müssen Kinder anfeuern?

  • Mit welcher Begründung ? Ich finde es den anderen Spielern gegenüber ungerecht.

    1. Sie spielen nicht durch, sondern erhalten am Können/Durchhalten gemessen Spielzeit


    2. Kommt das auch denen zu Gute, die DERZEIT gesund sind und keine Terminprobleme haben, was sich für sie in der Zukunft auch verändern könnte.

  • Genau,... gut erkannt!

    Wir haben 14 Spielerinnen (für ein 11 gegen 11, bei Bedarf 9:9...was Luft verschafft!!!).


    Tausende kommen nicht mehr, es sind hunderte Mannschaften weniger angemeldet. Das hat Gründe... vielerlei Gründe... ein Teil des Grundes sind Trainer die stur den Zahn der Zeit nicht erkannt haben.


    Ich soll mich über Dinge aufregen, die ich nicht abändern kann? Die durch sutures Verhalten meinerseits noch verschärft werden, so dass ich der Mannschaft und dem Verein durch egozentrisches contraproduktives Verhalten schade? Und das in der Kreisklasse oder Kreisliga Breitensport, wo man etwas kicken will ohne

    Bundesligaambitionen?


    Da habe ich eingesehen, dass ich meine Einstellung anpassen muss. Das gelingt mir ganz gut und ich kann sagen, dass ich dabei.... mit ein paar inneren Rückfällen... ganz gut mit fahre. Super freie Stimmung.... klappt auf allen Gebieten besser als vorher. Es gibt einige Anfragen für Probetrainings.


    Es gibt null Missstimmung hinsichtlich.... die darf spielen, war aber weniger oder nicht beim Training. Das hält im Wissen, dass es dem Gegenüber auch zustünde bei Bedarf. Stimmung, Verständnis und gutes bis lustiges und stellenweise spannendes Training sorgen dafür, dass die Spielerinnen WOLLEN. Das ist das Fundament und das musst Du erstmal gießen!!!

  • Wer einen sehr kleinen Kader hat, der hat ja andere "Probleme", als jemand der einen zu großen Kader hat.


    Selbst wenn bei Andre alle zum Spiel erscheinen, dann spielt ja jede noch mehr als ausreichend (vor allem da einige scheinbar gar nicht die Kraft/Luft haben für das ganze Spiel, wenn ich das richtig interpretiert habe). Es ist ja quasi mehr Spielzeit zu vergeben, als SPielerinnen vorhanden.


    Ich selbst arbeite auch bevorzugt mit (sehr) kleinen Kadern. Aber wenn jemand die Woche gar nicht trainiert hat, dann spielt er bei mir idR nicht. Da leihe ich mir lieber Spieler aus anderen, jüngeren Mannschaften aus.


    Ich sehe da ebenso, wie meine Vorredner mittelfristig auch das Prblem bei Andre, dass das Training immer weniger besucht wird. Unterhalb von 10, definitiv 8 Spielerinnen macht das Training dauerhaft im Breitensport einer Großfeldmannschaften keinen Spaß. Mir jedenfalls als Akiver im Altherrensport und allen anderen dort ebenso.

    Wenn jetzt bei bisher gutem Wetter und im ersten Jahr? nur 8-10 beim Training sind, dann könnte das im Januar oder Februar nioch knapper werden und das hat dann den Effekt, das auch regelmäßige Trainingsteilnehmer leichtfertiger absagen, weil das Training so keinen Spaß macht, man aber ja eh am Wochenende spielt.

    "Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill

  • Das wäre für mich kein Problem, weil ich die Tätigkeit dann einfach beenden würde.

    An dieses Szenario glaube ich aber nicht, dazu ist die Stimmung zu gut.


    Vom Trainingsinhalt ist es so, dass ich zu 80%

    Defensivtraining anbiete und zwar die Grundschule bis...


    Das wiederhole ich inhaltlich ständig auf unterschiedliche Weise.


    Da reichen 8 Spielerinnen.


    Wir bilden so aus, um dem B Trainer aktiv in die Karten zu spielen. Hoffe das er jemand sein wird, der Ahnung hat und das zu schätzen weiss

  • Es gibt null Missstimmung hinsichtlich.... die darf spielen, war aber weniger oder nicht beim Training. Das hält im Wissen, dass es dem Gegenüber auch zustünde bei Bedarf. Stimmung, Verständnis und gutes bis lustiges und stellenweise spannendes Training sorgen dafür, dass die Spielerinnen WOLLEN. Das ist das Fundament und das musst Du erstmal gießen!!!

    Das ist doch schön für dich. Das Fundament giesse ich und viele andere auch. Ich biete gutes, altersgerechtes Training das auf Entwicklung abzielt. Dazu gehört auch Sozialisation wie sie überall stattfindet. Dazu gehören zu vermittelnde werte. Respekt, Empathie etc. Aber auch verlässlichkeit und nachvollziehbare regeln. Und komm mir jetzt nicht mit bundesliga, kreisklasse ergebnisorientierung oder sonstigen Unterstellungen. Du machst es so und gut ist. Das jeder der es anders macht und z.b. trainingsbeteiligung in bezug zu spielbeteiligung bringt, im topf der unbelehrbaren, vereinsschädigenden ergebnisorientierten joysticktrainer landet, ist genauso unsinnig wie irgendwie sogar lustig...

    Ob dein Fundament dann besser trägt oder ein werteorientiertes wird man sehen... ich lass mich überraschen. Mit fairen nachvollziehbaren regeln fühlen sich jedenfalls Eltern und kinder wohl....

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Andre's Philosophie ist mir ehrlich gesagt zu beliebig.


    Wenn jede(r) kommen und gehen kann wie sie/er will, dann ist das letztendlich wie auf dem Bolzplatz.


    Wenn die individuelle Ausbildung das oberste/einzige Ziel ist, wie kann dann ein Teamspirit entstehen? Läßt sich auf diese Weise die Bindung an den Verein steigern.


    Wie bringt man dann den Kindern bei, sich in eine Mannschaft in geeigneter Form einzubringen? Wie kann man dann den Kindern beibringen, dass das Team wichtiger ist als jeder Einzelne und das man gegenüber einem Kollektiv nicht nur Rechte (Spielzeit), sondern auch Pflichten (nicht nur bezogen auf Anwesenheit) hat? Wie kann man vermitteln, dass gemeinsame Freude und Mannschaftserfolg 10 x schöner ist als ein individuell gutes Spiel? Von der sozial-integrativen Funktion des Fußballs will ich hier gar nicht sprechen.


    Im Übrigen halte ich die Aussage, dass sich falsch verhaltende Trainer im Kleinfeldbereich zum Teil für die Abnahme der Anzahl an gemeldeten Mannschaften in älteren Jahrgängen verantwortlich sind, für eine These, die bisher nicht durch entsprechende Fakten bewiesen wurde.

  • Das wäre für mich kein Problem, weil ich die Tätigkeit dann einfach beenden würde.

    Damit stellst du aber doch irgendwie dich in den Mittelpunkt deines Handelns, oder?

    Sollten nicht die Kinder und Jugendliche den Mittelpunkt deines Handelns bilden?


    Zumindest ist das nicht der schwere Weg, um etwas zu erreichen, wenn es nicht so läuft, wie man will.


    Es ist schon etwas anderes, nicht nur im Sport, etwas über einen überschaubaren Zeitraum mal auszuüben, oder eben über einen lägeren Zeitraum - einige Saisons - und dann demensprechend weitsichtig agieren muss/sollte.


    Oder siehst du das anders?

    "Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill

  • Falls du meinst, dass ich mimimimimi eingeschnappt im Falle dessen, dass mein großartiges Training nicht mehr besucht würde eingeschnappt aufhören würde, liegst du restlos daneben. Im Gegensatz zu vielen hier, habe ich vier Jahre Abstand zum Fussball. Mir fehlte der Fussball null. Ich bin nur zurück, um jemandem einen Gefallen zu tun. Kommendes Jahr werde ich vermutlich wieder aufhören, es gibt so viele andere schöne Dinge die ich vorhabe.


    Das gibt mir eine ungeahnte Freiheit und auch mal einen anderen Blick.


    Deshalb meine ganz lockere Ansicht: würden die Spielerinnen dauerhaft fern bleiben, würde ich meine Zeit direkt anders füllen. Dann wäre ich schließlich flüssig. Ich ignoriere doch keine Fakten.


    Mein Dackel kommt dienstags weniger raus, ich jogge einmal weniger und an Spieltagen wo ich mal nicht arbeite fahre ich nicht zum Einkauf mit meiner Frau oder gehe nicht entschleunigen (wandern). Ich könnte für diesen Fall mit Achselzucken das alles sofort wieder beleben....ohne Groll.


    Wie sieht denn bei Dir so aus, wie wichtig nimmst Du Dich denn so?


    Das was ich derzeit erfahre bzw. erkenne zeigt einfach, dass es tatsächlich sehr einfach ist. Das 'einfacher' solltest Du nicht wie ein 'billig'... in den Fokus stellen, da es das nicht verdient. Es ist wertvoll. Versuchs doch mal, dann kannst Du mitreden!


    Einigen Leuten hier scheint das Querdenken offensichtlich nicht zu passen. Es entzieht sich der Vorstellungskraft, dass auch andere Wege funktionieren. Mir gefällt das so einfach viel besser.


    Im Jahr 2018 aufwärts ist kein Trainer im Kampfgebiet 'Goldene Ananas' in der Position den Magath raushängen zu lassen. Ihr müsst mal die Zahlen ziehen.


    Da Beste... es funktioniert anders nicht schlechter... im Gegenteil.

  • Im Übrigen halte ich die Aussage, dass sich falsch verhaltende Trainer im Kleinfeldbereich zum Teil für die Abnahme der Anzahl an gemeldeten Mannschaften in älteren Jahrgängen verantwortlich sind, für eine These, die bisher nicht durch entsprechende Fakten bewiesen wurde.

    Ich denke schon, dass da etwas Wahres dran ist. Zumindest dürfte ich die Erfahrung machen, dass es in schwach besetzten Jahrgängen ausreicht, wenn in der F - D Jugend Spieler auf Grund des Trainers den Sport aufgeben, oder den Verein wechseln, komplette Mannschaften in diesen oder höheren Jahrgängen zusammengelegt, oder aufgelöst würden....

    Gefühlt hat bei uns im Kreis die Bildung von Spielgemeinschaften zugenommen...

  • Ich denke schon, dass da etwas Wahres dran ist. Zumindest dürfte ich die Erfahrung machen, dass es in schwach besetzten Jahrgängen ausreicht, wenn in der F - D Jugend Spieler auf Grund des Trainers den Sport aufgeben, oder den Verein wechseln, komplette Mannschaften in diesen oder höheren Jahrgängen zusammengelegt, oder aufgelöst würden....

    Gefühlt hat bei uns im Kreis die Bildung von Spielgemeinschaften zugenommen...

    Naja, das Großfeld fällt auch zusammen mit der Pubertät, wo auch andere Interessen bezüglich der Freizeitgestaltung mehr und mehr in den Fordergrund treten.

    Also ich zB habe gerne Fussball gespielt und habe in der Jugend auch nicht aufgehört. Aber da gab es dann schon Kollisionen mit anderen Bedürfnissen zB dem Freitagstraining oder den Spielterminen sonntag früh.

    Auch haben manche vllt mehrere solche Hobbys (Anderer Sport, Musikinstrument, etc.), die man in jüngeren Jahren noch unter einen Hut bekommt, später muss man sich dann entscheiden. Ich habe mich dann für den Fussball entschieden.

    Hätte ich weniger ambitioniert gespielt, hätte ich da möglicherweise auch eine Pause eingelegt.

    Alles lange her, ist aber sicherlich nicht groß anders heutzutage. Im Gegenteil nimmt mit der längeren Zeit am Tag in der Schule, die Freizeit ja ab.


    Unstrittig ist, das in älteren Jahrgängen weniger Spieler aktiv den Sport betreiben, als in jüngeren.

    DIe Urasache dafür ist aber strittig, mal losgelöst davon, dass es mM verschiedene Motive gibt, die oft auch zusammenwirken.

    "Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill

  • Den Magath lassen brülltrainer raushängenoder leute die kids runden laufen lassen ohne ende... etc. Jedenfalls nach meiner Definition. Querdenker bist du auch nicht weil du trainingsbeteiligung in nicht in Zusammenhang mit Spielzeit bringst. Das machen unzählige trainer. Da trainiert der star nämlich auch weniger und spielt trotzdem. Querdenker heute ist eher der auch für den vermeintlichen-star- die mannschaftsregeln gelten lässt.

    Es ist eher so, das kids regelmässiger zum Training kommen weil sie die regeln kennen. Und das nicht aus - zwang- sondern weil sie erkannt haben das es Sinn und spass macht und auch das Training wichtig ist und zum (mannschafts)sport gehört. Wer das der beliebigkeit preisgibt kommt m.e. dem anspruch kinder zu entwickeln auch nicht nach. Von der seite kann man es auch sehen. Für mich ohnehin theoretisch. Meine Kids würden ungerecht finden wenn jemand nicht kommt aber immer spielt.

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Du,... ist doch gaaanz einfach,


    dann mach doch einfach genau so weiter wie bisher.


    Ist halt nicht so schön wenn man in den eigenen Spiegel schauen muss.


    Doofes Gefühl und mit dem was man als grosser Trainer vom Spieler einfordert, dazu ist man als Trainer selbst nicht bereit?


    Ich denke, dass der Fussballbreitensport weitere Verluste erleiden wird, und zwar bei den Herren und der Jugend. Nicht weil die persönliche altbackene Philo des einzelnen Trainers Der Grund dafür ist, aber er ist ein Teil der Gründe. Ich glaube auch nicht, dass Verantwortliche es in der Breite schaffen, z. B. diesen oder andere Punkte abzustellen. Dazu fehlt der Mut und die Kraft und die Nachhaltigkeit (geschützte Konzepte mit Sanktion). Deshalb wird sich das am Ende des Tals selbst regulieren. Es werden vermutlich weitere Abfahrten sein, das allgemeine Niveau wird noch weiter sinken, unzufrieden Magaths werden noch lauter toben, weil ihr Ziel, ihre Befriedgungswut ihres Ego nicht zu den Zielen der Spieler passt und ihr Ego, Narzissmus und ihr Feingefühl alles erstickt. Erheblich weniger werden sich das noch gefallen lassen. Sie denken schon heute, dass der schulische und elterliche bis berufliche bis private Druck sein Ventil nicht mehr in der Freizeit beim unbezahlten Kick im Spiel um die goldene Ananas finden. Sie gehen oft eben nicht mit einem guten Gefühl vom Platz, einem Gefühl, das sie da draußen nur selten finden. Und ja, DAFÜR seid ihr die keine neuen Wege in dieser Sache zu gehen in der Lage sind... mitveranwortlich! Schleichend, aber stetig. So sehe ich es. Wer hier nicht schafft umzudenjen, wird zahlen... und ihr zahlt auch schon, sieht man auf die Abmeldezahlen von Teams... es sind schon tausende. SO...sind wir/seid ihr nicht mehr konkurenzfähig. Sorry für die harte Benennung meiner Fakten.

  • Wie war nochmal der Ursprung dieses Threads?


    Ich glaube ihr drifted gerade gewaltig ab. Macht dafür einen neuen eigenen Thread auf.


    Zurück zum Thema: Es kommt mit Sicherheit auf die Altersklasse an, Bei Jüngeren (die von ihren Eltern gefahren werden müssen) kann man es definitiv nicht verlangen. Bei Grösseren, nunja, bin ich persönlich zwiespaltig unterwegs. Auf der einen Seite können die Nichtaufgestellten immernoch Teil der Mannschaft an Spieltagen sein, könnten Zusatzfunktionen übernehmen (wie Torwart warmschiessen usw) und können sich wichtige Dinge beim Spiel abschauen, die sie vielleicht besser machen können um selber Teil des Kaders zu sein.

    Auf der anderen Seite denke ich, dass man die Kinder nicht zwingen sollte, beim Spiel zuzuschauen. Die Zeit könnten die lieber benutzen um auf der Wiese (Platz geht ja nicht, ist belegt) zu kicken und sich zu verbessern.


    Sollte keine Pflicht herrschen und die Jungs kommen trotzdem das Spiel anschauen, zeigt es, dass die Jungs sich als Teil der Mannschaft sehen und das sollte der Kernpunkt sein.

  • Welche Fakten? Du arbeitest nur mit Unterstellungen und nicht mit Fakten.

    Mirmachts nichts aus in den spiegel zu schauen und zu reflektieren. Mache ich ständig und bilde mich ständig fort. Lasse mein training beobachten etc... den stein der weisen scheinst nur du gefunden zu haben. Glückwunsch

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Sag mal spreche ich eigentlich mit einer Wand oder was ist los?


    Fakten:


    https://www.fupa.net/berichte/…-schlagen-al-2159690.html


    P. S. Eines möchte ich noch nachschieben. Die Traings selbst haben sich stark verbessert.. dachte ich öfters so, als ich nun wieder auf dem Platz stand. Eine erkennbare Verbesserung. Z. B.... um Fakten zu benennen,... stand kaum jemand rum, es wurde wenig laut, und man erkennt deutlich Struktur im Ablauf. Das ist übrigens auch hier im Forum gut zu erkennen, wenn man Beiträge von vor 10 Jahren mit denen von heute vergleicht. Hier ist das absolut positiv zu verzeichnen.


    Was für mich bleibt ist halt due persönliche Philosophie des einzelnen... die für mich so wie es jetzt ist nicht den Erfordernissen der Zukunft entspricht.

  • Ich habe ja nochmal ganz andere, persönliche Erfahrungen gemacht:


    Team A (Bambinis): 80% fußballverrückt, die hätten nie verstanden, warum der Beste draußen bleiben muss, nur weil er mal nicht zum Training gekommen ist. Die Kinder wollten gewinnen - durften sie auch denn es waren auch immer 1-2 der schwächeren aufm Platz. Und sie waren mit einer guten Quote beim Training und hatten Spaß. Als wir aufgehört hatten, gabs Tränen auf allen Seiten.


    Team B (F-linge): 20 % fußballverrückt, hier sind die Kinder mal gekommen, mal nicht. Man konnte froh sein, dass die Kinder überhaupt zu den Spieltagen erschienen. Sie fanden z.B. Rundläufe viel zu anstrengend, schließlich waren sie ein "Anstelltraining" vom Vorgänger gewohnt. :pinch: Das war kein Fußballteam sondern ein Betreuungskonzept.
    Ich selber habe mein Training an diese Kinder angepasst. Alles viel langsamer, Trainingsinhalte der Bambinis wieder vorgekramt, längere Pausen, größere Gruppen bei Staffelläufen etc.


    Anfangs hat mein Trainerherz echt geblutet... Ich habe ja bis dahin immer die These vertreten: jeder Trainer bekommt idealerweise das Team das zu ihm passt. Hier war es anders herum.

    Ich wollte zusammen mit den Kindern Gas geben aber die standen vor mir und guckten irritiert.

    Aber ich habe gelernt: Es gehts auch anders. Vereinbaren wir halt keine Freundschaftsspiele, machen wir halt keine Turniere. Regelmäßig Training mit niedriger Beteiligung, ab und zu ein Spielfest, fertig. Ganz entspannt. Das war als ich mich dementsprechend umgestellt hatte, eigentlich ne entspannte Zeit - schließlich lassen sich 8 Kinder anders trainieren als 16.

    Ich habe mich also ans Team angepasst und dann konsequenterweise nach der Saison aufgehört. Das ist echt nicht meine Welt!


    FAZIT: es gibt überhaupt nicht DEN Weg. Was für das eine Team genau richtig ist, ist fürs nächste zu viel oder zu wenig.

  • Andre ,


    ich finde deine Aussagen hier zum Teil absolut abgehoben und arrogant! Du stellst dich als Besserwisser hin und meinst ohne Hintergrundwissen über andere Trainer urteilen zu dürfen! Wer glaubst Du eigentlich, wer du bist? Das Bedeutung des Wortes Feststellung scheint dir auch keinesfalls bewusst! Sorry für die deutlich Worte, aber das ist mir jetzt schon mehrfach aufgefallen, da fehlt mir der Respekt.


    Das du jede deine Spielerinnen spielen lässt, unabhängig der Trainingsbeteiligung, liegt doch in Wahrheit auch eher darin begründet, das 14 Spielerinnen für eine 11 Mannschaft eindeutig zu wenig sind. Du bist gezwungen alle Spielen zu lassen, sonst kannst du die Truppe abmelden. Würdest du immer noch so handeln, wenn du 20 Spielerinnen hättest und nur 15 Mitnehmen darfst?


    Da muss man schlicht ein Kriterium finden, wonach man die Spieler(innen) auswählt, die in dem Spiel nicht zum Einsatz kommen. Da finde ich Trainingsbeteiligung ein sehr faires und objektives Kriterium. Natürlich muss man da nicht 1-2 Trainings auf die Goldwaage legen und sollte auch schauen warum jemand absagt, aber wenn jemand eine deutlich niedrigere Anwesenheit beim Training hat, dann würde ich diesen Spieler im Zweifelsfall eher mal streichen, übrigens unabhängig des Leistungsstandes. Wer regelmäßig kommt und nicht wegen jeder Kleinigkeit absagt, erweist sich aus meiner Sicht auch als Zuverlässig - ein Eigenschaft, die sicherlich nicht verkehrt ist, auch im Berufsleben - und darüber hinaus auch als äußerst Motiviert, warum sollte ich diesen Spieler ,,bestrafen'' mit einer Nichtnominierung und dafür einen deutlich unzuverlässigeren Spieler mitnehmen? Das ist schlicht unlogisch aus meiner Sicht.


    Das mag bei Mädchen noch etwas einfacher sein, die spielen Fußball oft aus anderer Motivation wie Jungs. Ich kann dir aber sagen, die Jungs bei mir in der Truppe sehen schon wer regelmäßig kommt und wer nicht (zum Glück fällt da keiner total ab), die fragen teilweise sogar nach warum jemand nicht gekommen ist und zeigen dann auch deutlich Unverständnis wenn jemand aus eher ,,schwachen'' Gründen nicht erschien ist. Im Gegenteil zu deiner Behauptung habe ich schon einige Teams gesehen, welche an diesen unterschieden in der Trainingsbeteiligung auseinander gefallen sind im höheren Jugendbereich. Da kommt es auch schnell zu starken Unstimmigkeiten zwischen den Spielern, bis hin zu ,,den Fehler von X gleiche ich aus Prinzip nicht aus''.



    Das es weniger Teams im höheren Jugendbereich gibt, liegt übrigens mitnichten ausschließlich an irgendwelchen Brüllaffen auf der Trainerbank. Die sind mir auch ein Dorn im Auge, aber so einfach sollte man es sich trotzdem nicht machen.

  • Das es weniger Teams im höheren Jugendbereich gibt, liegt übrigens mitnichten ausschließlich an irgendwelchen Brüllaffen auf der Trainerbank. Die sind mir auch ein Dorn im Auge, aber so einfach sollte man es sich trotzdem nicht machen.

    Wie ich schon mehrfach schrieb: Die Wahrheit liegt in der Mitte, reines schwarz/weiß denken ist schädlich!!!

    Nicht jeder der aufhört hört wegen dem Trainer auf! Das ist doch sonnenklar!

    Aber natürlich gibt es auch Spieler, die die Schuhe an den Nagel hängen, weil die sagen, dass sie sich nicht weiter andauernd anschreien lassen oder keine Lust mehr haben die Bewegungen des imaginären Joysticks des Trainers auszuüben.


    "Schlechte" Trainer sind ein Grund, warum Spieler aufhören. Aber es gibt vielschichtige Gründe und jeder Fall ist für sich zu betrachten. Ich habe einen Spieler trainiert, der nach der Saison aufhörte, als er in die B-Jugend ging. Da war ich erst total schockiert, da ich das nie erwartet hätte. Als ich mal nachfragte, stellte sich raus, dass er jetzt nur noch Basketball spielen möchte und dort in eine Verbandsauswahl gekommen ist, weshalb er dort das Trainingspensum steigern möchte. Fußball ist gut, macht viel Spaß, Basketball war noch besser. C'est la vie...so ist es nun mal. Natürlich hinterfragt man sich, aber man muss auch aufhören jeden "Fußballabgang" als persönliche Niederlage zu werten. Dinge entwickeln sich, Interessen kommen und gehen...ich kenne Spieler, die hören in der B-Jugend auf, spielen jetzt aber wieder Kreisliga B Senioren.


    Krass finde ich wirklich, welches Schwarz/Weiß Denken bei dem Thema hier immer wieder aufkommt! Ich hoffe, dass jeder sich selber kritisch hinterfragt, aber auch den Mumm hat zu sagen "So ist es halt!" Man kann nicht jeden von den Bambini bis zur Altherren dabei halten!!! Es kann klappen, muss aber nicht und es liegt nun mal nicht ausschließlich am Trainer...


    Kinder "zwingen" zum anfeuern vorbei zu kommen finde ich falsch! Ich würde schon sagen, dass ich das begrüßen würde, die positiven Aspekte hervorheben, aber auch klar sagen, dass der Terminkalender schon viele Fußballtermine beinhaltet und es auch vollkommen ok und nachvollziehbar ist, wenn man dann den Tag mal für etwas anderes nutzen möchte!

  • Dann benenne doch mal konkret wo ich bei Dir persönlich arrogant überkam! Wenn man das benennt, kann man sicherlich Beispiele bringen. Ich möchte mich hier gern verbessern. Wobei ich im Kern der Aussage keinen Millimeter zurücknehme. Es geht hierbei nur um die Art, nicht um den Inhalt. Hoffe es ist nicht der Inhalt der nicht schmeckt,... nicht das man da was hervor holt, weil es inhaltlich einem nicht passt und noch einen Hieb austeilen will.


    Ich kann gem. Regel 4 Spieler so oft ein und auswechseln wie ich will. Ich kann also sogar blockweise wechseln. Wieso wird hiervon so wenig Gebrauch gemacht? Die Einführung dieser Möglichkeit hatte Gründe, wieso nutzt man das nicht?


    Stattdessen wird oft das Minimalprinzip genutzt und zwar aus zwei Gründen.


    1. Trainer sanktionieren


    2. Man taktiert fürs Ergebnis unter Ausschluss oder Ungleichbehandlung schwächere Spieler.


    Beides ist scheisse!


    https://www.fupa.net/berichte/…-schlagen-al-2159690.html

  • Du hast nicht verstanden, was meine Aussage war.

    Das liegt daran, dass du eben alles aus deiner egozentrischen Sicht siehst und bewertest und leider nicht fähig bist Perspektivwechsel zu vollziehen.

    Genau das war meine Aussage.


    Denn natürlich ist eigene Freizeit schön und ich genieße die Freizeit abseits des Platzes auch ungemein.



    Du stellst die Frage, wie wichtig ichbmich nehme.

    Das passt absolut zu meiner Anmerkung über fehlenden Perspektivwechsel.

    Für dich ist „sich wichtig nehmen“ gleichbedeutend mit aktiver Trainer sein. Wer nicht Trainer sein muss, der nimmt sich für dich selbst nicht so wichtig.

    So einfach, so klar schwarz-weiß ist das aber eben nicht.

    Manch einer nimmt sich wichtig, weil er als Trainer Erfolge feiern will. Klar.

    Aber es gibt eben auch Trainer, die Trainer sind, der Kinder zu liebe, die diese ja n den Mittelpunkt stellen. ZB weil bei den dortigen Rahmenbedingungen kein anderer Lust hat.

    Diese zeichnen gerade durch ihre Tätigkeit als Trainer aus, dass sie sich selbst nicht so wichtig nehmen.


    Wenn du aber sagst, wenn es nicht läuft bin ich wieder weg, dann stellst du eben gerade deine Befindlichkeit in den Mittelpunkt deines Handelns.

    Ok. Dass du dazu aber noch suggerierst, dass du das Gegenteil machst und obendrein allen anderen noch unterstellst, sie würden Trainer sein, nur weil es für sie selbst wichtig ist, dieses Amt zu auszufüllen zeigt eben, dass du wirklich eine sehr egozentrische Sichtweise auf die Welt hast und nicht fähig bist den Persoektivwechse zu vollziehen.

    Das ist dann auch der Hauptgrund, weshalb inhaltliche Diskussionen mit dir und anderen (egal wen hier) so ablaufen, wie sie es tun und warum du auf andere hier so wirkst, wie du es tust.



    Edit:

    Alle Motive, die du hier immer anbringst, und Handlungen und Verhalten anderer zu begründen, kann man als die Motive vermuten, die dein Handeln bestimmen oder eben früher bestimmten.

    Eben, weil es dir so schwer fällt andere Perspektiven einzunehmen, kannst du ja nur deine Motive finden/anwenden.


    Es gibt aber durchaus vielschichtigere Motive, bei verschiedenen Menschen. Selbe Handlungen liegen nicht zwingend an selben Motiven, weshalb die voreilige und verurteilende Wertung nicht nur im Fußball nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Grundsätzlich nicht.

    "Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill

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