Beiträge von WolfgangL

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    Bei uns in M-V gibt es auch seit Wochen einen Schlingerkurs. Beim letzten Training galt Testpflicht für alle. Da unsere Teststationen natürlich vollkommen überlaufen sind, habe ich selbst Tests besorgt und halt die Kids sich selbst testen lassen (kennen die ja zur Genüge aus der Schule). Bei meiner D (11-12jährige und ein paar 13jährige, die eigentlich schon in der C sind) sind bisher die wenigsten geimpft (bzw. können sich ja auch noch gar nicht impfen lassen, wenn sie noch 11 sind).


    Unser Vorstand hat wegen der doch erheblichen Unwägbarkeiten und der ständig wechselnden Regeln beschlossen, das Training erstmal auszusetzen. So machen es wohl viele Vereine. Hallenturniere sind erstmal verschoben worden.

    In MV müssen wir jetzt mal abwarten, wie es weitergeht. Eine Entscheidung soll wohl diese Woche fallen.

    Sollte es dahin gehen, dass nur noch Geimpfte in der Halle trainieren können (Training draußen ist hier oben im Norden wirklich keine Alternative mehr), sehe ich bei meiner D-Jugend schwarz. Da scheint bisher kaum jemand geimpft zu sein (was auch klar ist, da die Spieler ab 12 sich erst seit zwei-drei Monaten impfen lassen können und die unter 12 sowieso noch nicht.

    Ernste Frage: wieso ist draußen trainieren keine Option mehr? Keine verfügbaren Plätze? In einem Beitrag weiter vorne lese ich von einer C-Jugend, die jetzt schon in die Halle will.

    Für mich ist Fussball eine Freiluftsportart, zu nicht-Corona-Zeiten kann man gerne auch mal 2-4 Monate in die Halle. Aber in der jetzigen Zeit mit einer D oder gar einer C auf Hallentraining zu drängen verstehe ich ehrlich gesagt nicht, sofern natürlich bespielbare Plätze vorhanden sind.

    Die normalen Rasenplätze in unserer Stadt sind über den Winter gesperrt, damit sie sich erholen können (sind jetzt auch in einem miserablen Zustand durch Training und Spielbetrieb). Kunstrasenplätze haben wir nur ganz wenige, die den "besseren" Mannschaften vorbehalten sind. Als normale D-Jugend komme ich da nicht drauf. Nächstes Problem sind die miserablen Flutlichtanlagen. Bei uns im Norden ist es um 16 Uhr dunkel. Und wenn man da ein paar trübe Funzeln nur von einer Seite als "Flutlicht" hat, sieht man einfach nichts.


    In M-V ist jetzt geregelt, dass ab einer höheren Warnstufe der Vereinssport ab 18 nur noch 2G erfolgen darf. Die unter 18 können also im Hallentraining weitermachen.

    In MV müssen wir jetzt mal abwarten, wie es weitergeht. Eine Entscheidung soll wohl diese Woche fallen.

    Sollte es dahin gehen, dass nur noch Geimpfte in der Halle trainieren können (Training draußen ist hier oben im Norden wirklich keine Alternative mehr), sehe ich bei meiner D-Jugend schwarz. Da scheint bisher kaum jemand geimpft zu sein (was auch klar ist, da die Spieler ab 12 sich erst seit zwei-drei Monaten impfen lassen können und die unter 12 sowieso noch nicht.

    Bei uns wurden heute die Hallenkreismeisterschaften der Junioren abgesagt. Ich kann das insofern nicht nachvollziehen, da Hallensport in anderen Sportarten scheinbar auch funktioniert und ich schon seit Beginn der Pandemie der Meinung bin, dass wir so lange es der Gesetzgeber erlaubt, spielen sollten. Verstehe auch nicht, warum man dann nicht F- bis C-Jugend mit 3G+ spielen lässt.


    Keine Kreismeisterschaften im Kreis Ost: BFV sagt Hallencups der Junioren vorsorglich ab | heimatsport.de

    Bei uns finden die HKM statt. Allerdings mit 3G und Maskentragen außerhalb des Spiels.

    kannst du nicht einfach zwei Teams zur HKM melden?

    Nein, ist fest eingeteilt.



    Sind bei euch die Auflagen für die Teilnahme auch so hoch ? (HKM)

    Bei uns dürfen keine Zuschauer dabei sein, die Kinder müssen auf vorher markierten Plätzen sitzen und dürfen die Maske nur dann abnehmen, wenn sie auf dem Spielfeld stehen.

    Unsere Trainer wollen von der Teilnahme Abstand nehmen...

    Die Auflagen sind etwas lockerer, aber immer noch sehr restriktiv. Spaß macht das so nicht wirklich.


    Ich habe gerade erfahren, dass wir schon in zwei Wochen spielen in einer extrem schweren Gruppe. Da bleibt ja tatsächlich nur, die besten mitzunehmen, um nicht komplett unterzugehen.

    Bei uns ist die "Draußen-Saison" vorbei und - so Corona will - werden wir mit unserer D-Jugend demnächst in die offiziellen Hallenkreismeisterschaften und in die freiwilligen Turniere gehen. Mein Problem ist, dass ich für die Hallenturniere mit ja einer deutlich geringeren Anzahl von zugelassenen Spielern und sehr kurzen Spielen zu viele Spieler habe. Grob geschätzt habe ich zwei Drittel gut einsetzbare Spieler und ein Drittel schwache/unerfahrene Spieler.


    Jetzt gibt es mehrere Möglichkeiten:

    - Ich belasse es bei einer Mannschaft und setze einfach nur die Besten ein.

    - Ich belasse es bei einer Mannschaft und wechsle die Spieler durch, d.h. ich mische gute und schlechte Spieler.

    - Ich teile die Mannschaft in zwei kleinere Mannschaften und mische gute und schlechte.

    - Ich teile die Mannschaft und mache eine gute für die offzielle HKM und eine schwächere für die freiwilligen Turniere.


    Ich tendiere im Augenblick zur letzten Möglichkeit, bin mir aber nicht sicher, ob sich nicht die Spieler der schwächeren Mannschaft, die dann endlich auch mal mehr Einsatzzeiten kriegen, darüber glücklich sind, in der "Loser-Truppe" zu sein.


    Was meint Ihr?

    Ehrlich gesagt, würde ich mir Unterstützung und Coaching durchaus wünschen. Unser kleiner Verein dümpelt aber nur so vor sich hin. Der Vorstand lässt sich bei uns nie im Training blicken. Also sind wir auf uns gestellt, wobei die meisten von uns nicht mal eine Trainerlizenz haben ("Väter-Trainer"). Es gibt auch keinen regelmäßigen Austausch der Trainer untereinander. Man sieht die anderen eher mal zufällig. Von vielen weiß ich nicht mal die Namen.


    Nach nun einigen Trainingseinheiten, in denen ich einiges über mich, über die Spieler und Fußball gelernt habe, lerne ich immer noch in absolut jeder Trainingssession dazu. Ich mache mir vorher echt viele Gedanken, was und wie ich es trainieren will und überlege hinterher schon, ob das auch funktioniert hat. Ich habe drei wesentliche Dinge gelernt:

    1. Egal, was passiert, es bringt nichts zu schreien. Wenn die Übung nicht funktioniert, dann liegt das regelmäßig nicht am bösen Willen der Spieler, sondern an der Übung (oder auch einfach am blöden Tag). Ich habe in den letzten 2 Jahren nur ein einziges Mal zwei Spieler nach Hause geschickt - nach entsprechenden Vorwarnungen. Wenn gar nichts funktioniert: Einfach Regel 3 anwenden.

    2. Eine Übung kann nie simpel genug sein. Komplizierte Übungen, so schön sie in der Theorie sind, bringen in der Praxis im Breitenfußball wenig. Jede Übung muss sich binnen einer Minute erklären lassen.

    3. Die Jungs kommen zu mir, um Fußball zu spielen. Also lass ich sie spielen - in unterschiedlichen Spielformen. Reine Lauftrainings, Krafttrainings o.ä. gibt es bei mir nicht.


    Für meine Trainings hole ich mir Ideen aus vielen Quellen, gerade aus dem Internet. Manchmal sieht man auch bei einer anderen Mannschaft eine bestimmte, gute Trainingsübung und kopiert die einfach. Dann gibt es noch Bücher und DVDs.

    Moin aus dem hohen Norden,

    es wird kalt und dunkel und nass und wir gehen so langsam ins Hallentraining. Und ich grübele, was ich da mit meinen Jungs (D-Jugend, Breitensport) so machen soll. Okay, Aufwärmen am Anfang und Abschlusspiel oder -turnier am Ende. Aber dazwischen im Technikteil für 30-45 Minuten? :/Lasst uns mal ein paar gute Übungen sammeln, bitte.

    Dankeschön!

    Mit den fehlenden Schiedsrichtern habe ich inzwischen auch ein Problem, wenn mangels Alternativen (Eltern, andere Trainer) das Spiel von dem Heim-Trainer oder seinem Co gepfiffen werden muss. In so einer Situation hatte ich in den paar letzten Spielen gleich 2 Handelfmeter gegen uns, weil einer meiner Spieler aus kurzer Distanz angeschossen und an der Hand getroffen wurde. Das Beste war dabei ein Trainer, der das Spiel von der Seite Höhe Mittellinie gepfiffen hat. Der hat dann aus 25 Metern Entfernung erkennen können, dass das Hand war? Stolze Leistung. Ich habe da gar nichts gesehen. Da hat man große Lust, in so einer Situation, wenn man selbst pfeifen muss, einfach ein paar schöne Elfer für die eigene Mannschaft zu pfeifen. Mache ich aber nicht.


    Bei uns wird übrigens diskutiert, dass Vereine ohne Schiedsrichter mit Punktabzug bestraft werden. Wir finden aber in unserem Verein ums Verrecken keinen, der das machen will.

    Moin,

    ich trainiere eine D-Jugend in der untersten Liga. Reiner Breitensport ohne große Ambitionen. Je nachdem, welche Spieler ich gerade habe, läuft es mal besser, mal schlechter.


    Mein Problem ist die extrem unterschiedliche Kondition der Spieler. Ein Drittel ist richtig gut, spielt 2x30 Minuten locker durch. Ein Drittel ist ganz okay, kann einigermaßen mithalten. Ein Drittel ist nach 5 Minuten erledigt und steht im Spiel nur noch rum.

    Ich frage mich jetzt, ob ich mit den besonders schwachen Spieler Konditionstraining machen muss. Das kann allerdings nur im normalen Training laufen und letztlich halt auch nur maximal 20-25 Minuten. Ansonsten will ich ja noch einen Technik-Teil machen und ein Abschlussspiel.


    Meine Frage: Bringt das überhaupt was? 2 mal die Woche 20-25 Minuten Konditionstraining? Oder sollte ich lieber versuchen, verstärkt Spiele anzubieten, wo man sich hoffentlich mehr bewegt, weil es Spaß macht?

    Ihr kennt doch sicher diese weißen weichen Plastik-Kühlpacks für den einmaligen Grbauch. Da muss man drin etwas zerdrücken, es vermischen sich zwei Stoffe und das Ding wird kalt.

    Das Problem: Ich habe größte Schwierigkeiten, diese Packs durch Drücken zu "aktivieren". Heute ist mir sogar so ein Teil geplatzt. Gibt es da irgendeinen Trick?

    Bei uns im Land ist es wohl so, dass alle Vereine ohne Schiri eine Strafe zahlen müssen. Ich bearbeite daher schon meine 13-jährigen, dass sie es mal versuchen sollen.


    Insgesamt ist die "Schiri-Lage" bei uns sehr mies. Be, F, E und D gibt es in den normalen Ligen praktisch keine Schiri-Ansetzungen mehr. Dann muss man sich halt selbst behelfen. Wenn ich selbst niemand habe, rufe ich den gegnerischen Trainer an und frage mal, ob die jemand haben (Co-Trainer, Eltern). Meistens klappt es.

    Mir fehlt dabei ein Technikteil. Sicherlich geht es auch bei Euch bald in die Spiele. Da sollte man sich pro Training meiner Ansicht schon 20-30 Minuten Zeit nehmen, bestimmte Techniken zu erlernen bzw. zu wiederholen, damit es auch im Spiel beherrscht wird. Z.B. Einwurf, Ecken, Abstoß etc. Und dann eben Technikübungen am Ball für den Einzelnen.

    Gestern haben wir dann auch gewonnen. Nach entsprechendem "Anschiss" kamen fast alle mit Spielerlaubnis zum Spiel und mit einer guten Mannschaft und Wechslern konnte dann auch gesiegt werden.

    Ich bin in einer ähnlichen Situation. 20 Spieler, nach entsprechendem Drängen von mir, kommen auch die meisten nun regelmäßig zum Training. Ca. 10-12 davon "erprobte Kämpfer", also seit 2-5 Jahren dabei und können einiges. Dann ein paar Späteinesteiger, ein paar ohne Talent und (oft ohne wirkliche Motivation), und 3-4 Ausländer, die durchaus bemüht sind, aber noch nie im Verein Fußball gespielt haben und bei denen es erhebliche Verständigungsschwierigkeiten gibt.


    Ich habe allerdings zum Glück regelmäßig einen Co - das hilft schon ungemein. Aber selbst damit - leider verseucht ein "schlechter Apfel" die ganze Mannschaft. Ich habe es gerade gestern gemerkt, wo ich wegen eines Sieges im Spiel einfach mal ein lockeres Training machen wollte. Sofort gab es Störer, die permanent genervt und damit letztlich das ganze Training zerstört haben. Ich kam wirklich stinksauer nach Hause.


    Nach Rücksprache mit einem Co werden wir uns nun von einem Spieler, der besonders stört, verabschieden. Das tut weh, weil ich ihn schon lange kenne. Aber es geht einfach nicht mit ihm. Und einen zweiten werde ich vor die Wahl stellen, jetzt richtig mitzumachen oder zu gehen. Mal schauen, was passiert.


    Bei Dir stellt sich mir die Frage, ob Du nicht auch die Konsequenzen ziehen musst und dich von dem einen oder anderen Spieler verabschiedest.

    Wie dicht doch Frust und Freude bei einander liegen:


    Wir hatten nach einem passablen Testspiel gestern unser erstes D-Jugend-Ligaspiel. Zu meinem Entsetzen musste ich feststellen, dass sich so viele aus meinem nicht allzu großen Kader abgemeldet haben, dass ich gerade so eine Mannschaft zusammen bekommen habe (die vielen Abmeldungen werden wir noch auswerten). Keine Wechsler? Und unser Stamm-Torwart auch nicht dabei, so dass wir uns auf unseren unerfahrenen Ersatz-Keeper verlassen mussten. Da war mein Frust schon groß, zumal wir gegen einen eher starken Verein spielen würden. Aber es kam noch schlimmer: Ein unserer stärksten Spieler hatte sich angemeldet, meldete sich aber auf Nachfrage zur Mitfahrgelegenheit einfach nicht - weder er noch die Mutter. Und tatsächlich - er war nicht beim Treffpunkt und erschien nicht zum Spiel (das wird auch noch ausgewertet). Da hätte ich kotzen können. Spiel in Unterzahl mit unerfahrenem Keeper - na klasse, da gehen wir sicher 0: 15 vom Platz.


    Trotzdem habe ich unseren Jungs vor dem Spiel versucht, Selbstvertrauen zu geben, und habe uns entsprechend taktisch aufgestellt (hinten fest stehen und vorne auf Konter spielen).


    Das Spiel beginnt, der Gegner (mit 5 Wechsler), der unsere Unterzahl natürlich bemerkt hatte, drückte von Anfang an sehr stark. Aber: unsere Taktik ging voll auf: hinten standen wir sehr fest und vorne hatten wir auch mal ne Chance. Und dann in der 20. Minute: 1:0 für uns durch meinen Sohn mit einem sehenswerten Heber genau ins obere Eck! Wahnsinn! Unsere Mannschaft blüht auf, die andere Mannschaft fängt unter sich an zu streiten.


    Ich kürze den Spielbericht hier ab: Letztlich haben wir nach einem 1:1 zur Halbzeit doch 2:6 verloren. In der zweiten Hälfte reichte bei meinen Jungs die Kraft einfach irgendwann nicht mehr und der Gegner konnte munter durchwechseln. Dazu noch 1-2 unnötige individuelle Fehler bei meinem Team und zeitweise musste einer von unseren Spielern verletzt runter (also 2 in Unterzahl gespielt).


    Dennoch: es fühlte sich letztlich wie ein Sieg an. Einfach weil alle zusammen gekämpft und ihr Bestes gegeben haben. Die Jungs waren trotz der Niederlage gut drauf, weil sie gemerkt haben, dass sie selbst ohne Wechsler und in Unterzahl gegen eine stärkere Mannschaft einigermaßen mithalten können. Und das macht Hoffnung für die kommenden Spiele. Und deswegen steht es hier im Freudethread.

    Warum bleibst du bei deinem Verein?

    a) Der Hauptgrund: Weil mein Sohn da spielt. Ich bin der typische Vater-Trainer. Ohne mich müsste die D-Jugend dicht gemacht werden. Und mein Sohn müsste den Verein wechseln, was für uns schwierig wäre.

    b) Weil mir die Arbeit als Trainer trotz allem Spaß macht. Auch wenn ich neidisch auf andere Vereine mit besseren Bedingungen bin.


    Ob ich das nächste Saison auch noch so sehe, weiß ich nicht. Vielleicht wäre es auch eine Option, mich in den Vorstand wählen zu lassen und zu versuchen, die Dinge von innen zu ändern.

    In diesem Alter ändert sich körperlich einfach enorm viel. Und das muss der Körper erst mal begreifen und sich darauf neu einstellen. Das sehe ich auch bei meinen Jungs, dass sich in dem Alter Leistung, Geschwindigkeit, Laufart total verändern. Einer ist sehr groß und schlank geworden, der läuft wie so eine Giraffe, startet unheimlich langsam und wird erst nach 20 Meter schnell, ist dann aber kaum einzuholen. Einer war in der E noch der Abwehrchef, unheimlich ballstark und mit weiten Pässen - heute kriegt er kaum noch was auf die Reihe, einfach körperlich. Andere, die vorher schwach und langsam sind, werden plötzlich schneller und besser. Es hilft hier nur einfach abwarten und sehen, wohin die Reise führt.