Frustabbau-Thread

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

  • Deine Einstellung kann ich überhaupt nicht teilen. Bei mir (C Jugend) gibt es einige Spieler, die neben dem Fußball noch anderweitig tätig sind (Angeln, Boxen, Volleyball, Handball). Teilweise können diejenigen dann auch nur 1x die Woche trainieren, aber das heißt ja nicht, dass sie absolut den Anschluss verlieren. Es gibt sehr viele Parallelen zwischen Fußball und diesen Sportarten (bspw. Koordination). Zumal diejenigen Spieler neuen Schwung und neue Ideen bei uns mit einbringen. Ich bin froh, dass es Spieler gibt, die nicht nur auf den Fußball fokussiert sind, sondern auch andere Interessen haben. Nicht jeder muss auf Zwang Fußball spielen.

    Troete

    Ja das kann funktionieren. Aber bei dem Kind ist es so, dass es ja jetzt schon frustriert ist weil die anderen weiter sind.
    Er stellt sich direkt hinter den Verteidiger will den Ball und wenn er ihn nicht bekommt verschränkt er die arme und bleibt auf dem Spielfeld stehen.

    Das Problem ist dass er jetzt schon frustriert ist weil er den Anschluss verloren hat. Wenn er nun nur noch einmal die Woche einen Ball am Fuß hat wird er am Ende den Spaß am Sport im generellen verlieren weil er immer frustrierter sein wird.

    Das Kinder sich in mehreren Sportarten probieren finde ich super.
    Aber wenn man merkt das die integration in ein Team schwer fällt und man (die Eltern) den Anspruch haben dass das Kind jede Woche spielen soll wirds in meinen Augen schwierig. Dann sollte man imo schauen das der andere Sport auf die Tage fällt an denen noch nichts stattfindet.

    Oder auch neben dem Training mal bolzen.
    Oder eben die eigene Erwartung (die der Eltern) runterschrauben und vielleicht einfach nur zum Spaß beim Training dabei sein.

    Da aber all das nicht zu trifft habe ich Bauchschmerzen

  • Und am Schluss habe ich am einen Trainingstag 60% im Training und am anderen 30%? Nicht falsch verstehen, ich bin total dafür, dass die Kinder sich ausprobieren, ich selber habe bis ins Erwachsenenalter auch noch eine andere Sportart betrieben. Die Frage ist halt ob das am Trainingstag sein muss...

  • Das Problem ist dass er jetzt schon frustriert ist weil er den Anschluss verloren hat. Wenn er nun nur noch einmal die Woche einen Ball am Fuß hat wird er am Ende den Spaß am Sport im generellen verlieren.

    Du solltest dich fragen, wie du damit als Trainer leben kannst und inwiefern du die Entscheidung der Eltern "beeinflussen" kannst. Wieso ärgern über Dinge, die du nicht ändern wirst? Solange die Absage zum Training rechtzeitig kommt, würde ich es bei einem einzigen Spieler hinnehmen. Wenn er dann weniger Spiele am Wochenende macht, müssen die Eltern das eben auch so hinnehmen. Du hast doch sicherlich zu Beginn der Saison transparent gemacht, wie die Kaderzusammenstellung an den Spieltagen abläuft. Da gibt es mMn auch kein richtig oder falsch, so lange es FAIR und TRANSPARENT bleibt.


    Übrigens gebe ich u.a. aus diesem Grund meine Truppe zur Winterpause ab. Von 15 Kindern werden 5 nur einmal wöchentlich kommen, weil sie noch zu einer Fußballschule gehen oder nicht zum Training gebracht werden können. Argumente meinerseits haben nichts gebracht, Fußballschule sei den Eltern auch wichtig. Wenn das Vereinstraining dann ab Winter nur noch unregelmäßig stattfinden wird bzw. sich kein Trainer finden lässt, bringt auch die beste Fußballschule nichts mehr.

  • Deine Einstellung kann ich überhaupt nicht teilen. Bei mir (C Jugend) gibt es einige Spieler, die neben dem Fußball noch anderweitig tätig sind (Angeln, Boxen, Volleyball, Handball). Teilweise können diejenigen dann auch nur 1x die Woche trainieren, aber das heißt ja nicht, dass sie absolut den Anschluss verlieren. Es gibt sehr viele Parallelen zwischen Fußball und diesen Sportarten (bspw. Koordination). Zumal diejenigen Spieler neuen Schwung und neue Ideen bei uns mit einbringen. Ich bin froh, dass es Spieler gibt, die nicht nur auf den Fußball fokussiert sind, sondern auch andere Interessen haben. Nicht jeder muss auf Zwang Fußball spielen.

    Generell sind vielfältige sportliche Erfahrungen super und nur förderlich.

    In einer C Jugend frage ich mich allerdings, was die Trainingsinhalte sind, das man problemlos mitkommt, auch wenn

    man nur einmal die Woche kommt.

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Sehr interessante Diskussion:

    - früher konnte man mit 2x Training die Woche bis zur C-Jugend, es in die Bundesliga schaffen und heute reicht einmal Training nicht mehr für die Kreisliga?

    - meiner Tochter macht Gitarre spielen Spaß (1x die Woche) - warum sollte sie es aufhören?

    - diese Woche beschwert sich der Basketballtrainer, dass die Kinder nur 1x pro Woche zum Basketball kommen. Einige seiner Basketball-Kinder sind auch im Fußball (2x die Woche Training) und priorisieren das höher. Wieso biete ich dann nicht nur eine Trainingseinheit an?

    - was ist im Breitensportverein wichtiger: die Vorstellung des Trainers oder die der Kinder?

    - überall wird von einer breiten Ausbildungsbasis gesprochen und dann sollen sich Kinder im E-Jugendalter (da hat man früher teilweise erst mit Sport begonnen) spezialisieren. Warum? Damit sie den Vorstellungen der Trainer entsprechen?

    - die Kinder und Jugendlichen "müssen" in der Schule mitkommen - aber warum in der Freizeit bei ihrem Hobby? Dort sollten sie mitgenommen werden und nicht mitkommen müssen - ansonsten geht das Mannschaftssterben in der B-, A-Jugend und den Herren munter weiter.

  • Ich sehe da noch ein anderes Problem. Die Kinder haben mehr und länger Schule als früher und sind leider häufig auf der falschen Schule (persönliche Meinung, ohne Quelle). Dies führt zu weniger Freizeit. Wenn jetzt ein Kind, das die Ganztagesschule besucht zweimal Fussballtraining und zweimal Basketballtraining hat, ja wann hat es denn dann "freies" Spiel und Zeit für seine Freunde? Oder dreimal die Woche Nachmittagsunterricht.

    Mir als Vater ist das sehr wichtig und mehr als drei regelmäßige Termine für Training oder privaten Unterricht lasse ich pro Woche bei einem fast Achtjährigen nicht zu. Oder bin ich da zu altmodisch?

  • let1612 C und E Jugend sind da gar nicht zu vergleichen.

    Mit den rhetorischen Fragen kannst Du immer weiter machen: Was ist wichtiger, das Interesse einzelner, oder der MEhrheit der Mannschaft? etc. etc.

    Allein es führt zu nichts. Der Trainer hat denke ich die Sportliche Entwicklung der Kinder im Sinn. In der C Jugend liegen nun mal, auch im Breitensportbereich, andere Schwerpunkte als bei F Jugendlichen, wie zb. gruppentaktische Aspekte etc. Außerdem gibt es auch eine gewisse Trainingssteuerung, denen die Schwerpunkte im Training angepasst werden. So wird am Freitag vor dem Spiel anders trainiert als am Mittwoch. Wenn nun jemand nur am Freitag kommt zum Beispiel, wird das ganz einfach dazu führen, das dieses Kind über kurz oder lang Rückstand hat.

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • - meiner Tochter macht Gitarre spielen Spaß (1x die Woche) - warum sollte sie es aufhören?

    - diese Woche beschwert sich der Basketballtrainer, dass die Kinder nur 1x pro Woche zum Basketball kommen. Einige seiner Basketball-Kinder sind auch im Fußball (2x die Woche Training) und priorisieren das höher. Wieso biete ich dann nicht nur eine Trainingseinheit an?

    Aus Elternsicht sind das immer Einzelfälle, nämlich das eigene Kind. Als Trainer, der die Gruppe im Blick haben muss, summiert sich das Ganze recht schnell und da sind dann eben auch die Gründe eher zweitrangig. Nicht da ist nun einmal nicht da, egal ob zweiter Sport, Faulenzen oder Freunde treffen.

    Es geht doch auch darum, dass man als Eltern und Kind mit den Konsequenzen der Entscheidung leben muss. Ist diese Laissez-Faire Einstellung zu einem Mannschaftssport überproportional in einer Mannschaft vertreten, darf ich dann tatsächlich erwarten, dass sich ein Betreuer ehrenamtlich auf den Platz stellt, der...


    1) jederzeit pädagogisch korrekt handelt

    2) eine Lizenz besitzt

    3) die Organisation des ganzen Drumherums meistert

    4) attraktives, altersgerechtes und modernes Training anbietet

    5) möglichst noch alle Kids individuell abholt?

  • Sehr interessante Diskussion:

    - was ist im Breitensportverein wichtiger: die Vorstellung des Trainers oder die der Kinder?


    Nach meiner Erfahrung ist übrigens die Vorstellung der Kinder ab D-Jugend, selbst im Breitensportbereich, vielfach folgende: ,,der kommt nur unregelmäßig zum Training? Warum darf der überhaupt noch spielen? Nach dem nächsten Fehlpass verpasse ich ihm einen Einlauf''.


    Die Kinder sind da teilweise schärfer, wie die Mehrzahl der Trainer!


    Man muss das ganze sicherlich immer an seine Mannschaft anpassen, im Breitensportbereich kann es sehr ambitionierte Mannschaften geben (das muss nicht Trainer/Elterngesteuert sein), aber auch reine Spaßtruppen, die eigentlich am WE nur einmal etwas geordnet kicken wollen und dafür einen Betreuer brauchen. Bei letzteren ist die Trainingsbeteiligung eher nachrangig, taktische Elemente lassen sie sowieso nicht einbringen.


    Bei ersterem aber, fängt jeder ansatzweise kompetente Trainer ab der D-Jugend mit ersten Gruppentaktischen Elementen an. Wenn Spieler selten dabei sind, lässen sich diese Elemente schlicht nicht vermitteln und die Spieler hängen ziemlich schnell hinten dran.

  • Trainer E: warum kann ich C- mit E-Jugend nicht vergleichen? Weil sie Jünger sind? Ich kenne hier einige Bezirksligisten bei den Herren und dort spielen Spieler die nur das Abschlusstraining mitmachen. Oder darf ich das auch nicht vergleichen. Was wäre, wenn dein bester Spieler morgen sagt, er kommt nur noch einmal ins Training. Spielt der dann nicht mehr? Bei über 60% der Trainer würde er aus meiner Sicht spielen.

    Der Spieler, der Mittwochs kommt, kennt die gruppen- und/oder mannschaftstaktischen Vorgaben. Er kennt leider die Standards vom Freitag nicht -> somit spielt er auch nicht. Er muss 2x da sein, sonst kommt er nicht mit.


    Ich bin selbst Trainer und habe gerne die ganze Mannschaft um mich herum. Und ja, ich will den Kindern etwas beibringen. Ich muss mich aber immer wieder zwingen und hinterfragen, ob die Kinder auch etwas lernen wollen.


    Zum Thema Individuum und Mannschaft: meine Tochter geht auch 1x wöchentlich zum Fußball (D-Jugend). Sie hat im Training Spaß und sie spielt gerne, wenn sie gebraucht wird. Sonst spielen die, die immer da sind. Das passt - das ist für mich ein Breitensportverein. Sie fällt fußballerisch kaum ab und sozial ist sie integriert. Warum sollte sie aufhören? Ich freue mich, dass die Trainer das auch so sehen.


    Hier nur zur Info: ich habe als Trainer einem Kind, dass fußballerisch und sozial nach längerer Zeit nicht integriert war, das Training bei mir untersagt. Eines das sozial integriert war, aber fußballerisch weit weg war, hätte ich behalten - er hat allerdings von sich aus aufgehört.


    MightyReds : ich würde das 5x erwarten - ob ich es bekomme, ist etwas anderes. Auch einmal die Woche Training ist regelmäßig. Teilweise sind diese Kinder disziplinierter als andere, weil sie sich die Zeit speziell dafür hernehmen. Eine klare Kommunikation von allen Seiten (Kind, Trainer und Eltern - genau in der Reihenfolge) ist dabei für mich Pflicht.

  • warum kann ich C- mit E-Jugend nicht vergleichen?

    alter, Entwicklung, Trainingsinhalte! (individual, gruppen, technischtaktisch). andere Schwerpunkte. Schrieb ich aber schon

    Was wäre, wenn dein bester Spieler morgen sagt, er kommt nur noch einmal ins Training. Spielt der dann nicht mehr? Bei über 60% der Trainer würde er aus meiner Sicht spielen.

    Davon ab, das ich nicht EINEN -besten- Spieler habe, würde der selbst bald merken, das er hinten dran ist. Soviel Vertrauen in mein Training habe ich schon.

    Ich kenne sogar 75% Trainer die Ihn dann eventuell spielen lassen würden. Nur trägt das zu meiner persönlichen Meinungsbildung relativ wenig bis gar nichts bei, was die Mehrheit macht.

    Zum Thema Individuum und Mannschaft: meine Tochter geht auch 1x wöchentlich zum Fußball (D-Jugend). Sie hat im Training Spaß und sie spielt gerne, wenn sie gebraucht wird. Sonst spielen die, die immer da sind. Das passt - das ist für mich ein Breitensportverein. Sie fällt fußballerisch kaum ab und sozial ist sie integriert. Warum sollte sie aufhören? Ich freue mich, dass die Trainer das auch so sehen

    ? ja, keiner hat was anderes gesagt. auch der, der nur einmal kommt, hat ja kein Spielverbot. Wenn ein Spieler nur einmal die Woche kommt, spielt er dann evtl. wenn er gebraucht wird, sonst eben die anderen.

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • ich würde das 5x erwarten - ob ich es bekomme, ist etwas anderes. Auch einmal die Woche Training ist regelmäßig. Teilweise sind diese Kinder disziplinierter als andere, weil sie sich die Zeit speziell dafür hernehmen. Eine klare Kommunikation von allen Seiten (Kind, Trainer und Eltern - genau in der Reihenfolge) ist dabei für mich Pflicht.

    Würdest du das anders sehen, wenn die Zweittermine auf den regulären Spieltag der jeweiligen Jugend fällt? Der Trainer also seinen Terminplan Woche für Woche umwerfen muss, damit die Mannschaft spielen kann? Für den hypothetischen Fall, es betrifft mehr als nur einen Spieler.

  • Hatte früher 4 mal die Woche Training (mit 14 Jahren), bin immer 3x die Woche im Training gewesen und durfte dann am WE NICHT spielen, weil manche mit 2x die Woche Training "besser" als ich waren...


    Ich war IV und 5 cm kleiner als die beiden Anderen...



    So etwas verdirbt die Lust auf Verein...!

  • Würdest du das anders sehen, wenn die Zweittermine auf den regulären Spieltag der jeweiligen Jugend fällt? Der Trainer also seinen Terminplan Woche für Woche umwerfen muss, damit die Mannschaft spielen kann? Für den hypothetischen Fall, es betrifft mehr als nur einen Spieler.

    da würde ich hinschmeissen. Irgendwann ist mal gut mit dem Verständnis....

  • Bei uns im Verein gibt es momentan (eigentlich schon längere Zeit) kein Flutlicht. Nun haben wir gestern erfahren, dass wir unsere beiden Trainingseinheiten um eine halbe Stunde kürzen müssen, d.h. nur noch von 17:30 - 18:30 Uhr trainieren dürfen, damit die Aktiven nicht im Dunkeln trainieren. Es ist noch nicht abzusehen wann das Flutlicht wieder repariert/montiert ist. Ich frage mich, ob wir dann in 4 Wochen, wenn es noch früher dunkel wird nur noch 30 Minuten trainieren sollen, oder wie sich der Vorstand das vorstellt?! ? Wir sind richtig sauer, weil in diesem Verein regelmäßig die Jugend zurückstecken muss. Wir waren gestern beim Jugendleiter und haben mitgeteilt, dass wir das so nicht akzeptieren werden. Mindestens einmal in der Woche muss eine komplette Trainingseinheit (90 Minuten) möglich sein!


    Die D2 und D3 (Kreisklasse) trainieren einmal in der Woche von 16 - 17:30 Uhr. Bei beiden wird also nur eine halbe Stunde Training pro Woche fehlen. Wir als D1 (Kreisliga) sollen aber eine ganze Stunde opfern. ?

  • Die Möglichkeit an anderen Tagen zu trainieren oder eventuell zu einem früheren Zeitpunkt habt ihr nicht?

    So wie du dasschilderst klingt für mich nicht so, als hättet ihr da ansonsten eine "Chance". Wie du ansprichst, in 4 Wochen wird das dann richtig spaßig. Aber bis dahin muss da ja etwas passieren, sonst ist bald ab 17:00 Uhr kein Training mehr möglich oder wie hat sich der Verein das vorgestellt?

  • Hi

    Nein die anderen Tagen gehen leider nicht. DA sind die Plätze belegt und viele andere können da nicht.


    Aber das konkrete Kind hat jetzt schon Anschlussprobleme. Sowohl was die Integration als auch die Fähigkeit in der Gruppe angeht.


    Das Problem entsteht z. bsp. wenn ihm keiner anspielt. Das passiert i.d.R. nicht weil entweder grundsätzlich direkt hinter einem Verteidiger oder im Rücken des Ballführernden steht/wartet. Und das wiederum passiert weil er oft einfach "wartet" und nicht (frei) läuft.. Aus meiner Analyse heraus weil es für ihn einfach noch zu viel Reize einstürzen.


    Dann verschränkt er die arme und motzt. Auch wenn wir ihm das dann aufzeigen und alternative zeigen wo er hingehen kann motzt er nur.

    Die Eltern motzen dann über ihr Kind Zitat: "Der träumt ja nur mit dem muss ich mal ein wörtchen reden". Dabei ist es ja nur logisch das das alles zu viel für ihn ist, weil er eigentlich mehr spielen müsste um sich anzupassen, spielt aber einfach wenig.


    Es geht mir nicht darum dass es "Siege in Gefahr" bringen könnte. Aber ich bin mir sicher, dass dieses Kind noch mehr frustriert sein wird, es sich in der Folge mehr über die anderen beschweren und dann der Frust für alle größer wird.



    Ich habe auch Kinder die nur 1x die Woche trainieren und bei denen das klappt. Diese nehmen das aber lockerer und kicken auch in ihrer Freizeit immer wieder mal. Da sehe ich dann keine Probleme.



    Deswegen gibts für mich eigentlich nur der Weg das die Eltern klar mit ihm reden. Und ihm auch die folgen davon Erklären. Es wird ihm weiter schwer fallen sich in Szene zu setzen und es wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch immer wieder mal passieren dass ihn das frustriert.



    Und dann sollte er sich entscheiden was er machen möchte und ob er die Konsequenz auch mittragen möchte.

  • da würde ich hinschmeissen. Irgendwann ist mal gut mit dem Verständnis....

    Die Frage, die sich stellt, ist doch auch: Darf ich als Trainer verlangen, dass sich meine Spieler 2 x die Woche Zeit für das Training nehmen und beim Spiel anwesend sind? Und gerade in einem Mannschaftssport sollten diese Termine rein aus dem Mannschaftsgedanken einen verbindlichen Charakter haben.

    Passt die Ansicht des Trainers und der Mannschaft inkl. Eltern nicht zueinander, wird es auf kurz oder lang nicht funktionieren. Die Mannschaft braucht sich dann aber auch nicht wundern, wenn sie als Konsequenz einen Trainer bekommt, der eben nicht lizenziert ist, keine pädagogische Ausbildung hat und wenig Zeit in die Trainingsplanung und co. investiert. Die ambitionierten suchen sich ein Umfeld, was zu ihnen passt. Dieses Umfeld hat dann aber nicht diese "Ich suche mir meine Trainingszeiten raus" Mentalität.


    Dementsprechend ist der Betreuermangel an der Basis nicht verwunderlich, wenn viele mit dieser Einstellung in einen Mannschaftssport gehen.

  • Die Frage, die sich stellt, ist doch auch: Darf ich als Trainer verlangen, dass sich meine Spieler 2 x die Woche Zeit für das Training nehmen und beim Spiel anwesend sind? Und gerade in einem Mannschaftssport sollten diese Termine rein aus dem Mannschaftsgedanken einen verbindlichen Charakter haben.

    Passt die Ansicht des Trainers und der Mannschaft inkl. Eltern nicht zueinander, wird es auf kurz oder lang nicht funktionieren. Die Mannschaft braucht sich dann aber auch nicht wundern, wenn sie als Konsequenz einen Trainer bekommt, der eben nicht lizenziert ist, keine pädagogische Ausbildung hat und wenig Zeit in die Trainingsplanung und co. investiert. Die ambitionierten suchen sich ein Umfeld, was zu ihnen passt. Dieses Umfeld hat dann aber nicht diese "Ich suche mir meine Trainingszeiten raus" Mentalität.


    Dementsprechend ist der Betreuermangel an der Basis nicht verwunderlich, wenn viele mit dieser Einstellung in einen Mannschaftssport gehen.


    Finde ich tatsächlich einen interessanten Aspekt. Ist mir auch schon aufgefallen, dass bei einigen Eltern dieser Mannschaftsgedanken o.ä. hinten ansteht.

    Da wird gerne mal kurz vor knapp ein Spiel abgesagt wegen Gründen die schon länger bekannt sind, ebenso ein Training und die "Wertigkeit" des Trainings/Spiels und Mannschaftsgedanken an sich mMn nicht ausreichend vermittelt. Ich bilde mir auch ein, dass das vorallem bei Eltern der Fall ist die selbst keinen Mannschaftssport ausgeübt haben, wobei das auch reine Einbildung sein kann :-P.

  • Die Frage, die sich stellt, ist doch auch: Darf ich als Trainer verlangen, dass sich meine Spieler 2 x die Woche Zeit für das Training nehmen und beim Spiel anwesend sind? Und gerade in einem Mannschaftssport sollten diese Termine rein aus dem Mannschaftsgedanken einen verbindlichen Charakter haben.

    Passt die Ansicht des Trainers und der Mannschaft inkl. Eltern nicht zueinander, wird es auf kurz oder lang nicht funktionieren. Die Mannschaft braucht sich dann aber auch nicht wundern, wenn sie als Konsequenz einen Trainer bekommt, der eben nicht lizenziert ist, keine pädagogische Ausbildung hat und wenig Zeit in die Trainingsplanung und co. investiert. Die ambitionierten suchen sich ein Umfeld, was zu ihnen passt. Dieses Umfeld hat dann aber nicht diese "Ich suche mir meine Trainingszeiten raus" Mentalität.


    Dementsprechend ist der Betreuermangel an der Basis nicht verwunderlich, wenn viele mit dieser Einstellung in einen Mannschaftssport gehen.

    Du schreibst mir aus der Seele. Ich fange so langsam an meine Ansprüche so zu reduzieren, das ich mich irgendwann fragen muss ob das dann überhaupt noch Sinn macht. Wir haben jetzt (junge E) unsere 25 / 26 Kinder in zwei Mannschaften gesplittet. Allerdings war Leistung / Zuverlässigkeit / Enthusiasmus NICHT das Kriterium. Sondern Zuverlässigkeit der Eltern.

    Wer im KiFu nur auf Ergebnis spielen läßt, liebt das Spiel nicht. Und seine Spieler werden es auch nicht lieben können.


    KiFu bedeutet nicht Wissen weiter zu geben, sondern ein Feuer zu entfachen.