Jugendfußball in 5 bis 10 Jahren

  • Servus,


    wir waren gestern auf einer Jugendleitersitzung.

    Dort wurde bekannt gegeben, dass es in unserem Kreis zur neuen Saison wieder 7 A-Jugend Mannschaften weniger gibt.

    Das bedeutet einen Schwund von 10%.


    Ich denke die Großfeldmannschaften werden in Zukunft große Probleme bekommen.

    Die Spieler werden immer weniger. Dieser Thread bezieht sich nur auf Großfeld, also ab C-Jugend aufwärts.


    Was bedeutet das für die Zukunft?

    Gibt es nur noch Ausbildungszentren?

    Einzelne Vereine haben kaum noch die Möglichkeit zu überleben.


    Als Folge daraus, werden auch die Senioren Probleme bekommen.


    Meine Beobachtungen beziehen sich auf Breitensport im ländlichen Bereich.

    Habt Ihr ähnliche Beobachtungen gemacht?

  • Sehe das bei uns in Österreich auch, wobei hier viele Spielgemeinschaften aus mehreren Vereinen gegründet werden. Hat aber auch teilweise damit zu tun das man dadurch auch Konkurrenzfähiger ist bzw. ist das auch Jahrgangsmäßig auch wieder etwas bedingt.

  • Die Frage ist, warum die Drop-Out Quote immer höher wird. Wenn im untersten Jahrgang noch genügend Spieler zur Verfügung stehen und oben dann weit weniger, muss man sich die Frage stellen, wo die Spieler aussteigen und warum.

  • maider187

    Diese Lösungen gibt es hier bei uns im Raum auch, und auch schon länger. Allerdings ist es in sehr vielen Fälle hierbei so das "sich ein Verein" auf Dauer aufgibt. Denn über kurz oder lang setzt sich ein Verein, meist der erfolgreichere oder der bekanntere (frühere Erfolge wirken hier nach) durch und wird dadurch gestärkt. Der andere verschwindet zuerst in der Wahrnehmung und Mittel- bis Langfristig ganz.


    fussballschule_tirol

    Die Frage zur Drop-Out Quote liegt mit Sicherheit nicht nur an den Vereinen und der Ausbildung an sich. Vielmehr wirken hier in meinen Augen auch viele Gesellschaftsthemen mit. So steigt der Konsumgedanke ständig, was auch die Anforderungen an Vereine erhöht. Gleichzeitig ist ein "ich hör auf wenn es unbequem wird" heute Gesellschaftsfähiger als noch vor einigen Jahren.

    Was aber nicht heißen soll das man sich nicht ständig hinterfragen und das beste versuchen muss. Gewisse Dinge werden wir aber in den Vereinen nicht Lösen können, vielmehr muss hier die Suche nach geeigneten Maßnahmen im Vordergrund stehen.


    Gruß

    Torsten

    "Im KiFu gillt: Nicht das Training ist die Vorbereitung auf das Spiel, sondern das Spiel ist die Fortführung des Trainings."

    - (Quelle: unbekannt)

  • Ich werfe mal etwas in den Raum:


    Vielleicht hängt diese Entwicklung weniger mit dem Fußball zusammen, als eher mit dem demographischen Wandel in ländlichen Gebieten (vgl.Landflucht).

    Insbesondere alte A-Jugendliche zieht es z.B. zum studieren in die Städte.

  • wenn man das sehr nüchtern betrachtet, dann muss sich der Markt eben gesund schrumpfen. Wenn es nicht mehr reicht für 15 Vereine in einer Stadt, dann gehen eben 4 pleite...


    Die A-Jugend die noch Sport treibt findet man wohl zur Zeit vermehrt in den Muckibuden...



    ein eher pessimistischer Beitrag, passend zum Wetter... ;-)

  • totog bei uns sterben die Vereine aber eher wegen mangelnder Nachwuchstrainer, somit massive Löcher zwischen den Altersstufen oder auch weil den Erwachsenenbereich zu viel zugesprochen wird. Auch wenn die Jungs am Sprung zum Erwachsene Fußball sind sehe ich da massive Problem, da wird eher auf die Ü35 vertraut obwohl die Mannschaft U23 genannt wird. Ist dann auch wieder so das eher alles am Ego des Trainer scheitert denn hier geht's ja noch immer um nichts sondern um an das Heranführen der Kids an den Erwachsen Fußball. Und wenn die motivierten Burschen zB. bei 30°grad oder mehr Woche für Woche auf der Bank auf 5 min Spielzeit warten während ihre Freunde am See liegen kann ich es ihnen nicht verübeln wenn sie sich gegen Fußball entscheiden


    Leider verstehen auch die alten Funktionäre nicht wirklich wie ein Verein aufgebaut gehört, ohne Jugend kein Fundament ohne Fundament kein solider Untergrund und somit kann kein Gebäude lang existieren. Dahinseichen ja aber richtig leben NEIN!


    Anderseits darf Fußball nix kosten somit auch wieder kein Geld da um dem Nachwuchs eine Plattform zu bieten... da beißt sich die Katze in Schwanz...

  • Ich werfe mal etwas in den Raum:


    Vielleicht hängt diese Entwicklung weniger mit dem Fußball zusammen, als eher mit dem demographischen Wandel in ländlichen Gebieten (vgl.Landflucht).

    Insbesondere alte A-Jugendliche zieht es z.B. zum studieren in die Städte.

    ist bei uns umgekehrt, Leute kommen wieder aufs Land um die Lebensqualität zu nutzen, weg vom Stress hin zur Natur aber es sterben Trotzdem die Vereine fast aus.

  • Anderseits darf Fußball nix kosten somit auch wieder kein Geld da um dem Nachwuchs eine Plattform zu bieten... da beißt sich die Katze in Schwanz...

    An dieser Katze muss man aber auch nur einmal kräftig ziehen, dann lässt sie vielleicht los. Wie ich hier schon sehr oft beschrieben habe füllen wir den (unseren) Verein mit Leben in dem wir auch abseits der spiele etwas Unternehmen. Und hier sehe vor allen große Möglichkeiten für die ländlichen Vereine. Und Nein, das muss nicht immer etwas kosten. Im Gegenteil, mit vielem kann ich sogar noch Einnahmen generieren.


    wichtig ist hierbei allerdings das vorher die Rahmenbedingungen geklärt und bekannt sind. Wenn die Gelder "aus der Spendensau" beim Grillfest sicher an die Jugend gehen ist, so zumindest bei uns, immer deutlich mehr drin als wenn nichts kommuniziert wird.



    Was du zum Thema Invest in den Herrenbereich ansprichst gibt es hier auch. Allerdings zeigt sich mittlerweile auch immer häufiger das gerade diese Vereine, welche in der Vergangenheit die Jugend gänzlich mit bezahlten Spielern ersetzt haben, immer häufiger die sind die am Ende verlieren und in SG's aufgehen. Irgendwann ist das Geld bei vielen eifach zu Ende und dann steht der Scherbenhaufen.


    Gruß

    Torsten

    "Im KiFu gillt: Nicht das Training ist die Vorbereitung auf das Spiel, sondern das Spiel ist die Fortführung des Trainings."

    - (Quelle: unbekannt)

  • ist bei uns umgekehrt, Leute kommen wieder aufs Land um die Lebensqualität zu nutzen, weg vom Stress hin zur Natur aber es sterben Trotzdem die Vereine fast aus.

    Liegt das vielleicht an der fehlenden Bindung zum Ort und eben auch Verein?


    Ich denke hierdurch werden die Einwohnerzahlen vielleicht stabil gehalten. Engagement und Ehrenamt werden hierdurch aber meist nicht gefördert. Es bleiben eben doch "Stadt- und keine Dorfmenschen".


    Gruß

    Torsten

    "Im KiFu gillt: Nicht das Training ist die Vorbereitung auf das Spiel, sondern das Spiel ist die Fortführung des Trainings."

    - (Quelle: unbekannt)

  • wichtig ist hierbei allerdings das vorher die Rahmenbedingungen geklärt und bekannt sind. Wenn die Gelder "aus der Spendensau" beim Grillfest sicher an die Jugend gehen ist, so zumindest bei uns, immer deutlich mehr drin als wenn nichts kommuniziert wird.

    Das habe ich genauso festgestellt. Zwar im Musikverein, aber ist ja im Prinzip das selbe. Wir haben die Einnahmen der Spendentrommel am Konzert um Welten erhöht, nur dadurch, dass zu dem Hinweis wo sie steht auch der Hinweis kam, wofür das Geld verwendet werden soll.

  • Fluffi

    Ein weiterer (wenn auch vorher abzustimmender) Schritt ist es, alles auf Spenden laufen zu lassen.


    Wir haben hier übers Jahr in unserer Jugenden insgesamt vier Veranstaltungen bei denen "alles frei ist" und lediglich Spendenboxen aufgestellt werden. Bei uns sind das die beiden "Abschlussturniere der Jugenden" (G bis A Jugenden spielen hier ein gemischtes Turnier), das Kindergartenturnier und das jährliche Zelten mit Grillfeier auf dem Sportplatz für G- bis C-Jugend.


    Hierbei geht der Verein in Vorleistung und kauft z.B. Getränke und Fleisch ein. Salate, Soßen und Kuchen werden bereits "gespendet". Aus den Spendenboxen wird dann alles bezahlt was ausgelegt wurde und der Rest wird in die Jugenden Investiert. Das wird auch klar so kommuniziert.

    Hierbei haben wir noch nie etwas drauf gezahlt, und die öffentliche Wahrnehmung ist dennoch, wie könnt ihr denn das alles immer Bezahlen?.


    Mag vielleicht auch etwas OT sein, meine Erfahrung ist aber auch das der Verein, ohne eigenes Zutun selbst im Ort oft gar nicht wirklich wahrgenommen wird. Daher ist es wichtig auch in den Köpfen der Bewohner anzukommen und wahrgenommen zu werden.


    Gruß

    Torsten

    "Im KiFu gillt: Nicht das Training ist die Vorbereitung auf das Spiel, sondern das Spiel ist die Fortführung des Trainings."

    - (Quelle: unbekannt)

  • Bei uns in der Stadt ist auch sehr gut zu beobachten, dass sich am Ende die aktiveren Vereine durchsetzen. Ich selbst habe von der G-Jugend bis in die Senioren Landesliga in ein und dem selben Verein gespielt. Die Jugend ging komplett durch, meist sogar mit 2 Mannschaften und die 1. spielte immer Bezirksliga.

    Nachdem ich nun 10 Jahre beruflich unterwegs war, bin ich in die Heimat zurückgekehrt und das Bild hatte sich komplett verändert. Der traditionelle alte Konkurrent, der jedoch langfristig immer dominiert wurde, stellt plötzlich 16 Jugendmannschaften, und spielt durchgängig überkreislich, die erste ist mit eigenen Spielern in die Landesliga aufgestiegen. In meinem Stammverein existieren noch 3 Jugendmannschaften und die 1. ist mittlerweile in der Kreisliga A angekommen.

    Der traditionell kleinste Verein, bekam von der Stadt einen neuen Sportplatz spendiert, der alte wurde Bauland, und floriert mit viel Masse und ganz wenig Klasse.

    Der familiäre Stadtteilverein von früher besteht nun aus einer G, einer F und 5 (!) Seniorenmannschaften.


    Ich habe mir die Vereinsstrukturen (soweit möglich), die Plätze, das ein oder andere Training und die Philosophie der Vereine ein wenig näher angeschaut und bin mit blutendem Herzen zu der Entscheidung gekommen, meinen Sohn beim alten Konkurrenten anzumelden. Ich halte durchgehende Jugendmannschaften, das Entstehen langfristiger Bindungen und eine hohe Qualität in Ausstattung und Training leider für wichtiger als meine alte Liebe zum Verein. Abgesehen davon, dass die alten Gesichter gänzlich verschwunden sind.

  • Mag vielleicht auch etwas OT sein, meine Erfahrung ist aber auch das der Verein, ohne eigenes Zutun selbst im Ort oft gar nicht wirklich wahrgenommen wird. Daher ist es wichtig auch in den Köpfen der Bewohner anzukommen und wahrgenommen zu werden.


    Gruß

    Torsten

    Zu diesem Absatz, den ich übrigens nicht für OT sondern für elementar halte, habe ich noch eine kleine Geschichte. Unser Verein organisiert mit einem örtlichen Rewe dieses Jahr zum zweiten Mal ein eigenes Panini-Heft. Alle SPieler und Trainer werden fotografiert (so denn von Eltern oder Volljährigen erlaubt) und auf Sticker gedruckt. Dazu gibt es ein Sammelheft wie bei der WM. Die Sticker werden

    dann, auch wie bei der WM, je nach Einkaufswert ausgegebenen. Mann kann die Tütchen allerdings auch kaufen.

    Die Aufmerksamkeit, die dadurch erreicht wird, ist natürlich riesig. Als Vater eines G-Jugendlichen bin ich allerdings nun in dem Zwiespalt, dass ich eigentlich nicht unbedingt will das mein Sohn so öffentlich mit Foto und Namen ausgestellt wird. Die Option das Kind nur mit Vornamen zu drucken ist allerdings vorhanden. Der letzte Teil ist dann aber wohl wirklich OT.

  • Es bleiben eben doch "Stadt- und keine Dorfmenschen".

    ja aber durch die Kinder kommen sie eh in Kontakt zu den Dorfbewohnern und merken schnell die sind eh nicht giftig:/:P leider wird halt auch hier der Fehler gemacht das man dem glauben verfällt schnellen Erfolg zu benötigen um ein Standing aufzubauen damit die Kinder kommen. Somit Läuft viel Geld in den Erwachsenenbereich und zu wenig in den Kinderbereich.


    Ich sehe das anders und rolle das Feld von hinten auf. Wenn er Spaß bei den Kinder passt, kommen mehr Kinder was aber auch wieder nach sich zieht das ich mehr Trainer benötige die die Kids auch wieder richtig ausbilden. Sicher sind fast in jeden Team Papa Trainer aber die haben eher weniger die Motivation die Ausbildung sondern die Zeit mit ihrem Sprössling zu verbringen. Und das wäre für mich schon eine Optimale Basis das man in Kleingruppen trainieren kann. Sicher muss ich 800-1500€ im Jahr für einen NW Trainer hinlegen aber der bringt mir ja auf lange Sicht mehr Erfolg als der erkaufe Schnelle Erfolg im Herrenbereich.

    So hat man auch eine gewisse Identifikation mit der Region und auch eine Ersichtliche Durchlässigkeit vom Kindern bis hin zum Herrenbereich. Kenne da einige Vereine In unserer Region die das so machen und haben sich die letzten Jahren enorm entwickelt. Dazu brauchst es aber auch eine gehörige Portion Mut!

  • Die Überlegungen gehen aber an der Zielgruppe vorbei. Kein 16 Jähriger bleibt beim Fußball, weil das Grillfest so toll war oder das Vereinsheim so schön gestrichen ist. Wenn er keinen Bock mehr hat, dann wird er gehen.


    Und wenn man aufm Dorf keine Ausbildung machen kann, dann geht man weg. (unabhängig ob man später wieder kommt)

    Ich habe zum Beispiel schon mitbekommen, wie Chefs ihren Azubis klar gemacht haben, dass sie die vielen Ausfallzeiten nach Verletzungen vom Fußballspielen nicht mittragen. "Übernahme oder Fußball?"


    Dank G8 nehmen wir eine Generation an die Kandarre. Schule und Ausbildung wird als das allerwichtigste propagiert und die Kids haben das großflächig angenommen. Die Abiturienten die ich kenne, sind alle so mit den Nerven runter, dass sich alle erstmal eine Auszeit genommen haben. FSJ, bißchen Jobben, ein Jahr ins Ausland.

    Hier erhoffe ich mir ja wieder etwas Entspannung. Zumindest in NRW ist der Spuk jetzt wieder vorbei, die kommenden Fünftklässler machen wieder 13 Jahre.

    Ganztagsschulen tun ihr übriges.

    Und vor 30 Jahren hat man definitiv anders studiert als heute!

    Und dann gibts noch die, die wir gesellschaftlich abhängen und die in den Brennpunkten leben.


    Und das alles in einem Umfeld des größten Wohlstandes! Bekloppte Welt!

  • Man sollte den Spielern auch mal etwas bieten und ich rede nicht von schöne heile Fußballwelt. Dann muss man halt auch mal etwas investieren wenn man 2-4 super Spieler hat, damit sie a) weiter Spaß am Fußball haben und b) nicht den Verein verlassen.

    Was heißt denn das? Den Spaß der Kinder mit Geld am Leben halten? Wie soll das rein praktisch aussehen?

    Natürlich kann man mit Geld Vereinswechsel verhindern, aber ab welchem Alter, wie großflächig und wie nachhaltig funktioniert das? Was hindert ein folgendes Wettbieten um die Besten?

  • Ernsthaft? Die 2-4 super Spieler können es sich doch eh aussuchen! Und sie werden es wohl auch tun. Dann haste aber trotzdem keine A-Jugend mehr im Verein. Egal ob mit oder ohne diese Spieler.


    Vielleicht muss man einfach anerkennen, dass es zwar einen Haufen Kleinfeldteams gibt, ab der C-Jugend aber eine Fokussierung auf einige wenige Vereine erfolgt. Die verbleibenden Spieler werden weniger und flexibler und können auch weitere Fahrtstrecken absolvieren.


    Gestern am Platz aufgeschnappt: "ich hab jetzt erstmal 4 Wochen frei. Ich hab meiner B-Jugend einen Laufplan mitgegeben, die sollen mir die Runtasticergebnisse schicken. Dann 5 Wochen Vorbereitung mit 4-5 mal Training". Normaler Stadtteilverein!

    Da frage ich mich, warum der Trainer die Füße von sich streckt und feststellt, dass ihm die Trainingspause sehr gut tun wird aber seinen Spielern eine derartige Auszeit nicht zu gönnen scheint.

  • Die Überlegungen gehen aber an der Zielgruppe vorbei. Kein 16 Jähriger bleibt beim Fußball, weil das Grillfest so toll war oder das Vereinsheim so schön gestrichen ist. Wenn er keinen Bock mehr hat, dann wird er gehen.

    Da bin ich etwas anderer Ansicht. Gute freundschaftliche oder gar familiäre Verhältnisse innerhalb eines Vereins können sicherlich auch den Ausschlag geben um im Verein zu bleiben. Kenne aus meiner Jugend selbst Beispiele für Jugendliche die trotz fehlender Motivation für Fußball, der Mannschaft und dem Verein treu geblieben sind.


    Und wenn man aufm Dorf keine Ausbildung machen kann, dann geht man weg. (unabhängig ob man später wieder kommt)

    Da hast du recht. Wenn vor Ort keine Möglichkeit auf eine schulische oder berufliche Ausbildung, dann ist der Umzug sicherlich unumgänglich.

    Jedoch gilt auch wer zurückkommt hat möglicherweise ein deutlich höheres Interesse sich dem früheren Vereinsleben wieder anzuschließen.


    Ich habe zum Beispiel schon mitbekommen, wie Chefs ihren Azubis klar gemacht haben, dass sie die vielen Ausfallzeiten nach Verletzungen vom Fußballspielen nicht mittragen. "Übernahme oder Fußball?"

    Würde ich aber auch nicht verallgemeinern. Es gibt auch genügend Arbeitgeber die es sehr positiv sehen wenn man sportlich aktiv ist.

    Bei meinem Vorstellungsgespräch (als Auszubildender) wurde ca. die hälfte der Zeit über Fußball gesprochen. ^^

    Seit dem ich für meinen aktuellen Arbeitgeber tätig bin, gab es bereits 3 Kreuzbandrisse unter den Kollegen (die vielen kleineren Verletzungen lass ich außen vor).

    Keinem der Kollegen wurde nahegelegt sich zwischen Sport und Job zu entscheiden, da viele der Vorgesetzten selbst in einem Verein tätig sind, sei es aktiv oder passiv.