Trainer spielt falsch spiel mit kinder

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  • Hallo,

    Ich bin Vater von Kind der in U12 spielt. Der Trainer betreut die Mannschaft Zeit 3 Jahren. Sein Sohn spielt in die Mannschaft.

    Bis Ende 2018 war alles super , nur jetzt hat meine Sohn ein Angebot bekommen von ein Mannschaft die in Regional Liga West spielt , ich war ganz offen mit der Trainer und hat ihm über die weschselabsichten von mein Sohn erzählt. Seit dem ist der Trainer nicht zu nett zu meine Sohn .

    Es gab immer verschiedene Aktionen von ihm gegen mein Sohn , zu letzte hat ihm in ein Aufstellung gemacht nur mit Auswechselspieler um extra zu verlieren und ihm zu zeigen das er nicht viel bewirken kann, nach dem Spiel in die Kabine hat noch gesagt das alles sein schuld war das die verloren haben.

    Ich bin froh wenn alles vorbei ist , ich bin am überlegen ob ich mein Sohn nicht zum Spieltag hinschicken soll,

    Was kann ich machen ich mag solche Konflikte nicht und ich möchte so was nicht für mein sohn

  • Warst du dabei, als die Aufstellung und die Nachbesprechung gemacht wurden? Ich möchte deinen Sohn nicht als unglaubhaft darstellen, aber auch ich habe Kinder in der U13, die später Dinge ihren Eltern ganz falsch erzählen. Da fallen Zitate, die es nicht gab und plötzlich sind ganz andere Dinge passiert. Wie gesagt: ich möchte nichts unterstellen, aber wenn ein Kind frustriert ist, weil der Trainer in einem Nebensatz erwähnt "von dir hätte ich als Führungsspieler mehr erwartet", dann wird daraus im Kopf des Kindes schnell mal "Du bist Schuld, dass wir verloren haben".

    Wenn es allerdings noch andere Aktionen gab, dann kann es natürlich sein, dass der Trainer jetzt etwas gegen den Jungen hat (was sehr unprofessionell wäre). Du hast das alles kommuniziert und warst offen, das ist eigentlich der Weg, den Talente in ihren Heimatvereinen gehen sollten, wenn ein größerer Verein anklopft.


    Allerdings finde ich, dass du das positiv sehen solltest. Wenn dein Sohn nächstes Jahr U13-Nachwuchscup spielen soll, dann wird er noch ganz andere Formen von Druck erleben. Da ist das jetzt harmlos. Und je älter er wird (und hoffentlich nicht aussortiert wird), wird der Druck an manchen Stellen größer, er ist dem Druck dann aber gewachsener.

    Das jetzt ist wirklich Pille-Palle, wenn dein Sohn nächstes Jahr gegen Dortmund, Schalke und Köln spielen soll. Seh es vielleicht als mentale Vorbereitung: Wenn ihr da gut durchkommt und er sich trotz Schikanen vom Trainer durchbeißt, wird er viel gestandener zum NLZ gehen.

    Wer gut zielt, macht viele Tore - Wer gut spielt, hat viel Spaß - Wer beides macht, hat Erfolg

  • Ohne Kenntnis der Situation ist das schwierig zu beurteilen.

    Das ein Trainer gegen einen Spieler persönlich vorgeht, ist schwer vorzustellen.

    WEnn es so ist, ist das verwerflich.

    Ich habe allerdings schon erlebt, das ich einen Spieler, der 6 wochen nicht beim Training war, mal 2mal korrigiert habe im Training(wie andere auch) und ihm nachher noch aufmunternd gesagt habe, das es schnell wieder kommt, er solle mal wiedr regelmäßiger zum Training kommen, das mich danach der Vater anrief und mir vorwarf seinen Sohn

    zu benachteiligen, da ich nur Ihn korrigieren würde, und sein Sohn nur Fußball spielen wolle, ohne ständig korrigiert zu werden.

    Es kommt immer darauf an, welche Version man hört, und ob man sich die Gegenseite auch anhört und erklären lässt.

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Naja, also in einem Dorfverein kann sowas natürlich schon vorkommen. Selbst haben wir es vor ca. 3 Jahren erlebt. Damals hat meinen Sohn der damalige und immer noch aktive Trainer im Dorf für jede Niederlage die Schuld gegeben. Und das nur, weil wir mit einem Wechsel in ein NLZ kokettierten - was dann auch passierte.

    Mittlerweile - drei Jahre sind vergangen - wird mein Sohn immer noch im Dorf von den anderen Jungen, die unter diesem Trainer spielen, geschnitten und nicht beachtet. So kann man auch Freunde verlieren.


    Mein Tip an Benmartin :

    Wenn Dein Junge das drauf hat, wegzugehen, dann soll er es auf jeden Fall machen - und vielleicht bleibt ihm noch der ein oder andere Freund in seinem Heimatdorf erhalten.

    Und bzgl. des Verhaltens des Trainers würde ich sofort mit der Jugendleitung bzw. Abteilungsleitung des Vereins sprechen. Denn ich denke nicht, dass die dieses Verhalten dulden würden - nur werden sie es nicht wissen, was da in der Mannschaft abläuft.

  • So eine Situation ist mir auch bekannt .

    Da wird das Kind dafür bestraft , dass es aufgrund seines Talents wechseln will .

    Meine Tochter wurde plötzlich nicht aufgestellt , weil sie Probetraining in einer anderen Manndchaft hatte .

    Sie wird nicht gelobt , sondern nur die unerfahrneren Spielerinnen oder eben kritisiert .‘wenn sie jetzt die Mannschaft wirklich wechselt wird die Info nach d m letzten Spiel erfolgen .

    Natürlich ist es auch Frust seitens der Trainer , weil die guten Spieler weggehen, aber dem Trainer sollte an dem Vorrankommen seines Spielers Interesse haben .

    Wer weiterkommen will muss in bessere Vereine .

  • Sie wird nicht gelobt , sondern nur die unerfahrneren Spielerinnen oder eben kritisiert

    Die unerfahrenen Spieler werden bei mir auch mehr gelobt, als die stärksten Spieler.

    Damit können alle sehr gut umgehen.

    Hast Du mit dem Trainer gesprochen, warum er Sie nicht lobt?

    Natürlich ist es auch Frust seitens der Trainer , weil die guten Spieler weggehen, aber dem Trainer sollte an dem Vorrankommen seines Spielers Interesse haben .

    Wer weiterkommen will muss in bessere Vereine .

    Hat der Trainer das so geäußert? Oder hast Du das Gespräch mit Ihm gesucht???

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Sollte es so geschehen sein, dann finde ich das Verhalten des Trainers keinesfalls Pille-Palle sondern komplett verwerflich.

    Ich habe nirgendwo geschrieben, dass das Pille-Palle ist.


    Ich sagte, dass der Junge in ein paar Monaten gegen die besten Nachwuchsteams aus Deutschland spielen soll und dort ganz andere Dinge passieren können. Da kriegt man vielleicht mal eine 20:0-Klatsche und wird vom Trainer hören, dass man gegen seinen Gegenspieler keine Schnitte hatte. Im Gegensatz zu sowas ist das, was da geschildert wird, einfach Pille-Palle.


    Natürlich ist das Verhalten vom Trainer, falls es denn tatsächlich so ist, nicht in Ordnung. Aber soll man tatsächlich ein Kind, was bei sowas offenbar schon Probleme bekommt, dann in eine deutlich bessere Mannschaft wechseln lassen und viel höherem Druck aussetzen?


    Meine Kernaussage war: Wenn man in einem Dorfverein (wo Fussball Hobby ist und für 99% der Spieler bleibt) schon Probleme hat und sich dort nicht wegen sowas durchsetzen kann/will, dann sollte man keine Stufe höher gehen und es im NLZ versuchen. Wenn der Kopf nicht passt, ist man den Anforderungen in der U13-Regionalliga sicher nicht gewachsen.

    Wer gut zielt, macht viele Tore - Wer gut spielt, hat viel Spaß - Wer beides macht, hat Erfolg

  • Natürlich ist es nicht in Ordnung, Kinder aus welchen Gründen auch immer ungerechtfertigt zu kritisieren. Was ungerechtfertigt ist aber idR Ansichtssache. und bedarf einer Einzelfallbeurteilung.


    Unabhängig davon handelt ein Trainer auch im Kifu/Jugendbereich m.E. korrekt, wenn er ein Kind, das den Verein wechseln will, anders behandelt wird als ein Spieler, der mittelfristig der Mannschaft erhalten bleibt.


    Es ist m.E. legitim, wenn ein Trainer einem wechselwilligen Spieler im Training keine weiter besondere Aufmerksamkeit schenkt.

    Es ist m.E. ebenfalls legitim, wenn der wechselwillige Spieler nur noch dann aufgestellt wird, wenn dies für den angestrebten Erfolg der Mannschaft dienlich ist.

  • EnterTrainer

    Da bin ich in dieser Pauschalität anderer Meinung. Und dafür gibt es mehrere Gründe:

    • Wir alle wünschen uns doch frühzeitige Planungssicherheit. Möglichst möchten wir spätestens jetzt zum Ende von Q1 unsere Mannschaften für die nächste Saison planen. Wenn ich aber ein wechselwilliger Spieler wäre und mich die Behandlung erwartete, die Du oben beschreibst, würde ich Dir meine Wechselabsichten exakt nach dem letzten Spieltag mitteilen. Mit diesem Vorgehen sorgst Du dafür, dass Wechselgedanken nicht mehr offen und ehrlich kommuniziert werden.
    • Wechsel gibt es immer zu beiden Seiten. Es kommen evtl. ja auch Spieler von anderen Vereinen zu Euch. Sollen die dann auch monatelang ignoriert werden?
    • Ich lege Wert darauf, die Tür zur Rückkehr offenzuhalten. Ich habe bislang jeden Spieler mit den Worten "Wenn's Dir im NLZ nicht mehr gefällt, werden wir immer noch ein Trikot für Dich haben." verabschiedet.
      Es ist ja nicht verwerflich, eine andere Herausforderung anzunehmen. Evtl. bekommst Du nach 2 Jahren einen Spieler zurück, der mit seinen Erfahrungen wertvoller ist als je zuvor.
    • Du isolierst den wechselwilligen Spieler in der Mannschaft. Auch wenn er evtl. den Verein wechselt, bleiben seine aktuellen Mannschaftskameraden ja evtl. seine Klassenkameraden. Mit diesem Vorgehen stellst Du ihn aber in die "böse Ecke". Das kann Auswirkungen in Lebensbereichen haben, die Du als Trainer gar nicht überblicken kannst.
    • Dieses Vorgehen stellt den Verein in einer Art und Weise in der Öffentlichkeit dar, die dafür sorgt, dass andere Spieler gar nicht mehr zu Euch wollen. "Wenn Du kommst, sind sie nett. Wenn Du gehen willst, sind sie beleidigt."

    Das alles gilt natürlich für Spieler, die sich anständig verhalten haben und sich weiterhin auf und neben dem Platz mit der Mannschaft identifizieren.

  • Ich kenne es so, dass bei einem Wechsel in eine höhere Spielklasse (und das ist in einem Einzugsgebiet meistens ein bestimmter Verein) ohne eine Benachteiligung oder Sperre des Spielers erfolgt. Genauso läuft es dann in die andere Richtung, wenn der Spieler es evtl. von der Leistung oder vom Aufwand her nicht mehr schafft.


    Wir hatten diese Saison in der Hinrunde einen Spieler der einen relativ langen Anfahrtsweg zum Training hatte und gleichzeitig wohl mit dem Mehraufwand den eine höhere Schulklasse mit sich bringt, nicht zurecht gekommen ist. Obwohl der Junge frühzeitig mitgeteilt hat, dass er im Winter zu einem unterklassigen Verein wechseln möchte, haben wir ihn genauso behandelt wie jeden anderen. Auch wenn es für die Mannschaft natürlich Schade ist, ist es die Verantwortung des Trainers, mit jedem Spieler fair umzugehen. Insbesondere wenn es sich um Kinder oder Jugendliche handelt.

  • Also ich kann aus dem ursprünglichen Post nicht erkennen, daß das Kind mit irgendwelchem Druck nicht umgehen kann... Und in der U13 Regionalliga West gibt es eher auch keine 20:0 Ergebnisse (ohne das jetzt nachgeschaut zu haben).


    Ich kenne solche Fälle auch, das liegt daran, daß es Trainer gibt, die persönlich beleidigt sind, wenn ein Kind den Verein wechselt. Von solchen Trainern gibt es mehr, als man denkt. Kenne einen Fall, da hat der Vater im Winter gesagt, daß das Kind im Sommer wechseln wird (zur D-Jugend in den - wirklich oder vermeintlich - besten Verein der Region), danach hat der Junge kein Spiel mehr gemacht, und das, obwohl er mit Abstand der beste Spieler der Mannschaft war. (Mittlerweile ist er 16 und spielt im NLZ eines Erstligisten.)

  • Also ich kann aus dem ursprünglichen Post nicht erkennen, daß das Kind mit irgendwelchem Druck nicht umgehen kann... Und in der U13 Regionalliga West gibt es eher auch keine 20:0 Ergebnisse (ohne das jetzt nachgeschaut zu haben).

    Gut, Druck ist das falsche Wort. Der Junge wird in seinem Verein vor Probleme gestellt und diese scheint er nicht bewältigen zu können. In NLZs können aber dann noch viel schwerwiegendere Probleme auftreten, für die er dann auch nicht geschaffen ist.


    Und das mit dem 20:0 hätte ich ja nicht geschrieben, wenn ich es nicht ganz genau wüsste! ;) Gut, es war im U12-Nachwuchscup, dafür aber ein 22:0. Von mir aus können wir uns auch im Extremfall auf Niederlagen von 0:8 einigen, die in einem NLZ-Verein andere Wirkungen haben als in einem Kreisliga-Hobby-Breitensport-Kinder-Team.


    Was will der Vater machen, wenn der Junge gegen Köln oder Schalke eine so deftige Klatsche (z.B. 10:0) bekommt und vollkommen niedergeschlagen und desillusioniert nach hause kommt? Sein Gegenspieler hat 6 Tore geschossen. Und dann erzählt er noch, der Trainer hätte vor der Mannschaft gesagt, dass er schlecht gespielt hätte? Und dann steht zur Debatte, dass er nach einem Jahr wieder im NLZ aussortiert wird?

    => Das sind Probleme und die erzeugen Druck.

    Da wünscht man sich aber ganz schnell den Heimatverein aus der Kreisliga zurück, in dem der Trainer vielleicht mal wegen einem Wechsel eingeschnappt war, aber man als Leistungsträger mit der B-Truppe nur 2:3 gegen den Ortsnachbarn verloren hat.

    => Das ist im Gegensatz zu der NLZ-Geschichte "Pille-Palle".


    Meiner Meinung nach wäre das im NLZ allgemein viel zu viel zu verarbeiten für einen 12/13-Jährigen. Aber so läuft der Jugendfussball in den Klassen nunmal. Und aus dem Startbeitrag erkenne ich nicht, dass der Junge dem gewachsen wäre.

    Wer gut zielt, macht viele Tore - Wer gut spielt, hat viel Spaß - Wer beides macht, hat Erfolg

  • Charles De Goal

    inhaltlich mag vieles von dem was Du schreibst zutreffen, aber damit dieses Verhalten eines Erwachsenen Dorftrainers gegenüber einem 11-jährigen zu rechtfertigen ist schon sehr weit hergeholt.

    Wenn sich Kind und Eltern beim Vollzug und der Ankündigung des Wechsels korrekt verhalten haben, dann hätte ein Trainer null Berechtigung das Kind zu benachrichtigen.

    Speziell den hier schon mehrfach genannten Weg zurück sollten sich unterklassige Vereine nicht verbauen.

    Später kann sich die Gute Ausbildung, die ein talentierter Spieler woanders genossen hat in älteren Jugendteams oder bei den Senioren auszahlen.

  • Charles De Goal

    inhaltlich mag vieles von dem was Du schreibst zutreffen, aber damit dieses Verhalten eines Erwachsenen Dorftrainers gegenüber einem 11-jährigen zu rechtfertigen ist schon sehr weit hergeholt.

    Wenn sich Kind und Eltern beim Vollzug und der Ankündigung des Wechsels korrekt verhalten haben, dann hätte ein Trainer null Berechtigung das Kind zu benachrichtigen.

    Speziell den hier schon mehrfach genannten Weg zurück sollten sich unterklassige Vereine nicht verbauen.

    Später kann sich die Gute Ausbildung, die ein talentierter Spieler woanders genossen hat in älteren Jugendteams oder bei den Senioren auszahlen.

    Du hast absolut recht, ich habe mich hier ein wenig in die falsche Richtung vergaloppiert.


    Natürlich geht es im Kern um das Trainerverhalten. Aber auch wenn hier jetzt millionen User schreiben, dass das Verhalten nicht in Ordnung ist - ändert es was? Wir könnten ihm wahrscheinlich den Thread in Din A1 ausdrucken und das Haus vom Trainer damit tapezieren und es würde sich nichts ändern. Vielleicht muss er auch gar nichts ändern, weil der Spieler die Aussagen und das Verhalten des Trainers total dramatisiert (Vermutung, kein Fakt).


    In zweiter Instanz gehe ich aber auf den Jungen ein, der diese Situation jetzt wohl oder übel akzeptieren muss. Und offenbar scheint das sehr schwierig für ihn zu sein, deshalb meine Ausführungen.


    Wenn ich das Trainerverhalten nicht ändern oder beeinflussen kann, muss ich damit klarkommen und das "Beste" daraus machen. Und wenn der Weg ins NLZ vorgezeichnet ist, dann darf mich sowas nicht aus der Bahn werfen!!

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  • n zweiter Instanz gehe ich aber auf den Jungen ein, der diese Situation jetzt wohl oder übel akzeptieren muss. Und offenbar scheint das sehr schwierig für ihn zu sein, deshalb meine Ausführungen.


    Wenn ich das Trainerverhalten nicht ändern oder beeinflussen kann, muss ich damit klarkommen und das "Beste" daraus machen. Und wenn der Weg ins NLZ vorgezeichnet ist, dann darf mich sowas nicht aus der Bahn werfen!!

    Du hast ja im Allgemeinen Recht. Es gibt jedoch verschiedene -Druckbedingungen-. Damit geht auch jeder anders um, und Kinder generell anders als Erwachsene. Fühlt ein Kind sich ungerecht behandelt, ist es für manche Kinder schwerer oder gar nicht zu akzeptieren, als mit -Gerechtem Leistungsdruck- umzugehen.

    Die beiden -Druckbedingungen- kann man m.e. nicht miteinander vergleichen.

    Zudem gibt es NLZ die vorbildlich damit umgehen. (Genauso wie sicherlich das Gegenteil)

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Ich finde das Verhalten des Trainers (so es denn so passiert ist) sehr schade. Leider passiert es viel zu häufig, dass sich Trainer nicht um die optimale Entwicklung der Kinder- und Jugendlichen kümmern, sondern sich selber profilieren wollen. Aus meiner Sicht sollten sich wieder mehr Trainer darauf besinnen, ihre Verantwortung in der Persönlichkeitsentwicklung der Schützlinge wahrzunehmen. Dazu bedarf es allerdings einer guten Selbstreflektion, was vielen Trainern die ich kenne sehr schwer fällt. Ich hoffe, dass sich dein Sohn von dem Trainer und seinem Verhalten nicht unterkriegen lässt. Wichtig ist noch, dass auch die Eltern jetzt nicht anfangen über den Trainer zu schimpfen, sondern die Situation annehmen. Kommuniziert offen mit eurem Sohn, schenkt ihm das Vertrauen und gebt ihm das Gefühl, dass er diese Situation mit euch durchsteht und vorallem wichtige Erfahrung für die Zukunft sammelt.

  • Hallo zusammen,

    Danke für die Antworten und die Tipps die ich hier bekommen habe. Für mich und mein Sohn ist sehr traurig zu erleben wie Trainer und Verein oft mal reagieren wenn ein Kind weschlen möchte. Den Sprüch das meine Sohn mehr drück bekommen wird und das die Schulausbildung wichtiger ist kann ich langsam nicht mehr hören. Mir ist bewusst das ist anders in so ein Liga zu spielen , aber soll er das nicht probieren?. , ich hatte es mir gewünscht das der Trainer sich darüber freut weil ist auch ein Stück sein Arbeit das der Jünger gut ist .

    Bis Sommerpause muss mein Sohn klar kommen , in der Hoffnung das der Trainer das versteht

  • Trainer E

    Ja wir haben einen guten Kontakt zum Trainer und ich weiß auch , dass er meine Tochter sehr schätzt .

    Er hat als Trainer auch erlebt , wie ihm die guten Spieler in einem Schwung abhanden gekommen sind , was nich an ihm alleine liegen kann , sondern an der mangelnden Wertschätzung des Frauenfußballs im Verein .

    Meine großen Mädels sind ebenfalls zum Stadtrivalen gewechselt .

    Es schmerzt dann eben , wenn sehr gute Spielerinnen weggehen .

    Mit Loben meinte ich Rückmeldungen .

    Das war gut und das schlecht .

    Wird mehr kritisiert , allerdings eher alle .

    Kommunikation ist manchmal schwierig.

  • @Charles De Goal


    Also in der West NLZ-U13 Liga ist Paderborn mit riesigem Abstand letzter. Die höchste Niederlage war ein 0:9 gegen Bochum, im Schnitt verlieren sie mit vier Toren Unterschied. Und in Paderborn ist sicher jedem klar, daß die Mannschaft nicht das Niveau von Gladbach, Bochum, Schalke etc. hat.. Also kann ich mir nicht vorstellen, daß da die Kinder zur Sau gemacht werden, wenn sie ne Klatsche kriegen. Nur mal so als Beispiel.