Schwankungen bei der Beteiligung

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  • Aber du hast natürlich recht, wenn man es schafft die Kids richtig anzuzünden, dann gehen die Ihren Eltern richtig auf den Sack.

    So einen hatte ich auch mal, als Bambini. Der ist inzwischen im NLZ...

    Überhaupt muss man hier die Bambinitrainer in die Pflicht nehmen. Es ist ihre Aufgabe, die Eltern darauf hinzuweisen, dass man erwartet, dass die Kinder zu jedem Training und zu jedem Spiel gebracht werden. Manche wissen das wirklich nicht.

    "Wenn du dein Kind hier anmeldest, entscheidest du dich für viele viele Stunden am Platz. Die anderen Eltern siehst du viel häufiger als deine Freunde."

    die Eltern werden deine Freunde !!!! 8o

  • Fußball sollte nicht alles im Leben sein, man sollte nicht das auf die Kinder projizieren, was man selbst glaubt verpasst zu haben. Auf Krampf jemanden zum Training zu bewegen, bringt am Ende auch nichts wirklich den "erwünschten" Erfolg.


    In einem bestimmten Alter kommen halt andere Interessen zum Vorschein und schon könnte Fußball in den Hintergrund rücken.

    Wir für unseren Teil nehmen extra mehrere km in Kauf für unseren Sohnemann, weil er einfach keinen Spaß mehr bei seinem alten Verein hatte. Persönliche Abneigung einer Person im Verein hat dazu geführt, dass mein Sohn den Spaß am Fußball verloren hat. Daher entschloss sich mein Sohn den Verein zu verlassen, da er keinerlei persönliche Veränderungsmöglichkeiten innerhalb des Vereines in Aussicht gestellt bekommen hat. Und mit der Situation wie er sie im Verein vorfand war er nicht glücklich.


    Daher nahmen wir viele km mehr in Kauf, damit er einfach Spaß bei seinem Hobby hat.

    Wir als Familie sind so, dass wir dem Spaß unserer Kinder vieles unterordnen, da wird dann das Wochenende bzw. Familienausflüge rund um das Fußballwochenende geplant. Zunächst werden die Kids immer gefragt, ob sie am Turnier teilnehmen wollen und dann wird das Wochenende drumherum geplant.


    Das die Eltern aber genau diese Trainings-/Spielbeteiligung unterstützen ist nicht selbstverständlich. Denn auch in dem aktuellen Verein beobachte ich, dass es Kinder gibt, die öfter einmal fehlen und die Beteiligung nicht so hoch ist. Über Gründe kann man nur spekulieren, aber ich vermute ebenfalls, dass es an Lust oder Unlust der Eltern liegen könnte oder aber es wird vlt. eine weitere Sportart betrieben und dann ist das Kind vlt. zu schlapp um dann noch am Training teilzunehmen.


    Sollte einem als Trainer etwas stören, würde ich immer den direkten Weg gehen, so muss man nicht spekulieren, man bekommt eine Antwort - die zwar nicht stimmen muss - aber so hat man zumindest eine grobe Richtung, woran so etwas liegen kann.


    Ich persönlich kann verstehen, wenn man andere Dinge außer Fußball machen möchte, wo bei mir das Verständnis manchmal aufhört ist, wenn die Trainingsbeteiligung nicht mit einfließt bei der Kaderzusammenstellung, sofern Kinder auf ähnlichem fußballerischem Niveau sind. Da würde ich als Trainer immer denjenigen bevorzugen, der eine größere Beteiligung nachweist. Es macht natürlich aber keinen Sinn einen Trainingsweltmeister zu nehmen, der dann aber auf einem bestimmten Niveau keine Schnitte sieht und überfordert ist, denn das bringt wieder nur Frust.


    Ich denke Schwankungen sind generell normal.

  • Guter Punkt.

    Für uns Trainer steht der Fußball sehr häufig im Mittelpunkt unserer Freizeitgestaltungen und wir neigen dazu dies auch von den Kindern und Jugendlichen zu erwarten.


    Was ich merke ist, dass ganz häufig der Familienhintergrund entscheidend dafür ist, dass du Kinder für den Fußball anzünden und begeistern kannst.


    Ich habe bislang kaum Familien erlebt, wo die Eltern sich nicht für Fußball interessiert haben, aber das Kind komplett fußballfixiert ist.

    Oftmals sind Kinder und Jugendliche aus solchen Familien auch die, die gerne mal absagen oder andere Dinge über den Fußball stellen.


    Und dann gibt es eben die fußballbegeisterten Familien, die ihrer Freizeitplanung um die Spiele und Trainings gestalten.

  • golfstrom Natürlich erwarten wir Trainer von den Kindern, dass das Training und die Spiele eine zentrale Rolle bei der Freizeitgestaltung spielt.


    Wenn die Kinder sich für einen Mannschaftssport entscheiden, dann müssen sie auch bereit sein "Opfer" zu bringen. Dann geht man halt mal eine Stunde späte zum Geburtstag eines Freundes. Dann versucht man einen Arzttermin auf einen anderen Tag als den Trainingstag zu verschieben. Irgendwann kommt auch einmal der Punkt, wo sich ein Spieler entscheiden muss, ob er z.B. Handball und Fußball zeitgleich betreiben kann. Wenn sich die Spieler dann entscheiden, mit Fußball aufzuhören, dann finde ich das Schade aber ich kann es niemanden verübeln.

    Was ich aber schwer oder gar nicht akzeptieren kann ist dieses Cherrypicking: "Ich komme nur zum Training, wenn sonst nichts anliegt." Wir -Eltern/Kinder etc.- müssen mal wieder lernen Entweder-Oder-Entscheidungen zu treffen.

  • Ich möchte mal ein anderes Bild skizzieren: Warum nicht einfach ein offenes Format anbieten? Wer Lust hat, kommt. Wer keine hat, kommt nicht. Die Spielformen der Trainingsphilosophie Deutschland lassen das doch problemlos zu.

    Falls sich eine stabile und zahlenmäßig ausreichende Gruppe etabliert, kann man sich immer noch zum Spielbetrieb anmelden. Der Altherrenfußball funktioniert in den meisten Vereinen schließlich genauso – warum also nicht auch für jüngere Jahrgänge?

    Daneben könnte es weiterhin eine fokussiertere, zuverlässige Gruppe im Spielbetrieb geben. Warum nicht einfach die verschiedenen Interessen bedienen?

    Denkbar wäre auch, die Aufteilung z. B. in C1 und C2 nach diesem Prinzip zu organisieren:

    • Wettkampfmannschaft (verbindlich)
    • “Offenes Training” (flexibel)

    Alternativ ließe sich das offene Training auch über zwei Altersklassen organisieren, z. B.:

    • Kinderfußball
    • D & C
    • B & A

    P.S.: Bei meinem Verein wurde es mit „Das haben wir noch nie so gemacht“ abgeschmettert – ich finde den Ansatz trotzdem überlegenswert. Vielleicht eine Idee für andere?

    Was denkt ihr? Wäre so ein Modell für eure Vereine umsetzbar?

  • 20 Minuten vor dem Training nachfrage es kommt starker Regen ob wir trainieren, bei 18 Grad.....


    JA ähm JA


    OK , Junge kam nicht, es war ca. 10 minuten regen und 10 Jungs da

  • 20 Minuten vor dem Training nachfrage es kommt starker Regen ob wir trainieren, bei 18 Grad.....


    JA ähm JA


    OK , Junge kam nicht, es war ca. 10 minuten regen und 10 Jungs da

    Ich habe gestern Abend zu meiner Freundin gesagt das ich jetzt eine Studie in Auftrag geben werde.

    Über den Zusammenhang zwischen möglichem Regenschauer beim Training und plötzlich auftretenden Kopf- und Bauchschmerzen.

    Ich bin in 3 Mannschafts-WhatsApp-Gruppen. 2xD, 1xE. In Summe kamen gestern zwischen 15 und 16 Uhr 7 Abmeldungen weil das Kind mit Übelkeit, Kopfweh oder Bauchweh aus der Schule heim gekommen ist.

    Ein Schelm wer böses dabei denkt :)

  • 20 Minuten vor dem Training nachfrage es kommt starker Regen ob wir trainieren, bei 18 Grad.....


    JA ähm JA


    OK , Junge kam nicht, es war ca. 10 minuten regen und 10 Jungs da

    Ach ja, ein Traum. Training wird von seitens der Trainer ABgesagt, nicht angesagt. Keine Absage = Training

    Wer im KiFu nur auf Ergebnis spielen läßt, liebt das Spiel nicht. Und seine Spieler werden es auch nicht lieben können.


    KiFu bedeutet nicht Wissen weiter zu geben, sondern ein Feuer zu entfachen.

  • Alternativ ließe sich das offene Training auch über zwei Altersklassen organisieren, z. B.:

    • Kinderfußball
    • D & C
    • B & A

    P.S.: Bei meinem Verein wurde es mit „Das haben wir noch nie so gemacht“ abgeschmettert – ich finde den Ansatz trotzdem überlegenswert. Vielleicht eine Idee für andere?

    Was denkt ihr? Wäre so ein Modell für eure Vereine umsetzbar?

    ich verstehe den Ansatz, denke jedoch, dass das scheitern würde.

    1. Wer führt Aufsicht?

    2. Wer würde eine solche Truppe trainieren und mit welchen Inhalten? Wie will man denn irgendwas vorbereiten, wenn man keine Ahnung hat ob 4 oder 24 kommen?

    3. wer nur lose kicken möchte, geht doch nicht in einen Verein.


    Sinnvoller wäre wohl, das in Form eines dritten Trainings anzubieten. Und dann wirklich nur als Spieltreff: Ein Ball, Leibchen, Aufsicht. Auch hier würde ich vermuten, dass man das in E und D aktiviert bekäme, in den älteren Jahrgängen schon nicht mehr. (Stichwort Freundin oder Gym)


    Bei uns haben sie aber schon Bauchweh, wenn Vereinskinder außerhalb der Trainingszeiten den Platz betreten: Versicherungsschutz. (die Geißel unserer Gesellschaft) Andere Vereine sind da deutlich entspannter.

    Mit den Besten zu siegen kann jeder. Du musst es mit allen können!

  • naja die Mutter hat entschieden, der Trainer beugt sich ^^

  • golfstrom Natürlich erwarten wir Trainer von den Kindern, dass das Training und die Spiele eine zentrale Rolle bei der Freizeitgestaltung spielt.


    Wenn die Kinder sich für einen Mannschaftssport entscheiden, dann müssen sie auch bereit sein "Opfer" zu bringen. Dann geht man halt mal eine Stunde späte zum Geburtstag eines Freundes. Dann versucht man einen Arzttermin auf einen anderen Tag als den Trainingstag zu verschieben. Irgendwann kommt auch einmal der Punkt, wo sich ein Spieler entscheiden muss, ob er z.B. Handball und Fußball zeitgleich betreiben kann. Wenn sich die Spieler dann entscheiden, mit Fußball aufzuhören, dann finde ich das Schade aber ich kann es niemanden verübeln.

    Was ich aber schwer oder gar nicht akzeptieren kann ist dieses Cherrypicking: "Ich komme nur zum Training, wenn sonst nichts anliegt." Wir -Eltern/Kinder etc.- müssen mal wieder lernen Entweder-Oder-Entscheidungen zu treffen.

    ParkerS - ich bin absolut bei dir und sehe das ganz genauso wie du. Ich bin seit 15 Jahren Trainer in einem Breitensportverein in den Altersklassen E-B-Jugend und habe früher selbst auch gespielt, aber genau diese verpflichtende Teilnahme sehen die Leute und auch Eltern heutzutage leider nicht mehr in der Häufigkeit so.


    Ich spreche in den Elternversammlungen und Besprechungen mit den Kindern dies auch immer genauso an wie du und versuche auch ein Verständnis zu vermitteln, dass auch wir Trainer es als respektlos uns gegenüber empfinden, wenn Unzuverlässigkeiten vorhanden sind.

    In der Praxis wird dann immer fleißig zugestimmt bei den Versammlungen und man spürt in den ersten Wochen danach auch immer eine Verbesserung, aber spätestens nach einigen Wochen sind wir wieder beim selben Punkt.


    Ich habe auch das Gefühl, dass heute einfach die Kids und Teenager empfindlicher sind. Sie sind nicht mehr so bereit, sich auch mal leicht angeschlagen durch ein Training zu quälen.

    Ich hatte zeitweise auch den Montag als Trainingstag einige Jahre und wir haben häufig Sonntags unsere Punktspiele gehabt.

    Was denkt ihr wie häufig wir Montags Absagen hatten mit Knie tut weh, Schmerzen vom Spiel, usw.

    Einige sogar ganz dreist mit "Muskelkater".

    Ich bin dann immer darauf eingegangen, dass dies nunmal dazugehört und sich auch rausläuft etc., Muskelkater in dem Sinne keine Krankheit ist.


    Dazu kommt, dass viele Kids mittlerweile in Ganztagsschulen sind. Das bedeutet, dass bestimmte Termine bei Ärzten, Friseur etc. nunmal häufig in den kurzen und wenigen Zeitfenstern am Nachmittag stattfinden.

    Manche Kids werden von den Eltern auch zu Hobbies regelrecht getrieben. Also die müssen dann noch zur Musikschule, oder in die Theatergruppe etc. Mitunter wollen die Kids das auch. Es gibt einfach mehr Angebote heutzutage und der Fußball steht nicht mehr als einziges Angebot komplett alleine da, wie das früher häufig so war.

  • Bei Muskelverletzung, Knieschmerzen und Muskelkater sage ich meistens, höre auf. Bei einem kleinen Schlag, probiere es mal nochmal...


    Muskelkater sind Mikrorisse in der Muskulatur und da riskiert man schnell schwerere Muskelverletzungen bei Sprints und voller Belastung, was du auch im Training kaum ausschließen kannst. Natürlich geht man da oft drüber, aber das heißt nicht, dass es eigentlich zu empfehlen ist.

  • Ein Problem ist natürlich auch, überhaupt mitzubekommen, das irgendwas ist.

    Es gibt Spieler, die gehen von sich aus über alles drüber, bis wirklich gar nichts mehr geht und schon chronisch ist, was die Regeneration zigfach verlängert.

    Dann gibt es wieder andere, die wollen beim geringsten körperlichen Gefühl sofort aufhören.

  • ich verstehe den Ansatz, denke jedoch, dass das scheitern würde.

    1. Wer führt Aufsicht?

    2. Wer würde eine solche Truppe trainieren und mit welchen Inhalten? Wie will man denn irgendwas vorbereiten, wenn man keine Ahnung hat ob 4 oder 24 kommen?

    3. wer nur lose kicken möchte, geht doch nicht in einen Verein.


    Sinnvoller wäre wohl, das in Form eines dritten Trainings anzubieten. Und dann wirklich nur als Spieltreff: Ein Ball, Leibchen, Aufsicht. Auch hier würde ich vermuten, dass man das in E und D aktiviert bekäme, in den älteren Jahrgängen schon nicht mehr. (Stichwort Freundin oder Gym)

    zu 1. z.B. Eltern

    zu 2. z.B. einer, der anders als die "normalen" Trainer veranlagt ist (z.B. Richtung Sozialarbeiter, Animateur)

    zu 3. wo gehen die dann hin? warum das nicht als Verein anbieten?


    Wir machen das als "Fußball 3-Bolz" Montags für die F-Jugend (wird von Eltern betreut).

    Bei den Älteren gab es mal einen "Sonntags-Bolz" - der ist allerdings wieder eingeschlafen (weniger wegen der Kinder, mehr wegen den Aufsichtspersonen)

  • zu 1. z.B. Eltern

    Mein Wissen zum Vereinsrecht und Versicherungsschutz ist, dass Aufsichtspersonen offiziell vom Verein damit beauftragt sein müssen.
    Sie bräuchten bei uns ein erweitertes Führungszeugnis und einen erste Hilfe Kurs. "Irgendjemand passt schon auf" ginge bei uns auf keinen Fall.

    -> Versicherungsschutz, Aufsichtspflicht...

    Mit den Besten zu siegen kann jeder. Du musst es mit allen können!

  • Goodie Also in Niedersachsen gibt es definitiv keine Pflicht, das jemand, der Aufsicht macht ein Führungszeugnis und einen Teilnahme für einen erste Hilfe-Kurs vorlegen. Verpfilichtend sind die, wenn man im NFV eine Trainer-Lizenz erwirbt. Und einige Vereine haben da eine Selbstverpflichtung.


    Du nennst den Versicherung ja selber die "Geißel der Gesellschaft". Der Versicherungsschutz ist häufig auchj nur ein Totschlagargument von Trainern, Vereinsverantwortlichen und Eltern, wenn jemand etwas nicht möchte. Es ist ja schwer das zu widerlegen. Stimmt aber häufig nicht. Da wird immer mit der Angst gespielt.


    Leodegar Wieder zum Thema zurück. Ich habe aktuell eine Mannschaft, die nicht am Spielbetrieb teilnimmt und hatte so eine auch schon vor einigen Jahren auch schon einmal. Die Halbwertszeit solcher Gruppen ist aber -zumindest aus meiner Erfahrung- relativ kurz. Die Kinder fragen mich quasi jedes Training, wann es wieder mal Spiele/Turniere gibt. Ironischerweise sind das die Kinder, deren Eltern die Spieler zu den Turnieren/Spielen immer abmelden.


    Ursprünglich zielte dieser Thread darauf, ob ihr auch aktuell (Ende April) einen ungewöhnlichen Anstieg bei den Trainingsabsagen habt. Das scheint nicht der Fall zu sein.

  • Du nennst den Versicherung ja selber die "Geißel der Gesellschaft". Der Versicherungsschutz ist häufig auchj nur ein Totschlagargument von Trainern, Vereinsverantwortlichen und Eltern, wenn jemand etwas nicht möchte. Es ist ja schwer das zu widerlegen. Stimmt aber häufig nicht. Da wird immer mit der Angst gespielt

    das stimmt, ich habe zwei Aspekte gemischt:
    1. die Beauftragung. Ohne die geht's im Vereinsrecht nicht. Aufsicht muss gegeben sein sonst kannst du u.U. echt Probleme bekommen. Je kleiner die Kinder, um so strenger die Aufsichtspflicht. Und ich finde das auch sinnvoll.


    2. Bei UNS ist das Führungszeugnis und 1. Hilfe gefragt weil wir ein entsprechendes Schutzkonzept haben. Das ist intern und keine Pflicht. Würde aber bei UNS deswegen auch nicht gehen.

    Mit den Besten zu siegen kann jeder. Du musst es mit allen können!

  • Du nennst den Versicherung ja selber die "Geißel der Gesellschaft". Der Versicherungsschutz ist häufig auchj nur ein Totschlagargument von Trainern,

    1. die Beauftragung. Ohne die geht's im Vereinsrecht nicht. Aufsicht muss gegeben sein sonst kannst du u.U. echt Probleme bekommen. Je kleiner die Kinder, um so strenger die Aufsichtspflicht. Und ich finde das auch sinnvoll.

    Soll vermutlich "Beaufsichtigung" heißen oder?


    Und genau das verstehe ich nicht, dass der Gesetzgeber das nicht ändert.

    Wenn sich Kinder/Jugendliche zum Spielen auf einer öffentlichen Wiese treffen, muss da auch keine Aufsicht sein.

    Ganz im Gegenteil, die Rechtssprechung sagt ganz klar, dass Eltern ihre Kinder nicht immer im Blick haben müssen (wie häufig hängt vom Alter bzw. der individuellen Entwicklung der Kinder ab und vom Ort).


    Das Problem ist doch, dass heute immer sofort geklagt wird.

    Zit. meines Opas: Früher wurde das als Lebenspech angesehen, wenn halt mal was passiert ist, heute wird ein Schuldiger gesucht, um in monitär wie eine Gans auszunehmen.


    Klar sichern sich die Verantwortlichen dann ab.

  • Nein, ich meinte Beauftragung.

    Das ist die Formalie. Ein Verein beauftragt eine geeignete Person. Damit bist du Angestellter des Vereins (auch unentgeltlich) und du bist über den Verein versichert.

    Und hier ist ja auch der Unterschied. Die Familien dürfen darauf vertrauen, dass es eine Aufsicht gibt.

    Mit kleinen muss man da recht streng sein, je älter desto lockerer. So wollte eine Familie, dass das Kind ausschließlich von dem Elternteil abgeholt wird, der es gebracht hat. Oder dieses: "ich nehme xy auch mit, wir wohnen ja in der Nachbarschaft" geht nur, wenn das zuvor abgestimmt ist.


    Und man muss immer bedenken: sollte wirklich was passieren, dann kennen Betroffene u. U. keine Freunde mehr, dann muss jemand Schuld sein.



    Sorry für s OT

    Mit den Besten zu siegen kann jeder. Du musst es mit allen können!