Eltern beteiligen sich nicht

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  • Hallo Trainer und Eltern,



    Ich denke, dass es nicht nur in unserem Verein die folgende Situation gibt:


    1. einige Eltern laden ihre Kinder nur zum Training ab, teilweise werden die Kinder nicht abgeholt, sondern müssen dann gezwungenermaßen durch Trainer oder andere Eltern nach Haus gebracht werden.


    2. Die Eltern beteiligen sich weder am Fahrdienst, noch an der Wäscherei der Trikots, die bei uns reihum geht.


    Dass sich die entsprechenden Eltern auch nicht an anderweitigen Aktivitäten beteiligen, brauche ich wohl nicht zu erwähnen...


    Zu Spielen sind die Kinder dieser Eltern immer da ( zum Training weniger ) und warten bei Auswärtsspielen schon darauf, mitgenommen zu werden. - Gleiche Einsatzzeit für die Kinder wird hier natürlich von den Eltern vorausgesetzt. Das "nach Haus bringen" natürlich auch!


    Jetzt haben die "aktiven" Eltern und ich als "Trainer=Vater" beschlossen, hier nicht mehr mitzuspielen. Erste Maßnahme ist, dass für die Wäsche der Trikots der Beitrag für alle erhöht wird. Die Trikots werden weiterhin reihum gewaschen und dafür jeweils eine Entschädigung an den, der wäscht gezahlt. Weiterhin wollen die "aktiven" Eltern die Kinder der anderen Eltern nicht mehr zu Auswärtsspielen mitnehmen.


    Mir und den anderen Eltern tun natürlich die Kinder leid. Aber eine Diskussion/Überzeugungsarbeit mit den betreffenden Eltern bringt nichts, da von dieser Seite weder Interesse noch Anwesenheit vorliegt. Bisher sah ich mich als Trainer auch immer in der Pflicht, nicht abgeholte Kinder nach Haus zu bringen. - Ich kann die lütten ja schlecht abends allein vorm Sportkomplex stehen lassen...! Aber ein Dauerzustand kann das nicht werden, da auch meine Kinder am nächsten Tag wieder in die Schule müssen und ich nicht jedesmal bis zu einer Stunde andere Kinder chauffieren kann.


    Die Maßnahmen, die bei uns angedacht sind, reichen bis zum Ausschluß der betreffenden Kinder. Natürlich bin ich in deren Interesse daran interessiert, die Eltern durch Maßnahmen zu überzeugen und hoffe auf Eure Ideen. - Wie gesagt: Diskussion,Elternabend,Elternbrief bringen nichts.


    Es klingt vielleicht etwas hart und deshalb werden die Mannschaften trotzdem weiter existieren.... Aber ich möchte ungern die Kinder verlieren, weil die nichts für ihre Eltern können. Und ich bin mir auch sicher, dass es nicht nur mir so geht, sondern die Probleme auch bei anderen Vereinen bestehen.


    Ich freue mich auf den Erfahrungsaustausch und bedanke mich im Vorraus für Euer Bemühen und den Zeitaufwand.

  • Hast du schon mal nachgefragt warum die Eltern nicht kommen? Bei mir kommt ein Junge auch alleine und die Eltern fahren eigentlich nie. Dies liegt aber daran, dass sie auch am Samsatg beruflich verhindert sind.
    Was das Waschen der Trikots angeht, könntest du ja vielleicht jedem Spieler eine Trikotnummer zuordnen (falls das nicht eh schon geschehen ist) und dann jeden selber sein Trikot waschen zu lassen.


    Einen Spieler zu Auswärtsspielen nicht mitnehmen weil seine Eltern nicht fahren würde ich ie machen. Außerdem könnte da eine Menge Ärger auf duch zukommen, da auch diese Spieler Mitgliedsbeiträge bezahlen, oder? Deshalb haben die Spieler einen Anspruch darauf trainieren und spielen zu dürfen. Desweiteren haben sich die Eltern doch bei der Anmeldung ihrer Kinder nicht verpflichtet bei Aswärtsfahrten zu helfen oder? Vielleicht handelt es sich auch um eine sozialschwache Familie, die gar keinAuto hat. Das sollte man auch in der heutigen Zeit nicht immer vorraussetzen.

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie natürlich behalten !!! ;)

  • 2. Die Eltern beteiligen sich weder am Fahrdienst, noch an der Wäscherei der Trikots, die bei uns reihum geht.

    Was passiert, wenn du den Kindern der abwesenden Eltern einfach die Trikots mit nach Hause gibst?? Mit den Worten "du bist heute dran". Hat bei mir bisher immer geklappt.

  • Vielen Dank schon mal für Eure schnellen Antworten.


    @ koeppchen


    Zu der Frage, was passiert, wenn ich die Trikots jedem einzelnen nach Hause gebe: Dann spielen wir im nächsten Spiel in Jeans und Weste !!! Die betreffenden Eltern sind so !!! Wer sein Kind nicht abholt und auch nicht zu Haus ist, wenn ich es als Trainer nach Haus bringe, bringt auch nicht die Trikots gewaschen zurück.


    @ Tub92



    Zitat

    Einen Spieler zu Auswärtsspielen nicht mitnehmen weil seine Eltern nicht fahren würde ich ie machen. Außerdem könnte da eine Menge Ärger auf duch zukommen, da auch diese Spieler Mitgliedsbeiträge bezahlen, oder? Deshalb haben die Spieler einen Anspruch darauf trainieren und spielen zu dürfen. Desweiteren haben sich die Eltern doch bei der Anmeldung ihrer Kinder nicht verpflichtet bei Aswärtsfahrten zu helfen oder? Vielleicht handelt es sich auch um eine sozialschwache Familie, die gar keinAuto hat. Das sollte man auch in der heutigen Zeit nicht immer vorraussetzen


    Danke für Deine Antwort. Aber was sollte mir oder den anderen Eltern passieren. Wir sind ja wohl nicht verpflichtet, andere Kinder mitzunehmen. Ich schließe die Kinder auch nicht vom Spiel aus. Sie müßten nur zum Spiel vor Ort sein. Auto haben sie alle. Und wenn es sich um sogenannte sozialschwache Familien handeln würde, könnten die anderen Eltern wenigstens gefragt werden. Oder sollte es mittlerweile eine Selbstverständlichkeit sein, das sich andere Eltern um meine Kinder kümmern? Ich glaube nicht. Beachten sollte man außerdem bei der Mitnahme anderer Kinder immer den Versicherungsschutz. Deshalb kann ich jeden verstehen, der kein anderes Kind mitnimmt.


    Es hat auch nichts damit zu tun, ob einer berufstätig ist, oder nicht. Ich unterscheide auch sehr wohl sozial schwache Familien und assoziale Familien. Und um letztere handelt es sich meiner Meinung nach schon, wenn man Kinder in die Welt setzt und sich nicht drum kümmert. Wir haben auch Eltern, denen es finanziell nicht so gut geht, aber die immer ihre Kinder bringen und abholen und auch sonst im Rahmen ihrer Möglichkeiten helfen. Diese Eltern meine ich hier nicht.


    Das was ich meine hat etwas mit Dessinteresse an den eigenen Kindern,Faulheit und Schmarotzertum zu tun, weil es eben bei uns nicht nur die sozial schwachen Familien betrifft. Ich möchte hier auch die Diskussion nicht in diese Richtung führen. Für mich sind die Kinder wichtig, egal wo sie herkommen. Nur wollen die anderen Eltern sich nicht mehr ausnutzen lassen und ich mache auf Dauer auch keinen Fahrdienst, da meine Kinder auch ins Bett müssen.

  • Hallo,


    die Kinder auszuschließen ist das allerletzte.


    Es gibt immer Eltern die überhaupt kein Interesse am Fußball haben,


    ABER WAS KÖNNEN DENN DIE KINDER DAFÜR?


    Es gibt sicherlich viele Kinder die gerne Fußball spielen würden, aber wo die Eltern da gar kein Bock
    drauf haben. Jetzt noch die wenigen die trotz der unlust der Eltern zum Fußball dürfen auch noch
    auszuschließen finde ich nicht in Ordnung.


    Ich hab bei mir auch den ein oder anderen wo ich von den Eltern nichts sehe, aber nehmen trotzdem
    immer alle mit oder bringe sie nach Hause.
    Trikotwäsche ist kein Problem - du bist dran du nimmst die mit, klappt immer!


    Nimm es einfach so hin und mach das beste draus, wer von den Eltern eh noch nie so richtig dabei
    war wird auch jetzt nicht kommen. Die gefahr, dass das Kind dann kein Fußball mehr spielen darf
    erhöht sich bei Druck auf die Eltern auch.


    Schöne Grüße,
    Michael

    Fußball-Power

  • Deshalb haben die Spieler einen Anspruch darauf trainieren und spielen zu dürfen.

    Die Spieler haben ganz sicher keinen Anspruch auf Spieleinsätze dadurch, dass sie Beitrag zahlen. Sonst könnte ja jeder einfach sich in die Mannschaft einklagen.


    Ich finde Karls Weg genau richtig.


    "Aber man darf ja nicht", "aber man kann doch nicht", "ich würde nie ein Kind"... usw.



    Ich sage nochmals:


    Wir Trainer und Vereine müssen nicht für alles umsonst den Diener spielen! Würde eine Klavierlehrerin oder ein Tennistrainer auf die Idee kommen, Spieler nach Hause zu fahren? Wohl kaum.


    Was passiert denn, wenn du den jeweiligen Spielern turnusgemäß die Triktos mitgeben willst? Verweigern die das? Oder kommen die dann ungewaschen zurück? Ich hätte das schon längst denen vor die Tür gestellt, die sich drücken wollen. JEDER, der will, kann in irgendeiner Form helfen. Ganz sicher. Vielleicht kann er wirklich nicht mitfahren, weil beide Eltern arbeiten.Dann kann er aber zum Ausgleich doppelt waschen usw.


    Ich hatte mal so ein ähnliches Problem, bezog sich aber nur aufs Fahren. Das habe ich dann so gelöst, dass ich Treffpunkt bei Auswärtsspielen immer um X Uhr auf des Gegners Platz gemacht habe. Die Leute, die sowieso immer fahren, haben sich untereinander organisiert. Die anderen mussten ihren Arsch hochkriegen und um Mitfahrgelegenheit fragen, was dann genutzt wurde, um ihnen Zugeständnisse abzuringen ("Ok, diese Woche könnt ihr bei uns mitfahren, aber kannst du dann in 2 Wochen das Fahren dafür übernehmen?"). Hat ganz gut funktioniert...

  • Genau das ist auch meine Meinung.


    Und so einen "Fahrdienst" hätte ich nie angeboten. (außer, die Kinder wohnen in meiner Gegend)
    Warum sollen auch immer die Eltern mit Trikotwaschen "bestrafen" werden, die zu den Spielen mitfahren?
    Klar können die Kinder nichts dafür, aber stelle dir mal vor, alle Eltern würden so handeln?
    Warum soll man diese Schmarotzer auch noch unterstützen?

  • Hallo Chris,


    das mit dem treffen auf des Gegners Platz sind auch so unsere Gedanken. Hatte da glaube ich auch schon mal einen entsprechenden Beitrag hier im Forum ( warscheinlich von Dir ) gelesen. Zumindest wären da die entsprechenden Eltern mal selbst gezwungen, die Fahrt ihrer Sprößlinge zu organisieren oder die Karten auf den Tisch zu legen, warum sie nicht fahren. Das mit den Trikots einfach vor die Tür stellen würde wohl nur zum Teil klappen. Bei einigen wäre ich mir da fast sicher, dass ich die Sachen zwar irgendwann gewaschen wiederbekomme, - jedoch nicht unbedingt zum nächsten Spiel, wo ich sie brauche.


    Hallo Michael (Supertrainer)


    Danke für Deinen Beitrag. Eben weil ich weiß, dass die Kinder nichts dafür können, versuche ich hier Erfahrungen anderer Trainer oder Eltern zu erfragen, um Lösungsmöglichkeiten im Sinne der Kinder zu bekommen. Einfach so hinnehmen kann und will ich die Sache nicht mehr, da ein Großteil der Eltern, die immer fahren, Trikots waschen und auch zu Turnieren unterstützen an mich herangetreten sind und nicht mehr bereit sind, sich ausnutzen zu lassen. Und bevor ich dort aktive Eltern und deren Kinder verliere, weil sie sonst den Verein wechseln, wenn sich nichts ändert, trete ich lieber den anderen auf den Schlips. Ich hoffe, so wenigstens einige "überzeugen" zu können, sich etwas aktiver an der Freizeitgestaltung ihrer Kinder zu beteiligen. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

  • Halllo clubfan,


    einen entsprechenden Fahrdienst habe ich zu keiner zeit angeboten. Nur fühle ich mich dort verantwortlich, wenn ein Kind abends im Dunkeln allein an der Straße steht und die Eltern nicht kommen. Ich könnte natürlich dort mit warten, aber meine Kinder müssen auch nach Haus und ins Bett. Und einigen Eltern fällt es gar nicht auf, wann ein Kind nach Haus kommt. Da könnte ich noch lange warten. Es sind ja immer die selben Kinder, die es betrifft. Und wenn man sie dann nach Haus bringt, ist dort auch niemand da. Natürlich "stinkt" mir dieser unfreiwillige Fahrdienst auch gewaltig. Aber ich würde keine Ruhe haben, wenn ich weiß dass da noch Kinder stehen, die noch nicht abgeholt worden sind.

  • Einen Spieler zu Auswärtsspielen nicht mitnehmen weil seine Eltern nicht fahren würde ich ie machen. Außerdem könnte da eine Menge Ärger auf duch zukommen, da auch diese Spieler Mitgliedsbeiträge bezahlen, oder? Deshalb haben die Spieler einen Anspruch darauf trainieren und spielen zu dürfen. Desweiteren haben sich die Eltern doch bei der Anmeldung ihrer Kinder nicht verpflichtet bei Aswärtsfahrten zu helfen oder? Vielleicht handelt es sich auch um eine sozialschwache Familie, die gar keinAuto hat. Das sollte man auch in der heutigen Zeit nicht immer vorraussetzen.

    Um die gemeinützigkeit nicht verlioeren, muss dem Spieler die Möglichkeit gegeben werden, zu trainieren - aber nicht das er spielen muss! Das die Entscheidung des Trainers, wer spielt und wer nicht.


    Ich würde die Eltern ansprechen und die Themen auf den Tisch bringen und dabei auch die Konsequenz nennen, dass die Kinder demnächst nicht mehr spielen dürfen!

    »Fußball ist grundsätzlich einfach, aber das Schwierigste was es gibt ist, einfachen Fußball zu spielen.«

    (Johan Cruyff)

  • Mir tut jedes Kind leid, dass wegen seiner Eltern nicht vernünftig spielen kann. Aber auch eine Fußballmannschaft braucht nun mal gewissen Mithilfe der Eltern. Noch mal: wenn jemand wirklich aus sozial schwierigen Verhältnissen kommt, die keinerlei Mithilfe zulassen, fahr ich das Kind persönlich nach Hause und hole es ab, auch bei 15 km Umweg. Aber ich sehe es nicht ein - und das sollten alle Fußballtrainer auch nicht einsehen - für bequeme "Abschiebe"-Eltern das Taxi und die Kinderbetreuung spielen. Den Scheiß tut sich kaum eine andere Sportart an. Warum wir?


    Karl:
    Mach einen Elternabend und bespreche diverse Dinge, die du dir vornimmst. Schick das Beschlossene (Treffpunkt am Spielort, jeder fährt mal, jeder muss waschen usw) einfach dann noch mal per Handzettel raus. Dieses "Treffpunkt ist an des Gegners Platz" nimmt den bequemen Eltern die Möglichkeit, ihr Kind einfach am Treffpunkt Vereinsheim abzusetzen und davonzubrausen, ohne groß was gesagt zu haben. Wie Karl schon sagte - so müssen sie telefonieren und sich erklären - unangenehm...


    Ich würde den bequemen Eltern auch das Kind nicht vor die Tür setzen. Nimm es mit nach Hause und lass es von dort telefonieren. Die Eltern können es ja bei dir abholen.

  • Hi, ich hatte damals die gleichen Problemchen und ich war es dann auch, der den Spieß kalt lächelnd einfach umdrehte. Ich hasse Listen, ich mag es überhaupt nicht, mir vorschreiben zu lassen, wann ich zu fahren habe und ich möchte das auch keinem anderen vorschreiben und darüber dann auch wieder eine Liste führen.


    Genauso mag ich keine Waschlisten, ...interessiert mich überhaupt nicht.


    Was ich gerne tue ist, diese Kuckuckseltern aus ihrer Anonoymität zu zerren. Da kann ich ein richtiges Arschloch sein, sorry, ...aber das bin ich dann gern, weil dann geht es mir hinterher richtig gut. Aber vorsicht, ...manchmal wartet ein Fettnapf, weil es Gründe geben kann, warum jemand etwas so und nicht anders macht. Das muß man dann erstma vorsichtig hinterfragen.


    Ich würde hier den Eltern, die sich ausschließen im Maximum einen Brief schreiben. Dort würde drin stehen, wie es abläuft und dann auch, das du erkannt hast, das sie sich hier nicht beteiligen, basta! Danach die Bitte, dir mitzuteilen, woran es liegt. Wenn dann nichts kommt, ...sagen wir mal nach zwei Wochen oder ähnlich, ...dann triffst du dich am Spielort und Punkt aus Mickimaus, ...keine Liste, kein Stress. Zur Not nimmste einen weiteren Spieler auf, falls sie nicht kommen.


    Damals animierte ich meine F-Kinder bereits, ihren Eltern druck zu machen .,."Mama, Papa, Opa, ..ich habe ein Spiel, am, ...um....!!!". In Betracht kam auch, dass die Eltern derer die nicht fuhren oder fahren konnten, dem Koten mal 2 Euro Spritgeld mitgaben oder mal eine Spende in die Mannschaftskasse taten. Soweit ist es aber nicht gekommen, weil das mit dem am Zielort treffen, ...klappte gut. Plötzlich telefonierte und sprach man miteinander und die konnten sich dann auch untereinander die Meinung sagen, wenns nicht klappte und fertig.


    Trickots wurden dann jedem Spieler für die laufende Saison mit nach Hause gegeben. Problem hierbei: zuviele Spieler, zu wenige Trickots, ..dieses Problem hatte ich jedoch nicht. Das klappte ebenfalls prima, ...keine Liste, keine Probleme und fertig. Gruß Andre

  • Ich würde den bequemen Eltern auch das Kind nicht vor die Tür setzen. Nimm es mit nach Hause und lass es von dort telefonieren. Die Eltern können es ja bei dir abholen.



    Die bringen es noch fertig und lassen das Kind dort :cursing:


    Ich will noch einen anderen Aspekt einbringen.



    Die Frage des Versicherungsschutzes.


    Habt ihr alle eine schrifliche bzw.mündliche GENEHMIGUNG , die Kinder mitzunehmen???


    Was würde passieren,wenn ihr mit den Kindern einen Unfall habt?


    Genau diese Eltern werden euch verklagen ?



    Egal,ob Schuldfrage oder Nicht, ihr nehmt die Kinder auf eigenes Risiko mit.



    Ich habe damals den Kindern einen Zettel mitgegeben, auf denen die Eltern schreiben sollten ,wer holt die Kinder ab, wem darf ich sie mitgeben und bei wem dürfen sie mitfahren.


    Ich selber warte am Sportplatz,bis alle Kinder mitgenommen werden , habe notfalls die Telefonnummer und rufe an.


    Ich kann Dir nur raten ,diese Eltern an den Tisch zu holen und gemeinsam das klären.


    Einige denken nämlich,sie können ihre Kinder einfach mal kostenlos zwischenparken und haben dadurch mehr Freizeit.

  • @ Karl,
    manche Deiner Fragen kann vielleicht diese Seite beantworten:http://www.vibss.de/vibss/live/vibssinhalte/show.php3?id=2686&nodeid=51
    Dies sind beantwortete Rechtsfragen durch den Landessportbund NRW.


    Ich würde einen Elternabend veranstalten und die Eltern schriftlich einladen.


    Was die Trikotwäsche betrifft. Ich lasse seit 15 Jahren nach alphabetischer Reihenfolge waschen. Das bedeutet jeder kommt mal dran. Je nach Grösse
    des Kaders vielleicht maximal bis 2x in einer Saison. Klappt super. Ich lade meine Spieler Mitte der Woche alle per E-Mail ein, und benenne dort, neben allen wesentlichen Spieldaten auch die Familie, die mit Trikotwäsche an der Reihe ist. Darüber führe ich dann eine Liste und die Eltern verlassen sich darauf. Ganz ohne Arbeit geht es also nicht. Da ich im KiFu trainiere, ist das Kind dessen Familie Trikots waschen muss, an diesem Tag der Mannschaftskapitän. Habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht, weil es reibungslos funktioniert.

  • waschen tuen die trainer und oder betreuer bei uns selber, ist vom verein auch angehalten, da es in der vergangenheit öfters zu schwierigkeiten kam wo zb die eltern nicht konnten welchen mit trikotwäsche dran waren und die mannschaft am spieltag ohne da stand. usw...
    alle erltern waren einverstanden und sogar froh nicht selber waschen zu müssen.


    wir haben damals ein euro pro spiel genommen für die kinder die auch gespielt haben. mitlerweile nehmen wir 4 euro im monat und für die zeit in nicht gespielt wird, wandert der überschüss in die mannschaftskasse. von 15 haben nur drei gemault, hat sich aber mit der zeit gelegt.


    zum eigentlichen problem


    dringend einen elternabend machen und vorallem klarstellen, das du nicht deren kutscher oder privater sozialbetreuer bist! du trainierst die kinder nur und fertig.
    es ist eine frechheit wie manche eltern mit ihren kindern umgehen und dann noch die gutmütigkeit der trainer ausnutzen. so leid es dir auch für das kind tut, lass es stehen. mit ende des trainings endet auch deine aufsichtspflicht.

    "der runde steht im eckigen!"

  • Der/ein Elternabend bringt hier doch nichts, weil es kommen eh nur die, die sonst auch fahren. Genau das wird man dann feststellen und motzen.


    Entweder der Trainer sieht drüber weg und regelt es anders (Treffen am Zielort, damit sie sich unterhalten und die Dinge selber regeln)


    oder


    er spricht die Adressaten dirket an -persönlich, Email, Brief-, ...alles andere ist am Ziel vorbei, ...wie ich finde.

  • och ich find einen elternabend immer nett und angebracht.
    ich oder wir als trainer sind immer dankbar über feedback, informieren über dies und das und die eltern/trainer können sich auch mal luft machen wenn ihnen etwas nicht passt.
    vorallem können viele sachen einstimmig beschlossen werden, an die sich alle zu halten haben.
    wer sich nicht beteiligt, hat halt pech gehabt und hat sich dem gross der merheit zu fügen. 8)


    aber recht haste, man sollte sie immer erst persönlich ansprechen.

    "der runde steht im eckigen!"

  • Co-Trainer, ist ja alles schön und gut mit dem Elternabend, nur....der Schreiber des Threads stellte ein Problem dar und das wirst du mit einem Elternabend nicht lösen! Die Betroffenen/die Verursacher des Problems würden nicht kommen -da gehe ich fest von aus- und die anderen, tja, ...denen kann ich dann sagen, dass ich den Treff bei Auswärtsspielen an den Zielort verlege. Das kann ich aber auch kommentarlos auf die Internetseite meiner Mannschaft stellen oder auf einen Zettel schreiben oder den Jungs sagen, dafür benötige ich keinen Elternabend. Wenn das bei Euch anders ist, bitteschön.


    Ferner hättest du womöglich noch ein Problem mehr, weil ich Dir als Elternteil sagen würde, dass ich nun sauer wäre, weil ich meine Zeit auch anders verwenden könnte. Entsprechend könnte es sein, dass ich dann zum nächsten Elternabend nicht mehr kommen würde, jedenfalls nicht für ein "Larifari" für das ich weder was kann und was ich auch nicht beeinflussen kann.


    Als Kapitän benötige ich bei manchen Dingen weder die Meinung der Eltern, noch das O.K., das hat auch was mit Führungsstärke zu tun, ist meine Meinung.


    Der von dir beannte Treff der Eltern ist wohl eher ein Elternstammtisch, wo man mal etwas beredet, bischen "labert" und auf wiedersehen. Hier ging es um das bewältigen eines echten konkreten Problems, das man mit dem Stammtisch/Elternabend nicht lösen würde. Im Gegenteil, ...der Normalbürger neigt da noch zu Stimmungsmache und das bringt keinem was. Hier gehören Fakten hin, Vorgaben, ...und die macht der Trainer, ...nur die sollten was taugen und eine Fahrliste taugt nix, wenn nicht alle mitziehen und das auch nach einem Elternabend nicht machen werden!!! 8)


    P.S. Eines ist aber wichtig, ...das Kind/die Kinder dieser Eltern würden auf keinen Fall rausgeworfen. Zudem dürfte auch keine Stimmung entstehen, die die Kinder mitbekommen. Noch ein Grund mehr, keinen Elternabend zu veranstalten. Elternabend würde wahrscheinlich bedeuten, dass darüber zu Hause gesprochen würde und da sind die Kinder immer mal in Hörweite. Also, ...wer verantwortungsbewußt handeln will, gibt den Weg vor, ...und zwar einen der gegangen wird!

  • ich als käpitän, bin der alleinige herscher der roten und grünen meere und da wird sich auch nichts ändern, auch keine meuterer. :)
    ich tausch mich halt gerne aus und seh das ganz gegenteilig, vielleicht auch weil wir und viele unserer kollegen eine gute und angenehme eltern/trainer gemeinschaft haben.
    lässt sich halt, wie bei vielen sachen hier natürlich nicht alles verallgemeinern.



    wie ich schon schrobte, würde ich an karls stelle, den eltern klar machen, das er nur der übungsleiter ist und nichts anderes. danach abwarten und tee trinken. ;)

    "der runde steht im eckigen!"

  • Für mich ist das eine Frage des Organisationsgrads und Konsequenz des Trainerteams, nicht der Elternschaft.


    Fußball ist Volkssport. Da spielt das Straßenkind gemeinsam mit dem Querflötist. In einem Team sind unterschiedliche intellektuelle Voraussetzungen vereint - auch von den Elternhäusern her.


    Einfach vor der Saison / Halbsaison:
    - Fahrerplan erstellen und austeilen, mit Hinweis dass bei Problemen selbständig getauscht werden muss (dazu Kontaktliste verteilen)
    - Trikotwaschplan erstellen und austeilen mit entsprechenden Hinweisen
    - Übersicht über Arbeitseinsätze herausgeben mit entsprechenden Hinweisen
    - usw. usw.


    Ich hab bis auf den Trikotwaschplan alles so gemacht. Habe keine Probleme gehabt.


    Im Ernstfall - wenn z.B. das Kind, dessen Eltern als Fahrer eingeteilt sind, ohne seine Eltern zur Abfahrt kommt - darf es eben wieder heimgehen. Hier einmal konsequent sein wirkt denke ich Wunder.