Welche Voraussetzungen / Charaktereigenschaften muß / sollte der ideale Jugendtrainer im Breitensport haben / erfüllen? ![]()
Wie ist der ideale Fußballtrainer
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er sollte in dieser reihenfolge:
- vater sein (kein vatertrainer, kann zwar, muss aber nicht)
- kinder und jugendliche so mögen wie sie sind
- vorurteilsfrei und tolerant sein
- fußball interessiert sein
- selbst ein sportler sein
- kritik empfänglich sein
- teamfähig sein
- weiterbildungsinteressiert sein
- fußballverrückt sein -
authentisch
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Er muss: -
- voll und ganz Fußball leben und lieben.
- mit Kindern gerne Arbeiten.
- sich in Kinder hineinversetzen können.
- die nötige zeit neben der richtigen Arbeit haben.
- sich entwickeln wollen (weiterbildung).
- seinen Spielern mit Reden auch "packen" können und sie mitreißen können. -
Stimme mit dem allen bisher überhein, bis auf dieses "Vater sein"... (wenn gemeint ist, das man selbst ein Kind gezeugt haben sollte)
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Mensch sein,
Kind sein,
Erwachsen sein,
Freund sein,
Begeisterungsfähig sein,
Feingefühl haben,
Probleme erkennen und versuchen sie zu lösen,
Kinderfußball vom Erwachsenenfußball unterscheiden können...
usw. -
Stimme mit dem allen bisher überhein, bis auf dieses "Vater sein"... (wenn gemeint ist, das man selbst ein Kind gezeugt haben sollte)
+1 ....................... ich denke nämlich, dass Stella, auch ohne die Fähigkeit jemals überhaupt zur Zeugung gehabt zu haben, eine gute Trainerin sein kann. Ich bin mir sogar sicher, sie ist eine.
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ich denke nämlich, dass Stella, auch ohne die Fähigkeit jemals überhaupt zur Zeugung gehabt zu haben, eine gute Trainerin sein kann. Ich bin mir sogar sicher, sie ist eine.
Das möchte ich auch mal meinen. Allerdings hat sie sicherlich exakt 50% Anteil am Zeugungsakt gehabt. Aber lasst uns das um Himmels Willen nicht weiter vertiefen, das wird gleich viel zu indiskret.
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Den optimalen Trainer, der alle oben genannten Eigenschaften vereint, gibt es leider nicht (Jose Mourinho würde widersprechen, aber das ist ein anderes Thema
). Da man folglich immer nur suboptimale Trainer finden wird, muss man das Anforderungsprofil auch an das Alter der Spieler anpassen. Bei G und evtl. jüngerer F steht meines Erachtens das Spiel mit Kindern klar im Vordergrund, d.h. hier ist weniger die sportliche Kompetenz als vielmehr die erzieherische Kompetenz gefragt. Der Vater (oder die Mutter), der/die selbst Kinder in dem Alter hat, hat da gewisse Vorteile, weil er sich leichter in die kleinen Spieler hineinversetzen kann (tägliches Training zuhause halt). Ab alter F bzw. spätestens ab E sehe ich aber die sportlichen Anforderungen wachsen, so dass ein Nicht-Fussballer (viele Vatertrainer sind das ja) nicht mehr so gut zu Rande kommt.Grüße
Oliver -
Der ideale Trainer,...Idealismus oder das aus eigener Sicht verfolgte Ziel des Idols. Nachahmung, aus den Erfahrungen und Praktiken anderer Trainer zu schöpfen.
Das verbinden eigenen Konzepten und Praktiken.
Ich sage immer, "Neues" mit "Altem" verbinden! Alle Zusammenhäge verstehen, primär und sekundär.
Zukunftsorientiert nach neuen Wegen suchen, finden und umsetzen!
Andere überzeugen und gleichzeitig ihre Arbeit bestätigen!
Ausleben von Prinzipien mit all seinen Facetten! Gute Auflistung von Stella, madd und siebener!
Ebenso die Einfachheit, z.B. bei der Lösung von Problemen, gewisse Ansprüche nicht zu verkomplizieren
Die gemeinsamen gesteckten Ziele nicht aus den Augen verlieren.
Eigentlich könnte man ein Buch damit füllen!beste Grüße
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Hauptaussage: Er sollte Erwachsenenfußball vom Ausbildungsfußball trennen und das immer und überall ausnahmslos!!!
Er sollte die nötige Kompetenz dazu haben bzw. den Drang haben, diese sich anzueignen
Er sollte parallel Dinge aus dem mannschaftstaktischen Verstehen, damit er erkennt, warum man was da "unten" macht oder ebend läßt
Er sollte ...um das alles tun zu können, ausreichend viel Hirn mitbringenEr sollte nicht lügen und Versprechungen machen, die er nicht halten kann oder gar nicht halten will
Er sollte Freund sein und nicht sagen das er einer ist, ist aber keiner
Er sollte Grenzpfähle setzen können und in der Lage sein, diese auf angemessene Art und Weise zu verteidigen in der Lage sein
Er sollte über soziale Kompetenz verfügenEr sollte Vorbild sein
Er sollte nicht Erfolgs denkend sein bzw. nicht Erfolg mit Tabellenstand gleichsetzen
Er sollte den Spielern keinen Druck machen
Er sollte nicht zu langen Reden neigen, sondern kurze prägnante Ansprachen halten
Er sollte in der Lage sein, viel zu LobenEr sollte dort wo er kritisiert, auch Hilfestellungen anbieten, diese erklären können und das in vernünftigem Ton
Er sollte sich an die Merkmale des Kifu halten
Er sollte selbstkritisch sein können
Er sollte im Ausbildungsbereich kein Egoist und kein Narzisst sein
Er sollte Zuhören können
Er sollte Feingefühl kennenUnd letztlich sollte er bekloppt genug sein, auch mal einen Joke mitzumachen, statt mit einem Stock im Hintern rumzulaufen und Meister Magath oä. spielen/kopieren

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Hauptaussage: Er sollte Erwachsenenfußball vom Ausbildungsfußball trennen und das immer und überall ausnahmslos!!!
Er sollte die nötige Kompetenz dazu haben bzw. den Drang haben, diese sich anzueignen
Er sollte parallel Dinge aus dem mannschaftstaktischen Verstehen, damit er erkennt, warum man was da "unten" macht oder ebend läßt
Er sollte ...um das alles tun zu können, ausreichend viel Hirn mitbringenEr sollte nicht lügen und Versprechungen machen, die er nicht halten kann oder gar nicht halten will
Er sollte Freund sein und nicht sagen das er einer ist, ist aber keiner
Er sollte Grenzpfähle setzen können und in der Lage sein, diese auf angemessene Art und Weise zu verteidigen in der Lage sein
Er sollte über soziale Kompetenz verfügenEr sollte Vorbild sein
Er sollte nicht Erfolgs denkend sein bzw. nicht Erfolg mit Tabellenstand gleichsetzen
Er sollte den Spielern keinen Druck machen
Er sollte nicht zu langen Reden neigen, sondern kurze prägnante Ansprachen halten
Er sollte in der Lage sein, viel zu LobenEr sollte dort wo er kritisiert, auch Hilfestellungen anbieten, diese erklären können und das in vernünftigem Ton
Er sollte sich an die Merkmale des Kifu halten
Er sollte selbstkritisch sein können
Er sollte im Ausbildungsbereich kein Egoist und kein Narzisst sein
Er sollte Zuhören können
Er sollte Feingefühl kennenUnd letztlich sollte er bekloppt genug sein, auch mal einen Joke mitzumachen, statt mit einem Stock im Hintern rumzulaufen und Meister Magath oä. spielen/kopieren

Prima Andre! Der neue C-Lizenz-Kurs beginnt bald wieder. Mit deiner Erlaubnis nehme ich diesen Text anstelle des langen vom letzten Mal zum Einstieg.
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Andre pur!!!
im unteren Jugendbereich sollte der Trainer aber auch noch die Übungen vormachen können.
kennt einer eigendlich den Idealtrainer nach dieser Auflistung? Ich leider nicht.
wer 2/3 dieser Eigenschaften hat, ist für mich schon ein guter Trainer.
rückblickend muss ich sagen, dass ich wohl knapp über der 50% Linie lag. mea culpa !!
trotzdem sollte es ein Bestandteil jeder Trainerausbildung sein.
jedoch mit dem deutlichen Hinweis, dass man nicht alle Eigenschaften haben kann.
ansonsten müsste jeder Trainerneuling bei diesem Anspruch sofort reissaus nehmen
trotzdem ein Sonbderlob von mir an Andre für diese Auflistung.
GG.
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wer 2/3 dieser Eigenschaften hat, ist für mich schon ein guter Trainer.
Bei 2/3 der Eigenschaften kommt es aber schon drauf an, dass es die richtigen/wichtigen 2/3 sind. Oder meinst Du jede der Eigenschaften zu 2/3?
Grüße
Oliver -
Ich finde, das Fachliche ist im engeren Sinne nicht entscheidend. Jeder mit halbwegs Verstand und Engagement kann sich alles fachlich-trainingsrelevante bis mindestens Regionalliga (Herren!!!) anlesen. Alles über diesem "Handwerkszeug" macht meiner Meinung nach einen guten Trainer- ob Kreisliga C oder Bundesliga- aus. Also der Wille zur Weiterbildung und der damit verbundenen Reflexion des eigenen Handelns (Philosophie des KiFu etc.) sowie von Charakter, Authentizität, eigenem Willen, Entschlossenheit, Leidenschaft, mentaler Stärke, Unabhängigkeit, Empathie, Vorbild-Sein usw..
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Ich finde, das Fachliche ist im engeren Sinne nicht entscheidend
Hallo Waldläuferin
solltest du hiermit die handwerklichen, fussballerischen eigenen Grundlagen ("Können") meinen, so vertrete ich eine andere Auffassung
gerade im Kinderfussball und auch in den untersten Herrenklassen sollte der Trainer unbedingt die Techniken des Fussballs selbst beherrschen.
wie bringst du einem Kind die einzelnen Schussarten bei, wenn nicht durch vormachen?, das von Kindern verlangen, was man selbst nicht kann?
Ball jonglieren ohne vormachem? da ist es mit aqnlesen nicht getan.gerade auch bei den unteren Herrenmannschaften bist du als Trainer ganz schnell durch, wenn die merken, dass du selbst nicht kicken kannst.
je höherklassig, desto einfacher wird das -
Ich finde, das Fachliche ist im engeren Sinne nicht entscheidend.
...im engeren Sinne....läßt von der Formulierung ziemlich viel zu, findeste nicht? Hatte ich bis vor cirka einem halben Jahr auch so gedacht, ABER seitdem habe ich mich im Bereich Verschieben und Kette....Mannschaftstaktik....mal intensiv eingelesen und mir einiges auf einer Dvd angeschaut, so dass ich nun einigermaßen mitreden könnte bzw. ein gewisses Verständnis aufweise, jedoch ohne praktische Erfahrung.
Seit dem erkenne ich "noch besser" warum man im unteren Jugendbereich gem. Ausbildungskonzept Dfb die Individualtaktik (1:1), im D Bereich die Gruppentaktik hinzu nimmt (3:3 und alles was sich daraus ergibt) und später ab der B erst in Rtg. Erwachsenenfußball driftet, ohne die erlernten Themen zu vernachlässigen.
Ich erkenne nun blitzsauber, wie alles zusammen hängt, ...wie es ineinander übergeht....und weiss nun exakt, warum ich dieses oder jenes in den Altersklassen unten weglasse und darauf verzichte....wie ich Ausbildungsfußball dort gestalten sollte um ebend nicht den Erwachsenenfußball überzustülpen!
Um das wirklich umfassend erkennen zu können, ....um mir ein echtes Bild machen zu können, ....ist es schon von großem Vorteil, umfassendes Wissen zu haben bzw. mir dieses anzueigenen. Das muß ja nicht an einem Tag geschehen, aber mit der Zeit und ....man muß dafür offen sein und das Interesse dafür haben, statt alles aus eher negativen Gründen (Faulheit, Dickfälligkeit, Egoismus, Gewinndenken bis Dummheit) zu ignorieren bzw. einfach nur billig abzuwinken.
So gesehen, ist für mich heute das fachliche sehrwohl wichtig.
sollte der Trainer unbedingt die Techniken des Fussballs selbst beherrschen.
Hier bin ich anderer Meinung. JEDER Trainer dürfte in der Lage sein, etwas in Slowmotion vorzuführen. Zudem kann man das was man verlangt, auch von einem Spieler vorführen lassen. Ich springt auch mal der Ball weg....beim jonglieren....na und. Meine Jungs von damals halten den heute beidfüßig mit einer Tasse Tee in der Hand so lange hoch, bis der Schuh durch ist....(Achtung ich übertreibe). Ich ging mit meinem Nichtkönnen immer offen um, habe es aber versucht und die Dinge mindestens theoretisch im Kopf gehabt, um sie halt langsam vormachen zu können.
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Ich schließe mich Andrés Meinung an, dass man als Kindertrainer nicht alles in Echtzeit vormachen können sollte. Das wäre natürlich der Idealfall. In der Realität gibt es aber im Kinderfußball einen sehr großen Anteil an Vätern, die sich ob des Trainermangels bereit erklären, eine Mannschaft zu trainieren. Dieses Klientel sollte man keinesfalls vor den Kopf stoßen. Die Spreu vom Weizen trennt sich aber dann bei der täglichen Arbeit. Wer sich nicht bildet und wenig Bereitschaft zu einer persönlichen Weiterentwicklung zeigt, hat dann im Kinderfußball doch wieder nichts zu suchen.
Ich bin ja selbst ein Vatertrainer, habe auch lange überlegt, ob ich das alles machen soll und will. Aber mir war von vornherein klar, dass ich eine solide Basis benötige. Daher habe ich auch eine Trainerlizenz (C-Breitenfußball) gemacht. Aber auch diese ist noch kein Garant für Qualität. Jeder Verkehrsteilnehmer hat ja auch einen Führerschein, Autofahren kann deswegen auch nicht jeder
. Also geht die Weiterbildung immer weiter. Und das Wichtigste überhaupt (ist auch das Einzigste was ich von meinen Kids zwingend erwarte), dass man aus seinen Erfahrungen und Fehlern lernt. Ich denke, niemand in diesem Forum hat in seiner Trainerlaufbahn keine Fehler gemacht, für die er sich im Nachhinein nicht selbst in den Hintern treten würde. Die guten Trainer unterscheiden sich halt dadurch von den schlechten, dass sie aus diesen Fehlern lernen.Btw. ich kann maximal 4-6x den Ball jonglieren, habe mir aber erzwungenermaßen antrainiert, den linken Fuß benutzen zu können, so kann ich den Kids zumindest Beidfüßigkeit beim Passen vormachen. Übungen in Slowmotion vormachen zu können ist auch nicht das Problem. Ich habe vor meiner "Trainerlaufbahn" nie Fußball gespielt. Daher steht für mich fest, dass ich eine Mannschaft maximal bis zum Ende der E-Jugend trainieren werde, danach traue ich mir das nicht zu. Gegenüber meinen jetzigen Spielern gehe ich mit meinen begrenzten Fähigkeiten offen um. Ich motiviere sie damit sogar indem ich ihnen sage, da sie ja durch gutes Training schließlich besser werden wollen und sollen und dass der Tag kommt, an dem sie mich im Spiel schlagen werden (noch stecke ich die Kids in vielen Belangen locker in die Tasche, aber einige sind im 1:1 schon richtig gut und mit rumstehen und locker den Ball halten ist da für mich nichts mehr). Offenheit ist aber mit Ehrlichkeit gleichzusetzen und dass gehört für mich zu den Werten, die ein Trainer vorleben muss.
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Ich bin ja selbst ein Vatertrainer, habe auch lange überlegt, ob ich das alles machen soll und will. Aber mir war von vornherein klar, dass ich eine solide Basis benötige. Daher habe ich auch eine Trainerlizenz (C-Breitenfußball) gemacht. Aber auch diese ist noch kein Garant für Qualität. Jeder Verkehrsteilnehmer hat ja auch einen Führerschein, Autofahren kann deswegen auch nicht jeder . Also geht die Weiterbildung immer weiter. Und das Wichtigste überhaupt (ist auch das Einzigste was ich von meinen Kids zwingend erwarte), dass man aus seinen Erfahrungen und Fehlern lernt. Ich denke, niemand in diesem Forum hat in seiner Trainerlaufbahn keine Fehler gemacht, für die er sich im Nachhinein nicht selbst in den Hintern treten würde. Die guten Trainer unterscheiden sich halt dadurch von den schlechten, dass sie aus diesen Fehlern lernen.
Exakt das und vor allem der letzte Satz ist sehr prägnant und aus meiner Sicht richtig....das ist der Weg
Daher steht für mich fest, dass ich eine Mannschaft maximal bis zum Ende der E-Jugend trainieren werde, danach traue ich mir das nicht zu.
Bleib interessiert, machs genauso weiter und verliere die Angst vor der D usw.. Da wird auch nur mit Wasser gekocht. Und löse dich davon, dass andere das dann dort besser können.....gerade im Breitensport liegst du hier mit Sicherheit falsch. Grundsätzlich finde ich es gut, wenn man irgendwann mal die Mannschaft abgeben würde.....aber.....es birgt die große...die riesen Gefahr....das ein anderer Trainer mit einer von deiner super Einstellung abweichenden Einstellung plötzlich aufhört, die Jungs auszubilden, weil die meisten doch....sicherlich unbewußt....hier Ausbildung verhindern.
Solange du noch Spass dran hast, dich fortbildest und aus den Fehlern bereit bist zu lernen....solange gibt dein Team besser nicht ab, du wärest wahrscheinlich für die Jungs ein Verlust, da die Wahrscheinlichkeit groß ist, das der nächste Trainer dir das Wasser nicht reichen kann. Gruß
