Gruppen- und individualtaktische Inhalte bei steigenden Intensitäten, Fußball-Training

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  • Ich hab halt leider kaum Ahnung von Fußballtaktik


    Steini


    Ein normaler Pauker stellt Themen, für die seine Schüler ausreichende Kenntnisse besitzen. Wenn es z.B. im Sport-LK üblich ist, sich mit dem Thema Fussballtaktik und im Speziellen mit Individualtaktik und Gruppentaktik auseinander zu setzen, dann sollte ein Grundverständnis davon vorausgesetzt werden können.


    Aber Überschrift und die geplanten Inhalte passen nun mal überhaupt nicht zusammen! Da sollte man sich schon ein bißchen mehr Mühe geben, findest du nicht auch? Da helfen auch die allgemeinen Merkmale: vom einfachen zum schweren und vom bekannten zum unbekannten allein nicht weiter, denn das gilt für jede Altersgruppe und muß nicht zwangsläufig die Unterschiede zwischen Individual- und Gruppentaktik darstellen.


    Ob jetzt die Fragestellung insgesamt zu schwierig ist, kann ich nicht beurteilen? Allerdings kann man ein paar Übungen für ein 1 gegen 1 sowie ein paar Spielzüge beim 4 : 4 im typischen Kleingruppenspiel schon hinbekommen. Diese Mühe hat der Junge sich jedoch nicht mal gemacht, weshalb ich die Schuld nicht gleich beim Pauker suchen würde!

  • Hallo


    Ich versteh das Ganze nicht wirklich. Die antworten schon aber das Thema ... !
    Warum wird denn sowas komisches von einem Schullehrer verlangt ? Ist das sowas wie eine Fussball AG oder wie ?
    Und wenn dem so ist würde ich den Lehrer mal fragen was das bringen soll wenn man dies dann einmal so durchführt.


    Wie gesagt ich versteh das ganze drumherum gar nicht so ganz und dann soll das jemand machen der gar keine Ahnung hat, wie sinnfrei ist das denn ?


    Ich weiß das war jetzt wenig konstruktiv aber ich wollte das jetzt mal loswerden.


    Grüße

  • Willi
    Dein im Posting "versteckter" Hinweis des Trainings an verschiedenen Spielfeldorten ist eigentlich viel zu schade, als das er nicht einen eigenen Thread Wert wäre. Ohne jemanden auf die Füße treten zu wollen behaupte ich mal, dass das für viele auch hier im Forum ein ganz wichtiger und neuer Aspekt in der Methodik wäre. Es ist zumindest das, was man in der Praxis feststellt. Der Übungsort auf dem Großfeld ist eher zufällig gewählt, anstatt mit den Spieler bewusst z.B. im Halbfeld außen zu trainieren. Und dies muss sich nicht nur auf 1:1 beschränken. Aber will den Thread hier nicht kaputt machen. Wollte ich nur nicht unerwähnt lassen, weil ich die Wahl des Übungsaufbaues auf dem Feld sehr wichtig finde.


    Ich halte das auch prinzipiell für wichtig; allerdings dürfte das für die meisten Trainer doch eher eine theoretische Überlegung sein; wir zumindest haben so selten einen ganzen Platz, dass es sehr oft nicht möglich ist, am entsprechenden Spielfeldort zu trainieren. Dürfte vielen anderen kaum anders gehen.

  • TW-Trainer
    Und ich sehe eben nicht die "Schuld" alleine bei Dunking, wenn gleich die von ihm geposteten Infos zu den Rahmenbedingungen insgesamt sehr spärlich sind. Sehr verwirrend das Ganze.


    fak
    Wenn Platzmangel herrscht, kein Thema. Dann geht es ja schlicht nicht. An Platzmangel scheitert es hier in unserem Kreis aber eher nicht. Eher im Gegenteil, da immer weniger Jugendliche ( und hier geht es mir um Großfeld ) auf den Plätzen zu sehen sind. Leider...
    Aber anderes Thema.

  • @ Steini:
    Nun ja, ich finde es irgendwie logisch, dass ich auch auf dem Platz am Flügel trainiere, wenn ich das defensive 1 gegen 1 am Flügel schulen will.
    Wenn schon das Thema ein spezifisches ist, sollte es der Ort auch sein.
    Wenn ein Trainer schon daran scheitert - dann hakt es an etwas Grundsätzlichem, nämlich am Spielverständnis. Und das kann man sich nur schwer anlesen. ?(


    @ fak:
    Sorry - aber Platzmangel ist für mich lediglich eine nette Ausrede.
    Man muss sich halt kümmern - wieviel Platz habe ich heute abend zur Verfügung, was sind meine Trainingsziele, passt beides zusammen, oder erreiche ich meine Ziele anhand des verfügbaren Platzes vielleicht auch auf andere, bessere Weise? Mit sehr wenigen Ausnahmen (Abstände im 11 gegen 11 werden z.B. schwierig) kann man alles wichtige auf auf einem halben Platz trainieren.
    Wir haben vor zwei Jahren eine komplette Rückrundenvorbereitung auf einem drittel oder viertel Kunstrasen absolvieren müssen, weil es wegen des Wetters und vieler Mannschaften nicht anders ging. Wusste man vorher, ging auch, und am Schluss haben wir alles gewonnen in dieser Rückrunde, was zu gewinnen war.

  • Follkao
    Einspruch statt gegeben. Aber auch nur bedingt -). Mir fällt außer Eurem im Moment nur ein weiterer Verein ein, der Platzmangel aufgrund vieler Spieler, egal welcher Altersklasse, hat. Die anderen Vereine haben eher das umgekehrte Problem. Da fragt sich doch, welches Problem man lieber hätte -).


    Willi
    Bin mir nicht so sicher ob das für jeden wirklich so logisch und grundsätzlich ist. Lass ich mal so stehen.

  • Unser Platz ist tatsächlich immer mehrfach belegt. Die einzigen Einheiten mit ganzem Platz haben wir ab und an bei einem Nachbarverein.


    Und natürlich lassen sich die meisten Sachen auch in einer Platzhälfte erledigen. Verschieben im 11 gegen 11 wird schwierig, aber in unserem Fall zum Beispiel auch die Balleroberung am Flügel im Mittelfeldpressing, auch wenn nicht die ganze Mannschaft, sondern nur ein Ausschnitt abgebildet werden soll. Wobei sich auch da mal der Platz auf dem Platz so verteilen lässt, dass das möglich ist.


    Es gibt allerdings bei uns im Stadtgebiet auch einen Verein bei dem nicht mal das möglich wäre, weil die ständig mit vier Mannschaften gleichzeitig auf dem Platz sind. Da hat aber meiner Einschätzung nach sowieso niemand so viele Kenntnisse, dass erstens Verschieben und zweitens dann auch noch Dinge am richtigen Ort trainiert werden würden (der Zulauf liegt mehr daran, dass es der einzige Kunstrasenplatz der Gegend ist), also ist es auch schon wieder egal...

  • Ich hab halt leider kaum Ahnung von Fußballtaktik


    Steini


    Ja, das trifft es wohl am besten! Weil Überschrift und Inhalt nicht zusammen passen, hab ich auch gedacht, da will uns einer verars...!


    Aber aber, das ist jemand, der meint, das bißchen an individual- und gruppentaktischem Wissen, könne man sich mal in 5 Minuten reinziehen und danach eine Präsentation mit 15 Punkten hinlegen?


    Klingt ganz gut.
    Wo läuft der Spieler denn hin, wenn er sich gedreht hat?


    Auch das erinnert mich irgendwie an den Loriot-Gag mit dem Pferderennen-Zuschauer, der durchs Fernglas schaut und fortwährend ruft: "ja, wo laufen sie denn, ja wo laufen sie denn hin?"

  • Huiui hier ist ja ne ganz schöne Diskussion entbrannt..
    Ne ist einfach ein anspruchsvoller Lehrer, hat auch vor ca. 20 Jahren in der Regionalliga gespielt.
    Ich bin sicher auch Schuld, weil ich kein gutes Verständnis mitbringe, das ist schon klar. Aber er hat halt auch große Anforderungen, da sind schon genügend Leute ausm Sportkurs mit 1-2 Punkten rausgegangen.


    Mein Ziel sind auch mit Sicherheit keine 15 Punkte, bin auch mit 7-9 völlig zufrieden



    Und es ist kein Parcour, nein, jeder soll in der gleichen Reihenfolge die Übungen absolvieren. Und steigende Intensitäten bedeutet, dass es von Übung zu Übung zunehmend anstrengender werden soll.



    UPDATE!
    Hatte eben Mailkontakt mit meinem Lehrer. Er hat mir folgendes geschrieben:



    (...)Da Du offensichtlich Probleme mit der offenen Fragestellung hast, kannst Du sie auch spezifizieren. Erstelle eine Trainingseinheit zu gruppentaktischen Angriffsmitteln bei steigenden Intensitäten! (...)

    2 Mal editiert, zuletzt von Dunking ()

  • Dunking


    Aber das ist immer noch viel zu unspezifisch!


    1. Für welche Altersgruppe soll es denn sein
    2.. Welcher Leistungslevel wird vorausgesetzt
    3. Wie groß ist die Trainingsgruppe


    Desweiteren wird hier von Gruppen gesprochen. Damit sind erst mal die 3 Gruppen Abwehr, Mittelfeld und Angriff gemeint. Das würde bedeuten, dass du dir Varianten zusammen stellen sollst, bei der du:


    1. unterschiedliche Spielaufbauformen
    2. diverse Mittelfeldaktionen
    3. Angriff über Außenbahn oder Zentrum


    zu erstellen hast.


    Unter steigender Intensität ist normalerweise zu verstehen, dass höheres Tempo, größerer Gegnerdruck in die Aktionen eingebaut wird. Dazu braucht man jedoch Spieler, die diese technischen Fähigkeiten mitbringen und individualtaktisch gut geschult sind. Wenn es ne bißchen vernünftig werden soll, dass ist das schon fast kein Thema mehr für den Breiten-, sondern für den Leistungsfussball des älteren Jugendbereichs!


    Wie willst du überhaupt Fehler beim Angriff erkennen, wie sie korrigieren, wenn du noch nie was von Taktik gehört hast?


    Also, da muß ich einem meiner Vorredner recht geben, dass euer Pauker da wohl ein wenig übers Ziel hinaus schießt! Vielleicht hast`s ja auch daran gelegen, dass euer Sportlehrer nicht über den Amateurfussball hinaus gekommen ist?

  • 1. Die Leute sind größtenteils 18
    2. Die meisten sind im Verein, aber halt Kreisklasse
    3. 13 Leute, aber ich spiele dann nicht mit, also 12


    Offenbar gehts ja um Angriff, also muss ich mir da jetzt was raussuchen
    Vielleicht Übungen mit Hinterlaufen, Torabschluss etc

  • Na, da kommen wir der Sache schon näher!



    Aber glaub ja nicht, dass wir dir das jetzt alles "vorkauen"! Ein bißchen mußt du schon selbst machen.


    1. Hinterlaufen als Übungsform
    1.1. Variante ohne Gegnerdruck
    Beschreibe einfach mal in ein paar Stichpunkten den Spielaufbau vom TW bis zu der Stelle, in der der Spieler hinterläuft, um danach die Entscheidung zu treffen, ob er selbst den Torabschluß sucht oder zu einem mitgelaufenen Angreifer paßt


    1.2. Variante mit Gegnerdruck
    Stichwortbeschreibung, siehe 1.1.


    Für den Torabschuß gibts ebenfalls ne Reihe von Varianten:


    1. Der Spieler, der zuvor "hinterläuft", sucht selbst den Torabschluß
    1.1. Torschluß nach dem Eindringen in den torgefährlichen Raum (ohne/mit Gegnerdruck)
    1.2. Torabschluß im 1 gegen 1 mit dem Keeper
    1.2. Paß zum mitgelaufenen Angreifer ohne Gegnerdruck
    1.2.1. dito mit Gegnerdruck (z.B. Angreifer "kreuzt")


    So, aber nun mal an die Arbeit!!! Viel Spaß dabei!





    2. Torabschluß

  • Hallo Dunking,


    ich befürchte du wirst VÖLLIG gegen die Wand laufen!


    Das ist nicht böse gemeint, aber du scheinst nicht gerade der große Fußballexperte zu sein (was ja vollkommen legitim ist), dein Lehrer hingegen dafür umso mehr. Da treffen Gegensätze aufeinander, die du schwerlich ausgleichen kannst.
    Du sagst ja selbst von dir, dass du von taktischen Inhalten keine Ahnung hast und alleine die Aussage "wo muss der Spieler nach dem klatschen lassen denn hinlaufen" gibt zu verstehen, dass da sogar die absoluten Basics fehlen.


    Die Inhalte/Gliederung von TW-Trainer sind absolut klasse, ABER: Kannst du damit auch umgehen? Kannst du im Detail erkennen wann die Übungen laufen und wie du druch Eingreifen das eine oder andere retten kannst, sprich, kannst du im Detail coachen? Ich befürchte, dass du das nicht kannst, weil dir leider die Erfahrung fehlt. Einfach zu wissen wie die nächste Übung aussieht, reicht nicht, gerade in einer heterogenen Schulklasse, da musst du im Detail wissen an welchen Stellschrauben du drehen kannst...

  • Ja gut das mitm Klatschen hab ich vllt erst falsch verstanden, da löuft man halt wieder zurück zu dem Ort, von dem man gekommen ist.


    Der Lehrer will halt sehen, dass die Übungen passen, auf Intervention legt er nicht so viel wert, das macht er dann oft auch selber.



    Wenn ich ihm 5 gute Übungen schicke und alles andere schlecht ist, krieg ich ne Note im 3er Bereich und alles ist gut.
    Jetzt muss ich halt noch ein paar finden

  • Unter steigender Intensität ist normalerweise zu verstehen, dass höheres Tempo, größerer Gegnerdruck in die Aktionen eingebaut wird. Dazu braucht man jedoch Spieler, die diese technischen Fähigkeiten mitbringen und individualtaktisch gut geschult sind. Wenn es ne bißchen vernünftig werden soll, dass ist das schon fast kein Thema mehr für den Breiten-, sondern für den Leistungsfussball des älteren Jugendbereichs!


    Sorry TW-Trainer, musste Dein Posting leicht ( :) ) verändern, aber wenn das Geschilderte tatsächlich so zutrifft, schwillt mir dabei der Kamm. Da wird einem Schüler ein Thema vor den Latz geknallt, der von Null anfangen muss, wo selbst ich als "alter Hase" richtig in die Feinjustierung müsste. Und das mit diesen Rahmenbedingungen ( Leistungsstand der Jungs, Zeitvorgabe und alles innerhalb einer TE ). Unter diesen Voraussetzungen würde ich das weder mir noch der Mannschaft antun bzw. wenn überhaupt in ganz kleinen Schritten.


    Dunking


    Wir wollen Dir ja wirklich helfen, aber ich stimme Revilo absolut zu. So wird das nix. Sein letzter Tipp ist glaube ich für Dich am Besten geeignet. Schau Dir mal die Broschüren von den DFB Info-Abenden an. Da sind gut und verständlich Übungen geschildert. Wesentlich wichtiger ist dabei, dass Punkte aufgeführt sind worauf man beim Coachen achten soll und wie man die Anforderungen erhöhen kann. Die Datenbank mit den Trainingseinheiten mag ja schön und gut sein, ist aber aus verschiedenen Gründn eher nichts für Dich.


    Mich würde es aber nach wie vor brennend interessieren, was noch für Themen vorgegeben wurden, sprich was Deine Mitschüler als Themenbereich haben.


    Und es wäre wirklich klasse, wenn Du nach absolvieren Deiner Lehrprobe mal postest, was denn nach Meinung Deines Lehrers die richtige Umsetzung gewesen wäre.


    Viel Glück !!

  • Ohne jetzt meinen übrigen Kollegen widersprechen zu wollen, so würde ich, wenn es sich um eine Lehrprobe im Rahmen der Trainerlizenzerlangung handelt, TW-Trainers Ausführungen insoweit widersprechen als dass meiner Erfahrung nach bei einer Aufgabenstellung in der Offensive typischerweise die Mannschaftsteile Torhüter und Abwehr keine Rolle spielen, zumindest nicht in der Gruppentaktik. Da geht es, so mein Dafürhalten, um die gruppentaktischen Angriffsmittel, also z.B. das Hinterlaufen, das Kreuzen der Stürmer oder das Spiel über den Dritten. Kommen-Gehen könnte man vielleicht auch dazu zählen, ich müsste daheim mal im DFB-Buch Erfolgreiches Angreifen, das auch hier erhältlich ist, nachsehen. Für die Lehrprobe würde ich mir da eine taktische Möglichkeit heraus suchen und dann getreu der DFB-Methodik "vom Leichten zum Schweren" in zwei Übungen, deren Schwierigkeitsgrad sich innerhalb der Übung ohne Umbaumaßnahmen steigern lässt, trainieren. Ich glaube, hier wurden schon die generellen Steigerungsmöglichkeiten genannt: Erhöhung des Gegner-, Raum- und/oder Zeitdrucks.


    Übrigens kommt es mir so vor, als würde der DFB seinen Trainingsaufbau durchaus überarbeiten. Wo früher die Struktur war: Aufwärmen, Hauptteil 1, Hauptteil 2 und Abschlussspiel, da gibt es heute, so mein Eindruck, auch mal Aufwärmen, Hauptteil1 - Übungsform, Hauptteil 1 - Spielform, Hauptteil 2 - Übungsform, Hauptteil 2 - Spielform, Abschlussspiel. Da ich mich aber seit einer Weile nicht mehr ganz so intensiv in der Traiingsdatenbank des DFB bedient habe, stimmt mein Eindruck im Detail vielleicht auch nicht. Muss ich mal nachsehen...

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • tobn


    Auch, wenn unser Fachsimpeln an der Stelle vermutlich schon zu weit gehen sollte, noch ein kleiner Hinweis:


    Wenn du mit einem 4 : 2 : 3 : 1 spielst, dann hinterläuft der rechte oder linke AV. Wenn also der TW nicht lernt, dass er den Ball bei der Spieleröffnung zum AV spielt oder aber die IV nicht wissen, dass sie den Ball für diese Variante zum AV spielen, dann wird bei dieser Mannschaftstaktiktik nix aus dem Hinterlaufen!


    Systematisch wäre es für mich, wenn die Trainingsgruppe den kompletten Angriff mitbekommt. Hier gilt es zunächst auch ein Verständnis für diesen Spielaufbau herzustellen. Es ist normal, dass während einer Taitikausbildung hier und dort kleinere technische Fehler auftauen, die man "mittrainieren" muß. Sollte der Prozess des Hinterlaufens noch Probleme bereiten oder aber das Kreuzen noch schwierig sein, dann kann man diese speziellen Situationen selektiert trainieren. Weil jedoch spätestens beim einsetzenden Gegnerdruck der gesamte Spielzug incl. dem Timing von Lauf- und Paßwegen verstanden werden muß, würde die Reduzierung des reinen Angriffsprozesses im gegnerischen Drittel vermutlich nicht mehr genügen. Denn wichtig ist dabei auch ein flüssiger Spielaufbau, sonst kommt man erst gar nicht in die Situation des Hinterlaufens.


    Im zweiten Teil deiner Anmerkung gebe ich dir vollkommen recht!


    Im untersten Jugendbereich könnte man das auch eher als "Tummelphase" beschreiben. Danach sollte das Warmmachen als Form verstanden werden, bei der man zunächst vom Alltag abschalten und danach Körper und Geist auf die Herausforderung des anschließenden Trainings(schwerpunkts) vorbereitet.


    Aber soll man deshalb die guten "alten" Trainingseinheiten rauswerfen?