Beiträge von AKjfv

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    Hallo,
    Wollen wir nicht eigentlich über Fußball fachsimpeln.
    Das wäre auch eigentlich sinnvoller.
    Denn ich habe selten solchen theologischen und historischen Quatsch gelesen!
    Aber in unserer Gesellschaft kann jeder seine Religion und Sexualität ausleben, insofern er nicht andere in ihren be" recht" tigten Rechten tangiert.
    Dieses Recht hat Hitz stellvertretend für alle homosexuellen Sportler geäußert und wie ich nicht gezwungen war mir teilweise diesen pseudotheologischen Mist durchzulesen, sollten man den Glauben und die Lebensentscheidungen des anderen tolerieren.
    Denn die Auslebung seiner Sexualität und seiner Religion innerhalb der gesetzlichen Schranken sind unveräußerliche Grundrechte.
    Trotzdem geht teilweise lieber Sonntag auf den Sportplatz!

    Ich habe mich bereits an anderer Stelle als nicht gerade begeistert geoutet.


    Bei uns im Kreis (Hessen) wird die FPL jetzt im zweiten Jahr praktiziert.
    Nach dem ersten Jahr wurde eine Trainerumfrage gestartet, welche dann nach der Auswertung veröffentlicht werden sollte. Was jedoch bis zum heutigen Tage nicht erfolgt ist.
    Die Gespräche mit Trainerkollegen zeigte jedoch unterschiedliche Kritikpunkte, welche von Verbandsebene ignoriert werden.


    Zum einen die geringe Fähigkeit der Kinder ihr eigenes Verhalten zu Reflektieren.
    Hierdurch wieder wir Trainer in der Verantwortung stehen und leider häufig der Trainer der "gegnerischen Mannschaft auch keine Hilfe, sondern ein zusätzliches Problem darstellt.


    Für mich gab es jedoch ein zusätzliches Problem. Bei uns im Kreis wird keine Runde sondern in Turnierform gespielt.( F - Jugend 6 Mannschaften jeder gegen jeden a 12 Minuten) Wobei am Spieltag in Regel zwei Turniere parallel stattfinden. Durch den Sicherheitsabstand der Eltern und den Coachingzonen blieb eigentlich nichts mehr vom Platz übrig. Mit der Folge das wir etwa auf 38x 25 spielten
    Ergebnis: einige Trainer stellten auf lange Abschläge um Folge: direkte Tore nach Abschlägen und teilweise kam ich mir vor wie beim Tennis.
    Wollen wir einen solchen Fußball? Ich nicht!
    Problem: in der E jugend war das Feld nun nicht ein wenig, sondern astronomisch größer.
    Darauf konnte man seine Mannschaft vorbereiten, doch der Übergang zur E jugend wurde künstlich erschwert.

    Ein sehr guter Beitrag. Mich stört jedoch die unterschwellige Differenzierung zwischen den wirklich talentierten Spielern und dem Rest.
    Zutreffend finde ich, auch wenn jetzt einige aufstöhnen, dass einige Kinder beim Fußball nichts verloren haben.
    Nicht weil sie sportlich untalentiert sind, sondern weil es nicht ihre Entscheidung ist.
    Z.B. der ehrgeizige Vater der gerne einen richtigen Jungen hätte, der aber gerne was auch immer machen möchte, oder die Mutter die ihr Kind bei uns abgibt, weil sie gerne die Zeit für was auch immer nützen möchte, oder das Kind was eigentlich nicht weiß warum es hier ist, aber die Zeit mit seinen Freunden für was auch immer nützen möchte.
    Diese Kinder werden später, was auch immer machen. ( Jetzt aber Schluß "mit dem was auch immer")
    Diese Kinder kann man nicht mitnehmen, da sie eigentlich nicht mit auf die Reise gehen wollen.
    Doch die Reise ist das eigentliche Ziel für mich als Trainer und das Spannende ist, wie weit die Reise bei jedem einzelnen gehen wird.
    Zur Zeit bereite ich meine E Jugend auf diese Reise vor und mache dabei sicherlich viele Fehler, aber es gilt alle die gerne diese Reise antreten wollen zu begleiten und sie auf die nächste Etappe vorzubereiten, auch wenn das Endziel nur Kreisliga heißt.

    Leider wurden wir Trainer erst 2 Wochen vor Beginn der Hallenrunde informiert. Für uns Trainer sicherlich nicht einfach sich in der Kürze in das Regelwerk einzulesen und es den Kindern zu vermitteln.
    Doch die Kinder ( E1 und E2) haben es in der Kürze Super verstanden.


    Und der geringe Stress hat sich nach meiner Ansicht voll gelohnt!


    Teilweise tolle Spiele, schnelles Passspiel und sehenswerte 1 gegen 1 Situationen.
    Dazu noch weniger Fouls. Was will man mehr.
    Habe in der Zwischenzeit zwei Einladungsturniere gespielt. Eins nach Hallenregeln und normalen Ball und eins mit dem Filzball. Die Unterschiede sind gravierend. Beim ersten in 15 Spielen vielleicht 15 Tore. Sind mit einem in der regulären Spielzeit erzielten Tor dritter geworden.
    Beim zweiten Turnier sah man die Probleme der Kinder mit dem Ball, der bei uns im Kreis nur bei diesem Turnier zum Einsatz kommt und den Kindern nahezu unbekannt ist.
    Vergleiche ich diese Turniere, freue ich mich auf unser nächstes Futsalturnier.

    Leider interessiert der Jugendbereich in den meisten Vereinen keine Socke.
    Die Förderung der Kinder und Jugendlichen, werden ausschließlich unter dem Nutzen für die 1. Mannschaft behandelt. Sie dürfen jedoch nichts kosten und ab Mitte Mai wird der Rasenplatz gesperrt, damit die sog. Aktiven unter guten Bedingungen ihre Vorbereitung bestreiten können.
    Es ist daher kein Wunder, wenn alle Kinder von Eltern, die über das nötige Zeitfenster und Engagement für das Hobby ihrer Kinder verfügen, ihre Kinder ob wirklich talentiert oder nicht zu den sog. Ausbildungsvereinen mit Kooperation mit einem Bundesligisten schicken wollen.


    Zudem die Ergebnisse der Förderung( der Kinder) durch viele Vereine wohl eher unter dem Aspekt" Bodennebel" und Gleichgültigkeit oder Beliebigkeit bewertet werden dürften.
    Beliebigkeit und verkappte Gleichgültigkeit hinsichtlich der individuellen Entwicklung der Kinder, sind jedoch der eigentliche Grund für die hohe Fluktuation( Flucht in andere Zeitvertreibe) der Kinder.


    Kinder die im E 1 Bereich weder " schnell" rückwärtslaufen oder wirklich ruhend auf einem Bein stehen können ( aber seit ihrem 5 Lebensjahr im Verein trainieren) sind leider keine Seltenheit.
    Wie sollen diese Kinder in den nächsten Jahren, ihr Hobby auch nur einigermaßen betreiben.


    Fazit 1: Beliebigkeit und Gleichgültigkeit von Seiten der erwachsenen Verantwortlichen wird von den Kindern reflektiert und wird sie zu anderen Hobbys befördern.


    Doch leider sind die sog. Ausbildungsvereine (ich gebe zu ich verfolge nur 2 in meiner Nähe) keine wirkliche Lösung. Zwar teurer (was Geld kostet muß auch besser sein) doch die Beliebigkeit ist häufig die Selbe.
    Sind die vorhandenen Spieler nicht in der Lage die sportlichen Ziele zu erreichen, besorge ich mir eben in der nächsten Saison neue.
    Die Frage warum die im letzten Jahr gecasteten Spieler sich nicht wunschgemäß entwickelt haben, wird nicht gestellt.( auch hier völlig unverantwortlich gegenüber den Kindern)
    Fazit 2: Auch wird die Verantwortung gegenüber den Kindern nicht wirklich wahrgenommen.
    Gründe sind jedoch nicht die Beliebigkeit, sondern ein kurzfristiges Erfolgsdenken ohne die Perspektive der Kinder und ihre langfristige sportliche Entwicklungsfähigkeit zu berücksichtigen.


    Was mich antreibt?
    Jede Trainingseinheit meine Kinder zu fördern und manchmal auch voranzutreiben, dass sie auch in Zukunft ihr Hobby mit Spaß und vorbereitet auf die Anforderungen der Zukunft ausüben können.


    Fazit 3: Ich werde in näherer Zukunft leider, oder zum Glück den einen oder anderen Spieler verlieren.


    Dies jedoch nur weil die Verbände, nicht in der Lage oder Willens sind die Erfolge von Ortsvereinen in den jüngeren Jahrgängen über Wildcards zu honorieren. Bei uns in Hessen ist die E Jugend der letzte Jahrgang der über sein sportliches Schicksal selbst entscheidet. Warum profitieren Jugendmannschaften bereits in der D Jugend von den Erfolgen der letzten Jahrgängen.
    Weils die Spieler dann Geld kosten würden, was viele der angesprochenen Vereine nicht haben.


    Fazit 4: Warum mache ich es trotzdem?
    Zunächst für meinen Sohn( auch ich bin sog. Trainervater, immer schwierig)
    Jedoch immer mehr mit der Begeisterung die Entwicklung der Kinder voranzutreiben und und zu beobachten.
    Voranzutreiben habe ich absichtlich gewählt, da ich hierbei mehr als genug Fehler gemacht habe und leider auch noch mache. Doch Kinder können gut verzeihen und erkennen scheinbar ob man sich um sie bemüht oder nicht.
    Einer meiner Erfolge: nach nun 6 Jahren hat obwohl ich manchmal ein zu engagierter Trainer bin, noch kein Kind meiner Trainingsgruppen aufgehört.

    Fördern ohne fordern?
    Jedes Training besteht aus Fördern und Fordern.
    Der schwierige Weg besteht darin die Kinder nicht zu über- oder unterfordern.
    Jedoch bereits mit dem Aufbau einer Übung stelle ich an das Kind die Forderung sie im Rahmen seiner Fähigkeiten zu absolvieren. Ansonsten könnte ich auch einen Ball in die Mitte werfen. Durchaus auch manchmal sinnvoll. Jedoch kein wirkliche zukunftfähiges Konzept.
    Sicherlich wird man einen G Jugendlichen weniger Anforderungen stellen, als an einen F 1.
    Jedoch ist eine Förderung nicht nur der Talente, ohne Fordern nicht möglich.
    Den diejenigen die Spaß an ihrem Hobby haben, sind nach meiner Ansicht ungemein lernwillig.

    Wochende Turnierzeit!
    Wie organisiere ich die Zusammensetzung der Mannschaft?
    Wichtig ist für mich das alle Spieler im Laufe der Saison angemessene Einsatzzeiten bekommen.
    Hauptkriterium ist für mich die Trainingsbeteiligung.
    Da häufig die Hallenturniere, inklusive Fahrtzeit mehr als 4 Stunden dauern, nehme ich lieber weniger Spieler mit.
    Da ich es unverantwortlich finde, Kinder und Eltern und teilweise die Geschwistet für etwa 15 bis 20 Minuten Spielzeit zu motivieren und zu belasten.
    Hierfür ist das Wochende für die Familien eigentlich zu schade.
    Lieber rotiere ich von Wochende zu Wochende und nehme ein Turnier mehr an.

    Hat sich der Gedanke der Fair Play Liga durchgesetzt, oder wurde nur eine kostenfreie Idee aufoktruiert.
    Es gibt sicherlich sinnvollere Modellversuche. Diese würden jedoch bei den Vereinen Kosten verursachen.
    4 plus 1 gegen 4 plus 1 und eine weitere Mannschaft 4 plus 1 gegen 4 plus 1.
    Hierfür müssten der Ausrichter jedoch über vier Jugendtore verfügen.
    Wie von verschiedener Seite ( Wein)propagiert würden hierdurch die Kinder mehr Spielanteile bekommen und sich sicherlich schneller entwickeln.
    Dies ist nach meiner Auffassung KIFu.

    Erfolg ist unzweifelhaft die sportliche und persönliche Entwicklung der gesamten Mannschaft.
    Die aufgestellte Frage ist jedoch und nach meinen Erfahrungen mit Recht, ob das Fair Play Modell in der G und F Jugend den gewünschten Effekt erzielt hat und erzielen kann.


    Sicherlich gilt es die Kinder im Fair Play Gedanken zu " erziehen", was jedoch leider keine Selbstverständlichkeit ist.


    Die meisten Kinder zumindestens im F Jugendalter wollen gewinnen! Dies liegt auch in der Regel nicht an den Trainern, sondern das Kinder in diesem Alter auch beim Mensch Ärger Dich Nicht sehr ungerne verlieren.
    Hier ist eine Aufgabe den Kindern einen positiven Umgang mit Niederlagen, aber auch mit Siegen gegenüber dem Gegner zu vermitteln.
    Der reine Spaßgedanke hilft hierbei nach meiner Meinung wenig.


    Positiv an dem Fair Play Versuch ist sicherlich der " Sicherheitsabstand" zu den Eltern.
    Das Problem bleibt der fehlende Schiedsrichter!


    Kinder in diesem Alter wollen nach meiner Ansicht verbindliche Regeln, aber diese sollen auch für alle gelten.
    Nur die wenigsten sind in diesem Alter bereits in Lage ihr eigenes Verhalten vollkommen zu reflektieren und damit auch ein mögliches Foulspiel zu erkennen und zeitnah zuzugeben. Im weiteren sind sie wohl selten so stark in ihrer persönlichen Entwicklung sich bei einem Foulspiel des Gegner sich gegen diesen Durchzusetzen.
    Beim Seiten und Toraus funktioniert es sicherlich sehr zufriedenstellend.
    Dennoch wird nach meiner Auffassung die eigentliche Spielleitung in die Hände der Trainer gelegt.


    Und hier beginnt wie von Jonas1966 dargelegt teilweise das Elend.
    Der eine Trainer versucht jedes Foulspiel der eigenen Mannschaft zu unterbinden, der andere jedoch nicht.
    Nun ergibt sich für die Kinder das eigentlich frustrierende Erlebnis, der nicht einheitlichen Regeln.
    Der Hinweis sich dann gegen den " gegnerischen Trainer" durchzusetzen ist wohl doch etwas realitätsfern.


    Wir Trainer haben insbesondere bei den jüngeren Jahrgängen bereits genug Aufgaben. Den allgemeinen Schiedsrichtermangel noch zusätzlich auf uns abzuwälzen, erscheint mir wenig sinnig.


    Zum Glück bin ich nun mit meiner Mannschaft in die E jugend aufgerückt. Auch hier sind die gleichen Deffizite im Fair Play Gedanken zu beobachten. Gewinnen wollen ist richtig. Die eingesetzten Mittel und die Wertigkeit eines kurzfristigen Erfolges ist nach meiner Meinung das entscheidende Manko.
    Über die eingesetzten Mittel wacht nun ein in der Regel bemühter und respekt verdienendet Schiedsrichter, der Rest bleibt in der Verantwortung des " gegnerischen Vereins" .

    Zunächst möchte ich klarstellen, dass ich nicht persönlich beteiligt bin und mich zunächst nur an der vorschnellen Verurteilung eines Trainers durch seine Kollegen und deren Form gestört habe.
    Ich habe als Elternteil eines meiner Kindes welches nicht das Pech hat unter mir zu trainieren, großes Verständnis für die Ängste und Sorgen von Eltern über die sportliche Zukunft ihres Kindes.


    Doch möchte ich an dieser Stelle nicht instrumentalisiert, sondern wirklich informiert werden, insbesondere nach den letzten Beiträgen frage ich mich nach den wirklichen Ursachen der möglichen Krise, außerhalb einer möglichen Schuld des Trainers.
    Ich für meinen Teil habe jedenfalls zu wenig verstanden.


    Doch meine Ansichten und Positionen sind an dieser Stelle eher unwichtig, daher wünsche ich " Allen" Beteiligten, insbesonderen den Kindern der E jugend des Vereins XXX eine zukunftsfähige Lösung.

    Ich versuche in der Regel so genau wie möglich zu lesen.
    Meine Formulierung" Wie das betreffende Elternteil zugibt, hat es nur die Interessen des eigenen Kindes im Sinne" bezieht sich eindeutig auf die Interessen des Sohnes.
    Ich hoffe du hast die Aussagen des Trainers deines Sohnes nicht ähnlich selektiv wahrgenommen.


    Die von mir aufgeworfenen Fragen bleiben durch die unberechtigte Belehrung unbeantwortet.


    Noch eine kurze Anmerkung. die Frage wie man den Trainer der F Jugend veranlassen könne, Spieler für die E Jugend abstellen zu " müssen " , finde ich sehr irritierend..

    Hallo,
    Zuerst finde ich es sehr befremdlich, wenn jemand ohne Chance der Verteidigung und Rechtfertigung, verurteilt und beschimpft und an den Pranger gestellt wird.
    Wenn die Informationen des Elternteiles stimmen, sind hier von Seiten des betreffenden Trainers sicherlich Fehler gemacht worden.


    Doch im vorliegenden Fall stellen sich mir ganz andere Fragen, die in die Verantwortung der fusionierten Vereine und der Elternschaft fallen.
    Wie sind die enormen Leistungsunterschiede zu erklären? Warum wurde die E- Jugend nicht nach Jahrgängen eingeteilt? (Bei einem 10 jährigem Jungen handelt es sich wohl um einen E Jugendspieler des älteren Jahrgangs)
    Was sind die wirklichen Gründe für den Rückzug der E2? Waren die Kinder wirklich vorhanden, oder standen sie nur auf dem Papier?
    Warum reicht eine scheinbar nur kurze Niederlagenserie aus, um die Kinder aus ihrem Hobby zu treiben.


    Wie das betreffendes Elternteil zugibt, hat es nur die Interessen des eigenen Kindes im Sinne.
    Der betreffende Trainer hat die Interessen aller Kinder zu berücksichtigen und nun scheinbar die Reste eine völlig unzureichend ausgebildeter Restgruppe geerbt.


    Wenn er diese nun entstandene heterogene Trainingsgruppe allein bewältigen darf und es dabei nun allen Kindern und Eltern recht machen darf, möchte ich mit ihm nicht tauschen.

    Hallo,
    Ich bin neu bei Trainertalk habe jedoch ein Jahr als Betreuer einer F1 meine Erfahrungen in der Fair Play Liga machen dürfen.
    Sicherlich ist es zu früh nach einem Jahr Pilotprojekt der Fair Play Liga in einem Hessischen Kreis ein abschließendes Urteil zu Fällen.
    Aber die FPL kann die bestehenden Defizite im Verständnis vom fairen Sport nicht auflösen, indem sie die Verantwortung den Kindern zuschiebt. Diese sind Produkt ihrer Sozialisation durch Eltern, Mitspielern usw. und nicht zu vergessen ihrer Betreuer.
    Kinder an die Macht, macht nur Sinn wenn ihnen ein fairer Umgang vermittelt wird und wurde.
    Ich habe mehrfach erlebt das Kinder der gegnerischen Mannschaft bei jedem Zweikampf unfair agierten, bzw. meine Spieler hinterher klagten, jeder Zweikampf wäre unfair geführt worden. Dies konnte ich nach meinen Beobachtungen nur bestätigen.
    Da mit Teilen unserer Trainerkollegen in dieser Hinsicht jedoch ein produktives Gespräch unsinnig ist und wir mit wenigen Ausnahmen dennoch als Sieger vom Platz gegangen sind, (Die faire Spielweise in der Regel trotzdem belohnt wurde) habe ich dies als Lernprozess für meine Mannschaft verstanden. ( Auch bei einem Schiedsrichter kann es aus unterschiedlichen Gründen zu falschen Entscheidungen kommen, von denen man sich nicht aus der Ruhe bringen sollte)
    Trotzdem ist diese unfaire Spielweise einiger weniger Mannschaften Produkt ihrer sportlichen Ausbildung in den betreffenden Vereinen und kann auch nicht durch die Einführung einer FPL gelöst werden.
    Auch ich bin ein Trainer der durchaus, wenn auch nicht ausschließlich die sportliche Leistungsentwicklung in den Vordergrund stellt, mir ist jedoch nicht einsichtlich wie der zu beobachtende fehlende nötige Respekt gegenüber allen am sportlichen Betrieb beteiligten, Gegnerische Trainer, Mitspieler, Gegenspieler und vor allem die Schiedsrichter durch die Einführung einer FPL geflößt werden soll.
    Nun sollen sich die Kinder eigenständig ihre Werte, auch gegen die Widerstände ihrer Bezugspersonen erkämpfen.
    Dies ist doch wohl selbst für Herbert Grönemeyer zu viel verlangt.
    Mit sportlichen Grüßen
    ein Neuling