Kinder fördertraining

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  • Ich habe mal ein Angebot hier aus unserer Umgebung rausgesucht. Es handelt sich dabei um die Fussballschule von Hannover 96, die ein Individualtraining durchführt. 8 Wochen lang, ein Mal die Woche á 75 = 199 Euro. Macht ca. 25 Euro pro Trainingseinheit.

  • Es soll dazu dienen ,Kindern die Möglichkeit zu geben mehr fussball spielen zu lernen, egal ob vereinsspieler oder nicht, jedes Kind kann mitmachen.
    Es gibt Kinder die wollen mehr spielen aber die Möglichkeit nicht haben.
    Wir bieten dann ein Förderprogramm wo sie..
    1- Fussballerisch sich entwickeln mit spezielle Trainingseinheinheiten
    2- Spaß haben und neue Freundschaften kennenlernen können
    3- ihre Freizeit voll mit ihr Hobby füllen können


    Das ganze wird im Region Schwaben stattfjnden

  • die sind aber auch extrem teuer.
    Für die Teilnahme an ihrem Funino Turnier zahlt man 100€. und ein Funino Team besteht aus gerade mal 3-4 Spielern

    https://www.hannover96.de/aktu…hr-kicken-im-stadion.html


    Ich nehme mal an du meinst das hier. Einersets isses ja cool dass sowas angeboten wird, und allein schon um den kids dieses ambiente zu ermöglichen wärs mir die 100 euro wert. genau dieses ambiente lassen sie sich aber eben auch bezalhen, und da kommen wir zu der frage ob ich als proficlub auch aus marketinggesichtspunkten sowas nicht günstiger ermöglichen kann. allein schon deshalb da 96 später ja einer der hauptnutznießer einer (eben auch durch inititaiven wie funino) verbesserten basisausbildung sein wird. wäre natürlich was anderes wenn das stadion kein vereinseigentum ist und extra gemietet werden müsste, was ich aber in dem fall nicht sicher weiß...


    @Libra
    Einzeltrainings, so zumindest mein Eindruck, sind in letzter zeit der "letzte schrei" im bereich privater fußballschulen, und gleichzeitig auch so der einzige punkt bei dem ich allenthalben auch schon mal leichte anflüge von kritik an diesen ansonsten unter dem deckmantel ''jugendförderung'' operierenden unternehmen vernommen habe.
    Ich bin was Einzeltrainings angeht ( hab da aber selber wirlich nur rudimentäre erfahrungen) zwiegespalten. jetzt mal losgelöst von der frage der anfallenden kosten, bin ich am zweifeln ob die wirklich bei kindern zielführend sind. auf der einen seite erscheint es ja durchaus logisch, stichwort individuelle förderung, hohe wiederholungszahlen etc-
    andererseits sprechen wir bei der modernen trainngslehre ja eher von einer hinwendung zu spielformen und einem differentielleren lernansatz. entweder fehlt mir da jetzt die phantasie oder auch einfach die erfahrung, aber wie ist das mit einem einzeltraining in einklang zu bringen.
    kann mich da jemand aufklären?

  • Ich habe mal ein Angebot hier aus unserer Umgebung rausgesucht. Es handelt sich dabei um die Fussballschule von Hannover 96, die ein Individualtraining durchführt. 8 Wochen lang, ein Mal die Woche á 75 = 199 Euro. Macht ca. 25 Euro pro Trainingseinheit.

    Um Himmels Willen.
    Als Einsteiger 25 € pro Einheit in der Gruppe ...


    Also da wünsche ich dir wirklich viel Glück.
    Du scheinst aus meiner Sicht das ganze relativ Blauäugig anzugehen.
    Der Markt ist hart umkämpft, die Qualität (zumindest hier in Bayern) steigt rasand an.


    Über 10 € pro Stunde und Teilnehmer, bei maximal 12 Teilnehmern pro Kurs wirst du niemals bekommen.
    Und passt die Qualität nicht bist du schnell alleine am Platz. Das ganze ist wesentlich schwieriger als man sich es vorstellen mag!


    Grüße
    Björn

    „Erfolg ist ein Geschenk – eingepackt in harte Arbeit." (Ernst Ferstl)

  • Die Fußballschulen der Profivereine können sich diese Preise erlauben, weil sie ganz einfach bezahlt werden. Angebot und Nachfrage.
    Leider bezahlen viele Eltern die Preise, weil sie sich dadurch eine "Entdeckung" ihres Kindes erhoffen. Ich hatte schon mehrfach Gespräche mit Eltern, die mir allen ernstes erklären wollten, dass ihre Kinder den Sprung in ein NLZ so schaffen könnten.
    In der Tat gibt es wohl einzelne Vereine, bei denen besonders auffällige Kids mal zu einem Probetraining in der jeweiligen Jahrgangsmeisterschaft eingeladen werden, aber das sind dann keine Spieler, die vorher nicht aufgefallen sind.
    Als Ferienbeschäftigung finde ich die Camps ok, allerdings habe ich nicht die Erfahrung gemacht, dass die Kids viel gelernt haben. Nette sportliche Betätigung ja, erkennbare Leistungssprünge nein.
    Bei den kostenpflichtigen Zusatztrainings bin ich geteilter Meinung. Ein Anbieter in der Nähe kümmert sich vor allem um die Koordination. Hier macht auch Einzeltrainung durchaus Sinn. Die Ergebnisse dieses Anbieters können sich sehen lassen.
    Bei anderen Anbietern kann ich das nicht erkennen. 08/15 Training, wenig qualifizierte Trainer, aber nur wenige Eltern blicken das. Ohnehin sind es häufig die Eltern, die ihre Kids zu diesen Zusatztrainings schleifen, weil sie sich dadurch die große Karriere erhoffen.
    So sieht es jedenfalls in meiner Region aus.

  • Du hast da wohl was falsch verstanden. Ich melde meinen Jungen da sicher nicht an. Ich sagte ja bereits in einem anderen Beitrag, dass ich das ganze kritisch sehe und Preis/Nutzen nicht gut finde. Wollte nur mal ein Beispiel aufführen.

  • Da magst du sicherlich recht haben was die Erwartungen einiger Eltern angeht, fairerweise muss man dazu sagen dass ein Proficlub dass auch nicht vollständig vermeiden kann, zumindest wüsste ich nicht wie.


    Viel fragwürdiger finde ich da eben auch private Anbieter die weder ein sportliches Konzept, insbesondere (sicherlich auch aus wirtschaftlichen Zwängen heraus) keinerlei sinnvolle Trainingsgruppenstruktur hinsichtlich jahrgängen oder entsprechendem leistungsniveau vorweisen können, aber wie die größten Marktschreier auftreten und was von ''wir bringen euch ganz groß raus'' faseln. natürlich kein ganz schlechtes verkaufsargument, ahnungslose und gleichzeitig überehrgeizige eltern lassen sich dann halt ganz gern blenden. ich will da ja bei gott nicht alle über einen kamm scheren(dass es auch hier verantwortungbewusste und gute vertreter gibt steht denke ich außer frage), aber wenn man sich mal die angebote einiger dieser ''schulen'' bzw. die art ihrer kommunikation anschaut, dann fallen einem immer wieder die gleichen oder ähnliche formulierungen, argumente oder herangehensweisen auf. und aus meiner eigenen erfahrung kann ich zumindest von einem fall
    sagen dass ich ähnliche eindrücke gewonnen hab (wohlgemerkt als trainer nicht als zahlender kunde).

  • Hallo zlatanzied..
    Es ist so daß ich in der Umgebung also in Augsburg schon ne Menge Bekanntschaften habe, sei es Trainer oder Vereine ( bin für die Verhältnisse kein unbekannter )
    Also wenn ich so eine Förderprogramm in Angriff nehme, und es an die Öffentlichkeit leite, glaube ich schon daß auf ein Schlag 10-15 Kinder sich melden.
    Das macht mir ja Mut, als Neueinsteiger wäre es natürlich sehr schwer und ich täte es mir 2x überlegen.
    Nur bin ich mir nicht Sicher,wie ich genau in das ganze einsteigen soll.
    Ob gleich mit Trainingscamp über die Ferientage oder 1x die Woche Fördertraining

  • Also hier gibts Fußballschulen an jeder Ecke und immer steht ein ehemaliger Profi mit seinem Namen davor oder dahinter. Aber ok.
    Dann beantworte mir bitte folgende Anfrage (fiktiv, bitte keine Rückschlüsse auf meine Kinder!!!)



    1. Ich habe eine sechsjährige Tochter, die Torwart werden möchte.
    Was kostet ein Zusatztraining bei Ihnen und wann findet dies statt? Mit wievielen Teilnehmern wird das Training stattfinden? Faiererweise teile ich Ihnen mit, dass mein Kind Aspergersyndrom hat.



    2. Für meinen Achtjährigen suche ich für die zweite Osterferienhälfte ein Camp. Bitte beachten Sie bei der Mittagsverpflegung, dass er eine Laktoseintoleranz hat. Für gelegentlich auftretenden epileptischen Anfälle geben wir dem Kind das Notfallmedikament mit.



    Bitte senden Sie mir Ihre AGBs und Ihr Trainingskonzept zu.



    Ich übertreibe jetzt mal absichtlich aber wenn ich Kunde bin, dann habe ich auch Ansprüche.
    Ich würde dir raten, in einem entsprechenden Unternehmen zu hospitieren. Oder dir mal die AGBs der anderen Schulen durchzulesen.
    Bei uns ziehen die Schulen der Profivereine wohl schon den Großteil der Kunden ab. Zumal diese jetzt auch bei Kooperationsvereinen tingeln. (Siehe Real Madrid)

  • Solange Du keine Angestellten Knowhow-Träger hast, sondern nur büro- ubd organisationsgehilfen etc. Könntest du ohne Gewerbeanmeldung auf freiberuflicher Basis arbeiten. So wie Rechtsanwälte oder Steuerberater oder Unternehmensberater. Ob Du als Berater und Coach im Business oder im Fussball unterwegs bist, sehe ich nicht als Unterschied. Der Unterschied ist letztlich wohl nur die Firmierung und die Ersparnis der Gewerbeanmeldung. :-)
    Natürlich musst du dann auch Buch führen und ordentlich versteuern, aber zumindest keine doppelte Buchführung, sondern nur einfache. Eventuell fällst du noch unter Kleinunternehmer und kannst auf den Mehrwertsteuer-Ausweis verzichten. Ask your Finanzamt oder einen Existenzgründungsberater! :-)

  • Ich kenn das Ganze aber aus eigener Erfahrung eher zu den Preisen wie von libra beschrieben, wohlgemerkt für kleingruppentraining nicht einzeltraining.


    Da du ja die Qualität als ''Aussiebkriterium' ansprichst, da stellt sich mir die Frage wer diese Qualität denn bewertet.Ich nehme mal an die Elternschaft die jetzt in den meisten Fällen auch nicht durch die Bank über langjärige Erfahrung im Kinderfußball verfügt...

  • Hier mal ein Wettbewerber: http://www.all4you-fussballschule.de/


    Den Bundesligaclub haben wir auch: http://www.fcaugsburg.de/cms/website.php?sid=2ee0dbcda20b75254439265f80c80ae5&id=/index/nachwuchs/ferienfussballschule.htm



    Und eine sehr gute Fußballschulen gibt es auch :-) (http://www.fussballferien.de/neufbs/stuetzpunkte_karte.php)


    Ich vermisse in den Beiträgen sowohl das unternehmerische als auch das fußballspezifische Konzept. Sorry - vielleicht funktioniert es trotzdem. Kannst ja mal die 10-15 Eltern der Kinder fragen, wie viel sie bereit wären zu zahlen.


    Übrigens müssen auch Vereine ihre Einnahmen und Ausgaben dem Finanzamt gegenüber offen legen - und ja, da gehört auch der Kuchenverkauf für die Mannschaftskasse dazu und erst Recht ein Fußballferiencamp gegen Bezahlung.

  • hat er eigentlich schon geschrieben , dass er Geld nehmen möchte ?
    Die Begriffe "Kunden" und " Gewerbe" deuten darauf hin , aber in es darum geht Gewinn zu machen und wenn ja , für wen, könnte ich nicht rauslesen (oder habe es überlesen)

  • Da ich mit vielen weiteren Kollegen selber seit Jahren ein Fußballcamp über fünf Tage mit 100 Kindern durchführe, kann ich mich nur dem Rat mit dem Finanzamt und einem Steuerberater anschließend. Da gibt es Fallen in die man tappen kann, ohne dass man dies bewusst wollte.
    Wenn ich bedenke dasunser Camp auf der Idee einer Solidargemeinschaft fußt ( was sich insbesondere durch den geringen Beitrag äußert ) und sich selbst dann noch einige Eltern über Kleinigkeiten beschwere ( hinterrücks ) solltest du bei einem kommerziellen Camp das Angebot sprich die Leistung vorher klar deffinieren und kommunizieren

  • hat er eigentlich schon geschrieben , dass er Geld nehmen möchte ?
    Die Begriffe "Kunden" und " Gewerbe" deuten darauf hin , aber in es darum geht Gewinn zu machen und wenn ja , für wen, könnte ich nicht rauslesen (oder habe es überlesen)

    Ein Gewerbe MUSS meines Wissens eine Gewinnerzielungsabsicht haben... Sonst fällt das unter Liebhaberei. Ein Steuerberater wird das sicher ausführlich erklären können


  • Zunächst einmal kannst du es als selbständigen Nebenerwerb laufen lassen, wenn du berufstätig bist. Da brauchst du keine Gewerbeanmeldung und bist auch nicht umsatzsteuerpflichtig. Du darf wöchentlich im Schnitt nicht mehr als 15 Stunden damit verbringen, darfst nicht weisungsgebunden sein (Scheinselbständigkeit) und mußt das O.K. von deinem Arbeitgeber haben. Ferner darfst du jährlich derzeit nicht mehr als 17.500 Euro erzielen. Es genügt ein einfaches Kassenbuch, in der alle Einnahmen und Ausgaben aufgeführt und mit entsprechenden Belegen nachgewiesen werden können. Bei deiner Einkommensteuer-Erklärung sind dann ein paar Felder mehr auszufüllen. Soviel mal grob zum Organisatorischen.


    Für die Gründung solltest du dir überlegen, welchen Schwerpunkt du betreiben möchtest. Willst du ein Fussballcamp, dann hat es in erster Linie einen Eventcharakter, denn in ein paar Tagen kannst du nicht viel an Fussballentwicklung machen. Die Kinder sind irgendwann auch müde. So auch du und deine Kollegen. Allerdings gibts beim Camp eine Reihe weiterer Aufgaben. Denn hier erwarten die Eltern und Kinder eine Rundumbetreuung und Fussballartikel, damit es ihrer Wertanmutung entspricht.


    Wer aber glaubt, dass dies den Eltern nicht mehrere Hundert Euro wert ist, nur weil man im Verein einen Bruchteil an Mitgliedsbeitrag zahlt, der irrt sich gewaltig. Denn im Verein wird sich meist kaum um den Nachwuchsbereich gekümmert, während man die Kinder und ihre Eltern wie Kunden behandelt, die ja bekanntlich Könige sind.


    Wenn du dich für eine ergänzende Ausbildung für Jungen und Mädchen entscheidest, denen der Fussball im Verein nicht reicht, dann hat deine Fussballschule vermutlich fast keinen Eventcharakter, sondern stelle als Angebot eine Ausbildungsstätte dar, bei der es fast ausschließlich um die Verbesserung der fussballerischen Fähigkeiten geht.


    Beides miteinander zu vermischen, also Feriencamps und Fussballschule als Dauereinrichtung würde ich dir nicht empfehlen. Gerade bei den Camps wird es wohl nicht beim selbständigen Nebenerwerb bleiben. Entweder man macht es da ganz oder gar nicht. Wie @Zodiak schon sagte, schießen die wie Pilze aus dem Boden. Aber die meisten haben kein tragfähiges Konzept und verschwinden auch wieder.


    Die Fussballschule für Interessierte kannst du selbst ein wenig steuern. Dazu passt dann auch eine regionale Ausrichtung. Hierfür brauchst du zunächst auch nur einen Kooperationsverein, dem du z.B. ein paar Sonderkonditionen gönnst. Hierfür braucht es dann auch eine gute Mund-zu-Mund-Propaganda, weiß du hierbei ein begrenztes Gebiet hast, indem du mit deinem fussballerischen Wissen in Konkurrenz zu den Vereinen stehst.


    Als Vorlaufzeit brauchst du ca. 6 Monate. Je nach Wunsch solltest du vorher den Kontakt zu den Leitern entsprechender Fussballschulen (aus anderen Gebieten) suchen, um deine Fragen, die manchmal erst während des Gesprächs kommen, Antworten zu bekommen.


    Ich hoffe, ich konnte deine Fragen hinreichend beantworten. Ansonsten gehts auch per P.N.:

  • Das Thema gab es hier schon einmal: Fussballschule mit einem sehr guten Beitrag von TRST


    Wer sich über das Gründen Gedanken macht, dem kann ich die kostenlose Onlinekurse von gruenden-live.de (ganz unten auf der Seite) zum Einstieg empfehlen.



    Das Finanzamt klärt mit dir, ob du Freiberufler oder Gewerbetreibender bist - für mich ist das nicht so eindeutig, wie die anderen schreiben, weil ich nicht genau weiß, was du z.B. mit den Satz "von mir bekommt jedes Kind ein Trikot,was das Kind im Training anhaben muss" meinst. Verkaufst du das denen oder verschenkst du das? Gibt es auch noch eine Trinkflasche usw.? Das Finanzamt hilft dir da weiter.