Nachwuchstrainier Bezahlung - Wieviel/Wodurch?

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  • Hallo,


    in Anlehnung an den Thread was Trainer verdienen kommt man schnell zu dem Thema Aufwandsentschädigung/Bezahlung der Nachwuchstrainer.

    Das Problem der fehlenden Trainer kennt wohl fast jeder und es wird gefühlt von Jahr zu Jahr schlimmer.

    Eine Möglichkeit neue Trainer zu gewinnen ist natürlich diese zu bezahlen oder sie zumindest für entstandene Kosten zu entschädigen (Bürobedarf, gefahrene Kilometer etc.)


    Sofern man keinen großen Sponsor hat ergibt sich natürlich die Frage wie man das ganze Finanziert. Eine und wahrscheinlich die naheliegendste Lösung ist das ganze über die Mitgliedsbeiträge zu machen. Mich würde mal interessieren wieviel eure Kids an Mitgliedschaftsgebühren bezahlen und ob das Thema Bezahlung der Nachwuchstrainer (und natürlich auch Co Trainer) bei euch ein Thema ist.


    Wenn ich mir andere Freizeitaktivitäten anschaue empfinde ich die Kosten gemessen an der Zeit auf dem Fußballplatz bei vielen Vereinen viel zu gering.

    Wir nehmen aktuell nicht mal 30 € Jahresbeitrag. Wenn man im Gegenzug betrachtet was Einzelsportarten kosten ist das nichts. Dort sind 20-30 € pro Monat nicht selten.


    Wie sieht das bei euch aus?

  • 30 € Jahresbeitrag, das sind 2,50 pro Monat, mal drüber nachdenken, welchen Wert das am Ende auch bei manchen Eltern dann hat (logo nicht bei allen)


    Bei uns im Breitensport sind es aktuell pro Jahr:

    Jugendspieler ab 7: 70 Euro (haben wir in den letzten Jahren z. Bsp. auch immer mal wieder angehoben, ist meiner Meinung nach immer noch zu niedrig, auch für Breitensport)

    Familien: 90,00

    Aktive: 90,00

    Passiv: 30,00

  • Genau das ist auch meine Überlegung. Bisher war das ganze ehr auf Kostendeckung ausgerichtet.

    Sofern man den z.b. den Nachwuchstrainern eine monatliche Aufwandsentschädigung zahlen möchte erhöhen sich die Kosten natürlich enorm. Unsere jetzigen Beiträge sind aus meiner Sicht viel zu niedrig aber selbst 70 € empfinde ich persönlich für zu wenig.


    Ich war früher viele Jahre im Bereich des Kampfsports unterwegs und dort waren es im Monat 40 € und das ist fast 20 Jahre her. Ich denke 10 € pro Monat sollten nicht Zuviel verlangt sein zumal das Geld dann ja auch den Kindern direkt zugute kommt... besser Ausstattung, besser ausgebildete Trainer etc.


    Dem gegenüber steht natürlich die soziale Komponente. Für viele sind 10 € im Monat kaum der Rede wert aber es gibt leider auch genug die es sich nicht leisten können und gerade der Zugang zum Sport sollte jedem ermöglicht werden. Und ja ich weiß das man dafür Hilfen beantragen kann, ich weiß aber auch das viele zu stolz dafür sind.


    Btw. um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen. Was wäre aus eurer Sicht für einen Nachwuchstrainer angebracht? Und wie handhabt man es mit den Co Trainern bzw. "Dauerhelfern"?

  • Wir haben bei der U10 50€ das Halbjahr.


    Das Trainerteam bekommt insgesamt 600€ pro Halbjahr. Dieses Frühjahr und letzten Herbst hab ich zu 90% alleine gemacht. Da streich ich die 600€ für mich ein. Für den kommenden Herbst sind wir wahrscheinlich zu dritt und die Ausbildungsentschädigung beträgt dann 75€ das Halbjahr. (U11)

  • Persönlich bin ich ohne Aufwandsentschädigung zufrieden, weil ich den Kindern Freude am Fußballspiel geben kann und sie in ihrer Entwicklung als Sportler und Mensch unterstützen darf. Ich gebe meine Ehrenamtspauschale für die Kinder meiner Mannschaft aus.


    Üblich scheint hier bei vielen Vereinen die monatliche Ehrenamtspauschale zu sein. Jedoch sind auch Minijobs bereits ab der U6 möglich, mir selbst begegneten schon von 100 € bis 200 € für U6 bis U9 als Angebot.


    Wenn jemand seinen Hauptberuf reduziert um mehr Zeit für die Vereinstätigkeit zu haben, sollte er/sie auch entsprechend "entlohnt" werden.


    Rechne ich grob über den Daumen mal hoch, so käme ich in meinem Verein bei 31 Jugendmannschaften mit durchschnittlich 2 Trainer*innen auf min. 6.200 € / Monat, die durch Mitgliedsbeiträge gedeckt werden müssten.


    Der Mitgliedsbeitrag müsste sich nur für die Entlohnung bereits um den Faktor 10 erhöhen. Wenn das nicht auch "gut betuchte" Familien abschrecken würde, würde ich mich schwer wundern.

  • Die Menschen die es aus Überzeugung machen und Spaß daran haben werden aber gefühlt immer weniger.

    Schaut man in diversen Gruppen auf Facebook etc. sieht man überall, dass Nachwuchstrainer gesucht werden.


    Für mich stellt sich zudem die Frage ob durch eine Bezahlung/Entschädigung eventuell auch die Qualität der Nachwuchsarbeit steigen kann? In vielen Vereinen läuft es doch heute so das man sich Papas oder Mamas sucht deren Kinder gerade in den Bambinis sind und diese mit einbindet. Diese gehen dann mit Ihren Kindern langsam nach oben und ein großer Teil ist dann weg wenn das Kind aufhört oder den Verein wechselt. Ich persönlich bevorzuge z.B. das Modell, dass ein Trainer nicht länger als 2 Jahre bei dem Team bleibt (z.B. ein Trainer der immer die F Junioren macht und ein anderer der die E macht). Das wäre damit sicherlich einfacher abbildbar.


    Eventuell wäre ein Betrag von z.B. 100 € im Monat (für Trainer und Co zusammen) ein Anreiz für z.B. A Jugendliche oder auch "junge Herrenfussballer" um mehr zu unterstützen?


    Und wenn du schreibst 31 Jugendmannschaften stehen da ja auch sehr viele Mitglieder dahinter zudem finde ich 200 € wiederum zu viel.

    Das Geld sollte aus meiner Sicht ein zusätzlicher Anreiz sein allerdings nicht der Primäre Grund. Es geht dabei ja auch um eine Entschädigung und nicht um eine Einnahmequelle.


    Um bei deinen Beispiel zu bleiben. Wenn ich mal annehme ihr habt für jede Mannschaft 15 Kinder wären das 465 Kinder und folglich monatlich 6,66 € pro Kind. Du wärst also bei einem Jahresbeitrag von 80 € mit denen man die Kosten für die Trainer decken kann. Hinzu kommen dann ja auch noch diverse Förderung durch den LSB etc. die der Verein sowieso bekommt.

    Der Mitgliedsbeitrag müsste sich nur für die Entlohnung bereits um den Faktor 10 erhöhen. Wenn das nicht auch "gut betuchte" Familien abschrecken würde, würde ich mich schwer wundern.


    Das geht zwar ein wenig vom Thema weg aber in einer Zeit wo viele Menschen 30 € und mehr pro Monat für irgendwelche Streamingdienste bezahlen finde ich z.b. 10 € für den Sportverein tatsächlich nicht zuviel. Und wer es sich nicht leisten kann bekommt zumindest bei uns gerne die Unterstützung entsprechende Zuschüsse zu erhalten. Hierfür gibt es ja Programme und "Fördertöpfe" beim LSB oder Kultusministerium.

  • Bei uns ist es eine Jahresgebühr von 120€. Die haben wir vor knapp 2 Jahren erhöht von 60€ auf 120€.

    85€ davon sind Mitgliedsbeitrag und 35€ Spielbeitrag. Selbst das finde ich im Vergleich zu anderen Sportarten viel zu wenig.


    Seit der Erhöhung bekommen wir auch eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 75€ pro Monat. Im Vergleich was wir als Trainer leisten ist selbst das nicht mal ansatzweise als Aufwandsentschädigung zu sehen.


    - Tankkosten (Fahrtweg hin und zurück zum Sportplatz 35km + zu Spielen wesentlich länger)

    - Kinder abholen deren Eltern nicht zu den Spielen kommen/Kindern eine Brezel kaufen, weil die Eltern ihnen kein Geld mitgeben (das ist jetzt mehr oder weniger ein anderes Thema)

    - Trainingsvorbereitung

    - fehlende Zeit mit Familie/Frau

    - Diskussionen mit Eltern

    uvm..ich glaub davon können die meisten hier ein Lied von singen.


    Wenn ich das alles (Zeit+Kosten) monetär umwandeln würde, käme ich locker auf 500€ im Monat. Das will und wird aber keiner zahlen und ich mache das auch nicht des Geldes wegen.


    Die Aufwandsentschädigung hilft 0,0 dabei neue Trainer zu "rekrutieren". Wenn dann hindert es die Bestandstrainer, nicht aufzuhören.

    Ich hatte in der jüngeren Vergangenheit Trainergespräche wo die wegen 20€ mehr Aufwandsentschädigung zu uns kommen wollten, die ich dann vehement abgelehnt habe. Wir machen das alle, weil es uns Spaß macht (und ich habe nicht mal ein Kind in der Mannschaft).

  • Bei uns darf man seine Übungsleiterpauschale zu je 10€ pro 45 Minuten abrechnen. Allerdings nur direkte Betreuungszeiten der Kinder. Keine Vorbereitung Fahrtkosten etc.


    Es hat sich aber durchgesetzt, dass ALLE Trainer im Verein den Betrag dem Verein wieder Spenden und dafür eine Spendenquittung bekommen. Diese kann man natürlich in seiner Steuererklärung geltend manchen. Je nach persönlichem Steuersatz kommen da ein paar hundert Euro p.a. rum.


    Lediglich die Jugendspieler, die ebenfalls Trainer sind, bekommen monatlich 50€ pauschal (da i.d.R. keine Möglichkeit zur Spendenquittung für die Einkommensteuer).


    Trainer sind aktuell bis zur E Eltern oder ältere Jugendspieler. Ab D derzeit Spieler der ersten Herren oder aus deren Umfeld. Überwiegend ohne familiären Bezug zu den Kindern/Jugendlichen.


    Jahresbeitrag Kinder/Jugend 36€, Familie 150€, zusätzlich Abteilungsbeitrag Fußball für Kinder/Jugendlichen 18€.


    Da es kein reiner Fußballverein ist, sind einige in mehreren Sparten unterwegs und häufig die ganze Familie Mitglied.

    Der Beitrag lässt sich also nicht pauschal umrechnen.


    Das Konzept funktioniert bei uns seit Jahren gut. Ob es durch 100 oder 200€ im Monat mehr Trainer oder besseres Training gäbe?

    Ich glaube nicht, da wir keine externen Trainer engagieren sondern (bisher) den Bedarf innerhalb des Vereins decken können.

    Außerdem würde es für viele Trainer aufgrund der wegfallenden Spendenquittung nur wenig Einkommen ausmachen, auf der anderen Seite aber für alle Mitglieder höhere Beiträge bedeuten.


    Wichtiger ist die Möglichkeit sich als Trainer weiterzubilden und das wird auf Wunsch auch unterstützt.

  • Die Jugendspieler können doch die 10Euro pro 45 Minuten abrechnen.

    Warum werden die anders geführt, als die Eltern?

  • goalornorgoal

    80 € / Jahr wäre schon rund das vierfache, was derzeit der Spartenbeitrag beträgt. Die Grundgebühr an sich macht aktuell den Großteil des Beitrags aus und wird überwiegend für die Verwaltung genutzt und der Rest über alle Sparten verteilt.


    Ich stimme dir zu, dass andere Dinge einfach so bezahlt werden und beim Sportverein die Leute weniger "knauserig" sein sollten. Eine Vervielfachung der Beiträge würden sicher viele nicht mittragen und die finanziell schwächeren Familien könnten unter Druck gesetzt werden, beim Amt "zu betteln". So schätze ich zumindest das Empfinden ein, wenn die berechtigte Hilfeleistung in Anspruch genommen wird.


    Die Arbeitszeit, die für die Vereinsarbeit verloren geht, können sich immer mehr Menschen nicht leisten. 4 bis 6 Stunden am Nachmittag bzw. frühen Abend wollen entweder zu anderer Zeit nachgeholt oder finanziell ausgeglichen werden. Sofern die Arbeit es denn überhaupt zulässt, dass man sich die Zeit flexibel einteilt.


    Weder die Ehrenamts- noch die Übungsleiterpauschale decken diese "Lohndifferenz". Auszahlen und Spenden ist hier sicher im Graubereich, aber bestimmt ein Anreiz für die Übernahme von Aufgaben im Verein.


    Neben den Lohnkosten wollen auch Materialkosten gedeckt werden. In meinem Verein wird die Anschaffung von Minitoren schon eine Herausforderung bei dem Gesamtbudget. Auch diese Kosten werden von den eingenommenen Mitgliedsbeiträgen bezahlt.


    Daher verstehe ich auch zunehmend, wieso Fußballschulen ohne Spielbetrieb mit höheren monatlichen Beiträgen sich sowohl bei Trainer*innen als auch bei Familien zunehmender Beliebtheit erfreuen. Gut ausgebildetes Personal, das stundenweise entlohnt wird, ausreichend Material in gutem Zustanden und dennoch kleine Übungsgruppen.

  • Weil die Eltern sozusagen auf Spendenquittung "arbeiten" den Verein im Endeffekt nichts kosten.


    Deswegen die faktische Besserstellung der Jugendspieler.

  • Ich hoffe ihr zahlt den Eltern das Geld erst aus und die Spenden es zurück. Oder habt zumindest schriftlich festgelegt, dass die Eltern einen Anspruch auf das Geld haben. Wenn von vornherein klar ist, dass die Eltern verzichten, ist es keine Spende.

  • Ich hoffe ihr zahlt den Eltern das Geld erst aus und die Spenden es zurück. Oder habt zumindest schriftlich festgelegt, dass die Eltern einen Anspruch auf das Geld haben. Wenn von vornherein klar ist, dass die Eltern verzichten, ist es keine Spende.

    Ja. Keine Angst.


    Ich wollte den Beitrag nur nicht künstlich aufblasen und einen Ausflug ins Steuerrecht beschreiben.


    Mit Ablauf des Jahres spenden die Trainer (auch der anderen Sparten) die Gelder zurück.



    Es kann somit natürlich auch sein, dass jemand das Geld behält.

    Wobei ich es bezweifeln würde, dass jemand, der sich ehrenamtlich im Dorfverein engagiert, das macht.

  • Die Jugendspieler können doch die 10Euro pro 45 Minuten abrechnen.

    Warum werden die anders geführt, als die Eltern?

    Weil die Eltern sozusagen auf Spendenquittung "arbeiten" den Verein im Endeffekt nichts kosten.


    Deswegen die faktische Besserstellung der Jugendspieler.

    Faktisch sind die Jugendlichen schlechter gestellt.

    50 Euro * 12 Monate sind 600 Euro im Jahr.


    Pro Woche 2 mal Training a 90 Minuten sind 40Euro pro Woche.

    8 Wochen Training Hinrunde, 8 Wochen Training Rückrunde, sind schon 640Euro.


    Da sind noch keine Spiele und Turniere drin. Dazu fehlt Training im Winter komplett.

  • Deine Rechnung stimmt natürlich, wenn man den reinen Betrag betrachtet.


    Bei mir kommen durch die Steuererklärung ca. 500€ im Jahr rum. Bei meiner Frau, Dank hohem Einkommen und dadurch höherem Grenzsteuersatz, 800€.Bei den Jugendlichen 600€ ohne Steuererklärung.

    Wer nun faktisch um Vorteil ist, muss jeder selbst beurteilen.

    Im Verein sind alle mit unserer Regelung glücklich, die den Jugendlichen und Erwachsenen einen gewissen Ausgleich für den Aufwand ermöglicht, dem Verein aber nicht zu hohe Kosten aufbürdet.


    Es ist nur unser Modell und passt für unseren Dorfverein, in dem sich alle mit dem Verein identifizieren, hinter dem Verein stehen und im Verein eine Gemeinschaft sehen, die nur funktioniert, wenn sich alle einbringen. Das geht von Spenden, Ehrenämtern, freiwilligen Arbeitsdiensten bis zu gegenseitig kennen und wertschätzen. Wer da anfängt gegenseitig auf jeden Euro aufzurechen oder Neid und Missgunst einzubringen, der fühlt sich sicher nicht in unserem Verein wohl.

    Dafür gibt's sicher anderen Angebote, wo klar ist, dass man konsumieren kann und die Frage "Was habe ich davon?" gerne jeder einzelne stellen kann. Ein Dorfverein auf dieser Basis kann meiner Ansicht nach allerdings nicht auf Dauer funktionieren.

  • Ich muss sagen ich finde das Modell echt sehr interessant .. wie du scheibst braucht es dafür natürlich gegenseitiges Vertrauen. Am Ende zahlt der Staat die Aufwandsentschädigung und alle haben was davon!

  • Bei uns kostet der Monatsbeitrag 12 Euro pro Kind. Das finde ich durchaus angemessen, selbst wenn wir nur ein Breitensportverein sind. Ich denke, es hängt aber auch damit zusammen, welche Kosten dem Verein stehen, wie z.B, die Nutzung des Platzes geregelt ist (eigener Platz oder fremder Platz, Instandhaltung selbst durchführen oder wird von der Gemeinde erledigt, Energiekosten trägt der Verein oder die Gemeinde etc.)


    Als Trainer habe ich Anspruch auf eine Aufwandsentschädigung von 40 Euro im Monat (Co-Trainer 20 Euro). Darauf verzichte ich aber, weil ich sehr gut verdiene.


    In der letzten Trainerversammlung wurde vom Vorstand angesprochen, dass die Aufwandsentschädigungen erhöht werden sollen, um neue Trainer zu gewinnen. Das ist aber so eine Art Verdrängungswettbewerb, oder? Wenn alle zahlen, hat man wieder ein Problem.

  • Die Kosten sind fehlende Steuereinnahmen beim Staat, der die Sportanlagen finanzieren soll.

  • Interessant in diesem Zusammenhang: Seniorenspieler ab B-Klasse aufwärts erhalten für Ihre "Spieldienste" Auflauf-, Punktprämie, monatliches Gehalt, Jobs, ....

    In den meisten Vereinen ist das geduldet bzw. bekannt, gleichzeitig fehlt es aber an Geld für die Jugendabteilungen an allen Ecken und Enden. Ich bezweifle start, dass die Fußballwelt in 10 Jahren mit der heutigen nicht mehr vergleichbar ist. Gesellschaftlich wendet man sich immer mehr vom Fußball ab, neue digitale Angebote werden in den Fokus rücken. "Verrückte" Sponsoren werden im Zuge dessen sicher auch weniger. Wir schaufeln uns unser eigenes Grab...wann wachen wir auf und investieren mehr Geld in die Ausbildung unserer Kinder? Wir bieten so viele wichtige Dinge neben Fußball an. Soziales Miteinander, Gemeinschaftsgefühl und auch Suchtprävention. Wann verstehen die Vereinsverantwortlichen endlich, dass wir nicht genug für Jugendabteilungen tun?