Freude-Thread

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  • Ich finde den neuen Kinderfußball super und schaue wirklich gerne dabei zu, wenn die F-Jugenden vor meiner B-Jugend spielen. Es gibt wirklich immer was zu sehen und tolle Aktionen, unsere F-Jugendtrainer setzen das schon seit mehreren Jahren einfach um. Fünf gegen Fünf mit tieferen Torlatten (damit Fernschüsse schwieriger sind), daneben drei gegen drei auf 2 Minitore und drei gegen drei auf 4 Minitore. Dann wird alle 10 Minuten mal durchgewechselt und jeder der 11 Spieler aus den Mannschaften spielt mal alles. Dann kann auch wunderbar angepasst werden, wie stark die Mannschaften sein sollen. Meist pendelt es sich dann im fünf gegen fünf bei einem 17:17 ein und alle gehen glücklich nach Hause.


    Es gab allerdings auch schon Gastmannschaften, die das abgelehnt haben. "Tiefer Latten? Was soll das denn?", "Ne, die Ersatzspieler sitzen draußen und halten sich für Wechsel bereit" oder "So ein kleines Spielfeld? So wenig Spieler? Was ist mit unserer Taktik?"... Kopfschütteln, aber ich glaube das einzige Hindernis dabei sind dann die Trainer, nicht die Kids. Die wollen spielen und das bekommen sie, wenn sie 45 Minuten lang - egal auf welches Feld und mit welcher Spieleranzahl - kicken können! Ich war auch erst skeptisch, weil man es eben anders kennt. Aber wir machen es ja für die Kids und für die ist es das beste, wenn sie viele Aktionen haben!

    Wer gut zielt, macht viele Tore - Wer gut spielt, hat viel Spaß - Wer beides macht, hat Erfolg

  • Es gibt keine E-Jugend Festivals bei uns. Da gibt es nur Liga oder nichts. Selbst Freundschaftsspiele würden schwer werden, da die ja auch im Ligabetrieb sind. Es gibt auch keine Jahrgangsmannschaften, sondern i.d.R nur eine Jugendmannschaft. Und selbst gegen eine E-Jugend hätten die genauso hoch verloren. Hab vor paar Jahren meine B-Mädels vereinsintern gegen die E-Jugend spielen lassen. DIe waren der E-Jugend deutlich unterlegen.

    Wenn man vom spielerischen Leistungsvermögen geht müsste man sie wahrscheinlich gegen 6-Jährige spielen lassen.

  • Es obliegt den Landesverbänden einfach die Ergebnisse ab 7:0 nicht weiter zu führen, weniger Arbeit für die Schiris usw.


    Der Schiri könnte einfach bis E-Jugend nach 7:0 , 2 Spieler vom Feld schicken und wenn die andere Mannschaft ein Tor schießt, dürfen 2 Spieler wieder rein. Horst Wein hat uns das doch gelehrt, es nützt keinem wenn eine Mannschaft absolut überlegen ist für die Entwicklung der Kleinsten. Come on DFB.

  • Es gab allerdings auch schon Gastmannschaften, die das abgelehnt haben. "Tiefer Latten? Was soll das denn?", "Ne, die Ersatzspieler sitzen draußen und halten sich für Wechsel bereit" oder "So ein kleines Spielfeld? So wenig Spieler? Was ist mit unserer Taktik?"... Kopfschütteln, aber ich glaube das einzige Hindernis dabei sind dann die Trainer, nicht die Kids. Die wollen spielen und das bekommen sie, wenn sie 45 Minuten lang - egal auf welches Feld und mit welcher Spieleranzahl - kicken können! Ich war auch erst skeptisch, weil man es eben anders kennt. Aber wir machen es ja für die Kids und für die ist es das beste, wenn sie viele Aktionen haben!

    Heute war es dann mal wieder soweit, der gegnerische Trainer unserer F-Jugend wollte unbedingt 6+1 spielen. Von 4+1 hätte er noch nie was gehört und das hat doch nichts mit Fußball zu tun. Man hat sich dann darauf geeinigt, dass eine Halbzeit 4+1 mit den Ersatzspielern auf einem kleinen Spielfeld gespielt wird, anschließend in der zweiten Halbzeit dann 6+1.


    Es war nach der ersten Halbzeit dann schon so deutlich, dass unser Trainer mit 4+1 weitergespielt hat, während der andere Trainer auf 6+1 aufgestockt hat. Endstand war dann zweistellig zu 0 für die 4+1-Mannschaft. :(


    Man könnte fast glauben, dass es kein Zufall ist, dass die Mannschaft, die lieber 6+1 spielen wollte, deutlich schwächer ist. Bislang hatten beide Teams alle ihre Saisonspiele gewonnen, unsere aber alles in den 4+1-Spielen mit vielen Kontakten, während das andere Team eben nur 6+1 mit deutlich weniger Kontakten und Entwicklungschancen für jeden einzelnen gespielt hat.

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  • Heute das erste „Saisonspiel“ unserer F1 was das Wort Spiel auch verdient. So macht Kinderfußball Spaß. Unsere Kinder konnten hier auch endlich mal Verteidigen im Spiel üben. Viele defensive 1:1 Situation in denen sie gefordert waren. So ein 9:7 ist dann einfach viel schöner als das was man sonst die Wochenenden vorher erlebt hat. Aber sowas kommt dabei raus, wenn der Kreis stark und schwach gemeldete Mannschaften in eine Gruppe packt.

  • Ich pendle seit dem Wochenende in der Frage ob ich diesen Beitrag hier oder im Frust-Thread schreiben soll, komme aber immer mehr dazu das die positiven Effekte überwiegen.


    In unserem Kreis werden in der E-Jugend Quali-Rubden zur eigentlichen Saison vorgeschoben. Dazu werden 6er-Gruopen aus Mannschaften gebildet, die im Vorhinein als stark, Mittel oder schwach gemeldet werden.

    Unser Jungjahrgang wurde mittel gemeldet und landete in einer Rubde die sonst nur aus Altjahrgängen bestand, soweit so unproblematisch.


    Die ersten drei Spiele wurden mehr oder weniger klar gewonnen, der vierte Gegner trat nicht an nachdem er vorher dreimal zweistellig gewonnen hatte. Ergibt im Umkehrschluss folgende Ausgangslage für das letzte Saisonspiel.


    Wir 12 Punkte, Gegner 9 Punkte, dritte Mannschaft mit 9 Punkten, die ersten Beiden werden die Saison in der starken Gruppe spielen (also quasi aufsteigen) der Dritte verbleibt in der mittleren Gruppe.


    Das Spiel findet auf einem extrem kleinen, sehr stumpfen Echtrasen statt, unsere Mannschaft hat deutliche Probleme mit der Anpassung, der Gegner ist ein Jahr älter und im Schnitt einen Kopf größer aber fußballerisch unterlegen.


    Diese Unterlegenheit wird durch Fernschüsse, harte Zweikämpfe und geniale Ecken ausgeglichen und der Gegner führt schnell 2:0...


    Unsere Mannschaft, die in der Vergangenheit solche Spiele nach Rückstand abgeschenkt hat, kämpft wie ich es von ihr noch nie gesehen habe gegen die körperliche Überlegenheit des Gegners an.

    Einer unserer Spieler spielt wunderschön 2 Gegenspieler aus und läuft alleine aufs Tor zu, dann wird ihm von hinten ein Bein gestellt. Der Trainer vom Gegner schreit "Freistoß" (Foul 3 m vorm Tor :/) der Spieler sagt, ich habe ihn nicht berührt und das Spiel geht weiter.... Aha, Fairplay also.


    In der HZ wird mir erklärt das die Spieler alleine entscheiden müssen, wer lauter schreit setzt sich scheinbar durch... X(


    Unsere Truppe kämpft sich durch all diesen Frust und führt kurz vor Schluss 4:3.

    Gegner nimmt kurz vor Schluss den hochspringenden Ball an, legt in sich mit dem Arm vor und schießt das Tor. Eltern beider Mannschaften stehen direkt hinter diesem Tor. Unsere Eltern schreien Hand, gegnerische Eltern drehen sich weg und haben nichts gesehen weil sie sich so intensiv unterhalten haben. <X


    Wieder schreit der Gegner lauter, also Tor.

    3 Minuten Abwehrschlacht später geht das Spiel mit 4:4 zu Ende und mein Stolz kennt keine Grenzen. Diese Leistung gegen einen solchen Gegner unter dieser aufgeheizten Stimmung wäre im letzten Jahr noch nicht möglich gewesen.

    Nochmal, ICH BIN SO STOLZ und das nicht wegen des Ergebnisses sondern nur wegen des Charakters den meine Mannschaft da gezeigt hat.

  • Gestern ein Spiel gepfiffen E Jugend. Nach 6:0 und drückender Überlegenheit hab ich zu den Trainern gesagt das ich dann 3 weitere Spieler von der anderen Mannschaft rein lasse, sodass das Spiel etwas ausgeglichener ist.

    Es war für alle beteiligte sehr angenehm da dann die eine Mannschaft gefordert war und die andere noch Torchancen erspielte.

    Sollte eigentlich eine Regel werden.

  • Gestern ein Spiel gepfiffen E Jugend. Nach 6:0 und drückender Überlegenheit hab ich zu den Trainern gesagt das ich dann 3 weitere Spieler von der anderen Mannschaft rein lasse, sodass das Spiel etwas ausgeglichener ist.

    Es war für alle beteiligte sehr angenehm da dann die eine Mannschaft gefordert war und die andere noch Torchancen erspielte.

    Sollte eigentlich eine Regel werden.

    Im Übrigen eine tolle Ergänzung zu meinem Text davor. Ein Schiri hätte ich mir in diesem Spiel sehr gewünscht.

  • Gestern ging unser erstes Spielfest (3gg3) für Mädels U10 über die Bühne 🥰 aus 4 Vereinen traten insgesamt 31 Mädels an und wir spielten auf 4 Feldern (7 Teams). Nach je 6 Spielen (jeder gegen jeden) waren die Mädels ausgepowert und glücklich. Viele waren stolz auf ihre erzielten Tore oder Verteidigungsaktionen, die Eltern waren positive Unterstützer und nebenbei hat sich die Mannschaftskasse durch Kaffee und Kuchen Verkauf gut gefüllt 😁


    Schade, dass dies durch den Verband nicht organisiert wird und es immer am Engagement einzelner Vereine hängt. Alle teilnehmenden Mannschaften haben nicht im regulären Spielbetrieb für E-Mädels gemeldet, da wir zu wenige Mädels für einen regelmäßigen 7gg7 Spielbetrieb haben (hatten) bzw die Fahrzeiten aus dem ländlichen Raum in Richtung Frankfurt ein nicht lohnender Aufwand bedeutet. So konnte ein Verein mit nur 5 Mädels anreisen und ihnen wichtige Spielpraxis ermöglichen. 😊👍🏼


    Morgen spielen wir gegen einen der Teilnehmer im 7gg7 statt Training, ich bin gespannt, wie Spielerinnen und Trainer das dann gegeneinander bewerten

  • Fluffi : habt ihr mit den Verantwortlichen schon über Alternativen gesprochen? Wenn ich mir den Hessischen Fußball-Verband auf facebook ansehe, dann sind die letzten zwei Beiträge in Richtung Minifußball (Bericht mit Video von VfL Eiterfeld und Teampunkt-App). Ich könnte mir vorstellen, dass die euch Staffeln anlegen und denen es egal ist, ob ihr 5 gegen 5 oder 7 gegen 7 spielt. Und über die Teampunkt-App ist es auch möglich sich mit anderen Vereinen zu einem Festival zu organisieren. Ich würde da an eurer Stelle das Gespräch mit dem Verband suchen.

  • Fluffi : habt ihr mit den Verantwortlichen schon über Alternativen gesprochen? Wenn ich mir den Hessischen Fußball-Verband auf facebook ansehe, dann sind die letzten zwei Beiträge in Richtung Minifußball (Bericht mit Video von VfL Eiterfeld und Teampunkt-App). Ich könnte mir vorstellen, dass die euch Staffeln anlegen und denen es egal ist, ob ihr 5 gegen 5 oder 7 gegen 7 spielt. Und über die Teampunkt-App ist es auch möglich sich mit anderen Vereinen zu einem Festival zu organisieren. Ich würde da an eurer Stelle das Gespräch mit dem Verband suchen.

    Der Kreismädchenreferent ist mit dem hfv in Kontakt, ich denke, da wird sich was tun, das wird aber wahrscheinlich noch dauern... Die Team Punkt App muss ich mir mal anschauen, hab ich noch nie genutzt

  • Je nachdem von welcher Seite man es betrachtet, passt der Beitrag in den Frustabbau- oder in den Freude-Thread. Warum ich ihn hier hin stelle erkläre ich am Ende.

    Am Wochenende Spiel zwischen zwei D-Jugend Bundesliga NLZ .
    Beim Gegner postierten sich die beiden Trainer an beiden Seitenlinien, was mich zunächst sehr gewundert hat. Nach einer Weile hat mich dann eher gewundert, warum sie nicht noch einen hinter jedem Tor positioniert haben so wie die drauf waren.

    Vom Anpfiff weg spielten die beiden mit ihren Spielern "Playstation" ("Lauf, Komm kurz, Spiel nach rechts, lasse klatschen, langer Ball, Mach Druck, Spiel zu XY, Schieß!!!, Weiter Abschlag, Wenn der durch ist, musst Du halt ein Foul ziehen ...").

    Hinzu kamen permanente bewusst falsche Entscheidungen an der Seitenlinie, wenn es um Einwurf ging (Linienrichter haben sie nämlich auch noch gespielt) und andauerndes Beeinflussen des Schiedsrichters durch fordern von Fouls für Ihr Team. Sie selbst haben Ihre Jungs aber pausenlos zu hoher Körperlichkeit v.a. Schieben mit beiden Händen und Trikot festhalten animiert.

    Die Spieler der Mannschaft wussten am Ende vermutlich gar nicht wie das Spiel ausgegangen ist, so haben denen die Ohren von dem Gebrülle gedröhnt. Wobei man dazu sagen muss, dass die Jungs diese Beschallung vermutlich gar nicht nötig gehabt hätten, weil sie spielerisch gut genug gewesen wären die Dinge auch selbst zu regeln.

    Dass sich unserer Spieler als Auswärtsteam von dem Theater zunächst natürlich irritiert waren und gar nicht richtig ins Spiel kamen versteht sich von selbst. So war ein 0:2 nach ca. 15 Minuten fast schon logisch und auch verdient, auch wenn es kurios zu Stande kam.

    Jetzt kommt die Überleitung zum Freude-Teil:

    In der ersten Pause gelang es unserem Coach die Jungs neu zu sortieren und sie fanden immer mehr Lösungen sich auf ihr Spiel zu konzentrieren. Die Provokationen der gegnerischen Spieler ließen sie an sich abperlen und an das Gebrülle von draußen hatten sie sich so gewöhnt, dass sie es anscheinend ausblenden konnten. Der Anschlusstreffer fiel noch aus einem glücklichen Konter, aber ab da verlagerte sich das Spiel nur noch in die gegnerische Hälfte. Der Ausgleich war da nur noch eine logische Konsequenz. Am Ende wäre vermutlich sogar noch mehr drin gewesen, man hatte aber auch das ein oder andere Mal Glück, weil in der Euphorie das Spiel gekippt zu haben die Restverteidigung manchmal etwas vernachlässigt wurde und so auch noch Chancen auf der anderen Seite vorhanden waren.
    Am Ende hat mich die realistische Einordnung des Ergebnisses durch die Jungs begeistert:
    "Schön gespielt haben wir heute nicht, aber cool, dass wir uns gegen den starken Gegner so zurück gekämpft haben und am Ende sogar die überlegen Mannschaft waren. In der Anfangsphase hatten wir wirklich Angst, dass wir heute eine Packung bekommen."

    Als Zuschauer war es erschreckend für mich das Coaching der gegnerischen Trainer zu erleben, sowohl das permanente Steuern der Spieler als auch das Gebrülle wenn einer etwas nicht so gemacht hat, wie angewiesen. Sollte ja sowieso nie sein und auf dem Niveau sowieso nicht. Vermutlich hätten unsere Jungs wirklich die befürchtete Packung bekommen, wenn die Trainer sie einfach hätten spielen lassen.

    Auf der anderen Seite war ich im nachhinein sehr froh darüber, wie unsere Trainer sich verhalten haben. Zum einen wird sehr reduziert gecoacht und eher mit nachträglichen Hinweisen zur Situation. Nur wenn es hinten mal brennt, wird der Spieler, der gerade pennt auch mal lautstark aufgefordert nachzusetzen. Ansonsten nehme ich einen extrem wertschätzenden Umgang mit den Spielern war, die Spieler bekommen im und nach dem Training ganz viele Tipps und Hinweise und im Spiel kommen die Hinweise motivierend und unterstützend. Eigentlich dacht ich, dass das nichts ist was ich positiv erwähnen muss, weil ich davon ausging, dass das im NLZ-Betrieb (zumindest in der Altersstufe) Standard sein sollte. Seit dem Wochenende weiß ich es noch mehr zu schätzen.

  • Gestern Abend: Pokalhalbfinale der C-Jugend... es treten an, die beiden Topteams des Kreises, die sich auch im Saisonverlauf noch in der Liga treffen werden. Alle Eltern angespannt, die Jungs auch.


    Der angesetzte Schiedsrichter war auch nur so alt wie die Spieler und anfangs hab ich das schlimmste befürchtet. Aber es kam anders: der Junge hatte das Spiel echt gut im Griff! Er hat das alles sehr besonnen gepfiffen. Ein echtes Talent an der Pfeife! Es war ein intensives Spiel, durchaus auch mit einigen gelben (verdienten) Karten aber ihm ist das Spiel nicht entglitten. War echt prima.


    Morgen wird er wohl auch das Heimspiel pfeifen und ich habe mich gefragt, ob man dem Burschen irgendwie eine Freude machen kann (Als Elternteil, nach dem Spiel natürlich und egal wie es ausgeht). Mir ist aber nicht klar, womit. Nem Friseur oder nettem Paketboten würde ich Trinkgeld geben. Was könnte hier angemessen sein? Google play Gutschein oder so?

  • Schwieriges Thema. Egal wie das Spiel ausgegangen ist, kann das eine Eigendynamik entwickeln, die man nicht beabsichtigt.

    Dann wird das Eis ganz schnell ganz dünn.


    Ich habe immer versucht nett und freundlich zu den Schiedsrichtern zu sein. Sie ernst zu nehmen, als Heimverein proaktiv in Empfang zu nehmen und zur Verabschiedung ein ehrliches "Danke schön".

  • Ich glaube es ist auch immer ganz nett, wenn man mit dem Schiri nach dem Spiel versucht Small-Talk zu machen. Vielleicht ein Getränk anbietet, ältere Schiris trinken ja gerne ein Bier mit ;)


    Und dann gerne auch loben. Wer hört nicht gerne ein Lob. Ruhig auch kritisch, also auch vielleicht erwähnen, wenn man 1-2 Situation anders gesehen hat und dann wieder loben, welche Situation er besonders gut gemacht .


    Ein echtes positives Feedback hängt glaube ich länger nach als ein Geschenk, auch wenn eine solche Geste natürlich sehr nett ist.

  • Ne Cola und ne Butterbreze mit nem ehrlichen Dankeschön ist glaub ich eine nette angemessene Geste.

    Fände es allerdings etwas Befremdlich wenn das von nem Elternteil kommen würde. Vielleicht lieber über den Verein/Trainer machen :)

  • Goodie : der Schiedsrichter macht auch eine Abrechnung und da kann man auch "Aufrunden" ;-) (bekommt allerdings nur er mit)


    Ich fände es gut, wenn man nach dem Spiel beim Abklatschen der Spieler ein kurzes Lob und Dankeschön ausspricht, so dass dies auch die Spieler mitbekommen. Und wenn man ihm dort etwas geben will, könnte es mit dem Hinweis auf eine hoffentlich lange Schiedsrichterkarriere z.B. Fußball-Spielnotiz-Karten (Schiedsrichterzubehör) sein.

  • Ne Cola und ne Butterbreze mit nem ehrlichen Dankeschön ist glaub ich eine nette angemessene Geste.

    Fände es allerdings etwas Befremdlich wenn das von nem Elternteil kommen würde. Vielleicht lieber über den Verein/Trainer machen :)

    Das geht mir eben auch durch den Sinn. Als Trainerin hätte ich auch genaue Vorstellungen, was ich machen würde.


    Ich bin an dieser Stelle aber eben nur Mutter da ich in einem anderen Verein trainiere. Und ich möchte dem Trainer nicht sagen, was er tun oder lassen soll - zumal ich ja das Bedürfnis hätte, dem SR was gutes zu tun. Denn es sind ja auch häufig die Eltern die den (jungen) SR das Leben unnötig schwer machen.


    Gute SR machen ja nicht nur einen guten Job im Sinne der Regeln. Nein, sie sind wichtiger Bestandteil in der Verletzungsvorsorge. In einem gut gepfiffenen Spiel ist die Wahrscheinlichkeit rüde gefoult oder gar verletzt zu werden, signifikant niedriger. Eine gute Leistung an dieser Stelle ist viel mehr wert als die Aufwandsentschädigung, die die SR bekommen.