Beiträge von Felix007

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    Du nennst den Versicherung ja selber die "Geißel der Gesellschaft". Der Versicherungsschutz ist häufig auchj nur ein Totschlagargument von Trainern,

    1. die Beauftragung. Ohne die geht's im Vereinsrecht nicht. Aufsicht muss gegeben sein sonst kannst du u.U. echt Probleme bekommen. Je kleiner die Kinder, um so strenger die Aufsichtspflicht. Und ich finde das auch sinnvoll.

    Soll vermutlich "Beaufsichtigung" heißen oder?


    Und genau das verstehe ich nicht, dass der Gesetzgeber das nicht ändert.

    Wenn sich Kinder/Jugendliche zum Spielen auf einer öffentlichen Wiese treffen, muss da auch keine Aufsicht sein.

    Ganz im Gegenteil, die Rechtssprechung sagt ganz klar, dass Eltern ihre Kinder nicht immer im Blick haben müssen (wie häufig hängt vom Alter bzw. der individuellen Entwicklung der Kinder ab und vom Ort).


    Das Problem ist doch, dass heute immer sofort geklagt wird.

    Zit. meines Opas: Früher wurde das als Lebenspech angesehen, wenn halt mal was passiert ist, heute wird ein Schuldiger gesucht, um in monitär wie eine Gans auszunehmen.


    Klar sichern sich die Verantwortlichen dann ab.

    ...


    Bei uns haben wir jetzt die Situation, dass im Spiel Zweikämpfe gemieden werden, Gegner komplett freistehen und die Offensiven unsere Verteidigung sowieso im Stich lassen, weswegen wir in 3 Spielen nun 29 Gegentore haben.


    Daher meine Frage: Was gebt ihr der Mannschaft mit? Welche Trainingsformen helfen zur Lösung des Problems?

    Aus der Ferne liest sich das so, dass da 8 lauffaule Spieler auf dem Feld stehen und vor lauter Angst den Zweikampf (und Ball) zuverlieren das Risiko nicht mehr eingehen.


    Ich vermute mal, dass es auch gerne mal Schuldzuweisungen in der Mannschaften geben wird oder ?


    Falls das so sein sollte, sollte man zunächst am "wir Gefühl" arbeiten.


    1. Wenn man noch genug Luft zum Diskutieren hat, hat man sich nicht stark genug dafür eingesetzt den Fehler des Mannschaftskameraden mit auszubügeln.


    2. Wer vorne nicht in der Lage ist genug Tore zuschießt, muss halt hinten mit aushelfen

    (=elitäres Denken der Stürmer etwas abschwächen).


    3. Wenn der Angriff vorne nicht genug Tore schießt, muss die Abwehr halt besonders gut (elitär) sein

    => Selbstbewusstsein der Abwehrspieler stärken.


    Achtung, dabei nicht übertreiben, es soll ja eine Mannschaft werden und nicht zwei.


    Dann würde ich an der Kondition arbeiten, für gute Technik, Konzentration und Laufbereitschaft ist halt auch ein Mindestmaß an Konditionen erforderlich.

    => Unterzahlspiel, gem. Vorbereitung auf ein Laufevent, Fahrtspiele, Shuttle-Run-Test => interner Mannschaftswettbewerb, wer hat die beste individuelle Leistungssteigerung etc.



    Zum Thema Abwehrtaktik:

    Es muss halt unterschieden werden zwischen individuellen Fähigkeiten und dem Zusammenspiel.

    Ich sehe es so, dass in jungen Jahren der Fokus auf die 1:1, 1:2 Fähigkeiten gelegt werden sollten.

    1. Erlernt man das später deutlich schwerer/schlechter, sind aber ja Voraussetzungen für das Spiel mit/ohne Ball.

    Was nützt es mir, wenn ich das taktisch Verhalten anwenden kann, aber mir dann die technischen Fähigkeiten fehlen.

    Ich also zu rechten Zeit am richtigen Ort bin, dann aber für den Gegnern nur ein bessers "Hütchen" darstelle.


    2. Sind taktisch Verhalten für Kinder schwerer zu erlernen, als wir Erwachsenen das gerne wahrhaben wollen.


    Im Floorball wechselt man i.d.R. erst mit U15 aufs "Großfeld" = 5 Feldspieler (vorher 3), weil es taktisch halt doch komplexer ist...

    Ok, die Laufwege sind auf dem GF auch länger, daher bedarf es da auch längere Beine ;)

    Wie heißt es so schön "Für die Erziehung eines Kindes bedarf es ein ganzes Dorf".

    Die, die nicht abklatsch durften/wollten, haben gesehen, dass es auch anders geht.

    Und vermutlich wurde das in der Kabine / unter der Dusche auch diskutiert.

    Also durchaus die Möglichkeit andere Denkstrukturen kennenzulernen und das eigene Verhalten zu hinterfragen.

    Spielerisch kann man das "üben", indem bei den Abschlussspielen im Training die Abprallertore oder halt Tore, bei denen der Spieler vor dem Pass in den freien Raum läuft, doppelt zählen.

    Ansonsten kenne ich es nur so (kein Fussball), dass Laufwege z.B. im Rahmen von Freistoß- oder Angriffs-/Passvarianten eingeübt werden und da erfolgen dann der Lauf (und Pass) in den freien Raum.

    Ein Laufweg ist dann z.B. vors gegnerische Tor mit den Zielen die Sicht des Torwarts zu verdecken und auf Abpraller zu spekulieren.

    @LWZ

    Ich reagiere bzgl. Leistungsdruck inzwischen deshalb so empfindlich, weil ich

    1. einen Studienkamerden habe, der, wenn er betrunken ist, über seinen Vater schimpft, weil der ihm soviel Druck macht und nie Zeit für ihn hatte und wenn er sie hat immer alles kritisiert (damit er besser wird)...

    Im nüchternen zustand vertritt er selber die Meinungen, dass er so erfolgreich werden muss wie sein Vater...

    2. Als ich das meinem Vater erzählte habe, erzählte er mir, dass zur Zeit seines Studiums eines Tages die Polizei vor seiner Tür im Studentenwohnheim stand...

    Der Grund: Selbstmord seines Nachbarn... und der hat wohl weder im betrunkenen noch im nüchternen Zustand über seine Eltern geschimpft...


    Man kann nicht immer und überall der Beste sein, ja, man kann es versuche, muss sich dann aber nicht wundern, dass das sehr anstrengend ist und im schlimmsten Fall mit einem Selbstmord endet...


    Und nein, habe noch keine eigenen Kinder.

    Bin aber seit meinem 16 Lebensjahr als Trainer/Co-Tr. im Kinder- und jetzt Jugendbereich aktiv.

    Ist sicher was anderes, als eigene Kinder, aber das sie als Mannschaften erfolgreich sind wünsche ich mir natürlich auch, ich definiere aber Erfolg vermutlich anders als Du.


    Bzgl. Bullshit: Entschuldigung angenommen.

    Vorbereitung fürs Training:


    Als Betreuer beim Fußball:

    Null 😀, da kann ein Blinder genauso gut von Farben reden...


    Als Trainer bei einer Randsportart im Breitensport:

    - DIN A4 Blattsammlung mit Übungsformen für verschiedene Anzahl von Spielern und Schwierigkeitsgraden.

    - Eine "Checkliste" was man so in welchem Alter können sollte, um nicht zu vergessen, dass die Jungs und Mädchen da sind, um was zu lernen und nicht weil sie schon alles können müssen.

    - Mache mir dann so einen groben Plan für 1-2 Monate, so dass das ganze einwenig Struktur hat.

    Ich möchte, dass die Kinder/ Jugendlichen eine Chance haben sich zu verbessern, es nicht langweilig und eintönig wird, aber auch keine Weltmeister aus ihnen machen.


    Aufbauen kann man vorher nicht, da die Halle vorher durch andere belegt ist.

    Aufgebaut wird gemeinsam in Gruppen gem. Blatt/Anweisung oder durch mich, sofern ausreichend freie Flächen zum Aufbau der nächsten Übung vorhanden ist (eher selten).

    Fragen:

    - Wo fängt "gesunder" Leistungsdruck an und wo hört er auf?

    - Und was ist, wenn die erwartete Leistung nicht gebracht wird?

    Ach dann redet man ihm zu, dass er doch der Beste ist, obwohl er selber merkt, dass er es nicht ist..., das förder ganz bestimmt das Selbstvertrauen...

    Sorry, Kinder sind nicht blöd...

    - Und was machst du, wenn dein Sohn doch ein Kleid anziehen will?

    Er also nicht so funktioniert wie du willst?

    Da hört die Toleranz dann ganz schnell auf...

    So viel zum "gesunden" Leistungsdruck...


    Was mich aber, um es diplomatisch auszudrücken, massiv irritiert ist die Aussage, dass meine Meinung zum Thema gemeinsames Hobby "Bullshit" ist.

    Ich hatte begründet, warum eigene Hobbys für Kinder/Jugendliche wichtig sind.

    Und nein, es ist eben keine gem. Zeit, wenn einer von beiden 1,5h+X von außen zu sieht oder auf dem Gelände rumläuft.


    Im Übrig bin ich der absolute Verfechter, dass Eltern gemeinsam was mit ihren Kindern unternehmen/machen, gem. heißt aber für mich nicht der eine spielt und der andere guckt zu...

    Strafrunden und danach rausschmeissen

    Nein, wenn man Menschen ändern will, sollte man ihnen eine zweite Chance gegeben.


    Und gerade Kinder sind ja i.d.R. noch offen für andere Meinung, wenn man sie aber für das Fehlverhalten der Eltern abstraft und rausschmeißt, hat man garkeine Chance mehr ihnen ein sportliches Verhalten beizubringen 🤷🏼.

    Klar hätten die Kinder auch gegen den Willen der Eltern handeln können, aber auch das ist ein Lernprozess, der je nach Eltern-/Kindtyp in jungen Jahren leichter oder schwerer fällt.

    Was genau meinst du damit, wenn du sagst, dass ich unbewusst Signale senden könnte, die ihn hemmen. Ich nehme die Kritik gerne an, versuche es zu reflektieren und es zu hessen, für meinen Sohn..

    Das kann ich aus der Ferne nicht beurteilen, ist ja auch nur eine Idee.

    Ggf. kannst du mal bei guten Freunden von

    dir oder bei Eltern von Mitspielern, denen du vertraust, fragen wie sie dich wärend und nach den Spielen wahrnehmen?

    Wenn es dann starke Abweichungen von der Selbstwahrnehmung zu der Fremdewahrnehmung gibt, könnte das ein Anzeichen sein.

    Das es ihm tw. am Selbtsvertrauen fehlen könnte (hast du mal erwähnt) leuchtet mir auch ein. Du neigst ja anscheinend auch dazu dich zu hinterfragen (was prinzipiell ja nicht schlecht ist), dass das dann dein Sohn auch macht ist ja nicht unwahrscheinlich.

    Aber wenn man zu viel grübelt, ist das halt auch nicht gut.

    Will sagen, einfach zum Training gehen, Spaß beim Sport und mit den Freunden/Kameraden haben und gut ist.

    Sich immer und überall auf "krampf" verbessern zu wollen (das Beste aus sich und anderen rausholen zu wollen) ist nämlich auf Dauer ganz schön anstrengend und dafür sind die meisten Menschen garnicht gemacht..

    Es ist doch ganz normal, dass man sich je nach Umfeld anders verhält, da spielen viele Faktoren rein.

    Und hat er wirklich weniger Spaß, nur weil er in einem anderen Umfeld anders spielt?


    Ich glaube Dir, dass Du nur das Beste für ihn willst, aber es ließt sich alles sehr verkopft.

    Sehr wahrscheinlich ist er es dann auch (Prägung/Gene), dass hilft nicht wirklich beim "frei aufspielen".


    Bedenken bitte Deine unbewusste Wortwahl "... sind wir gewechselt...".

    Nein, es ist der Sport Deines Sohns und so wie Du hier unbewusst das "wir" verwendest, wirst Du vielleicht auch unbewusst Signale senden, die ihn im offiziellen Training hemmen. Natürlich können das auch der Trainer, Mannschaftskameraden etc. sein.


    Ich bin ja der Meinung, dass Eltern bei 8/9 Jährigen beim Sport/Hobby "nix" mehr zu suchen haben.

    Bitte nicht falsch verstehen, natürlich schaut man mal vorbei/zu, spricht mit den Trainern etc., aber wie soll Kinder/Jugendliche Erwachsene werden, wenn man nie alleine für sich selber einstehen und allein seinen Platz in der Mannschaften finden muss?


    Und da sehe ich den Unterschied, spielt er mit seinen Freunden muss es diesen Platz nicht finden (den hat er ja schon) und er darf so sein wie er ist und kann frei aufspielen.


    PS: Komischerweise sind bei anderen Hobbys (Pfadfinder, Freiwillige Feuerwehr etc.) Eltern beim "Training" viel weniger, um nicht zu sagen garnicht, dabei...

    Ist schon komisch oder ?

    Moin, gestern sehr gute Trainingsbeteiligung. Allerdings einige die kommen um "schxx" zu machen wie mein Kollege immer zu pflegen sagt. Wie ihr schon erwähnt habt. ADHS wird vorgeschoben, man müsse darauf Rücksicht nehmen. Leider sprengen diese Kinder auch das Training. Was sehr Schade ist

    Man kann da schon drauf Rücksicht nehmen, die Frage ist nur wie...

    Wenn jemand aufgrund von ADHS, mal eine Auszeit (sprich eine andere Beschäftigungsart im Training) braucht, ist das für mich ok.

    Kann man sich vorher überlegen, mit den Kindern/Eltern besprechen etc.


    Es geht aber nicht, dass 2-3er ADHS'ler das Training sprengen.

    Ja, man muss Rücksicht auf Schwächere nehmen, aber auch Rücksicht auf die Starken, dass wird gerne vergessen... Gemeinschaft ist das Stichwort


    Habe mal "adhs im sport" gegoogelt.

    Fussball (Mannschaftssportarten) tauchen da nicht als Empfehlung auf...


    Und zum Schluss kommen folgen Tipps:

    • Spaß steht im Vordergrund: Die Sportart sollte Freude bereiten, nicht nur Disziplin erfordern.
    • Regelmäßigkeit: Besser häufig kurze Einheiten als selten lange.
    • Trainer informieren: Trainer oder Betreuer über die ADHS-Symptomatik aufklären.
    • Umfeld: Sportarten wählen, die wenig Langeweile aufkommen lassen.

    Sorry, Pkt. 1,2 + 4, sollten im Freizeit /Breitensport doch wohl selbstverständlich sein...

    Denke eher, dass die Störenfriede von ihren Eltern beim nächst besten Verein "geparkt" werden und da gibt es nur einen Tipp für die Eltern: Sucht ein Hobby/Sport, das zum Interesse des (ADHS) Kindes passt.

    Dann fkt. das auch mit dem Sport/Hobby trotz ADHS oder viel Temparament.


    Wenn man mich als Kind zum Schach oder Eisstockschießen gebracht hätte, hätte ich auch Spökes gemacht...

    Ich spreche ja aber nicht nur von Training, sondern auch Zielkonflikte bei den Spielen (siehe erster post).

    Verschiedene Positionen

    Naja, natürlich macht es Sinn Spieler mal auf verschiedene Positionen spielen zu lassen.

    Die Fragen sind doch nur:

    - Wie häufig?

    - Wie lang pro Spiel?

    - Muss es wirklich eine verhasste Positionen sein?

    - Muss es am Spieltag sein?


    Spielzeiten

    Die sollten schon ähnlich lang sein.

    Eine Mannschaft gewinnt und verliert gemeinsam (kommt bei den besseren Spielern und deren Eltern nicht immer gut an 🤨).


    Kompromiss:

    Bei leichteren Gegner spielen die schwächeren länger, finde aber Variante 1 besser.


    Hallo, wir sind im Breitensport, da geht es um mehr als Gewinnen und eine Mannschaft hat nunmal die rote Laterne.

    Und wenn die Mannschaft bessere werden will, muss halt mehr trainiert und weniger gespielt werden.

    Als Trainer habe ich nix dagegen 😃

    Bei mir gibt es je nach Trainingstag eine klare Aufteilung bzgl. Trainings-/Spielzeiten.

    So können sich die Spieler drauf einstellen und wer keine Lust aufs Training hat bleibt halt weg.

    Bei einem Breitensportverein müssen halt alle Kompromisse machen 🤷🏼.


    Und ja, da merkt dann der ein oder andere, dass ein vorher schwächere Spieler auf einmal besser als man selber ist, weil man sich das Training gespart hat.


    -----


    Meine beste Zeit bzgl. Trainingswoche als Spieler (Randsportart) sah so aus.

    Je 1x in der Woche:

    1. Fast nur spielen, d.h. nur ganz kurzes Techniktraining (20' Minuten), um ein Ball-/Schlägergefühl zu bekommen (für jeden)

    2. 50/50 Training/Spielen (für jeden)

    3. 80/20 Training/Spielen (für die "Leistungsorientierten und erst bei entsprechender Technik)

    4. Spieltag/Turnier oder 50/50 (dann für jeden frei)


    Für mich und viele andere der genau richtige Mix aus Leistungsorientierung und Spielspaß.


    Vermutlich beim Fussball und vielen anderen Sportarten mangels freien Hallen-/Plätzen nicht möglich, aber es war eine tolle Zeit 😃

    Hi! bin G-Jugend-Trainer einer riesigen Mannschaft (Spitze 27 Kinder).

    Es gibt auch jugendliche Spieler, die Spaß an Kinder-/Jugendarbeit haben.

    Ggf. mal bei den Älteren fragen, ob da nicht 1-2 Lust haben zu unterstützen.

    Ideal ist es natürlich, wenn die im Anschluss selber Training haben.


    27 "Flöhe" sind für einen auf Dauer zu viel, die kann man doch garnicht alle im Blick haben.

    Und bei den Beispielen zu den Zielkonflikten frage ich mich dann manchmal, ob ich manchen Kindern nicht unrecht tue, wenn ich zu sehr den Fokus auf die Ausbildung lege.

    Lindmann

    würdest du diese Frage auch den Lehrern deines Kindes in der Schule stellen?

    Dirk Coeverfan und Lindmann:

    Habe meine vorherige Antw. gelöscht, weil ich versehentlich den "Falschen" angesprochen hatte.


    Neuer Versuch in anderen Worten:

    Schule und Breitensport sind nur bedingt vergleichbar.


    Schule sollte eigentlich auch Spaß machen und angsfrei sein, weil man nur so gut und gerne lernt... Gelingen halt nur bedingt...)


    Breitensport sollte immer Spaß machen, das ist aber auch nicht ganz einfach, weil Menschen unterschiedlich sind.

    Die einen wollen nur spielen, es reicht ihnen wenn sie eine schöne Zeit mit Freunden beim Fußballspielen haben.

    Die anderen wollen sich verbessern und gehen gerne auf Turniere (sind im Spielbetrieb), um sich zu messen und mal gegen andere zu spielen.

    => Das ist immer ein Zielkonflikt in der Mannschaften, wenn sie nicht ganz homogen ist.

    [...]

    Wenn sie sich als ein Team betrachten, dann werden die Jungs auch aktzeptieren, dass alle das Recht auf gleich Spielzeit haben.


    [...]

    Sowohl als Spieler als auch als Trainer sind das die Teams, die mir am meisten Spaß gemacht haben bzw. machen.

    Das ist im Breitensport so wichtig und auch eine gute Basis für Erfolge und das gemeinsam ertragen von Niederlagen.


    Und die anderen von Dirk angesprochenen Pkt. halte ich auch für sehr wichtig und richtig.

    Jupp, würde mich auch sehr darüber ärgern, insbesondere übers Lügen... Man kann sowas immer mal vergessen, wenn man gerade noch ander Sorgen oder viel zu tun hat.

    Dann sollte man aber bitte auch so ehrlich sein, dass man es verbockt...


    Ich zumindest hätte keine Lust auf jemanden Rücksicht zunehmen, bei dem ich das Gefühl habe, dass er mir vermutlich frech ins Gesicht lügt 🤷🏼

    ....

    Ich bin sehr für Meinungsfreiheit. Auch wenn Meinungen zum Verhalten des TE hier aus meiner Sicht negativ konnotiert geschrieben wurden...

    So unterschiedlich sind Empfindungen, ich fand keine der Antwort negativ...

    Und zumindest meine waren so auch nicht gemeint.

    Wir sind gefragt worden, wie wir das Problem gelöst hätten und haben Vorschläge gemacht und sie tw. auch begründet: "Nicht immer den Gutmütig die unangenehmen Aufgaben geben" etc.


    Wir sind alles nur Menschen.

    Ich könnte Dir zig Momente nennen, wo ich mich gegenüber den Jungs/Mädchen falsch verhalten haben, ohne dass ich ihnen was Böses wollte oder sie verletzen wollte...


    Na und, wir lernen daraus, bitten um Entschuldigung und machen es zukünftig besser.


    Gerade Kinder/Jugendliche sind da aus meiner Erfahrung recht tolerand und großzügig, weil sie es so nicht gewohnt sind.

    Vom Verein 0,00€

    Bin ja der Meinung, dass ein Hobby Geld und Zeit kosten darf, will daher auch kein Benzingeld o.ä.

    Für mich bedeutet das auch einen gewissen Grad an Freiheit.


    Muss fairer weise sagen, dass ich bei Turnieren etc. von Eltern auch mal zu Kaffee und Kuchen, einer Wurst etc. eingeladen werde.