Beiträge von MichaMittelfeld

    Ich habe keine Erfahrungen mit F-Jugend, aber zu meiner Methodik, soweit es für Dich vielleicht auch relevant sein könnte:

    1. Aufstellung der Zahl der Trainingseinheiten für das Halbjahr abzüglich Ferien, Feiertage etc.

    2. Aufstellung der geplanten Schwerpunktthemen, jeweils mit sinnvoller Zahl der Trainingseinheiten (4-8)

    3. Priorisierung (wenn man merkt, dass die Zeit gar nicht reicht für alle Themen)

    4. Identifikation von festen Themen (z.B. je nach Altersklasse und "Zustand" der Mannschaft Ballgewöhnung, Koordination, Fitness, Torschuss, 1:1) die ich in fast allen Einheiten berücksichtigt haben möchte. Entsprechend versuche ich diese in den Übungen des Schwerpunktthemas auch zu berücksichtigen.

    5. Sammlung von Ideen, ob und wie man Fortschritte beobachten und beurteilen/messen will.

    6. Innerhalb des Schwerpunktes maximal die ersten beiden Trainingseinheiten planen, weil man die weiteren Trainingseinheiten von Fortschritten, Beobachtungen, Trainingsbeteiligung etc. abhängig macht.

    7. Zum Schluss eine Idee, die ich für jüngere Altersgruppen aus dem Forum mitgenommen habe: Am Ende des Schwerpunktes eine Trainingseinheit mit einem schwerpunktrelevanten Wettbewerb planen.

    Vor Jahren in der D-Jugend

    Hinspiel Auswärts: Kein Schiri, keiner unserer Eltern wollte pfeifen, Co-Trainer war nicht da, also habe ich es gemacht. Ziemlich schlecht, ich hatte halt mehr den Trainerblick drauf. Das im Spielverlauf entscheidende Tor für uns wurde wohl aus klarer Abseitsstellung erzielt, ich hatte es nicht gesehen.

    Vater am Spielfeldrand ganz ruhig: "War schon Abseits". Fand ich schon mit der Bierruhe sehr cool.

    Gegnerischer Trainer nach dem Spiel, als ich wegen der Fehlentscheidung um Entschuldigung bat: "Daran hat es heute nicht gelegen".


    Rückspiel bei uns musste dann wegen Schirimangel genau dieser Trainer pfeifen. Wir führen zur Halbzeit 4:0, 2. Halbzeit (das legendäre Schweden-Spiel (4:4) der deutschen Nationalmannschaft lag nur wenige Wochen zurück) kommt der Gegner auf 4:3 heran und drängt auf den Ausgleich. Schiri/Trainer pfeift auf die Sekunde pünktlich ab. Erklärung: "So wollen wir auch nicht Punkte holen." Ich habe die Mannschaft und den Trainer damals für den Fairnesspreis im Verband vorgeschlagen

    zu spät kommen, nicht richtig zuhören, ständiges Quasseln, nicht vernünftig mit abbauen, unkonzentriert sein, Mannschaftskasse vernachlässigen usw.

    Mädchen spielen teilweise noch viel mehr Fußball aus "sozialen Motiven" als Jungs. Deshalb musst du diese Dinge für Dich einordnen können und für Dich Prioritäten setzen: was ist Dir wirklich wichtig, worüber kannst Du hinweglächeln.


    Ich habe zwei Jahre lang Mädels trainiert. Irgendwann habe ich die zu Anfang des Trainings einfach regelmäßig zwei Runden um den Platz geschickt, Nicht zur Sanktion und nicht weil mir nichts Besseres einfiel, sondern dass die wirklich erstmal die wichtigsten Dinge miteinander bequasseln konnten. Ich hatte öfter das Gefühl, dass die Mädels das sehr genossen.


    Womit ich auch schwer umgehen kann: Unpünktlichkeit. Aber ich erkläre meinen Jugendlichen immer, warum ich darauf Wert lege (Aufwärmübungen sind auf eine bestimmte Teilnehmerzahl hin geplant bzw. organisiert). Das haben bei mir Jungs und Mädels gleichermaßen gut verstanden und sich an die festgesetzten Regeln gehalten. Einzelne Ausnahmen gibt es zwar ab und zu, das sind dann aber ohnehin schwierige Charaktere oder die liebenswerten Chaoten, die es einfach nicht auf die Kette kriegen. Die lässt man dann am Anfang halt auch nicht mitmachen, was für das späte Mädchen am ärgerlichsten ist , wenn du immer am Anfang eine besonders lustige oder spannende Aufwärmübung machst. (Ich weiß, das widerspricht den oben genannten 2 Runden, aber da muss man eben seine persönliche Balance und die der Truppe finden.


    Mannschaftskasse vernachlässigen: Das ist bei mir nur ein Problem der Mannschaft, nie meines: wenn tatsächlich nicht alle einzahlen, plane ich auch nichts mit der Kasse. So habe ich schon einen geplanten Saisonabschluss-Ausflug auf einen Grillabend reduziert, weil das Geld nicht da war.


    Zum ständigen Quasseln wurde schon der Tipp gegeben: einfach warten, die Truppe regelt das dann selbst. Kann aber auch an Unter- oder Überforderung im Training liegen: wachsam bleiben und aufmerksam beobachten - nicht immer liegt die Verantwortung bei den Spielern und Spielerinnen

    Hier fehlt mir einfach die Intensität oder ich weiss nicht wie ich die zustande kriege (habt ihr Tipps)?

    Einfach den gleichen Parcours zweimal aufbauen, 2 Teams einteilen und 5 Minuten auf Wettbewerb: wer schießt die meisten Tore? (ich mache es meistens mit Zielschießen auf kleine Tore, auch noch gerne mit meiner B-Jugend). Es fehlt zwar der Gegnerdruck, aber der Wettbewerb bringt ziemlich Druck rein, da fällt es auch sicheren Schützen schwer, regelmäßig zu treffen. Wenn Du den Parcours spiegelbildlich aufbaust, trainierst Du gleichzeitig auch noch ein bisschen die Beidfüssigkeit.

    Ich mache "Movement Preps" (siehe youtube): in der Vorbereitung 2mal die Woche alle Übungen, während des Spielbetriebs einmal pro Woche, dann auch manchmal nicht alle Übungen. Hinzu kommt Laufschule (Auch Tanner-Speed 8), wo wir ebenfalls auf die korrekte Ausführung (soweit wir das als Laien anhand von youtube-Videos beurteilen können) achten.


    In 3 Jahren B-Jugend (sowohl Mädchen- als auch Jungenmannschaften habe ich ziemlich wenig Verletzungen im Trainingsbetrieb. Auch im Spielbetrieb hält es sich nach meiner persönlichen Einschätzung in Grenzen. Verletzungen meiner Spieler haben eher mit Vorgeschichte zu tun (wenn Spieler "schon immer" Probleme mit dem Knie hatten) oder holen sie sich beim Schulsport.

    Neben der Vorbereitung auf das Spiel verfolge ich das Ziel, den Kindern möglichst viele Ballkontakte zu ermöglichen. Dieser Aspekt ist mit zunehmendem Alter sicher zu vernachlässigen.

    Nach meiner Erfahrung würde ich das nicht bestätigen. Ich stelle bei meiner B-Jugend fest, dass eine kurze Spielform mit schnellem Umschalten (je nach Intensität 8-10 Minuten, Ende ca. 15. - max. 10 Minuten vor Anstoß) den Jungs ebenfalls hilft, besser, wacher und konzentrierter ins Spiel zu starten als wenn man nur Laufschule, eine Passübung und den Torschuss macht. Ich nenne das "Aufwärmen im Kopf".

    Leider kommt mein Vorschlag für dich vielleicht zu spät:
    Ein Fußballspiel ( in Deinem Fall eher ein Turnier) mit gemischten Eltern/Vater/Sohn/Tochter-Mannschaften ist eine Sache, bei der
    1. Die Kinder ihre Eltern mit antreiben, mitzumachen.
    2. die Eltern fast zwangsläufig miteinander ein bisschen in Kontakt kommen.


    Und wer dazu noch ein bisschen grillen oder zusammensitzen möchte, kümmert sich dann auch gerne um das Drumherum. Denn sonst hängt es wieder an Dir.

    Um Deine Frage direkt zu beantworten:


    Dann hätte ich auch lieber den Torwarttrainer als Co-Trainer, am liebsten aber als 2. Co-Trainer (liegt ein bisschen daran, dass ich mich mit Mannschaftstaktik nicht so gut auskenne und deshalb schon dafür einen Co-Trainer habe und brauche).


    Wir haben in unserem Breitensportverein mit "Leistungsambitionen" (will hier nicht näher drauf eingehen) eine ziemlich gute Regelung wie ich finde: Die 1. Mannschaften der jeweiligen Jugend haben je einen Mannschaftstrainer und einen Co-Trainer, es gibt aber ein zusätzliches Torwarttraining durch den Torwart der 1. Seniorenmannschaft (Verbandsliga). Da geht mein Torhüter 1 x pro Woche hin zur Erlernung korrekter Torwartspezifischer Techniken (Fallen, Hechten, Fangen, Werfen Fausten, Körperhaltungen - halt das Ganze Repertoire, das können weder ich noch mein Co-Trainer) und ist dafür, wenn er möchte für ein Mannschaftstraining pro Woche befreit. Für die Einbindung in die Mannschaft nimmt er am Mannschaftstraining teil und an allen spielformen, da gibt es nichts Spezielles mehr für ihn, sondern eben das Training im Abwehrverbund und alle technischen und taktischen Dinge.


    Optimierbar wäre sicher noch eine engere Abstimmung von Trainingsinhalten von TW- und Mannschaftstraining und dass man gegenseitig in die Trainings schaut, aber das führt einfach zeitlich zu weit und ist in der Jugendausbildung schwieriger, weil der TW-Trainer gleichzeitig Torhüter aus 2-3 Altersklassen trainiert - Ich würde es aber unter professionellen Bedingungen ganz sicher so erwarten.

    Ich überspringe mal die letzten Fragen von TW Trainer und gehe auf das Thema "Entscheidungsfindung" ein. Dabei kann nur für die Übertragung auf die Praxis im Breitensport sprechen - und nur als Mannschaftstrainer:


    Die meisten hier im Forum dürften sich einig sein: Wir setzen schon im Kinderfußball viele Spielformen ein, um den Spielern möglichst viele spielnahe Erfahrungs- und damit Entscheidungssituationen zu geben. Wenn hier Rotation auch auf der TW-Position stattfindet bzw. Torhüter regelmäßig auch als Feldspieler einbezogen werden, ist eine vielseitige Ausbildung gegeben, entwickeln angehende Torhüter sowohl die technischen Grundlagen als auch das Spielverständnis, um im Jugend- und Seniorenbereich als moderner Torwart mitspielen zu können und selbständige Entscheidungen zu treffen.


    Leider gibt es im Breitensport für die Torhüter im Mannschaftstraining ein Problem, das es ab C-Jugend auftritt und in B bzw. A-Jugend schwieriger macht, den Torwart an verschiedene Defensivkonzepte (hoch verteidigen, tief stehen) heranzuführen und möglichst umfassende Erfahrungen für die richtige Entscheidungsfindung zu machen: Wenn immer nur eine Platzhälfte zur Verfügung steht, muss ich mir intensiv Gedanken machen über Spielformen im Training, wo der Torwart auch mal den Strafraum verlassen muss. Sonst kann es passieren, dass der Bewegungsradius der Torwarts, selbst bei gutem Spielverständnis, - nicht in gleichem Maße wächst wie die Spielfeldgröße.


    Ein möglichst praxisnahes Erfahrungsrepertoire für die Einschätzung von Entfernungen und Erreichbarkeit von Bällen sowie die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung mit der Abwehrkette möchte ich in der B-Jugend spielnah üben und nach und nach dem Torwart die "Angst" nehmen, "zu weit vor dem Tor" zu agieren.


    Für geeignete Trainingsformen ist ein ganzer Platz besser. Es geht auf einem halben Platz einigermaßen, ist meiner Einschätzung nach aber schwieriger und dauert länger, um beim Torwart Fortschritte im Bewegungsradius bzw eine Vergrößerung seines Erfahrungs- und Entscheidungsrepertoires zu haben.

    Bei trainingsverspätungen haben wir in der B Jugend besprochen, dass das kein Problem ist, wenn ich eine kurze whatsapp Nachricht bekommen ,, sobald der Spieler merkt dass es nicht klappt. Manchmal müssen die Jungs noch Hausaufgaben machen, der Bus kommt zu spät oder die Eltern verlangen dass etwas für die Schule fertig gemacht wird. Und dann möchte ich nicht, dass die Jungs so hektisch zum Training radeln, rennen oder mit dem Föppchen knattern, dass sie womöglich noch einen Unfall riskieren

    Meint ihr es wäre eine Option das direkt vor dem entscheidenden "Meiterspiel" den Jungs zu sagen (noch mehr Motivation) oder ist das eher negativ?

    Ich sage und tue am Spieltag grundsätzlich nichts, was nicht mit dem Spiel zu tun hat.
    An deiner Stelle würde ich es nur tun, wenn Du sicher bist, dass alle (!) dadurch motivierter sind. Ich habe bisher nie eine Mannschaft gehabt, wo ich davon ausgegangen wäre.


    Ich würde es an Deiner Stelle sagen in der Woche nach dem letzten Spiel. Irgendwann vor einer Trainingseinheit, bei der Dein Co ebenfalls dabei ist. Danach müsstet ihr auch noch ein paar Trainings bis Mitte Dezember haben, in denen Du schon den Co das Training verantwortlich vorbereiten und gestalten lässt, Du selber aber immer noch dabei bist. So erfolgt der Abschied langsam und harmonisch

    Ja, richtig 12 Hütchentore und 2 normale Feldtore
    Torchance rausspielen halte ich für ein zu komplexes Thema (über außen/durchs Zentrum/Organisierter Gegner/unorganisierter Gegner/Zone der Balleroberung), um es an dieser Stelle auch noch abzuhandeln. Würde ich an Deiner Stelle einen neuen Thread eröffnen und etwas spezifischer fragen.

    Bei uns hat gerade folgende Kombination aus Übungs- und Spielform ganz gut funktioniert (haben wir aber mangels Spielern nur im 8:8 oder 9:9 üben können, sollte sich aber auf jede Mannschaftsstarke und auch verschiedenen Spielsysteme anwenden lassen)


    Ausgangslage:
    Nach den vorbereitenden "Trockenübungen" und Wiederholung von gruppenweisem Verschieben (mit und ohne Ball, ohne Gegnerdruck und reihenweise) und den üblichen Spielformen im Training 4:6, 5:8, 8:8 haben wir in den ersten Ligaspielen das Problem festgestellt, dass zu langsam im Mannschaftsverbund verschoben wird, sowohl bei gegnerischem wie bei eigenem Ballbesitz. Die Geschwindigkeit und Intensität bei den Spielformen im Training war doch geringer als im Wettkampf.


    Dann haben wir zunächst schnelle Diagonalbälle (z.B. Passstaffetten im Wettbewerb) geübt, (Weil diese das jeweils schnelle und gemeinsame Verschieben erfordern). Danach in einer Spielform auf dem Feld kleine Hütchentore verteilt: Bei 8:8 jeweils vier auf Höhen der beiden Viererketten und eine Reihe aus 4 Hütchentoren entlang der Mittellinie (Spielfeld etwas mehr als eine Spielfeldhälfte) jeweils die äußeren Hütchentore relativ nah an den Außenlinien.


    Nun galt die Regel: 1 Punkt für Dribbling durch Hütchentor (ausgenommen waren jeweils die auf Höhe der eignen Viererkette), 3 für erfolgreichen Torabschluss auf das Feldtor.Du kannst das auch variieren, dass Dribbeltor und Torabschluss jeweils ein Punkt ergeben. Muss man ein bisschen steuern je nachdem wie es läuft. Und dann auch noch auf drei Ballkontakte begrenzen :-)


    Intensität und Tempo der Spielform einschl. Geschwindigkeit beim Verschieben waren deutlich besser als in den Trainings vorher. Und im Spiel auch, obwohl nach zwei starken Gegnern ein etwas schwächerer uns sehr gelegen kam.

    Mal unter der Voraussetzung, dass die koordinativen Voraussetzungen gegeben sind: Passübungen im Training erstmal vom grundsätzlichen Aufbau und der Abfolge spielen, danach aber immer auch als Wettbewerb. Welches Duo schafft die meisten Pässe in einer bestimmten Zeit. Welches Team hat im 2. Durchgang die höchste Steigerungsrate? Welche Traningsgruppe schafft den Passparcour schneller etc etc.


    Auch in den spielformen zeitvorgaben oder andere provokationsregeln einbauen. Damit erhöhst du spielerisch den Zeitdruck, die Spieler werden schnell und fast nebenbei erkennen, dass Pässe mit Druck die bessere "Lösung" sind.


    Und bitte nicht erwarten, dass das Problem nach einer intensiven Trainingseinheit nachhaltig gelöst ist. Einmal trainieren nutzt auch nicht viel mehr als "immer wieder darauf hinweisen". Aber das Schöne ist: mit Wettbewerben und Zeitvorgaben übst du das auch noch dann weiter, wenn der Trainingsschwerpunkt wieder ein anderer ist (Torschuss, Spielaufbau etc etc )

    habe ich das überleSen oder kann ich das in der mobil-Version nicht sehen: sprechen wir von C-Jugend kreisklasse oder A-Jugend Bundesliga ? Na gut Letzteres wohl nicht aber eine grobe Angabe zu alter und Leistungsklasse würde seriöse Hilfe erleichtern ( wenn auch nicht rechtzeitig zum heutigen Taktikabend)

    Zu @TW-Trainers Übung würde ich aus meiner Erfahrung mit unterklassigem Fußball ( aber nur Jugend) vermuten: den ersten Teil ( kurze Erläuterung von anlaufen attackieren einrücken etc) auch praktisch etwas im Ablauf einzustudieren. Ich mache das in einem Zwischenschritt, in dem ich im abstand von etwa 8 Metern nochmals vier Hütchen jeweils gegenüber den Hütchen der Viererkette postiere, dort stehen jeweils 1 Spieler, die sich erst ganz langsam ( mit Stopps an den Hütchen) den Ball zupassen und die 4 Abwehrspieler laufen entsprechend an und bewegen sich in der Kette. Dann wird das passtempo sukzessive gesteigert und schließlich auch beim passen einzelne Hütchen überpasst.
    Wie gesagt, nach meiner Erfahrung dringend notwendig, etwas langsamer vorzugehen , selbst bei einer "leistungsorientierten" B-Jugend, die das Thema angeblich schon einmal in der C hatte
    Aber die abschließende Spielform vermittelt dann tatsächlich einen großartigen Erkenntnisgewinnung.

    Der Thread lässt mich nicht los.
    Habe gerade eine leistungsorientierte B-Jugend übernommen und in einem anderen Zusammenhang eine meiner Lieblingsübungen durchgeführt. Da kam mir wieder dieser Thread in den Sinn, im Rahmen des Trainingsschwerpunkts "Scannen der Umgebung" eignet sich die Übung m.E. ebenfalls hervorragend.


    geeignet als Spielform (ohne große Tore) oder auch Abschlussspiel. ich beschreibe den Aufbau/Ablauf für das Abschlussspiel


    Spielfeld mit zwei großen Toren, auf dem Spielfeld werden mehrere oder zahlreiche Dribbeltore (2 Hütchen) zusätzlich aufgebaut.


    Jedes Tor zählt drei Punkte, jedes Durchdribbeln eines der Dribbeltore zählt einen Punkt. Dadurch bekommen Spieler einen Anreiz, vor der Ballannahme zu checken, wo eigentlich das nächste Dribbeltor sein könnte.


    Ist eine sehr dynamische Spielform, läuft bei manchen Truppen nach meiner Erfahrung etwas zäh an, aber irgendwann geht die Post richtig ab.


    Ausbaustufen könnten verschiedenfarbige Dribbeltore sein (habe ich aber noch nicht ausprobiert). Über ein optisches Signal (z.B. Trainer und Co-Trainer halten bestimmte Farben hoch) könnte angezeigt werden, dass nur bestimmte Dribbeltore durchspielt werden dürfen oder Punkte bekommen.