierung des Kinderfußballs ? Falls ja, wie steht man da zu den Punkten?

    Nein, ich bin kein Mitglied der Kommission.


    Dass ich den 5 Punkteplan zu Papier gebracht habe, hat den einfachen Hintergrund, dass mich der Kicker dazu aufgefordert hat. Die einfache Frage war, "Wie wäre ihr Plan den Kinderfußball zu reformieren? Nennen Sie 5 Punkte" Die Ausarbeitung war recht einfach, weil ich den Plan schon über Jahre in mir trage.

    Für mich war schon immer der elementare Punkt, dass der Kinderfußball ein eigenes Resort mit einem eigenem Budget benötigt. Die Kinder verdienen das! Was ich dann mit den Jahren gelernt habe, hat den Plan sehr konkret werden lassen. Sehr viel habe ich von euch gelernt. Für mich ist klar, dass ohne eure Erfahrungen gar nix geht. Für mich ist aber auch klar, und das zeigen die letzten 3 Posts sehr deutlich, dass wir alle einen klaren roten Faden benötigen. Wenn es um Kinder geht, gibt es nur eine Richtung und die richtet sich an den Bedürfnissen der Kinder aus. Transparenz, Verlässlichkeit, einfache Strukturen, das sind nur einige Orientierungen, die Kinder im Leben brauchen, um sich zu entwickeln.


    Mit dem DFB komme ich vielleicht nicht mehr zusammen, dort bin ich verbrannt. Ich habe vom DFB + der UEFA alle erdenkliche Orden bekommen. Die habe ich dafür bekommen, weil ich sehr innovativ, offensiv und überzeugt bin. Letztendlich passt das aber nicht in die Struktur des DFB und deshalb sind wir die letzten Jahre nicht mehr zusammen gekommen. Für was also die Orden?

    Wie wir mit den Kindern von heute umgehen, das wird die Welt von morgen prägen (Hans Jonas 1903-1993)

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 Mal editiert, zuletzt von Ralf K. ()

  • Das klingt leider sehr ernüchternd.

    Könnt Ihr Euch noch an die Kampagne "Unsere Amateure - echte Profis" erinnern? Man wollte damit das Ehrenamt fördern. 2,5 Mio hat man sich das kosten lassen - oder anders ausgedrückt 100€ pro Verein...

    Wenn es um Basisarbeit geht, sitzt das Portmonnaie beim DFB fest in der Tasche. Insofern ist Deine Forderung vollkommen berechtigt.
    Seltsamerweise ist beim DFB jedem klar, dass der sog. Übergangsbereich von der U19 zu den Senioren schwierig und wichtig ist. Dass wir zwischen der U6 und der U19 aber mindstens zwei weitere Übergangsbereiche haben, wird ignoriert.