Frustabbau-Thread

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  • Moin, gestern sehr gute Trainingsbeteiligung. Allerdings einige die kommen um "schxx" zu machen wie mein Kollege immer zu pflegen sagt. Wie ihr schon erwähnt habt. ADHS wird vorgeschoben, man müsse darauf Rücksicht nehmen. Leider sprengen diese Kinder auch das Training. Was sehr Schade ist

  • Ja, es ist immer wieder ein Genuss wenn man mit einer zweiten Mannschaft gegen die halbe erste spielt. Gibt es bei mir leider auch, dass man dann mal den Auswahlspieler auf dem Platz hat, da sehen dann weniger begabte Kinder natürlich kein Land. Mich ärgert daran am meisten, dass es für fast alle Beteiligten ein verschwendetes Wochenende ist. Denn auch die Siegemannschaft hat langfristig nix davon.

  • Mal eine Frage, da sowas Konfliktpotential hat...


    In unserer Mannschaft gibt es Eltern, die fühlen sich wohl auf den Schlips getreten, weil in der Vergangenheit neue Kinder dazu gekommen sind und diese nun an ihren Kindern in der Nominierung an Spieltagen vorbeigezogen sind...


    Als Gründe werden genannt, es müsste ja nicht nur nach Leistung und Entwicklungsstand der Kinder gehen, sondern auch nach der Zugehörigkeit im Verein, wie lange man da ist, wie ist die Trainingsbeteiligung generell...


    Manch einer munkelt, dass es auch externe Faktoren gibt, die dazu führen, dass man nominiert wird an Spieltagen. A la, spielt das Kind sonst noch zusätzlich in irgendeiner Auswahl. Ist ein Elternteil beim gleichen Arbeitgeber wie der Trainer... Ich finde sowas ja absoluten Unsinn, aber mich nervt das extrem und ich bin am Überlegen, ob ich das beim nächsten Elternabend mal anspreche, dass es solch Gerüchte gibt bzw. sowas in den Raum geworden wird.


    Ich finde - Kadernominierungen sind ausschließlich Ding der Trainer - da hat ein Elternteil nichts zu melden, anders sieht es mMn im Training aus, da sollten bestimmte Übungen schon so sein, dass man auch gegen stärkere spielt und ggf. sollten in einigen Übungen auch die Teams gemixed sein, damit man voneinander lernt und nicht gegeneinander.

  • Das habe ich vom Alter abhängig gemacht.

    In der G+F Jugend habe ich versucht allen Kindern die gleiche Anzahl an Nominierungen zu geben. Excel-Listen führen ist da quasi "Part of the Job" geworden.

    In der E+D Jugend ist dann langsam die Trainingsbeteiligung mit eingeflossen (z.B. von den letzten 6 Einheiten 4 mal anwesend gewesen). Das ist dann aber nur die Nominierung. Über die Spielzeit haben die Kids dann (unbewusst) selber entschieden. Wollen kommt vor Können.

    Die Länge der Vereinszugehörigkeit kann kein Kriterium für eine Nominierung am Spieltag sein.

    Wer im KiFu nur auf Ergebnis spielen läßt, liebt das Spiel nicht. Und seine Spieler werden es auch nicht lieben können.


    KiFu bedeutet nicht Wissen weiter zu geben, sondern ein Feuer zu entfachen.

  • Wie siehst du das mit den Aussagen, es scheint nach Nase zu gehen?

    Ich finde es sehr kritisch und bin halt am Überlegen, ob ich da dann direkt das Gespräch mit den Eltern suche oder den Kontakt ggf. zu den Trainern.

  • Die Länge der Vereinszugehörigkeit ist überhaupt kein Kriterium. Das würde ja Neuankömmlinge regelrecht ausschließen oder die Gruppe zu einer geschlossenen Gesellschaft machen. Zudem setzt man damit auch ein absolut falsches Zeichen an die Kids, gegen Offenheit etc.


    Trainingsbeteiligung muss ein Kriterium sein bei den Nominierungen. Und ich finde ab der E-Jugend auch den Willen und die Disziplin beim Training ein wichtiges Kriterium für die Nominierungen.


    Wer also gut mitmacht und motiviert mit hoher Entschlossenheit die Übungen absolviert, sollte auch bevorteilt werden gegenüber unmotivierten Kids.


    Ab der C-Jugend aufwärts kann auch die Leistungsstärke ein Kriterium sein bei der Teamzusammenstellung.


    Diese Kriterien gehören auch transparent an Kinder und Eltern kommuniziert, sodass allen klar ist, wie du handelst. Das schließt spätere Diskussionen aus.

  • Moin, gestern sehr gute Trainingsbeteiligung. Allerdings einige die kommen um "schxx" zu machen wie mein Kollege immer zu pflegen sagt. Wie ihr schon erwähnt habt. ADHS wird vorgeschoben, man müsse darauf Rücksicht nehmen. Leider sprengen diese Kinder auch das Training. Was sehr Schade ist

    Man kann da schon drauf Rücksicht nehmen, die Frage ist nur wie...

    Wenn jemand aufgrund von ADHS, mal eine Auszeit (sprich eine andere Beschäftigungsart im Training) braucht, ist das für mich ok.

    Kann man sich vorher überlegen, mit den Kindern/Eltern besprechen etc.


    Es geht aber nicht, dass 2-3er ADHS'ler das Training sprengen.

    Ja, man muss Rücksicht auf Schwächere nehmen, aber auch Rücksicht auf die Starken, dass wird gerne vergessen... Gemeinschaft ist das Stichwort


    Habe mal "adhs im sport" gegoogelt.

    Fussball (Mannschaftssportarten) tauchen da nicht als Empfehlung auf...


    Und zum Schluss kommen folgen Tipps:

    • Spaß steht im Vordergrund: Die Sportart sollte Freude bereiten, nicht nur Disziplin erfordern.
    • Regelmäßigkeit: Besser häufig kurze Einheiten als selten lange.
    • Trainer informieren: Trainer oder Betreuer über die ADHS-Symptomatik aufklären.
    • Umfeld: Sportarten wählen, die wenig Langeweile aufkommen lassen.

    Sorry, Pkt. 1,2 + 4, sollten im Freizeit /Breitensport doch wohl selbstverständlich sein...

    Denke eher, dass die Störenfriede von ihren Eltern beim nächst besten Verein "geparkt" werden und da gibt es nur einen Tipp für die Eltern: Sucht ein Hobby/Sport, das zum Interesse des (ADHS) Kindes passt.

    Dann fkt. das auch mit dem Sport/Hobby trotz ADHS oder viel Temparament.


    Wenn man mich als Kind zum Schach oder Eisstockschießen gebracht hätte, hätte ich auch Spökes gemacht...