Obwohl ich gegen deine These bin kann ich aus persönlicher Erfahrung sagen, dass einen das draußen hocken nachhaltig verfolgen kann. Sowas habe ich nämlich selbst erlebt.
In der E2 (!), beim Stand von 4:2 in einem nicht entscheidenden Spiel musste ich 45 Minuten lang draußen hocken. Als ich in der 40. Minute dann mal vorsichtig nachgefragt habe sagte mein damaliger Trainer zu mir und einem anderen: "Nein ihr kommt nicht mehr rein, ich will den Sieg nicht gefährden"
Der hatte gesessen. Und ich hatte Glück: Mein Vater (guter Bekannter des Trainers und Vorstandsmitglied
, soooo schlecht war ich aber nicht) war bei JEDEM meiner Spiele anwesend außer bei besagtem Match aber das war hart. Unnötig zu erwähnen dass ich sonst oft gespielt habe. Aber das ist das Problem. Mauscheleien und Vetternwirtschaft aber an ALLERERSTER STELLE ist das Gewinnen, koste es was es wolle solange man seinen Kumpels nicht auf den Schlips tritt.
Ich glaube ich würde mich beschweren wenn mein Sohn später bevorzugt wird oder schlecht ausgebildet wird. Und als Trainer: Erst Recht den Kampf gegen Windmühlen antreten denn es tut mir weh die anderen Mannschaften zu sehen in denen immer die Besten spielen. Selbst gegen meine Trainerteamkollegen fühle ich mich manchmal wie der Anwalt der (fußballerisch) Armen was sich durch die eigene Erfahrung wahrscheinlich gefestigt hat.
Und wer mich kennt weiß wie sehr ich verlieren hasse, aber Fairness ist mir einfach wichtig
