Beiträge von Revilo

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    18-20 Spieler ist ein Erfahrungswert der letzten Jahre in Leistungsmannschaften der C-Jugend.


    3-4 Mal die Woche Training, Spiel am Wochenende, Fördermaßnahmen Stützpunkt und Landesauswahl; vieles davon auf Kunstrasen.


    Dazu dann das ungleichmäßige Längenwachstum der Pubertät.


    Selbst bei optimaler Belastungssteuerung sind da Verletzungen sehr wahrscheinlich und gerade die im Kontext Wachstum sind auch meistens langwierig.


    Ich hatte daher schon Spielzeiten, wo 18 Spieler über lange Zeit zu wenig waren.


    Wichtig ist nur, dass jeder Spieler eine realistische Chance auf einen Einsatz hat und nicht nur den Kader füllt.


    Wir nutzen daher auch einen Schlüssel wie st_84 in dem jedem Mannschaftsteil eine Anzahl an Spielern zugeordnet wird.


    Denn dann ist selbst im unwahrscheinlichen Fall, alle Spieler an Board zu haben, gewährleistet, dass jeder ans Spielen kommt und es ist für die Kids transparenter.


    Wir stellen es auch jedem Spieler der keine realistische Chance auf einen Einsatz am Wochenende hat (zb kurz nach einer Verletzung) frei, ob er dennoch zum Spiel kommen möchte, oder ob er das Wochenende lieber anders verbringen möchte.

    Wir haben mal Trikots zum Beflocken gegeben. Der Typ war anscheinend nicht die hellste Kerze auf der Torte, denn anstelle der 16 gab es eine 91 und die 18 war die 81. Da braucht man erstmal einen Moment um den Fehler nachvollziehen zu können.


    Da die 1 des TW-Trikots falschherum war, war es aber eindeutig: Folie falschherum aufgelegt

    Ich bin ein bisschen enttäuscht, das keiner beim TW-Trikot die entscheidende Frage stellt :huh:

    Erste Saison in einer Spaß-Hobbytruppe, in der die 3. HZ doch sehr im Vordergrund stand.


    Erste Sitzung (natürlich mit etwas Umdrehung) in der alle Dinge besprochen wurden.


    Der Typ, der die Truppe federführend gemanaged hat erzählt, dass es einen Sponsorenpool gibt über den dann im Laufe der Zeit viele Ausgaben wie Mannschaftsfahrt mitfinanziert werden würden. Daher würde es ihn freuen, wenn möglichst viele aktive in dem EIntreten würden.


    Neuer Typ steht allen ernstes auf und sagt so sinngemäß: "Total doofe Idee in einen Pool zu treten, das ist total unhygienisch und außerdem auch fies, dass Sponsoren einen eigenen Pool am Platz hätten" Wir konnten nicht mehr=O:D

    Wir haben mal Trikots zum Beflocken gegeben. Der Typ war anscheinend nicht die hellste Kerze auf der Torte, denn anstelle der 16 gab es eine 91 und die 18 war die 81. Da braucht man erstmal einen Moment um den Fehler nachvollziehen zu können.


    Da die 1 des TW-Trikots falschherum war, war es aber eindeutig: Folie falschherum aufgelegt

    Hallo Charles De Goal , habe gerade den alten Thread noch einmal gelesen und mich würde wirklich brennend interessieren, wie die ganze Sache ausgegangen ist.


    Wir hatten einen ähnlichen Fall und haben das dann so gelöst, dass ein Spielervater -Anwalt einer renommierten Anwaltskanzlei- einen wirklich gepfefferten Brief an den gegnerischen Verein und Trainer geschickt hat.

    Ich wollte mich eigentlich während der aktuellen Situation nicht mehr großartig beteiligen, da ich wirklich genervt und innerlich leer bin, aber eine Anekdote muss ich einfach loswerden:


    Sichtungstraining (es gab mehrere) für U15 in der Zweithöchsten Liga. Ein Spieler der U13 kommt nach langer Verletzung wieder einigermaßen fit zurück. Ist in 5 Monaten Pause wirklich einen halben Meter auf 1,90 gewachsen, da die Pubertät voll zugeschlagen hat. Der Junge, noch nie ein guter Fussballer sondern eher Typ Leichtathlet, hat massivste Probleme im Bereich der Koordination, fällt über die eigenen Füße, tritt in den Rasen etc und verkrampft total.


    Bei der Kaderbekanntgabe wird mit ihm im Beisein seiner Eltern besprochen, dass wir uns über seine Genesung nach der schweren Verletzung sehr freuen, wir aber der Meinung wären er solle erstmal ohne Druck in der wirklich guten C2 zunächst wieder Fuß fassen und Freude entwickeln, da die Pause plus die koordinative Schwäche durch das immense Wachstum eine unglückliche Verkettung wären.


    Eltern und er sehen das auch so, freuen sich über die Aussicht im darauffolgenden Jahr als Altjahrgang eine wichtige Rolle spielen zu können und sind mit der Entscheidung absolut zufrieden.


    Einige Monate später sickert durch, dass hinter der vorgehaltenden Hand lanciert wurde wir würden den Jungen nicht wollen da er zu groß sei und ich eh neidisch auf die Größe wäre (btw. ich bin 1,86).:wacko:


    Da guckt man erstmal ziemlich blöd.

    Und ich bleibe dabei: Automatisches Greifen gehört dazu, da es häufig ein Reflex ist. Lehnt sich jemand in mich rein, greife ich ihn oder brauche meine Arme um die Balance zu halten.


    Wenn das automatisch als strafbares Vergehen gehandhabt werden soll, dann haben Stürmer recht schnell nicht mehr die Intuition den Abschluss zu suchen sondern nur noch das Foulspiel zu ziehen.

    Dann ist es Aufgabe des Schiedsrichter/VAR das Klammern als ursächlich zu erkennen und auf Foulspiel zu entscheiden.

    Du hingegen willst jegliches Klammern /Festhalten als Foulspiel.


    Lass mal etwas fallen und versuch nicht danach zu greifen. Wird nicht gelingen, da die Bewegung intuitiv als Reflex geschieht. Analog dazu greifst du auch nach einem Gegenspieler wenn gerempelt wird.

    Stell dich hinter einen Gegenspieler der den Ball abschirmt und sich in dich reindrückt...du wirst auch ihn instinktiv greifen.

    Das sind die Situationen die nach deiner Definition zu einem Foulspiel führen sollen/werden.


    Noch einmal: Klares Greifen, das den Gegenspieler in seiner Aktion behindert ist Foulspiel, aber nicht jedes Greifen behindert automatisch und ist somit strafwürdig.


    Nachtrag: Dann argumentiere ich, dass sich nur noch "Schlitzohre" durchsetzen werden, die gar nicht mehr den Abschluss als Ziel haben, sondern das Foulspiel zu ziehen

    P.S.: was hat das Benutzen der Arme zum Beschleunigen mit dem Festhalten des Gegenspielers zu tun?

    Dass das automatisch geschieht und ein Unterbinden zu zu völlig atypischen Bewegungsmustern führen würde. Man nehme alleine das Beispiel der Spieler, die im eigenen Strafraum mit hinter dem Körper verschränkten Armen die Hereingabe verteidigen, damit sie keinen Strafstoß riskieren. Fußball ist ein Kontaktsport und Kontakt gehört de facto dazu.