Beiträge von HansMcMans

    Im NFV bezieht sich die Schutzsperre (3 oder 6 Monate, je nachdem ob Freigabe erteilt wurde) auf den Zeitpunkt des letzten Spiels, nicht des Wechsels. Wenn dein letztes Spiel im April war z.B. wäre deine potentielle Sperre schon abgelaufen. Außer dein Alter Verein erteilt keine Freigabe.

    Jugendliche mögen zwar durch Hobbys oder Schule an sich mehr Kontakte haben, wobei die Kinder mit denen sie zur Schule gehen oder Hobbys betreiben in aller Regel sowieso aus der näheren Umgebung kommen und aus meiner Sicht dann oftmals schon im Verein spielen, wenn wirklich interessiert am Fußball. Erwachsene arbeiten ja nicht zwangsläufig in der Gemeinde ihres Wohnortes, da entstehen dann über Arbeit oder Studium schon andere Kontakte, ob es natürlich sinnvoll ist in der Kreisliga/Kreisklasse Leute zu holen, die eine halbe Stunde vom Verein weg wohnen, sei mal dahingestellt...


    Nur wie soll man den direkten Weg über die Eltern gehen? Meist kennt man ja nur den Namen des entsprechenden Spielers und somit maximal den Nachnamen der Eltern, was eine Suche über Telefonbuch z.B. schwierig macht, zumal viele Leute gar nicht mehr im Telefonbuch sind.

    Im Herrenbereich ist der Kontakt über Arbeit oder ähnliches aber sicherlich auch noch einfacher wie im Jugendbereich, zumindest wohl Gemeinde und Kreis überspannend. Bei Jugendlichen ist ja quasi nur Mund zu Mund Propaganda in der Schule möglich?


    Hattest du den Erfolg mit den E-Mails über die Jugendleitung anderer Vereine? Ich kann mir persönlich nicht wirklich vorstellen, dass darauf ein Verein reagiert, außer die Anfrage kommt von einem NLZ.

    Ich nehme mal diesen Thread, muss man keinen neuen eröffnen.


    Was ich mich frage, wie kommen eigentlich insbesondere unterklassige Herrenteams zu ihren Neuzugängen? Mal als Beispiel, bei uns im Kreis hatte ein Kreisklasse Team satte 25 Neuzugänge im Sommer, ist jetzt natürlich ein extremes Beispiel, da habe ich mich aber schon gefragt wie die an die ganzen Spieler rangekommen sind.


    Sicherlich werden auf der Ebene einige Spieler von sich aus den Kontakt herstellen, weil sie bei ihrem Klub unzufrieden sind oder vielleicht nach einiger Zeit wieder anfangen.

    Der ein oder andere kommt dann wohl durch Kontakte vom Trainer oder anderen Spielern (über Arbeit, Studium etc.).


    Aber alleine dadurch kommt man ja nicht zu derart vielen neuen Spielern. Wie kommen die Vereine zu diesen Spielern oder überhaupt an die Kontaktdaten dieser Spieler? Übersehe ich da etwas ganz logisches oder kann man mit entsprechender Berechtigung im dfbnet die Kontaktdaten einsehen?

    HansMcMans Kann man so sehen! Ich würde trotzdem sagen, wenn jeder bei sich selber anfängt, ist jedem geholfen! Dann kann man im nächsten Schritt auch versuchen andere zu überzeugen!

    Es ist wie immer im Leben, man kann sich mit dem IST-Zustand zufrieden geben oder eben auch nicht.
    Das die Welt nicht gerettet ist, wenn Deutschland seine Klimaziele doppelt und dreifach erfüllen würde, ist jedem klar.

    Nur wie sollen wir einem Ami erklären, was Klimaschutz ist, wenn wir selber Verbesserungen vernehmen können? Jeder Schritt zählt, jeder Schritt bringt uns mehr Argumente. Ob es am Ende reicht, wird man sehen!


    Kennt jemand KR-Plätze mit Sand? Wie ist es darauf zu spielen? Kann da jemand berichten?


    Dann muss man aber nicht einfach nur Maßnahmen treffen, sondern auch Lösungen für die negativen Konsequenzen vorlegen.



    Ich kenne - wenige - Kunstrasenplätze mit Sand vom Tennis, hat man teilweise in Südeuropa in höherwertigen Resorts. Ist wohl pflegeleichtet wie normale Sandplätze? Ich fand die Plätze immer ziemlich rutschig, rutschiger wie die Kunstrasen-Fußballplätze bei uns.


    Selbst nichts tun?


    Kann es sein, dass du noch nie außerhalb Deutschlands warst?


    Wir tun hier an einem Tag mehr, wie andere Länder das ganze Jahr. In der USA gibt es bis heute keine Mülltrennung, ich habe dort nicht eine Mehrweg Flasche gesehen. Plastik wird direkt in den Müll geschmissen und dann einfach verbrannt. Was schlimm ist, denn dort wird wesentlich mehr Plastik pro Person verbraucht wie bei uns.


    In Europa sind demnächst aus Umweltschutzgründen Strohhalme, Einweggeschirr und ähnliches verboten. Kann man eigentlich schon jetzt nicht mehr kaufen. Das sind Dinge die in Amerika noch im Massen verwendet werden.


    Wir tun bereits mit Abstand am meisten für den Umweltschutz. Es macht aber überhaupt niemand mit. Es bringt doch nichts, wenn ein Land wie Deutschland, was kaum für 1% des Co2 Ausstoßes verantwortlich ist, sich müht. Während USA und China, die für knapp 40% verantwortlich sind, nicht einmal den Klimawandel anerkennen.


    Solange wir nicht andere dazu bringen, auch endlich was zu tun, ist es irgendwann auch sinnlos selbst was zu tun, besonders auf Kosten der Leute/Vereine die eh kein Geld haben. Wir sollten die anderen erst einmal auf unser Level bringen, dann können wir auch selbst über weitere Maßnahmen bei uns nachdenken. Leider sind wir aber vielen anderen Ländern bereits Jahrzehnte voraus in Sachen Umweltschutz. In wie vielen Industriestaaten werden den noch Atomkraftwerke und wohl demnächst auch Kohlekraftwerke geschlossen? Die Amis, Chinesen, Schwellenländer, ja selbst die Franzosen bauen noch munter neue Kraftwerke dieser Art, die Franzosen übrigens schön an unsere Grenze, damit wir Deutschen den Schaden haben, wenn es zu einem Unfall kommt.


    Wird in Europa noch so massenweise abgeholzt, wie der Regenwald in Brasilien? Übrigens der Größte natürliche Co2 ,,Waschanlage'' welche wir haben! Die große Abholzung in Europa fand zu Zeiten statt, als man sich über die Folgen noch überhaupt nicht bewusst war. Das sieht nun anders aus.


    Wir helfen diesen Ländern übrigens finanziell derzeit massiv. Mit der Folge, dass sie immer stärker die Umwelt zerstören. Bis Brasilien z.B. auf einem Stand ist wie Europa, ist dieser Planet wahrscheinlich nicht mehr bewohnbar. Sollte das überhaupt jemals passieren, bei der massiven Korruption in den Schwellenländern, werden die meisten wohl niemals auf einem Stand wie in Europa kommen, egal wie viel Geld wir da reinpumpen.

    Wir helfen diesen Ländern übrigens eher, in denen wir ihnen aktive Hilfe entziehen oder diese an Bedingungen knüpfen. Hilfe zur Selbsthilfe nennt sich das. Wenn wir da einfach nur Geld hinschicken, wird das keinen Lerneffekt haben.


    Meine Vorgeschlagene Sanktion hat doch nur zwei mögliche Folgen:


    Entweder Brasilien hält sich dran und der Planet profitiert. Oder Brasilien hält sich nicht dran, wird wirtschaftlich isoliert und hat dann mittelfristig selbst keinen Bedarf mehr für die Abholzung. Der Planet profitiert auch.


    Der Rest deines Beitrages ist einfach nur wirr und lässt an deinem Geisteszustand zweifeln. Was Mordanschläge auf Politiker mit dem Umweltschutz zu tun haben, bleibt dein Geheimnis.



    Um aber wieder den Bogen zum Kunstrasen zu spannen. Es ist schlicht töricht hier in Europa kleine Sportvereine in den Ruin zu treiben und Kommunen zu Schaden, mit Umweltaktionen die Sinnbefreit sind, solange wir nichts gegen die Umweltzerstörer außerhalb Europas machen. Wir sind hier in Sachen Umweltschutz nämlich wesentlich weiter, wir der Rest der Welt. Besonders töricht ist es dann, auch noch die eh schon ,,armen'' (in diesem Fall kleine Vereine) mit den Kosten sitzen zu lassen.

    Wenn man es ganz hart nimmt. Ja!


    Warum sollen wir Europäer uns einschränken, während die Amis und Chinesen unseren Planeten platt machen? Während in den Schwellenländern, vor allem in Südamerika, Afrika und Südostasien die Umweltverschmutzung exponentiell zunimmt?


    Jede Maßnahme die wir hier treffen um die Umwelt zu schützen, wird mehrfach - negativ - von anderen Teilen der Erdbevölkerung ad absurdum geführt. Deswegen ,,kalter Tropfen auf den heißen Stein''.


    Wir sollten uns erst einmal darum bemühen, die anderen Teile der Welt aufzuwecken. Gegen China und die USA wird man wohl leider wenig machen können - was traurig ist denn die verursachen alleine schon fast die Hälfte des Co2 Ausstoßes, was auch nicht verwundert - ein Ami verbraucht im Jahr wahrscheinlich so viel Plastik wie 50 Deutsche, durfte ich mich die letzten Wochen selbst von überzeugen.


    Gegen Schwellenländer und bereits aktuelle und potenziell noch größere Umweltzerstörer unter den Ländern können wir aber durchaus noch etwas machen, mit Maßnahmen, Sanktionen, Embargos. Dann werden zwar einige Waren vielleicht (kurzfristig) teurer (wobei auf Dauer dafür hier auch Arbeitsplätze wiederkehren könnten), wir setzen aber noch relativ wenig in diese Länder ab (da das Einkommen dort zu niedrig ist), wie das es dem Export der EU massiv Schaden könnten. Länder wie Brasilien, Indonesien, Indien, Bangladesh, potenziell ganz Afrika.


    Krasses Beispiel - für jeden Hektar Regenwald, welche die Brasilianer fällen, steigen die Zölle auf Brasilianische Waren um 5%. Da wird dann ganz schnell der Regenwald in Ruhe gelassen.



    Um mal den Bogen zu den Kunstrasenplätzen zu spannen - es wird wenig bringen, wenn wir in der EU hier kleine Maßnahmen ergreifen, während der Rest der Welt munter unseren Planeten zerstört und es nicht einmal rafft. Wir sollten die anderen erst einmal auf unseren Stand bringen! Dann können wir über weitere Maßnahmen nachdenken - sollten für die Konsequenzen aber auch eine Lösung anbieten.


    Das ist aber das Problem der EU, es werden Entscheidungen getroffen, ohne die Konsequenzen zu bedenken. Wenn man Granulat verbietet - okay. Dann muss man aber auch Finanzmittel zur Verfügung stellen, damit die vorhandenen Plätze umgebaut werden können. Denn kleine Vereine und Kommunen können das nicht stemmen.


    Die EU könnte der Umwelt aber auch viel einfacher und ohne hiesige Verbote helfen. Zum Beispiel indem man einige hirntote Regularien abschafft, z.B. das Obst und Gemüse in der EU bestimmte Maße haben müssen, sonst darf man sie hier nicht verkaufen (welcher Kommunist hat sich eigentlich das ausgedacht?). Dieses absolut Genießbaren - aber leider zu klein, zu große, zu breite oder zu krumme Gemüse wird nämlich nach Afrika verschickt (mit Schiff und Flieger - Umweltschädlich) und da billig verkauft, was dann die Afrikanischen Kleinbauern in den finanziellen Ruin treibt. Die sitzen dann vielfach auf Boten vor Sizilien...



    Zum Thema Gesundheitsgefährdend. Das kann ich den Eltern auch nur sagen, wenn sie ihr Kind bei Regen mal nicht zum Training schicken. Die morgendliche Fahrt mit dem Bus zur Schule ist weitaus Gesundheitsschädlicher! Gerade bei den schrottigen Gammel-Bussen, in die man unsere Kinder zwängt. Da erblinden die TüV und AU Prüfer wohl jedes mal kurzzeitig, wenn die zum Test kommen, aber auch kein Wunder bei dem Mist, welchen die rausblasen.

    Es geht um das Füllmaterial. Gummigranulat.....


    Und der Umbau (auf anderes Material) kostet Geld, was kaum ein Verein hat.


    Die hauptsächliche Alternative wäre es meines Wissens, statt Granulat künftig Sand zu benutzen, macht man Vielfach in Südeuropa. Das mag dann zwar für den Menschen nicht schädlich sein, ist es aber sehr wohl für die Umwelt. Denn die Sandgewinnung zerstört Lebensräume für Tiere.


    Es gibt auch Plätze ohne Füllmaterial, die sind aber wohl wesentlich Pflegebedürftiger und brauchen hohe Mengen an Wasser... auch nicht optimal und zusätzlich teurer im Unterhalt. Ebenso soll die Verletzungsgefahr auf diesen Plätzen höher sein.



    Leider ist so etwas aber auch immer nur ein Tropfen auf den heißen Stein, die Bemühungen von uns Europäern um Umweltschutz sind zwar nett, aber auch recht wirkungslos, solange das in anderen Ländern niemanden interessiert. In vielen (größeren) Schwellenländern ist das überhaupt kein Thema und die Amis verbrauchen Plastik in Mengen, dass würde man hier gar nicht glauben. Die benutzen oftmals nicht einmal normales Geschirr wie bei uns, sondern Wegwerf Plastikteller. Die EU sollte lieber erst einmal ihre Zeit darin investieren, weltweit für ein klimafreundlicheres Handeln zu sorgen. Bevor sie Entscheidungen treffen, mit Konsequenzen, von denen besonders die Mittel und Unterschicht, sowie kleine Unternehmen und Vereine in Europa betroffen sind, bzw. unter diesen Leiden! Vor allem wenn diese Entscheidungen nur minimalen Effekt haben!

    Charles De Goal , nicht nur Hitze und Kälte, auch Regen sind ein Problem.


    Im Dezember bis Februar gibt es ja kaum einen Punktspielbetrieb. Ab März aber schon, in den letzten Jahren war das Wetter - jedenfalls gefühlt - im März oftmals schlechter wie im Februar. Das Problem war dabei im März und auch November aber keine extreme Kälte, sondern Regen. So wie die Übervorsicht von vielen Kommunen, die nach einem Regenschauer halt mal für eine Woche direkt alle Sportanlagen sperren - und sich um diese sonst aber kaum kümmern.


    Bei uns im Kreis gibt es nur einen Kunstrasenplatz, würde die Situation - die allerdings schlecht ist - also immerhin nicht wirklich verschlechtern. Kunstrasenplätze hätten diese aber massiv verbessern können. Ein Gau ist das aber für viele Städte und sicherlich das Ruhrgebiet, wo es meines Wissens wesentlich mehr Kunstrasenplätze gibt, wie in den ländlichen Regionen hier im Norden.



    Dramatisch muss das für Vereine in den EU Staaten Schweden und Finnland sein, in denen das die Existenz des dortigen Fussballs bedrohen kann. Ein spielen auf Naturrasen ist dort teilweise gar nicht möglich. Die Schotten werden sich wohl nun im Nachhinein doch etwas über den Brexit freuen....

    Leider bin ich jetzt mal dran.


    Heute hatten wir das Kreispokal Finale. Ein ziemlich großer Erfolg für unsere recht kleine JSG. Hat noch nie eine Truppe in der Altersklasse seit bestehen der JSG geschafft. Schon in der Liga belegten wir einen hervorragenden zweiten Platz, dass ganze vor allem mit (insgesamt) guten Fußball. Der Meister der Liga, der ,,Leistungsverein'' unseres Kreises, welcher vom Kreisverband nach allen Regeln der Kunst gepämpert wird (darf zum Beispiel alle Kreisauswahl Trainer stellen....) und Spieler aus dem ganzen Kreis rigoros abwirbt (mittlerweile sogar über die Kreisgrenzen hinaus), konnte übrigens keines der beiden Spiele gegen uns gewinnen. Leider erlaubten wir uns zwei Ausrutscher, so dass es nicht zum Titel reichte, aber gut, so ist der Fußball halt. Kann ich mit leben. Viel ärgerlicher hier, dass sich der ,,Leistungsverein'' mehrfach Punkte durch Nichtantritte der Gegner holte, dabei jeweils die (teilweise Monate vorher erbetene) Spielverlegung ablehnte und auch maßgeblich dadurch Meister wurde. Nicht das was ich mir unter Fairplay vorstelle, aber gut....


    Im heutigen Pokalfinale ging es erneut gegen diesen Gegner. Und leider muss ich mich jetzt etwas auf den Schiedsrichter einschießen. Nach 20.Minuten steht es 2:2, eines der beiden Tore des Gegners nach einem Elfmeter der einfach nur ein Witz war, über Foul kann man diskutieren, war aber wenn überhaupt soweit außerhalb des Strafraums, hat man noch aus dem Nachbarort gesehen. Rund um die 20.Minute werden dann zwei meiner Spieler ziemlich rüde zumindest Zeitweise aus dem Spiel getreten. Jeweils mit offener Sohle voll gegen den Knöchel, dass eine Foul war schon sehr nah an Rot (wobei ich verstehen kann, dass man keine rote in der Altersklasse geben will). Reaktion vom Schiri? Keine! Selbst die gegnerischen Spieler die gefoult haben hören auf zu spielen und wollen sich bei meinen weinenden Spielern entschuldigen. Reaktion vom gegnerischen Trainer? Fordert sich aktiv auf das Spiel fortzusetzen...In der Nachspielzeit dann das 3:2 für unseren Gegner, ein klares Foul vorher natürlich erneut ignoriert vom Schiedsrichter.


    Halbzeit 2, unser Gegner ist grundsätzlich sehr Spielstark. Der Trainer leitet oftmals die Lizenz-Fortbildungen, sagte da mal ,,im Jugendbereich solle man die Kinder immer Fußball spielen lassen, sie sollen fußballerische Lösungen finden, ein Trainer sollte diese Spielweise nicht für ein reines Ergebnis anpassen''. Ja, verstehe ich sogar. Was macht der Kollege? Seine Spielstarke Mannschaft spielt in Halbzeit 2 total defensiv und schießt fast ausschließlich lange Bälle hinten raus, versucht noch etwas zu kontern. Aja, Spielweise nicht ändern. Aber gut muss er wissen, ist ja nicht verboten. Schlimmer ist eher, dass der Gegner in Halbzeit 2 ein taktisches Foul nach dem nächsten fährt (Halten, in die Hacken treten, Trikotziehen, Schubsen) und somit jeglichen Spielfluß komplett zerstört. Der Schiedsrichter? Reagiert darauf überhaupt nicht, lässt alles laufen. Kurz vor Schluß noch das 4:2 für den Gegner, nach einem Konter, klare Abseitstellung auch noch gekonnt übersehen.


    Versteht mich nicht falsch, mir geht es nicht um den Pokaltitel. Meine Jungs haben eine super Saison gespielt, sich besser entwickelt wie ich erwartet hätte. Wenn die so weitermachen, kriegen die noch viele Titelchancen (zumal einige bislang gute Gegner auf Kreislevel künftig in den Bezirk abwandern auf 11er Feld). Das Spiel war ausgeglichen, hätten wir das fair verloren, kein Ding, kann ich mit Leben. Hatte ich mich ehrlich gesagt sogar drauf eingestellt, aber die Art und Weise war halt sehr frustrierend und unverständlich, für die Kinder wohl noch mehr.


    Nach dem Spiel dann noch die zwei Krönungen, der Trainer des Gegners und der Schiedsrichter kannten sich offensichtlich persönlich und haben sich noch zu einem abendlichen Treffen verabredet...zudem hat der gegnerische Trainer auch noch die Dreistigkeit einen meiner Spieler anzulabern er sollte sich doch überlegen zu ihnen zu wechseln, wenn er ,,richtigen'' Fußball spielen will. Weil die ja auch ansonsten so gut gegen uns aussahen... hatte der Junge aber keinerlei Interesse dran.



    Fußball auf Kreisebene, mit der ganzen Klüngelei kann echt maximal frustrierend sein, besonders wenn man das ,,beste'' (subjektiv) für seine Jungs rausholen will. Ab nächster Saison spielen wir 11er Feld, im Kreis wird ,,Norweger-Modell'' betrieben, obwohl es dafür nicht einmal die Not gibt... nach dem letzten Kreisjugendtag habe ich dann mal nachgefragt (das große Thema dort war ,,man solle die Kinder spielen lassen, jedem Einsätze geben etc'') ob man den 11er Mannschaften z.B. bei Spielen gegen 7er Teams ermöglichen könnte mehr als die bisher erlaubten 4 Auswechselspieler einzusetzen - schließlich möchte ich ja möglichst viele meiner Spieler auch spielen lassen. Die Antwort: ,,wir können ja nicht einfach die Regeln ändern und wenn du es besser meinst, kannst du ja gerne meinen Posten übernehmen''. Aha, tolle Art und Weise auf einen konstruktiven Vorschlag um Kindern mehr Spielpraxis zu verschaffen, zu reagieren. Im übrigen, in unserem Nachbarkreis dürfen komischerweise generell 6 Auswechselspieler im Jugendbereich eingesetzt werden, komisch!

    Ich würde mir überlegen - wenn sowas wirklich zum Punktabzug führt - an die örtliche Presse zu gehen. Sicherlich nicht positiv für das Image des ,,Brüllaffen'' Klubs.


    Kann ich dir direkt ein gegenteiliges Beispiel nennen.


    Ich habe drei 07er, die bei mir in der D1 spielen, wo sonst nur 06er sind. Zwei der drei spielen schon seit der Bubi-Liga in der Mannschaft (gab damals keine andere), einer seit dem ersten F-Jugend Jahr.


    Dementsprechend verwurzelt sind sie mit dem Rest der Mannschaft, zwei von denen haben sogar Angebote von (ab der C-Jugend) höherklassig spielenden (Leistungs)Vereinen abgelehnt.


    Wir haben eine D2 unter uns, mit mehrheitlich Spielern des Jahrgangs 07. Die sind vom Niveau wesentlich schwächer wie die drei 07er bei mir, auch die gegnerischen Mannschaften sind es. So hat dort z.B. mal einer meiner 07er ausgeholfen und direkt 8 Tore geschossen. Das bringt auf dem Dauer weder ihm etwas, noch den anderen Spielern der Mannschaft, die in deren Schatten einfach nur untergehen würden.


    Der Jugendleiter von uns hat mich drauf angesprochen, ob ich plane diese 3 Spieler wieder mitzunehmen - diesmal in die C-Jugend - was ich ganz klar mit Ja beantwortet habe.


    Die Jungs wären - jedenfalls in unserer - künftigen D-Jugend maßlos unterfordert und würden relativ schnell die Lust verlieren. Sie würden aus ihrer Mannschaft und ihrem Freundeskreis rausgerissen werden, was im übrigen auch bei meinen anderen Spielern für Unverständnis sorgen würde. Sportlich mithalten mit den 06er können im übrigen alle 3 Jungs, obwohl wir zu den 2-3 stärksten Teams in unserem Kreis gehören. Ist also keinesfalls so, dass sie überfordert werden.


    Nichts desto trotz würde ich die 3 aber auffordern in der D-Jugend auszuhelfen, sollte dort mal Not am Mann sein. Da die Spiele nicht gleichzeitig sind und es kein Festspielen gibt, wäre das auch möglich.


    Insgesamt kann man das - gerade bei kleineren Dorfvereinen - aber nicht pauschal sehen. Ob jemand sportlich ,,gut'' ist kann im übrigen auch viele subjektive Facetten haben und sollte man auch auf das Niveau der Mannschaft/des Vereins beziehen.

    So wie ich das verstehe, spielt dein Sohn einen Jahrgang höher? Da er jetzt in die C mitgehen soll, also dementsprechend als 07er bereits bei den 06er?


    Der Verein kann schon darauf bestehen das die Spieler grundsätzlich innerhalb ihrer Jahrgänge spielen. Deutlich darauf bestanden wird aber eigentlich nur, wenn es entweder in einem Jahrgang ansonsten zu wenig Spieler gibt oder es ansonsten Konflikte zwischen den Trainer geben würde. Kann man von außen jetzt schlecht beurteilen. Ein anderer Grund wäre noch - wie beschrieben - das es in der C-Jugend schon ausreichend Spieler auf der Position gibt und man nun vom Verein oder Trainer die Sorge hat das diese aufhören, wenn man stattdessen einen eigentlich noch D-Jugend Spieler bevorzugt. Hierfür stellt sich aber auch die Frage wie groß der Anteil der 06er bzw. der 05er in der nächsten Saison ist...


    Normalerweise sollte euch der Trainer aber auch ehrliche Antworten dazu geben können. Vielleicht will er das aber gar nicht um Zeit zu schinden.



    Den Verein wechseln könnt ihr übrigens bis zum 30.06, die Mitgliedschaft im Verein hat damit nicht zwangsläufig was zu tun. Dein Sohn kann auch Mitglied in zwei Vereinen zur gleichen Zeit sein. Ihr könnten die Mitgliedschaft im alten Verein also auch Notfalls noch später kündigen und er könnte trotzdem schon für einen neuen Klub Spielberechtigt sein.

    Also, zum rekapitulieren.


    Es gibt bei euch derzeit mindestens 2 D-Jugend Teams.


    Ein D-Jugend Team nur Jahrgang 2007, also derzeit jüngerer Jahrgang. Dieses soll nächstes Jahr als älterer Jahrgang beisammen bleiben? Okay, macht noch Sinn.


    Dazu eine D-Jugend nur Jahrgang 2008? Warum spielen die D-Jugend? 2008 ist derzeit noch E-Jugend! Finde ich irgendwie komisch das eine komplette 08er Truppe schon D-Jugend spielt, sind die herausragend talentiert? Sowas machen normalerweise nur NLZ oder absolute Leistungsvereine. Oder verstehe ich da was falsch? Diese reinen 08er sollen dann die D2 bilden.


    Dazu kommt derzeit eine E1 mit 08er/09er gemischt, aus denen die 08er herausgehen und eine E2 mit 2 08er und sonst nur 09er. Reichen die 08er aus der E1 und E2 nicht für eine D3 aus? Und sei es nur auf einem kleineren Feld (7er oder 6er, je nachdem was es bei euch im Verband gibt)? Ist der Kader der 08er D2 viel zu groß um die aufzunehmen? Oder sind diese 08er die noch E1/E2 sind viel Leistungsschwächer? Deutet ja zumindest bei den beiden 08er der E2 darauf hin.


    Welche 09er sollen denn schon die D-Jugend? Nur die aktuell schon E1 sind (wenn ja, wie viele sind das?) oder gar alle 09er? Oder sollen deine E2 09er nächstes Jahr die E1 bilden? Hast du dann überhaupt noch genug, wenn die 09er aus der E1 schon in die D3 sollen?

    Erst einmal danke für die Rückmeldung. Ich denke auch das instagram da noch besser passt, nahezu alle Jungs aus meiner U13 haben das und folgen der Jugendseite des Vereins (bzw. ist eine Spielgemeinschaft), würde dann die Jungs ggbfs. fragen dies zu teilen.


    Kurz zu unserem Klub, bzw. der JSG. Die besteht aus mittlerweile 4 Orten, allerdings recht kleinen Orten. Insgesamt also normale Dorf-Breitensport Ebene. Unsere Orte liegen ziemlich in einem 3 Eck wo 3 Kreise (und Gemeinden) aufeinander treffen. Wir spielen in Kreis A wo 2 Vereine der JSG herkommen. 2 weitere Vereine kommen aus Kreis B. Mit Kreis C haben wir eigentlich nichts zu tun. Die Spieler teilen sich 50/50 zwischen Kindern aus Kreis A und B.


    Hört sich mit dem Kreisübergreifenden jetzt vlt komisch an, die Orte sind aber sehr nah zusammen - allerdings dafür recht weit weg vom jeweiligen Rest des Landkreises.



    Der Verein ist wie gesagt normaler Dorfklub, durch das geringe Einzugsgebiet haben wir nicht überall Mannschaften. Wobei es im unteren Jugendbereich zuletzt einen zahlenmäßig ziemlichen Zuwachs gab.


    Meine Truppe wurde quasi in der Bubi-Liga gegründet, der Kern der Mannschaft davon spielt immer noch. Deswegen haben die Jungs auch einen starken Zusammenhalt. Sind auch außerhalb von Fußball ziemlich unzertrennlich (obwohl mittlerweile auf anderen Schulen!). Im Kreis A wo wir spielen schnitten sie seit jeher auch immer ziemlich gut ab, deswegen sind aus dem Kreis schon 4 Jungs aus direkten Nachbarorten zu uns gewechselt (alle von sich aus gekommen). Wobei ich auch dazu sagen muss, der sportliche ,,Erfolg'' kam nicht durch typische Mechanismen von einigen ,,Erfolgsteams'' in unteren Altersklassen (alle stehen hinten drin und spielen lange Bälle auf den überragenden Konterspieler), sondern meine Truppe ist für unseren Kreis vor allem spielerisch sehr stark, körperlich sind wir dafür nahezu allen Gegner total unterlegen, was die Jungs aber oft durch Laufbereitschaft und Kampfgeist ausgleichen können.


    Wie gesagt eine C-Jugend gibt es aktuell nicht. Durch den Modus in unserem Kreis könnten wir trotzdem bereits im ersten Jahr in der höchsten Liga des Kreises spielen. Möglicherweise also auch aufsteigen in den Bezirk. Wirklich starke (höherspielende) sportliche Konkurrenz gibt es bei uns auch nicht. Der nächste Klub der im Bezirk spielt ist 20.Minuten entfernt (und steigt wahrscheinlich ab).


    Ich möchte grundsätzlich Spieler für meine Mannschaft ansprechen (für jüngere Altersklassen haben wir solche Zettel schon einmal gemacht, auch in Grundschulen und Kindergarten verteilt, da spricht man ja aber eher die Eltern mit an). Diese sollten halt schon ein gewisses Niveau haben um zumindest mithalten zu können. Ich erwarte dabei aber jetzt nicht unbedingt Sofortverstärkungen (würde ich aber natürlich auch nicht ablehnen), es soll auch kein vorhandener Spieler verdrängt werden - ganz im Gegenteil, es geht darum den Kader zu vergrößern und überhaupt ausreichend Spieler zu haben, damit die Mannschaft (und die vorhandenen Jungs) beisammen bleiben können!


    Ich habe auch schon Jungs angesprochen mal in der Schule Kollegen anzusprechen, vor allem bei denen aus Kreis B. Aber ich glaube so weit sind die dann doch noch nicht. So wirklich machen tut das wohl doch nur ein Junge, der konnte aber immer hin schon einen überzeugen zu uns zu wechseln (im Sommer).

    Ich nehme mal diesen Thread. Wollte jetzt keinen neuen eröffnen.


    Ich überlege einen Flyer zu machen bezüglich Gewinnung neuer Spieler. Diesen würde ich dann über unsere Facebook und Instagram Seite veröffentlichen. Hat hier jemand schon Erfahrungen mit solchen Sachen? Gibt es darauf Resonanz oder eher nicht?



    Bevor jetzt die üblichen Kommentare kommen alla ,,Warum bildet ihr die Spieler nicht selbst aus''.


    Ich trainiere derzeit eine U13 auf 9er Feld. Aus dieser kommen zu nächsten Saison 13 Spieler in die C-Jugend (11er). Dazu kommt noch ein Neuzugang (bzw. eher Rückkehrer). Also 14 Spieler. Das ist für unseren kleinen Verein (Einzugsgebiet circa 3.500 Einwohner) an sich ziemlich viel. Auch sportlich ist die Truppe in unserem Kreis sehr weit vorne. Was Fluch und Segen zugleich ist.


    Leider stößt unser Verein anderweitig an seine Grenzen. Eine C-Jugend über uns gibt es leider nicht. Derzeit trainieren 2 jüngere C-Jugendliche bei mir mit, die zumindest nächste Saison zur Verfügung stünden. Macht dann 16 Spieler, das wäre aus meiner Sicht die allerunterste Grenze für eine 11er Mannschaft.


    Zur Saison drauf wären die Jungs aber wieder raus und von unten kommt auch nicht wirklich etwas nach. 14 Spieler wären aufjedenfall zu wenig für eine 11er.


    Fände es sehr schade wenn die Truppe nur aus Spielermangel auseinander fällt. Kicken können die Jungs wirklich und vor allem sind sie auch untereinander sehr eng befreundet. Deshalb versuche ich jetzt alle Möglichkeiten auszuschöpfen - möglichst frühzeitig.

    Die sind dann aber nicht passgedrillt, sondern spielen ja schlicht auf Konter. Da sind vermutlich meist nur lange Bälle mit anschließend Tempodribblings vorhanden. Wenn der Pass nicht schon dermaßen viel Meter überspielt hat, dass ein Dribbling gar nicht mehr von Nöten ist.



    Es wird aber zunehmend - auch in Stützpunkten - nicht gedribbelt um damit einen positiven Effekt für die Mannschaft zu schaffen -> Raumgewinn. Sondern es wird gedribbelt um behaupten zu können, dass man gedribbelt hat. Ob's was gebracht hat oder nicht, scheint irrelevant.


    Mit der Logik haben wir in 10-15 Jahren 11 tolle Individualisten auf dem Feld, aber kein Team mehr, vermutlich auch sehr viele Kinder die schon früh die Lust verlieren, weil sie nie an den Ball kommen.



    Man muss einfach mal ganz nackt eines sehen. Was sollen den Dribbling und Passspiel hauptsächlich bringen? Aus meiner Sicht erst einmal Raumgewinn (gut, kann man bei Passspiel auch anders sehen). Als sollte man auch beides so anwenden. Ein besser oder schlechter gibt es da aus meiner Sicht nicht - kommt sicherlich immer situativ darauf an. Am besten die Spieler beherrschen beides und bleiben so variabel und unausrechenbar für den Gegner. Denn wenn nur gedribbelt wird, stellen sich defensiv ansatzweise clevere Teams darauf ziemlich schnell ein.

    warum sollte ein Verein nicht die Möglichkeit haben ein Spielgemeinschaft einzugehen?


    darauf wird ja ein Verein aufgebaut der langfristig was erreichen soll...



    Beispiel:


    Wir haben in der Herren-Kreisliga ich glaube insgesamt 5 Teams, wo die Ortschaften unter 1.000 Einwohner haben.


    Zum einen mein Verein (JSG mit 3 anderen Vereinen).


    Zwei der Vereine hatten zufällig gemeinsam eine JSG, in dieser hat der eine Verein aber intern die Spieler vom anderen Verein abgeworben, so dass die JSG aufgelöst wurde. Der ,,abwerbe'' Verein hat nun eine JSG mit 3 anderen Vereinen. Der andere Verein gar keine Jugend mehr.


    Für mein Bespiel passen Verein 4 und 5 - dieser versucht seit Jahren eine eigene Jugend aufzubauen. Klappt aber nicht wirklich, im Kleinfeldbereich hat man ab und an Teams, mit dem Übergang zum D-Jugend 9er Feld verschwinden diese aber in aller Regel. Beide Vereine haben lediglich einen Verein in der Nähe mit welchem sie schon von der reinen Entferung eine sinnvolle JSG gründen können. Die jeweils anderen Vereine haben aber kein Interesse, Stadtteil bzw. Hauptort der Gemeinde mit wesentlich größerer Einwohnerzahl. Die bekommen aus eigener Kraft genug Spieler zusammen und brauchen keine JSG, wissen dazu das die Kinder aus den kleinen Dörfern spätestens in der C-Jugend eh bei ihnen landen, weil der kleine Dorfklub dann keine Mannschaft mehr hat.



    Zum Herrenbereich wechseln nicht selten aber viele Spieler wieder zurück ins Heimatdorf, dazu spielen dort nicht 2 Jahrgänge, sondern nicht selten auch mal 25 Jahrgänge zusammen.

    Vereine ohne A B oder C Jugend automatisch in die unterste Liga.

    Wenn die Vereine alles in die 1 Mannschaft pumpen, muss man sich nicht wundern.


    Viele Orte mit unter 1.500 Einwohnern haben gar nicht genug Kinder um überhaupt eine Mannschaft auf dem Großfeld stellen zu können. Sollen die jetzt alle in der untersten Klasse spielen?


    Geht bei solchen Orten nur über Spielgemeinschaften. Aber nicht jeder Verein hat dazu die Möglichkeit!



    Natürlich gibt es haufenweise Vereine, die Kreisliga oder Kreisklasse spielen und trotzdem lieber ihre Kohle in die Herren pumpen und dann dort eine Ü30 Söldnertruppe haben, anstatt die Jugend zu fördern. Finde ich auch schlimm, aber Kollektivstrafen bringen ja auch nichts, darunter leiden dann auch diejenigen, die überhaupt gar nicht die Möglichkeit der Nachwuchsförderung haben.