Die Kinder verstehen mich einfach nicht

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  • @Ersatzbank
    Ich würde ja zu gerne mal gegen deine Kinder spielen. Bei uns ist es vergleichbar. Was in den anderen Vereinen nicht integriert wird kommt zu uns. Plus ein paar richtig gute Kinder, meist aus dem Ort, welche schon immer bei uns trainierten. Anders gesagt wer bei uns nicht integriert werden kann kommt hier nirgends dran.


    Für mich habe ich festgestellt das ein zwei Dinge sehr wichtig sind um alle Kinder "mitzunehmen"!


    a) Eine ausgiebige Tummelphase zu Beginn in der sich alle schon mal austoben können.Hier geht bis in die E hoch ein Fangspiel oder ähnliches. Hauptsache alle Laufen und können den Bewegungsdrang schon mal abbauen.


    b) Alle Übungen starten auf Level 0! Einfaches Zu-passen oder vergleichbares. Von hier aus wird zwar dann schnell gesteigert, wer aber nicht weiter zuhört macht eben weiterhin Stufe 2 oder 3 während die anderen bereits 6 oder 8 machen. Hat den Vorteil das die Übung mit 1 bis max. 3 Sätzen ins Laufen kommt und ich alles weiter wieder mit sehr kurzen Ansagen erweitern kann. Zusätzlich merkt man schnell wann es einfach zu viel wird. Hier spielt ja auch immer etwas die Tagesform aller hinein.


    Gruß
    Torsten

    "Im KiFu gillt: Nicht das Training ist die Vorbereitung auf das Spiel, sondern das Spiel ist die Fortführung des Trainings."

    - (Quelle: unbekannt)

    "Der Grund, warum wir Fußball gucken, ist keine Zahl und kein Ergebnis, sondern ein Erlebnis."

    - (Quelle: paderball.com)

  • Ich würde sofort mit euch spielen, leider bist du so weit weg.
    Separate Übungen werden wohl unumgänglich sein. Gruppe teilen. Sagen übrigens auch verschiedene Erzieher mit denen ich inzwischen gesprochen habe.
    Darüber hinaus habe ich ein allgemeines Sportcamp empfohlen, an dem man mal in andere Sportarten schnuppern kann.

  • Ich bin gespannt was du hier berichten kannst.


    Getrennte Gruppen habe ich auch ausprobiert. Bei selber Trainingszeit ging das aber gehörig schief. Die Unaufmerksamen haben sich in ihrer Gruppe derart hoch geschaukelt das am Ende auch wieder beide Gruppen gestört waren. Eine zweite Trainingszeit wäre hier für meine vielleicht eine Lösung aber dann ist die Mannschaft komplett zerrissen. Und Trainingszeiten sind auch keine frei.


    Sportcamp hört sich sehr interessant an. Ich habe mich auch bereits hier informiert als generelles Ausflugsziel. Wenn du ausreichend Betreuer findest ist das sicherlich eine Möglichkeit alle auf deine Seite zu holen und neue Erfahrungen zu vermitteln.



    Gruß
    Torsten

    "Im KiFu gillt: Nicht das Training ist die Vorbereitung auf das Spiel, sondern das Spiel ist die Fortführung des Trainings."

    - (Quelle: unbekannt)

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    - (Quelle: paderball.com)

  • Die getrennten Gruppen sind wirklich nicht gut machbar, wenn kein zweiter Betreuer dabei ist.
    Habe inzwischen dem JL mein Leid geschrieben und auch dem ersten Papa mal meine eindrücke geschildert.
    Gestern am Spieltag haben die Jungs gemeinsam gezeigt, dass sie sich doch ein wenig entwickelt haben - bin für den Moment zufrieden und hoffe mit der Sensibilität und den Optionen die nun im Koffer stecken wird das schon werden.

  • Hab das ähnlich durchmachen müssen bzw. stecke noch drin.


    Bei mir ist es so, dass ich zu Beginn des Trainings die Kinder völlig frei laufen lasse.
    Jeder darf einen Ball nehmen, laufen, schiessen, was jeder so gerne mag.
    Ich sag dir, da sind so aufgedrehte Typen bei, die rennen erstmal ohne Sinn und Verstand wie die Wahnsinnigen kreuz und quer und toben sich so richtig aus.
    Danach sind sie erstmal durch damit und auch aufnahmefähig.


    Andere Kinder finden sich in dieser Zeit völlig selbstständig zusammen, bestimmen einen Keeper und machen Torschuss, besser und geordneter, als ich es je Vormachen könnte ;-)


    Weiter habe ich mir angewöhnt, kurze und kindgerechte Sätze zu sprechen.
    Ganz einfach, ohne Geschwafel.


    Es klappt nicht immer...aber immer besser wird es mit der Zeit!

  • Der Anfang des Trainings ist sehr wichtig.
    In einem anderen Thread hat früher schon jemand mal geschrieben, dass es sehr wichtig ist, dass die Jungs sich vor dem Training ausquatschen können und sich Sachen erzählen können, die ihnen so begegnet sind. Da fiel auch der Punkt, dass es eben wegen dieses Ausquatschens wichtig ist, dass die Kinder gemeinsam vor dem Training oder Spiel in der Kabine dazu Zeit haben. Ich habe das eine Weile beobachtet und festgestellt es stimmt: Je mehr Kinder genau pünktlich oder leicht zu spät erscheinen und je mehr bereits fertig umgezogen kommen desto weniger angenehm wird das Training. Wenn die Kinder alle schon 5 min vor Trainingsbeginn umgezogen auf dem Platz rumtoben dürfen, dann ist das Training meist deutlich angenehmer.
    Deswegen habe ich das jetzt von den Eltern gefordert: Treffpunkt ist 15 Minuten VOR Trainingsbeginn. So richtig dran halten tun sich nicht alle, aber ich merke, das es schon hilft. Mir ist klar, dass die Eltern am liebsten jede Sekunde schinden wollen, aber es stiehlt zu viel Trainingszeit für alle.
    (Die Eltern sind manchmal aber echt komisch:
    Letztes Turnier ist einer mit seinem Sohn vor dem letzten Spiel heimgefahren, weil drei Spiele Pause vor dem Spiel zu lang gewesen sind - die drei Spiele vorher waren kurz getaktet - und da hatte der Papa keine Geduld mehr. Ich habe es toleriert, weil die anderen sich dann über mehr Spielzeit freuen durften, werde es mir jedoch merken und das gab keinen Pluspunkt ...)

  • Moin,


    die Überschrift passt ganz gut zum Problem, was sich mir z. Zt. stellt.


    Ich nehme an, wir alle kennen diese Kinder, die MANCHMAL "geistig" abwesend sind beim Training.
    Da wird nicht zugehört bzw. aufgepasst und schon geht das ganze Spiel oder die Übung halt in die Dutten.
    Grundsätzlich kann ich diese Situationen aus der Erkenntnis heraus, dass man ja selbst als Erwachsener in unterschiedlichsten Situationen nicht immer voll auf der Höhe ist, ganz gut händeln...denke ich zumindest.
    Dann wird es neuerlich erklärt, evtl. einmal gemeinsam gemacht, ggf. vereinfacht (wenn es zu schwierig sein sollte) oder einfach auch einmal ermahnt und wenn es halt gar nicht anders geht auch sanktioniert...
    In der Regel klappt das und das Thema ist nach 5 bis 10 Minuten erledigt und das Training flutscht wieder.


    Nun aber habe ich einen neuen Spieler dabei, der PERMANENT nicht zuhört und/oder aufpasst.
    Da wird eine Übung bspw. erklärt und vorgemacht und wenn der Spieler an der Reihe ist, dann bleibt er einfach stehen oder macht einfach was er will.
    Bei einem Spiel (z. Bsp. 1 vs. 1) startet er einfach nicht (wenn er selber den Ball hat) oder bleibt stehen, wenn der andere Spieler mit dem Ball in das Feld startet und auf ihn zudribbelt.
    Er läuft auch einfach nicht...er geht...


    Das Problem ist, dass ich zu überhaupt nichts mehr komme.
    Rein theoretisch müsste ich mich die ganze Zeit um den Spieler kümmern.


    Bei einem allg. (Fangen-)Spiel schadet ein derartiges Verhalten ja in der Regel nicht so sehr, bei 1 vs.1 bis 3 vs. 3 Spielen sieht das halt schon anders aus und ganz schlimm ist es bei Übungen, die einfach (zumindest bei der Gruppe, in welcher der Junge ist) zum erlahmen kommen, wenn einer halt grundsätzlich nicht mitmacht oder nur auf Aufforderung.
    Das Problem ergibt sich dann auch bei Rundläufen, weile es sich ja dann meistens irgendwo staut.
    Folge ist, dass insgesamt Unruhe reinkommt, weil "wartende" Kinder sich ja einfach ablenken...und schon bin ich in einer Spirale, die ich kaum aufhalten kann...


    Beim letzten Training war das eklatant!!!
    Die Frustrationsschwelle ist äußerst gering..."ich kann das nicht"..."ich will das nicht"..."ich bin nicht schnell"...und zack wird der Ball durch die Gegend geschossen und schon bin ich als Trainer gefordert, ihn wieder einzufangen, abzuholen und mitzunehmen...


    Ich habe das Gefühl, dass ich auch nur bedingt zu dem Jungen durchdringe...


    Das Problem ist halt einfach, dass die gesamte Mannschaft darunter leidet...ich habe ín meinem 08er Jahrgang vom "Mini-Messi" bis zum "Blümchenpflücker" (welchen ich wie oben erwähnt normalerweise wieder einfangen kann) alles dabei und bisher eigentlich auch keine größeren Probleme trotz der stattlichen Anzahl von knapp 18 Kindern.


    Aber hier nun erkenne ich, dass auch Trainer-Ressourcen endlich zu sein scheinen...


    Wer hat mal einen Rat für mich???




    VG

  • @DenSen


    :D habe exakt das gleiche Problem....sogar die Anzahl der Spieler stimmt fast... :)

    "Some people think football is a matter of life and death. I don't like that attitude. I can assure them it is much more serious than that." - Bill Shankly

  • @Trainero


    Das stimmt...das dürfen die Kids dann auch...nur auch hier muss man öfters darauf hinweisen, dass eben nicht auf der einen Seite z. Bsp. beim Torschussrundlauf 12 Spieler stehen und auf der anderen Seite nur 4...meine Jungs blicken das i. d. R. nicht so schnell und wenn sie dann abgelenkt sind fällt es ihnen nicht mehr auf...

  • Wer hat mal einen Rat für mich???

    Leider kann ich deinem Profil nicht entnehmen um welche Jugend es sich handelt aber ich vermute Bereich G-F, vielleicht auch E.


    Ich habe eine Spielerin in der E welche im Vergleich zu denanderen ähnlich weit Abfällt wie dein Spieler. Da ich die Mannschaft nun schon drei Jahre begleite kann ich die meine Maßnahmen kurz beschreiben.


    - Ungerade Gruppengrößen. Ziel ist es das sich z.B. beim 1gg1 immer neue Gegenspieler ergeben. Ist zwar immer sinnvoll, im Bezug auf den Spieler trifft sich dieser Spieler immer mit anderen und muss sich nach dem "stehenbleiben" eben auf der anderen Seite wieder an.
    - Einstieg immer auf den geringsten Übungslevel und Steigerungen nicht komplett sondern einzeln. In der Regel handhabe ich dies anhand der Leibchenfarbe der vorherigen Spieles. Dann bleibt eben das Team der Spielerin auf Anfangsniveau oder eben nur diese. Damit umgehe ich das "Ich kann das nicht!"
    - Bei Rundläufen Platz geben zum Überholen.


    Gruß
    Torsten

    "Im KiFu gillt: Nicht das Training ist die Vorbereitung auf das Spiel, sondern das Spiel ist die Fortführung des Trainings."

    - (Quelle: unbekannt)

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  • @DenSen @Goncare
    Im Prinzip habe ich genau wegen so einem Kind diesen thread begonnen! (dazu kommen bei mir noch ein paar leicht verlagerte andere Fälle, aber dieses Problem hat mich seither nicht verlassen.)


    Bei mir ist es tatsächlich noch so, dass dieser Junge auch wirklich von sich selbst aus kommen will und sich wohl fühlt! Leider fühlen sich eben die anderen nicht mehr wohl wenn dieser da ist.

  • @DenSen
    Es ist extrem schwierig, mit 18 Kindern ein vernünftiges Training zu gestalten. Ist dann jemand dabei, der einfach nicht mitmacht, kann das ganze schnell im Chaos ausarten.
    Daher wäre mein erster Lösungsansatz, den Kader zu verkleinern. Ich weiß aber nicht, ob das überhaupt möglich ist bei euch.


    Meiner Meinung nach bist du kein Erzieher oder Betreuer, sondern in erster Linie Fußballtrainer. Jemand, der sich nicht deiner Autorität unterordnen kann und den ganzen Trainingsbetrieb aufhält (und damit die Entwicklung der anderen Kindern verhindert), hat in deinem Training nichts verloren. Der muss erst einmal andere grundlegende soziale Verhaltensweisen lernen. Ich kann aus deinem Text nicht erkennen, ob das Kind einfach nicht will, oder nicht kann. In beiden Fällen jedoch verhindert er einen ordentlichen Trainingsbetrieb.
    In deinem Fall würde ich die Eltern ins Boot holen. Z.B. könnten sie eine Zeit lang im Training mit dabei sein und gegebenenfalls das Verhalten ihres Kindes korrigieren.
    Führt das zu keiner Besserung, würde ich das Kind für eine bestimmte Zeit vom Trainingsbetrieb ausschließen.
    Ansonsten werden die anderen Kinder alle benachteiligt nur aufgrund des Fehlverhalten eines Einzelnen.

  • h

    Danke für den Tipp!


    Momentan plagt mich ähnliches Szenario. Werde mal versuchen mit Leibchenfarben und Niveau zu arbeiten.


    LG

  • Bei meinem Trainerlehrgang war es immer wieder Thema, wie man einen Aufbau so gestalten kann, dass auch der dicke Paul Spaß haben kann und der Rest nicht wirklich behindert ist.


    Nehmen wir mal den berühmten Staffellauf. Bei 16 Kindern könnte man zum Beispiel 4 Staffeln a 4 Kindern aufstellen. Nach dem ersten Durchgang wird das Siegerteam aufgeteilt, die Kinder sind die jeweiligen Startläufer für den zweiten Durchgang. Die zweite Staffel kommt an die zweite Position usw. Somit haben verschiedene Kinder den dicken Paul in ihrer Gruppe und wenn die Startläufer gut waren, kann der Paul den Vorsprung vielleicht sogar ins Ziel retten.


    Kannst du z.B. bei so vielen in zwei Gruppen arbeiten? Eine Gruppe macht die 1:1-Übung, die andere übt was individuelles. Der Unwillige kann dann bei der Individualgruppe bleiben oder er muss versprechen, sich voll reinzuhängen.


    Wir hatten zuletzt zwei so Schlafmützen, dann war es wenigstens ausgeglichen... ^^



    Wobei ich wohl so einen 8-9 jährigen Jungen einfach mal fragen würde warum er kommt. Wenn er wirklich gerne kommt, wann wäre ich wohl auch geduldig aber wenn ich auch nur den Hauch eines Zweifels heraushören würde, dann würde ich diese Vorlage nutzen. Nicht jede Sportart ist für jeden geeignet.
    Ich hab mal einen beim Volleyball ermutigt, sich was anderes zu suchen. Der Junge ist zum segeln gegangen und war dort viel glücklicher!

  • Guten Morgen,


    ich denke jeder Trainer einer Dorfmannschaft kennt das Problem.
    Für mich sind 18 Kinder für einen Trainer zuviel, da wird es sehr schnell unübersichtlich.


    Zu dem einem besagten Spieler wird es kein "richtig" geben.


    Er bekommt die meiste Aufmerksamkeit und alle anderen logischerweise weniger. Was mir persönlich total gegen den Strich geht.
    Die Eltern miteinbeziehen kann klappen, in den meisten Fällen wirst aber Du als Verlierer vom Platz gehen.


    Ich habe immer alle mitgenommen und die Spezialfälle sind dann zu anderen Trainer gekommen.
    Die hatten nicht soviel Geduld und die Kinder spielen heute nicht mehr...


    Für den Rest meiner Mannschaft (die alle noch spielen) tut es mir aber im nachhinein leid, da ich Ihnen zu wenig Aufmerksamkeit gegeben habe.

  • Nehmen wir mal den berühmten Staffellauf. Bei 16 Kindern könnte man zum Beispiel 4 Staffeln a 4 Kindern aufstellen. Nach dem ersten Durchgang wird das Siegerteam aufgeteilt, die Kinder sind die jeweiligen Startläufer für den zweiten Durchgang. Die zweite Staffel kommt an die zweite Position usw. Somit haben verschiedene Kinder den dicken Paul in ihrer Gruppe und wenn die Startläufer gut waren, kann der Paul den Vorsprung vielleicht sogar ins Ziel retten.

    Die Idee gefällt mir.
    Wenn die Kinder älter werden würde ich aber genau anders herum aufstellen. Paul und die Verlierer als erstes und die Gewinner am Ende. Damit gibst du den anderen die Möglichkeit den Rückstand aufzuholen und gleichzeitig nimmst du den Paul aus der Schusslinie. Gerade im F/E Alter neigen die Kinder dazu dem letzten die Schuld zu geben und genau das sollte immer ein anderer ab bekommen.


    Er bekommt die meiste Aufmerksamkeit und alle anderen logischerweise weniger. Was mir persönlich total gegen den Strich geht.

    Ich machte und mache gerade erneut die Erfahrung das genau das der Fehler ist. Wer nicht mitmacht bekommt keine Aufmerksamkeit. Bei meinen Bambinis laufen 3 Kinder nur mit dem Ball durch die Gegend. Ich versuche einzig Sie aus der Übung für die anderen raus zu halten und der Rest ist Aufgabe der Eltern. Klar bei den Bambinis sind diese auch noch alle anwesend.
    Ich habe das aber auch in meiner F (heute E) so gehalten und den "Störern und Schläfern" keine extra Aufmerksamkeit geschenkt. Wenn Sie einen Start z.B. ins 1gg1 verschlafen haben war es ein einfacher Punkt für den Gegner und der Schläfer stellt sich einfach wieder an. Selbe bei Übungen usw. Die Kinder beginnen dann selbst sich gegenseitig zu helfen und ich habe die Möglichkeit mich um alle zu kümmern. Mit der Zeit wurde das Problem auch immer kleiner da mancher erkannte er bekommt nr durch mitmachen Aufmerksamkeit.



    Ich spreche hier nicht davon Kinder Ausgrenzen oder aus dem Team zu drücken. Bei mir sind alle immer noch dabei. Allerdings ist gerade bei Störern häufig auch die Aufmerksamkeit des Trainers ein Kernziel. So lange dieses Erfüllt wird werden sich die Veränderungen in Grenzen halten. Wenn die Kinder allerdings erfahren das Teilnehmen die meiste Aufmerksamkeit einbringt ist ein erster Schritt bereits erfolgt.


    Gruß
    Torsten

    "Im KiFu gillt: Nicht das Training ist die Vorbereitung auf das Spiel, sondern das Spiel ist die Fortführung des Trainings."

    - (Quelle: unbekannt)

    "Der Grund, warum wir Fußball gucken, ist keine Zahl und kein Ergebnis, sondern ein Erlebnis."

    - (Quelle: paderball.com)

  • Ich habe das aber auch in meiner F (heute E) so gehalten und den "Störern und Schläfern" keine extra Aufmerksamkeit geschenkt. Wenn Sie einen Start z.B. ins 1gg1 verschlafen haben war es ein einfacher Punkt für den Gegner und der Schläfer stellt sich einfach wieder an. Selbe bei Übungen usw. Die Kinder beginnen dann selbst sich gegenseitig zu helfen und ich habe die Möglichkeit mich um alle zu kümmern. Mit der Zeit wurde das Problem auch immer kleiner da mancher erkannte er bekommt nr durch mitmachen Aufmerksamkeit.

    so handhabe ich es auch. Das mache ich aber bei allen die nicht aufgepasst haben. Wer den Start verpennt kann sich hinten anstellen. Der muss halt auf die nächste Runde warten. Leider gibt es dann irgendwelche sensibelchen, die ständig den Start verpennen und sich dann als Opfer sehen....nach dem Motto: ich muss mich immer wieder anstellen.


    Es gibt da einfach keine goldene Patentregel.
    Ich warte jetzt erstmal noch bis nach dem Sommer ab. Dann sind alle Älter und gerade in den Sommerferien, werden viele von denen auch einfach mal etwas reifer. Vielleicht machen auch diese Kinder dann einen Sprung. Wenn sich dann auch partout keine Besserung einstellt muss ich das Gespräch mit den Eltern suchen...

    "Some people think football is a matter of life and death. I don't like that attitude. I can assure them it is much more serious than that." - Bill Shankly

  • Wenn ich eine Übung erkläre - egal wie einfach - dann gibt es immer einen Teil Kinder, der scheinbar einfach irgendetwas macht, nur nicht im entferntesten auch nur etwas ähnliches wie das, was ich gerade erklärt habe. Und dabei ist es völlig egal ob fünf andere Kinder vorher dran waren und es richtig gemacht haben und auch völlig egal ob es eine Sprachbarriere gibt oder nicht.

    Ich habe mir das soeben nochmals durchgelesen und denke mal offen und frage:


    -du bedienst eine G/F. Ist es nicht auch legitim, dass Eltern ihre Kinder zum ausprobieren in den Verein schicken?


    -worum gehts in dieser Altersgruppe...dass Trainer den Druck empfinden bis leben, hier gute Tabellenresultate zu erzielen oder sollte es diesen Druck nicht geben, so das man die Frage EINS besser verstehen kann...um sie dann - beginnend mit der eigenen Meinung - mit Leben zu füllen?