Schwieriges Thema. Was mir beim Durchlesen in den Sinn kommt:
1.
Wie koeppchen schon schrieb: Warum muss sich die Jugend nur über Beiträge finanzieren? Wir sind ein Verein mit 20 Jugendteams, der Ausgaben im unteren fünfstelligen Bereich pro Saison für seine Jugendmannschaften hat. Diese Ausgaben werden bei uns durch Beiträge allein nicht gedeckt. Deswegen gibt's im Winter eine Hallenturnierwoche und im Sommer ein Jugendfußballcamp. Durch diese Einnahmen decken wir unseren Finanzbedarf ziemlich komplett ab. Jedes Kind hat einen Ball, fürs Hallentraining gab es kürzlich 60 Futsalbälle, wir haben insgesamt 11 bewegliche Trainingstore...
Würde man einige Sponsorenverträge der Gesamtabteilung, die vor allem wegen der Jugend sponsern, noch in die Zahlen mit hineinrechnen, subventionieren wir sogar noch andere Bereiche quer.
Lange Rede, kurzer Sinn: Für die niedrigen Beiträge helfen die Eltern eben bei den Veranstaltungen. Das Argument überzeugt jeden, der nachfragt. Im Großen und Ganzen haben die Trainer auch keine Probleme, die Helfer zusammenzubekommen, manchmal eben mit mehr Mühe, manchmal mit weniger.
2.
Es wurde in diesem Thread geschrieben: Man sollte die Finanzsituation von Aktiven und Jugend trennen. Warum denn das? Ich als Elternteil würde auf die Barrikaden gehen, wenn ich mehr Beitrag bezahlen soll, die Abteilung sich aber gleichzeitig einen Herrentrainer leistet, der im Monat vierstellig verdient. Ich würde - meiner Meinung nach zurecht - darauf hinweisen, dass zuerst über die vereinsinternen Prioritäten nachgedacht werden sollte, bevor alle mehr zahlen. Für mich gilt: Jeder Bereich sollte sich bemühen müssen, einen zumindest ausgeglichenen Deckungsbeitrag zu leisten.
