Arsene Wenger - besser kein Trainer als einen schlechten Trainer

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  • Arsene Wenger: " Wir verlieren so viele Talente, weil sie nicht erkannt werden“, betonte der langjährige Erfolgstrainer des FC Arsenal. Angesprochen auf die Ausbildung von Spielerinnen und Spieler im Kindesalter sagte Wenger, dass es für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren besser sei, keinen Trainer zu haben, als einen schlechten"
    Nun ist doch eher die Frage, wo beginnt und erkennt man einen guten Trainer und wie und wroran erkennt man einen schlechten Trainer ?
    Irgendwie wachsen ja die guten Trainer nicht auf den Bäumen und die Verein können sie sich einfach runterpflücken, wenn Sie reif sind.
    Passt sich der Trainer dem Niveau der Kids an oder gibt der Trainer die Maßstäbe vor?
    Bin gespannt auf Eure Antworten zu der provakanten these von Arsene Wenger.

  • Wie definiert denn Arsene Wenger "gut" und "schlecht"?


    Und wie viele Talente werden übersehen, wenn die Wartelisten zu lang sind? In Hamburg warten etwa 5.000 Kinder im Grundschulalter auf die Möglichkeit Fußball im Verein spielen zu können.

  • Das mit den Wartelisten sehe ich mittlerweile etwas anders. Die Kinder die sportlich talentiert sind und deren Eltern wirklich dahinter stehen werden über kurz oder lang iwo aufgenommen und deren Weg auch gefördert. Und ohne die relativ aktive Unterstützung von Eltern oder einem anderen Mentor wird es kaum ein Spieler bis in den Profi- bzw. höheren Amateurbereich packen von dem ich jetzt mal bei Arsene Wenger Aussage ausgehe.

  • Es gibt hierzulande wirklich viele schlechte Trainer, muss man einfach mal so konstatieren.Das ist ja auch bekannt und der DFB will da ja auch gegensteuern. In Bezug auf Wenger, der sich jahrzehntelang im höchsten Profibereich aufgehalten hat, ist allerdings die Frage, inwieweit er wirklich einen Blick auf den Kinder- und Jugendfußball hat und von welchem Land er spricht.

    Insgesamt halte ich das für eine steile These. Das wäre ja erst mal irgendwie zu belegen, dass Kinder, die bis zum 12 Lebensjahr nur in Eigeninitiative z.B. auf dem Bolzplatz gespielt haben, besser wären als die, die im Verein gespielt haben. Ein Mannschaftstraining ist ohne Trainer schlicht nicht möglich. Die würden entweder aufs Tor schießen und ansonsten einfach rumknödeln. Klar, ist ja alles hier schon ausdiskutiert. Wir wollen Bolzplatzmentalität und viel 1:1. Aber sorry, so ganz von alleine passiert das eben auch nicht.

  • Und wie viele Talente werden übersehen, wenn die Wartelisten zu lang sind? In Hamburg warten etwa 5.000 Kinder im Grundschulalter auf die Möglichkeit Fußball im Verein spielen zu können.

    Eine Situation, die ich mir hier in Berlin gar nicht richtig vorstellen kann. Klar findet man nicht an jeder Ecke einen Verein, der ein passendes Team hat. Aber wenn man etwas flexibel ist, findet man was. Falls die 5.000,- nicht alle auf das Billigangebot warten, wäre das ja ein idealer Markt für Fußballschulen. Ich glaube eh, dass das kommt. Entweder die Vereine werden teurer und professionalisieren sich oder es stoßen Fußballschulen in die Lücke.

    Muss allerdings auch sagen, dass ich schon div. Probespieler hatte, wo die Eltern behaupteten, der würde auf dem Bolzplatz, in der Schul-AG und sonstwo regelmäßig schon spielen, dann aber im Grunde gar nicht spielen konnte.

  • Und wie viele Talente werden übersehen, wenn die Wartelisten zu lang sind? In Hamburg warten etwa 5.000 Kinder im Grundschulalter auf die Möglichkeit Fußball im Verein spielen zu können.

    Eine Situation, die ich mir hier in Berlin gar nicht richtig vorstellen kann. Klar findet man nicht an jeder Ecke einen Verein, der ein passendes Team hat. Aber wenn man etwas flexibel ist, findet man was. Falls die 5.000,- nicht alle auf das Billigangebot warten, wäre das ja ein idealer Markt für Fußballschulen. Ich glaube eh, dass das kommt. Entweder die Vereine werden teurer und professionalisieren sich oder es stoßen Fußballschulen in die Lücke.

    Muss allerdings auch sagen, dass ich schon div. Probespieler hatte, wo die Eltern behaupteten, der würde auf dem Bolzplatz, in der Schul-AG und sonstwo regelmäßig schon spielen, dann aber im Grunde gar nicht spielen konnte.

    Komischerweise sind ja viele bereit in den Fussballschulen hohe zweistellige Beträge im Monat für 4x1h Training zu bezahlen. Die Vereine sind hier viel zu günstig. Das sollte flächendeckend angepasst werden.

  • "Fußballschulen" kann sich fast jede Unternehmung nennen und damit ordentlich abkassieren.


    Vereinsfußball ist dann doch noch etwas Anderes. Gute Fußballschulen mit qualifizierten Trainerinnen und Trainern können mit altersgerechtem Training eine tolle Ergänzung sein.


    Papatrainer83

    Keine Wartelisten in Berlin? Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Gibt's genug Sportplätze und ehrenamtliche Trainerinnen und Trainer? An diesen beiden Dingen mangelt es in Hamburg, insbesondere im Zentrum.


  • Eine Übung z.B. Passpiel wird aufgebaut. Spieler wird die Übung kurz erklärt und es geht los mit einer U10-U12.
    Trainer A: läßt die Übung einfach laufen ohne einzuschreiten , die Übung läuft ohne das korrigiert wird, man läßt es einfach laufen.
    Trainer B: Erkennt die Fehler der Spieler korrigiert diese nur phasenweise und läßt es dann wieder
    Trainer C: Läßt die Übung laufen und zeigt den Kindern wie man es besser machen kann und gibt Tipps und korrigiert wieder.
    Nimmt sich einzelne Spieler gezielt vor die er verbessern will. lobt und kritisiert.
    Wer ist jetzt der gute und schlechte Trainer?

  • Komischerweise sind ja viele bereit in den Fussballschulen hohe zweistellige Beträge im Monat für 4x1h Training zu bezahlen. Die Vereine sind hier viel zu günstig. Das sollte flächendeckend angepasst werden.

    Meine Rede seit langem. Die Vereine sind zu billig. Deswegen wird es auch von einigen nicht wertgeschätzt. Ein Training ausfallen zu lassen, was ca. 1 Euro kostet, fällt deutlich leichter als eins, was 5 oder 10 Euro kosten würde. Für mehr Trainervergütung würde man dann auch schnell mehr Lizentrainer bekommen. Es würde sich dann ja auch mehr lohnen, die Lizenz zu machen. oder eben das als Studentenjob zu machen, statt bei Mc Donalds oder Subway ein paar Stunden zu jobben.

    Ja ich weiß, hier sind viele der Meinung, das müsse alles aus Idealismus für quasi umsonst gemacht werden. Funktioniert aber eben nicht mehr.

  • Papatrainer83

    Keine Wartelisten in Berlin? Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Gibt's genug Sportplätze und ehrenamtliche Trainerinnen und Trainer? An diesen beiden Dingen mangelt es in Hamburg, insbesondere im Zentrum.

    sicherlich gibt es da auch Wartelisten. Aber es gibt wirklich viele Vereine und Sportplätze. Wenn man da nicht auf einen bestimmten Verein fixiert ist, findet man was. Als Problem habe ich einen späteren Einstieg in den Fußball ausgemacht. Später meint so mit 10 oder älter. Da spielen die meisten schon ne Weile und es gibt dann eben kaum Teams, die echte Anfänger aufnehmen wollen. Ich selbst musste da schon einige ablehnen, weil es einfach nicht ging. Mein Vorschlag für den Verein war. für Anfänger so ein jahrgangsgemischtes Team zu machen, wo die erst mal die Basics lernen und dann nach einem halben Jahr auf die passenden Teams verteilt werden, wenn sie einen Pass spielen können und in der Lage sind um zwei, drei Hütchen rumzudribbeln. Kam nicht an der Vorschlag.

  • Papatrainer83

    Keine Wartelisten in Berlin? Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Gibt's genug Sportplätze und ehrenamtliche Trainerinnen und Trainer? An diesen beiden Dingen mangelt es in Hamburg, insbesondere im Zentrum.

    sicherlich gibt es da auch Wartelisten. Aber es gibt wirklich viele Vereine und Sportplätze. Wenn man da nicht auf einen bestimmten Verein fixiert ist, findet man was. Als Problem habe ich einen späteren Einstieg in den Fußball ausgemacht. Später meint so mit 10 oder älter. Da spielen die meisten schon ne Weile und es gibt dann eben kaum Teams, die echte Anfänger aufnehmen wollen. Ich selbst musste da schon einige ablehnen, weil es einfach nicht ging. Mein Vorschlag für den Verein war. für Anfänger so ein jahrgangsgemischtes Team zu machen, wo die erst mal die Basics lernen und dann nach einem halben Jahr auf die passenden Teams verteilt werden, wenn sie einen Pass spielen können und in der Lage sind um zwei, drei Hütchen rumzudribbeln. Kam nicht an der Vorschlag.

    Einen ganz ähnlichen Vorschlag habe ich auch gemacht, der kam auch relativ gut an. Da gab es bei uns aber zwei Probleme:

    1. einen Spot auf der Platzbelegung fürs Training zu finden

    2. einen Trainer zu finden.

  • Komischerweise sind ja viele bereit in den Fussballschulen hohe zweistellige Beträge im Monat für 4x1h Training zu bezahlen. Die Vereine sind hier viel zu günstig. Das sollte flächendeckend angepasst werden.

    Meine Rede seit langem. Die Vereine sind zu billig. Deswegen wird es auch von einigen nicht wertgeschätzt. Ein Training ausfallen zu lassen, was ca. 1 Euro kostet, fällt deutlich leichter als eins, was 5 oder 10 Euro kosten würde. Für mehr Trainervergütung würde man dann auch schnell mehr Lizentrainer bekommen. Es würde sich dann ja auch mehr lohnen, die Lizenz zu machen. oder eben das als Studentenjob zu machen, statt bei Mc Donalds oder Subway ein paar Stunden zu jobben.

    Ja ich weiß, hier sind viele der Meinung, das müsse alles aus Idealismus für quasi umsonst gemacht werden. Funktioniert aber eben nicht mehr.

    Ich bin da ganz bei dir.

    Mein Verein nimmt pro Kind 8€ im Monat. Das sind in meinem Fall 0,80€ pro Training. Das ist zu wenig. 20€ im Monat wäre mMn völlig in Ordnung.

    Klar, in unserem Fall macht es die Masse an Mitgliedern, aber was davon alles finanziert werden muss...

  • Wir haben in München Stadt den Jahresbeitrag auf 300 € pro Jahr erhöht und bezahlen alle Trainer(teams). Von über 300 Kinder hatten wir <10 Kündigungen. Viele geben parallel noch Geld für Fördertraining bei der MFS oder anderen Anbietern aus.


    Die kommerzielen Fussballschulen sind auch genau die Anlaufstelle wo wir die Kinder hinschicken die noch nie gespielt bzw. geübt haben und bei Null anfangen. Die fangen das sehr gut auf und wir können die häufig später übernehmen.

  • Es gibt hierzulande wirklich viele schlechte Trainer, muss man einfach mal so konstatieren.Das ist ja auch bekannt und der DFB will da ja auch gegensteuern. In Bezug auf Wenger, der sich jahrzehntelang im höchsten Profibereich aufgehalten hat, ist allerdings die Frage, inwieweit er wirklich einen Blick auf den Kinder- und Jugendfußball hat und von welchem Land er spricht.

    Insgesamt halte ich das für eine steile These. Das wäre ja erst mal irgendwie zu belegen, dass Kinder, die bis zum 12 Lebensjahr nur in Eigeninitiative z.B. auf dem Bolzplatz gespielt haben, besser wären als die, die im Verein gespielt haben. Ein Mannschaftstraining ist ohne Trainer schlicht nicht möglich. Die würden entweder aufs Tor schießen und ansonsten einfach rumknödeln. Klar, ist ja alles hier schon ausdiskutiert. Wir wollen Bolzplatzmentalität und viel 1:1. Aber sorry, so ganz von alleine passiert das eben auch nicht.

    So sehe ich das auch. Man setzt ein Kind ja auch nicht einfach ans Klavier und sagt spiel...

    Klar wird das Kind in 5 Jahren gewisse Skillz haben, aber mit Trainer hätte man den gleichen Effekt in 1 oder 2 Jahren erzielen können.


    Jeder springt momentan auf diesen Zug auf die Kids einfach spielen zu lassen...

    Bei uns ist von 90 min Training, 30 Minuten Spielzeit. Aber vorher trainieren wir Technik, was die Kids enorm vorwärts bringt.


    Es gibt viele Kids, die von ihrer Anlage einfach schüchtern sind und sich nicht direkt ins 1 vs 1 stürzen. Mit der vorhanden Technik sieht das ganze anders aus. Meine Erfahrung.

  • Hier sehe ich viel Aufholbedarf bei den Vereinen.


    Die allermeisten Vereine sind eigentlich Breitensportvereine und sollten Kinder überhaupt nicht ablehnen, sondern eher intern überlegen wie man Kinder trainiert die erst mit 10-15 Jahren mit Fußball beginnen und noch nicht das Spielniveau haben.


    Häufig treffen aber die Trainer der Teams selber die Entscheidung für sich, weil sie den "Problemfall" nicht trainieren wollen oder das Kind als Störfaktor bezeichnen.


    Um derartige Kinder aufzufangen, bieten sich einige Methoden an:

    Das können eigene Trainingsgruppen sein, welche bspw. Kids zwischen 9 - 15 Jahren trainieren. Da geht es vor allem um Technik bei Pässen, Dribblings und Schüssen. Meine Erfahrung ist, wenn man dies sehr spezifisch monatelang trainiert, dann haben die Kids häufig zumindest ein Grundniveau um mitspielen zu können.
    Es können aber auch eigene Trainingsgruppen innerhalb der Teams sein - dies benötigt aber einen sehr hohen Trainerbedarf innerhalb der Teams.

    Die Idee derartige Kinder in kommerzielle Fussballschulen zu schicken halte ich auch für gut, allerdings gibt es derartige Fussballschulen (noch) nicht in allen Regionen.

  • Das erfordert aber auch die Mitarbeit und die Geduld von und und Eltern.

    Mein Co und ich haben es mit zwei Trainingsgruppen versucht, teilweise kamen in der E Jugend neue Kinder die noch nie gespielt haben, teilweise sind die Unterschiede in der Entwicklung einfach so groß.


    Einige spielen Doppelpass, nehmen den Ball perfekt an und beherrschen Übersteiger, andere stoppen weiter als ich schieße und spielen Pässe mit der Streuung einer Schrotflinte. So weit, so normal.


    Dann haben wir je nach Trainingsschwerpunkt das Team in zwei Gruppen geteilt. Die einen die in dem trainierten Bereich die Basics schulen bzw aufbauen mussten und eine Gruppe mit denen die schon etwas weiter sind. Man kann in etwa sagen das ein Drittel immer in der besseren Gruppe war, ein Viertel immer in der "Fördergruppe" und der Rest, je nach Schwerpunkt mal da und mal da war.

    So haben alle ihre Trainingserfolge gehabt ohne über- oder unterfordert zu sein. Und ein schnellerer Lernfortschritt war in der Zeit bei allen definitiv zu sehen.

    Das haben wir den Kindern auch kindgerecht erklärt und dachten wir hätten das gut gelöst um allen Kindern gerecht zu werden.


    Nach ein paar Wochen hatte ich aber schon die ersten Kinder und/oder Eltern bei mir warum denn ihr Kind immer in der "schlechten Gruppe" sei, der könne doch gut Fußball spielen.

    Das die Bälle blind raus kloppen oder zu Hause auf leere Tor schießen nicht unbedingt "gut Fußball spielen" ist, will dann keiner hören. Oder das es Defizite im passen oder der Ballannahme gibt an denen wir gezielt arbeiten.

    Alles muss schnell passieren, innerhalb von 2 Wochen soll ich aus einem Blümchenpflücker der kaum im Training ist einen Messi machen.


    Ich versuche wirklich jedem Kind das Training zu ermöglichen das am besten für es ist. Ich biete auch genügend Trainings an (jeden Di und Do, auch an Feiertagen und, wenn kein Spiel ist, jeden 2. Samstag) damit wirklich jeder Gelegenheit hat im Training zu lernen.

    Weil mein Kader am Anfang der Saison so groß war (auf dem Papier 21 Kinder) habe ich auch 3 Spieler aus dem älteren Jahrgang, die mir definitiv weitergeholfen hätten, in unsere D-4 abgegeben weil so alle Teams (bzgl Anzahl der Spieler) geholfen war. Und auch die Spieler haben von kleineren Trainingsgruppen profitiert. Denn ohne die 3 hätte es keine D-4 gegeben und die anderen rund 10 Spieler wären in der D-3 dazu gekommen.


    Aktuell habe ich 12 Kinder die absolut geil auf Fußball sind (Trainingsbeteiligung von 11 der 12 Spieler inzwischen im Schnitt über 85%, der 12. war lange krank) und deren Eltern die Entscheidungen von uns Trainern akzeptieren und uns unterstützen wo es geht.

    Mir fehlt aktuell nur ein wirklicher Knipser der die ganzen Chancen auch hochprozentig rein macht.

    Wenn einer von euch einen im E-Jugend-Alter übrig hat: bitte melden :D


    Bin ich jetzt ein guter Trainer weil ich versuche jeden individuell zu fördern und zu fordern oder ein schlechter Trainer weil mir 6 Kinder im Laufe der Saison abgegangen sind?

  • Ein Kollege und ich haben aml im Verein das Angebot gemacht, alle Neulinge zu traineren um die andren Trainer zu entlasten.

    Irgendwie wurde das Angebot von den Kollegen nicht angenommen, hatten wohl Angst, dass die dann icht mehr zu ihnen zurückkommen

  • Bin ich jetzt ein guter Trainer weil ich versuche jeden individuell zu fördern und zu fordern oder ein schlechter Trainer weil mir 6 Kinder im Laufe der Saison abgegangen sind?

    Die Gruppenaufteilung ist definitiv sinnvoll, wenn man über einen Co Trainer oder Elternteil verfügt, das auf jeweils eine der Gruppen einen Blick hat. Aus dem Wort "wir" folgere ich, dass Du das nicht alleine gemacht hast. Abgänge sind bedauerlich, aber manchmal auch sinnvoll. Es gibt eben Kindern, zu denen passt die Sportart einfach nicht. Es ist für alle Beteiligten ein Gewinn, wenn die sich in einer anderen Disziplin versuchen.

    Außerdem gehe ich davon aus, wer sich hier im Forum betätigt, der bringt schon so viel Engagement und Hirn mit, dass er im Regelfall ein guter Trainer ist oder werden wird. Die Trainer, die es nach dem Motto machen, ich weiß wie das geht und ich habe ja früher auch Fußball gespielt und wofür brauche ich Videos, Bücher oder ein Forum, die sind hier halt nicht.

  • Bin ich jetzt ein guter Trainer weil ich versuche jeden individuell zu fördern und zu fordern oder ein schlechter Trainer weil mir 6 Kinder im Laufe der Saison abgegangen sind?

    Die Gruppenaufteilung ist definitiv sinnvoll, wenn man über einen Co Trainer oder Elternteil verfügt, das auf jeweils eine der Gruppen einen Blick hat. Aus dem Wort "wir" folgere ich, dass Du das nicht alleine gemacht hast. Abgänge sind bedauerlich, aber manchmal auch sinnvoll. Es gibt eben Kindern, zu denen passt die Sportart einfach nicht. Es ist für alle Beteiligten ein Gewinn, wenn die sich in einer anderen Disziplin versuchen.

    Außerdem gehe ich davon aus, wer sich hier im Forum betätigt, der bringt schon so viel Engagement und Hirn mit, dass er im Regelfall ein guter Trainer ist oder werden wird. Die Trainer, die es nach dem Motto machen, ich weiß wie das geht und ich habe ja früher auch Fußball gespielt und wofür brauche ich Videos, Bücher oder ein Forum, die sind hier halt nicht.


    Ich weiß von früher ganz genau wie man es NICHT macht.

    Ich hatte eine absolut beschissene (sorry, anders kann ich es nicht sagen) Ausbildung in der Jugend.

    Einmal die Woche Training, von der E bis zur B Jugend. Jedes Mal derselbe Ablauf: Passübung, Torschuss, Abschlussspiel.

    Daher will ich meine Kiddies so gut es geht fördern.


    Ja, ich habe einen sehr engagierten und zuverlässigen Co-Trainer mit dem ich sehr gut harmoniere. Um mit zwei Gruppen zu arbeiten ist das zwingend erforderlich, sonst kommt man gar nicht weiter weil man alles nur zu 50% machen kann.

    Meistens schaut er die Videos, bereitet Übungen vor und ich variiere die dann während dem Training genauer auf unsere Bedürfnisse bzw Schwerpunkte.

    Seit Januar funktioniert das alles sehr gut. Seitdem haben wir die 12er Kerntruppe und spielen kein Kick'n'Rush mehr sondern spielen den Ball hinten raus. Klar gibt das ab und an Rückschläge in der Defensive (bei Ballverlust im Vortrag), aber spielerisch sind wir allen Teams in der Rückrunde überlegen. Da wäre vor 9 Monaten nicht dran zu denken gewesen.

  • Viele machen den Sch..., den sie früher selber erlebt haben weiter, weil sie denken, dass das eben so normal ist. Ich hatte das "Glück" nie (jedenfalls nicht als Jugendlicher) vereinsgebunden Fußball gespielt zu haben. Daher musste ich so einen Ballast eben gar nicht erst abschütteln. Auf der anderen Seite fehlt mir natürlich schon auch fußballerische Erfahrung, weswegen ich mich auf das Kleinfeld beschränke.