Beiträge von Felix007

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    - Fände 2 Schiedsrichter sehr sinnvoll.

    - Dann sollte man das Pfeifen auch im Training üben, d.h. man sollte so früh wie möglich die Kinder / Jugendlichen im Training pfeilen lassen (so ab 11/12 fkt. das i.d.R. ganz gut).

    Vorteile:

    - Übt das Pfeifen.

    - Zeigt wie schwer das sein kann.

    - Spieler lernen früh mit Fehlentscheidungen umzugehen.


    Aber das wichtigste ist, den Spielern, Eltern, Trainer etc. zu vermitteln, das sie selber nicht perfekt Fußball spielen und das auch nicht vom Schiedsrichter erwarten können.

    => Erwartungshaltungen runterschrauben.

    Wie heißt es so schön, willst du einen höherklassigen Schiri mußt du höherklassig spielen.


    Das Schimpfen auf die Schiedsrichter stört mich auch im Profibereich:

    1. Die Spieler liefern alle kein fehlerfreies Spiel ab.

    2. Müssen sich nicht die ganze Zeit konzentrieren und machen dennoch Fehler.

    3. Trainer machen auch Aufstellungs- und Taktikfehler, obwohl sie nicht in Sekunden von Bruchteil entscheiden müssen.

    4. Das Gemecker wird von den jungen Spielern als völlig normal angesehen, weil im Profibereich üblich.


    Fazit:

    Anspruch an die Schiedsrichter und eigenes Können liegen häufig weit auseinander.

    Da muss ein Undenken stattfinden... vermutlich ein schöner Traum...

    Antwort / Hinweise in kursiver Schrift.



    Zitat von Felix007 (Thema Zombieball & Sudden Death): „...Kinder lernen, dass Enttäuschungen zum Leben gehören... Einer muss halt schießen... Zombieball ist beliebt, freikaufen mit Strecksprüngen...“


    Lieber Felix, dein Wunsch nach einem freundlichen Miteinander an der Basis ist verständlich und menschlich richtig. Jede helfende Hand im Ehrenamt verdient höchsten Respekt! Aber du verwechselst hier eine private Geburtstagsparty mit der offiziellen, vom DFB verpflichtend verordneten Ausbildungsplattform für den deutschen Fußball-Nachwuchs!


    Antw:

    Die überwiegend durch Ehernamtler ausgeführt wird.

    Das kann sehr sehr professionell erfolgen oder eben lachs.

    Wer Profis habe will muss zahlen und damit gehen uns mit Sicherheit Talente verloren...


    Und bei deinem Punkt zum Sudden Death machst du den entscheidenden Denkfehler der reinen Erwachsenenbrille: Wenn eine Truppe U9-Kids regulär in der Spielzeit durch ein Gegentor verliert, gewinnt und verliert man gemeinsam.


    Antw.

    Man gewinnt oder verliert immer gemeinsam.

    Es ist nämlich völlig egal ob im Spiel ein 100% doch daneben geschossen wird oder beim SD.

    Deshalb ist es ein Mannschaftssport.


    Was wir aber beim Sudden-Death-Ausschießen erlebt haben, war eben keine normale sportliche Niederlage!


    Antw.

    Doch war es!

    Die Regeln sind vorher bekannt und wer eine Niederlagen durch SD nicht verträgt, sollte halt nicht mitspielen oder noch besser an ihr wachsen...

    Das ist genauso als würde sich ein Boxer über eine blutige Nase beschweren.

    Ja das kann wehtun, gehört aber zum Boxsport dazu.


    Hier wurde die gesamte psychologische Last im Scheinwerferlicht auf die schmächtigen Schultern eines einzigen 8-jährigen Kindes abgewälzt – nur damit die mathematische Excel-Tabelle des Verbandes für den Feldwechsel aufgeht!


    Antw.

    Es gibt hunderte von Kinder, die einen Sport betreiben, bei dem sie alleine 1:1 antreten und die Last der Niederlage auf ihrer eben garnicht so schwachen Schultern tragen.

    Ja, und auch da gibt es Tränen...

    Und trotzdem stehen diese Kinder immer wieder alleine auf dem Feld.

    So stark sind auch die Fußball-Kinder... und wenn nicht, werden sie es.

    Aber bestimmt nicht, wenn wir sie in Watte packen, glaub es mir.


    Das hat mit Pädagogik nichts zu tun.


    Antw.

    "Rasenmäher" Eltern, Trainer, Lehrer etc. sind fast das schlimmste, was wir Kindern antun können...


    Leider hast Du die Frage, ab wann und wo man lernen soll mit Enttäuschung und Niederlagen im Leben umzugehen nicht beantwortet...


    Und zu deinem Rettungsversuch für den Zombieball ("Völkerball") per „Strecksprung-Freikauf“: Die Jungs kommen in den Fußballverein, um zu kicken, zu dribbeln und den Ball am Fuß zu haben – und nicht, um wertvolle Rasenzeit mit Abwurfspielen mit der Hand zu verbringen!


    Antw.

    Sorry, spätestens hier merkt man, dass Du absoluter Theoretiker bist und den Text nicht richtig gelesen und/oder verstanden hast.


    Nichts für ungut, wer der Meinung ist, das Kinder/Jugendlich und ja auch Erwachsene keinen Spaß an fußballuntypischen Aufwärmenspielen haben, hat keine oder nur sehr wenig Erfahrung bzgl. Kinder- und Jugendtraining (und sei es auch nur als Zuschauer und Beobachter).


    Ich möchte sogar soweit gehen und postulieren: Hat nie oder nur sehr wenig Mannschaftssport mit der für Mannschaftssportarten typischen Gruppendynamik betrieben.

    Worüber ich mich als Veranstalter eines Festivals freuen würde:

    1. Wenn man sich für die Arbeit, Zeitaufwand etc. bedankt.

    2. Die schönen, gut gelaufen Dinge erwähnt = registriert hat.

    3. Und mir freundlich und wertschätzend Ideen nennt, was ich beim nächsten Mal besser machen könnte, sofern es ein Pkt. ist, der einem wirklich übel aufgestoßen ist.


    Da brauche ich auch kein DFB, Verband oder sonstige Institutionen für sondern nur ein vernünftiges Miteinander an der Basis.

    Zum Thema "Zombieball", weil es hier bei einigen falsch verstanden wurde.


    Zombieball, ist aus eigener Erfahrung ein sehr beliebtes Abwurfspiel, was Jeder gegen Jeden mit Gymnastik- oder Volleyballbällen zum Aufwärmen gespielt wird.

    Kritisiert wurden im Beitrag, dass es Fussball untypisch ist, zu lange gespielt wurde und Kinder ggf. zu lange draußen sitzen.


    Fußball untypisch

    Finden ich zum Aufwärmen gut, Fußballtypisches oder was auch immer wird anschließend trainiert.


    Länge der Übung

    Kann man steuern, i.d.R. immer gefühlt zu kurz 😃


    Lange draußen sitzen

    Kann man auch einkürze, z.B. indem man sich mit 10 Strecksprüngen, eine Runde ums Spielfeld (jedesmal andere Laufart) etc. "freikaufen" kann/muss.

    Zum Thema "Weinen" / "Enttäuschung".

    Sorry, aber ab wann und wo dürfen / sollen Kinder lernen, dass Enttäuschungen /Niederlage zum Leben gehören, wenn nicht beim Mannschaftssport, wo nach dem Duschen, gem. Pizza-Essen etc. alles wieder vergessen ist und man über die schönen Momente des Turniers spricht.


    Und jemand der im "entscheidenden Moment" "versagt", kann durchaus durch die Kameraden wieder aufgemuntert werden.

    Man gewinnt und verliert gemeinsam...

    Die MANNSCHAFT, hätte es ja auch im Spiel gemeinsam mit einem Sieg verhindern können...

    Einer muss halt schießen, wenn es die Regel bei unentschieden so vorgibt.

    Ja, es gibt sicher angenehmer Lösungen, aber wirklich dramatisch finde ich sie auch nicht.

    und Schulungen für die Trainer machen, in NRW gibt es den "DFB Mobil", die Trainer können auch den

    ...

    Deinem letzten Satz muss ich aus sportlicher Sicht vehement widersprechen: Die Einstellung ‚Lieber ein schlechtes Training als gar kein Training‘ ist die absolute Urkatastrophe für unsere Kinder und die Wurzel unseres Talent-Kollapses!

    Ein schlechtes, unstrukturiertes Training, bei dem 8-Jährige 35 Minuten in der Warteschlange stehen, durch Zombieball die Lust am Fußballdribbling verlieren und vom Übungsleiter im Abschlussspiel eiskalt umgedribbelt werden, fördert die Kinder nicht – es verbrennt sie! Ein solches Training sorgt dafür, dass die talentierten und motivierten Jungs nach einem Jahr frustriert die Segel streichen und zum Handball oder Tennis abwandern. Wenn wir den Anspruch an Qualität komplett aufgeben, nur damit überhaupt eine Truppe gemeldet ist, verwalten wir an der Basis nur noch den kollektiven Niedergang. Wir brauchen keine Hütchenaufsteller, wir brauchen qualifizierte Begleiter für unsere Kinder!“

    Sehe ich anders:


    Wenn man garkeinen Fussball anbietet sind die Kinder sofort beim Handball etc.

    Das Ergebnis ist also gleich, nur ohne Umweg über den Fussball 🤷🏼.


    Als Trainer einer Randsportart freut mich das natürlich 😉.


    Habe es hier schon einige Male geschrieben:

    Nachwuchs-Trainer bekommt man, indem man Jugendliche anfragt, ob sie nicht Lust haben beim Training der Jüngeren zu helfen.


    Die wachsen dann langsam in das Thema rein, sind später auch nicht überfordert, weil sie Erfahrung haben, und i.d.R. hat man in dem Alter auch noch mehr Zeit für Lehrgänge etc.

    Ich persönlich finde die "letztes Tor" Regel ja auch nicht sonderlich fair. Warum hat das Team "gewonnen" nur weil es das letzte Tor erzielt hat. :) Da ist mir Schnick, Schnack, Schnuck lieber...

    Der Grundgedanke bzgl. der "letztes Tor Relgel" ist es, sich gerade bei so kurzen Spielzeiten nicht auf der Führung "auszuruhen" und die Zeit "routiniert" runterzuspielen.


    Kann schmerzhaft sein, wenn man den Ausgleich kurz vor Schluss bekommt obwohl man besser war...😥


    Aber auch die Möglichkeit des "Lucky-Punch" gehört zum Sport und kann die zurückliegende schwächere Mannschaft motivieren bis zum Schluss um den Sieg zu kämpfen.


    => Ich finde die Regel gut.


    Beim 0-0 kann man Schnick-Schnack-Schnuck spielen (glückssache) oder die Heim-Mannschaft gewinnt ("Heimvorteil" 🙂)

    Komme aus einer anderen Sportart.

    Max. 3-4 Feldspieler, je nach Spielform.

    Die anderen Spieler schauen wie beim Eishockey zu und eine Reihe spielt i.d.R. nicht länger als 1 bis max. 2 Minuten.

    Das macht alles leichter...


    Nun zum eigentlichen Thema:

    Wichtig ist, die Spieler nicht zu überfordern, daher:

    - Erklärung kommt erst nach der Auswechslung.

    - Ich warte bis die Spieler wieder Aufnahme fähig sind (kurze Verschnaufpause).

    - Es wird nur auf einen Fehler hingewiesen (seitens Reihe oder eines Spielers), den die Reihe gem. abstellen soll (= respektvolle Kommunikation/Erinnung innerhalb der Reihe).

    Solange der selbe Fehler gemacht wird, wird kein weiterer Fehler angesprochen (gilt nicht für Ü12, aber auch hier max. 2).

    - Wenn möglich wird richtiges /falsches Verhalten "online" an Hand des weiter laufenden Spiels oder bei den Älteren auf dem Taktikbrett erklärt.


    Wenn die Spieler wieder auf dem Feld sind:

    Richtiges Verhalten wird benannt, sofern es sich um die vorher besprochen Fehlerkorrektur handelt (genau so, gut, super, ...)

    Alles andere wird erst nach dem Wechsel gelobt, der Fokus soll auf der Fehlerbehung bleiben.

    Wenn ich das Training bei den ganze Kleinen leiten sollte oder ich meine Kinder hinschicken wollte, würde ich immer auf den Mix Wert legen, d.h. schauen ob Turnen, Ringen, Parcours und sämtliche Sportarten mit Ball einbezogen werden.

    Das bringt die Abwechslung und die ganzheitliche Basis für das weitere Sportlerleben.

    Und das hat auch den Vorteil, dass die Kleinen schon andere Sportarten "kennenlernen" und nicht nur zum Fussball gehen, weil sie nix anderes kennen(gelernt) haben.

    Es wird nämlich mit Sicherheit welche geben, die nach einem Traing mit Ball sagen, dass das ein schönes Training war. Genauso wie es Andere geben wird, die das nach dem "Ringen"/Raufen oder Parcoure sagen werden.


    Und welche Sparte das anbietet ist doch völlig egal. Und das es mehr spartenspezifische Übungen geben wird ist auch klar, solange das nicht Überhand nimmt ist es doch ok.

    Schließlich trainieren wir die Kinder/Jugendlichen in der schönsten Sportart der Welt, welche Sportart das ist hängt halt von der Sparte ab, in der wir aktiv sind ;)

    Finde ich eine faire Einstellung vom Trainer.

    Feriencamps/Trainingslager sind schon was anderes im Vergleich zum normalen Trainingsbetrieb.

    Ggf. waren auch nicht alle Spielerinnen dabei, die sollte man ja auch kennenlernen bevor man sich für die Mannschaft entscheidet.

    Und ggf. möchte sich der Trainer noch weitere Meinungen einholen von T. die beim FC nicht dabei waren.

    Fazit: Einfach ganz normale weiter machen, sich nicht verstellen etc. und schauen was passiert.

    Wie heißt es so schön: Andere Mütter haben auch schöne Söhne.


    PS: Ich würde immer schauen, dass das Leistungsniveau, aber auch das soziale und finanzielle Umfeld passt. Ist halt blöd, wenn die Mädels später alleine Unterwegs sind und man finanzielle nicht mithalten kann.

    Das kann gut gehen, muss es aber nicht, hängt halt stark von der Gruppe ab.

    Mal eine andere Idee, ggf. ist ja für den Raufbold eine andere Sportart geeigneter bzw. gut als Ergänzung.

    Kinder wollen sich selber spüren und ihre Kräfte messen, was ihnen heute leider oft verwehrt wird.

    Es gibt nicht ohne Grund im Schwabenland den Begriff des "sich bubeln".

    Würde da z.B. Ringen vorschlagen, wenn dem Jungen nach dem Training alle Knochen/Muskeln wehtun dürfte er am nächsten Tag kaum noch die Kraft und Lust haben sich auf dem Schulhof oder beim Fußball zu prügeln.

    Im Elternabend die Erwartungshaltungen klären (von allen Eltern und deine).


    Da du das vermutlich im Ehrenamt machst auch klar kommunizieren, dass das du:

    1. Deine Freizeit "opferst".

    2. Nach besten Wissen und Gewissen handelst, aber natürlich Fehler machst wie alle Menschen...

    Und als Anfänger natürlich noch mehr.

    3. Die Erwartungshaltung der Eltern der Tatsache des Ehrenamts angemessen sein sollte.


    Wenn die Erwartungshaltungen nicht zueinander passen, muss halt eine Partei die Konsequenz ziehen...


    Das Jüngerer die Älteren mit trainieren ist in Randsportart üblich, sofern sie technisch bessere sind als die älteren.

    Das Jüngerer ganz alleine Ältere trainieren kenne ich aber auch nicht (im Jugendbereich). Stichwort: Aufsichtspflicht


    PS: Meine Erfahrung ist die, dass diejenigen Eltern, die sich kaum/garnicht in Ehrenämtern engagieren, die meisten Vorderrungen stellen...

    Vermutlich, weil genau diese nicht wissen wie viel Zeit das alles in Anspruch nehmen kann.

    Das da schon mal was nicht so klappt wie man es sich vorstellt ist doch klar.

    Das man mit 5/6 schon alleine zur Schule geht/fährt (Öffis), aber beim Sport noch von den Eltern (mit ggf. Ausnahmen) gebracht werden soll finde ich schade.

    Hatte aber auch schon die Diskussion mit einem Lehrer, der die Schüler der 5. Klasse noch vom Busbahnhof abholen muss...

    Trauen wir unseren Kindern nix mehr zu ?


    Achtung: Ich spreche hier von Hallen/Geländen, die in der Stadt liegen und wo sich ein durchschnittlicher Grundschüler mit vorheriger Übung durchaus sicher hinbewegen können sollte (Verkehrssituation etc.)


    Das es Trainer gibt, die eine größere Sicherheit haben möchten, kann ich intellektuell verstehen.

    Da ich aber als Kind die Freiheit sehr genossen habe die Wege selber gestalten zu können, werde ich das keinem Kind verwehren, wenn die Eltern das OK geben.


    Und ja, ich erwarte da auch eine Zuverlässigkeit bzgl. Zu-/Absagen, sonst geht einem da tatsächlich "der Arsch auf Grundeis", wenn jemand trotz Zusage 20 Minuten (Bahntakt) nach Trainingsbeginn immer noch nicht da ist.

    Du nennst den Versicherung ja selber die "Geißel der Gesellschaft". Der Versicherungsschutz ist häufig auchj nur ein Totschlagargument von Trainern,

    1. die Beauftragung. Ohne die geht's im Vereinsrecht nicht. Aufsicht muss gegeben sein sonst kannst du u.U. echt Probleme bekommen. Je kleiner die Kinder, um so strenger die Aufsichtspflicht. Und ich finde das auch sinnvoll.

    Soll vermutlich "Beaufsichtigung" heißen oder?


    Und genau das verstehe ich nicht, dass der Gesetzgeber das nicht ändert.

    Wenn sich Kinder/Jugendliche zum Spielen auf einer öffentlichen Wiese treffen, muss da auch keine Aufsicht sein.

    Ganz im Gegenteil, die Rechtssprechung sagt ganz klar, dass Eltern ihre Kinder nicht immer im Blick haben müssen (wie häufig hängt vom Alter bzw. der individuellen Entwicklung der Kinder ab und vom Ort).


    Das Problem ist doch, dass heute immer sofort geklagt wird.

    Zit. meines Opas: Früher wurde das als Lebenspech angesehen, wenn halt mal was passiert ist, heute wird ein Schuldiger gesucht, um in monitär wie eine Gans auszunehmen.


    Klar sichern sich die Verantwortlichen dann ab.

    ...


    Bei uns haben wir jetzt die Situation, dass im Spiel Zweikämpfe gemieden werden, Gegner komplett freistehen und die Offensiven unsere Verteidigung sowieso im Stich lassen, weswegen wir in 3 Spielen nun 29 Gegentore haben.


    Daher meine Frage: Was gebt ihr der Mannschaft mit? Welche Trainingsformen helfen zur Lösung des Problems?

    Aus der Ferne liest sich das so, dass da 8 lauffaule Spieler auf dem Feld stehen und vor lauter Angst den Zweikampf (und Ball) zuverlieren das Risiko nicht mehr eingehen.


    Ich vermute mal, dass es auch gerne mal Schuldzuweisungen in der Mannschaften geben wird oder ?


    Falls das so sein sollte, sollte man zunächst am "wir Gefühl" arbeiten.


    1. Wenn man noch genug Luft zum Diskutieren hat, hat man sich nicht stark genug dafür eingesetzt den Fehler des Mannschaftskameraden mit auszubügeln.


    2. Wer vorne nicht in der Lage ist genug Tore zuschießt, muss halt hinten mit aushelfen

    (=elitäres Denken der Stürmer etwas abschwächen).


    3. Wenn der Angriff vorne nicht genug Tore schießt, muss die Abwehr halt besonders gut (elitär) sein

    => Selbstbewusstsein der Abwehrspieler stärken.


    Achtung, dabei nicht übertreiben, es soll ja eine Mannschaft werden und nicht zwei.


    Dann würde ich an der Kondition arbeiten, für gute Technik, Konzentration und Laufbereitschaft ist halt auch ein Mindestmaß an Konditionen erforderlich.

    => Unterzahlspiel, gem. Vorbereitung auf ein Laufevent, Fahrtspiele, Shuttle-Run-Test => interner Mannschaftswettbewerb, wer hat die beste individuelle Leistungssteigerung etc.



    Zum Thema Abwehrtaktik:

    Es muss halt unterschieden werden zwischen individuellen Fähigkeiten und dem Zusammenspiel.

    Ich sehe es so, dass in jungen Jahren der Fokus auf die 1:1, 1:2 Fähigkeiten gelegt werden sollten.

    1. Erlernt man das später deutlich schwerer/schlechter, sind aber ja Voraussetzungen für das Spiel mit/ohne Ball.

    Was nützt es mir, wenn ich das taktisch Verhalten anwenden kann, aber mir dann die technischen Fähigkeiten fehlen.

    Ich also zu rechten Zeit am richtigen Ort bin, dann aber für den Gegnern nur ein bessers "Hütchen" darstelle.


    2. Sind taktisch Verhalten für Kinder schwerer zu erlernen, als wir Erwachsenen das gerne wahrhaben wollen.


    Im Floorball wechselt man i.d.R. erst mit U15 aufs "Großfeld" = 5 Feldspieler (vorher 3), weil es taktisch halt doch komplexer ist...

    Ok, die Laufwege sind auf dem GF auch länger, daher bedarf es da auch längere Beine ;)

    Wie heißt es so schön "Für die Erziehung eines Kindes bedarf es ein ganzes Dorf".

    Die, die nicht abklatsch durften/wollten, haben gesehen, dass es auch anders geht.

    Und vermutlich wurde das in der Kabine / unter der Dusche auch diskutiert.

    Also durchaus die Möglichkeit andere Denkstrukturen kennenzulernen und das eigene Verhalten zu hinterfragen.

    Spielerisch kann man das "üben", indem bei den Abschlussspielen im Training die Abprallertore oder halt Tore, bei denen der Spieler vor dem Pass in den freien Raum läuft, doppelt zählen.

    Ansonsten kenne ich es nur so (kein Fussball), dass Laufwege z.B. im Rahmen von Freistoß- oder Angriffs-/Passvarianten eingeübt werden und da erfolgen dann der Lauf (und Pass) in den freien Raum.

    Ein Laufweg ist dann z.B. vors gegnerische Tor mit den Zielen die Sicht des Torwarts zu verdecken und auf Abpraller zu spekulieren.

    @LWZ

    Ich reagiere bzgl. Leistungsdruck inzwischen deshalb so empfindlich, weil ich

    1. einen Studienkamerden habe, der, wenn er betrunken ist, über seinen Vater schimpft, weil der ihm soviel Druck macht und nie Zeit für ihn hatte und wenn er sie hat immer alles kritisiert (damit er besser wird)...

    Im nüchternen zustand vertritt er selber die Meinungen, dass er so erfolgreich werden muss wie sein Vater...

    2. Als ich das meinem Vater erzählte habe, erzählte er mir, dass zur Zeit seines Studiums eines Tages die Polizei vor seiner Tür im Studentenwohnheim stand...

    Der Grund: Selbstmord seines Nachbarn... und der hat wohl weder im betrunkenen noch im nüchternen Zustand über seine Eltern geschimpft...


    Man kann nicht immer und überall der Beste sein, ja, man kann es versuche, muss sich dann aber nicht wundern, dass das sehr anstrengend ist und im schlimmsten Fall mit einem Selbstmord endet...


    Und nein, habe noch keine eigenen Kinder.

    Bin aber seit meinem 16 Lebensjahr als Trainer/Co-Tr. im Kinder- und jetzt Jugendbereich aktiv.

    Ist sicher was anderes, als eigene Kinder, aber das sie als Mannschaften erfolgreich sind wünsche ich mir natürlich auch, ich definiere aber Erfolg vermutlich anders als Du.


    Bzgl. Bullshit: Entschuldigung angenommen.

    Vorbereitung fürs Training:


    Als Betreuer beim Fußball:

    Null 😀, da kann ein Blinder genauso gut von Farben reden...


    Als Trainer bei einer Randsportart im Breitensport:

    - DIN A4 Blattsammlung mit Übungsformen für verschiedene Anzahl von Spielern und Schwierigkeitsgraden.

    - Eine "Checkliste" was man so in welchem Alter können sollte, um nicht zu vergessen, dass die Jungs und Mädchen da sind, um was zu lernen und nicht weil sie schon alles können müssen.

    - Mache mir dann so einen groben Plan für 1-2 Monate, so dass das ganze einwenig Struktur hat.

    Ich möchte, dass die Kinder/ Jugendlichen eine Chance haben sich zu verbessern, es nicht langweilig und eintönig wird, aber auch keine Weltmeister aus ihnen machen.


    Aufbauen kann man vorher nicht, da die Halle vorher durch andere belegt ist.

    Aufgebaut wird gemeinsam in Gruppen gem. Blatt/Anweisung oder durch mich, sofern ausreichend freie Flächen zum Aufbau der nächsten Übung vorhanden ist (eher selten).