Beitragshöhe und Wahrnehmung der Wertigkeit des Fußballs

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung
  • Schwieriges Thema. Was mir beim Durchlesen in den Sinn kommt:


    1.
    Wie koeppchen schon schrieb: Warum muss sich die Jugend nur über Beiträge finanzieren? Wir sind ein Verein mit 20 Jugendteams, der Ausgaben im unteren fünfstelligen Bereich pro Saison für seine Jugendmannschaften hat. Diese Ausgaben werden bei uns durch Beiträge allein nicht gedeckt. Deswegen gibt's im Winter eine Hallenturnierwoche und im Sommer ein Jugendfußballcamp. Durch diese Einnahmen decken wir unseren Finanzbedarf ziemlich komplett ab. Jedes Kind hat einen Ball, fürs Hallentraining gab es kürzlich 60 Futsalbälle, wir haben insgesamt 11 bewegliche Trainingstore...
    Würde man einige Sponsorenverträge der Gesamtabteilung, die vor allem wegen der Jugend sponsern, noch in die Zahlen mit hineinrechnen, subventionieren wir sogar noch andere Bereiche quer.
    Lange Rede, kurzer Sinn: Für die niedrigen Beiträge helfen die Eltern eben bei den Veranstaltungen. Das Argument überzeugt jeden, der nachfragt. Im Großen und Ganzen haben die Trainer auch keine Probleme, die Helfer zusammenzubekommen, manchmal eben mit mehr Mühe, manchmal mit weniger.


    2.
    Es wurde in diesem Thread geschrieben: Man sollte die Finanzsituation von Aktiven und Jugend trennen. Warum denn das? Ich als Elternteil würde auf die Barrikaden gehen, wenn ich mehr Beitrag bezahlen soll, die Abteilung sich aber gleichzeitig einen Herrentrainer leistet, der im Monat vierstellig verdient. Ich würde - meiner Meinung nach zurecht - darauf hinweisen, dass zuerst über die vereinsinternen Prioritäten nachgedacht werden sollte, bevor alle mehr zahlen. Für mich gilt: Jeder Bereich sollte sich bemühen müssen, einen zumindest ausgeglichenen Deckungsbeitrag zu leisten.

  • Zw3rG, nicht jährlich, das wäre zu nervig, zu intensiv, zuviel Aufwand, nein, ..ich würde jeden unterschreiben lassen, dass er sich verpflichtet, etwaige Änderungen mitzuteilen. Wer einmal eingestuft wäre, würde sich wohl nur melden, wenn es weniger an Einahmen wären, ...läge jedenfalls in der Sache der Natur des Menschen. Wer mehr verdient, ...erheblich mehr, würde sich melden müssen oder läuft in Gefahr, irgendwann mal angesprochen zu werden. In einem Verein weiss jeder vom anderen etwas, da wird niemand eine berufliche Veränderung langfristig verheimlichen können. Davon ab, sehe ich hier kein Problem, weil die Einstufung soll keine Pfennigfuchserei sein, sondern ein grobes Bild abgeben. Ich nehme mal den Handwerker, ...ob der nun 20000, 22000 oder 25000 Netto im Jahr hat, wäre mir egal, weil ich die Einstufung entsprechend planen würde. Mal ein Beispiel


    Nettoeinkommen der Familie im Jahr


    bis 25.000 Euro im Jahr Monatsbeitrag pro Kind 10 Euro; Arbeiter: ab drittem Kind frei (ausgenommen Beamte)
    bis 40000 Euro im Jahr Monatsbeitrag pro Kind 18 Euro; Arbeiter: ab drittem Kind frei (ausgenommen Beamte....ich schies mir gerade ins eigene Knie, aua)
    über 40000 Euro Im Jahr...pro Kind 25 Euro


    Und nun stellt Euch mal vor, ihr setzt/man setzt sich mit den Verantwortlichen anderer Vereine an einen Tisch und verhandelt die konkreten Beitragssätze einheitlich und holt dann -falls erforderlich/gewünscht- eine externe vertrauenswürdige Anschrift ins Boot, die für die Vereine die Einstufung vornimmt und als Stufe oder festgelegten Satz dem Verein meldet. Ganz einfach, ...da sehe ich kein Problem. Einige würden sich ärgern, andere schimpfen, manche gehen, ...ein Jahr später würde das normal sein und keiner redet mehr drüber. Da es für alle Vereine eine angenehme Sache wäre, besteht die "Gefahr", hier tatsächlich alle in ein Boot zu bekommen, ...vor allem bei den bereits von uns allen genannten Gründen als Handlungsgrund. Damit würde man mit Leichtigkeit viele Probleme, sehr viele Probleme der einzelnen Vereine vom Tisch bekommen, hin zu noch besserem Jugendfußball.


    Gruß Andre

    Einmal editiert, zuletzt von Andre ()

  • @ Andre



    Wenn Du "Chef" im Verein meiner Kinder wärst und mit Deiner Ansicht zur Beitragserhebung durchkommen würdest, würde ich die Mitgliedschaft sofort kündigen.


    Unstrittig ist sicherlich, dass die Ausbildung der Trainer in der Breite verbessert werden muß und dies auch irgendwie finanziert werden muß. Auch mit einer " Aufwandsvergütung" für die Trainer wäre ich einverstanden, obwohl ich das persönlich auch ohne Vergütung machen würde, da es mir Spaß macht, mit den Kindern zu arbeiten.


    Was mich an Deiner Version stört, ist Deine Ansicht vom sogenannten "Sozialstaat". Dass ich hier noch Hobbys sogenannter "sozialschwacher Familien" mitfinanzieren soll, ginge mir einfach zu weit. Im Moment finanziere ich dieses schon durch meine unentgeltliche Trainertätigkeit und indem ich zu jedem Auswärtsspiel der Kinder fahre und immer andere Kinder mitnehme. Ich möchte hier nicht verallgemeinern und nicht alle über einen Kamm scheren. Nur leider ist es bei uns so, dass es immer die Kinder der "sozial schwachen" Familien sind, die ich mitnehmen muß. Für die Eltern ist es selbstverständlich. Die fahren mit einem Auto vor, was meinem in nichts nachsteht vor, lassen die Kinder aussteigen und verschwinden. Die Kinder fragen dann am Ende des Spiels oder auch des Trainings, ob man Sie mit nach Haus nimmt. Persönlich haben es diese Eltern nicht nötig zu fragen. Diese "sozial schwachen" Eltern haben bei uns auch nie Zeit, sich das Training ihrer Sprösslinge anzuschauen, geschweige denn zu einem Heimspielm zu erscheinen. Selbstverständlich sind sie auch nicht zu Trainingslagern da. Da könnte es ja sein, dass sie mit ihren eigenen Kindern konfrontiert werden!!!



    @Alle


    Bitte versteht diesen Beitrag nicht falsch. - Absolute Härtefälle würde ich auch unterstützen. - Aber in Kenntnis des Falles und freiwillig.



    Mein Vorschlag wäre: Beitrag erhöhen um Kosten zu decken! Für alle! "Sozial schwachen" Familien anbieten, statt Geld Arbeitsleistung in entsprechendem Verhältnis für den Verein zu erbringen.(die Zeit müßte in den meisten Fällen vorhanden sein!!!). Härtefälle (Notlage, Krankheit usw. werden unterstützt)


    (Der Vorteil wäre, dass ich keine Auskünfte über das Gehalt bräuchte!)



    Meine Erfahrung ist leider, das die "sozial schwachen" Familien auch keine "Zeit" haben, die normalen Arbeitsstunden im Verein zu leisten.

  • Tja lieber Karl, man kann ja geteilter Meinung sein, meine kennst Du nun und ich deine. Wäre es mein Verein und ich würde mich durchsetzen, dann müßtest Du dir halt einen anderen Verein suchen. Würde ich mich aber komplett durchsetzen -was dir ja nicht zu wünschen wäre-, dann müßtest du ziemlich weit fahren, weil die Vereine die meinen umgeben, wären da -meiner Vorstellung entsprechend- auf den Cent genau mit im Boot. Auf die Gründe brauche ich ja nicht einzugehen, die wurden alle benannt.


    Ürigens, ich werde in der kommenden Saison vielleicht auch wieder Trainer sein, eventuell Co.-Trainer, ...ich habe drei Söhne und ich würde den Bonus ab dem dritten Kind nicht bekommen können, ...nach meinem Modell, ....also müßte auch ich zahlen, übrigens in der Kathegorie 2, das wären dann 54 Euro für drei Kinder im Monat ohne Bonus! Das wäre ungefähr das 3,5 fache von dem, was ich jetzt zahle und das wäre es mir wert, weil gute Arbeit seinen Preis haben sollte, wobei mir bewußt ist, dass ich den exakten Preis gar nicht zahlen könnte. Ach ja, mein derzeit arbeitsloser Nachbar, der bräuchte wesentlich weniger zahlen und das finde ich besonders gut, weil ich sozial eingestellt bin, auch wenn es beim zweiten Blick auf bestimmte Beispiele -auf die ich nicht eingehen möchte- manchmal ganz schön ärgert.


    Fakt ist, dass eine Mannschaft von 13 Spielern, hier vermutlich einen Betrag von einigen hundert -aus meiner Sicht- vertretbaren Euro erwirtschaften würde. Hiervon könnte man den Trainer prima bezahlen und weiss du was das beste ist: Es wäre immer noch um 50 Prozent billiger als beim Tennis und beim Klavierunterricht und wenn ich es auf die Minute herunter rechne, wären es in Prozent noch wesentlich mehr, ...also immer noch eine Lachnummer! Der Volkssport Fußball könnte bei diesen Preisen aber weiterleben, ohne Sorgen, das Ehrenamt wäre gestärkt und von den Trainern könnte man -vor allem von den gestrigen- mehr erwarten und wenn sie gehen wollten, dann nur zu, da warten dann schon andere ;) .


    Ich finde, in dieser Frage sollte man als Trainer antworten und nicht als Vater oder Elternteil. Und wer im Verein eine aktive Ehrenamtstätigkeit wahrnimmt und selber aktiv nichts macht, sprich in keiner Abteilung Sport macht, der soll nur seinen Vereinsbeitrag als Spende oben drauf zahlen, zu den cirka 30 Stunden im Monat mal ungefähr mindestens 7 Euro netto die Stunde = 210 Euro im Monat. 210 Euro im Monat als Spende für den Verein + den eigenen Vereinsbeitrag für nix, Respekt, aber mit mir nicht!!! Ich würde mein "Gehalt" abzüglich eines Trainingsanzuges und neuer Sportschuhe zum größten Teil sogar meiner Mannschaft zukommen lassen.


    Was aber gar nicht geht, ...wo sich viele zusätzlich verarschen lassen ist, eine Sportstunde für cirka 30 oder von mir aus 70 Cent anzubieten. Die Zeche zahlt ihr mit eurer Spende, obwohl das auf vielen anderen Schultern besser verteilt wäre, ...da sage ich nur, ...schön dumm in viele Richtungen und das bitte ich, bei aller Warmherzigkeit mal mal langfristig zu überdenken!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Einmal editiert, zuletzt von Andre ()

  • Andre, ich bin ein äußerst sozial eingestellter Mensch, aber Dein Ansatz geht in die falsche Richtung. Ich bin selbständig und arbeite sehr viel. Mit Sicherheit mehr als viele andere. Ich habe auch keine 30 Tage Urlaub im Jahr und keine soziale Absicherung usw. Andere fahren zweimal im Jahr in Urlaub und machen pünktlich um 16:00 Uhr Feierabend und haben am Wochenende frei. Was soll daran sozial gerecht sein, dass ich für das Hobby meines Kindes mehr bezahlen muss, als andere, die weniger arbeiten, weniger Risiko und weniger Verantwortung tragen? Die Höhe des Einkommen kann einfach keine Bemessungsgrundlage für den Beitrag in einem Sportverein sein. Besser verdienende zahlen ja bereits höhere Steuern und ein Teil davon fließt auch wieder in die Sportvereine. Da noch einen oben drauf zu setzen, finde ich auch nicht fair.


    Ein ganz wesentlicher Punkt ist auch der, dass jeder Mensch und jede Familie Prioritäten setzen muss, was die Verwendung der ihr zur Verfügung stehenden Mittel angeht. Und diese Prioritätensetzung ist sehr individuell. Nehmen wir mal die Familie, in der beide Eltern rauchen und dann sagen "wir haben kein Geld für den Fußballverein". Eindeutig ein Problem falscher Prioritäten, denn andere Familien mit dem gleichen Einkommen, zahlen den Beitrag ohne zu murren.


    Zudem gibt es auch leicht große Unterschiede zwischen dem Einkommen und dem frei zur Verfügung stehenden Geld. Ein Beispiel: Familie A verdient deutlich mehr als Familie B. Familie B wohnt aber günstig im Mietshaus der Eltern, während Familie A monatlich eine hohe Summe aufbringen muss, um das gerade gebaute Haus zu bezahlen. Unterm Strich hat Familie A wesentlich weniger Geld zur Verfügung als Familie B, müsste aber einen höheren Beitrag bezahlen. Sozial gerecht? Naja. Anderes Beispiel: Familie A verdient deutlich weniger als Familie B. Der Sohn von Familie A macht eine Ausbildung am Ort und wohnt bei seinen Eltern im geerbten schuldenfreien Haus. Familie B wohnt hingegen zur Miete. Der Sohn von Familie B studiert in einer anderen Stadt, wohnt dort und ist auf die Unterstützung seiner Eltern angewiesen, da er kein BaFöG bekommt. Auch hier hat Familie A unterm Strich mehr Geld zur Verfügung, müsste aber den geringeren Beitrag bezahlen.


    Wir haben hier im Dorf allein erziehende Mütter mit zwei Kindern, die alles für ihre Kinder tun und die finanziell echt zu kämpfen haben. Die unterstütze ich von Herzen gerne. Aber es gibt auch andere, die sich einen Scheiß um ihre Kinder kümmern, 2 Schachteln Zigaretten am Tag rauchen, jede freie Minute im Reitstall verbringen, aber kein Geld für das Essen ihrer Kinder in der Ganztagsschule haben. Da kommt mir das Kotzen. Gerade solche Eltern schieben ihre Kinder gerne ab und Sportvereine sind super für sowas. Davon können wir wohl alle ein Lied singen. Natürlich sind diese Kinder arme Schweine, aber Sozialverantwortung fängt nun mal bei den Eltern an. Zudem ist das Solidarprinzip keine Einbahnstraße. Wer selbst keine Sozialverantwortung zeigt, kann eigentlich auch nicht verlangen, dass ihm welche entgegen gebracht wird, auch wenn dieser Grundsatz inzwischen leider schon ziemlich aufgeweicht ist. Von diesen Leuten wirst Du übrigens auch niemals einen Einkommensnachweise bekommen...


    Ich hätte daher einen anderen Lösungsansatz: ich würde Patenschaften für die Handvoll Kinder vergeben, deren Eltern den Beitrag wirklich nachweislich nicht bezahlen können. Hier auf dem Land kennt man sich und man kann schon einschätzen wer besser und wer weniger gut verdient. Mir fallen auf Anhieb aus meinem direkten Umfeld ein gutes Dutzend Leute ein, die so eine Patenschaft übernehmen würden, mich eingeschlossen. Da könnte ich mir aber dann wenigstens aussuchen, wen ich unterstütze. Denkbar wäre es auch einen Sozialfond im Verein einzurichten, aus dem dann wirklich bedürftige unterstützt werden. Alles das würde ich persönlich auch finanziell unterstützen, einkommensabhängige Beiträge lehne ich aber da.


    Bei uns ist es ohnehin so, dass die besser verdienenden freiwillig schon mehr Geld in den Verein geben, sei es durch Geldspenden oder auch durch die Finanzierung von Trikotsätzen etc. Das würde möglicherweise weniger werden, wenn es gestaffelte Beiträge gäbe. Ob da dann wirklich unter dem Strich mehr bei heraus kommt...

  • Toller Beitrag Ranwie... Seh ich auch so.


    Ich bin beruflich in einer ähnlichen Situation wie du. Was mich auch furchtbar aufgeregt hat vor kurzem: Es gab mal ein Denkmodell, dass Kinderlose (bin ich zurzeit noch) im Vergleich zu Eltern für irgendeine Finanzierung (ich glaub es ging um Schulen oder sogar Sportstätten) wieder verstärkt zur Kasse gebeten werden sollen. Tenor: "Die tun nichts für die Gesellschaft". Da bin ich bald geplatzt...

  • Ranwie, Chris, ...selbständig, ...schön. Für mich heißt Selbständigkeit nicht, das man dann reich ist. Ein Blick auf die Spalte Brutto.- oder Nettoeinkommen von der von mir propagierten Vertrauensperson und schwups, schon wäre die richtige Kategorie, angepaßt an euer Gehalt/Einkommen gefunden.


    Zur Frage sozial denken, sozial sein. Ihr seid natürlich sozial denkende Menschen, sonst würden wir uns hier nicht sprechen, weil ihr keine Trainer usw. wäred.


    Mal ein paar Fragen zum Überlegen:


    -du hast im Monat 10000 Euro netto, der nächste 5000 und der arbeitslose Nachbar, ...1500 Euro, jeweils für eine Vierpersonenhaushalt.


    Wir sprechen ja von "satten" Beitragserhöhungen -wofür und warum...ist bekannt-. Es wurden vorher im Verein pro Kind im Monat 3,5o gezahlt. Nun sollen es pro Kind pro Monat 15 Euro sein. Trifft es den mit den 10.000 genauso hart, wie den, mit den 1500 Euro? Der mit den 1500 Euro ist kein Harts IV-Empfänger und geht nicht zum Sozialamt.


    Übrigens, ...die zuletzt genannte Personengruppe hat -soweit es mir bekannt ist/ich weiss es nicht sicher- die Möglichkeit, den Betrag vom Sozialamt zahlen zu lassen. Wenn das nicht stimmt, teil es mit, dann bin ich klüger. Das wäre anoymer, als hier eine Patenschaft o.ä. anzubieten. Auch ein Vorschlag von dir gewesen, der sicher gut gemeint, für die allermeisten betroffenen mehr als peinlich wäre und sie würden eher nicht mehr kommen, als das anzunehmen.


    Ohne es böse zu meinen, ist Eure Meinung hier das beste Beispiel dafür, warum man bei Erhöhungen im Verein darüber streitet, ob 2,75 Euro oder 3,46 Euro gezahlt werden sollen. ....Ich bekomme nun eher den Eindruck, ....vergeßt es! Eine angemessene Erhöhung wird genau deshalb nicht klappen, praktizierbar sein, ...es wird sich wahrscheinlich am Ende um 2 oder 3 Euro handelt haben.


    Ich habe über dieses Thema mit einer Bekannten diskutiert. Sie und ihr Vater meinten das auch, wie ihr, ..."Ich mache Abitur, gehe studieren, hau richtig rein und bilde mich fort, arbeite bis die Heide kracht, bin selten zu Hause, investiere und deshalb geht es mir finanziell gut und da soll ich von meiner sauer erarbeiteten Kohle für das Gleiche mehr abdrücken, als der Vater vom XY, der in der Schule zu blöd war, stinke faul war und ......Nein, diese Lauschepper, dafür möchte ich nicht zahlen.


    Das ist aber das Solidarprinzip im Sozialstaat, das sorgt dafür, das es in unserem Land eben keine Armut gibt, die Menschen verhungern läßt. Dafür zahlen wir unterschiedlich hohe Steuern, unterschiedliche Kindergarten, .- Krankenkassenbeiträge. Die wichtigen Dinge in dieser Gemeinschaft sind alle hierauf und so aufgebaut. Und solltet ihr/sollte es Euch - ich wünsche es keinem, besonders Euch nicht, ganz ehrlich - mal richtig scheisse gehen, dann wißt ihr was ich meine. Genau dieses System fängt Euch letztendlich mit allen Tücken und Nachteilen auf. Ich weiss wovon ich spreche, ...als Kind war ich auch Sozialhilfeempfänger weil mein Vater Trinker war und für seine Familie nicht zahlte/zahlen konnte.


    Ich bleibe dabei, wer viel Kohle hat, kann ein paar Euro mehr abdrücken, wer weniger hat, soll weniger bezahlen, alles angepaßt und im Rahmen natürlich. Darüber zu schimpfen finde ich inaktzeptabel, wenn auch -bezogen auf einige wenige Beispiele aus der Gesellschaft- verständlich. Im Großen und Ganzen ist es aber eine gute Sache.


    Ein wichtiger Aspekt für mein Modell ist auch, das dann eine Erhöhung auch für die "Schwachen" machbar wäre und sie würden womöglich nicht den Verein verlassen, wohingehend eine satte Erhöhung -im Preis für alle gleich- sie zum Verlassen "nötigen" würde, weil sie es sich nicht mehr leisten könnten und sie im Umkehrschluss auch nicht die Möglichkeit hätten, zum Sozialamt zu gehen, ...dafür verdienten sie nämlich wieder zu viel. Übrigens spreche ich von bestimmt 50 Prozent der Vereinsmitglieder, ...ja, ...ich spreche vom Maurer, Gas.-Wasserinstallateur, Elektriker, ...die gehen nämlich in den meisten fällen wohl eher nicht mit 2500 Euro netto nach Hause. Wer sollte denn dann eine große Erhöhung der Beiträge bezahlen können. Denkt mal drüber nach, das Solidarprinzip würde es überhaupt möglich machen, es belastet alle gleich, auch wenn ich und Ihr da ein paar Euro als Eltern mehr drauf legen müßten. Gruß Andre

    Einmal editiert, zuletzt von Andre ()

  • Ich möchte noch etwas sehr unübliches hinzufügen.


    Im alten Testament steht an einer Stelle geschrieben, ....."Gebt 10....."


    Übersetzt, ...gebt den 10ten Teil von dem was du hast denen, die es benötigen.


    Der 10te Teil von dem, was du besitzt ist von dem, der 10.000 hat, wohl mehr, als von dem der 1000 hat, ...aber beide geben das gleiche und trotzdem hat der mit den 10000 mehr, ihm geht es dennoch besser.

  • Andre, Du missverstehst das. Ich bin nicht gegen den Ansatz mehr zu bezahlen, wenn ich mehr verdiene, ich finde nur Dein Modell völlig inakzeptabel. Es gibt genug andere Möglichkeiten von denen, die mehr haben, auch mehr einzusammeln. Die meisten geben gerne, wenn sie wissen, dass das Geld gut investiert ist. Ich sehe aber nicht ein, für Eltern mit zu bezahlen, die ihr Kind, das gar keinen Bock auf Fußball hat, zum Sportverein schicken, damit sie es vom Hals haben. Beispiele dafür haben wir bei uns genug. Kommt nicht in die Tüte. Kinder, die wirklich wollen und deren Eltern nicht können, unterstütze ich jederzeit gerne. In Deinem Modell kann man nicht selektieren, bei Patenschaften aber schon. Du meinst, dass das für die Betroffenen peinlich sei? Aber einen Einkommensnachweis abzugeben, aus dem hervor geht, dass man kaum etwas verdient, ist nicht peinlich?


    Und komm mir nicht mit dem alten Testament. Da stehen auch Dinge drin wie "Auge um Auge, Zahn um Zahn" oder "mein ist die Rache, sprach der Herr". Das eignet sich auch super für den Kinderfußball. ;)


    So und jetzt fahr ich zum Turnier. Tschüss.

  • Ja stimmt, ich habe herausgelesen, dass ihr der Meinung seid, wer/wenn ich mehr habe, ist nicht mehr zu zahlen. Wenn dem nicht so ist, sind wir einer Meinung, ...worauf es ja nicht unbedingt ankommt.


    Mit meinem Modell wollte ich nur für die erst genannte Sache kämpfen, ob es nun mein Modell ist oder ein anderes, das ist mir egal, hautpsache die "satte" Erhöhung wird durchgeführt und das vor allem sozialverträglich, statt für alle gleich.


    Das alte Testament will ich gern weglassen, es paßte nur gerade so schön.


    Zum Thema peinlich. ...Ja es wäre peinlich für die, die wenig haben. Ich weiss noch genau, wie ich an einer Kasse im damaligen Vegemarkt stand. Samstags war die Schlange besonders lang und als ich vorne Stand, und die Kassiererin sprach mich an, um mir mitzuteilen, dass meine Mutter noch einiges an Aussenständen hatte, da war mir das sehr peinlich und das habe ich nie vergessen, ...dieses Gefühl. Da war ich übrigens ungefähr 7 Jahre.


    Ja, ...ich finde das das vorzeigen einer Bescheinigung nicht peinlich ist, weil das tue ich einmal vor einer Person und niemand muß mich dann arbeiten sehen, im Wissen, warum. Einige werden nun denken, dass der "Schwache" wohl kein ausreichendes Selbstwertgefühl hat, ....das haben die Schwachen bereits lange davor verloren oder eingebüßt, stimmt, und nun/und dann? Gruß Andre

  • mahlzeit :)


    ich glaube von einem 'echten solidarprinzip' haben wir uns doch in diesen staat schon lange verabschiedet. aber diese politische diskussion würde wohl auch zu weit führen. nur soviel, du (andre) schreibst, wenn es zb ranwie 'echt scheiße' geht, und seine geschäfte (in welcher branche auch immer) nicht mehr laufen, werde er vom sozialstaat aufgefangen - vergiss es. ranwie, chris (wenn ich es richtig verstanden habe ist er auch selbständig) und mich als slbständiger fängt keiner auf! das aber nur am rande.


    ich habe mal noch einen anderen ansatz, der nicht ausschließlich nur den fußball betrifft, sondern den nachwuchssport, bzw die vereinsarbeit mit kindern allgemein.
    einig sind wir uns ja wohl alle, das die arbeit mit unserem "teuren nachwuchs" eine der wichtigsten tätigkeiten ist, die es derzeit wohl gibt, da ja "elternhaus und schule" (einige wenige werden sich an den slogan noch erinnern *g*) mehr und mehr überfordert sind und auch versagen. nicht zuletzt müssen die sportvereine mit ihren mehr oder minder gut ausgebildeten trainern vieles von den versäumnissen in der erziehung auffangen und glätten.


    ich muß voran stellen, ich bin im osten sozialisiert und kenne daher vereins- und arbeitsgemeinschaftsarbeit noch etwas anders-nicht unbedingt schlechter. fußball habe ich in meiner kindheit in einer BSG (betriebssportgemeinschaft) gespielt - zu sehr kinderfreundlichen trainingszeiten, da die übungsleiter für das training von den bertieben freigestellt wurden, bzw die übernahme von trainertätigkeiten duch die der bsg angehörenden betriebe auch noch gefördert wurde (wenn ich mich recht erinere galt das sogar als arbeitszeit !? ). ich kann mich nicht erinnern, das wir mal trainermangel hatten, oder die übungsleiter schlecht ausgebildet waren, auch der transport zu den wettkämpfen war durch die betriebe abgesichert. ok - soweit erstmal "paradiesische möglichkeiten", im vergleich zu heute ;) achso, prinzipiell war auch jedes kind verpflichtet (jedenfalls bei uns), eine arbeitsgemeinschaft ausserhalb der schulzeit wahrzunehmen (egal, ob musisch, sportlich, oder handwerklich). irgendein interesse an irgendwas hat ja schließlich jeder.


    abgesehen von den veränderten gesellschaftliche voraussetzungen glaube ich, das man von politischer seite die arbeit mit den kindern stärken könnte und auch sollte.
    da es ja irgendwie heut zu tage fast immer nur um kohle geht, müßte man also einen anreiz für betrieb schaffen, um interessierten leuten die möglichkeit zu geben, kinder und - jugendarbeit auch durchführen zu können.
    da wir ja eh schon abgaben für so ziemlich alles und jeden leisten, kann man da gerne auch noch eins drauf setzen. wenn ein bertieb zb einen trainer/übungsleiter/jugendleiter (muß ja nicht nur im sport sein) hat, so sollte er (der betrieb) zb einen reizvollen betrag steuerlich absetzen können. kann er keinen trainer nachweisen, so sollte er zur abgabe des betrages X verpflichtet sein (wir handhaben das ja auch bei andern dingen so). dieser betrag würde in einem topf landen (in der hoffnung, allerdings nicht in der annahme, das damit nicht andere löcher gestopft werden ;)) und könnte zb über die lsb's und schulämter verteilt werden. selbstverständlich müßte das "unternehmen staat" dort genauso einzahlen, wie auch der normale betrieb. wäre vielleicht sogar solidarischer, als das offenlegen der einkommensnachweise und die dadurch gestaffelte beitragshöhe.
    der vorteil, den ich sehe, ist der, dass es für betriebe einen anreiz geben muß(schließlich müssen sie ja auch leben und davon profitieren), leute freizustellen (da es ja eine regelmäßige tätigkeit ist, würde sich sowas in vielen betrieben auch in den arbeitsalltag einplanen lassen-der feierabend wird ja bei 80% der betriebe auch geplant ;) ist halt an trainingstagen früher schluß). nebenbei würden sich wohl auch die freiwilligen feuerwehren freuen, die auch kaum noch leute finden, bei denen die arbeitgeber so eine tätigkeiten unterstützen-liest und hört man jedenfalls immer öfter.


    das es bei umsetzung sicher viele stolpersteine geben wird, und dass man es nicht allen recht machen kann, das ist mir auch klar, aber ein diskussionswürdiger ansatz wäre es sicher. zusätzlich käme es den ab und an radikaleren ideen von andre entgegen - steuerliche absetzung nur möglich, wenn ein lehrgang nachgewiesen wurde ;).


    jedenfalls würde soetwas vielleicht dazu führen, das zum einen die vereine finanziell besser aufgestellt werden würden, dass es mehr (besser) ausgebildete verantwortliche geben würde, übungszeiten kinderfreundlicher eingerichtet werden könnten und nicht zu letzt würden sich hoffentlich auch mehr leute finden, die verantwortung übernehmen würden, da man denen sogar mehr als nur einen "einen feuchten händedruck" geben könnte.


    so, nun bin ich mal auf die ideen und reaktionen gespannt (vielleicht wäre das sogar eine extra diskussionsrunde wert :?: )


    gruß

  • DSV, ist das so? Zitat:


    ich glaube von einem 'echten solidarprinzip' haben wir uns doch in diesen staat schon lange verabschiedet. aber diese politische diskussion würde wohl auch zu weit führen. nur soviel, du (andre) schreibst, wenn es zb ranwie 'echt scheiße' geht, und seine geschäfte (in welcher branche auch immer) nicht mehr laufen, werde er vom sozialstaat aufgefangen - vergiss es. ranwie, chris (wenn ich es richtig verstanden habe ist er auch selbständig) und mich als slbständiger fängt keiner auf! das aber nur am rande.


    Du schreibst hier ein wenig herrlich hin, ....das das so ist. Nur weil du es sagst, ist das noch lange nicht so. Das gilt natürlich auch für mich!


    Fakt ist, dass Du, wenn Du pleite bist -was hoffentlich nie passiert- nicht hungern und nicht frieren mußt, denn Du bekämst eine beheizte Wohnung für Dich und deine Familie. Dazu könntest Du dir die notwendigsten Dinge des Lebens kaufen, ..günstige Kleidung und günstiges Essen, ...solange, bist Du wieder auf den Beinen bist. Hierbei erhält man, in so einer schwierigen Zeit, Unterstützung und teilweise Vergünstigungen. Hierzu sagst Du pauschal in den Raum, dass der Staat, also die Allgemeinheit der Steuerzahler nicht unter die Arme greift?


    Sag mal, wie ist das denn beispielsweise im Ausland? Wieso kommen Menschen in unser Land und sagen das Wort Asyl? Manchmal sind es Wirtschaftsflüchtlinge, ...sie kommen, weil es ihnen gemessen an dem, was sie kennen, hier unter den Gegebenheiten die man für sie in der Zeit des Asylantendarseins geschaffen hat, noch geht wie Königen. Die Probleme, über die man so schimpft, da muß die Politik halt nachbessern um Leute, die das Ausnutzen an den Ars... zu kriegen, ...da bin ich der Erste der derbe zupackt, wenn er dürfte.


    Ferner möchte ich darauf hinweisen, dass das Thema in diese Richtung steuerte, weil es um die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ging und hier die Frage eines gesunden Wie`s aufkam.


    Ansonsten fand ich dein Statement recht interessant und gut. Mir hängt nur aus dem Halse heraus, dass Politiker im Jahr des Ehrenamtes den Ehrenamtlern, ...der Frau von der Caritas, dem Fußballtrainer und und und auf die Schulter klopfte und fiel gelabert wurde und im Umkehrschluss bekommen diese Herren für fast jede beschissene Sitzung Sitzungsgelder wie ich heute in der Zeitung gelesen habe. Wieso spenden die das dann nicht. Da bekommt ein Bürgermeister für zwei Sitzungen in einem bestimmten Auschuss 15000 Euro überwiesen, Respekt. Es ehrte ihn, dass er selber davon in der Zeitung berichtete. Gruß Andre

  • ;) vielleicht ist es mit dem wetter wie mit dem "sozialstaat"
    wetter:
    angezeigte temperatur -3 grad ; ein wenig wind, gefühlte temperatur -46 grad ;)


    staat


    absicherung vorhanden, gefühlte sicherheit abhanden gekommen ;)

  • Hallo,


    ich habe es mir jetzt verkniffen alles zu lesen.


    Meine Meinung zu dem Thema ist die, dass eine Beitragserhöhung völlig fehl am Platz wäre.
    Bei uns zahlen Jugendspieler 42€ im Jahr. Da würdet Ihr eventuell ein paar Spieler an umliegende "billigere" Vereine verlieren.


    Das Thema mit den Ausgebildeten Trainiern sehe ich so, dass diese ja vom Fußballverband bezuschusst werden. Der Zuschuß
    wird in unserem Verein zu 100% an die Lizenztrainer weiter gegeben.


    Man könnte natürlich auch 150€ im Jahr an Beítrag nehmen wenn die Kinder dann im Gegenzug z.B. Trainingsanzüge,
    Trainingskleidung, Fußball, usw. kostenlos gestellt bekommen. Mannschaftsfahrten bezuschusst werden und so weiter und so weiter.
    Das wäre dann nicht das Thema, da würden sag ich mal 99% mitmachen!


    Schöne Grüße,
    Michael

    Fußball-Power

  • Also es mühselig sich darüber zu unterhalten. Jeder Verein hat ein anderes Sportangebot. Abhängig ist der Preis doch von u.a. Trainingsmaterial, Austattund der Duschen, des Fußballplatzes, des Raumes für Gymnastik den Zuschauerrängen (sofern vorhanden), bekommen die Trainer (nicht nur Fußball) eine Aufwandsentschädigung, Gibt es einen Tennisplatz usw. usw. Im Osten wird vermutlich der Preis bei gleicher Ausstattung etwas niedriger liegen. Man kann es nicht vergleichen. Aber was gar nicht geht, ist den Beitrag vom Einkommen abhängig zu machen. Ich weiß jetzt nicht wer en Vorschlag gemacht hat aber der ist nicht durchführbar und nie zuende gedacht worden.

  • Otto und Super Trainer, ...ihr hattet ja keine Zeit die anderen Postings zu lesen. Dann möchte ich Euch bitten, entweder zu lesen oder auf ein Posting zu verzichten. Eure Postings passen irgendwie überhaupt nicht und reizen nur einen Streit vom Zaun. Im Augenblick glühe ich vor Wut! Lest oder schweigt, so einfach. Ich Idiot mache mir hier einen Kopf und schreibe mir die Finger wund, offenbare mich und dann kommt ihr zwei beiden wie Prinz herrlich und meint, mit einem ach so klugen kurze und nichtserklärenden Satz was wichtiges gesagt zu haben, echt klasse. Da bin ich mehr von Euch gewöhnt.


    Beispiel Zitat Otto:

    Ich weiß jetzt nicht wer en Vorschlag gemacht hat aber der ist nicht durchführbar und nie zuende gedacht worden.


    Super klasse, nun spitz mal den Bleistift und bring mal Speck an die Sache, ...wieso nicht durchführbar und wieso nicht zuende gedacht. Ich bitte darum mir hier doch mal eine punktgenaue konkrete Antwort zu geben.

  • Offensichtlich ruft Andres Idee hier sehr kontroverse Diskussionen hervor, wie wird das erst in einem Verein sein! Solche Ideen mit der Brechstange durchzusetzen, macht auch keinen Sinn. Aus meiner Sicht ist das auch nicht der richtige Weg zu mehr Qualität im Jugendfußball, mehr ausgebildeten Trainern usw.
    Vielmehr müsste man wie DSV schreibt in den Betrieben ansetzen. Bezahlter Sonderurlaub für Jugendtrainerfortbildungen, Förderung von Betrieben, die ehrenamtlich engagierte Mitarbeiter einstellen usw. Viele von uns kennen das Problem: Sie müssen raus zum Training, aber auf Arbeit gibt es noch "dringendes" zu erledigen. Wäre es nicht schön, wenn man argumentieren könnte, dass die ehrenamtliche Tätigkeit auch dem Betrieb nützt?? Es tut wirklich not, unsere Jugendbetreuertätigkeiten, die der Gesellschaft dienen, in diesem Sinne zu fördern!

  • Finde koeppchens Ansatz auch richtig. Welcher Betrieb stellt seine Mitarbeiter denn frei, dass sie z.B. eine C-Lizenz machen können. Da heißt es: Nimm deinen Jahrsurlaub, oder vergiss es!
    Dass die Betriebe da allerdings wieder selbst drauf kommen, ist unwahrscheinlich. Da ist der Staat gefordert entsprechende Anreize zu setzen.