Wie umgehen mit störenden Kindern im Training?

  • Moin,


    ich trainiere eine E-Jugend-Mannschaft im Breitensport. Das heißt, bei uns kann jeder mitmachen, egal wie gut er nun ist und wie er als Typ ist. Die Mannschaft hat bis zu 22 Trainierende (fast alles Deutsche aus gutbürgerlichem Umfeld). Im Durchschnitt sind wir so 15. Einen Co habe ich nicht und mir fehlt sicher auch teilweise die Erfahrung, da es für mich erst die zweite Saison ist und ich auch als Elternteil in diese Trainerrolle reingerutscht bin.


    In meinem Training habe ich immer wieder (nicht immer, aber doch regelmäßig) das Problem, dass die Jungs sehr unkonzentriert sind. Das fällt insbesondere dann auf, wenn ich nach dem Aufwärmen einzelne Übungen mit ihnen machen will. Ich mache bewusst nur einfache Übungen (weil ich merke, dass die schwierigeren die Jungs teilweise überfordern) und halte mich auch bei meinen Ansagen möglichst kurz. Wenn ich es mal etwas überspitzt darstellt, dann klingen die Ansagen für Übungen dann aber manchmal so: "Also, wir machen jetzt eine typische - X, sei doch mal ruhig - eine typische Angriffsübung - Y, kannst Du mir auch zuhören? - Also, eine typische Angriffsübung. Stellt Euch vor, wir haben gerade - X, du sollst ruhig sein! - wir haben gerade den Ball in der Abwehr erobert und wollen den Ball jetzt - Z, hör auf, X den Ball an den Kopf zu werfen! - wir wollen also den Ball zügig nach vorne bringen - R, kannst Du mal aufhören, S die Hose runterzuziehen - " Na ja, Ihr könnt Euch eine Vorstellung machen. Habe ich dann meine Anweisung endlich durch, mache ich die Übung vor. Eigentlich sollte jetzt alles klar sein. Und dann bei der Übung selbst, klappt gar nichts. Ich halte an, erkläre noch mal, was wir machen wollen. Erneuter Start, es funktioniert einigermaßen, bis X, Y, und Z rankommen, die überhaupt nicht wissen, was sie tun sollen - klar, haben ja auch nicht aufgepasst. Noch mal: ich mache bewusst nur einfache Übung mit 1-2 Stationen.


    Das Hauptproblem ist, dass durch die permanten 3-4-5 unkonzentrierten Störer das ganze Team unruhig ist und ich jede Anweisung mehrfach wiederholen muss, bis es endlich jeder versteht. Das ist für mich natürlich zeit- und kraftraubend und teils auch sehr frustrierend.


    Meine Frage: Wie geht ihr mit solchen "Störern" um? Ich habe schon viel versucht. Störer verwarnt. Störer nach Verwarnung eine Runde um den Platz laufen lassen. Die Störer versucht, direkter einzubinden (aber dann kann ich auch nur 1-2 direkt einbinden, der Rest macht weiter). Ein Stufensystem eingeführt mit Verwarnung, Gelber und Roter Karte. Gestern habe ich kurzerhand einen direkt aus dem Training geschmissen, weil er trotz mehrfacher Verwarnungen ständig Blödsinn gemacht.


    Und was habt Ihr so für Erfahrungen / Ideen?

  • Ein Patentrezept gegen Störer gibt es nicht, deshalb lässt sich von meiner Seite aus nur sagen, was bei uns hilft:


    1) Training umgestellt auf folgenden Ablauf: Spielen (30 Min) - Trainieren (30 Min) - Spielen (30 Min), wobei es vorkommen kann, dass die "Trainingsphase" auch mal länger geht. Die Frage, die man sich gerade im Breitensport stellen muss, ist ganz einfach: "Wieso kommen die Kinder ins Fußballtraining?" Häufig lautet die Antwort: "Um Fußball zu spielen". Deshalb ist es elementar, das Spiel nicht als Belohnung ans Ende vom Training zu stellen. Dann kann die Übungsphase auch einmal etwas länger dauern, denn es wurde bereits zu Beginn des Trainings gespielt.

    Positiver Nebeneffekt hierbei ist, dass der erste Bewegungsdrang bereits am Anfang gestillt wird, was eine höhere Aufnahmefähigkeit folgen lässt.


    Den Unterschied merke ich immer wieder, wenn wir situationsbedingt von dieser Vorgehensweise abweichen.


    2) Trau dich ruhig, auch mal nichts zu sagen, will heißen: Sind die Kinder laut und hören nicht zu, sage ihnen kurz: "Wenn wieder alle zuhören, rede ich weiter." Das wird gerade am Anfang dauern und ggf. sitzt ihr auch die ersten male mehrere Minuten nur zusammen. Im Anschluss erörtere, wieso du wartest, bis dir jeder zuhört.


    3) Baue Übungen so auf, dass du sie Stück für Stück ergänzen (erschweren) kannst. Nichts ist langweiliger, als 15 Minuten das gleiche machen zu müssen. Wenn der erste Teil der Übung bei den meisten sitzt, füge eine nächste Stufe hinzu (Variation). Wenn Übungen, baue Wettbewerbe mit ein (bspw. mittels der lebendigen Stoppuhr, etc.).


    4) Wechsel nicht zu oft dein "Eskalationssystem". Einmal Ermahnen, dann folgt die gelbe Karte (5 Minuten Pause) und danach die rote (restliches Training Pause). Klingt hart, du bist aber verantwortlich dafür, dass die interessierten Kinder auch auf ihre Kosten kommen, nämlich störungsfreies Training.


    Ich mache es bspw. so: Ab dem Moment, wo wir alle zu Beginn des Trainings zusammen kommen, beginnt das Training. Ich kümmere mich vorrangig um diejenigen, die es schaffen, pünktlich zu sein. Dementsprechend müssen die Nachzügler warten, bis die erste Phase um ist. In der Zwischenzeit helfen sie mir, dass immer ausreichend Bälle an den Spielfeldern liegen.


    Ich kann dir nur sagen, dass ich unter anderem mit diesen Punkten keine Probleme habe, auch alleine über 20 Kids zu trainieren. Dass diese Gruppengröße für einen allein nicht wirklich optimal ist, ist ein anderes Thema.

  • Auch in der E-Jugend ist es noch so, dass sich die Kinder ablenken lassen. Und wenn man da mehr als einen Spezialisten dabei hat, dann kann das schnell sehr unruhig und Kräfte zerrend werden.


    Im Prinzip handhabe ich das wie MightyReds. Ermahnung und wenn das nicht reicht, dann gelbe Karte mit kurzem Aussetzen und bei nochmaligem gravierenden Stören oder Fehlverhalten wird den Rest des Trainings zugeschaut.


    Wobei ich über die erste Eskalationsstufe noch nicht hinaus gekommen bin. Gott sei Dank. :-)

    Bisher hat immer eine deutliche Ansage gereicht. Man darf aber auch nicht erwarten, dass die Kinder in dem Alter (bei mir ist es ja auch noch eine F-Jugend) immer zu 100% aufmerksam sind und alle Übungen nach einmaligem Zeigen wissen was zu tun ist.

    --> da hilft es meiner Meinung nach, bei Übungen die Willigen vorne hin zu stellen. Die passen auf und wissen i.d.R. was zu tun ist. Wenn die Übung losgelaufen ist, dann gezielt zu X, Y und Z hingehen und auffordern, dass sie den anderen zuschauen sollen, was zu tun ist.


    Mein Aufbau des Trainings ist ähnlich dem von MightyReds:

    "Aufwärmphase" mit Schwerpunkt Bewegung/Koordination (mit Ball!!!)

    Spielform (z.B. Tschechenrolle, je nach Schwerpunkt mit verschiedenen Provokationsregeln)

    Übungsform (Wettkampf oder in mehreren Varianten) oder eine weitere Spielform

    Abschlussspiel (2 Minitore und 1 Jugendtor // "normales" Spielchen // Funino // etc.)


    Heute Abend zum Beispiel:

    Fußball-Handball (~20 Minuten) in zwei Varianten (zuerst nur werfen; in der zweiten Hälfte dann gegenseite Vorlage auf Fuß oder Kopf)

    Tschechenrolle (~30 Minuten // zur Hälfte den Kindern mit Fragestellungen zur Abwehrarbeit bzw. zum Passen vs. Dribbeln zum Nachdenken anregen!)

    Torschussrundlauf auf 2 Jugendtore (drei Varianten // 1. normaler Torschuss nach Dribbeln // 2. Pass + direkter Torschuss // 3. Pass und Zweikampf mit Abschluss aufs Tor)

    Abschlussspielchen (je nach Anzahl wird entschieden, was wir da genau machen)

  • X, sei doch mal ruhig

    X, du sollst ruhig sein!

    Z, hör auf, X den Ball an den Kopf zu werfen!

    R, kannst Du mal aufhören, S die Hose runterzuziehen

    Wenn Du das immer wiederholend so nett formulierst, wirst Du nicht viel erreichen.

    Also: Einmal das Stilmittel der "kontrollierten Explosion" nutzen. Auf keinen Fall öfter - dieses Stilmittel verbraucht sich sonst. Bei der kontrollierten Explosion die künftige glasklare Vorgehensweise klären. Da Du einen sehr großen Kader hast, wirst Du zu Spielen vermutlich nur die Hälfte im Kader haben. Wer sich nicht an die Regeln hält, bekommt Spielzeitenreduzierung.
    Alle Eltern über diese Maßnahme informieren. Wenn sich Eltern dann über zu geringe Spielzeiten beschweren, musst Du das Verhalten natürlich entsprechend beschreiben können. Wenn Du so knallhart konsequent bist, darf die Intensität der Konsequenz aber nicht von Deiner persönlichen Tagesform abhängen. Das gleiche Vergehen muss bei unterschiedlichen Spielern an unterschiedlichen Tagen immer dieselbe Konsequenz haben.

  • Es gibt ja verschiedene Methoden.

    • das Leiser werden wurde ja schon genannt.
    • Ich würde auch ganz am Anfang eine intensive Phase setzen, damit die Jungs schonmal etwas Dampf ablassen können. 5-10 Min Tummelphase, dann erste Intensivphase (Fangen o.ä.) und danach die ersten "Erklärbär"-Sachen.
    • Was auch klappen kann ist, die Kinder schon aufzustellen: X geh schon mal zum Hütchen, du bekommst den Ball von R. Stell dich an die Linie und Z geht ins Tor, los gehts...
      Wenn es auf dem Platz sehr laut ist, weil noch viele andere Teams da sind, kann das aber auch zu anstrengend sein.
    • Wenn es immer die gleichen 2-3 Hauptstörensfriede sind, die Eltern einbinden und bitten auf die Kinder einzuwirken. Klappt das nicht, die Eltern auffordern, dass sie das Training beobachten mögen, weil du jetzt andere Saiten aufziehen möchtest und die Kinder ggf. auch vom Training suspendieren willst. Ohne Aufsicht sollten sie aber dann nicht sein.
    • die 2-3 Störenfriede auffordern, das nächste Training vorzubereiten und anzuleiten.
    • Generell mal eine Trainingseinheit "opfern" für soziale Themen. Wie gehen wir miteinander um, was macht uns aus, wo wollen wir hin und wie können wir das erreichen? Was haben wir eigentlich für Regeln und was machen wir bei Nichtbeachtung?
      (der nächste Regentag kommt bestimmt, wo man sich mal im Vereinsheim zusammensetzen könnte)


    Was du dir und den Kindern passt, musst du freilich selber schauen.


    Generell solltest du dein Training darauf prüfen, ob es viel "Anstehen" gibt. Das ist häufig das Grundübel: zu viel Zeit und Gelegenheit Blödsinn zu machen. Und das zieht sich dann auch in die Erklärphasen rein.

    Abhilfe könnte hier sein, immer einige Kinder in ein 3vs3 zu schicken und mit dem Rest zu üben. Nach 5 Minuten dann wechseln, so dass alle einmal frei gespielt haben und aber auch alle die Übung gemacht haben. Das erleichtert auch das Korrigieren, wenn du nicht so viele beobachten musst.

  • Hallo und danke für Eure Reaktionen, von denen ich das ein oder andere mal ausprobieren will.


    Gestern habe ich beim Trainingseinstieg mal alle in zwei kleinen Spielen parallel (3:3 und 4:4) spielen lassen. Funktionierte nicht so gut, weil ich halt immer nur ein Spiel beobachten kann und es dann beim anderen Spiel ständig Streitigkeiten gab.


    Ich habe dann auch die Warnung - Gelbe Karte - Rote Karte-Regelung eingeführt. Einer kam bis gelbe Karte, der Rest war merklich ruhiger. Werde ich so weiter machen.


    Ich trainiere übrigens die Jungs allein, weil wir in unserem Verein größte Schwierigkeiten haben, überhaupt noch genügend Trainer zu finden und der mir ursprünglich zugeteilte Co viele Termine nicht konnte und dann auch noch länger krank geworden ist.

  • Gelbe Karten sind halt immer zweischneidig. sie wirken gut aber wenn einer einen sch... Tag bekommt das schnell eine negative Spirale. Kann wirken aber man sollte sich des "Risikos" bewusst sein.

    Manchmal ist das Problem dass jemand gar nicht ins Fußball will, aber ein Elternteil das forciert, da kämpft man auf verlorenen posten. Aber i.d.R. will jeder Spiele und auch Leisten (etwas das er kann aber ihn fordert ).


    Für mich haben folgende 3 Punkte sehr viel verändert.

    1. Ich fange jede Einheit mit einem Sprint / Wettkampf spiel an. Fangen in kleinen gruppen auf engen raum, balldiebe spiele usw. 3 Runden a 30 Sekunde dazwischen pausen. Die Kinder Pumpen danach.


    2. Farben von Hütchen werden mit bedacht genutzt. Eine Umrandung ist nicht Bunt, sonder erstmal einfarbig. Dann nutze ich immer das gleiche Element für gleiche AUfgaben . Gelber Pylon = der Startpunkt einer Übung. Ein roter Linemarker = Schusszone...

    Das reduziert unnötig langes erklären und die Kinder wissen schon grob wie das nächste Spiel geht ohne das ich was erklärt habe.


    3. In den Übungen "verrate" ich viel weniger als früher. Das fängt schon beim erklären an. Ich sage zu den Kindern "ich mach die Übung vor und ihr erklärt mir wie sie geht" . zu 90% wissen sie dann ohne das ich was sage wie die Übung laufen soll.

    Das geht dann bei den Korrekturen weiter. Statt zu sagen "Leg den Ball weiter/ kürzer vor" frage ich "wie viele kontakt sind besser, 2 oder 3? 3 oder 4? Und warum ?" => "Weil ich ohne Ball schneller rennen kann und platz habe."



    Diese 3 Punkte haben bei mir die Konzentration und Leistungsbereitschaft bei den Kids enorm gehoben. Natürlich machen sie auch mal quatsch und es gibt Tage da ist es nicht so wie ich das gerne hätte, aber im Vergleich zu anderen Jugenden die ich sehe bin ich da sehr zu frieden.

  • 3. In den Übungen "verrate" ich viel weniger als früher. Das fängt schon beim erklären an. Ich sage zu den Kindern "ich mach die Übung vor und ihr erklärt mir wie sie geht" . zu 90% wissen sie dann ohne das ich was sage wie die Übung laufen soll.

    Das geht dann bei den Korrekturen weiter. Statt zu sagen "Leg den Ball weiter/ kürzer vor" frage ich "wie viele kontakt sind besser, 2 oder 3? 3 oder 4? Und warum ?" => "Weil ich ohne Ball schneller rennen kann und platz habe."

    hat auch was mit lernvermittlungsmethodik zu tun. finde ich sehr gut.

    in höheren Altersklassen kann das auch durchaus NACH dem Training erfolgen. habe ich gestern noch praktiziert. Spielform, notwendiges, gefordertes Verhalten erklärt (3 Aktionen Prinzip etc.) und dann gesagt, das die Jungs nach der spielform das trainingsziel erklären.

    Dadurch das die wissen, das der Spielaufbau gewisses Verhalten fordert um erfolgreich zu sein, versuchen die sich automatisch konzentriert dem Ziel zu nähern, bzw. zu erkennen, was gefordert ist um erfolgreich zu sein.

    das kann man vllt. nicht ständig machen, ist aber immer eine gute geschichte um Konzentration auf hohes Level zu bringen.

    (hatte 19 jungs - d.h. 6 waren immer in der -aktiven- Erholung- und ich war alleine)

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Ich habe in diesem Zusammenhang ein ähnlich schwieriges Problem.


    Seit einigen Wochen trainiert bei uns ein Kind aus einem Waisenhaus mit, dass aufgrund seiner psychischen Konstitution unsere Anweisungen wahrscheinlich befolgen will, aber offensichtlich nicht befolgen kann. Dadurch wird der Trainingsbetrieb massiv gestört.


    Bsp: Ansage erfolgt, "wir bilden 2 Reihen, der jeweils vordere Spieler hat einen Ball". Das Kind schnappt sich einen Ball und bildet (alleine) eine dritte Reihe. Wir reden von einer U12 Mannschaft.


    Wenn ich die soziale Funktion des Sports ernst nehme, muss ich mit dem Kind weiterarbeiten, aber bin ich überhaupt qualifiziert dazu?


    Wenn ich ein aber langfristig ein effektives Training veranstalten möchte, müsste ich das Kind raus-schmeißen.


    Was tun?

  • Generell hast du eine Verantwortung gegenüber allen Kindern. Es kann natürlich nicht sein, dass wegen einem 12 andere nicht gefordert werden.


    Aber die Frage ist ob es einen Weg gibt in zu integrieren ohne das das ganze Training hängt. Habe auch nicht so ganz verstanden, warum er bei deinem Beispiel nicht hinbekommt :)

    Dachte er 3 Reihen wären die Aufgabe ? Wollte er absichtlich stören? Also versteht er es nicht oder Ist es ein Aufmerksamkeitsproblem oder ein Charakter Problem ?


    Je nach dem sieht für mich die Lösung anders aus. Wenn er stören möchte, würde ich ihn 1.) Konsequent an die Regeln erinnern, 2.) Mit den Eltern reden. wenn das nichts bringt als letzte Konsequenz vom Training ausschließen


    Wenn er die Übungen nicht versteht, wäre ja zu erwarten dass das mit der Zeit besser wird. Vorallem wenn man bestimmte systematiken benutzt. Also z.bsp. Rotes Hütchen heißt schießen. Habe ein Kind mit Hörproblemen, da schaue ich dass er beim Erklären nahe bei mir steht damit er alles mitbekommt.


    Insofern hängst wohl alles daran was genau bei dem Jungen los ist

  • Für mich haben folgende 3 Punkte sehr viel verändert.

    1. Ich fange jede Einheit mit einem Sprint / Wettkampf spiel an. Fangen in kleinen gruppen auf engen raum, balldiebe spiele usw. 3 Runden a 30 Sekunde dazwischen pausen. Die Kinder Pumpen danach.

    Gerade dies will ich nochmal hervorheben.

    Kinder haben einen großen Bewegungsdrang, da ist es wichtig, diesem möglichst sofort auch nachzukommen.

    Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, so dass das auch nie eintönig wird. Und man schult koordinative Fähigkeiten und/oder andere basale Fähigkeiten. "Stangenlaufen" ist nur ein Teil der Koordination, die Rhythmisierungsfähigkeit, was im Fussball leider vielfach vergessen/falsch gelehrt wird.

    "Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill