Beiträge von teejay

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    Spieler-papa So ist das Leben und jedem zeigt sie andere Geschichte. Selbiges kann dir in Potsdamm, Jena oder sonstwo wiederfahren. Vielleicht nicht deiner Tochter aber der Zimmernachbarin. Ich kann nur über diesen einen Fall bei uns berichten, aber auch noch dazu sagen, dass von Magdeburger Seite aus von Anfang mit offenen Karten gespielt wurde. Es wurde ausdrücklich von deren Seite darauf hingewiesen, das das nicht für jedes Mädchen das Wahre ist. Das viele mit dem Leistungsdruck, dem Leben im Internat, das soziale Umfeld aufgeben, nicht zurechtkommen und viele 'abbrechen'.

    Erfahrungen mit Potsdam habe ich nicht. Aber mit Magdeburg. Eine unserer damaligen C-Juniorinnen wurde damals für die B-Juniorinnen-Bundesligakader gesichtet.


    Dort ist es so, das junge Spielerinnen nicht im Internat sondern wenn bei Gastfamilien unterkommen und erst ab 16 überhaupt im Internat unterkommen. Und das auch nur wenn z.B. die schulischen Noten und das soziale Umfeld passen. Das ging sogar so weit, das wir hier den Trainer und ein Vorstandsmitlied von Magdeburg bei der Familie sitzen hatten. Noch im Verlauf der Gespräche gab es einen Todesfall in der Familie der Spielerin und Magdeburg empfand es für die Spielerin besser sie im heimischen Umfeld zu belassen, bot ihr aber einen Platz beim nächstgelegenen Kooperationsverein an und über diesen Verein spielt sie nun auch in der Bundesliga.

    Moin,

    stellt sich erstmal die Frage über welche Altersgruppe man spricht. Welchen Schwerpunkt habe ich? Technik? Taktik? Ausdauer? Wie weit ist die Gruppe die ich trainiere. Für mich beinhaltet ein gutes Training beides. Von der Übungsform komm ich zur Spielform. Vom Leichten zum Schweren bzw. vom einfachen zum komplizierten. Bei meinen Lehrgängen zur Lizenz wurde immer viel Wert darauf gelegt das Übungsformen und Spielformen möglichst abwechselnd stattfinden und ich muss sagen das ich damit momentan auch am besten fahre.

    Sonderurlaub?
    Oder meint ihr Bildungsurlaub?


    Bis auf Sachsen und Bayern haben alle Bundesländer ein Bildungsurlaubsgesetz. In den anderen Bundesländern steht einem Bildungsurlaub zu. Der ist aber überall anders geregelt. In Berlin stehen dir bis 25 Jahre 10 Tage pro Jahr zu, in Niedersachsen generell 5 Tage pro Jahr (man aber auch 10 Tage in 2 Jahren koppeln kann). In Hamburg muss der Lehrgang mindestens 1 Tag gehen, in Niedersachsen 5 Tage... usw. Auch unterscheiden sich die Bundesländer in den Fristen bis wann der Antrag beim Arbeitgeber eingehen muss. Also einfach mal das Bildungsurlaubsgesetz des Bundeslandes studieren in dem dein Arbeitplatz ist.


    Ich bin derzeit bei meiner C-Lizenz bei, in 3 Blöcken beim NFV in Barsinghausen. Mein Chef fand es richtig gut und stellt mich für die benötigten 16 Arbeitstage ohne Einschränkungen frei.

    Doch wie will man speziell hierfür eine optimale Regelung für den Mädchen- und Frauenfussball finden? Hast du da eine Idee?

    Eine optimale Lösung? Klar vernünftig trainieren?! Zu Saisonbeginn würde ich hier behaupten trifft dieses Konditionsproblem bei zwei drei Mannschaften zu, der Rest der Liga hat zumindest Luft für 70-75 Minuten in den ersten Spielen. Nach zwei drei Spieltagen macht man kaum noch Konditionsprobleme aus. Natürlich gibt es immer mal die ein oder andere Spielerin. Dann fängt es eher an, das die Wechselorgien (natürlich unter dem Deckmantel der Ausdauer) durchgeführt werden um enge Ergebnisse nach Hause zu bringen. Und gerade das gilt es für mich zu unterbinden. Im Endeffekt verlierst du dann ein Spiel weil der Gegner das Ergebnis über die Zeit "wechselt".


    Hatte oben schon den Vorschlag gebracht z.B. die Anzahl der Spieler zu begrenzen und die Anzahl der Auswechselungen. Also z.B. bei sechs erlaubten Auswechselungen, dürften vier Spieler eingewechselt und zwei bereits eingesetzte Spieler nochmal zurückgewechselt werden. Diese Regel könnte man auch einfacher abstufen; Amateure z.B. 4 Spieler/6 Auswechselungen, Profis 3 Spieler/4 Auswechselungen


    3 starre wechsel sind jedenfalls der spielvariabilität nicht zuträglich und in bezug auf den taktischen entwicklungen nicht mehr lange tragbar.

    Das musst du mir mal erklären?

    und die Gegner treten einen Deiner Spieler kaputt, sodass du zu 10. zu ende spielst. Ich finde das dürfte nicht sein. Wenn man dann einen ausgewechselten wieder bringen dürfte, dann wäre das für mich sehr ok.

    Die Frage wäre hier ob in dem Moment wirklich eine Verletzung vorliegt oder simuliert wird bzw. wer das beurteilt?

    Im Amateur-/Hobbyfussball könnte man ebenfalls über eine Erhöhung des Wechselkontingents nachdenken. Gerade dann, wenn es sehr große Teams sind, könnte man hier mehr Spielern häufigere Spielzeiten gewähren.

    Nee sorry... da bin ich teilweise eher gegen eine Verschärfung. Bei uns gibt es die Regelung, das zwar maximal 4 Spieler eingewechselt werden können, aber Spieler die ausgewechselt wurden können wieder eingewechselt werden. Bei ausdauerschwachen Mannschaften artet das dann regelmäßig in Wechselorgien aus. So hatten wir in der letzten Saison ein Spiel mit unglaublich langen 10 Minuten Nachspielzeit weil der Gegner im 3-Minuten-Takt gewechselt hat. Hier fehlt einfach die Begrenzung.


    Eine Variation, z.B. drei Spieler und vier Auswechslungen (man könnte also einen Ausgewechselten wieder in Spiel bringen), wäre im Profibereich taktisch eventuell wirklich eine interessante Sache.

    Macht das doch nicht alles komplizierter als es ist...
    Anders als bei Einzelchats gelten in Gruppen die Privatssphäreneinstellungen nicht. Du kannst also in einer WhatsApp-Gruppe sehen wer wann deine Nachricht erhalten hat bzw. gelesen hat. Haben alle Gruppenteilnehmer deine Nachricht gelesen, wird diese mit den beiden blauen Häkchen markiert. Wer sich nicht zu Wort meldet, akzeptiert stillschweigend.


    Eine Gruppe Trainer+Spieler bzw. Eltern und eine Gruppe nur für Spieler bzw. Eltern (Wahrscheinlich haben deine Eltern oder Spieler schon längst eine Gruppe von der du gar nichts weißt :D ) reichen erstmal.


    In der Gruppe mit Trainer sollte sich die Kommunikation auf das Notwendigste beschränken, natürlich sollte auch der Platz für Smalltalk und den ein oder anderen Joke vorhanden sein. Also nicht alles Bierernst nehmen. In der anderen Gruppe können die Eltern/Spieler dann machen was sie wollen.


    Für besondere Anlässe (Geburtstage, Mannschaftsfeier usw.) wird temporär eine weitere Gruppe gemacht "Geburtstag XY", aus der dann die diejenigen die z.B. nicht teilnehmen austreten können.



    Per Mail läuft bei uns gar nichts mehr... wüßte nicht mal eine eMail-Adresse meiner Spielerinnen. Plan für die Vorbereitung drucke ich zum ersten Training jeden einmal aus und verteile den ganz altmodisch. Spielplan per Mail versenden? Kann jeder bei Fussball.de einsehen.

    Man stelle sich vor, man könnte jeden Spieler im Trikot mit einem Mini-Bewegungssensor ausstatten (auch im Wettbewerbsspiel) und wüsste über Puls, Beschleunigung, Laufwege und ähnliches genau Bescheid, und würde erkennen, ob ein Spieler in Kraft und Konzentration nachlässt (im Vergleich zu seinen Durchschnittsdaten)...... Dem Metriker geht da der Puls hoch ....

    Gibt es doch schon längst von adidas & co ... Chip im Schuh und im Ball...



    Warum werden nur Päße noch vorn positiv in der Packrate aufgenommen. Es kann doch ein Rückpaß, eine Seitenverlagerung oder ein Zweikampfgewinn in dieser Situation die taktisch bessere Lösung gewesen sein oder? Das wäre doch für jeden Trainer ein Traum, wenn er ohne eigenes Risiko den Gegner besiegen könnte? Doch die Gegner haben meist ähnlich Ideen und deshalb wird es meistens mit dem Siegen schwerer als man denkt!

    Hab dazu schon irgendwo mal nen Bericht gelesen. Es werden in der Packrate nur Pässe aufgenommen die einen Raumgewinn erzielen. Das Ziel des Spiels ist es nun mal nach vorne zukommen und Tore zu schießen und nicht von einer Seitenauslinie zur anderen. Was nützt mir auch eine Ballbesitzquote wenn ich auf Konter oder Gegenpressing spiele? Ich will ja gar nicht den Ball. Ich will bei gegnerischen Ballverlust einfach möglichst schnell nach vor und ein Torerzielen.

    Wir hatten in dieser Saison eine Mannschaft im Spielbetrieb, die hatte selbiges Problem... eigentlich sogar größer, 27 Spielerinnen. Geplant war bei denen, diese Saison so durchziehen das alle bei der Stange gehalten werden und in der nächsten Saison eine zweite Mannschaft gemeldet wird. Läuft super, läuft so gut, dass sogar B-Juniorinnen und eigentlich inaktive Spielerinnen ihre Einsatzzeiten erhalten.


    denn die Skala von freudigem "Sonnenschein" zum "Gewitterdonner" ist sehr schmal.

    Nicht nur schmal... Da kann in der Kabine auch mal schnell die Stimmung von totaler Euphorie auf Beerdigungmodus innerhalb von 5 Minuten umschwenken wenn eine Spielerin mit ner Fläppe in die Kabine kommt.



    So dann werden wir mal sehen was die Bezirksliga bringt ............

    Im Beitrag #5 hattest du geschrieben, das die Mannschaft zwar Meister werden aber nicht aufsteigen will. Wie kam es zu dem Sinneswandel?

    @Schimanski ich geb dir da teilweise recht im Bezug auf Leitern & Co. Mir fehlt da einfach die Nähe zur Praxis. Kein Spieler muss im Spiel erstmal durch 10 Felder tippeln oder auf 10m 10 Stangen umkurven. Dazu kommt dann auch noch das die Bewegungen kaum der Schnelligkeit und Abläufen im Spiel entsprechen. Und wie du sagst, fehlt meist der Ball. Ein ziemlich kleines Feld, alle Spieler mit Ball rein und irgendwelche Dribbel- oder Fintenvorgaben schult auch die Koordination. Was ich aber trotzdem gerne mache: Ich baue einen kleinen Hinderniswald auf. Verschiedene kleine Hindernisse (z.B. maximal 3-4 Hütchen, 2 Standen, 2-3 Hürden, 2-3 Ringe, Kästen usw.) kreuz und quer durcheinander. Die Hindernisse halt so klein gewählt, das sie in voller Geschwindigkeit bewältigt werden können. Die Spieler bewegen sich frei im Feld und müssen auf Kommando eine gewisse Anzahl an Hindernissen in frei wählbarer Reihenfolge bewältigen. Das ganze kann man nun auch als Wettkampf zweier Mannschaften ausführen oder bei entsprechend gewählten Hindernissen mit Ball.


    Wo ich mir mein geschriebenes gerade nochmal Durchlese, fällt mir auf, dass man im Sprinttraining sagt spielnahe Entfernungen nehmen, aber im Koordinationstraining schicken wir die Spieler/innen durch eine Leiter... :whistling:

    Mehr Informationen wären hilfreich. Wie sind JSG und FSG z.B. gemeldet?! Ist die JSG ein eigenständiger Verein mit einer eigenen Vereinsnummer und die FSG eine Spielgemeinschaft im klassischen Sinne? Mir würde sonst gerade kein Grund einfallen warum ich für die Frauen einen Pass beantragen müsste? Hier wäre dann des Rätsels Lösung, das die Spielberechtigung immer nur auf einem Verein ausgestellt werden kann und man somit für den anderen Verein nicht mehr spielberechtigt ist. Einfach mal bei der Passstelle nachfragen hilft sicherlich am meißten. Der Kreismädchenreferendar könnte eventuell auch hilfreich sein.

    Sorry @TW-Trainer aber diese Sätze mit unser Vergangenheit kann ich gar nicht mehr hören.... Das ganze Thema hat aus meiner Sicht nicht mal was mit Ausländern zu tun. Denn selbst deutsche Dialekte wie Sächsisch, Bayrisch, Schwäbisch, Plattdeutsch usw. sind nicht für jeden Deutschen verständlich. Ich selbst bin als Hochdeutsch-Sprechender in die kleinste Sprachinsel Europas gezogen, hier sprechen gerade mal noch 2-3000 Menschen einen Dialekt der vom Aussterben bedroht ist. Auch einige meiner Spielerinnen beherrschen es noch, aber der Fairniss halber gegenüber den anderen wird auf dem Platz hochdeutsch gesprochen. Und das gebe ich auch an unsere Zuschauer weiter. Hat das auch was mit "unserer Vergangenheit" zu tun, das ich von einem Deutschen verlange Hochdeutsch zu sprechen?

    Zum Aufwärmen wie ich finde eine einfache und doch ziemlich geniale Idee:
    https://www.facebook.com/Thoma…/videos/1134711023214159/


    Fördert die Schnelligkeit im Kopf und fordert die Schnelligkeit auf den Beinen.

    Hab ich gleich gestern bei meinen Frauen ausprobiert und ist super angekommen. Natürlich kannten die Mädels die Übung schon von FB, aber das war kein Abbruch. Als Varition standen die Spielerinnen mit dem Rücken zum Spielfeld und konnten so nicht sehen was passiert bzw. wie die Felder belegt sind. So wurde es noch mal interessanter. Kenne das ganze aber noch mit Memory-Karten. Gleicher Grundablauf, nur das der Spieler wie beim Memory zwei Kärtchen aufdeckt und versucht Paare zu finden. Von der Kopfleistung her, wäre das sogar noch höher angesiedelt.


    Einen Ball empfinde ich hier aber schon fast überflüssig, was nicht heißt das ich es unbedingt unsinnig finde, den Gedanken dahinter versteh ich schon, aber in dieser ballfreien Form liegt der Schwerpunkt bei der Sprintausdauer und kognitiven Prozessen. Mit einem Ball sehe ich den Schwerpunkt zu sehr im technischen Bereich und die Übung würde aus meiner Sicht an Fahrt verlieren.


    Ich finde die Diskussion zwar sehr interessant, aber leider geht sie auf Kosten der Übersichtlichkeit.


    Vielleicht könnte man die komplett auslagern?

    Gebe dir da recht... Vielleicht kann man das ja mal irgendwie auch zusammenfassen und alles was Offtopic ist, auslagern.

    Hab diese Übung nun gestern mal mit meinen Frauen gemacht. Die Übung kam eigentlich gut an. Mir sind aber einige Punkte aufgefallen.


    1) Für das angreifende Team (Spiel auf Großtor) galt die Abseitsregel. Auffällig war hier, dass schneller von Angriff auf Verteidigung umgeschaltet wurde und das nun verteidigende Team direkt wieder rausgerückt ist um auf Abseits zu spielen. Beim umschalten von Verteidigung auf Angriff haben die Spielerinnen es dann aber regelmäßig verpennt aus dem Abseits zu kommen. Somit wurden viele Angriffe durch Abseitsstellungen abgebrochen.


    2) Nach dem ersten Durchgang hatten die Spielerinnen es raus, dasss gerade für die ersten in der Reihe es ziemlich anstrengend ist bis zum Ende. Ich habe natürlich darauf geachtet das die Reihe immer gemischt wurde und die Spielerinnen mal früher mal später ins Spiel kamen. Beim zweiten Durchgang wurde aber schon gerade am Anfang die Geschwindigkeit rausgenommen, weil die Spielerinnen ihre Kräfte mehr einteilten.


    3) Bei größeren Gruppen (hatte nun gestern 13 Spielerinnen) hat der letzte je nach Durchgang eine recht lange Standzeit. Im Winter nun nicht gerade vom Vorteil. Hier würden die von @TrainerT genannten Zeitbegrenzungen Sinn machen.


    Trotz allem aber eine sehr gute Übung.

    Dann bin ich lieber altmodisch und hab das persönliche Gespräch mit der Spielerin bzw. dem Spieler. Gerade in der heutigen Zeit wo sich alle Welt nur noch hinter Facebook, WhatsApp, SMS oder sonstiges verstecken, weil es ja so viel einfacher ist und man im Ansatz dem direkten persönlichen Konflikt aus dem Wege gehen kann, finde ich diese Komponente des alltäglichen Lebens wichtig.


    Und wenn die Spieler gern zum Training kommen halten sich solche Telefonate ziemlich in Grenzen.

    Abmelden vom Spiel oder Training geht bei mir nur persönlich oder telefonisch. Wir haben bei WhatsApp zwei Gruppen, eine mit Trainer und eine ohne Trainer. Die mit Trainer wird hauptsächlich benutzt um Termine schnell abzuklären, kurzfristige Änderungen bekannt zu geben, den Rest der Mannschaft über im Training besprochene Dinge zu informieren oder um Abfragen außerhalb des Trainings durchzuführen. Abmeldungen per WhatsApp gehen gar nicht. Jeder der das macht, wird sich wundern wie die Trainingsbeteiligung wieder steigt wenn die Spieler sich persönlich abmelden müssen.

    In was für einen Rasen denn bitte?

    Irgendwie hab ich nur auf so einen Kommentar gewartet :D


    Also für die Stadtkindern mit ihrem Kunststoffbelag oder die ganz Armen die noch auf Asche spielen, einfach ein Akkuschlagbohrer und ein 12mm-Betonbohrer mit zum Training nehmen. Dann klappt es auch mit den Slalomstangen zum in den Boden stecken. Nur nicht erwischen lassen...

    Eine Plastikstange ist doch nicht schwer? Zumindest nicht wenn man die hat, die man in den Rasen stechen kann.


    Hab schon mal unsere Eckfahnen dafür benutzt. War ziemlich interessant, weil den Spielern bei Wind immer der Wimpel im Gesicht rumflatterte :thumbsup:

    Sehe ich nicht so. In den einschlägigen Quellen wird immer wieder das beidfüßige Training zumindest als Variation angeführt. Meiner Ansicht nach ist es zu einer Grundlage geworden, über die sich jeder Trainer bewusst sein sollte. Ja auch an die damaligen Methoden erinnere ich mich ungern. An unmotivierte Trainingseinheiten weil der Trainer mal wieder versuchte einem die Beidfüßigkeit "einzuprügeln" und wäre es machbar gewesen, hätte man wahrscheinlich den starken Fuss vorm Training amputiert und danach wieder angenäht.


    Ich persönlich halte es so, dass ich meine Spielerinnen da immer wieder zu motiviere es mit dem schwachen Fuss zu probieren aber sehr selten generelle Vorgaben mache "jetzt passen wir nur noch mit dem linken/rechten Fuss". Wenn eine Spielerin für sich selbst merkt, das der schwache Fuss auch eine gute Option ist soll sie ihn trainieren und benutzen, wenn eine andere Spielerin überhaupt nicht mit dem schwachen Fuss klar kommt sondern andere gute Optionen entwickelt um dieses Defizit auszugleichen, dann ist mir das auch recht.


    Ich würde nun keiner Spielerin den Vorzug geben, nur weil sie beidfüßig spielt. Es gibt genug andere Merkmale im Fussball die ebenso oder auch höher gewichtet werden müssen. Um das ganze mal auf einen Punkt zu bringen, würdest du dich auch für den beidfüßigen entscheiden, wenn es der dicke Paul ist und das Rechtsbrot der kommende Messi?