Ich spreche ja aber nicht nur von Training, sondern auch Zielkonflikte bei den Spielen (siehe erster post).
Abwägungen zwischen Spaß am Spiel und guter Ausbildung
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- Kinderfußball
- Lindmann
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Bei mir gibt es je nach Trainingstag eine klare Aufteilung bzgl. Trainings-/Spielzeiten.
So können sich die Spieler drauf einstellen und wer keine Lust aufs Training hat bleibt halt weg.
Bei einem Breitensportverein müssen halt alle Kompromisse machen 🤷🏼.
Und ja, da merkt dann der ein oder andere, dass ein vorher schwächere Spieler auf einmal besser als man selber ist, weil man sich das Training gespart hat.
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Meine beste Zeit bzgl. Trainingswoche als Spieler (Randsportart) sah so aus.
Je 1x in der Woche:
1. Fast nur spielen, d.h. nur ganz kurzes Techniktraining (20' Minuten), um ein Ball-/Schlägergefühl zu bekommen (für jeden)
2. 50/50 Training/Spielen (für jeden)
3. 80/20 Training/Spielen (für die "Leistungsorientierten und erst bei entsprechender Technik)
4. Spieltag/Turnier oder 50/50 (dann für jeden frei)
Für mich und viele andere der genau richtige Mix aus Leistungsorientierung und Spielspaß.
Vermutlich beim Fussball und vielen anderen Sportarten mangels freien Hallen-/Plätzen nicht möglich, aber es war eine tolle Zeit 😃
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Ich spreche ja aber nicht nur von Training, sondern auch Zielkonflikte bei den Spielen (siehe erster post).
Verschiedene Positionen
Naja, natürlich macht es Sinn Spieler mal auf verschiedene Positionen spielen zu lassen.
Die Fragen sind doch nur:
- Wie häufig?
- Wie lang pro Spiel?
- Muss es wirklich eine verhasste Positionen sein?
- Muss es am Spieltag sein?
Spielzeiten
Die sollten schon ähnlich lang sein.
Eine Mannschaft gewinnt und verliert gemeinsam (kommt bei den besseren Spielern und deren Eltern nicht immer gut an 🤨).
Kompromiss:
Bei leichteren Gegner spielen die schwächeren länger, finde aber Variante 1 besser.
Hallo, wir sind im Breitensport, da geht es um mehr als Gewinnen und eine Mannschaft hat nunmal die rote Laterne.
Und wenn die Mannschaft bessere werden will, muss halt mehr trainiert und weniger gespielt werden.
Als Trainer habe ich nix dagegen 😃
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Ich spreche ja aber nicht nur von Training, sondern auch Zielkonflikte bei den Spielen (siehe erster post).
Danke für den hinweis. Die zielkonflikte können aber durchaus darin begründet sein, das unterschiedliche ziele in der erwartungshaltung trainer/spieler vorhanden sind. Entäuschte erwartungen ergeben zwangsläufig konflikte.
Der transfer vom training zum spiel ( nutzen erkennen, erkenntnis nutzen) ist da nunmal der schlüssel. Das geht m.e. einfach über die vermittlungskompetenz in fordernden spielformen in wettkampfsituationen. Jeder trainer sollte sich m.e. auch nach jedem training fragen ob es IHM spass gemacht hat und er sein trainingsziel ereicht hat( verbesserung/bei maximaler zufriedenheit). Das bedingt auch ein mindset der trainer.
Das was man beim dfb und der ausbildung m.e. wirklich kritisieren kann sind mittlerweile nicht mehr die inhalte, sondern die ausbildung und die vermittlung in punkto lehrmethodik, gerade im breitensport.
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Wieso wird im Kinder- und Kleinfeldfußball immer wieder von Positionen gesprochen?
Positionen sind so negativ behaftet und insbesondere wir Erwachsene assoziieren damit Pflichten und Gruppentaktik, die meiner bescheidenen Meinung nach erst ab der U15 eingeführt werden sollten.
Spielintelligenz und Freude von Anfang altersgerecht fördern und schrittweise von Individualtaktik zu Gruppentaktik übergehen. Dann brauchts keine (festen) Positionen und dennoch bricht kein Chaos aus.
Das Spiel und somit auch die Trainingsgestaltung müssen der physischen und kognitiven Entwicklung der Kinder entsprechen. Zumindest in Hamburg werden diese Aspekte schon bei den KiTZ Ausbildungen in Praxis und der Theorie gelehrt.
Ehrgeiz entwickelt sich bei den meisten Kindern im Alter von 9-10 Jahren. Peripheres Sehen bildet sich meist ab 6-7 Jahren langsam aus, der Ich-Bezug nimmt ab etwa 7-8 Jahren ab.
Will sagen:
Rondos in der U7 zu erwarten entspricht nicht der Entwicklung der Kinder. Komplexe Aufgaben (= Positionen) zu lehren, ist an den Fähigkeiten der Kinder vorbei.
Mit den unpassenden Zielen und Erwartungen nimmt man den Kindern den Spaß an ihrem Hobby und sorgt für den Drop-Out, sobald die Kids sich trauen für sich zu entscheiden, aufzuhören, weil es nie so richtig bockte aufgrund falschem Training und falscher Erwartung der Trainierenden.
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Hallo, wir sind im Breitensport, da geht es um mehr als Gewinnen und eine Mannschaft hat nunmal die rote Laterne.
Und wenn die Mannschaft bessere werden will, muss halt mehr trainiert und weniger gespielt werden.
Als Trainer habe ich nix dagegen 😃
Genau. Ich propagiere gegenüber der Mannschaft auch immer, dass es nicht ums Gewinnen geht und eher der Spaß am Spiel und das Besserwerden im Vordergrund steht. Aber das ist halt eher die Trainersichtweise. Die Kinder wollen hier und jetzt Spiele gewinnen. Das Besserwerden, um in 5 Jahren auch noch Spiele gewinnen zu können, ist zumindest in meiner E-Jugend Mannschaft nur bei den ambitionierteren Kindern von Interesse.
Aber es sind halt 10-Jährige. Die denken sicherlich noch nicht in größeren Zeiträumen. Die Leben mehr im Hier und Jetzt. Ich vermute, das ändert sich mit zunehmenden Alter.ZitatAlles anzeigenSpielzeiten
Die sollten schon ähnlich lang sein.
Eine Mannschaft gewinnt und verliert gemeinsam (kommt bei den besseren Spielern und deren Eltern nicht immer gut an 🤨).
Kompromiss:
Bei leichteren Gegner spielen die schwächeren länger, finde aber Variante 1 besser.
Ja, ist echt so. Die Eltern meiner Mannschaft stellen zum Glück keine Ansprüche und sind auch eher ein Fan von fair verteilter Spielzeit. Die Kinder hingegen sind mitunter schon mal bisschen böse gewesen, dass sie ein Spiel verloren haben, weil ich zu einem Zeitpunkt, an dem das Spiel auf der Kippe stand, gute Spieler runter genommen und schwächere Spieler eingewechselt habe.
Deswegen mach ich es inzwischen so, wie du in deinem Kompromiss geschrieben hast. Es gibt keine Spiele, wo jemand nur 5 Minuten spielt, aber gegen starke Gegner haben die stärkeren Spieler mehr Einsatzzeiten und gegen schwächere Gegner, entsprechend die schwächeren. -
Hallo, wir sind im Breitensport, da geht es um mehr als Gewinnen und eine Mannschaft hat nunmal die rote Laterne.
Und wenn die Mannschaft bessere werden will, muss halt mehr trainiert und weniger gespielt werden.
Als Trainer habe ich nix dagegen 😃
Genau. Ich propagiere gegenüber der Mannschaft auch immer, dass es nicht ums Gewinnen geht und eher der Spaß am Spiel und das Besserwerden im Vordergrund steht. Aber das ist halt eher die Trainersichtweise. Die Kinder wollen hier und jetzt Spiele gewinnen. Das Besserwerden, um in 5 Jahren auch noch Spiele gewinnen zu können, ist zumindest in meiner E-Jugend Mannschaft nur bei den ambitionierteren Kindern von Interesse.
Aber es sind halt 10-Jährige. Die denken sicherlich noch nicht in größeren Zeiträumen. Die Leben mehr im Hier und Jetzt. Ich vermute, das ändert sich mit zunehmenden Alter.Ist bei mir sehr ähnlich, ich persönlich war auch bei vielen Niederlagen mit der Leistung meines Teams zufrieden, insbesondere wenn wir unverdient verloren haben oder uns gegen einen stärkeren Gegner gut behaupten konnten. Aber wir haben in dieser Saison schon recht viel verloren, insbesondere zu Beginn der Saison gabs richtig dresche, da unsere Qualistaffel einfach zu stark war.
Wir haben auch Spiele aus der Hand gegeben in denen wir 40 Minuten sehr überlegen waren und ich die Gelegenheit genutzt habe auch etwas auf den Positionen zu rotieren.
Auf Dauer hat das bei meiner Mannschaft schon auf die Moral gedrückt. Auch ich war natürlich nicht sehr glaubwürdig, wenn ich Ihnen erzählt hab "ihr habt toll gespielt; wir waren besser als der Gegener" .... etc.. Letzendlich hab ich dann auch mal, auf Positionswechsel verzichtet, um dann auch mal ein Erfolgserlebnis mitzunehemen.
Alles anzeigenZitatAlles anzeigenSpielzeiten
Die sollten schon ähnlich lang sein.
Eine Mannschaft gewinnt und verliert gemeinsam (kommt bei den besseren Spielern und deren Eltern nicht immer gut an 🤨).
Kompromiss:
Bei leichteren Gegner spielen die schwächeren länger, finde aber Variante 1 besser.
Ja, ist echt so. Die Eltern meiner Mannschaft stellen zum Glück keine Ansprüche und sind auch eher ein Fan von fair verteilter Spielzeit. Die Kinder hingegen sind mitunter schon mal bisschen böse gewesen, dass sie ein Spiel verloren haben, weil ich zu einem Zeitpunkt, an dem das Spiel auf der Kippe stand, gute Spieler runter genommen und schwächere Spieler eingewechselt habe.
Deswegen mach ich es inzwischen so, wie du in deinem Kompromiss geschrieben hast. Es gibt keine Spiele, wo jemand nur 5 Minuten spielt, aber gegen starke Gegner haben die stärkeren Spieler mehr Einsatzzeiten und gegen schwächere Gegner, entsprechend die schwächeren.Spielzeiten ist immer ein heißes Thema. Eine komplett gleichmäßige Verteilung ist aus meiner Sicht nur dann sinnvoll, wenn der Kader relativ homogen ist. Dann kann und sollte man das machen. In der Regel wird dann das Spiel auf unterschiedlichen Positionen auch kein Problem sein.
Ich hab so eine Kader nicht, ich fahre auch eher den Kompromiss. Ich hab so drei Leistungsträger die schon mehr Spielzeit haben als der Rest. Das sind auch die Spieler die das Spiel strukturieren die den anderen Sicherheit geben. Sobald ich einen davon rausnehme ist schon eine deutliche Veränderung im Spiel.
Ansonsten hab ich so die Zielmarke das jeder mindesten 20 Minuten auf dem Feld stehen sollte. Ich nehme auch nicht mehr als 10 Spieler mit, dann lässt sich das auch ganz gut umsetzen.
Die Spielzeit am Gegner ausrichten, das würde ich auch gern, aber so richtig leichte Gegner haben wir nicht, nach der Qualistaffel ist das jetzt schon recht ausgeglichen.
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Ich sehe es ein wenig spezifisch je nach Altersklasse.
In den Spielklassen G - D-Jugend sollte ganz klar im Mittelpunkt stehen den Kids beizubringen, dass Fußball Spaß machen soll.Ergebnis- und Positionsfokussierungen sollten absolut im Hintergrund stehen. Gebt den Kids viele Ballkontakte und vielen unterschiedlichen Spielformen und bringt ihnen bei, dass Bewegung Spaß macht.
Und das muss auch unabhängig vom Verein geschehen.
Ab der D-Jugend sollten die Kids dann auch unterschiedliche Wege gehen. Also die Kids, welche talentierter und williger sind, sollten den Weg zu den Sportschulen, NLZ und Leistungsvereinen suchen. Und die Trainer der Breitensportvereine sollten hier auch hinarbeiten, dass diese Spieler dorthin gebracht werden. Das ist häufig nicht der Fall, oftmals werden die talentierten Spieler hofiert und in den Mittelpunkt gerückt, weil sie Ergebnisse garantieren. In fast jeden Dorfklub findest du 1-2 Kids in den Teams, die eigentlich viel zu stark sind im Verhältnis zu ihren Mitspielern. Das ist häufig deshalb der Fall, weil die Dorfklubs diese Spieler klammern und die Eltern dieser Kids kein Interesse haben, ihr Kind dort rauszulösen, damit sie sich weiterentwickeln können.
Im A-B- und C-Bereich muss man eben schauen, was die Vereinsziele sind. In Breitensportvereinen sollte der Spaß im Vordergrund stehen. Die Gruppe mitnehmen, ihnen Erlebnisse bescheren (Teamevents, Mannschaftsfahrten), Teamgeist, Vereinsleben und Spaß am Sport vermitteln sollte im Mittelpunkt stehen und nicht unbedingt die absolute Ergebnisfokussierung.
In Leistungsvereinen muss es eben dann um die spezifischen Weiterentwicklungen der Spieler gehen
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Ich sehe es ein wenig spezifisch je nach Altersklasse.
In den Spielklassen G - D-Jugend sollte ganz klar im Mittelpunkt stehen den Kids beizubringen, dass Fußball Spaß machen soll.Ergebnis- und Positionsfokussierungen sollten absolut im Hintergrund stehen. Gebt den Kids viele Ballkontakte und vielen unterschiedlichen Spielformen und bringt ihnen bei, dass Bewegung Spaß macht.
Und das muss auch unabhängig vom Verein geschehen.
Ab der D-Jugend sollten die Kids dann auch unterschiedliche Wege gehen. Also die Kids, welche talentierter und williger sind, sollten den Weg zu den Sportschulen, NLZ und Leistungsvereinen suchen. Und die Trainer der Breitensportvereine sollten hier auch hinarbeiten, dass diese Spieler dorthin gebracht werden. Das ist häufig nicht der Fall, oftmals werden die talentierten Spieler hofiert und in den Mittelpunkt gerückt, weil sie Ergebnisse garantieren. In fast jeden Dorfklub findest du 1-2 Kids in den Teams, die eigentlich viel zu stark sind im Verhältnis zu ihren Mitspielern. Das ist häufig deshalb der Fall, weil die Dorfklubs diese Spieler klammern und die Eltern dieser Kids kein Interesse haben, ihr Kind dort rauszulösen, damit sie sich weiterentwickeln können.
Im A-B- und C-Bereich muss man eben schauen, was die Vereinsziele sind. In Breitensportvereinen sollte der Spaß im Vordergrund stehen. Die Gruppe mitnehmen, ihnen Erlebnisse bescheren (Teamevents, Mannschaftsfahrten), Teamgeist, Vereinsleben und Spaß am Sport vermitteln sollte im Mittelpunkt stehen und nicht unbedingt die absolute Ergebnisfokussierung.
In Leistungsvereinen muss es eben dann um die spezifischen Weiterentwicklungen der Spieler gehen
Das ist auch meiner Meinung nach der Idealzustand. Ein großer "Störfaktor" in dieser Grundidee sind aber gar nicht hauptsächlich die Trainer, sondern zu einem erheblichen Teil auch die Eltern. Die müssen dann längere Fahrtwege auf sich nehmen, damit das Kind sich weiter entwickelt, aber am Ende dann bei den Spielen nicht so viel Spielzeit bekommt wie als Star in dem Team, in dem auch seine Freunde spielen.
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Ich sehe es ein wenig spezifisch je nach Altersklasse.
In den Spielklassen G - D-Jugend sollte ganz klar im Mittelpunkt stehen den Kids beizubringen, dass Fußball Spaß machen soll.Ergebnis- und Positionsfokussierungen sollten absolut im Hintergrund stehen. Gebt den Kids viele Ballkontakte und vielen unterschiedlichen Spielformen und bringt ihnen bei, dass Bewegung Spaß macht.
Und das muss auch unabhängig vom Verein geschehen.
Ab der D-Jugend sollten die Kids dann auch unterschiedliche Wege gehen. Also die Kids, welche talentierter und williger sind, sollten den Weg zu den Sportschulen, NLZ und Leistungsvereinen suchen. Und die Trainer der Breitensportvereine sollten hier auch hinarbeiten, dass diese Spieler dorthin gebracht werden. Das ist häufig nicht der Fall, oftmals werden die talentierten Spieler hofiert und in den Mittelpunkt gerückt, weil sie Ergebnisse garantieren. In fast jeden Dorfklub findest du 1-2 Kids in den Teams, die eigentlich viel zu stark sind im Verhältnis zu ihren Mitspielern. Das ist häufig deshalb der Fall, weil die Dorfklubs diese Spieler klammern und die Eltern dieser Kids kein Interesse haben, ihr Kind dort rauszulösen, damit sie sich weiterentwickeln können.
Im A-B- und C-Bereich muss man eben schauen, was die Vereinsziele sind. In Breitensportvereinen sollte der Spaß im Vordergrund stehen. Die Gruppe mitnehmen, ihnen Erlebnisse bescheren (Teamevents, Mannschaftsfahrten), Teamgeist, Vereinsleben und Spaß am Sport vermitteln sollte im Mittelpunkt stehen und nicht unbedingt die absolute Ergebnisfokussierung.
In Leistungsvereinen muss es eben dann um die spezifischen Weiterentwicklungen der Spieler gehen
Das ist auch meiner Meinung nach der Idealzustand. Ein großer "Störfaktor" in dieser Grundidee sind aber gar nicht hauptsächlich die Trainer, sondern zu einem erheblichen Teil auch die Eltern. Die müssen dann längere Fahrtwege auf sich nehmen, damit das Kind sich weiter entwickelt, aber am Ende dann bei den Spielen nicht so viel Spielzeit bekommt wie als Star in dem Team, in dem auch seine Freunde spielen.
nicht jeder kann und will Geld ( Benzin) und Zeit auf sich nehmen. Wofür ? Das ihr Junge später Kreisliga spielt ?
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Die Sachlage ist wie so oft Vielfältig. Die Faktoren Verein, Eltern, Trainer und Spieler varieren doch überall. Grundsätzlich würde ich das auch so wie meine Vorredner sehen aber es gibt immer Konstellationen, die gegen einen Vereinswechsel sprechen können. Zum Beispiel, dass Kind will einfach mit seinen Freunden Fußballspielen, und verzichtet dafür auf den Leistungsorientierten Weg.
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Die Sachlage ist wie so oft Vielfältig. Die Faktoren Verein, Eltern, Trainer und Spieler varieren doch überall. Grundsätzlich würde ich das auch so wie meine Vorredner sehen aber es gibt immer Konstellationen, die gegen einen Vereinswechsel sprechen können. Zum Beispiel, dass Kind will einfach mit seinen Freunden Fußballspielen, und verzichtet dafür auf den Leistungsorientierten Weg.
Ja, natürlich. Es gibt Kids die definitiv nicht wechseln wollen oder einfach auch gerne die Stars in ihren Teams sein wollen.
Aber aus meiner Beobachtung heraus aus den letzten 20 Jahren sind viele kleinere Klubs und deren Trainer einfach gar nicht bereit, die Spieler entsprechend dorthin zu fördern.Also sie sprechen mit den Eltern und Kindern meist gar nicht darüber. Sie sind froh, dass diese deutlich besseren Spieler in ihrem Team sind und diese Spieler garantieren ja häufig auch die Ergebnisse. Das ist meine Beobachtung.
Und nicht jedes talentierte Kind hat interessierte Eltern, die das halbwegs beurteilen können und ihren Kindern dann diesen Weg bereiten. Mitunter wollen die Eltern diese Förderung auch gar nicht und erfreuen sich, dass ihr Kind der Star in dem Dorfklubteam ist und gefeiert wird.
Ich kenne Vereine, die ihre Kids noch nicht mal von den DFB-Sichtungstrainings berichten und ihre Kids noch nicht mal dorthin führen, weil sie Angst haben, dass die Kids dann den Klub verlassen. Das ist leider Realität.
Und Kinder bzw. Teenager, die eine leistungsorientierte Fuballausbildung genossen haben, spielen normalerweise später nicht Kreisliga. Sie haben in der Regel dann das Rüstzeug auch im höheren Amateurbereich Fußball zu spielen und können sich als junge Erwachsene sogar den einen oder anderen Euro damit hinzuverdienen.
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Die Sachlage ist wie so oft Vielfältig. Die Faktoren Verein, Eltern, Trainer und Spieler varieren doch überall. Grundsätzlich würde ich das auch so wie meine Vorredner sehen aber es gibt immer Konstellationen, die gegen einen Vereinswechsel sprechen können. Zum Beispiel, dass Kind will einfach mit seinen Freunden Fußballspielen, und verzichtet dafür auf den Leistungsorientierten Weg.
Ja, natürlich. Es gibt Kids die definitiv nicht wechseln wollen oder einfach auch gerne die Stars in ihren Teams sein wollen.
Aber aus meiner Beobachtung heraus aus den letzten 20 Jahren sind viele kleinere Klubs und deren Trainer einfach gar nicht bereit, die Spieler entsprechend dorthin zu fördern.Also sie sprechen mit den Eltern und Kindern meist gar nicht darüber. Sie sind froh, dass diese deutlich besseren Spieler in ihrem Team sind und diese Spieler garantieren ja häufig auch die Ergebnisse. Das ist meine Beobachtung.
Und nicht jedes talentierte Kind hat interessierte Eltern, die das halbwegs beurteilen können und ihren Kindern dann diesen Weg bereiten. Mitunter wollen die Eltern diese Förderung auch gar nicht und erfreuen sich, dass ihr Kind der Star in dem Dorfklubteam ist und gefeiert wird.
Ich kenne Vereine, die ihre Kids noch nicht mal von den DFB-Sichtungstrainings berichten und ihre Kids noch nicht mal dorthin führen, weil sie Angst haben, dass die Kids dann den Klub verlassen. Das ist leider Realität.
Und Kinder bzw. Teenager, die eine leistungsorientierte Fuballausbildung genossen haben, spielen normalerweise später nicht Kreisliga. Sie haben in der Regel dann das Rüstzeug auch im höheren Amateurbereich Fußball zu spielen und können sich als junge Erwachsene sogar den einen oder anderen Euro damit hinzuverdienen.
Das was du da beschreibst gibt es in dieser Form leider ganz sicher. In welchem Außmaß vermag ich nicht zu beurteilen.
