Vielleicht verteilen wir demnächst dort Bananen und feuerzeuge, damit auch der Effekt des bewerfens mit dabei ist.
Wieso verteilen, sie lassen sich doch bestimmt auch gut am Vereinskiosk verkaufen, meinst du nicht? ![]()
Vielleicht verteilen wir demnächst dort Bananen und feuerzeuge, damit auch der Effekt des bewerfens mit dabei ist.
Wieso verteilen, sie lassen sich doch bestimmt auch gut am Vereinskiosk verkaufen, meinst du nicht? ![]()
Wieso verteilen, sie lassen sich doch bestimmt auch gut am Vereinskiosk verkaufen, meinst du nicht?
Meinst du wirklich, dass in solchen vereinen Bananen verkauft würden, dass wäre doch viel zu gesund^^. Die Feuerzeuge werden verteilt, mit dem Werbeträger "Fair Play" ![]()
Der Link von tobi 1987 führt meinem Eindruck ensprechend zu einer Seite, dessen Inititatoren auf eine billige und schnell durchschaubare Art die aktuellen Geschehnisse herunter spielen. Im Gegensatz zu früher hat sich für mich folgendes tatsächlich verändert
-das Angebot über TV, Internet, Playstation hat beim Konsumenten zu einer Welt geführt, die das Erlernen sozialer Kompetenz, Mitleid, reale Welt erkennen zur Abstumpfung geführt. Frauen sind Bückstücke -man siehe die vielen Clips und die Werbung-...Fußball ist für einige mal richtig die Sau raus lassen....man meint das die Stunden am Wochenende rechtsfreie Zeit sind. Meine Angaben gelten für den Anteil an Leuten die sich in dieser Gruppe der sogenannten Chaoten bewegen und in Schnittmengen für uns alle anderen auch. Diese Chaoten sind aus meiner persönlichen Sicht ein Spiegelbild unserer oftmals verkorsten Gesellschaft. Das Wort oftmals läßt hier noch eine Hintertür auf und Hoffnung zu und es ist der Raum für diejenigen vielen, die hier nicht mitmachen und nicht dazu zählen
-im Gegensatz zu "früher" gab es meines Kenntnisstandes noch nie so einen hohen Anteil an Leuten, die der deutschen Sprache in Wort und Schrift nicht ausreichend mächtig sind. Kommunikation wird auf Abkürzungen wie "Alter"..."lol"....und usw. nach unten vergewaltigt abgestellt und das auf der breiten Fläche vieler Adressaten...einfach grausam und von mir täglich beobachtet! Wer nicht in der Lage ist sich auszudrücken, ...wer nicht richtig sprechen kann neigt eher dazu seine Aggressionen durch Gewalt heraus zu lassen, ...sprich der schlägt schneller zu
-Die Schullandschaft hat sich verändert. Lange Schulzeiten = weniger Freizeit...also Bedarf an Puffern.
-Gymnasiasten drängen in die Ausbildungsstellen des Realschülers und die Hauptschüler oder gar Sonderschüler haben hier kaum eine Chance, was Frust und viel Freizeit und wenig Perspektiven erlaubt
-Auf dem Arbeitsmarkt werden viele mit Zeitverträgen abgespeisst, was Frust bedeutet.
-Viele Leute leben lieber als Singel, es wird nichtmal die Verantwortung für einen Wellensittich übernommen, dazu sind viele weder in der Lage noch Willens...man orientiert sich anders....Wertverfall usw..
-Eltern sind oftmals überfordert. Kinder hängen schon im frühesten Alter vor dem PC....die Eltern sind oftmals beide Arbeiten. Da fällt das erzieherische NEIN...das harte Frontlinie erkämpfen und halten oftmals einfach zu schwer und man entgeht dem. Man läßt vieles zu was früher, als zumindest Muttern noch zu Hause war so niemals stattgefunden hätte. Da trinken schon 13jährige V-Bier...ist ja nicht so schlimm....da raucht man auch mal....da gehen 15jährige bis tief in die Nacht...weil die anderen dürfen ja auch...und parallel dazu sagen Eltern, dass sie ihren Koten ja ach so vertrauen. Geschissen sage ich...diese Eltern sind entweder naiv oder einfach zu faul und zu ausgebrannt bis überfordert, ihrem nörgelnden und verwöhnten pubertierenden Nachwüchsen mal ne Grenzmarke vorzuführen. Stattdessen sorgt die Passivität und Überforderung der Eltern da draussen dafür, dass Grenzen (wann wird nach Hause gekommen und wie!!!) versetzt werden. Früher trafen sich die Leute zu 8....dann zu 10 und heute eher gegen 12 Uhr mit 16 oder 17 Jahren und das vollgesoffen mit dem süßen Etwas von der Tankstelle...was es früher so nicht gab.
-das Angebot an Alkohol ist im Gegensatz zu früher viel breiter. Man kommt leichter dran (Tag,.-und Nachttankstellen/Sonntagsverkauft)...was es früher so nicht gab.
Ferner gibt es süße Drinks dessen Wirkund auf Grund des Geschmacks oftmals unterschätzt wird. Die Leute saufen mehr....und dabei oftmals härtere Sachen. Dazu kommt noch der Drogenkonsum einiger. Der Drogenmarkt bietet hier breit gefächert an...was früher so nicht war....und Kiffen z.B. wird verharmlost ...
-der Leistungsdruck hat sich in allen Bereichen gesteigert...stark gesteigert...Zahlen, Fakten....funktionieren, schnell schnell schnell...Qualifitkation und und und....da fallen die ehemals schulschwachen hinten runter.
Die perversen Starken (Holligans als Rechtsanwalt) und die Schwachen sind es....die bei 2,5 Promille eine ordentliche Randale, Prügelleien und sonstige Perversionen in der Gruppe sowas von geil finden....das gehört doch dazu...sagen sie...das ist doch normal...das gehört zum Fußball.....die wollen doch nur spielen.
Das alles was ich da oben beispielsweise benannt habe ergibt für mich persönlich ein fieses Bild, ein Gesamteindruck dessen aktuelle Auswüchse wir fast täglich lesen können, ...jüngst ...man siehe Preussen Münster, pfui Teufel und armer Verein. Den Nährboden habe ich beschrieben, die Brut die sich darauf versammelt ist bekannt und es werden täglich mehr. Die Veränderung in der Welt macht unsere Gesellschaft meiner Meinung nach krank. Warum muß ich 10 Paar Schuhe besitzen die maschinell in China hergestellt wurden. Warum sind es nicht -wie früher- zwei oder drei Paare die vom Schuster um die Ecke gemacht wurden...und dafür halt teuerer sind?
Diesen Leuten wie da oben beschrieben auch noch eine 2000 Grad heisse Fackel (unlöschbar) bei 2,5 Promille und der Gefahr auf die benannte Einstellung in die Hand zu geben beinhaltet das große Risiko, diese Fackel dann eng gedrängt auch noch abzubekommen. Da werden Kunststoffsitze angezündet und andere Unbeteiligte müssen den Qualm lange inhalieren. Das man als Familie ins Stadion geht ...das mache ich auch....und ich habe keine Angst, wohl aber Respekt....weil ich kann mich wehren. Aber dennoch stinkt es mir, mich in dieser latent tatsächlich vorhandenen Gefahr dort bewegen zu müssen. Jeder von uns die damit nix zu tun haben wollen laufen in Gefahr, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Sei es, das was geflogen kommt oder sei es, dass du dich gerade in der falschen Straßenbahn aufhälst, im Auto zum falschen Zeitpunkt halten mußt, im falschen Bus nach Hause fährst oder den falschen Sitzplatz erhalten hast usw., usw.....
Zudem ist die Qualität der Gewalt im Gegensatz zu früher....ganz klar...und überdeutlichst und nicht diskutierbar sowas von angeschwollen. Die Zahlen beispielsweise verletzter oder angegriffener Polizeibeamter sind stetig geschieden. Da wird viel schneller zugeschlagen, da werden Waffen benutzt und wer unten liegt, der kriegt es eindeutig überhaupt weiter und länger ab ohne Erbarmen und Mitleid. Damit schließt sich für mich dieser Teufelskreis.
Ich sage, mach dein Begalow zu Hause auf dem Rasen. ...wedel damit etwas herum...sing ein Liedchen und filme dich...wir haben ja You Tube und dann läßte uns alle mal teilhaben. Gruß Andre ![]()
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@
der Sache wegrn zoffen wir uns ja des öfteren,
diesen Artikel unterschreib ich jedoch zu 100 %.
Ursachen ist jedoch nicht der Fussball sondern unsere Gesellschaft.
gg
Ich finde das echt übertrieben schwarzgemalt ![]()
Die Welt verändert sich, und das nicht erst seit gestern. Gesellschaftliche Werte, anforderungen an die Menschen, das alles ändert sich so schnell, und jeder passt sich an. Im übrigen find ichs interessant, dass schon mein Opa gesagt hat, früher war alles besser ![]()
Ich glaube nichtmal, dass sich die Probleme, oder einige davon, in den letzten Jahren großartig geändert haben (naja, doch, teilweise, aber es gibt ne Schnittmenge). Früher wurden die Probleme lieber totgeschwiegen, heute werden sie "offen angesprochen", aufgebauscht oder wie man es sonst nennen will.
Wenn heute ein Idiot ein Pyro im Fanblock zündet geht die gesammte Fankultur Deutschlands vor die Hunde. Is ja auch klar, das grelle rote Leuchten, die Rauchwolke, sieht man weit und wird gerne als Kameramotiv genutzt. Den jungen Mann, der 2 meter weiter steht, und trotz des 3-1 Rückstands trotzdem die Fahne für seine Mannschaft schwenkt und die Sprechchöre mitmacht übersieht man da mal ganz gerne.
Ich möchte Pyro nicht gutreden, aber ich denke trotzdem, dass 99% aller Fans zu den Guten gehören, aber das eine Prozent viel viel mehr Aufmerksamkeit bekommt, so das die unwissenden Beobachter denken müssen, was Fussball für ein Sauhaufen ist.
Zum Thema Schule: Klar hat sich das Niveau verändert. Die Gymnasiasten schnappen den Realschülern die Ausbildungsplätze weg
Nette Aussage, stimmt auch, aber die Frage ist doch erstmal warum. Früher waren es glorreiche 10% aller Schüler, die sich bis zum Abitur durchgequält haben, heute sind es wesentlich mehr. Der Elitäre Faktor des Abiturs, genauso wie des Studiums, ist nunmal nichtmehr da. Abitur ist für die breite Masse, früher unvorstellbar. Mein Papa musste noch mit 16 mit der Schule aufhören und Elektriker werden. Heute unvorstellbar (zumindest nichtmehr für die breite Masse).
Bleibt doch die Frage, ob die Anforderungen an die Schüler wirklich steigen, oder ob sie eher fallen. Wenn ich bedenke, mit welchem Arbeitsaufwand ich das Abitur geschafft habe.. (ich zähle mich mal abschnittshalber zu dieser Generation). Und es wird noch besser: ich hatte keine Nachhilfe, keine Ganztagsbetreuung die mir geholfen hätte, heute gibt es das. Die Gesellschaft versucht sich anzupassen, wie auch das System.
Das g8 ein Schritt in die völlig falsche Richtung war wird ja mitlerweile auch realisiert, und es wird ganz schön zurückgerudert.
Themen sind auch nicht einzeln isoliert betrachtbar. Ein Beispiel dafür ist, dass du die Konsolengesellschaft verteufelst, aber auch die Ganztagsschulen. Im Endeffekt ist doch die Ganztagsschule der Versuch, mit der Lage der Konsolengesellschaft klarzukommen. Die Angebote an den Schulen sind mitlerweile recht vielfältig, und sind, so sehe ich das, eher Freizeitbeschäftigungen als Lernveranstaltungen. Ich werfe da nochmal das Thema Einkommen mit dazu. Früher war es so, dass ein Mann, auch der Maurer, seine Familie allein ernähren konnte (nein, ich will nicht auf die klassische Rollenverteilung raus). Heute is es aber so, dass beide Eltern arbeiten müssen, um vernünftig um die Runden zu kommen. Das heißt, dass selbst die fürsorglichste Mutter ihren Sprössling irgendwann mal sich selbst oder eben anderen überlassen muss. Sie einfach als Faul zu beschreiben halte ich für grundlegend falsch. Aber wer kümmert sich denn um die Kids, wenn Mama und Papa arbeiten müssen? Die Konsole, die Freunde (denen nur Blödsinn einfällt), oder die Ganztagsschule. Also wem ich da mein Kind am ehesten anvertrauen würde, weiß ich.
Achso, auch da die Frage, warum es Frust erzeugt, einen anderen Beruf zu machen (Abiturienten nehmen den Realschülern ihre Arbeitsplätze weg?), sollte man sich mal stellen. Warum ist es für die meisten Jugendlichen kein erstrebenswertes Ziel mehr Maurer oder Zimmermann zu werden? Weil man einfach nix mehr verdient! Die arbeiten sich dumm und dämlich und müssen noch harzen. Da hilft nur: Gutes Geld für gute Arbeit. Aber ist das der Fall? Nein.
So, jetzt kommt ein Abschnitt, und ich bitte den nicht falsch zu verstehen. Der ist in keinster Weise rassistisch gemeint.
Es kommen immer mehr auswertige Arbeiter und übernehmen viele dieser Stellen. Sie verdienen, für die Verhältnisse in ihrem Land, viel Geld. Für deutsche Verhältnisse allerdings viel zu wenig. Die kommen her und sind nen dreiviertel Jahr nur am ackern, 8 Stunden am Tag? Ne, viel viel mehr. Klaro, sie haben hier keinerlei soziale Verpflichtungen. Die sind für die Arbeitgeber die besten Arbeitnehmer. Arbeiten viel und fleissig und wollen kaum Geld (nochmal: für deutsche Verhältnisse). Welcher deutsche würde denn für nen Lohn, mit dem du eh Sozialleistungen dazu beantragen musst, 50 Stunden in der Woche malochen gehen? Kaum einer, und weisste was? Ich kanns verstehen!
Ich hab letztens n Bericht gesehen (nur n kleinen), da haben ich glaube polnische Baustellenarbeiter gestreikt, weil sie, achtung, nur 1,86 Euro in der Stunde verdienen. Und jetzt beantworte dir mal die Frage, ob du dafür arbeiten gehen würdest. Und es gibt bestimmt welche, die das machen, einfach weil sie lieber ne unterbezahlte Arbeit haben als garkeine, aber klar baut sich da Frust auf, weil man für die Leistungen die man bringt einfach nicht honoriert wird.
Nochmal der Hinweis, das ist nicht rassistisch gemeint. Die Löhne machen ja nicht die Arbeiter.
Im Übrigen ist auch die Situation garnichtmal sooo schlimm, wenn man bedenkt, wieviele offene Ausbildungsstellen nicht besetzt werden können.
Das Alkohol und insbesondere Tabak leichter zu bekommen ist als früher halte ich für ein Gerücht. Also ich hab noch für 5 Mark an nem ungeschützten Automaten Kippen gestochen. Heute kosten sie 5 Öre und ich brauch ne Legitimation, also schwerer und teurer, so hätte ich vermutlich nicht damit angefangen...
Für Alkohol gilt das selbe: Früher gab es, zumindest nach meinem Empfinden, wesentlich weniger Kontrollen. Ich werde heute mit meinen zarten 27 Jahren immernoch hin und wieder gefragt, ob ich 18 bin. Und der Umstand, dass Ältere für die Jüngeren Alk kaufen, den gabs schon immer, und das wird sich auch nicht verhindern lassen.
Trotzdem finde ich, dass viel zu viel schwarzgemalt und gerade von den Medien hochgepusht wird. In der Sportschau wird jeder Pyro sekundenlang gezeigt, bis er mal gelöscht ist, während man von den 90 Minuten Fangesang, teilweise supergenialmegakrassen (ich muss das mal so formulieren) Choreos vor dem Spiel wenn überhaupt kaum etwas zu sehen ist. Man müsste mal vergleichen, wieviel Zeit für einen Pyro verwendet wird und wieviel für Choreos und Fangesänge.
Andre,
früher war alles besser, sogar die Zukunft! ![]()
Sicher gibt es teilweise Auswüchse, aber ähnliche Dinge, die Du beklagst, sind Phänomene, die schon von unseren Urgroßvätern und deren Vorvätern in ähnlicher Weise kritisiert wurden.
Die Gewalt im Fußball (und Gewalt überhaupt) gab es schon immer, heute wird nur jeder Furz medial aufgebauscht. Ich würde sogar so weit gehen, dass es in den Achtzigern (da war ich die ersten Male im Stadion) und auch in den Neuzigern mehr Gewalt gab, teilweise auch selbst miterlebt, zum Glück nie real betroffen.
Hier ein interessanter Link aus Spiegel-Online, den ich jetzt nochmal rausgekramt habe: Gewalt im Fußball
ich gehöre ja zur älteren Generation, deshalb kann ich etwas vergleichen.
besser waren wir früher garantiert nicht. im Vegleich zu den Jugendlichen die ich kenne, haben wir mehr gesoffen, mit Alkohol Autogefahren, geraucht sowieso weils in war, auf der Kirmes mit den den Nachabrdörferjungs gekloppt, vor allem aber in ständiger
Rebellion gegen das Etablishment und gegen die eigenen Eltern.
Aber es war anders.
wer auf dem Boden lag wurde nicht mehr getreten, mit Händen und nicht mit Messer oder Baseballschläger gekämpft, wenn 2 gegen 1 gingen, wurde eingeschritten. bei Veranstaltungen, egal ob Musikfastival oder Fussballspiel, es war kein Riesenaufgebot an Polizisten erforderlich. stimmt, es war auch kein aufregendes Thema für die Presse.
sobald Gesundheit oder sogar Leben von Unbeteiligten gefährdet sind (und das ist heute im Stadion und vor allem davor so) werden Grenzen überschritten, die nicht zu akzeptieren sind.
Für mich ist ein grosser Teil der heutigen Jugend besser als ihr Ruf und wir früher. leider auch angepasster.
Doch der Prozentsatz derer, die Grenzen überschreiten, steigt,
Ebenso wird diese Grenze von den Betreffenden immer weiter weggeschoben.
Schlimm finde ich, dass dies von den Gemässigten der Stimmung wegen (z,B. beim Fussball) stillschweigend geduldet wird.
Mitgehangen Mitgefangen hat meine Oma immer gesagt.
ach ja, es sind ja nur 500 Gewaltbereite, aber es sind 10.000 die sie in ihrer Masse schützen und nicht eingreifen.
Was nützen eigendlich die vielen Bemühungen im Kinderfussball, wenn die gleichen Personen, egal jetzt ob Eltern oder die Kinder,
Abläufe vor und im Stadion selbst oder vor dem Fernseher erleben als was selbstverständliches erleben.
bengalisches Feuer, Leuchtraketen und Feuerwerkskörper bei einem Jugendspiel?
warum eigendlich nicht? der Fussball richtet sich nicht nur nach positiven Vorbildern.
Guenter,
Heysel, Sheffield usw., wann war denn das? Ist schon ein paar Ecken her.
in den Achtzigern, da war ich noch minderjährig, war die Angst deutlich berechtigter als heute.
Dass wir uns nicht missverstehen, das Abbrennen von Feuerwerkskörpern, Bengalos usw. lehne ich auch ab. War aber in den Neunzigern zum Teil in der Bundesliga noch geduldet bis erwünscht.
Dass auf Wehrlose eingetreten wurde, gibt es heute, gab es aber auch früher. Auch früher wurden Messer gezogen. Es gab auch Zeiten vor dem "Früher", was wir heute meinen, wo es noch deutlich unzivilisierter zuging. Damals wie heute stellen dies Ausnahmen dar. Nur der mediale Fokus ist heute eben ein anderer.
Dass bestimmte schwarze Schafe ausgegrenzt gehören, ok.
Aber... Die Medien und viel schlimmer, die Polizei stellen die Spiele dar, als wäre man im Kriegszustand. Wenn eine Gruppe von selbst anreist, arbeitet sie aus dem Untergrund ( der Begriff konspirative Anreise wurde ja zur Mode), es werden über das Presseportal der Polizei DO Geschichten einer zerstörten Kneipe veröffentlicht- wo am Ende ein (!!!) Gartenstuhl gebrochen ist.
Ich selber war in Dortmund. Wenn es Probleme gibt, werden diese durch die Polizei oft provoziert. Klingt nach außen hin eher beschämend, wer die fanszenen etwas näher kennt, wird das durchaus bestätigen können. Eine Gruppe, nicht einmal "Ultras" wird bei eigener Anreise verdächtigt, Schlägereien zu suchen und direkt festgenommen. Wenn das unser Rechtsstaat ist, dann Respekt. Generalverdacht allez...
Bei der o. g. Initiative geht es darum, ein Zeichen zu setzen. Ich fühle mich sicher .
Eine Antwort zum (Kranken) DFL Konzept. Oder wollt ihr euch zum Beispiel vorm Spiel in einem Zelt einer Ganzkörperkontrolle aussetzen?!?
Tobi
Viele Deiner Worte sprechen mir aus der Seele. Hier aber
Wenn es Probleme gibt, werden diese durch die Polizei oft provoziert. Klingt nach außen hin eher beschämend, wer die fanszenen etwas näher kennt, wird das durchaus bestätigen können. Eine Gruppe, nicht einmal "Ultras" wird bei eigener Anreise verdächtigt, Schlägereien zu suchen und direkt festgenommen. Wenn das unser Rechtsstaat ist, dann Respekt. Generalverdacht allez...
ist mir das zu einseitig. Die grüne Truppe liegt mit Sicherheit oft daneben. Keine Frage. Das muss man aber bei so einer Großveranstaltung in Kauf nehmen. Erst recht, wenn einzelne Vollpfosten durch die Masse geschützt werden.
Mich nervt tierisch diese Opferrolle, die Teile der Fanszene für sich proklamieren. Ich habe als junger Kerl viel Freizeit bei meinen Königsblauen im Parkstadion verbracht. Ich bin extra dafür jobben gegangen, denn zuhause gab's nix dafür. Da konnte man sich aber trotzdem noch Fußball leisten. Und jetzt soll ich 70 Euro für ein Spiel zahlen ? Am besten noch mit der ganzen Familie. Ist ein kleiner Wochenendurlaub. Ne, sorry. Nicht mehr meine Welt. Dann muss ich halt alleine vor dem Fernseher leiden. Obwohl im Moment geht's ja
Was ich aber aus der Zeit von damals noch in guter Erinnerung habe: Es gab in der Kurve einige wenige Gruppierungen, die das Sagen hatten. Und es gab mehrere ungeschriebene Gesetze, an die man sich zu halten hatte sonst gab's Senge. Das gibt es bestimmt auch heute noch, aber offensichtlich zu wenig.
Stören tut mich die Pauschalisierung in den Medien. Nach dem Motto: Die sind alle gleich.
Münster und der Böllerwurf sind hier genannt worden. Ich habe kurz danach mal in deren Fanforum mitgelesen. Drei oder vier wollten das noch schön reden. Die Mehrheit hat aber deutlich gesagt, was sie davon hält: Gar nichts ! Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieses Kräftverhältnis damals in der Kurve genauso gewesen ist. Wenn da die entsprechende Reaktion gekommen wäre, hätte das Zeichen gesetzt und dann gehen der "Gegenseite" irgendwann die Argumente aus.
Dann bilde ich mir das nur ein?
Ich bilde mir also ein, ....
-dass heute auch die Frauen/Mädchen kräftig mitsaufen, obwohl sie Alkohol viel langsamer abbauen als Männer und in diesem dunen Zustand ebend nicht -wie früher- mal positiven Einfluß nehmen?
-ich bilde mir ein, dass die Klopper und Vollpfostenfraktion sich im Gegensatz zu früher heute einfach besser strukturieren (Internet, Facebook, Handy etc.), was es den Ordnungshütern oftmals sehr schwer macht, schnell strategisch zu reagieren?
-ich bilde mir ein, dass es tatsächlich einen Markt für Pilze und andere Drogen gibt, die tatsächlich u.a. deswegen eingenommen werden, um besonders lange durchzuhalten und -man höre gut zu- schmerzfrei aggieren zu können?
-und ich bilde mir ein, dass es noch nie so viele Suicide, Suicidversuche und Zwangseinweisungen in die Psychiatrie gab?
-und ich bilde mir auch ein, dass mein Gegenüber im täglichen Dienst viel viel öfter als früher restlos respektlos, hemmungslos, schonungslos, mitleidlos und teilweise besonderse einfach gestrickt ist?
Gut, ...dann irre ich mich wohl
![]()
Jeder fälscht seine eigene Statistik aber eins scheint sicher: nicht alles was wir fühlen entspricht den Tatsachen. Ich glaube, ein Teil der Wahrheit hat paulwurf_mauli geschrieben, die Medien transportieren jeden Fall heute viel schneller und ausführlicher. Leider wird man immer so verstanden, dass man die Gewalt runterspielen will, dies ist keinesfalls so. Ich kenne Gewalt in den Stadien schon seit den 70ern und kann trotzdem nicht beurteilen, ob es früher schlimmer oder besser war. Der Frust ist größer, aber das hat andere Gründe ......
Hierzu Statistiken:
Anzahl der registrierten Straftaten in Deutschland von 1997 bis 2011
Anzahl der Fälle von Gewaltkriminalität in Deutschland von 2001 bis 2011
Jugendgewalt Brutal - aber nicht mehr als früher
Und wenn dann doch mal jemand auf die rückläufigen Zahlen der Jugendgewalt hinweist, kommt als Antwort schnell die Gegenthese: "Ja, aber die Brutalität gegenüber dem einzelnen Opfer hat doch zugenommen. Früher, wenn der Niedergeschlagene am Boden lag, hat der Täter aufgehört. Heute aber..." Und jeder sieht dann vor seinem Auge die Berliner U-Bahn-Szene vom Ostersamstag.
Würde es stimmen, dass es heute häufiger als früher zu solchen Gewaltexzessen kommt, müssten insbesondere die polizeilich registrierten Tötungsdelikte Jugendlicher und Heranwachsender zugenommen haben. Aber das Gegenteil ist der Fall.
Hier nochmal ein Video, hat kamast44 verlinkt .... die gute alte Zeit, woran unterscheidet sich das zu den Bildern von heute?
@Uwe
Da kann ich einlenken und mitgehen, ....selbst die Statistiken der Behörden sind mit Vorsicht zu genießen..was das Früher und Heute angeht. DAMALS wurde längst nicht alles angezeigt und was angezeigt wurde, wurde statistisch anders erfaßt...vielleicht nicht so genau und tiefgründig.
Was ich anspreche ich vor allem die Qualität der Gewalt (die Leute sind gestresster, teilweise unbelesener, betrunkener, sind oftmals bewaffnet, können die Gewalt durch das net besser organisieren, die Stadien sind voller...also mehr Menschen treten zentral auf....und sie kloppen länger auf das Opfer ein....weil weniger Mitleid etc. vorhanden ist...was wiederum Gründe hat).
ie Gewalt gab es heute wie damals. Aber wie Andre schon sagte: Die Qualität war eine andere. Wer damals mit einem Messer, oder anderer Waffem auif einen anderen einging, ohne das dieser adäquat eine ähnliche hatte, wurde schon von anderen später darauf "aufmerksam" geamcht dass das nicht geht. Wer jamenden der auf dem Boden lag noch trat wurde ebenfalls von anderen später getreten. Es regelte sich vieles von selber.War das gut? Ja! Auch wenn es nach selbstjustiz klingt und auch sein mag. Sagte früher ein 12 jähriger Arschloch zu einem Erwachsenen, dann bekam er eine gescheuert. Der lief nach hause und beschwerte sich. dann abs noch ne tracht Prügel obendrein. Heute sagt ein 12 jähriger Arschloch undd er Erwachsene bekommt noch eine Anzeige weil er dem Bub mal die Meinung (keine Schläge) sagt.
Natürlich, da gebe ich allen recht, wurde damals vieles Totgeschwiegen und darum sind auch die Statistiken falsch. Aber die heutigen sind genau so falsch, weil jeder Furz gleich zu einer dranmatik aufgebaut wird.
Auch dieser ewie Aktionismus ist bescheuert. Duisburg war schlimm, aber warum müssen jetzt alle anderen Veranstalltungen solche Sicherheitsmaßnahmen haben? In der ganzen Zeit vorher ist nix passiert. Und jetzt muß alles 120%ig sicher sein. Wenn man auf solche Veranstaltungen geht ist immer ein risiko da. das ganze Leben ist ein Risiko. Und selbst mit allen Sicherheitsmaßnahmen: Laßt mal jemanden in einer solchen Menschenmeng "FEUER" brüllen, und schon hast du eine Massenpanik. Und dann??????
Die größte Mitschuld an allem haben Tatsächlich die Medien die sich in allen Bereichen des Lebens versuchen einzumischen nur um sich provilieren zu können und Absatzzahlen zu schaffen
mahlzeit,
ich glaube die 'ausschreitungen' und 'verstöße' in und um die stadien der oberen ligen herum sind inzwischen schon halbwegs in den griff zu bekommen-auch wenn der aufwand dafür sicher personell und finanziell recht hoch ist. vieles wird sicher auch durch die bildmedien dramatisiert, so dass man das gefühl bekommt, man könne zb mit einer nachwuchsmannschaft nicht mehr mit einem guten gefühl zu einem bundesligaspiel fahren.............
aber viel schlimmer finde ich die entwicklung in den unteren ligen, dort wo maximal die lokalpresse die ausschreitungen anprangert, oder wenigstens am rande erwähnt. dort schützt niemand die spieler und schiedsrichter vor alkoholisierten und/oder einfach nur gefrusteten gewaltbereiten 'fans'. wenn nach dem spiel schieris angegriffen werden, zuschauer auf spieler losgehen, oder wie mir ein berliner sportsfreund neulich berichtete, dort spieler inzwischen schon mal mit einem messer im schienbeinschoner auflaufen.
vielleicht ist der einzige weg um 'fanprobleme' in den oberen ligen zu lösen, eine nachhaltige basisarbeit in den unteren ligen zu leisten. damit meine ich nicht solche 'leuchtturmaktivitäten' wie zb in leipzig oder anderswo, wo viel geld für relativ kleine erfolge ausgegeben wurde.
wenn der amateurfußball (kann man sogar auf den amateur/breitensport im allgemeinen ausweiten) auf soliden füßen steht, so werden sich mit sicherheit auch probleme rund um den profisport verringern lassen.
gruß
ps:
passend dazu die aktuellen nachrichten, die ich grade im radio höre........... ![]()
http://www.fritz.de/neues_wort…en/nachrichten/index.html
zitat:
"...........
Fritz Info Nachrichten vom 19.11.2012 um 13:30 Uhr
In der
Fußball-Bundesliga gibt es soviel Fan-Gewalt wie noch nie. Das zeigen
Zahlen der Polizei, die sich auf Erst- und Zweit-Ligaspiele der letzten
Saison beziehen.
Über 1.000 Fußballfans wurden in der letzten
Saison in und um Fußballstadien in Deutschland verletzt. Das ist ein
Anstieg von 120 Prozent in den letzten zwölf Jahren. Außerdem landen
immer mehr Gewaltausbrüche von Fans vor Gericht. Letztes Jahr gab es
deshalb über 8.000 Strafverfahren – fast doppelt so viele wie noch in
der Saison davor. Ein weiteres Problem ist laut Statistik der
Rechtsextremismus: Die Polizei davor, dass immer mehr Neonazis
versuchen, sich bei gewalttätigen Fangruppen einzuschleichen. Die Zahlen
der Polizei zeigen aber auch: fast 14 Millionen Fans der ersten und
zweiten Liga sind im Stadion friedlich.
.............................."
Ich schaue gerade S 04 gegen Frankfurt...
Ich bin begeistert....ich bin so etwas von begeistert darüber wie diese Dumpfbacken, ...diese gehirnlose stramme Bande im eng besetzten Block bei vermutlich 2,5 Promille dieses wunderschöne Bengalenfeuer entfachen...auf das Vordach unterhalb des Blocks wirft und so sogar ein Feuer auf dem Vordach verursachen. Wenn da eine Panik ausbricht....gibts Tote und nicht nur einen. Zudem find ich super, dass diese Vollpfosten dafür sorgen, dass Tausende nun beste Chemikalien zwangsläufig inhalieren dürfen...was tausendfache Körperverletzung für mich bedeutet. Ich freue mich schon darauf, was da bald auf diese Subjekte zu kommt und nehme jede Durchsuchung und alles andere dafür gern in Kauf. Danke FANS...vielen Dank und wenn Doofheit klein machen würde, dann würdet ihr beim Fallschirmsprung vom Teppichrand Tage benötigen bis zur Landung...meinen Glückwunsch nochmals. Eine super Fankultur.
Stimme Dir als Hamburg Fan ohne Wenn und aber zu.
Bei gestrigen Auftritt unserer Superfans, soll einer den Arsch in der Hose gehabt haben und sich im Fan Block laut über den Pyrotechnikmist beschert haben.
Resultat war, eine ordentliche Tracht Prügel für den Veräter!!!!
Stimme Dir als Hamburg Fan ohne Wenn und aber zu.
Bei gestrigen Auftritt unserer Superfans, soll einer den Arsch in der Hose gehabt haben und sich im Fan Block laut über den Pyrotechnikmist beschert haben.
Resultat war, eine ordentliche Tracht Prügel für den Veräter!!!!
Den Kapuzenpulloverträgern geht es auch eher weniger darum, ein Fußballspiel zu sehen.
Da ist jemand, der seinen Unmut über diese Pyrokacke äußert, natürlich ein willkommenes Opfer.
Aber "Fußballfans sind keine Verbrecher" und "A.C.A.B." und "Ich fühl' mich sicher"... - is´ klar.
Gibt es irgendwo eine Seite, auf der man GEGEN die Pyrokacke stimmen kann? Vielleicht mal Poptown oder Chosen Few fragen, ob die Jungs mal so eine Anti-Pyrokacke-Seite starten können. Aber die Jungs sind ja mehr an der großen Vereinspolitik interessiert und an netten Pöstchen im Mega-Riesen-Aufsichtsrat.
Alles anzeigenDen Kapuzenpulloverträgern geht es auch eher weniger darum, ein Fußballspiel zu sehen.
Da ist jemand, der seinen Unmut über diese Pyrokacke äußert, natürlich ein willkommenes Opfer.
Aber "Fußballfans sind keine Verbrecher" und "A.C.A.B." und "Ich fühl' mich sicher"... - is´ klar.
Gibt es irgendwo eine Seite, auf der man GEGEN die Pyrokacke stimmen kann? Vielleicht mal Poptown oder Chosen Few fragen, ob die Jungs mal so eine Anti-Pyrokacke-Seite starten können. Aber die Jungs sind ja mehr an der großen Vereinspolitik interessiert und an netten Pöstchen im Mega-Riesen-Aufsichtsrat.
Ich glaub viele von den Jungs, die Du erwähnst sind Pyrotechnisch mittendrin statt nur dabei?!?!?!?
Das gestern war nix spontanes von ein parr Irren sondern geplant.
