Antwort / Hinweise in kursiver Schrift.
Zitat von Felix007 (Thema Zombieball & Sudden Death): „...Kinder lernen, dass Enttäuschungen zum Leben gehören... Einer muss halt schießen... Zombieball ist beliebt, freikaufen mit Strecksprüngen...“
Lieber Felix, dein Wunsch nach einem freundlichen Miteinander an der Basis ist verständlich und menschlich richtig. Jede helfende Hand im Ehrenamt verdient höchsten Respekt! Aber du verwechselst hier eine private Geburtstagsparty mit der offiziellen, vom DFB verpflichtend verordneten Ausbildungsplattform für den deutschen Fußball-Nachwuchs!
Antw:
Die überwiegend durch Ehernamtler ausgeführt wird.
Das kann sehr sehr professionell erfolgen oder eben lachs.
Wer Profis habe will muss zahlen und damit gehen uns mit Sicherheit Talente verloren...
Und bei deinem Punkt zum Sudden Death machst du den entscheidenden Denkfehler der reinen Erwachsenenbrille: Wenn eine Truppe U9-Kids regulär in der Spielzeit durch ein Gegentor verliert, gewinnt und verliert man gemeinsam.
Antw.
Man gewinnt oder verliert immer gemeinsam.
Es ist nämlich völlig egal ob im Spiel ein 100% doch daneben geschossen wird oder beim SD.
Deshalb ist es ein Mannschaftssport.
Was wir aber beim Sudden-Death-Ausschießen erlebt haben, war eben keine normale sportliche Niederlage!
Antw.
Doch war es!
Die Regeln sind vorher bekannt und wer eine Niederlagen durch SD nicht verträgt, sollte halt nicht mitspielen oder noch besser an ihr wachsen...
Das ist genauso als würde sich ein Boxer über eine blutige Nase beschweren.
Ja das kann wehtun, gehört aber zum Boxsport dazu.
Hier wurde die gesamte psychologische Last im Scheinwerferlicht auf die schmächtigen Schultern eines einzigen 8-jährigen Kindes abgewälzt – nur damit die mathematische Excel-Tabelle des Verbandes für den Feldwechsel aufgeht!
Antw.
Es gibt hunderte von Kinder, die einen Sport betreiben, bei dem sie alleine 1:1 antreten und die Last der Niederlage auf ihrer eben garnicht so schwachen Schultern tragen.
Ja, und auch da gibt es Tränen...
Und trotzdem stehen diese Kinder immer wieder alleine auf dem Feld.
So stark sind auch die Fußball-Kinder... und wenn nicht, werden sie es.
Aber bestimmt nicht, wenn wir sie in Watte packen, glaub es mir.
Das hat mit Pädagogik nichts zu tun.
Antw.
"Rasenmäher" Eltern, Trainer, Lehrer etc. sind fast das schlimmste, was wir Kindern antun können...
Leider hast Du die Frage, ab wann und wo man lernen soll mit Enttäuschung und Niederlagen im Leben umzugehen nicht beantwortet...
Und zu deinem Rettungsversuch für den Zombieball ("Völkerball") per „Strecksprung-Freikauf“: Die Jungs kommen in den Fußballverein, um zu kicken, zu dribbeln und den Ball am Fuß zu haben – und nicht, um wertvolle Rasenzeit mit Abwurfspielen mit der Hand zu verbringen!
Antw.
Sorry, spätestens hier merkt man, dass Du absoluter Theoretiker bist und den Text nicht richtig gelesen und/oder verstanden hast.
Nichts für ungut, wer der Meinung ist, das Kinder/Jugendlich und ja auch Erwachsene keinen Spaß an fußballuntypischen Aufwärmenspielen haben, hat keine oder nur sehr wenig Erfahrung bzgl. Kinder- und Jugendtraining (und sei es auch nur als Zuschauer und Beobachter).
Ich möchte sogar soweit gehen und postulieren: Hat nie oder nur sehr wenig Mannschaftssport mit der für Mannschaftssportarten typischen Gruppendynamik betrieben.