Beiträge von Mittelfeldstratege

    Ich empfinde es als eine Frechheit, wie hier von einigen pauschal die Vatertrainer verurteilt werden, nach dem Motto: Mein Sohn/Tochter ist der/die Beste, wird bevorzugt in Spielzeit, trägt die 10, ist Kapitän usw.


    Wenn hier einige (ich übrigens als Vatertrainer auch) die Meinung haben, dass das eigene Kind bei jedem Spiel dabei ist, ist das doch völlig in Ordnung.

    Zumal, wenn die Elternschaft auch dahinter steht.

    Selbstverständlich kommt auch mein Kind immer mit zum Spiel, aus den hier schon genannten Gründen (Familienzeit).


    Das bedeutet natürlich nicht, daß das Kind dann durchspielt und alle anderen wechseln müssen, das ist doch Quatsch.

    Natürlich gibt's solche Trainer aber es ist eben nicht zu pauschalisieren.


    Und ja, mein Sohn ist auch Kapitän (E alt) aber er wurde innerhalb der Mannschaft gewählt, ohne zutun von mir oder anderen.

    Habe Die Wahl nicht angekündigt sondern kurz erklärt was anliegt und dann gings los.


    Es ist auch so, daß mein junior ziemlich gut freistösse oder auch sichere 9 Meter schießen kann.

    Übt der Bengel allerdings auch täglich im Garten, vielleicht im Gegensatz zu anderen Kindern.


    Und trotzdem lasse ich ihn nicht alle Standarts schießen, meist geht es reium oder aber auch der Gefoulte Spieler darf "zur Belohnung bzw als Entschädigung" schießen.

    In "engen" Spielen (ja, Kinder erkennen das) sagen aber auch schon manche Kinder, das mein Sohn schießen soll.

    Ich überlasse das der Gruppe/Mannschaft.


    Nein, die "10" trägt er nicht, jedes Kind ist mit seiner angestammten Nummer zufrieden, meist sind es tatsächlich die eigenen lieblingszahlen geworden.

    Die 10 vergebe ich aus Prinzip nicht, kommt vielleicht in der D jugend.


    Es gibt natürlich Trainer, auf die all diese Vorurteile zutreffen. Rege mich selber am meisten über solche auf.


    ABER es geht mir gehörig auf den Geist, dass hier nach Vorurteilen pauschalisiert wird, nicht immer ist der Standartschütze oder der 10er der Trainersohn, das wollte ich damit sagen.


    Bitte immer erst den Menschen bzw die Hintergründe kennenlernen und dann erst urteilen.

    Moin coach31, moin auch an alle anderen hier 🙂,


    Erstmal danke für deinen ausführlichen Kommentar dazu.

    Ich kann meine Aussage nur noch mal unterstreichen, es ging / geht diesen besagten Unmenschen nur um verbale Attacken, Schiri sowie (meine) Kinder zu verunsichern, zum unfairen Spiel aufrufen.

    Motivierendes coachen, gerne auch mal lauter... das mache ich selber gerne und gestehe dies selbstverständlich auch jedem anderen zu!

    Das kann ich sehr wohl trennen, war bzw bin selber seit 40 Jahren aktiver Spieler, ich habe alle Typen erlebt und kann diese einordnen.

    Sicherlich bin ich sogar noch etwas emotionaler dabei, weil mein Sohn ebenfalls bei mir kickt und gerade er meistens aufgrund seiner Spielweise (dribbelt viel und gerne, schnell, viele sprints über aussen) Opfer der Attacken ist.

    Ich versuche hier, als Vatertrainer, noch bewusster, mich zurückzuhalten, innerlich kocht es aber schon hoch.

    Zum Glück gibt es überwiegend sehr nette Trainer und Gegner, gar keine Frage aber die verrückten sterben nicht aus und ich oder wir werden mit ihnen klar kommen müssen.

    Wie lange ich mir das aber noch antun werde... Ich weiß es nicht.

    Ich habe einen Schreihals nach dem Spiel mal gefragt, ob er glaubt, daß seine Kinder das toll finden, von ihm bepöbelt zu werden, wenn sie Fehler machen.

    Antwort : Die Kinder lieben mich und ich bin das größte Vorbild für sie.

    Jo x da war ich dann sprachlos ob dieser selbtwahrnehmung.

    Aber gut, vielleicht hat er sogar recht, keine Ahnung, mein Kind würde ich dort niemals in Obhut geben.

    Ein anderer mieser Brüller suchte nach dem Spiel in unserer Kabine das Gespräch mit mir, im Spiel hatte ich ihn schon mal angesprochen auf sein Verhalten.

    Den hab ich kommentarlos rausgeworfen, weil er mit glühender Kippe in unsere Kabine kam...

    Es gibt viele Nette aber auch paar kaputte idioten und die machen viel kaputt.

    Warum gehen dann nicht mehr Eltern auf die Barrikaden?

    Warum greift der Verein nicht ein?

    Warum wird das alles akzeptiert?

    Weil es sonst keiner machen möchte oder kann.

    Traurig aber wahr.

    Das schlimme ist, der Brüllarsch selber weiß überhaupt gar nicht wie dämlich, falsch und asozial er rüberkommt.

    Der glaubt tatsächlich, er ist der Größte und Beste.

    Ätzend 🤢

    Ich würde mir überlegen - wenn sowas wirklich zum Punktabzug führt - an die örtliche Presse zu gehen. Sicherlich nicht positiv für das Image des ,,Brüllaffen'' Klubs.

    Tatsächlich eine gute Idee!

    Ich will ja auch niemanden vorführen oder "anzeigen" oder bloßstellen.

    Obwohl genau das diese Typen verdient haben, denn sie machen nichts anderes Spieltag für Spieltag mit den Kindern und teils Erwachsenen.

    Altes Thema aber leider immer wiederkehrend.

    E-jugend, jetzt wieder einen Schreitrainer als Gegner gehabt, der von der ersten Sekunde an seine Kinder anschrie und regelrecht beleidigte.

    Der (sehr gute Schiri) bekam ebenfalls sein Fett weg und letztlich begann er meine Kinder zu bepöbeln.

    Ich bin immer recht ruhig und lasse viel durchgehen aber hier war der Bock endgültig fett, ich hab dem Typen meine Meinung gesagt im Spiel und mit sofortigem Abbruch gedroht.

    Zumindest meine Spieler hat er dann in Ruhe gelassen.

    So langsam hab ich die Schnauze aber wirklich voll vom Kinderfussball!

    Nicht nur dieser Trainer, auch viele andere zuvor, fordern ihre Spieler richtig zum unfairen Spiel auf. "hau ihn endlich um" ist fast noch das harmloseste..

    Und die Kids gehorchen, treten zu bis geheult wird.

    Und das ist nicht mit einmal Trikotziehen oder mal ein Bein stellen getan, nein, da kommt aus vollem Lauf die blutgrätsche, fieses nachtreten wenn zu langsam usw.

    Echt bitter.

    Ein guter Schiri greift dann zwar auch ein, aber mal ehrlich... Wie viele gute gibt es denn??Und wenn dann auch noch der Schreiarsch ein Heimspiel hat mit Heimschiri... Ist alles aus.

    Bin seit sechs Jahren dabei, Frust ist groß.

    Nächste Saison guck ich mir das noch mal an mit der klaren Vorgabe für mich, bei weiteren solchen Vorfällen den Platz zu verlassen.

    Kriegen wir halt punktabzug und der Brüllaffe freut sich, mir jedoch total egal dann.

    In diesem Sinne... Schönen Tag allen.

    "Spitzenspiel" E-jugend, Rückspiel, man kennt sich.

    Wir, größtenteils junger Jahrgang, gegen Gegner mit hauptsächlich altem Jahrgang.

    Auswärts, Schreitrainer, junger und überforderter Schiri, das volle Programm.

    In den ersten 4 Minuten 3 vorsätzliche Fouls gegen unseren "Spielmacher".

    Schiri alles top gesehen, wurde von dort an aber konsequent aus der gegnerischen Trainerschaft belabert.

    Wir gehen mit Führung in die Halbzeit.

    Zweite Hälfte Schiri nur noch gegen uns, Krönung : ein völlig irreguläres Tor für den Gegner (Ausgleich) gegeben, obwohl selbst gegnerische Eltern sagten, das Ding war niemals regulär.

    Trainer feiert richtig und schreit wieder rum.

    Letztlich Unentschieden, meine Jungs sauer und enttäuscht und zweifeln stark am Fairplay....

    .

    Den jungen schiri nehme ich mal in Schutz, der bekam volle dröhnung von außen.

    Diese Typen sind keine Seltenheit leider.

    Wissen wir alle.

    Aber während wir uns hier die Köpfe heiss reden wegen Fairplay, scheiß auf Tabellen, scheiß auf Siege, so geht das - und davon bin ich felsenfest überzeugt - dem Großteil der Kinder und Jugendtrainer am Arsch vorbei!

    Tabellen, Siege, Stars. DAS ist das Ziel und der Antrieb für sie.

    Und dann wundern sich alle über drop out von Kindern UND "normalen" Trainern.

    Moin,

    mein Sohn hat sich auf dem Schulhof das Knie dermaßen aufgeschlagen, dass es genäht werden musste.

    Die Prellung schmerzte ebenfalls ordentlich.

    Da er dann nicht lange genug Fußballpause machte, platzte die Wunde wieder auf....

    Ein Theater...

    Ab dem Zeitpunkt hatte er natürlich etwas Sorge, als er wieder los legte.

    Also besorgte ich ihm Knieschohner.

    Und zwar hab ich dafür Ellenbogenschoner für Volleyball genommen, die passten top fürs Kinderknie 🤗

    Gibts bei decathlon.

    Lassen sich gut unter Stutzen verdecken, er spielt aus Gewohnheit seit zwei Jahren nun damit.

    Kriegt ebenfalls ordentlich auf die Socken in Spielen und im Training, die Dinger sind goldwert, und sei es nur für den Kopf 😊

    Moin moin, ich kann das Gefühl bzw die Umstände, welche du, Libra, beschreibst, genau nachvollziehen.

    Bin in der gleichen Altersklasse unterwegs, habe einen sehr guten Spieler, drei gute, wovon einer leider stark Übergewicht hat und dem der Sprung nacher aufs größere Feld sicherlich Probleme bereiten wird.

    Die anderen Kinder haben Spaß am Spiel und würden wohl in die Kategorie Mitläufer passen.

    Allerdings sind da auch 2bis 3 hoffnungslose Fälle dabei, die froh sind, geradeaus laufen zu können... Ich weiß, hört sich hart an, ist aber so!

    UND ich habe bisher jedem Kind die gleiche Spielzeit gewährt.

    Und wenn das auch mal in "schweren" Spielen vielleicht nicht immer genau aufging, so wurde es im nächsten Spiel nachgeholt.

    Dadurch habe wir natürlich einige Niederlagen erlitten, die bei gewisser Sturheit meinerseits (auf die Stars setzen) sicherlich vermieden hätten werden können.

    Aber ich hab eben immer gewechselt, immer alle spielen lassen.

    Jüngst ein Hallenturnier gehabt, hätte ich meine Top Mannschaft mehr oder weniger durchspielen lassen (so wie es fast alle Gegner machten), hätten wir das Turnier ziemlich locker gewonnen.

    Da aber eben auch hier alle Spielzeit bekamen, reichte es eben "nur" zu Platz drei.

    Mir war es egal, den Kindern letztlich auch, denke ich.

    Aber von eltern hört man schon mal leichte Skepsis, warum wir es den anderen nicht mal zeigen würden usw.

    Na ja...

    Ich denke, so lange Kleinfeld noch aktuell ist, werde ich es so beibehalten, wobei ich mich bei den angesprochenen 2 bis 3 Kindern Schon frage, ob das noch den guten Spielern gegenüber gerecht ist.

    Die reißen sich den Arsch auf und kämpfen und rennen, während eben die anderen ziemlich unmotiviert über den Platz traben. Lust haben sie wohl aber eben wenig Ehrgeiz.

    Hier stoße ich nun auch definitiv an meine Grenzen.

    Bin ich jetzt ein schlechter Trainer, weil ich diese drei nicht weiterentwickelt habe?

    Ich glaube nicht, weiß aber, daß spätestens ab Eintritt D Jugend für sie schluss sein wird.

    Nun denn, es ist ein heikles Thema.

    Will man sich den Egoisten und Schreitrainern anschließen? Nein, also bleibt man als dorfmannschaft eben "unten".

    Ja? Dann spielt man oben mit um die goldene Ananas und hat wenig später keine Mannschaft mehr, weil die Mitläufer aufhören und die Guten den Verein wechseln.

    Beim letzten Turnier, wo ein Trainer dieser Kategorie Joystick und Brüllaffe den ersehnten Titel holte und dies entsprechend peinlich auf der Platte feierte, ging ich im Anschluß zu ihm hin und gratulierte ihm mit den Worten "Glückwunsch zur Weltmeisterschaft, nachher TV einschalten und alle Zeitungen kaufen, die Berichterstattung wird riesig"

    Das war dann meine innere Genugtuung 🤗

    Sorry, sollte ich vom Thema abgewichen sein 😏

    Klar, gibt für beide Seiten genug Beispiele!

    Ich habe bei mir auch seit Jahren einen Jungen, der eigentlich noch ein tiefer spielen dürfte.

    Der ist jedoch von Anfang an dabei, alle Freunde in der Mannschaft und der schlägt sich super.

    Auch sehr klein geraten aber schöne Technik und wendig.

    Ich habe ihm bzw den Eltern mal geraten, tatsächlich ein Jahrgang tiefer zu spielen, da er dort sicherlich herausragen würde und so einmal auch diese Vorteile erleben könnte.

    Aber das Kind will überhaupt nicht die Mannschaft wechseln und dann ist das auch völlig in Ordnung!

    Da wo er Spaß hat, da kickt er, das werde ich nicht zwanghaft ändern und die Eltern auch nicht.

    Kind glücklich, so soll es sein.

    Es gab in der G Jugend meines Sohnes damals ein Kind, das war absoluter Durchschnitt.

    Also, wie gesagt, G jugend... Da erkennt man vielleicht wer den Ball mag, wer Bock hat und wer sich zu bewegen vermag.

    Kurz vor Eintritt in die F-jugend meinte der damalige Trainer, das besagter durchschnittskicker unbedingt einen Jahrgang höher aufsteigen soll...

    Ich war mittlerweile als Co Trainer eingestiegen und war total dagegen.

    Dieses Kind war alles aber längst nicht so weit, einen Jahrgang zu überspringen.

    Keine Ahnung was der Trainer in ihm gesehen hat.

    Ich sprach mit den Eltern, denn mir schien, daß der Junge lieber bei seinen kumpels bleiben wollte.

    Die Eltern jedoch platzten vor stolz, von wegen ihr Sohn sei so stark, der müsse bei den Großen gefördert werden... In seinem Jahrgang sei er ja total unterfordert bla bla...

    Wahnsinn.

    Ende vom Lied : der Junge spielte wenig, ohne durchsetzungskraft, ohne kumpels und hörte schließlich nach einem Jahr auf.

    Verzweifelte Eltern.... aber es blieb bis heute dabei.


    Den Trainer gibt's auch nicht mehr, ich habe übernommen.


    Im Gegensatz dazu kurz die Geschichte meines Filius:

    Er war tatsächlich top drauf.

    Immer am kicken auf Wiese, Schule, Verein.

    Ende G und komplette F Jugend schoss er alles in Grund und Boden.

    Und dabei war und ist er nicht der größte bzw körperlich überlegene.

    Aber er ist schnell und technisch wirklich gut, schießt beidfüssig.


    Ich war natürlich gewarnt, als der Trainer unserer E bzw heute D Jugend aufmerksam wurde und fragte ob er nicht einen Jahrgang überspringen möchte.

    Auch andere Vereine meldeten sich schnell.


    Wir haben abgemacht, dass er ab und zu mal aushilft, im eigenen Verein, ein Jahrgang höher, wenn es passt und das klappte sehr gut.

    Das waren nur ein paar Spiele pro Halbjahr bzw Trainings und er machte das auch gut.

    Aber der körperliche Unterschied war und ist schon groß.

    Sicherlich hätte er sich auf Dauer wohl durchgesetzt aber er hätte meiner Meinung nach dann viel von seiner Spielfreude verloren, da eben z.b dies offensive 1:1 gegen teils zwei Jahre ältere Kinder oftmals unmöglich wird.



    Kurzum, es hat ihm gut getan und tut ihm immer noch gut, bei seinen Freunden geblieben zu sein.


    Was ich noch anfügen möchte ist, dass jetzt mittlerweile andere Kinder aus der Mannschaft aufgeholt haben.

    Zum einen körperlich, aber auch technisch.

    Zum Glück.

    Es schießen jetzt viel mehr Kinder aus meiner Mannschaft Tore und mein Kleiner hat nun gelernt, das auch das Tore vorbereiten z. B. Spaß macht 😉

    Denn, das gebe ich auch zu, er hatte schon ein Problem damit, nicht mehr der (fast) alleinige Torschütze zu sein. (9 jähriger halt 🤔)

    Er ist daran aber gewachsen und wir sind ein verschworener Haufen geworden.


    Mal sehen was die Zukunft bringt, irgendwann wird es sicherlich mal zum Wechsel kommen (müssen).


    Hoffe ich bin nicht zu sehr vom Thema abgeschweift...

    E-jugend junger Jahrgang plus 3 2010er.


    Bisher meist gegen Altjahrgänge gespielt und viel auf die Mütze bekommen.

    Finde ich gar nicht schlimm, denn wir haben uns fast immer gut verkauft dabei.

    .

    Tierisch auf den Senkel geht mir dabei aber, das sich ein Kind überhaupt nicht an Vorgaben hält.

    Dieses Kind gehört zu den körperlich stärkeren und hat eine rustikale Spielweise, technisch eher schwach.


    Vorweg : Ich rotiere, jedes Kind spielt mal jede Position.

    Besagter Junge hilft dem Team eher, wenn er defensiv, also hinten spielt.

    Zweikampfstark ist er.

    Das geht jedoch immer nur für 2 bis 3 Minuten gut, denn dann ist er nur noch vorne zu finden. Ausschließlich.


    Er hat nun dort auch zuletzt durch Gewaltschüsse seine ersten Tore erzielt und meint nun (leider auch lautstark befeuert von seinen Eltern) der Starstürmer zu sein und sich nicht mehr an Anweisungen halten zu müssen.


    Für die Mannschaft wäre es klar wertvoller, c wenn er seine Fähigkeiten hinten auslebt, bessere Offensive habe ich genug.

    Diese helfen übrigens klaglos hinten aus.



    .

    Kann gar nicht sagen, wie oft ich betreffenden Jungen schon die Geschichte erklärt habe, immer und immer wieder.

    So langsam nervt es nur noch und bringt auch Unruhe in die Mannschaft, nicht zuletzt, weil sich immer ein anderer dafür hinten aufhalten muss, der eigentlich gerade weiter vorne eingeteilt war.


    Habe auch die Eltern schon angesprochen, das sie mal zu Hause ihm das verklickern aber die sind so begeistert von der Spielweise und der paar Tore ihres Filius, dass die gar nicht daran denken, ihn hinten zu sehen.

    Haben mir übrigens auch klar gesagt, dass sie vom rotieren nichts halten.....

    .

    Tja, nun ärgere ich mich also jeden Spieltag, ich will das Kind auch nicht vergraulen, da wir ein kleiner Dorfverein sind und jedes Kind brauchen.


    Trotzdem denke ich, daß ich ihn künftig öfter vom Platz hole und ihn auch mal länger draußen lasse.

    Irgendwie sehr schade, da er defensiv tatsächlich sehr helfen würde aber es bringt eben nichts, da er nur vorne rumtobt.

    Moin,

    das finde ich sehr interessant, was du da schreibst.

    Ich selber habe keine Erfahrung mit einem NLZ, daher kann ich auch überhaupt keinen Vergleich anstellen.

    Aber ich kann mir vorstellen, daß die von dir geschilderte Ausbildung nicht in jedem NLZ so durchgeführt wird sondern eben mehr Wert auf Spielzüge und Zusammenspiel gelegt wird.

    .

    Vielleicht äußern sich hier noch dankenswerterweise einige Experten zu der Geschichte, wäre sicherlich sehr interessant!

    Die letzten beiden Einträge hier bestätigen dann ja wohl doch wieder die These, dass der Dribbler, der sich was zutraut und das 1 gegen 1 sucht, später sehr wahrscheinlich durchsetzungsfähiger und somit wertvoller für seine Mannschaft sein kann als der gedrillte Passspieler.

    .

    Wenn jetzt noch die Eltern mit ihrem Geschrei vom Spielfeldrand aufhören würden ("spiel doch endlich ab"),

    dann können sich unsere F-linge in ruhe entwickeln ;)

    Ja, funino machen wir auch.

    Da kriegt man tatsächlich alle unter einen Hut. Das gefällt mir sehr gut.

    Ansonsten bin ich deiner Meinung, ich frage den dribbler auch nach anderen Lösungen im Anschluss und ermutige den Passspieler zum Dribbling.

    .

    Ich denke, das ist ein Prozess, der die Kinder noch lange begleitet.

    Letztlich steht allein der Spaß am Fußball für die Kids an erster Stelle, das ist klar.

    Bisher gab es auch keine Probleme oder Beschwerden aber man macht sich halt immer so seine Gedanken ob das alles in die richtige Richtung läuft.

    Die etwas besseren Kinder möchte man fördern, die schwächeren an die anderen heranführen.

    Gerade in einem kleinen Dorfverein nicht immer einfach.

    Ja, der Trainingsfokus ist mir bekannt in der F.

    Und sicher ist der oben beschriebene Spieler (Passmaschine) eher selten in der F anzutreffen.

    Aber es gibt sie nun mal und deshalb meine Frage, wie mit den einzelnen Typen umgehen bzw welcher Typ wird es später schwerer oder auch einfacher haben, seine Defizite aufzuarbeiten?

    .

    Ich las mal davon, daß die Dribbler "aussterben" und eben nur noch die Passmaschinen ausgebildet werden.

    Eben diese Dribbler, die auch mal unverhoffte Dinge tun und so Spiele entscheiden können, sind Mangelware geworden.

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    Das Passspiel lässt sich dem Dribbler später immer noch beibringen,

    dem anderen jedoch später das Dribbling beizubringen, das soll erheblich schwieriger sein, wenn dies nicht von Anfang an gemacht wurde.

    Immer wieder aktuell das Thema,

    bei einem Turnier wieder gesehen :

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    Eine Mannschaft hatte die "Passmaschine", dieses Kind fiel durch hohe Ballsicherheit auf und lenkte das Spiel seiner Mannschaft mit erstaunlicher Übersicht.

    Viele seiner Pässe fanden den stürmer und es wurde immer gefährlich vorne.

    Seine Schwierigkeiten hatte der Spieler im Dribbling, so er es denn mal suchte (eher selten) und in der Schnelligkeit.

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    Der "Dribbler" war sehr auffällig in seinen Aktionen, bestach durch gute Technik, Schnelligkeit, nahm es wieder und wieder mit zwei bis drei Gegnern gleichzeitig auf und war zudem sehr torgefährlich und Abschlussstark.

    Seine Schwierigkeiten hatte der Spieler teilweise in der Übersicht, manchmal fehlte einfach der letzte (bessere) Pass auf den Mitspieler (Egoismus?)

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    Um es komplett zu machen, gibt es auch noch den Typ "Tormaschine".

    Dieser Spieler steht tatsächlich vor dem gegnerischen Tor rum, beteiligt sich wenig bis gar nicht an der abwehrarbeit, ist lauffaul.

    Er wartete auf den Pass oder auf den Abstauber, seine Chancen nutzte er dafür nahezu 100 Prozentig.

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    Nun spreche ich hier vom alten Jahrgang F Jugend,

    Wie sind nun diese Spielertypen zu trainieren?

    Ich denke, dass ich dem Dribbler eher das pPassspiel beibringen kann als der Passmaschine das dribbeln.

    Den faulen stürmer kann ich wohl zum kämpfen und laufen bewegen, aber wie schaffe ich das alles, ohne dass sie jeweils ihre eigentliche Stärke verlieren bzw sich dort nicht weiterentwickeln?

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    Ich meine, dass das Passspiel eh erst ab E jugend aufwärts richtig trainiert werden sollte aber ich habe schon einige F Mannschaften gesehen, die sich passend über das ganze Feld bewegten.

    Ist das nun erstrebenswert?

    Mir fehlte da bei aller Schönheit des Spiels einfach auch der Dribbler, der für spektakuläre Aktionen sorgt und so auch Spiele allein entscheiden kann.

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    Ich für meinen Teil würde in diesem Alter wohl den Dribbler bevorzugen bzw bin über jeden dribbler in meinem Team froh.

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    Geht euch das ähnlich?

    Habt ihr Erfahrungen, Tipps, wie man mit den einzelnen Spielertypen umgeht?

    Gruß erstmal.

    Und ich dachte immer, dass im Kinderfussball Tabellen, Tordifferenzen, Auszeichnung bester Spieler usw nichts zu suchen haben!??!?

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    Und nun wird das in der Halle plötzlich wieder hochgejubelt?

    Das verstehe wer will, ich nicht!

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    Gerade aktuell wieder erlebt : Hallenturnier mit zwei Gruppen.

    Finalrunde mit Platzierungsspielen und Halbfinals und Finale.

    Sämtliche Ergebnisse jederzeit über Bildschirm abrufbar und online anzusehen.

    Dauerhafte Mikrofonbeschallung durch den Veranstalter, wahnsinnige Eltern geifernd und schreiend direkt am Spielfeld (die betreffende Halle machte das möglich).

    Je mehr es dem Ende zuging, desto härter und unfairer wurde die Spielweise, angestachelt von wilden Trainern und Eltern., viele weinende Kinder waren die Folge.

    Am Ende natürlich große Siegerehrung, vom letzten bis zum ersten...

    Wofür??, Für die goldene Ananas.

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    Nein danke, da lobe ich mir die fair play Liga im Freien.

    Das aktuelle Beispiel lässt mich wieder ganz stark zweifeln an meiner Trainer Tätigkeit.

    .

    Also das mit der übertriebenen Härte im Spiel habe ich auch schon mehrfach bei meiner Mannschaft leidlich erfahren müssen.


    Genauer gesagt, es sind immer diejenigen, die die Zweikämpfe suchen, das 1:1 suchen, es oftmals auch mit drei Gegenspielern im Dribbling aufnehmen, die dann gnadenlos auf die Socken kriegen.
    Klar, es sind oft die unbeholfenen abwehraktionen der Gegenspieler aber oft genug sind auch gezielte Grätschen dabei, wo leider nicht immer der Ball getroffen wird, oder auch der klassische Tritt gegen das Schienbein /knie, was eben nicht immer nur "dummer Zufall" ist.


    Bei meinen Kids untersage ich grundsätzlich das Grätschen z.B, auch hab ich eigentlich keinen echten "Treter" dabei. Zum Glück.
    Und trotzdem ärgert mich das aggressive Einsteigen der Gegner immer wieder, zumal: F-jugend!!!!
    Wird es später (E) besser, auch durch Schiri zum Beispiel?

    Ich würde mit "ja" antworten.
    Das setzt allerdings voraus, dass ich meine Spieler auch kenne und richtig einschätzen kann!
    Ich kann schon von meinem Besten verlangen, dass er z.B. versucht, noch mal gegen Ende des Spiels ein offensivdribbling anzusetzen mit Chance auf Torabschluss oder Vorlage.
    Das verlange ich aber natürlich nicht von meinem schüchternen Paule.
    Ich setze Erwartungen also in die (mir bekannten) Stärken eines jeden Kindes.
    WICHTIG: Wenn jetzt beispielsweise dies Dribbling nicht von Erfolg gekrönt ist, wird natürlich trotzdem gelobt und der Mut dafür gelobt!
    Niemals mecker ich, wenn Sachen in die Hose gehen.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Kinder dadurch gestärkt werden in Ihrem Selbstvertrauen, wenn ich ihnen etwas zutraue.
    Mein Messi, sowie auch mein schüchterner Paule!