Mein Sohn will nicht mehr zum Training!

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  • Hallo🙋🏽‍♀️,

    Vielleicht kann mir jemand helfen,

    Und zwar geht es um mein Sohn er möchte den Verein Wechsel da es mehrere Vorfälle gab wo er momentan ist.

    Er verweigert das Gespräch, und will auch nicht mehr zum Training.

    Jetzt meine Frage soll ich kündigen oder nochmal das Gespräch suchen mit dem Trainer?

    Bin total überfordert :(

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  • Auch in dem Alter sollte man die Wünsche der kleinen respektieren, da es um deren Spaß geht.

    Wobei ich schon versuchen würde, die Gründe zu erfahren, evtl. im Gespräch mit dem Trainer oder in einem einfühlsamen Gespräch mit deinem Sohn.

  • Als Trainer fände ich es toll, wenn die Eltern das Gespräch mit dem Trainer suchen, um die Vorwürfe des Kinds "ungerechte Behandlung" einordnen zu können. Anschließend kann die Familie dann mithilfe des Gesamteindrucks entscheiden.

    Möglicherweise ist dem Trainer auch nicht bewusst, dass er da ein Kind irgendwie ungerecht behandelt oder das Kind weiß beispielsweise nicht, aus welchen Gründen die/der Trainer so oder so entscheidet.

  • Ich würde auf jeden Fall den Trainer ansprechen.


    Ich hatte einmal einen Spieler, der mich als ungerecht empfunden hat. In meinen Fall ging es vor allem darum, dass ich den Spieler weniger loben würde als andere Spieler. Ich hatte den Eltern damals erklärt, warum ich so gehandelt habe. Ich habe mehrere Gespräche mit dem Spieler geführt. Wir sind aber nicht mehr auf einen grünen Zweig gekommen. Nach den Gesprächen habe ich besonders darauf geachtet (Anzahl des Lobs sogar gezählt). Ich habe dem Spieler noch geholfen, eine neue Mannschaft in unserer Spielgemeinschaft zu finden. Das Empfinden war so stark, dass der Wechsel am Ende die beste Lösung für den Spieler war.

  • Danke für die Antworten :thumbup:.

    Goodie das problem hier bei ist, mein Sohn wurde das letzte halbe jahr im spiel sehr sehr oft ausgewechselt. Bei einem Spiel was mein Sohn total fertig gemacht hat, war das er kurz vor Spiel ende eingewechselt wurde, es wurde schon vorher angekündigt beim Turnier das denen noch 1 min verbleiben bis Spielende.


    Der andere vorfall war, das eine Mutter auch vom Spieler kinder (Zuschauerin) dem Trainer Anweisungen gegeben hat wo er mein Sohn hinstellen soll, das hat mein Sohn mitbekommen und hat es mir erzählt und er war stinksauer das der Trainer auf die Anweisungen von der Mutter gehört hat.

    Ich hatte dem Trainer auch drauf aufmerksam gemacht das sowas nicht geht das sich außenstehende einmischen, er ist nicht auf das Thema eingegangen.

    Mein Sohn spielt seit fast 6 Jahren Fußball und er spielt gut.

  • Das ist ja schon sehr präzise beschrieben. Falls das alles stimmt, ist das offensichtlich, daß der Trainer ebenso ahnungslos wie lernunwillig ist. Entweder er merkt nicht, wenn er Spieler demütigt oder noch schlimmer, er merkt es und macht es bewußt, was man natürlich nicht unterstellen kann und will.

    Da hilft nur eins: Entweder Ihr seid Euch im Elternkreis einig, daß das so nicht geht und befaßt den Vorstand mit der Sache oder wenn Du alleine bist gibt es nur eins: Nichts wie weg aus dem Verein, es gibt bestimmt noch andere in der Umgebung. Und: Guck DIr auf jeden Fall im neuen Verein den Trainer vorher beim Training und bei einigen Spielen als Zuschauer an.

  • Mein Mann ist auch der Meinung unsren Sohn da ganz raus zu holen.

    Weil unser Sohn verweigert es überhaupt darüber zu reden. Hab auch heute nochmal versucht mit ihm zu reden aber zwecklos, das

    er denen noch 1 Chance geben soll aber er blockiert und sagte klar und deutlich Nein!

    Da kam noch ein Spruch von meinem Sohn, das die das wieder machen und das er auch total enttäuscht ist von den Trainer.

  • Verstehe dich nur bedingt bzw. habe ich das Gefühl, dass es mehr um dich geht, als um deinen Sohn.

    Du hast dich ja schonmal an den Trainer gewendet und du willst, dass dein Sohn es nochmal probiert, weiter macht.


    Dabei sagt dieser klar, dass er keine Lust mehr hat, er ist auch schon einige Zeit dabei um 11 Jahre alt.


    In dem Fall ist es auch logisch, dass dein Sohn mit dir darüber nicht reden will, wozu auch? Deine Meinung ist klar, dein Ansatz nicht ergebnisoffen und vor allem steht nicht das Bedürfnis deines Sohnes im Vordergrund.

    "Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill

  • Es geht nur um mein Sohn, nur 6 Jahre sind nicht wenig und es geht nicht um mich da. Man kann noch den Vorstand dazu holen, manchmal muss man es öfters besprechen bevor man geht und man weiß nicht ob es wo anders besser ist oder ob man so schnell ein platz findet

    .

  • Der Junge will ganz offensichtlich nicht mehr. Das hat er deutlich gemacht. Mehrmals. Ganz offensichtlich.

    klingt auf mich sogar so, dass er am liebsten ganz aufhören will. (Hast du ihm diese Option auch angeboten?)


    Weiß nicht, was da ein GEspräch mit dem Vorstand bringen soll.

    "Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill

  • Wir haben ihm angeboten, das wir nach einem Probetraining in anderen Vereinen nach fragen, hat er auch zugestimmt. Ich möchte nur nicht das er wieder enttäuscht wird.

    Dachte vielleicht bringt es was wenn man mit dem Vorstand darüber spricht, das die auch wissen was da geschehen ist, aber denke da wird auch nicht viel passieren.

  • Ok, einfach ein paar Fakten:

    Wenn dein Sohn zu einem oder mehreren Probetrainings gehen möchte, benötigt ihr eine Erlaubnis des aktuellen Vereins. Normalerweise über den Trainer...

    Wenn er jetzt wechselt, wird er gesperrt. D. H. er kann erst zur Rückrunde wieder mitspielen.


    Ich persönlich finde es recht gut wichtig, Dinge gut zu beenden. Ich würde darauf bestehen, dass sich dein Sohn persönlich verabschiedet. Nicht weil es der Trainer verdient hat, sondern dein Kind. Das mögen Kinder normalerweise nicht aber es ist lehrreich.



    Die Welt des Sports ist groß. Vielleicht ist es ja auch was ganz anderes. Die Kinder orientieren sich mit 11 auch an Freunden. Haste ihn mal gefragt?

  • Mit der Gefahr jetzt jemanden zu nahe zu treten stimme ich Sir Alex hier mal ein. Ein Thread in dem der Ersteller 6 Kommentare gepostet hat in dem es in jedem nur darum geht das der Sohn ungerecht behandelt wurde und kein einziges Mal die Ansicht des Trainers bzw. der sachlich fußballerische Hintergrund beleuchtet wurde hört sich stark nach schwierigen Eltern an.

  • Mit der Gefahr jetzt jemanden zu nahe zu treten stimme ich Sir Alex hier mal ein. Ein Thread in dem der Ersteller 6 Kommentare gepostet hat in dem es in jedem nur darum geht das der Sohn ungerecht behandelt wurde und kein einziges Mal die Ansicht des Trainers bzw. der sachlich fußballerische Hintergrund beleuchtet wurde hört sich stark nach schwierigen Eltern an.

    Oder nach Eltern, die ratlos sind und Hilfe suchen! So, bzw ähnlich bin ich vor nunmehr acht Jahren auch hier hereingestolpert.

  • Bevor die Diskussion hier endgültig in ein anderes Thema hinein rutscht:

    Es ist ja völlig irrelevant hier ein Schuldigen zu suchen oder jemanden die Schuld zu zuweisen.

    Fakt ist, dass das Kind kein Spaß mehr hat und da sollte man was tun, ob es nun mal das ist, dass man mit dem Trainer redet und die "Anschuldigungen" des Kindes vorträgt oder ob man einfach das Kind wo anders anmeldet.
    Nur sollte irgendwas getan werde, damit das Kind nicht komplett dem Fußball verloren geht, wenn es scheinbar vermeidbar wäre.

    • Hilfreichste Antwort

    Bevor die Diskussion hier endgültig in ein anderes Thema hinein rutscht:

    Es ist ja völlig irrelevant hier ein Schuldigen zu suchen oder jemanden die Schuld zu zuweisen.

    Fakt ist, dass das Kind kein Spaß mehr hat und da sollte man was tun, ob es nun mal das ist, dass man mit dem Trainer redet und die "Anschuldigungen" des Kindes vorträgt oder ob man einfach das Kind wo anders anmeldet.
    Nur sollte irgendwas getan werde, damit das Kind nicht komplett dem Fußball verloren geht, wenn es scheinbar vermeidbar wäre.

    Sagte ich gestern ja schon. Ich würde aber dem Kind verschiedene Optionen aufzeigen, aus denen ER wählen kann. Und das auch so vermitteln, dass er nicht das wählen soll, was er denkt, was auch den Eltern passt. Es geht nur um ihn.


    a) andere Vereine angucken, ggffs wechseln

    b) ganz aufhören

    c) andere Sportart


    Es sollte wirklich das Kind im Mittelpunkt stehen und bei der Wahl des Hobbys geht es darum, was dem Kind Spaß macht, es ist ja egal, wie gut er das kann (denn das wurde hier auch geschrieben, er spiele gut, was irrelevant ist).

    Deshalb würde ich obige Optionen auch durchsprechen.

    "Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill

  • Danke für die Antworten :thumbup: .

    Goodie das problem hier bei ist, mein Sohn wurde das letzte halbe jahr im spiel sehr sehr oft ausgewechselt. Bei einem Spiel was mein Sohn total fertig gemacht hat, war das er kurz vor Spiel ende eingewechselt wurde, es wurde schon vorher angekündigt beim Turnier das denen noch 1 min verbleiben bis Spielende.


    Der andere vorfall war, das eine Mutter auch vom Spieler kinder (Zuschauerin) dem Trainer Anweisungen gegeben hat wo er mein Sohn hinstellen soll, das hat mein Sohn mitbekommen und hat es mir erzählt und er war stinksauer das der Trainer auf die Anweisungen von der Mutter gehört hat.

    Ich hatte dem Trainer auch drauf aufmerksam gemacht das sowas nicht geht das sich außenstehende einmischen, er ist nicht auf das Thema eingegangen.

    Mein Sohn spielt seit fast 6 Jahren Fußball und er spielt gut.

    Ich habe noch etwas Probleme, das Fehlverhalten des Trainers komplett zu verstehen.
    Dein Sohn ist in der D-Jugend; im letzten 1/2 Jahr war er evtl. D oder E. Das kann man aus Deinen Informationen nicht erkennen. Dass man da durchwechselt, ist vollkommen normal. Wenn er oft ausgewechselt wird, heißt das ja auch, dass er oft auf dem Platz steht (sogar in der Startformation?).
    Das Einmischen von außen ist nicht so schön - aber wir wissen nicht, ob er diese Umstellung nicht ohnehin imKopf hatte.
    Wenn Du zum Vorstand gehst, und Dich beschwerst, dass Dein Sohn ausgewechselt wurde, wirst Du in fragende Gesichter blicken. Sind die Auswechslungen tatsächlich alles, woran Ihr ungerechte Behandlung festmacht?
    Die kurze Spielzeit war auf einem Turnier? D.h., dass es an dem Tag auch andere Spiele gab, in denen er mehr Spielzeit hatte? Ist für das eine Spiel sicherlich ärgerlich - über ein ganzes Turnier aber eher harmlos.

    Also: Wenn Ihr Euch über Ungerechtigkeiten beschweren wollt, müsst Ihr etwas mehr bringen als ein paar Einzelfälle.