Alleine oder zu zweit

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  • Hallo zusammen,

    da ich im Sommer mit meinem Team in die D-Jugend auf's Großfeld wechsel und dort dann statt meiner bisherigen 11 Spieler plötzlich 18, 19 oder sogar 20 Spieler haben werde, stell ich mir momentan die Frage, ob es dann besser wäre sich einen zweiten Trainer mit ins Boot zu holen. Momentan mach ich den Job alleine und bin damit auch sehr zufrieden.
    Da ich versuche, mein Training so modern wie nur irgendwie möglich zu gestalten, stehe ich mit meinen Meinungen zum Thema Kinderfußball in unserem Verein oft alleine da. Ich glaube deswegen kaum, dass ich einen Co finden könnte, der dann auch ähnliche Vorstellungen hat.
    Wie seht ihr das? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht. Kann das mit 18 Spielern alleine gut gehen? Wie trainiert ihr in euren Vereinen?

    Freu mich schon auf viele Antworten!

  • An deiner stelle würde ich mir einen Co besorgen, am besten wenn es ein ganz neuer is den du alles Lernst und dem du dein Training bei bringst.

    "Trainer werden ist nicht schwer - Trainer sein dagegen sehr!"


    Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit.


    Tipp- und Rechtschreibfehler sind absichtlich eingebaut und dienen der Belustigung des Lesers.


    © madd!! 2011. Alle Rechte vorbehalten. Kein Verwenden, Zitieren und Kritisieren ohne Erlaubnis. :P

    Einmal editiert, zuletzt von madd!! ()

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Markus,

    der Vorschlag von madd!! ist richtig. Wenn niemand Deinen Vorstellungen folgen will, ziehe Dir selbst einen Co heran. Zu zweit ist bei bis zu 20 Spielern immer besser.

    Na ja, die beste Lösung, meine Meinung kennst Du:
    Ideal wären zwei Mannschaften und dann D-Jugend Kleinfeld.

    Gruß
    Uwe

  • Mich stellt sich die Frage wie alt du bist? Wenn du schon etwas erfahrener bist wäre es für einen jüngeren sicher schön von dir zu lernen und als dein Co-Trainer auhc langsam "ausgebildet" zu werden...

  • Moin,

    natürlich macht es Sinn mehrere Leute am Start zu haben. Je kleiner die Gruppen, desto besser ist eine Förderung möglich.

    Allerdings solltest Du wirklich darauf achten, daß Du Leute hast, die das machen was Du als Headcoach sagst. Sonst reisst Du noch mehr unnötige Baustellen auf und es wird unterschwellig Stress geben. Dem Assistenten das Konzept erklären, Trainingspläne ausarbeiten an die er sich zu halten hat usw. Reibungsverluste gibt es immer bei mehreren Leuten. Aber die Kids kommen ja auch in ein schwieriges Alter. Dort kannst Du jede Hilfe gebrauchen. Sonst turnen Dir die in kürzester Zeit auf der Nase rum.

    ciao
    BB

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  • Ein ganz klares "Ja" zu einem Co-Trainer

    Dies aus mehreren Gründen:
    1. Meistens sind Trainer berufstätig und müssen auch schon mal länger arbeiten
    2. Je nachdem hat ein Trainer eine beruflich Schulung, oder ist aus familiären Gründen verhindert
    3. Auch bei Krankheiten, steht immer ein Ersatz sofort zur Verfügung.

    Ich habe mit meinem Co-Trainer das Training aufgeteilt. Will heißen einen Trainingstag übernimmt er komplett, den anderen ich. Das hat den Vorteil, das jeder nur noch ein Training in der Woche leitet und somit die zusätzliche Zeit anderweitig nutzen kann. Wir legen lediglich fest welche grundsätzlichen Trainingsinhalte aktuell trainiert werden sollen. Wie er das macht ist seine Sache.
    Natürlich habe ich mir am Anfang angesehen wie er es umsetzt bzw. nachgehört wie unsere Spielerinnen sein Training werten. Die Aussage war das wir beide verschiedene Übungen nutzen um zu trainieren. Laut Aussage der Spielerinnen profitieren sie sogar von den Unterschieden.
    Desweiteren gibt es immer mal Spielerinnen mit denen man nicht ganz auf einer Wellenlänge liegt. Und siehe da die kommen mit dem Co-Trainer besser ins Gesräch und teilen sich mit, wo ihre Probleme so liegen.

    Ich finde es so optimal, das ich nicht mehr als Einzeltrainer arbeiten möchte.

    www.bcefferen.mx35.de

    Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft hat bereits verloren

  • ich stimme bc efferen hundertprozentig zu...ihc bin cheftrainerin und hben eine jüngere co trainierin die noch nie tariner gmeacht hat doch es läuft gut...gliechzeitig mache ihc den job al co bei einem sehr erfahrenden und hoch premierten jugentrainer in unserrem verein so lernt jeder alles und alle entwickeln sich weiter...ich denke dass ist eine nahezu perfekte lösung!

  • auf jeden Fall mit Co-Trainer aus schon beschriebenen Gründen. Ich arbeite sogar mit 2 Co-Trainern weil ich gerne in kleinen Gruppen trainiere und ich so das Training noch intensiver gestalten kann.

  • naja gut dass kann ich mir nicht erlauben hätte es natürlich aber sehr sehr gerne...wir haben ab und an jemanden der den koordinationsbereich übernimmt, was hilfreich ist weil so wie von acki erwähnt noch intensiver an schwächen gearbeitet werden kann.jeder spieler/jede spielerin hat andere stärklen und schwächen und vorallem einen anderen leistungsstand und diesen gilt es durch intensives training in kleingruppen anzugleichen bzw. zu verbessern was nur eght wenn alle kinder wirklich wollen...

  • Erst mal vielen Dank für die zahlreichen Antworten!
    Werde euren Rat beherzigen und mich mal nach einem neuen "unverbrauchten" Co-Trainer umsehen. Vielleich am besten in unserer B- oder A-Jugend.

    Uwe: Ich würde ja auch am liebsten mit zwei Mannschaften auf Kleinfeld spielen. Die Möglichkeit einer D7 gibt es bei uns schon auch. Bloß spielen nur Vereine D7, die nicht mehr Spieler zusammen kriegen, bzw. für ein D11-Team zu viele und für zwei D11-Teams zu wenige Spieler haben.
    Und der Einwand von JungTrainer ist leider genau richtig. Erst mal hätte ich in unserer Jugendleitung riesige Schwierigkeiten D7-Mannschaften durchzuboxen, und selbst wenn das gelingt, würden einige Spieler zu einem Nachbarverein wechseln, weil auch so gut wie alle Eltern der Meinung sind, dass man in der D-Jugend nicht mehr auf Kleinfeld spielen sollte...

    • Offizieller Beitrag

    Markus + JungTrainer

    Ich wollte das Thema "Kleinfeld/Großfeld" bei diesem Thema auch nicht wieder aufnehmen.

    Was Markus beschreibt ".....spielen nur Vereine D7, die nicht mehr Spieler zusammen kriegen...." kann ich bestätigen. Abwanderung wegen Kleinfeldfußball in der D-Jugend habe ich nicht erlebt, kann ich mir aber durchaus vorstellen.

    Vielleicht ändert sich die Einstellung zum Kleinfeld durch die DFB-Maßnahmen in Zukunft von allein.

  • Ich habe auch alleine angefangen und meine Mannschaft ist mit 20 Spielern gut besetzt. Ich konnte es nicht alleine bewältigen und habe einfach ein Elternteil dazu geholt und ihn als Betreuer eingesetzt. Er füllt für mich die Spielberichte aus und kümmert sich um die organisatorischen Sachen. z. B. laufen Trainingsabmeldungen nur über ihn und er führt auch die Mannschaftskasse. Da ich in Wechselschicht arbeite übernimmt er dann auch manchmal das Training oder er hilft mir beim Training um irgendwelche Parcours aufzubuen oder ein bisschen auf die Jungs zu achten. Denn alleine hat man nicht immer alle 20 spieler im Auge und in dem Alter testen sie sehr gerne deine Grenzen.