Freude-Thread

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  • Gestern Kleinfeldliga


    Bisher alle Spiele relativ deutlich verloren (ist ein Experiment mit Leuten, die nie vereinsmäßig Fußball gespielt haben gegen teils Kicker aus der 3. Liga).



    Ohne Wechselspieler zur Pause ein verdientes 1:1, hinten gut gestanden, vorne Chancen herausgespielt.

    Das 1:2 postwendend ausgeglichen.


    Die letzten 10 Minuten konditionell eingegangen (Kunstrasen, über 25 Grad) und noch 3 Gegentore eingefangen, Ergebnis 2:5.

    Aber: endlich einmal Fußball gespielt. Alle haben sich gut bewegt, gemeinsam verteidigt, den Ball laufen gelassen, viel Kurzpassspiel, und vor allem: harmonisch. Alle haben gekämpft, aber es war ein faires Spiel. Kommandos gegeben, aber nie jemand geschimpft oder gejammert- - so macht Fußball Spaß!

  • Ok wo fang ich an. Heute hatten wir die ersten Freundschaftsspiele, und ich war begesitert von einigen Spielern die so einen Schub in der Weiterentwicklung machten, das ich heute die Mannschaften in die höchsten Tönen loben musst. Was ich heute gesehen habe, war TOP JUGEND FUßball. Das erste gin extrem hoch für uns aus, was ich eigentlich nicht so gut fand aber das 2te Spiel war ein absoluter Hammer. Fußballeisch ein Paradestück das ich vom loben gar nicht mehr raus kam. Fitness und Spielintelligenz, eine Augenweide. Wenn das so weiter geht dann bin ich zuversichtlich, dass Corona eigentlich nur kleine Spuren hinterlässt.

  • Beide EM Spiele heute (okay, gestern - Montag) haben wir viel Freude gemacht, Wahnsinn so viele Tore!


    Und die Schweizer mit einer riesigen Leistung, das 1:3 noch ausgeglichen und dann so etwas... Respekt!

  • Und die Schweizer mit einer riesigen Leistung, das 1:3 noch ausgeglichen und dann so etwas... Respekt!

    Die beiden Spiele waren sich bis zur 90. Minute (sagen wir besser 95. Minute) so ähnlich, aber beide für sich unglaublich spannend. Ich musste das späte Spiel trainingsbedingt zeitversetzt gucken, habe das Handy weggelegt, mich nicht ablenken lassen und es nur genossen. Hat sich gelohnt!


    Aber die letzten Tage haben mal wieder gezeigt: es gibt keine Kleinen mehr. Wenn Deutschland in der Nations League nur knapp gegen die Ukraine gewinnt oder Unentschieden gegen die Schweiz spielt, dann brennt hier gleich der Baum. Frankreich ist gestern gegen diese Schweizer ausgeschieden, die Ukrainer haben ganz gute Chancen auf das Viertelfinale. In 90 Minuten (bzw. 120 Minuten) kann auf dem Niveau jeder jeden schlagen und um zu verlieren muss man nicht schlecht sein oder einen schlechten Trainer haben, sondern kann auch einfach mit Glück, Pech und einem Missmatch auf einer bestimmten Position zusammenhängen.

    Wer gut zielt, macht viele Tore - Wer gut spielt, hat viel Spaß - Wer beides macht, hat Erfolg

  • ICh stimme dir zu: es gibt keine Kleinen mehr (siehe zum Beispiel auch Tschechien, UNGARN oder andere).

    Es gibt aber immer noch die etwas "Größeren".


    Schlussendlich wird sich auch in dieser EM einer der verbliebenen Favoriten durchsetzen (Italien ist gewackelt, aber noch da, Belgien trotz Abhängigkeit von De Bryne stark, Sieger England: Deutschland heißer Tipp aufs Finale etc).


    Ich tippe, dass Deutschland heute England raushaut (die gefallen mir offensiv überhaupt nicht!) und Schweden die Ukraine besiegt.

  • Und die Schweizer mit einer riesigen Leistung, das 1:3 noch ausgeglichen und dann so etwas... Respekt!

    Die beiden Spiele waren sich bis zur 90. Minute (sagen wir besser 95. Minute) so ähnlich, aber beide für sich unglaublich spannend. Ich musste das späte Spiel trainingsbedingt zeitversetzt gucken, habe das Handy weggelegt, mich nicht ablenken lassen und es nur genossen. Hat sich gelohnt!


    Aber die letzten Tage haben mal wieder gezeigt: es gibt keine Kleinen mehr. Wenn Deutschland in der Nations League nur knapp gegen die Ukraine gewinnt oder Unentschieden gegen die Schweiz spielt, dann brennt hier gleich der Baum. Frankreich ist gestern gegen diese Schweizer ausgeschieden, die Ukrainer haben ganz gute Chancen auf das Viertelfinale. In 90 Minuten (bzw. 120 Minuten) kann auf dem Niveau jeder jeden schlagen und um zu verlieren muss man nicht schlecht sein oder einen schlechten Trainer haben, sondern kann auch einfach mit Glück, Pech und einem Missmatch auf einer bestimmten Position zusammenhängen.

    Absolut Deiner Meinung. Heute ist die Leistungsdichte so extrem hoch. Sorry, aber hier zeigt es das Frankreich oder Spanien usw. auch nur mit Wasser kochen. Das ein Mbappé ein guter Spieker ist aber es ist ein Mannschaftssport wo die beste Mannschaft gewinnt. Ich bin der Meinung das dies langsam reicht was da so an Gehälter gezahlt werden sollen und was für Transfersummen. Das sagt einiges - das Geld nicht Tore schießt sondern auch eine gut hamonierende Mannschaft.

  • Das sagt einiges - das Geld nicht Tore schießt sondern auch eine gut hamonierende Mannschaft.

    Ich möchte ja nicht klugscheißen, da der Spruch "Geld schießt keine Tore" auch in dem Zusammenhang passt, aber ursprünglich hatte er eine andere Bedeutung, als Rehhagel ihn sagte. :D


    Damals ging es um einen umworbenen Spieler und Rehhagel wollte den Spieler nicht im Tausch für Geld abgeben, da der Spieler Tore schießt, aber das Geld, dass der Verein für ihn bekäme, nicht. Was soll er mit Geld, wenn er Tore braucht?! Es ging übrigens um Ciriaco Sforza - Schweizer - passt als irgendwie auch gerade zum Thema.


    Und nochmal zu deinem Beitrag: Definitiv richtig, selbst die beste Mannschaft der Welt mit den besten Spielern der Welt ist an manchen Tagen schlagbar.

    Die Diskussion hatten wir an anderer Stelle schonmal und ich kann nur nochmal wiederholen: Die Schweizer Spieler spielen in den gleichen Ligen wie die Franzosen, spielen den gleichen Fußball, das gleiche Tempo und bringen ähnlich gute Leistungen in ihren Vereinen. Warum sollte es mit Spielern auf dem gleichen Trainingsstand nicht möglich sein, so ein Spiel zu gewinnen?! Das war vor 20 Jahren noch nicht so, als die Schweizer noch in ihrer zweitklassigen eigenen Liga gekickt haben. Heute kann jeder Nordmazedonier sich in einer Top-Liga zur Legende mausern oder jeder Argentinier die besten Jugendteams Spaniens durchlaufen, durch die Globalisierung ist die Herkunft kein Qualitätsmerkmal für die Fußballerischen Fähigkeiten.

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  • Kabinettssitzung Bayern vom 29.06.2021 - Punkt 3:

    3. Mehr Sport für Kinder in Bayern / Freistaat übernimmt Jahresbeiträge für alle bayerischen Grundschüler im Schuljahr 2021/22 bei Neueintritt in einen Sportverein / Freistaat fördert „Seepferdchen“

    Quelle: bayern.de


    Ich denke, die Information kann für Vereine in Bayern hilfreich sein.

  • Die kleinen sind alle nach der Vorrunde nach hause gefahren. Oder waren erst gar nicht beim Turnier.

    Eine Nation wie Island hat mal eine sehr gute Generation und dann kommt man bei einer EM 2016 sehr weit.

    Dafür sind sie bei der EM 2021 gar nicht dabei.

    Deswegen gibt es dennoch weiterhin die "kleinen". Nur haben einige Nationen mal sehr starke Jahrgänge.

  • Ja, ABER:


    Wir müssen trotzdem die beiden Beispiele Island und Schweiz trennen. Die Schweizer Spieler sind nun mal alle in Top-Ligen unterwegs und das ist durchgängig seit einigen Jahren so. Deshalb sind sie keine "Kleinen" mehr und haben Spieler, die Woche für Woche und im Training auf dem höchsten Niveau spielen.

    Das ist bei einer guten Generation der Isländer nicht so, weil eben nicht nachhaltig.


    Auf Dauer gesehen schließen viele kleinere Nationen und vielleicht auch traditionell weniger Fußballaffine Nationen zu den Top-Mannschaften auf und das kommt durch diese Globalisierung und den internationalen Transfermarkt. Auch wenn man es nicht wahrhaben will: Es gibt nicht mehr die 4 Top-Favoriten, die ins Halbfinale fliegen. Vermeintliche Außenseiter werden immer mehr zu Stolpersteinen - eben weil ihre Spieler auch auf dem Top-Niveau spielen und es nicht mehr heißt "Bundesliga gegen Schweizer Liga", sondern inzwischen "Bundesliga, Premier League gegen Bundesliga, Premier League und Ligue 1".

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  • Sehe ich anders.


    In den 200er Jahren war das tatsächlich so. Da haben dazu dann auch alle gelernt, wie man gut verteidigen kann. Da ist alles dann enger zusammengerückt.


    Das hat sich aber wieder gedreht, weil die Teams offensiv wesentlich besser geworden sind.


    Wenn alles enger zusammenrücken würde, also wenn das so wäre, dann würde der Vereinsfussball nicht so diametral auseinander driften. Denn dort müsste ja dasselbe gelten.

    Aber da geht die Kluft ja nun unstreitbar extrem auseinander.

    Aber klar, auch hier gilt, nur herausragende Einzelspieler bringen wenig, den guten Matchplan, guten Trainer braucht es auch.


    Und, wenn da jemand mit der Schweiz kommmt:

    Man muss sich mal angucken, was bei denen alles zum Einsatz kam gegen Frankreich:

    Widmer, Zuber (Ersatzspieler in Frankfurt), Gavranovic, Mbabu, Fassnacht, Vargas, Mehmedi...

    Die Schweiz hat aber mit mehr Tempo, planvoller und offensiver gespielt. Es wirkte fast so, dass der Trainer die Taktik schon von Beginn an darauf ausgelegt hat, dass er 5 plus 1 Wechsel hat und das Spieltempo höher gestaltet werden konnte, weil man dann wechselt, wenn die sich augepowert haben.


    Kleinere, die mal eine EM gut absolvieren, gab/gibt es immer. Das gab es auch schon 88 (Russland), 92 (Dänemark, Schweden, Schottland), 96 (Tschechien), 2000 (Rumänien, Türkei), 2004 (Griechenland, Schweden,Tschechien), 2008 (Türkei, Russland) .

    Auch bei Weltmeisterschaften kommen idR 1-2 kleinere Teams ins HF, oder gar Finale.


    Gewinnen tut aber am Ende immer (Einzige Ausnahme seit 80 Griechenland und vlt Dänemark, wobei die damals schon richtig gute Einzelspieler hatten) einer der Favoriten. Das wird auch dieses Mal wahrscheinlich so sein, obwohl in der einen Setzhälfte ja nur England drin ist.



    MM nach war alles rund um 2000 zusammengerückt, inzwischen hat sich das alle wieder entfernt.

    Damals war auch jedes Qualispiel gg Albanien, Georgien und co eng.

    Das ist seit 10 Jahren ja nun längst nicht mehr so.

    Die Qualität ist wieder auseinandergegangen, aber es braucht eben auch einen guten Trainer, eine sehr gute Taktik.

    Und auf der Trainerposition und damit in Spieltaktik war Deutschland halt echt nicht vorne mit dabei.

    Das muss man einfach so klar sagen.

    "Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill

  • ICh stimme dir zu: es gibt keine Kleinen mehr (siehe zum Beispiel auch Tschechien, UNGARN oder andere).

    Wie man Ungarn nennen kann...

    Mal geguckt, wie die sich für das Turnier qualifiziert haben?

    4 Platz in einer 5er Gruppe, nur Aserbaidschan hinter sich gelassen, aber hinter Kroatien, Wales und Slowakei.


    Dass Deutschland da nur glücklich Remis gespielt hat, im dritten Turnierspiel (wo die schon Kraft gelassen haben), das sagt mehr über die Leistung Deutschlands aus, als über die der Ungarn.


    Gegen D muss man nur eine 5er Kette aufbieten und dann gelingt D offensiv so gar nichts. Keine Idee, kein Plan, keine Torchancen. Und defensiv dazu nicht einmal sicher...

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  • Widmer, Zuber (Ersatzspieler in Frankfurt), Gavranovic, Mbabu, Fassnacht, Vargas, Mehmedi...

    Ich verstehe jetzt deine Aufzählung nicht. Mein Argument war, dass in der heutigen Schweizer Mannschaft Spieler spielen, die in den Top-Ligen unterwegs sind - ganz im Gegensatz zu der Schweizer Mannschaft von vor 20 Jahren. Bis auf Fassnacht (der inzwischen mit den Young Boys auch schon fast 40 CL- und EL-Spiele gesammelt hat) zählst du ausschließlich Spieler auf, die entweder aktuell in einer der Top-Ligen spielen oder dies lange Zeit getan haben. Sie haben also die Qualität für diese Ligen (auch, wenn sie zeitweise Ergänzungsspieler sind) und sind das gleiche Tempo, die gleiche Spielweise und den gleichen Wettbewerb gewohnt wie die Franzosen, die in den gleichen Ligen spielen. Und das gab es in der damaligen Schweizer Mannschaft nicht. Deshalb komme ich zu dem Schluss, dass die Mannschaften enger zusammenrücken. Dass diese Spieler die besten ihrer Mannschaft oder Liga sind, behaupte ich nicht. Aber sie spielen eben wöchentlich im Training und am Wochenende auf einem anderen Niveau als Spieler, die in der eigenen heimischen Liga unterwegs sind.


    Zu den Spielern deiner Aufzählung gesellen sich Sommer, Akanji, Elvedi, Rodriguez, Schär, Freuler, Shaquiri, Xhaka, Zakaria, Embolo und Seferovic - allesamt Bundesliga- und Premier League-erfahren.


    Bitte zähle mir die Schweizer Spieler der 2000er auf, die sich in ähnlichen Teams oder Ligen durchgesetzt haben. Da findest du in zehn Jahren vielleicht fünf, hier sind es 85% des diesjährigen Kaders. Deshalb kann meiner Meinung die heutige Schweizer Mannschaft mit den Top-Nationen mithalten, konnte es aber vor 20 Jahren nicht.

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  • Ich nehme mal die EM 2004, weil sich die Schweiz 2000 nicht qualifiziert hat:


    Schweiz Nationalelf » Kader EM 2004 in Portugal (weltfussball.de)


    Die spielten schon damals nun wirklich nicht alle in der Schweiz...wesentlich mehr, als in 10 Jahren 5.

    Dazu Chappi, Zuberbühler die ja vorher Bundesliga waren oder Murat Yakin, Barnetta, die nach dem Turnier dort spielten. Wahrscheinlich noch ein paar mehr, wie Zuberbühler, Spycher, Gygax...

    Also auch schon vor 17 Jahren.


    Man muss also nicht suggerieren, dass sich das in den letzten Jahren erst entwickelt hätte und man das deshalb jetzt im Turnier sehen könnte, dass es "keine Kleinen mehr gibt".

    Das ist mM nach mit Fakten nicht haltbar, diese Wandlung zu engerem Feld der Nationalteams in den letzten Jahren zu erkennen. (Also grundsätzlich, es gibt immer mal 1-2 kleinere Länder, die eine gute Generation haben, aber diese wechseln dann alle 6-10 Jahre). In Summe sind das aber zeitlich nicht mehr geworden.

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    Einmal editiert, zuletzt von Sir Alex ()


  • Sehe ich anders. Damals waren Deutschland und England da wo Italien zuletzt war.

    Beide hatten sich zwar für die Endrunde qualifiziert, aber Deutschland mit Ribbeck als Trainer, da war nichts.

    Aus deutscher Sicht waren die "kleinen " alle deutlich näher gerückt.

    Und Rumänien hatte damals eine starke Mannschaft. 1998 in der Gruppe schon England geschlagen. Aber nachdem Hagi dann aufgehört, war auch Rumänien kein Faktor mehr.

  • Wie aber passt dieses “enger zusammenrücken” zu den Ergebnissen aus Liga und Europapokal?

    Denn diese Wettbewerbe sind ja unstreitbar wesentlich klarer, die Teams alle viel weiter voneinander entfernt, oder?


    Müsste dann ja für die Teams der zweiten Reihe viel einfacher sein, dichter an den Spitzenteams zu sein, wenn das grundsätzliche Niveau enger zusammengerückt ist.

    DasGegenteil ist aber der Fall, die besten Teams ( also die Sammlung besserer Einzelspieler )gewinnen quasi jedes Spiel und überwiegend auch klar und deutlich.


    Und Deutschland hat 7-11 Spieler, die in den letzten beiden Jahren CL gewonnen haben, Stammspieler in europäischen Spitzenteams sind mindestens ebenso viele.

    Die Schweiz hat maximal 1-3 solcher Kaliber, der Rest spielt bei Mittelfeldteams der europäischen Ligen.

    "Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill

  • Deutschland war 2000 weit davon entfernt ein Spitzenteam zu sein. Das meine ich.

    Zu dem Zeitpunkt hatte Italien eine Riesen Mannschaft. Von dieser Spitzenmannschaft waren wir ein gutes Stück entfernt.

    Heute sieht es anders aus. Deutschland ist bei den stärksten Mannschaften dabei.

    Italien ist auf dem Weg wieder da hin zu kommen.

    Meiner Meinung nach.

  • Vielleicht funktionieren die als Mannschaft einfach besser als die Deutschen. Vielleicht kommen Mannschaften auch durch Teamgeist und Einsatzwillen zu was (siehe Schweiz - auch, wenn da mehr als die Hälfte in der BL spielt bzw. gespielt hat)

    Kroos und Gündogan haben in der Meisterschaf auch überragend gespielt, aber in der N11 funktionieren sie nicht so.

    Ich sehe immer, wie gut alle Bayernspieler funktionieren, wenn sie bei Bayern spielen- aber in der N11 ? Da klappt das dann nicht so..

    Bin jetzt kein Fußballexperte, aber ich finde es schon bezeichnend

  • Genau genommen gibt es eine "Schere" zwischen der Entwicklung auf Vereinsebene und der Entwicklung bei den Nationalteams:


    Bei den Vereinsmannschaften wird der Abstand zwischen großen und kleinen Teams immer größer.
    Gründe: Geld, Geld, Geld
    Dadurch bekommen die großen Teams die besseren Spieler und auch meist die besseren Trainer, was natürlich noch durch generelle Fortschritte im Bereich Trainingslehre und Analysemöglichkeiten unterstützt wird.
    Durch die tägliche Zusammenarbeit von Top-Spielern und Top-Trainern schleifen sich Automatismen ein und es gelingt den guten Trainern gute Spieler noch besser zumachen bzw. besser miteinander funktionieren zu lassen.


    Bei den Nationalmannschaften sehe ich es auch so, dass die Schere eher kleiner geworden ist.
    Zumindest bei den Nationen, die in der Lage sind Spieler zu entwickeln, die in den Top-Ligen mithalten können.
    Gelingt es in einem Land ausreichend Spieler so zu entwickeln, dass sie es in die Kader von Teams in den Top-Ligen schaffen (und sei es nur als Ergänzungsspieler) profitieren diese durch die o.g. tägliche Arbeit und tragen zu einem höheren Niveau in der N11 bei.


    Vergleicht man jetzt aber die Entwicklung guter Nationalmannschaften mit der von Top-Vereinsteams, glaube ich, dass dabei früher enge Spieler herausgekommen wären, die oft zugunsten der Nationalmannschaft endeten. Heute wären die meisten Nationalmannschaften gegen starke Vereinsmannschaften auf verlorenem Posten.


    Hier zeigt sich dann nämlich ganz deutlich das tägliche arbeiten sehr guter Trainer mit sehr gut ausgebildeten Spielern.
    Das ist in dem Maß im Nationalteam nicht möglich, da einfach die Zeit fehlt.
    Vor dem Hintergrund muss man die Trainerleistungen von Mannschaften wie Italien, Schweiz, Spanien, Dänemark und (mit Einschränkungen) England einfach mal positiv erwähnen, weil bei diesen Teams Spielidee und Mentalität zu erkennen sind (auch wenn auch hier nicht alles perfekt läuft).
    Bezogen auf Deutschland kann man sicher nicht alles am Trainer festmachen, aber dass alles andere als untalentierten Spieler seit 3 Jahren gemeinsam nicht mehr funktionieren fällt schon auf und ist nicht allein mit mangelnder Zeit zu erklären, weil dieses Problem andere Mannschaften auch haben. Genauso sieht es meiner Meinung nach bei Frankreich aus, die wenn es gut läuft von den überragenden Qualität der größten Ansammlung herausragender Einzelspieler profitieren, aber keinerlei Ansätze von System, Spielidee und Mannschaftsgefüge erkennen lassen.

  • Du sagst also, die Vereine bekommen die bessere Spieler und das macht sich bemerkbar.


    Richtig.

    Aber die Nationalteams haben ja auch diese Ansammlung der besten Spieler.

    Deutschland oder Frankreich haben wesentlich bessere Einzelspieler, als Schweiz oder Ungarn.

    Das ist doch mitBayern vs Mainz fast vergleichbar.


    Es kommt aber eben auf denTrainer, die Spielweise an, diese Wualitat auch in Ergebnisse umzusetzen.

    Und da mangelt es bei Deutschland.

    ManUnited hat auch jahrelang nicht performt, trotz bester Spieler.

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