Beiträge von macgyver

    Ich (wh. in Bayern) würde noch weiter gehen, und erst Teams ab der U11 anbieten. Diese dient dann der Vorbereitung auf die U12 BOL. Dann gehts ab der U13 in die Förderliga. All die Kids, die ab der U11 bei einem Profiverein spielen, haben ein gewisses Talent. Dieses gilt es dann zu schleifen.

    Mein Sohn zB ging zur U11 in ein BfV-NLZ und wurde seitdem drei Jahre lang von einem Profi-NLZ in der Nähe angesprochen und die wollten ihn. Erst jetzt, zur U15 macht er dann den Sprung tatsächlich in das Profi-NLZ. Früher müssen bzw brauchen die Kids nicht aus ihrer gewohnten Umgebung rausgerissen werden.

    Hallo,

    unser Sohn hat sich Anfang der Hinrunde in einem Ligaspiel bei einem Sturz nach einem Kopfball ein Stressödem zugezogen. Ich muss dazu sagen, dass er als U14 Spieler ziemlich höherklassig spielt und derzeit trotzdem Anfragen von Profivereinen hat. Wir haben das Stressödem nicht gleich diagnostiziert bekommen. Der Orthopäde sagte, dass er, sobald er eine Woche schmerzfrei trainieren konnte, wieder ins Spielgeschehen eingreifen könne.

    Gesagt, getan. Er spielte ca. 8 Wochen danach wieder ein Spiel, das zweite in der Hinrunde. Es war alles gut, jedoch im Training in der darauffolgenden Woche bekam er Schmerzen und brach ab. Ein erneuter Versuch zwei Tage später wurde ebenfalls nach ca 30 Minuten Training abgebrochen. Daraufhin wurde bei unserem Sohn ein (erstes) MRT gemacht. Befund war, dass auf LW 4 ein Stressödem (also eine Wasseransammlung) sitzt. Der Doc gab Mitte November die Parole aus, bis Weihnachten nichts mehr an Sport zu machen.

    Zwei Tage vor Weihnachten spielte er ein Hallenturnier, was er schmerzfrei absolvierte. Am 3. Januar war ein Kontroll-MRT, bei dem bescheinigt wurde, dass das Ödem rückläufig ist, jedoch noch nicht weg ist. Der Doc attestierte, dass er nur leichte Sachen machen dürfe und erst ab März wieder mit Balltraining ect. einsteigen dürfe. Ende März haben wir jetzt bereits einen weiteren Kontroll-MRT-Termin.


    Weiss irgendjemand darüber Bescheid über so ein Stressödem?

    Unsere Sohn hat beim Fussballtraining keine Schmerzen. Nach dem Training tut ihm schon das eine oder andere weh, ist aber denke ich normal nach einem Leistungstraining im Fussball.

    Jedoch sagt der Doc, dass er nicht Vollgas geben darf, bis im MRT der Nachweis des Stressödems nicht mehr sichtbar ist.

    Er ist jetzt 14 Jahre alt, spielt auf einem ziemlich hohen Level und hat Anfragen zum Probetraining von einigen Profi-Vereinen.

    Kann uns jemand seine Erfahrungen mit so einer Verletzung weitergeben?

    Die Erzählungen sind ja schon irre, gleichen sich aber fast zu 100% mit denen, die es hier im Südosten Deutschlands auch gibt.

    Nur hier ist der C-Trainer gleichzeitig auch JL.

    Habe selber bis vor 3 Jahren die E trainiert bis mein Sohn zu einem BFV-NLZ ging.

    Aber was dort in "meinem Heimatverein" abgeht, hätte ich nicht gedacht, dass es das nochmal gibt in Deutschland. Leider ja.


    Ich bin auch von Pontius bis Pilatus gegangen.

    Wenn die Führungsleute im Verein nichts ändern wollen, hast Du keine Chance.

    So denke ich auch bei Dir:

    Du hast es angesprochen - und das anscheinen nicht nur einmal - sowohl beim JL als auch beim AL.

    Wenn die nicht handeln wollen, dann hast Du ganz ganz wenig Möglichkeiten.

    Ich würde an Deiner Stelle ein Elterngespräch fordern. Und bei diesem Gespräch die Fakten auf den Tisch legen. Schön langsam der Reihe nach - die Eltern fragen, ob sie mit dem Umgang der Kids so einverstanden sind ect.


    Vereinswechsel sehe ich in einem kleinen Dorf auch kritisch. Da bist Dur gebrandmarkt und wirst Dich bei so einem Verein schlecht noch blicken lassen können. Schwierig auch für Deinen Stiefsohn, der ja eigentlich nur Fussball spielen will.


    Wie gesagt, ich würde ein Elterngespräch vom JL/AL fordern und dabei ganz offen mit den Eltern und dem Trainer kommunizieren (versuchen).

    Hallo,


    es wird ja immer wieder darüber gesprochen, dass Jugendspieler so ab der U15 in Profi-NLZ´s wechseln - und das bundesweit.

    Die Spieler bleiben dann in einem Internat/WG´s oder Gastfamilien und besuchen in der Stadt des Profi-NLZ´s auch die Schule.


    Weiß jemand, ob und wenn ja welche Kosten auf die Eltern zukommen oder trägt die Übernachtuns- und Verpflegungskosten allesamt der aufnehmende Profi-Verein?

    Hi,

    das erinnert mich an meinen Heimatverein.

    Da Habens mal gesagt, dass die Spieler für die Verbandsrunde intern gesperrt werden, wenns an einem Ministrantenturnier mitspielen.

    LOL, leider gibts immer wieder solche Menschen, die im Sport wen zwingen.


    Kommen dann im Austausch andere Spieler von der 1. zu Dir in die 2. Mannschaft?

    Zwingen denke ich Könnens die Spieler nicht. Das wäre doch fatal.

    Leider nein, die beiden Trainer sind von sich derart überzeugt...

    Auch ein Gang vor Beginn der Rückrunde zum Abteilungsleiter fruchtete nicht. Die halten alle eisern zusammen und machen die Jugend kaputt.

    Mein Grosser (13) ging vor drei Jahren zu einem BFV-NLZ und hat es nun bis zur Auswahl geschafft. Wir haben echt die beiden Unterschiede Höhen und Tiefen in der Familie, deshalb kann ich m.M.n. sehr gut beurteilen, wie das läuft. Wollte eigentlich selber die Mannschaft übernehmen, aber seit dem Weggang meines Grossen... naja, kein Interesse des Vereins.

    Gestern zB ging das erste D-Spiel fast zweistellig verloren. Und einer der Trainer stellt sich nach dem Spiel hin, klatscht in die Hände mit den Worten "passt scho".

    Der besagte Spieler hört übrigens jetzt auf und wechselt zum Handball.

    Ich bezweifle, dass es da "leistungtechnisch" besser wird, aber wenn es ihm Spaß macht, kann ich ja nur Alles Gute wünschen. :)

    Mich würde interessieren, ob der Junge nun nach gut einem Jahr immer noch beim Handball ist oder evtl. wieder zum Fussball gewechselt ist - oder ganz woanders hin.


    Wir haben in unserer Mannschaft nämlich genau dasselbe Problem.

    Es handelt sich um einen jungen D-Jahrgang mit 4 Spielern, die noch F spielen dürfen, weil sonst keine D zusammengeht. Und das in einer SG aus zwei Stammvereinen.

    Es ist alles in allem keine gute D-Jugend. Die können nicht mal drei Stationen mit Pässen bespielen, ohne dass der Gegner an den Ball kommt. Passen und Schiessen haben sie wirklich und nicht übertrieben nie gelernt.

    Die beiden Trainer sind von sich derart überzeugt, dass auch der Gang zum Abteilungsleiter keine Früchte trägt.

    Nun sind da zwei Jungs dabei, die leistungsmäßig nochmal abfallen - obwohl das Team nicht das Allerbeste ist (s.o.).

    Diese müssen bei Laufübungen voranlaufen, sodass sie regelmäßig nach 2-3 Runden zum Weinen anfangen, weil sie nicht mehr können - und anschliessend von den Trainern zum Trinken geschickt werden. Einsatzzeiten sind Mangelware. Gewechselt werden nur immer diese zwei.

    Die Folge ist nun, dass sich die Eltern nach anderen Sportarten umschauen.

    Bravo, Fussballdeutschland. Ich lasse mir das schon einreden mit Ergebnisfussball - aber in der untersten Klasse im Dorf sollte m.M.n. immer noch der Spass am Fussball an vorderster Stelle stehen. So leider bei uns in einem bayerischen Dorf nicht.


    => Wie gesagt, mich würde interessieren, ob der Junge von vor einem Jahr heuer noch beim Handball ist oder nicht...

    sorry, habe mich falsch ausgedrückt. Er spielt noch nicht im Profi-NLZ, sondern in einem BFV-NLZ.

    Angemacht ist, nach der Saison, also 2020, zum Profi-NLZ zu wechseln, sofern er natürlich weiterhin seine Leistung bringt und er verletzungsfrei bleibt.


    Fussball ist seine Freizeit. Er will das unbedingt - das mit dem Leistungsfussball. Im Heimatverein hat er nicht mehr so viele Freunde (Neid regiert die Welt). Seine Freunde sind mittlerweile die Mitspieler. Da wird viel ausgemacht, Übernacht geblieben ect.

    Aber jetzt mal ehrlich: Jetzt ist er fast 14, aber mit fast 15 braucht er doch noch keinen Berater oder so ähnlich? Oder sind die in den Profi-NLZ so knallhart.? Denn das mit den Ablösesummen für Jugendspieler hat mich schon ein wenig geschockt.

    Trainer91, ja, es geht um einen Wechsel zur U15.

    Aktuell spielt er als 2006er bereits im alten C-Jahrgang.

    Die letzten beiden Jahre haben wir bereits Anfragen von Buli-NLZ abgelehnt, jedoch wird der Weg ab Winter bzw. nächste Saison in ein Buli-NLZ gehen. Vorausgesetzt natürlich dass er verletzungsfrei bleibt und weiterhin diese Leistung wie in den letzten drei Jahren bringt.

    Mit den bisher anfragenden Buli-Vereinen haben wir noch nichts ausgehandelt, weil uns wie gesagt die Entwicklung in sportlicher und sozialer Hinsicht am wichtigsten ist.


    Vorredner schrieben, dass ab der C-Jugend Verträge abgeschlossen werden.

    Sind diese dazu da, um Abwerbungen anderer Buli-Vereinen entgegenzuwirken? Es handelt sich auch bei dann 14jährigen ja immer noch um Kinder. Oder dienen die Verträge dazu, den Spieler mit Geld- oder Sachleistungen längerfristig zu halten?


    Hmm, klingt von meiner Seite her wahrscheinlich naiv, aber wir haben mit dieser Materie echt wenig Ahnung.

    Hab mal gehört, dass Buli-Vereine bei Abwerbungen von mindestens C-Jugend Spielern mindestens 10TEUR Ablöse zahlen müssten. Weiss darüber jemand Bescheid?

    Ok, also kann das evtl. so sein, dass, wenn wir unseren Jungen in ein Bundesliga-NLZ abgeben (Anfragen sind da), dass wir als Eltern eigentlich keine Kosten haben. Sprich: Der Verein übernimmt die Unterbringung, Verpflegung und Betreuung. Kosten, die für die Mannschaft entstehen (Trikots, einheitliche Bekleidung, Fahrten zu Auswärtsspielen, Schiedsrichter,....) übernimmt der Bundesligaverein und wird nicht auf die Eltern des Spielers umgelegt.

    Einzig und allein ist dann natürlich für uns zu entscheiden, ob wir unserem Jungen zu den Spielen nachfahren. Dass diese Kosten Eigenkosten sind, ist klar.


    Es geht mir nur darum in etwa einzuordnen, was finanziell auf uns zukommen könnte. Denn über das Geld reden wir eigentlich erst am Schluss, da uns die sportliche und soziale Entwicklung unseres Jungen im Vordergrund steht - und wir nicht mit ihm Geld verdienen wollen. Und sollten Ausgaben sein, dann muss man das als Familie im Vorfeld besprechen. Nicht dass wir ganz unvorbereitet zum Buli-NLZ fahren zwecks Wechsel.

    Welcher Verein das ist, ist nebensächlich.

    Ich hätte mir nur erhofft, evtl. von Mitgliedern dieses Forums Infos zu erhalten, die aus eigener Erfahrung mit Kindern bzw. Erfahrungen von ihren bisherigen Spielern wissen, wie es in etwa in einem Profi-NLZ zugeht und mit welchen jährlichen Kosten man in etwa rechnen müsste, da ich diesbzgl. überhaupt keine Ahnung habe und ich es auch nicht in etwa einschätzen kann.

    Ich meine hier eigentlich nicht die Fahrten. Das ist klar, dass das eigene Kosten sind.

    Es geht hier eher darum, ob "Miete", "Kost und Logie", "Anteil an Trainingsmaterial", "Beteiligung an Reisekosten des Teams zu Spielen" ect. anfallen oder ob das der Verein übernimmt.

    Hier in einem örtlichen BFV-NLZ muss die Mannschaftskasse sogar den Schiri zahlen, ansonsten die Eltern.

    Hallo,


    es wird ja immer wieder geschrieben, dass junge Talente zu Profi-NLZ wechseln.

    Das ist ja schön und gut - aber ist das alles in allem für die Eltern/Spieler kostenlos?

    Der Spieler wechselt ja auch seinen "Hausrat", sprich Kleidung ect. zu dem Fussballverein, wo er wohnen wird - evtl. auch in einer Gastfamilie?

    Ferner würde mich interessieren, ob der Heimatverein dann eine Ausbildungsentschädigung bekommen würde und ab wann das NLZ dem Spieler ein "Gehalt" zahlen muss oder ist das auch alles auf freiwilliger Basis bzw. Verhandlungsbasis?


    Wann kommt dann der Spieler eigentlich mal wieder "nach Hause"? Denn wenn am Wochenende Spiele sind und er zB sagen wir mal 300km aufwärts entfernt wohnt, ist das schon eine Hausmarke.


    Danke schonmal für Rückmeldung(en)

    Mal zu Sinnhaftigkeit von Kindern im NLZ....


    https://www.morgenpost.de/prin…czwXjhTeotizaIAYoD0tyhbXw

    Habe den Bericht gelesen und finde ihn sehr interessant.

    Ab wann haltet ihr die "frühzeitige" Erkennung für zu früh?


    Mein Junge, Jahrgang 2006 durchlief in Bayern bis jetzt alle beiden Jahre Stützpunkt und wurde nun für den Regionalvergleich nominiert, welcher bereits gespielt wurde. Mittlerweile liegt ihm eine Einladung zur Bayernauswahl-Sichtung vor. Im Verein durfte er eine Stufe überspringen und probiert es in der U15 (anstatt jahrgangsmäßig in der U14).

    Dann heisst es immer wieder aus verschiedenen Quellen, dass Spieler mit "derartigen" Voraussetzungen von NLZ´s weggeholt werden, weil sie "so gut" sind. Dann hätte sich natürlich vorerst der Zeitaufwand (Thema dieses Threads) "gelohnt". Angeblich können Spieler ab 14 Jahren bundesweit gescoutet werden aufgrund der Nähe zum Heimatort - wegen Internat oder Gastfamilie.??


    Was meint ihr? Ist da der Zeitaufwand noch vertretbar oder füllen die NLZ´s ihre jungen Kader nur mit solchen Spielern um sie evtl. nach 1-2 Jahren wieder fallen zu lassen? Haben die NLZ´s einen solchen Weitblick, dass ein Spieler das bis zur A-Jugend oder älter durchhalten kann?

    Ziel eines jeden SP-Spielers sollte es sein, sich für die Regionalauswahl (spreche hier für Bayern) zu zeigen und zu empfehlen.

    Bis man dahin kommt, durchläuft man wieder -zig Sichtungen. Die Kids werden schon früh daraufhin eingeschworen, über einen langen Zeitraum Leistung zu zeigen und dem Druck standzuhalten.

    Mein Sohn (2006er Jahrgang) hats in die Regio geschafft, hab aber aktuell selber aus seiner Mannschaft eines BFV-NLZ die "Erfahrung" gemacht, dass ein Spieler gar nicht mehr will, weil er dem Druck nicht standhält. Ein Anderer hat keine Lust mehr, weil ihm der Aufwand zu gross ist. Der erste ist zum Heimatverein gewechselt, der andere spielt noch im BFV-NLZ.


    Wie gesagt, Stützpunkt ist absolut leistungsorientiert, und die Trainer müssen/dürfen/sollen mit den Kids ein ganzes Jahr über trainieren und arbeiten. Deshalb macht der mega-Sichtungsprozess schon Sinn, damit man sich sicher ist, dass nicht die Hälfte der Kids nach 6 Wochen abbrechen und den Aufwand nicht mehr wollen. Das ist dann natürlich eine klasse Vorbereitung auf die Regio-Sichtung.

    Naja, also in einem Dorfverein kann sowas natürlich schon vorkommen. Selbst haben wir es vor ca. 3 Jahren erlebt. Damals hat meinen Sohn der damalige und immer noch aktive Trainer im Dorf für jede Niederlage die Schuld gegeben. Und das nur, weil wir mit einem Wechsel in ein NLZ kokettierten - was dann auch passierte.

    Mittlerweile - drei Jahre sind vergangen - wird mein Sohn immer noch im Dorf von den anderen Jungen, die unter diesem Trainer spielen, geschnitten und nicht beachtet. So kann man auch Freunde verlieren.


    Mein Tip an Benmartin :

    Wenn Dein Junge das drauf hat, wegzugehen, dann soll er es auf jeden Fall machen - und vielleicht bleibt ihm noch der ein oder andere Freund in seinem Heimatdorf erhalten.

    Und bzgl. des Verhaltens des Trainers würde ich sofort mit der Jugendleitung bzw. Abteilungsleitung des Vereins sprechen. Denn ich denke nicht, dass die dieses Verhalten dulden würden - nur werden sie es nicht wissen, was da in der Mannschaft abläuft.

    Don Quijote

    Danke für Deine Ausführungen. Er ist in einem BFV-NLZ und dort Stammspieler/Führungsspieler. Er ist dort gut aufgehoben, und die Fahrtstrecke ist überschaubar mit ca. 25 km einfach.

    Er hat jetzt zum zweiten Mal die Möglichkeit/das Angebot zu einem Profi-NLZ zu wechseln, welches allerdings ca. dreimal soweit entfernt ist. Wir denken einfach, dass die Entwicklungsmöglichkeiten dort noch besser wären... ??!

    Nächste Saison würde er U14 BOL spielen - im Profi-NLZ Förderliga.