Überforderung von F Jugend zu E Jugend

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  • Hallo zusammen,


    ich trainiere seit einiger Zeit eine Mannschaft, die jetzt von der F- in die E-Jugend gewechselt ist. Wir haben 15 Kinder im Kader und spielen künftig 7 gegen 7. Seit einigen Wochen vereinbaren wir bewusst Testspiele im 7vs7, um uns an das größere Feld zu gewöhnen. Leider haben wir bisher alle Spiele verloren, teilweise auch deutlicher.


    Sportlich ist mir bewusst, dass der Schritt von 5vs5 auf 7vs7 für viele Kinder groß ist – mehr Raum, mehr Laufarbeit, mehr Orientierung. Dennoch merke ich, dass die Stimmung im Umfeld zunehmend unruhiger wird.


    Zusätzlich habe ich folgende Herausforderungen:


    • Zwei Co-Trainer, beide mit eigenem Kind im Team.
      Mit einem Co-Trainer kommt es immer wieder zu Konflikten, insbesondere bei Aufstellungsfragen (z. B. wenn sein Sohn nicht von Beginn an spielt oder nicht regelmäßig im Training war). Zudem verändert er teilweise meine Trainingsübungen oder erklärt Dinge anders, was bei den Kindern eher für Verwirrung sorgt.
    • Der zweite Co-Trainer ist grundsätzlich unterstützend, coacht im Spiel jedoch sehr laut und intensiv von außen, sodass teilweise mehrere Anweisungen gleichzeitig kommen. Ich habe den Eindruck, dass dies die Kinder eher überfordert.
    • Zusätzlich gibt es engagierte Eltern, die sich sportlich einbringen möchten. Ich schätze das Engagement, habe aber Sorge, dass zu viele „Stimmen“ während Training und Spiel die klare Linie erschweren.
    • Im Umfeld nehme ich Unzufriedenheit wahr, da wir aktuell viele Spiele verlieren. Direkt angesprochen wird es selten, aber es ist spürbar.



    Sportlich stelle ich mir folgende Fragen:


    • Wie führt ihr Kinder sinnvoll an das 7vs7 heran?
    • Arbeitet ihr in der E-Jugend schon mit festen Positionen oder eher mit Spielprinzipien?
    • Wie viel Taktik ist in diesem Alter sinnvoll?
    • Wie organisiert ihr Hallentraining mit 15 Kindern zielgerichtet in Richtung 7vs7?
    • Wie geht ihr mit sehr passiven Spielern um, die sich im Spiel wenig bewegen oder kaum ins Spiel finden?


    Mein Ziel ist es, die Kinder langfristig fußballerisch weiterzuentwickeln und gleichzeitig Ruhe und Klarheit ins Trainer- und Elternumfeld zu bringen. Ich reflektiere meine Arbeit regelmäßig und möchte mich auch im Coaching weiterentwickeln.


    Über Erfahrungswerte, klare Strukturen oder Tipps zur Rollenverteilung im Trainerteam wäre ich sehr dankbar.


    Sportliche Grüße