vorweg - ich bin auch kein ruhiger Trainer aber ich übe daran ....
und ich leide mit wenn meine Jungs unter Normalstärke spielen,
aber auf dem Feld passieren nicht meine Fehler sondern die der Kids soweit kann ich mich Kopfmäßig vorbereiten.
Wärend des Spiels ist der Kopf leider nur eingechränkt Herr der Lage,
manchmal hilft ein Kaugummi auf dem man rumbeißen kann ,
oder bevor ich rufe 2x Luft holen ......damit wieder innerliche Ruhe da ist.
Ansonsten umformulieren, man muß ja nicht sagen was schlecht war,
wenn es im gleichen Moment aus Dir raus muß versuchs mal mit :
beim nächsten Mal noch dichter am Gegner stehen !!
Macht nix den nächsten Ball hast Du!! oder änliches
XY du hast einen super schnellen Gegenspieler, steh tiefer dann kannst Du nicht so gut überlaufen werden, was aber schon besser leise am Spielfeldrand anzusagen ist.
Wichtig ist beim c und b Alter wohl daß niemand auf Feld sein Gesicht verliert.
also
"kopf hoch das klappt bald besser"
Thom
Trainer am Rand
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Moin, habe festgestellt, dass ein Spieler den ich bereits in der F Jugend hatte, nicht mehr zum C 2 Training kommt. Diesen Spieler traf ich gestern abseits des Platzes in Begleitung eines ehmaligen B 2 Spielers. Es kam zu einem intensiven persönlichen Gespräch. Mich interessierte natürlich, wo der Grund lag für das Aufhören, denn mein "alter" Spieler ist durchaus talentiert, er war nur bisweilen Faul.
Nach einigem "drucksen" sagte er mir, dass die Trainer "Scheisse" seien. Ich bohrte weiter und es kam heraus, was eigentlich klar war. Die Mannschaft spielte in der Kreisliga B. Es war eine neue Mannschaft die diesen Platz in der Liga übernahm, fast alle im ersten Jahr. Man verlor jedes Meisterschaftsspiel. Da auch mein Sohn dort spielt bekam ich einiges mit. Es ergab sich das typische Bild. Man lag hinten und beide Trainer fluchten am Rand herum.Beide Trainer sind eigentlich ganz nett und sympathisch, aber während der "Schlacht" tickten sie teilweise aus. Beide sind nicht über 25 Jahre alt, einer hat einen Trainerschein. Sachverstand ist auch gegeben und dennoch. Die Spieler wurden konkret laut angesprochen bis beschimpft, .....in der Pause wurde gemeckert, statt Ziele vorgegeben.....nach dem Abpfiff ließ man Strafrunden laufen und dies auch zu Beginn des nächsten Spiels. Dann fehlte irgendwann der Torwart und der Spieler den ich traf stand mit seinen 1,50 Meter im Tor und ließ zwei Tore rein. Was folgte ist klar. Danach war er nicht mehr zu sehen.
Der B 2 Spieler erzählte im Prinzip das gleiche. Er war nun zurück gekommen, weil ein anderer Trainer den Part übernommen hat. Diesen lobte er, das wäre ein dufter Typ, der ist o.k., ...macht mir wieder richtig Spass, ....so er.Ich habe mir vorgenommen, auf der nächsten Versammlung des Jugendvorstandes die Handlungsfähigkeit des Koordinators diskutieren zu lassen. So geht es nicht weiter. Trainer melden sich nicht, kommen nicht zu Fortbildungen, sind auf den Versammlungen nicht gesehen und packen die Jungs offensichtlich falsch an, schicken ihre Spieler nicht zu Sichtungstrainings, aus Angst sie zu verlieren. Man wird gebeten, hier als Kodi möglichst politisch vorzugehen. DAS IST ABER LEIDER GARNICHTS, da mache ich nicht mehr mit. Entweder ein Verantwortlicher darf dem Trainer die Wahrheit sagen oder ich bin der falsche Mann für diesen Posten. Gruß Andre

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Ich glaube solche Situation gibt es in fast jedem Verein

Wenn man auf die Trainer angewiesen ist, hilft nur Diplomatie, viel Fingerspitzengefühl und die Einsicht der Trainer. Da ist es auch nicht mit einem Gespräch getan. War bei mir auch nicht anders. Ich glaube als junger Trainer neigt man nun mal gerne dazu das gleiche von den Jungs zu fordern, wie man vielleicht von sich selbst als grade Aktiver auch fordert und vergisst dabei mit welchem Alter man es da eigentlich zu tun hat, gerade C- und B-Jugend sind da ja etwas besonderes. Wenn die Trainer eigentlich fähig sind nur etwas überehrgeizig und nicht selbst zur Einsicht gelangen, dann muss man sie zur Einsicht bringen, dass es nicht um sie geht sondern um die Jungs. Ist man auf sie nicht angewiesen und hat adäquaten Ersatz, kann man es sich als Verein leicht machen und ohne die beiden weitererarbeiten. Ein Trainerschein alleine macht noch keinen guten Trainer aus. -
Mir ist dieses Thema vorher gar nicht so bewusst aufgefallen (bin ja erst seit September 2008 dabei
). Die Fähigkeit, sich selbst so zu hinterfragen wie der Themenstarter, ist wahrscheinlich den wenigsten gegeben, echt dreimal Hut ab!!Das Problem wird wahrscheinlich sein, dass auch Deine beiden Trainer diese Fähigkeit nicht haben. Ein weiteres Problem ist die Meßbarkeit von Verhaltensweisen. Leider sind die Ergebnisse schlechten Verhaltens meist kurzfristig positiver Natur: schrei ein Kind an, es soll gefälligst schneller laufen, und es wird -in den meisten Fällen- erstmal schneller laufen. Somit aus der Sicht des Schreiers alles prima, "jetzt läuft er"
. Deshalb lassen sich ja auch so viele dazu hinreißen. Das der Spieler irgendwann weg ist, weil er dazu keinen Bock mehr hat, wer mag das berücksichtigen, der Schreier jedenfalls nicht. Die Kinder vernünftig ansprechen, vernünftig trainieren und sie dahin zu bringen, dass sie von sich aus das für sie richtige machen, schnell genug laufen etc., dafür braucht es ein wenig mehr Weitsicht.Ich hoffe, Du hast in Deinem Verein Leute um Dich, die ebenso vernünftig unterwegs sind wie Du, ansonsten wird es sicher eine heiße Diskussion, denn solchen Trainern einen Spiegel vorhalten klappt leider verhältnismäßig selten, geschweige denn ein Umdenken setzt ein.
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Hallo,
wow sehr gute Einleitung hätte ich nicht besser und zutreffender über mich schreiben können. Wollte das auch schon mal starten aber wusste nicht wie ich das schreiben soll und ob da überhaupt jemand helfen kann.
Kann Dir nur soviel dazu sagen, ich bin ganz genauso und das fuchselt mich richtig, auch wenn ich jetzt schon öfter gehört habe, ich wäre zu früher sooo ruhig geworden. Kommt mir absolut nicht so vor und ich finde mich immer noch als zu laut. Arbeite zwar an mir und bei unserem vorletzten Spiel meinte eine Gegnermami wooooow sie nehmens ruhig und gelassen kann sich mal unser Trainer eine Scheibe abschneiden.
War ganz erstaunt weil ich mich ganz anders wahr nahm. Denke auch nicht das man Dir hier oder mir oder den anderen einen Ratschlag geben kann, da das jedem seine Art ist und man kann sich da noch soviel vornehmen sobald das Spiel los geht oder das Training schiesst das Adrenalin hoch und alle guten Vorsätze sind weg und nicht mehr steuerbar! Egal was jemand sagt und was man selbst will.
Sage auf alle Fälle den Kindern immer das ich nur laut Anweisungen gebe um Ihnen helfen zu wollen und es in keinster Weise Kritik ist und auch niemand als Kritik sehen darf.
Bin im allgemeinen ein sehr sehr ehrgeiziger und auch impulsiver Trainer der viel auf Disziplin gibt und bestimmend ist. Habe auch schon mal letztes Jahr ein Kind - mit Führungsspieler vom Können her aber nicht vom Benehmen der Unruhe rein brachte und andere Kinder verängstigt und bei meinem Co tun und lassen konnte was er wollte 2 Wochen vom Training ausgeschlossen und den Spielen auch wenn die Mannschaft geschwächt war und ihm eine Denkpause verordnet und das auch schon den Eltern gesagt dann liefs wieder prima.
Also ich gehe die Kids sehr hart an meinen eigenen Sohn noch härter und mein Mittrainer damals bei dem hatte das Enkele Narrenfreiheit, die normalen Spieler und schlechteren auch, die hat er gar nicht ernst genommen nur die guten die wurden runter geputzt ohne Ende weil er sie als Konkurrenten zu seinem sah egal wie gut die anderen waren alles war bei ihm nichts.
Allgemein bin ich aber die Kinder viel strenger angegangen als er aber immer gerecht sehr gerecht und ich habe ALLE (ausser meinem leider!!! :-() GLEICH behandelt. Meinen eigenen ging ich härter an.
Nach einem Training als mein Mittrainer mal wieder einige runterputzte ohne Grund meinten manche schon dem ... kann man nichts recht machen immer sind die anderen schuld nur sein .... nicht. Sagte dann das stimmt und mit dem schreien ist auch so eine Geschichte aber das Problem habe ich ja selber und ich muss dringend an mir arbeien aber sie dürfen das nicht übel bei mir nehmen ich möchte sie ja nur weiter bringen.
Kam eintönig von allen zurück: Bei mir ist das ok und kein Problem weil ich gerecht sei und alle wirklich alle gleich behandele ausser meinem eigenen viell. der mehr einstecken muss und niemand bevorzuge oder benachteilige und jeder weiss wie er bei mir dran ist.
Selbst der D-Jugendliche dem ich damals eine Denkpause gab und andere wo ich nicht dachte kamen sehr gerne nach Aussagen zu mir ins Training und der mit der Denkpause schaut selbst heute noch als guter D-Jugendlicher im E-Jugendtraining vorbei und trainiert gerne mit mit Kindern wo teilweise viel schlechter sind und mit denen er nichts zu tun hat.
Was ich damit sagen will ich dnke streng sein, autoritär und auch laute Anweisungen am Spielfeldrand geben und wenn man impulsiv ist stört die Kinder wahrsch. weniger sofern SIE: ALLE GLEICH UND GERECHT BEHANDELT WERDEN und das auch spüren!
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Moin,
wo ist denn das Problem sich zum Spiel einen Stuhl mitzunehmen?
Setzt Euch hin, geniesst das Spiel, die Kids sollten, sofern sie gut trainiert sind, schon selber wissen was sie wann auf dem Platz zu machen haben... Aufstehen zum Auswechseln mit kurzer Anweisung an den Einwechselspieler und wieder hinsetzen. In der Pause ganz normal ein paar kurze Sätze sagen, denn auch hier wissen viele Kids ganz genau was eventuell falsch läuft und erarbeiten eigene Lösungsvorschläge. Die Spieler stehen auf dem Platz, nicht wir Trainer. Und nichts ist als Spieler nerviger als permanentes Gelaber von der Aussenlinie, am besten noch per Joystick mitspielen. Auf dieses Gelaber hört sowieso kein richtiger Fussballer... Oder haben die Trainer etwa kein Vertrauen in ihre Mannschaft?
Hinsetzen, Problem gelöst!
ciao
BB -
BigBopper,
....ich gebe zu, ich habe es lange nicht verstanden und ehrlich gesagt, würde es mich auch heute noch viel Kraft kosten, aber das mit dem Stuhl finde ich total dufte bis sehr lustig, einprägsam, einfach klasse. Ich verspreche Dir nackt in die Hand, dass ich das für den Fall probieren werde, dass ich nochmal aktiver Trainer sein sollte. Dieser Wunsch wächst in mir, mal sehen. Tztz, .....und so einfach kann es doch sein, ....ich Idiot

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Pfui, wisst ihr eigentlich, was für eine schlechte Übersicht man auf einem Stuhl sitzend hat?
Ich stehe immer, man kann sich auch so beherrschen 
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Abend,
Ein Stuhl am Rand, davon habe ich ja noch nichts gehört.
Das wäre ja eher was für die Eltern, aber für die Kinder.

Was will man denn den Kindern sagen warum ich mich auf den Stuhl setzte?
Eigentlich müsste man das als Trainer wissen, das man sowas nicht macht.Ich zumindestens nicht, aber es gibt viele merkwürdige seiten an Trainern.
Die man manchmal nicht erklären kann.Es gibt auch so welche Trainer, die ihre Kinder sowas von anschreien
Das es so Weit geht, das manche Kinder nichts mehr sagen.thom: da kenne wir ja einen, der genau das Beste beispiel ist.

So das manche Eltern, nicht mal den Mut haben ihn die Meinung zu sagen.
Obwohl das es nur das richtige für die Kinder wäre -
Hinsetzen hilft, das stimmt!
Aber nen eigenen Stuhl brauch ich da nicht
da reicht mir auch die Bank an der Seite!
Allerdings kann ich mir auch kein ganzes Spiel von der Bank sitzend anschauen, alleine schon wegen der mangelnden Übersicht.
Ich habe festgestellt, dass es schon hilft, wenn man von außen etwas als Antreiber fungiert, aber wichtig: immer nur positiv! -
Haben morgen in einer Woche ein Hallenturnier. Heute habe ich mir auch fest vorgenommen vor dem Spiel eine klare Ansage zu machen und mich dann auf die Bank neben dem Tor zu setzen und sitzen zu bleiben. Werde nur ein und auswechseln und wenn mir was nicht gefällt das alles auf dem Block zu jedem Kind notieren und das was zu verbessern gilt nach jedem Spiel zu sagen. Wenn das funktioniert werde ich es mir auch in den Trainingsspielen vor dem Rundenauftakt auf dem Feld erstmals auf der Bank oder einem Stuhl bequem machen. Nur ob sich das umsetzen lässt mag ich bezweifeln die Realität sieht ja meist anders aus egal was man sich vornimmt. Schaun mer mal denn eigentlich sehe ich das genauso wie es mein Vorredner im letzten Satz schrieb:-)
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Moin,
ZitatIch habe festgestellt, dass es schon hilft, wenn man von außen etwas als Antreiber fungiert, aber wichtig: immer nur positiv!
positiv loben kann man auch im Sitzen. Das Lob sollte aber lieber von den Mitspielern kommen, denn die stehen auf dem Platz. Die gesamte Mannschaft spielt ja nicht für den Trainer, damit der sich toll fühlen kann, sondern weil es ihnen hoffentlich Spass macht. Wenn die Mannschaft aber immer einen Antreiber braucht, dann ist sowieso Hopfen und Malz verloren.
Ich persönlich finde es schon merkwürdig wie wenig manche ihren Kids vertrauen. Haben sie vielleicht doch nicht das richtige gelernt? Wollen wir nicht selbständig denken KIds auf dem Platz? Das ist doch kein Playstation-Spiel, nur mit besserer Grafik, in dem der Trainer das Gamepad in der Hand hat und ohne den überhaupt nichts läuft...
Mit dem Stuhl war kein Witz. Damit überträgt man die Verantwortung auf die Mannschaft und es bildet sich ein besseres Manschaftsgefüge, bessere Kommunikation auf dem Platz usw. Eine gut trainierte Mannschaft braucht keinen Trainer der am Rand schreit wann wo welcher Ball hingespielt, wann wo welcher Spieler gedeckt usw. werden muss. Viele Trainer nehmen sich da viel zu wichtig und sollten mal lieber ins Coaching übergehen.
ciao
BB -
Zitat
Mit dem Stuhl war kein Witz. Damit überträgt man die Verantwortung auf die Mannschaft und es bildet sich ein besseres Manschaftsgefüge, bessere Kommunikation auf dem Platz usw. Eine gut trainierte Mannschaft braucht keinen Trainer der am Rand schreit wann wo welcher Ball hingespielt, wann wo welcher Spieler gedeckt usw. werden muss. Viele Trainer nehmen sich da viel zu wichtig und sollten mal lieber ins Coaching übergehen.
Meine Meinung: kann man so pauschal gar nicht sagen.
Wenn man eine gut eingespielte Mannschaft hat, wo jeder Spieler weis, wo es lang geht, kann man sicher auf dem Stuhl in Ruhe seine Zigarette rauchen und sein Bier trinken. Solche Mannschaften hat aber nicht jeder Trainer. Bei mir in der Mannschaft (wir spielen das erste Jahr Großfeld und komplett mit dem jüngeren Jahrgang)
braucht eben der ein oder andere Spieler noch Anweisungen oder Motivation von außen. Im nächsten Jahr kann das schon wieder ganz anders ausschauen.
Es spricht m.M. nichts gegen Anweisungen von Außen, wenn es wirklich Anweisungen und Unterstützung sind und kein "Zusammenscheißen".
Ähm... viele Bundesligatrainer geben Anweisungen von außen. Wissen die Spieler nicht, was sie zu tun haben?Das mit der Zigarette und dem Bier war natürlich nur ein Joke

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Ich glaube auch, dass nicht jeder auf solch ein perfektes Mannschaftsgefüge zurückgreifen kann. Gerade im C-Jugendalter sind die Stimmungsschwankungen derart groß, dass da nicht immer automatisch alles funktioniert und die Jungs alles perfekt selbst regeln können. Es wäre schön, wenn es so wäre und ich mir das ganze ohne einzugreifen anschauen könnte. Aber so ist es leider nicht.
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Also etwas überspitzt formuliert hört es sich hier ja teilweise fast so an, als ob jeder Trainer, der am Rand steht und nicht sitzt zu viel rumbölkt.
Ich stehe immer am Rand und das wird sich auch nicht ändern. Trotzdem würde ich mich eher als ruhig charakterisieren. Dass ich Spieler oder Schiri im falschen Tonfall angehe, wird mir nicht passieren.
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Also mal ehrlich, ich kann die Meinungen hier größtenteils nicht nachvollziehen.
Zu viel zu reden, rufen, was auch immer ist halt zu viel, aber garnichts zu sagen, nach dem Motto "lass die mal machen" find ich mindestens genauso schlimm. Die kids müssen doch lernen, und lernen kann man nur wenn man ihnen auch sagt was sie falsch machen. Und mal ganz ehrlich, wenn man nach dem Spiel hingeht und dem Kind dann erzählt "in der einein Situation da, hättest du auch das und das und das machen können, und hier und dahin passen, da stand ja noch einer bissl rechts von dir", das ganze am besten noch in einen 10-minütigen Monolog gepackt, kommt denke ich viel viel weniger bei den Kids an als ein kurzer, schlüssiger Ruf vom Spielfeldrand. Das ganze natürlich auch in der entsprechenden Situation, man sollte eventuell nicht jede Situation kommentieren.
Was natürlich auch wichtig ist, ist dass man auch das falsche lernen kann. Lässt man die Kids immer und immerwieder die selben Fehler machen, werden sie ihn quasi "lernen".Ein Beispiel aus meiner kurzen Zeit als Co: einer unserer Spieler stand defensiv immer falsch zum Gegner (nicht zwischen Gegner und Tor, sondern davor). Irgendwann (hat lange gedauert bis ich mich eingelebt hatte xD) hab ich ihm das im Training mal kurz erklärt, in 2-3 Sätze verpackt, ist ja nun kein Hexenwerk sich richtig zum Gegner zu stellen. Allerdings musste ich ihn dann in den Spielen (am Anfang sehr häufig) daran erinnern sich richtig zu positionieren. Mitlerweile macht er das ganz automatisch.
Ich denke ohne die ständige Wiederholung im Spiel wäre dem nicht so. Ich glaube, wenn man sich darauf begrenzt nur vor/nach dem Spiel und in den Pausen tips zu geben kann man sich, auf gutdeutsch gesagt, den Mund fusselig reden. Erst das Erinnern in der Praxissituation führt in der Hinsicht zu dauerhaftem Erfog (finde ich).Eine andere Beispielsituation. Der Torwart hat einen miesen Tag und fängt 2-3 "Eier". Der Trainer sagt nichts dazu, hält sich raus, die Kids regeln das schon. Nach dem ersten Tor ist das vielleicht noch ok. Nach dem zweiten wird schon gemotzt und spätestens nach dem dritten "Ei" wird sich gegenseitig angepflaumt. Ich denke, das ganze wird sich wie ein Lauffeuer auf die Mannschaft ausbreiten, schlechte Stimmung wird sich verbreiten und die Leistungsfähigkeit leidet darunter.
Noch ein Wort zu dem sich hinsetzen während des Spiels: Also ich finde, geht garnich. Das erweckt den Eindruck eines Zuschauers, und der Trainer ist einfach kein Zuschauer.
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Erkläre den Eltern, das der Trainer den Schnabel während des Spiels zu halten hat und auch warum. Ergebnis: Der Trainer ist während des Spiels "Zuschauer".
E Jugend: Dein Spieler der falsch zum Mann stand wird kurz ausgewechselt und du sprichst mit ihm kurz an deinem neuen Stuhl, danach wechselst Du ihn wieder ein und lobst, wenn er es bei der nächsten Situation besser machst. Das gleiche gilt im übrigen auch für den Torwart. Ist nicht schwer oder, ...wenn man als Trainer will!!! Du würdest bei diesem/bei keinem Deiner Beispiele laut hineinrufen brauchen. Das wäre für mich ein erträglicher Kompromiss, den man nur bei ganz gravierenden Dingen "fahren" sollte.
Wenn ich der Kaiser von Deutschlang wäre -und mir ist klar das viele froh sind, das dem nicht so ist
- dann wäre jeder "meiner" Trainer dazu "verdonnert", das genau so zu machen, weil es entspräche der Vereinsphilosophie und einem Konzept, was jeder Trainer selbverständlich mit Antritt des Amtes als "gebongt" ansehen würde. Klar jetzt sagen viele, ....dann hättest Du wohl keine Trainer mehr. Könnte sein, stimmt, aber besser 10i gute Trainer als 20 weniger gute (vorsichtig ausgedrückt) und darauf kann man dann neu aufbauen. -
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E Jugend: Dein Spieler der falsch zum Mann stand wird kurz ausgewechselt und du sprichst mit ihm kurz an deinem neuen Stuhl, danach wechselst Du ihn wieder ein und lobst, wenn er es bei der nächsten Situation besser machst. Das gleiche gilt im übrigen auch für den Torwart. Ist nicht schwer oder, ...wenn man als Trainer will!!! Du würdest bei diesem/bei keinem Deiner Beispiele laut hineinrufen brauchen. Das wäre für mich ein erträglicher Kompromiss, den man nur bei ganz gravierenden Dingen "fahren" sollte.
Andre!
Mir diesem Punkt kann ich mich anfreunden, dann kann auch ich ein bisschen ruhiger einem Spiel meiner Mannschaft zuschauen
Das mit dem Stuhl ist sicherlich nicht mein Ding, aber den Spieler beiseite nehmen, mit ihm die Situation ansehen und später wieder einsetzen, das ist sicherlich der richtige Schritt in die richtige Richtung.
Ich sage jetzt nicht, dass ich es nicht umsetzen kann. Aber bei uns gehten die Spiele lediglich 20 Minuten, und da ist es ziemlich schwer, dann gerecht zu wechseln nach den Instruktionen. Ich sehe es aber als Anregung und werde es auch mal versuchen. -
Sehe das auch so wie peter_pan.
Das was Andre beschreibt mag vll. in einer E- oder F-Jugend, wo man noch wechseln kann wie man lustig ist gehen. Aber für eine A-Jugend ist sowas absolut nicht praktikabel.
Ich wechsel doch nicht erst meinen Spieler aus um ihm auf seinen Stellungsfehler hinzuweisen.
Gerade auch im unteren Bereich sehe ich das Problem, dass meist ein Großteil der Eltern dabei ist und es nur schwer durchzusetzen ist, dass sie ähnlich ruhig wie der Muster-Trainer am Rand sitzen. Folglich wirds immer jemand am Rand geben, der das Spiel in irgendeiner Weise von außen beeinflusst. Da ist es mir doch lieber wenn das der Trainer ist.
