Noch einen von Hans-Hubert Vogts:
Manchmal ist die Wirklichkeit anders als die Realität
Noch einen von Hans-Hubert Vogts:
Manchmal ist die Wirklichkeit anders als die Realität
Gut, dass das geklärt ist.
Mir rollen sich die Fußnägel auf.
Da gibts nur eines: selbst ist der Mann: pfeif auf den Jugendleiter, setz dich hin und schreib ans Sportgericht!
Ich weiß: das ist jetzt nichts zum Ursprungsthema:
Der will halt von dem Anfänger-Status weg.
Was mir bei den Beiträgen auffällt: Sind denn Arbeitsdienste in der Satzung verankert?
Wenn nicht ist eine Sanktion natürlich problematisch.
Vielleicht mal die Eltern zugucken lassen
Fehler dürfen sein, auch die die provozieren wollen. Quatsch hatte bei mir auch immer einen Raum: 15-20 min Training, dann gabs so 5 min Raum für "Quatsch". Was ich aber immer geahndet habe, war wenn es gegen andere Personen ging, da gabs eine Verwarnung, beim zweiten Mal war der draußen.
Ich würde ja als erstes mit dem Torwart das richtige Fangen üben!
So ähnlich hab ich es meine Spielern auch immer gesagt.
Von wem wohl?
Wenn ich über das Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker: ‚Nicht mal schwimmen kann der Vogts'
und noch einer von ihm:
„Die Kroaten sollen ja auf alles treten, was sich bewegt – da hat unser Mittelfeld ja nichts zu befürchten.“
Fritz Langner, damals Werder Bremen:
Ihr fünf geht mal los uns spielt vier gegen drei.
Erich Ribeck:
Grundsätzlich werde ich versuchen, zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv. Wenn sie subjektiv sind, werde ich an meinen objektiven festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven, subjektiv geäußerten Meinungen der Spieler mit in meine objektiven einfließen lassen.
Meine Erfahrungen - leider schon fast 20 Jahre her - ist, dass die Mädchen, die wirklich spielen wollen fast alle im oberen Leitungsdrittel lagen, wobei eben damals (im königlichen BFV) Mädchen nur bis zur u13 mit den Jungs spielen durften. Das war in NRW anders, da durften sie mit Ausnahmegenehmigung bis zur u17 spielen, und die, die ich gesehen habe waren auch im oberen Leistungsdrittel.
Wenn ich das so lese, denke ich: kalt erwischt.
Ich frage mich, warum hat die Vorbereitung aufs Großfeld nicht schon in der Vorsaison begonnen?
Und wenn die die "Erfolgsverwöhnung" beschreibst, dann habt ihr euch auf den Lorbeeren zu sehr ausgeruht, anstelle - auch als Trainer - Voraus zu denken.
Lieber Coach T, du trainierst keine Bundesligamannschaft, sondern 7/8-jährige, was du das beschreibst ist fast Alltag. Dem scheinst du nicht gewachsen zu sein!
Leider - ich weiß es ist hier neben der eigentlichen Themenspur - hilft auch der Schulunterricht nicht immer weiter.
Bei mir haben sich - wir hatten je 3. Sportstunde Schwimmen und das Hallenbad war neben der Schule - vier Jahre lang drei Sportlehrer abgemüht und ich konnte beim Abitur immer noch nicht.
Mir erscheint wichtig, Spiele mit verschiedenen Bällen, vom Tischtennisball (auch damit habe ich schon Bambinis so was ähnliches wie Fußball spielen lassen) bis hin (in der Altersgruppe) zum Pezziball (bei Älteren auch schon mal nen Pushball).
Ich bin in der Jugendarbeit aufgewachsen, da gabs genug Spielideen, an die ich mich nur erinnern musste.
Die beiden davor haben es ja schon beschrieben: deine Aufgebe als Vater ist es, deinen Sohn in dem was er möchte - natürlich im Rahmen der FDGO - zu unterstützen.
Ich war Handballer, meine Frau ist begeisterte Chorsängerin, der Sohn begann Fußball zu spielen, die Tochter zu reiten. Wir haben sie immer in dem was sie wollten, unterstützt. Sie sang auch ne Weile im Chor, spielte sogar Fußball bis zur BOL und macht heute Kampfsport. Er spielt nach 30 Jahren immer noch Fußball mit einigen Jahren Pause dazwischen.
Es ist die Lebensgestaltung deines Sohnes und nicht die Erfüllung deiner Wünsche!
Ich habe immer Training angeboten, wenn ich nicht weg war, (sogar in einer Saison mal in den Weihnachtsferien draußen) und was war? Wir haben in der Rückrunde kein Spiel verloren!
Training zu viert ist hart, aber es lohnt sich.
