da ich dieses Thema eröffnet habe, muss ich mich doch nochmals dazu äussern.
ich habe das nicht gemacht, um euch in irgendeine Richtung zu beeinflussen.
ich wollte aufzeigen, dass es mehrere Wege zum Ausbildungserfolg gibt.
bei mir hat das halt so gepasst. bei anderen mag das nicht passen.
bevor ich so vorgegangen bin, hab ich die Kinder schon 4 Jahre im Training kennengelernt und die mich (ein ganz wichtiger Faktor)
ausserdem hatte ich mit fast Allen nicht nur im Training was zu tun, sondern auch privat, ich hab die ständig gesehen und mit ihnen geredet.
viele gingen bei mir im Haus rein und raus.
da brauchte ich kein Eis essen zu gehen, um mitzubekommen, wie die Jungs wirklich ticken.
da ich auch zu den Eltern ständig im Kontakt stand (das Dorf hat auch Vorteile), wussten die, dass es sich nicht lohnt mitzufahren, da ihr Sohn vorraussichtlich
wenig Einsatzzeiten, unter Umständen gar keine, bekommt.
Ich hab mich nicht immer nach meinen Vorstellungen ausgerichtet, sondern immer an der Mannschaft und dem einzelnen spieler, was ich zumuten kann und auch
nciht.
das geht natürlich nur, wenn man die Jungs über einen längeren Zeitraum trainiert.
Was ich jedoch klar verdeulichen will: bei jedem von uns hier sieht es anders auch, unterschiedliche Vereine, unterschiedliche Jugendleitungen,
unterschiedliches Spielerpotential (sowohl Vorraussetzung wie Anzahl), andere Trainingsbedingungen auf dem Platz oder Halle usw.
auch unterschiedliche Trainer (jeder hat eine andere personliche Art)
und da soll es dann nur eine einheitliche Richtung in allen Bereichen des Kifu und Jugendfussball geben.?
Wobei es für mich bis heute noch keine Beweis dafür gibt, welche einheitlichliche Richtung die letzendliche Wahre ist.
Jeder Trainer sollte letztendlich seine eigenen Weg gehen, sobald er sich verbiegt wird es scheitern.
Günter
