Wie wichtig ist ein guter Trainer bzw. training. G Jugend

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  • Hallo


    wollte euch fragen ob es wichtig ist in den erste paar Jahren des Trainings eine guten Trainer zu haben.


    habe die auswahl 2 Vereine.


    Auswahl 1: direkt in der nähe,
    schlechter Trainer(wenig kreativ, schlechtes Training,keine motivation usw.)
    D Jugend spielt in der Regional Liga
    ASnpfiff ins Leben


    Auswahl 2: Super Trainer
    10 min mehr zu fahren
    Super Training( Trainer nimmt sich Zeit und macht sich auch gedanken um das training)


    kann mich nicht entscheiden,
    mein Junge mag beide vereine

  • Ich persönlich finde 10min sind doch nix für gutes Training.
    Wie lange dauert es denn mit dem Fahrrad?
    Wenn er den einen Verein mit dem Fahrrad erreichen kann und den anderen nicht, wäre das vielleicht noch ein Argument.
    Aber ja auch erst ab der E

  • Wie äußert sich schlechtes Training bei 1 gegenüber gutes Training bei 2.
    Kannst du Beispiele geben?

    "Some people think football is a matter of life and death. I don't like that attitude. I can assure them it is much more serious than that." - Bill Shankly

  • Gutes Training: Begrüßung der Kinder mit Handschlag, Kinder werden motiviert, Koordinationsübungen, Übungen erfolgen spielerisch, gesamt Paket des Training ist bessser, Kompetenz des Trainers


    dies alles erfolgt beim anderen Trainer nicht, zum Teil übernehme ich die Trainingseinheiten oder gebe ratschläge.....

  • Hey Milan,


    in diesem Forum gab es schon den ein oder anderen Spielervater, der sich Gedanken um die Trainer/das Training seines Kindes gemacht hat. Bevor dieser Fred wieder endlos in die länge gezogen wird, würde ich dir einige andere Themen ans Herz legen.
    Du sprichst von "Erfolg" und "schlechtem" Trainer. Diese Begriffe scheinen mir durch die Aufführung der Vereinsleistungen im weiteren Verlauf wenig, bis nicht ausreichend definiert, um konstruktiv ansetzen zu können.


    Im Forum gibt es das Thema "
    Nachwuchsförderung, Konzepte, Trainingsmethoden


    dort wirst du sicherlich fündig.


    Viele Freds werden nach kurzer Zeit sehr unübersichtlich, da viele Köche an einem Brei rühren. Sei dein eigener Koch!


    Lieben Gruß

  • Gutes Training: Begrüßung der Kinder mit Handschlag, Kinder werden motiviert, Koordinationsübungen, Übungen erfolgen spielerisch, gesamt Paket des Training ist bessser, Kompetenz des Trainers


    dies alles erfolgt beim anderen Trainer nicht, zum Teil übernehme ich die Trainingseinheiten oder gebe ratschläge.....

    was macht der andere Trainer denn dann im Training.


    Zu den einzelnen Punkten:

    Begrüßung der Kinder mit Handschlag: Versuche ich auch, aber leider hlten es viele Kinder auch nicht für nötig mal hallo zu sagen wenn sie ankommen. Und ehrlich gesagt sehe ich es nicht als meine Pflicht, den ganze Platz abzulaufen, wenn die gerade mit dem Ball umherrennen. --> Hoffe das macht mich jetzt nicht zu einem schlechten Trainer


    Kinder werden motiviert: wie werden sie motiviert? Vielleicht hat der andere Trainer eine andere Art? --> Ich versuche meine Kinder auch zu motivieren, aber manche machen das ruhiger und mache machen das auffälliger




    Koordinationsübungen: ich mache auch keine expliziten Koordinatiosnübungen sondern mache Spiele bei denen Koordination mit geschult wird --> Hoffe das macht mich jetzt nicht zu einem schlechten Trainer



    Übungen erfolgen spielerisch: ok, wenn du Spielformen oder Wettspiele meinst, sehe ich auch so.



    gesamt Paket des Training ist bessser: das soll heißen? von nike anstatt von jako oder was? :P Spaß beiseite: ist das dein persönliches empfinden? Oder gibt es dadfür QualitätsMarker?



    Kompetenz des Trainers: Zeichnet sich aus wodurch? Lizenz? Werdegang? Kann er besser mit Kindern umgehen?




    Nicht falsch verstehen. Das ist weder Kritik noch sonst irgendwas. Ich interessiere mich nur dafür, was einen guten Trainer von einem Schlechten in den Augen der Eltern unterscheidet. Deine Punkte waren leider eher oberflächlich.




    Ein gute Kindertrainer wäre in meinen Augen:


    • kann gut mit Kindern umgehen (verhält sich kindgerecht)
    • bieter Training an das Abwechslungsreich ist und Spaß macht --> viele Spiele, viele Ballkontakte, viele Erfolgserlebnis
    • stellt Lob über Tadel


    • greift nicht in den Ausbildungskonzepten vor


    da gibt es sicherlich noch viele anderen Punkte.


    Für mich würde zählen, gerade in der G/F-Jugend: wo macht es meinem Kind mehr Spaß, mit welchem Trainer kommen wir besser klar, was ist organisatorisch machbar.


    Die Qualität des Trainings ergibt sich dann für mich daraus ob es den Kindern Spaß macht und damit kindgerecht ist...

    "Some people think football is a matter of life and death. I don't like that attitude. I can assure them it is much more serious than that." - Bill Shankly

  • In anderen Themen kam ich durch die Gesamtheit der Probleme, Inhalte und die Ergebnisse zu einer Einzelmeinung, die ich auch hier posten möchte. Ich poste das, weil ich es richtig finde, dass WIR alle unseren Stellenwert als Trainer - im Bezug auf das Training selbst - nicht zu wichtig nehmen sollten. Ich bin der Ansicht, dass


    -der beste Trainer im Kifu der ist, der ein großes Herz hat und dabei braucht er ein wenig Gehirn und er muß nicht zwangsweise die große Ahnung vom Fußball haben und er muß auch nicht einen Trainerschein haben.


    Im Prinzip bräuchte "mein" Trainermodell, einen netten Tonfall, ein lächelndes Gesicht und einen Ball, wie einen Platz und Ende.


    Wenn er dann noch einfach spielen lässt und mal eine Provokationsregel ins freie Spiel eingibt und die Gruppengröße beim Spiel mal dezimiert...dann wäre das mit wenig Fußballsachverstand einhergehend und dennoch macht er alles richtig. Viel richtiger als die großen VERMEIDLICHEN Experten mit Grabesgesicht, einschüchternder Stimme und hoch sensiblem Profitraining für Arme, sorry.


    Ich komme darauf, weil


    -da viele Trainings für die zu bedienende Altersgruppe falsch sind, da sie die Altersgruppe halt altersmäßig und damit von ihrem machbaren Entwicklungsstand einfach überfordern.Das akzeptieren nur die wenigsten von uns und man MEINT, den Kindern auf dem üblichen Weg überhaupt oder mehr beibringen zu können. DAS wiederum wird durch die gängige Lehrmeinung unterstützt.


    Die Lehrmeinung ergibt sich aus der Meinung der z.B. DFB-Gurus...und derer, die die teuren Bücher schreiben. Die wiederum erhalten Geld dafür und darum gehts. Deshalb werden WIR alle auch ein ganzes Stück in dieses Modell des Geldverdienens eingebunden und das beste ist, das wir es nichtmal merken! Das nenne ich Lobbyismus!


    Wie viele Trainer versauen dadurch die Kinder, verhindern Spielintelligenz und Spielwitz? Wie viele Kinder verlassen genau deshalb den Breitensport? Wer kommt den da "oben" überhaupt an und wie erstrebenswert ist dieses Ziel überhaupt? Warum "quält" man 99,9 Prozent der Mitglieder mit diesem an sich und so gesehen dummen Traum...warum hält man den geliebten und schönen Wettkampf nicht im "All der eigenen Möglichkeit" auf Kreisebene? Warum lässt man den Kindern nicht ihren Wettkampf und warum stülpt man immer den den Erwachsenenehrgeiz drüber?


    Das alles beinhaltet Antworten. Ich meine sie zu kennen, dazu brauche ich nur mal selbstkritisch in meine Seele zu schauen und das Licht anzumachen. DAS ist das Ding! Die Herausforderung und mein Selbstanspruch dabei ist, dabei eben nicht mehr mitzumachen und glaubt mir, ...sollt ich nochmals zum Fußball kommen, dann wird es wohl eher eine F und da mache ich vieles ganz anders und da fange ich bei mir und meiner Einstellung an.

  • Ich möchte den Beitrag kurz auf den Blickwinkel "Motivation" richten:
    Du schreibst der eine Trainer motiviert die Kinder, der andere nicht.


    da kenne ich 2 Lesarten die genau das Gegenteil ausdrücken:


    Eine Kollege von mir betrachtet nämlich sein katastrophales Rumgebrülle tatsächlich als Motivation! er sagt er möchte die Kinder ja motivieren und da gehört eben Emotion dazu!
    Dem hingegen kann er meiner ruhigen Art absolut nicht abgewinnen und findet das alle total emotionslos.


    Ich selbst finde mich dem entgegengesetzt total motiviert und den Kindern gegenüber immer positiv eingestellt wenn ich auf dem Platz bin. Und das Lautwerden find ich extrem deplatziert und abstoßen für alle Beteiligten.


    Welche Art von Motivation liegt denn bei den beiden Trainern vor und welche bevorzugst Du denn @milan11780 ?



    Ergänzend möchte ich noch sagen, dass die 10 Minuten mehr Fahrt für mehr Spaß und Freude keine Kriterium sind. als Papa müsste ich mich doch fragen, was ich für ein Arsch bin, wenn ich für 20 Minuten mehr Freizeit Woche für Woche meinem Sohn zumute 5 Stunden keinen Spaß zu haben.
    Ich stelle jedoch fest, dass 10 Minuten = durchschnittlich 4 Km in unserem Stadtverkehr für die Eltern sehr wohl dafür sorgen, dass die Kinder die ein wenig weiter weg wohnen total oft fehlen. Die Nah wohnenden kommen oft mal dann doch mit dem Rad (begleitet von Mama) oder mit Oma und Opa. die weiter weg kommen ausschließlich mit Eltern und Auto. Wenigen nutzen Öffis.

  • auch auf die Gefahr hin mich hier total unbeliebt zu machen, aber Trainer und deren Eingreifmöglichkeiten werden für mich vollkommen überschätzt.
    Ich haue jetzt einfach mal eine Zahl raus, aber der Anteil am Erfolg einer Mannschaft liegt max. bei 30%.


    Solltest Du eine Mannschaft haben die alle, von 10 Spielern mindestens 8, ein gutes fußballerisches Können haben wird sich Erfolg einstellen.
    Vielleicht noch einen oder zwei die "besser" sind und das Gesamtniveau der Mannschaft steigt automatisch.


    Voraussetzung: Der Trainer bietet viel spielerisches Training an.


    Spezielle Motivation bei G und F-Jugend, für mich vollkommenen überzogen und am Ziel vorbei

  • Ich gebe hoeness2 zum Teil recht. In der G-Jugend braucht es jemanden, der gut mit Kindern kann und der sich selbst nicht zu wichtig nimmt. Da geht es um die absoluten Grundlagen, die wirklich jeder, der mal selber Fussball gespielt hat, vermitteln können sollte. Ausserdem halt noch um eine menge Spaß.


    In der F-Jugend (wo ich mich gerade befinde), sollte es eigentlich auch noch um eine menge Spaß gehen. Ich merke aber bei uns ganz deutlich, dass die Ansprüche, vor allem bei den Eltern auf einmal steigen. Da muss man als Trainer schon ein dickes Fell haben, wenn man seiner Linie treu bleiben will.


    Oft ist es ja so, dass der Trainer die Mannschaft durch alle Jugenden begleitet. Sollte da also so ein Choleriker sein, wo ich weiß, der begleitet mein Kind durch alle Jugenden, würde ich 10 Minuten Fahrt in kauf nehmen.


    Gruß Libra

  • Wenn wir den Blick immer nur auf das nächste Spiel lenken, habt ihr absolut Recht, da ist die Einflussnahme eines Trainers sehr begrenzt. Allerdings glaube ich, dass der Trainer viel mehr bewirken kann, als ihr hier thematisiert habt. Es ist doch ein längerer Prozess, in dem ihr den Kindern Training für Training und Spiel für Spiel immer wieder Möglichkeiten gibt über die bekannten Grenzen hinauszuwachsen. Ein guter Trainer sollte sich also ebenso wie die Kinder nie mit dem Status quo zufrieden geben, was aber nicht bedeutet, dass der Brüllaffe dem ruhigen Trainer vorgezogen wird. Insofern ist die Einflussnahme auf lange Sicht schon extrem und dies sollte sich jeder bewusst machen. Wenn ein Trainer möchte, dass die Kinder sich stetig entwickeln, muss der Trainer zuerst bei sich selbst anfangen.
    Am Ende hat man als Trainer gewonnen, wenn die Kids selbstständig jeden Wettkampf egal ob Training oder Spiel, egal ob beim Fangen oder Fußball spielen intrinsisch selbst gewinnen wollen, es aber auch gleichzeitig lernen mit Niederlagen umzugehen.
    Ich für meinen Fall finde es toll, wenn meine Spieler immer gewinnen wollen, dort erübrigt sich dann auch der Einsatz eines Brüllaffen an der Seite.

  • Ich haue jetzt einfach mal eine Zahl raus, aber der Anteil am Erfolg einer Mannschaft liegt max. bei 30%.

    Hinsichtlich Erfolg würde den Prozentsatz noch niedriger ansetzen. Allerdings geht es hier um die G-Jugend. Und gerade in diesem Bereich sehe ich den Einfluss des Trainers sehr hoch. Weniger auf den Erfolg den es in diesem Alter ja noch gar nicht zu Bewerten gilt aber hinsichtlich der Begeisterung und den "dabei bleiben".
    Speziell wenn die Kinder überfordert werden oder eben ohne Spaß bei der Sache sein sollen werden Sie sehr schnell wieder die Lust am Fußball verlieren und sich etwas anderes suchen.
    Wir reden hier von 4-5 jährigen. Da kann die Liebe zum Fußball noch gar nicht so unerschütterlich sein das ein Trainer keinen Einfluss hätte. ZUsätzlich sprechen wir hier ja über die ersten Kontakte zum organisierten Fussball.


    Ich würde also den Einfluss des Trainers deutlich höher Einschätzen als z.B. in einer D-Jugend. Auch wenn die Zielsetzung eine völlig andere ist.

    Spezielle Motivation bei G und F-Jugend, für mich vollkommenen überzogen und am Ziel vorbei

    Wie oben schon geschrieben geht es in der G nicht um Erfolg sondern um Spaß, sich ausprobieren und neues Versuchen. Gerade hier finde ich Motivation sehr, sehr wichtig. Allerdings muss dies auch nicht mit Dauerberieselung erfolgen sondern kann z.B. auch nach einem Spiel eingebracht werden. Ob man dies nun an einer ruhigen Art festmachen sollten weiß ich nicht.


    Gruß
    Torsten

    "Im KiFu gillt: Nicht das Training ist die Vorbereitung auf das Spiel, sondern das Spiel ist die Fortführung des Trainings."

    - (Quelle: unbekannt)

    "Der Grund, warum wir Fußball gucken, ist keine Zahl und kein Ergebnis, sondern ein Erlebnis."

    - (Quelle: paderball.com)

  • Hallo,


    ich sehe die Aufgabe eines Trainers, egal welche Jugend, nicht nur in der Aufgabe die Mannschaft spielerisch bzw. Fussballtechnisch weiter zu bringen. Ein Trainer ist immer auch ein Vorbild. Egal ob er das möchte oder nicht. Dessen müssen wir uns alle auch bewusst sein. Die Kinder beobachten das Verhalten des Trainers auf dem Platz und auch daneben. Leider haben Eltern häufig nicht die Möglichkeit sich die Trainer auszusuchen, aber spätestens wenn man merkt das man mit gewissen Eigenarten eines Trainers nicht zurecht kommt sollte man als Eltern evtl. auch über einen Mannschaftswechsel nachdenken.
    Ich würde also, falls die Möglichkeit besteht, bei der Auswahl des Vereins nicht nur auf die fußballerischen Qualitäten des Trainers schauen.


    Aussagen wie " das kann jeder der schon mal Fußball gespielt hat" sollte man etwas differenzierter sehen. Gerade bei den Bambinis sollte Spiel und die Ballgewöhnung im Vordergrund stehen. Das hat mit einer Fußballerischen Ausbildung erst einmal nur am Rande zu tun. Aussagen wie, "ein Trainer hat max. 30%Anteil am Erfolg einer Mannschaft" sind meiner Meinung nach im Bambini-, bzw. im gesamten Kinderfußballbereich, ebenfalls etwas am Ziel vorbei. Wie misst man der Erfolg? Ich sehe den Erfolg meines Teams nicht an den Spieltagen sondern an der Begeisterung der Mannschaft, am Fußballspiel, am Training, am Umgang Miteinander und an der Entwicklung der Spieler auf dem Fußballplatz und auch daneben. Durch unsere Vorbildfunktion vermitteln wir den Kindern gewisse Werte und sind damit, ob wir das wollen oder nicht, auch ein Teil der Erziehungskette.


    Gruß
    Ralf

  • Begrüßung der Kinder mit Handschlag: Versuche ich auch, aber leider hlten es viele Kinder auch nicht für nötig mal hallo zu sagen wenn sie ankommen. Und ehrlich gesagt sehe ich es nicht als meine Pflicht, den ganze Platz abzulaufen, wenn die gerade mit dem Ball umherrennen. --> Hoffe das macht mich jetzt nicht zu einem schlechten Trainer

    Koordinationsübungen: ich mache auch keine expliziten Koordinatiosnübungen sondern mache Spiele bei denen Koordination mit geschult wird --> Hoffe das macht mich jetzt nicht zu einem schlechten Trainer

    Tja, dann bist du ein sehr schlechter Trainer :D

    Ruhig = für mich ein guter trainer.


    Laut = für mich ein schlechter Trainer.

    Schwachsinnig. Wo fängt den Laut an ? Jeder nimmt Laut sein anders war. Habe das alles schon selbst erlebt. Habe von Haus aus eine kräftige (Laute) Stimme, eines Tages gab es eine Beschwerde an die JL an mich, ich würde die Kinder nur anschreien etc pp. Antwort der JL an die besagten Eltern: Der schreit nicht, der hat von Haus aus eine kräftige Stimme etc.


    Andere Eltern haben sich kaputt gelacht über die Beschwere. Warum ???? Weil ich auf die Kinder eingehe und mit denen rede wie man mit Menschen halt redet. Eine Mutter sagte mal zu mir, das ich viel zu leise sei.


    Soviel zum Thema Laut sein = schlechter Trainer.

  • Tja, dann bist du ein sehr schlechter Trainer :D

    Schwachsinnig. Wo fängt den Laut an ? Jeder nimmt Laut sein anders war. Habe das alles schon selbst erlebt. Habe von Haus aus eine kräftige (Laute) Stimme, eines Tages gab es eine Beschwerde an die JL an mich, ich würde die Kinder nur anschreien etc pp. Antwort der JL an die besagten Eltern: Der schreit nicht, der hat von Haus aus eine kräftige Stimme etc.
    Andere Eltern haben sich kaputt gelacht über die Beschwere. Warum ???? Weil ich auf die Kinder eingehe und mit denen rede wie man mit Menschen halt redet. Eine Mutter sagte mal zu mir, das ich viel zu leise sei.


    Soviel zum Thema Laut sein = schlechter Trainer.

    Und genau weil ich das weiß, denn du hast recht habe ich sehr bewusst in meiner Antwort nach dem "=" explizit "für mich" geschrieben, um es als meine Meinung aus Meiner Sicht zu definieren.


    Selbst bei mir gibt es zwei Versionen von Laut: Z.B. sagen Kollegen im Büro wenn ich telefoniere ich würde so laut reden, dass man gar kein Telefon braucht :-) und auf dem Platz hört keine Sau auf der anderen Seite des Platzes was ich rufe. Es ist immer im Verhältnis zu sehen.


    Ohne auf die Lautstärke einzugehen:
    So ein Joysticktrainer oder Dauerkommentator, also einer der sich nicht zurücknimmt und die Kinder nicht oft machen lässt ist, für mich in der G einfach ein schlechter Trainer. Einfach auch weil das stört. Zumal wenn ich zusammen mit dem anderen Trainer ein Spiel in der Coachingzone leiten soll und der Trottel 98% des Spiels mir ins Ohr brüllt und dieser Aufgabe mit mir zusammen das Spiel zu begleiten dadurch Null nachkommt und meine Gehörgänge damit verletzt ist das sogar Frech. Man muss sich doch dem anderen Trainer zuwenden, damit das klappt. Dazu gehört Offenheit und Toleranz. Entspannung und Unverkrampftheit. Das gehört zum guten Kindertrainer.


    Wenn man nun sagt der Kindertrainer geht mit den Kindern oft durch alle Jugenden: Dann muss der Trainer sogar Reflexionsfähig sein und Rollenänderungen selbstgesteuert umsetzen. Denn aus dem pädagogisch handelnden Freund und Elternmanager von Bambini und F muss von Alterstufe zu Alterstufe mehr der Respektierte Leiter werden. Einfach nur immer sein wie man ist wird den Kindern nicht gerecht.


    Nochmal auf die Eingangsfrage vom TE zu antworten: wie wichtig ist ein guter Trainer in der G-Jugend? Dadurch das die Kids zum Trainer aufschauen und viele der Jungs zum ersten mal vielleicht eine männliche Person als Fixpunkt vorgesetzt bekommen hast Du brutal viel Einfluß auf die Kinder. (sorry, wenn ich gerade nicht Genderneutral bin!) Daher ist es BRUTALWICHTIG, dass ein guter Trainer in der G vorhanden ist, aber in der G muss er eben andere Skills und Maßstäbe einsetzen als in der A!


    So gesehen, macht deine Frage eigentlich leider gar keinen Sinn! :thumbsup: Ist es wichtig, dass mein Mittagessen schmeckt? Klar, aber ich springe auch nicht gleich von der Klippe wenn ich mal was essen muss das nicht so lecker schmeckt.