Übungen, um lange Bälle besser einzukalkulieren?

  • Hallo.

    Meine U11 trifft öfters in ihrer Liga auf Gegner, die teilweise nur den Ball durch den Torwart nach vorne schlagen, weil sie meistens Spieler vorne reinstellen , die zwei Köpfe größer sind als meine. Und komischerweise tun wir uns gegen diese immer sehr schwer und kassieren so unnötige Gegentore. Hat jemand vielleicht gute Übungen, die den Kids helfen, solche langen Bällen besser einzukalkulieren (wie weit sie zurückschieben müssen) und diese auch anzunehmen, ohne dass der Ball wegspringt?


    Danke im Voraus.

  • Ich schicke dir morgen etwas. Da habe ich Zeit.

    I've missed more than 9000 shots in my career. I've lost almost 300 games. 26 times, I've been trusted to take the game winning shot and missed. I've failed over and over and over again in my life. And that is why I succeed. (Michael Jordan)

  • Wir ziehen beim Abschlag bis auf einen Stürmer einfach alle 5 Spieler hinten im Zentrum zusammen.

    Kommt trotzdem der lange Ball, landet er zu 90% bei uns.


    (U11, bei uns im Kreis mit Abseits, Ball darf über die Mittellinie)


    Danke für den Tipp!

    Wir spielen bei uns ohne Abseits. Finde es irgendwie echt blöd, dass es überall verschiedene Regelungen gibt.

  • Eine einfache Torschussübung:

    Die Hälfte steht ca. 5-8m hinter dem Tor und die andere Hälfte steht ca. 30m vor dem Tor. Ein Torwart im Tor.

    Die Spieler hinter dem Tor (Verteidiger) machen einen Torwartabschlag (Spannstoß aus der Luft) über das Tor auf die Spieler vor dem Tor (Stürmer). Verteidiger rennt um das Tor und versucht das Tor des Stürmers zu verhindern.

    Reize: Abschlag muss in einem bestimmten Bereich landen (Punkt für Verteidiger); Stürmer muss in einem bestimmten Bereich den Ball verarbeiten (Punkt für Stürmer); Stürmer muss in einem Tor nahen Raum abschließen


    andere Idee: Fußball-Baseball

  • Eine meiner Liebligskoordinationsübungen schult das im Vorbeigehen mit.

    Ich hatte das auch hier mal irgendwo gepostet, finde es aber nicht mehr.


    Jedes Kind hat einen Ball. Der erste steht neben dir, du wirfst den Ball im Schockwurf (beidhändig von unten) in den freien Raum. Das Kind muss dem Ball hinterher sprinten und ihn nach dem ersten Auftippsen auffangen. Den Schwierigkeitsgrad kann man durch die Wurfweite steuern. Nach einer Runde der Eingewöhnung gehts los.

    Es hagelt Zusatzaufgaben für die Laufstrecke. =)


    hinterm Rücken klatschen

    einmal drehen

    über ne Hürde springen

    Start liegend aufm Bauch

    Purzelbaum

    auch kombiniert...


    auch mit:

    annehmen mit dem Fuß.

    Fangen hinterm Rücken,

    mit dem Kopf weiterleiten

    Annahme, Mitnahme, Torschuss

    Dieses Spiel mache ich immer mit sehr hohem Tempo, d.h. die Standzeiten sind entsprechend niedrig. Am besten geht das mit zwei Warteschlangen rechts/links vom Trainer und die Spieler reichen den Ball an. Die Schwierigkeitsstufe bestimmt der Trainer durch den Wurf (Höhe/Länge)


    Du kannst das dann auch so machen, dass du den Spielern gegenüber stehst und sie den Ball entgegengeworfen bekommen. Dann brauchst du aber ein Ballreservoire (In der Halle gut machbar, draußen brauchste dann ne Schubkarre oder so was.)

    Aber eigentlich sind die Kinder ja in der Rückwärtsbewegung, insofern stimmt die "Mitlaufrichtung"


    Bisher sind alle Kinder im Alter von 4 bis 14 Jahren gerne dem Ball hinterher gejagt und hatten viel Spaß dabei. Das war Anfangs als reine koordinative Übung zum Wachwerden gedacht. Irgendwann fiel mir dann bei einem Hallenturnier auf, dass die Kinder sich ziemlich exakt da positioniert hatten, wo der Ball nach dem ersten Auftippen spielbar war. (Bambinis, Altjahrgang)

    Bei einer E-Jugend kann man die Übung ja auch erweitern, dass sie den Ball vor dem Auftippsen abfangen, etwa mit der Brust oder dem Fuß, mit den Händen im Sprung.

  • Kurze Vorgeschichte:


    Vor nicht allzu langer Zeit, waren bei uns in Österreich (Niederösterreich) im Kinderfußball Ausschüsse über die Mittellinie verboten. Auch wenn diese Regelung nicht ideal war, "zwang" sie die Teams zu einem flachen Spielaufbau. Diesen flachen Spielaufbau hatte ich sowieso bevorzugt, regelmäßig trainiert und das hat auch ganz gut (auch in Hinblick auf das Ergebnis) ganz gut funktioniert. Dann fiel aber diese Regelung und vier von fünf Teams haben dann die geniale Taktik "Ball so hoch und weit wie möglich vor das gegnerische Tor" angewandt. Da wir Normalerweise sehr hoch verteidigt haben, konnten wir mit dieser neuen Situation anfänglich nicht wirklich umgehen und mussten einige Niederlagen gegen unterlegene Teams, bzw Teams auf ähnlichem Niveau hinnehmen.


    Also eine ähnliche Ausgangssituation wie du. Meine Gedankengänge damals waren, wie ich die Kids an dieses gebolze gwöhnen könnte, ohne dabei auf Technik u. Spielintelligenz verzichten zu müssen. Auf jeden Fall war es notwendig hohe Bälle (in verschiedensten Formen) in das Training zu integrieren. So habe ich alle Spielformen die wir gespielten haben mit einem hohen Ball eröffnet. Da sind der Phantasie eigentlich keine Grenzen gesetzt. Ein Beispiel: Bei Funino wird der Outball vom Trainer (hochgeworfen) wieder ins Spiel gebracht. Dadurch sind unzählige, verschiedene (differenzielle) Situationen gegeben in denen die Spieler hohe Bälle verarbeiten (technik) und sinnvoll in eine Folgeaktion (taktik) verpacken müssen.


    Zum gewöhnen an die Flugkurve habe ich z.B. Ausschusswettkämpfe durchgeführt. Skizze dazu im Anhang. In zwei begrenzten Feldern stehen sich zwei Teams gegenüber. In einem Team hat jeder Spieler einen Ball und hat die Aufgabe den Ball per Ausschuss in das andere Feld zu schießen. Landet der Ball am Boden (im Feld) gibt es einen Punkt. Das andere Team hat die Aufgabe den Ball zu fangen und wieder zurück in das andere Feld zu schießen.


    Die zweite Spielform, habe ich dann relativ oft spielen lassen. Ich hoffe, dass ich es verständlich erklären kann. Die zwei Spielhälften sind bis auf den Ausschuss des Torwarts unabhängig voneinander. Das Spiel wird immer von den zwei TW per Ausschuss in die andere Hälfte eröffnet. Dort wird dann (in diesem Bsp.) 2v3+Tw gespielt. Das angreifende Team hat die Aufgabe den Ball unter Kontrolle zu bringen und aufs Tor abzuschließen, während das verteidigende Team den Ball unter Kontrolle zu bringen hat, bewusst die ÜZ ausspielen muss und über eine der drei Dribbellinien dribbeln muss. Landet der Ball im Out, oder im Tor, wird kurz gewartet bis die zweite Spielfeldhälfte auch fertig ist und das Spiel von neuem, von den beiden TW eröffnet wird.

  • Kannst du mir das auch schicken?
    C-Jugend, Probleme mit der Tiefenstaffellung. Daran arbeiten wir.

    Zudem springen wir auch immer mal wieder unter lange/hohe Bälle her...daher wäre ich auch sehr interessiert

    Mit ein bisschen Phantasie kannst du bestimmt, den obigen Text entsprechend auf eine C-Jugend adaptieren. Dazu kommt noch, dass man bei Jungs diesen Alters ja auch schon gezielt Kopfball trainieren kann. Dazu fällt mir folgendes (Aufwärm-)Spiel ein:


    Zwei Teams und (je nach Teilnehmerzahl) zwei Bälle. Der Ball befindet sich in der Hand und darf sich beliebig oft zugeworfen werden. Einen Punkt gibt es dann, wenn man den zugeworfenen Ball per Kopf an einen dritten weiterspielt der diesen Ball fängt. Das andere Team muss dies verhindern und ihrerseits punkten.

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  • Strznievski gute Sachen dabei...

    Im Bereich der U11 (und auch später) bin ich immer wieder mit dem guten, alten Fußballtennis unterwegs, macht spaß, schult Auge und technik. M.e. ideal auch für 3gg.3 wenn Kids pausieren und man alleine als Trainer ist.

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Fußballtennis ist spitze.


    Egal ob bei hohen Bällen, oder bei sonst etwas. Ich versuche immer die zu traininierende Situation so oft wie möglich herbeizuführen und sinnvoll in eine Anschlussaufgabe zu verpacken.


    In obigem Beispiel, war der Ausschuss der Ausgang des Spiels und wurde somit ziemlich oft herbeigeführt. Im Spiel gilt es dann aber selbst, Torchancen herauszuspielen. Deshalb sollten meine Spieler den Ball unter Kontrolle bringen, und im Anschluss in ÜZ (ist im Spiel auch meist so, wenn immer die zwei Vertieidiger des Gegners an der eigenen Strafraumgrenze warten), den Ball in die Angriffshälfte zu dribbeln.


    Zusätzlich zu dieser Maßnahme habe ich sie durch das altberkannte Frage-Antwort-Spiel dazu gebracht nicht ganz so hoch zu verteidigen und sich um die Mittellinie zurückzuziehen. Im Erwachsenenbereich würde ich es Mittelfeldpressing nennen. Die Fragen die ich gestellt habe waren:


    1. Macht es für die Stürmer Sinn, da vorne zu stehen, wenn der Ball jedes Mal über sie drüber geschossen wird?

    2. Wo könnten sich die Stürmer hinstellen, um den Ball zu bekommen?

    3. Was passiert wenn jemand den hohen Ball nicht bekommt? Sollte vielleicht noch ein Spieler dahinter stehen?

    4. Der Trainer der anderen Mannschaft ruft jedes mal, dass der Tormann den Ball weit ausschießen soll. Versucht mal euch zurückzuziehen, dort wo der Ball vmtl aufschlägt, und beoebachtet, wie der andere Trainer (bzw TW) darauf reagiert.

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  • Interessantes Thema, welches ich in den letzten Wochen auch schon bei meinen Jungs (Jahrgang 2009) ins Training einfliessen lasse.

    Ich lasse generell flach über die Aussen spielen, lediglich wenn die zugestellt werden bzw. zu schnell unter Druck gesetzt werden um klare Pässe zu spielen, wird entweder direkt vom Torwart der Ball lang gespielt oder vom Verteidiger zurück zum Torwart (Idealfall, leider zu selten) und dann ab nach vorne.


    Neben Fussballtennis, dem klassischen Gegenüberstehen und Zuwerfen/zuschiessen, habe ich als Aufwärmübung Handball ohne Torwart mit 3 Schrittbegrenzung gespielt. Torerfolg nur bei Kopfballtoren. Die Jungs laufen sich frei, gehen auch in die Zweikämpfe um die Bälle zu erobern und versuchen auch mal Kopfbälle. Da in der Altersklasse permante Kopfbälle eigentlich nicht gesundheitlich gut sind, lasse ich das auch nur alle paar Wochen mal machen.

    Ansonsten geht auch ein 1 vs. 1 (Verteidiger vs. Angreifer) mit 2 Minitoren. Ich lasse den Ball kräftig auf den Boden aufkommen und die Jungs müssen den unter Kontrolle bringen. Verteidiger müssen in die eine Richtung mit dem Ball und die Angreifer in die andere. So versuche ich den Jungs auch direkt beizubringen, wo sie sich hinstellen um den Laufweg zum Tor zuzustellen, wenn gewiss ist, dass der Gegner den Ball kriegt.


    Ansonsten bin ich natürlich auch für weitere Übungen wie oben zu haben.

  • Erstens gibts bei einen Abstoß kein Abseits. 😉


    Wir kassieren auch so als Spielstarker Jahrgang oft mal gegentore und die's finde ich nicht schlimm.


    Man darf in der Altersklasse nicht Ergebnisorientiert sein und die Kinder müssen selbst die erfahrungen machen.


    Man sollte sich nie im Grundlagen Bereich an den Gegner anpassen.


    Mir ist aufgefallen Spieler die eine sehr gute eigentechnik besitzen und ein guten ersten Kontakt haben holen viel mehr bälle kontrolliert runter.


    Wir versuchen nach ein hohen Ball den ball zu kontrollieren und dementsprechend sind ballverluste vorprogrammiert.


    Ich sag immer ,,Jungs kontrolle wenn ihr den Ball verliert ist es meine Schuld".


    In der E-Jugend viel Kreativität (Funino) trainieren und die eigentechnik ist am wichtigsten.. Ball mit/nahme-ballführung etc.


    Versuch deine Technik stärksten Spieler in der mitte aufzustellen..trainieren würde ich es gezielt nicht.

  • MichaelW98 : Sicher ist das ein sehr sehr guter Ansatz! Ich denke aber, dass der Ansatz sich doch nahezu mit dem der anderen Beitragsschreiber deckt.


    Wenn der Gegner einen TW hat, der so weit schießen kann, dass er dauerhaft über die Abwehrreihe schießt und diese nicht von alleine weiter nach hinten rückt, finde ich es nicht verkehrt, mit einer E-Jugend zu erarbeiten, wie man verhindern kann, dass die Bälle über einen "drüber fliegen". Hier kann man durch ein Paar Frage/Antwort Sequenzen doch super dazu hinleiten, dass die Jungs so weit hinten stehen, dass sie den Ball bekommen können.


    Schritt 2 ist dann das Timing bzw. die Koordinative Ausführung der tatsächlichen Bewegung zum Ball.


    Wenn meine Spieler also in der Lage sind, die Bälle gut einzuschätzen, dann ist es mMn ein super Ansatz zu sagen "Und jetzt werden diese Bälle nicht weggeköpft, sondern versucht anzunehmen!" Mit Sicherheit werden diese Annahmen zu Fehlern und dann zu Gegentoren führen. Aber genau, dass ist dann die Schuld des Trainers. Genauso ist dann aber die mittelfristig starke technische Verbesserung die "Schuld" des Trainers, von daher sehr positiv gedacht! :thumbup:

  • Wenn meine Spieler also in der Lage sind, die Bälle gut einzuschätzen, dann ist es mMn ein super Ansatz zu sagen "Und jetzt werden diese Bälle nicht weggeköpft, sondern versucht anzunehmen!" Mit Sicherheit werden diese Annahmen zu Fehlern und dann zu Gegentoren führen. Aber genau, dass ist dann die Schuld des Trainers. Genauso ist dann aber die mittelfristig starke technische Verbesserung die "Schuld" des Trainers, von daher sehr positiv gedacht! :thumbup:

    Weil ein User zurecht anmerkte das Kopfball in den jüngeren Altersklassen nicht zu forcieren ist. Und du grad auf das -nicht wegköpfen- kommst. Ein Kopfball zum Mitspieler ist ja nicht verkehrt bei hohen bällen.

    Hier wieder mein Liebling Fußballtennis bei Schwerpunkt Ballan/mitnahme halbhoch/hoch: WEnn ich die Provregel reinbringe nur

    mit kopfbällen übers Netz habe ich mind .3 Effekte: Kopfbälle sind nicht zu hart. Kopfbälle werden (dadurch) gezielt gespielt. Coaching zum Kopfballspiel ist gezielt möglich.

    Die PRov.-regel ist Leistungsstand abhängig, ganz klar. U11/U12 Thema. Grundsätzliche halbhoch/hoch Ballannahme sollte schon gegeben sein.

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Wir kassieren auch so als Spielstarker Jahrgang oft mal gegentore und die's finde ich nicht schlimm.

    Ich auch nich

    Man darf in der Altersklasse nicht Ergebnisorientiert sein und die Kinder müssen selbst die erfahrungen machen.

    Das habe ich auch nie bestritten. Mir geht es dabei letztendlich nur sehr bedingt um das Ergebnis. Der hohe Ball ist aber halt (leider?) ein legitimes, regelkonformes Mittel den Ball in die Gefahrenzone des Gegners zu befördern. Auch wenn ich mit meinem Team eine andere Philosophie verfolge, muss ich ihm doch zumindest zeigen wie es sich wehren kann. Auch wenn ich mich wiederhole: Den Kindern zu sagen, dass Spieler A hier und Spieler B dort zu stehen hat und Folge handlung XY ausführen muss finde ich auch falsch. Ich muss die Kinder aber mit entsprechender Situation konfrontieren und ihr Verhalten hinterfragen.

    Man sollte sich nie im Grundlagen Bereich an den Gegner anpassen.

    Warum?

    Mir ist aufgefallen Spieler die eine sehr gute eigentechnik besitzen und ein guten ersten Kontakt haben holen viel mehr bälle kontrolliert runter.

    Ja natürlich. Das ist aber glaube ich für niemanden eine große Überraschung. Ich schrieb ja auch davon, den Ball unter Kontrolle zu bringen und nicht postwendend wieder nach vorne zu bolzen.

    Wir versuchen nach ein hohen Ball den ball zu kontrollieren und dementsprechend sind ballverluste vorprogrammiert.


    Ich sag immer ,,Jungs kontrolle wenn ihr den Ball verliert ist es meine Schuld".

    Richtig. Man darf dabei nicht vergessen, dass der zurückgebolzte Ball in den meisten Fällen ja auch einen Ballverlust darstellt. Es ist nur weniger offensichtlich.


    Ich bin noch ein wenig unentschlossen, ob ich es genial finde, oder ein wenig zu viel des Guten, die Verantwortung für technische Fehler komplett zu übernehmen. Bei ehrgeizigen Kids funktioniert das vermutlich sehr gut.

    In der E-Jugend viel Kreativität (Funino) trainieren und die eigentechnik ist am wichtigsten.. Ball mit/nahme-ballführung etc.

    100% Zustimmung. Da gehört aber die Verarbeitung von hohen Bällen auch dazu.

    Versuch deine Technik stärksten Spieler in der mitte aufzustellen..trainieren würde ich es gezielt nicht.

    Anstatt allen Spielern im Training das Rüstzeug mit zu geben mit der Situation umzugehen und dann im Spiel allen die Möglichkeit zu geben erlerntes umzusetzen, dürfen das nur deine besten Spieler?


    Hast du nicht davon geschrieben, dass man nicht Ergebnis orientiert spielen darf und sich nicht nach dem Gegner richten darf.

    I've missed more than 9000 shots in my career. I've lost almost 300 games. 26 times, I've been trusted to take the game winning shot and missed. I've failed over and over and over again in my life. And that is why I succeed. (Michael Jordan)

  • Anstatt allen Spielern im Training das Rüstzeug mit zu geben mit der Situation umzugehen und dann im Spiel allen die Möglichkeit zu geben erlerntes umzusetzen, dürfen das nur deine besten Spieler?

    Ich denke Ballanmitnahme halbhoch/ hoch gehört ja zu den basistechniken, die man in dem Alter ohnehin trainiert. Von daher sollten es alle beherrschen und auch im Wettspiel umsetzen dürfen/müssen.

    Da bin ich bei Strznievski .

    Ohnehin haben Spieler mit guter Technischer Ausbildung meist ein höheres Taktisches Verständnis, so ist mein SUBJEKTIVER Eindruck. Es mag daran liegen, das Sie im Umsetzen sicherer sind. (wir sprechen ja hier von einfachsten -vorgaben- bitte keine Individual-Gruppen-Mannschaftstaktik debatte!)

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Im Prinzip helfen alle Uebungen die mit Differenzierung zu tun haben.

    Man kann hohe Pässe üben aber bereits auch Fangübungen mit Ballzuwurf wird helfen. Basketball und Handball haben immer wieder hohe Bälle drin. Perfekt in der Halle. Mach doch in jedem Hallentraining beim Einstimmen 15 Min. Basketball. Somit hast Du Polysportives und der Ball ist immer Mittendrin. Weiters hast Du Pässe und die Würfe sind ja immer über den Kopf.

    Dann wenn Du raus gehst, kannst Du auch lange Pässe üben wenn Du willst.