Nutzen des "Medium" Facebook

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  • Hallo ihr,


    ich war schon vor eingier Zeit mal hier Angemeldet und hatte immer wieder hier Mitgelesen und alles Intressier verfolgt.
    Wie steht ihr dem Medium Facebook gegenüber? Nutzt ihr diese möglichkeit um Informationen usw an eure Spieler ranzutragen usw.?


    Mein Team hat eine Extra Gruppe für unsere mannschaft gegründet und dort werden immer Infos gepostet Anstoßzeiten, Kader, Abschlußfahrt, Training usw...... ?


    Ich finde es garnicht mal schlecht denn da kann man seine Jungs schnell erreichen da 90% dort Erreichbar sind und man bekommt raltiv schnell Rückinformationen.
    Es geht um eine C-Jugend

    Fußball ist zwar "nur" die "schönste nebensache der Welt" doch es Verleiht einem verdammt viel Kraft zu sehen wie die Spieler Spaß haben und mit einem Lächeln nachhause gehen.

  • Wir haben eine Internetseite vom VErein dort kommen auch nochmal alle Meldungen Online Wichtige sachen werden per Rundmail dann auch nochmal an die Kinder/Eltern geschickt und per Handy.

    Fußball ist zwar "nur" die "schönste nebensache der Welt" doch es Verleiht einem verdammt viel Kraft zu sehen wie die Spieler Spaß haben und mit einem Lächeln nachhause gehen.

  • In meiner D haben wenige Spieler Facebook.
    Wir haben zwar eine Gruppe mit 7 oder 8 Personen, da posten die Spieler aber nur Schwachsinn und schreiben Sachen, die ich nicht wissen möchte/muss. Sollen die ruhig für sich nutzen. Sollen aber auch gerne Tummelplätze haben, die ich als Trainer nicht einsehe.
    Habe die Gruppe daher verlassen.



    Bei uns nutzen alle whatsapp.


    Dort haben wir eine Gruppe mit allen Spielern und Trainern.
    In der werden dann Infos verbreitet.
    Ist meiner Meinung nach sogar effektiver, da die Jungs ihr Handy immer dabei haben und die Infos direkt bekommen. Kurzes ok und weiß wer gelesen hat.

  • wenn man die Nachteile des ganzen elektronischen Schnickschnacks betrachtet sollte man eher nach anderen Lösungen suchen.


    Wobei man nicht suchen braucht .... man trifft sich regelmäßig-meldet sich ab wenn man nicht kann - und schon laufen alle Informationen


    Gruß Thomas
    auch auf dem Weg in die C ,
    mit übernächtigten Kindern die Abends um 23Uhr noch auf Facebook chatten, oder auf dem Weg zum Spiel noch wichtiges auf dem Handy entgegen nehmen müssen ,
    allen die denken lass den man reden sei folgendes Buch empfohlen, das hat schon vielen Erwachsenen die Augen geöffnet:


    "Digitale Demenz"
    Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Das birgt immense Gefahren, so der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer. Die von ihm diskutierten Forschungsergebnisse sind alarmierend: Digitale Medien machen süchtig. Sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist. Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden. Bei Kindern und Jugendlichen wird durch Bildschirmmedien die Lernfähigkeit drastisch vermindert. Die Folgen sind Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg. Spitzer zeigt die besorgniserregende Entwicklung und plädiert vor allem bei Kindern für Konsumbeschränkung, um der digitalen Demenz entgegenzuwirken.

  • Bei meiner U13 haben wenige Spieler Facebook. Manche sind drin, die benutzen das dann auch für kurzfristige Kommunikation, ebenso das Mobiltelefon.
    Das meiste machen wir aber nach wie vor mündlich, wir treffen uns ja auch regelmäßig im Training. :D


    Ich gebe den Spielern dann auch Zettel mit den Spielterminen mit und verweise auch auf unsere Webseite. Trotzdem kriege ich oft Anrufe, wann denn nun der Treffpunkt wäre. Manche haben eben ein Hirn von Tagesschau bist Wetterkarte. ;)


    War aber auch früher schon so.


    Zu den Thesen von Herrn Spitzer in seinem Buch "Digitale Demenz" gibt es viel Kritik. Aber ein "renommierter" Gehirnforscher kann mit einer steilen These eben besser Bücher verkaufen. Als die Eisenbahn eingeführt wurde, behaupteten einige, das menschliche Gehirn würde bei so hohen Geschwindigkeiten von annähernd 20 Km/h gequetscht.


    Hier Interessantes dazu:
    http://www.welt.de/gesundheit/…ale-Demenz-Von-wegen.html
    http://www.faz.net/aktuell/wir…er-menschen-11906366.html
    http://www.sueddeutsche.de/dig…stisch-montiert-1.1462115

    "Multiple exclamation marks,' he went on, shaking his head, 'are a sure sign of a diseased mind."
    Terry Pratchett

  • Ich nutze Facebook für die Kommunikation mit meiner Mannschaft.
    Es funktioniert bequem und die Spieler lesen die Infos recht schnell.
    Sonst habe ich immer E-Mails geschrieben, aber ins Mail-Postfach schauen manche kaum rein...

  • Unser Verein hat die allgemeine Vorgabe Kommunikation auf das Nötigste zu beschränken.
    Welche Mannschaften an welche Turniere, Meisterschaftsspiele etc. gehen wird von der Vereinsführung festgelegt und die Kommunikation zu Handen der Trainer vorbereitet, welche diese dann 2-3 Monate im Voraus an die Eltern weiterleiten.
    Aufgebote senden die Trainer mindestens eine Woche vor den Anlässen auf vorgefertigten Formularen als e-Mail an die Eltern.
    Aus Sicht der Eltern ist es zwar immer der Mannschaftstrainer der kommuniziert, aber selten der Mannschaftstrainer der die Kommunikation verfasst hat.
    So ist und bleibt Kommunikation einfach und konstant über alle Altersgruppen hinweg auf den reinen Spielbetrieb beschränkt.
    Pro Jahr gibt es eins bis zwei Elternabende an denen alles Weitere kommuniziert wird.
    Falls es noch anderes zu kommunizieren gibt machen das die Trainer via e-Mail - sind aber angehalten sich kurz zu fassen, niemals wertend zu sein und keine Einzelspieler in irgendeiner Form zu erwähnen.


    Information wird deshalb so knapp gehalten, weil es sonst immer Eltern gibt, die sich durch endlosen Mailverkehr, Facebook oder Foren- oder Blogeinträge versuchen Vorteile zu verschaffen. Nicht alle Eltern sind medial gleich bewandert und sollten sich deshalb auch nicht medial profilieren können.


    Wenn Eltern EIGENE Seiten betreiben, dann sind sie dafür verantwortlich a) den Zugriff auf die Eltern der Mannschaft zu beschränken und b) weder Spieler noch Trainer als Einzelpersonen herauszuheben.


    Fotos und Kommentare zum EIGENEN Kind auf der Familienhomepage sind erlaubt - aber auch nur - wenn die Regeln des Anstandes eingehalten werden und sich Kommentare auf das eigene Kind beschränken!

  • @FB


    die Vorgehensweise bei euch ist natürlich recht optimal, jedoch sieht es wie bei allem überall anders aus.


    von Mitteilungen über Facebook halte ich persönlich gar nichts. da gibt es bessere, wie hier bereits erwähnte, Möglichkeiten.


    Information (lang, mittel und auch kurzfristig) gab es bei mir grundsätzlich nur im Training (ausser Elternarbeit) sowohl in schriftl. wie mündlicher Form. abhängig auch von der Altersstufe.
    abgemeldeten Spielern, liess ich diese Information irgendwie zukommen.
    Nicht Abgemeldete hatten halt Pech (Erziehungshilfe), nach dem Motto: so wie du, so ich.
    Abmeldungen von Spielern erfolgten ausschliesslich über mein Handy.


    Ich bin damit sehr gut gefahren.
    Egal jedoch, welche Form jemand wählt, wenn er damit gut klarkommt , warum nicht?


    gg

  • Facebook gibt es bei mir nicht und was Fussball betrifft auch keine Mails. Kommunikation erfolgt beim Training persönlich oder per Telefon. Ausserdem gibt es ab und an einen ausgedruckten aktuallisierten Spielplan für die nächste Zeit.

  • Ich selber führe für meine Teams jeweils einen Google Kalender. So sehe ich auch sofort Ueberschneidungen. Zudem können viele Eltern den Google Kalender mit ihrem persönlichen Outlook etc. synchronisieren.
    Für die Suche nach gemeinsamen Terminen (adhoc Turniere, Infoveranstaltungen, etc.) verwende ich persönliche Doodle (doodle.com)

  • Trainings- und Spieltermine, Abfahrtszeiten usw. werden bei unserer Mannschaft (D-Jugend U13) mündlich beim Training mitgeteilt.


    Damit die Eltern auch informiert sind, werden diese Termine per E-Mail mitgeteilt. Einmal per Excel-Tabelle mit der Trainings- und Spielübersicht der nächsten Wochen, Monate und natürlich wöchentlich mit den Abfahrtzeiten und den Spielern, die im Kader stehen oder mal ein Wochenende frei haben.


    Dazu kommt dann noch unsere eigene Website.... Facebook nutzen die wenigsten, weil man sich erst ab 14 anmelden darf ;-)

  • Zitat @FB:

    Das sind alles Sachen, mit denen ich mich noch nie befasst habe. Deshalb muss ich auf altherkömmliche Mittel zurückgreifen. Komme damit aber bisher gut aus.

  • Meine Mitspielerinnen sind praktisch alle bei FB. Dort haben sie auch eine Gruppe gegründet und leider tummeln sich in dieser Gruppe auch ehemalige Mitspielerinnen ( die nun woanders spielen und auch schon unsere Gegner waren). Da wurde dann über den ein oder anderen schon hergezogen, z.B. von wegen, beste Spielerin, das hätte xy von uns werden müssen. USW. Allein DAS ist für mich ein Grund mich nicht auf FB anzumelden.


    Bei uns läuft es über die HP, die ich verwalte oder sms. Die Termine werden zwar auch beim Training festgelegt und Zettel ausgegeben, aber wie das bei den Mädels ist, muß man einige halt immer nochmal extra bitten.

  • Also bei uns ist auch noch alles mündlich beim Training...


    Spielplan der gesamten Saison vorab. Genaue Zeiten auf Papier beim Training unter der Woche.


    Whatsapp wird da nur für kurzfristige Mitteilungen gesetzt, wie Training/Spiel fällt aus ... oder "kam nicht von der Arbeit weg, ich komme 10 Minuten später zum Training, nicht wundern" usw.



    Aber um schnell alle Leute direkt zu erreichen, da gibt es meiner Meinung nach nichts besseres.

  • Vielleicht sind die neuen Medien bis zu "D" noch nicht so das Thema.
    Aber der "C" wird es aber defintiv der Dauerbrenner sein. Gut wenn man sich damit mindestens mal befasst und sich eine EIGENE Meinung gebildet hat.
    Die Medien sind die Medien. Der UMGANG damit aber völlig was anderes. UMGANG muss PRAKTISCH gelernt werden !
    Wenn ein "C" Trainer noch alles auf Papier macht, dürfte er wohl bald sowohl bei Eltern auch bei seinen Spielern nicht mehr glaubwürdig sein, zumal er wohl auch nicht mehr glaubwürdig darlegen könnte, dass er vorhandene Synergien nutzt und diesbezügliche Arbeiten des Vereins und der Verbände mitträgt und unterstützt.

  • Das kommt meiner Meinung nach auch auf das Umfeld an. Ich muss als Trainer im Dorfverein nicht per Faxenbock oder E-Malz mit den Jugendlichen kommunizieren um meine Glaubwürdigkeit zu erhalten.


    Zitat @FB:

    Zitat

    zumal er wohl auch nicht mehr glaubwürdig darlegen könnte, dass er vorhandene Synergien nutzt und diesbezügliche Arbeiten des Vereins und der Verbände mitträgt und unterstützt.


    Also dies hat weder Eltern noch Spieler bei mir bisher interessiert, so dass ich bisher diesbezüglich auch noch nichts darlegen musste. Ich sehe da auch in der persönlichen Kommunikation einige Vorteile, so dass ich nicht auf jeden Trend reagiere , der gerade angesagt ist

  • Die neuen Medien sind kein ERSATZ für echten Dialog, aber eine ERLEICHTERUNG.
    Um zum Beispiel einen gemeinsamen Termin zu finden gibts, meiner Meinung nach nichts besseres als Doodle. Das spart mir locker mal 1 bis 2 Stunden (Arbeits-)Zeit pro Anlass.
    Auch ist es in der Summe nicht sehr effizient wenn sich 20 Eltern EINZELN mit dem Eintragen von Terminen befassen müssen, statt alle direkt von Google in den Kalender ihrer Wahl importieren zu können. Mal ganz abgesehen von den endlosen Telefonaten bei Aenderungen. Nicht zuletzt sind auch so auch alle nicht im gleichen Haushalt wohnenden Erziehungsberechtigten (Scheidungskinder), Verwandten (Oma und Opa die auch mal ein Spiel sehen wollen), etc. informiert.
    Auch ist ein Vereinsübergreifendes Kontrolling ohne elektronische Hilsmittel kaum möglich (oder wie war das mit dem Wunsch nach mehr Transparenz ?).


    Klar geht es auch weiterhin ohne all diesen SchnickSchnack. Nur sollte man das alles selber mal praktisch ausprobiert haben bevor man das ins Lächerliche zieht.
    Funktioniert übrigens auch im "Dorf" ;-)