Kündigungsflut

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    welche Pflichten? Eltern haben keine Pflichten, Eltern tragen dazu bei, dass es funktioniert, Eltern tragen dazu bei und entscheiden
    somit obe sich ihr Kind wohlfühlt in seinem Fussballsport oder nicht.


    Wir wollen doch alle eine gut funktionierende Mannschaft, und dazu können die Eltern entscheidend beitragen. Ohne das wird
    es nicht vernünftig laufen.



    So habe ich es rübergebracht und es kam an.


    alles hat Vorteile, man muss sie nur als solche verkaufen. bei Pflichten gibt es automatisch bei Menschen einen Widerstand.



    Flyer erstellen ist sicherlich eine Möglichkeit.


    Ich habs aber nicht gemacht, würde es auch nicht machen.


    ich bevorzugte das direkte Gespräch, konnte somit Gegenargumente aus dem Weg räumen und überzeugen.


    sehe ich auch wiederum als ein Miteinander anstelle von irgendeiner gibt was vor und alle anderen müssen sich dran halten.


    Ich bin auch nicht mit all meinen Vorstellungen direkt gekommen, sondern habe mit den für mich 2,3 wichtigsten Dingen
    angefangenn und dann nach und nach weitere nachgeschoben.


    ein Flyer mit einer Auflistung würde ich kurz durchlesen und dann ab in den Papierkorb, möglicherweise würde ich auch Dinge für
    wesentlich bedeutender empfinden als der Schreiber, und die ihm wichtigtsten Dine als nebensächlich betrachten.


    Ich kann immer wieder nur sagen. Nimmt im KIFU die Eltern mit, nutzt jede Gelegenheit für ein kurzes Gespräch und leistet
    da Überzeugungsarbeit.


    So habe ich im G-Aufbaujahr erreicht, ohne Druck, ohne Pflichtverkündung, dass mit Beginn der F-Zeit für mich eine äusserste
    Zufriedenheit gegeben war in Bezug auf Regelmässigkeit, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Abmeldung und einige andere für mich wichtigen Sachen.


    Offensichtlich fällt es vielen doch schwer, die Eltern mitzznehmen. Natürlich ist das für einen Erwachsenen mit eigenem Kind in der Mannschaft leichter als bei einem sehr jungen Trainer, aber auch für ihn machbar.

  • Stimmt Pflichten hört sich nicht so gut an. Mein Sohn ist in der Mannschaft. Kenne auch die meisten Eltern von sehen usw. Stelle mir halt immer nur die Frage wie ich es schaffe das sie mehr die Mannschaft sehen wie nur das eigene Wohl oder das des Kindes.


    Bei den Kids habe ich es geschafft das sie egal wo sie spielen ihr bestes geben und ganz in den Dienst der Mannschaft stellen. Bei den Eltern fehlt mir das irgendwie.

  • Ich würde auch keinen Flyer erstellen, sehe es da eher wie guenter, im Gespräch kann man das besser rüber bringen, kann auch sofort auf Rückfragen eingehen oder Dinge erklären, die nicht gleich verstanden würden. Schriftliches wirkt demgegenüber häufig distanzierter.


    Mir sind damals halt unter der Saison auch immer mal wieder Dinge eingefallen. Die habe ich dann per E-Mail herum geschickt und bei den Spielen und/oder vor oder (vor allem) nach dem Training noch mal kurz mit den dort dann anwesenden Eltern besprochen. Gerade in der Hallensaison ist man ja auch immer wieder mal auf Turnieren und hat dort dann zwischen den Spielen etwas Leerlauf und kann das eine oder andere mit den Eltern bequatschen.


    Was ich auf dem Elternabend auf jeden Fall besprechen bzw. eher verkünden würde, ist, wie Einteilung für die Spiele erfolgt, wann man mitteilt, wer spielt, dann muss man auf möglichst frühzeitige Absagen bestehen. Man bittet um regelmäßiges und pünktliches Erscheinen zum Training, ich habe da auch um Absagen (ohne Angabe des Grundes) gebeten. Wenn man möchte, kann man auch kurz etwas dazu erzählen, was so im Training gemacht werden wird, wie so die Schwerpunkte aussehen, worum es bei den Spielen geht, warum man alle Kinder spielen lässt uswusf. Gerade in die Trainingslehre würde ich aber nicht zu tief einsteigen, das interessiert nur wenige im Detail, und mit denen kann man sich ja im Anschluss oder bei anderer Gelegenheit noch austauschen. Ich habe zum letzten Elternabend auch ein paar Ausgaben der ft Junior und ein paar Bücher mit genommen, da konnten dann Interessierte mal rein schauen. Und die Eltern sind beruhigt, weil du ja offenbar weißt, was du da machst. Aber übertreiben sollte man das auch nicht, sondern nur einen kleinen Teil des Regals mitnehmen. :)

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • Und da wären wir wieder beim alten Thema (Egal welche Jugend). Und 1-2 Eltern sind dann ausgerechnet Spendierer, und erwarten/verlangen das ihr Kind trotzdem spielt. Da kannst Du reden wie Du willst.


    Äh, nee, verstehe ich jetzt nicht. Da habe ich mich offenbar missverständlich ausgedrückt. Ich hatte bei meinem Absatz eigentlich ein Kind aus unserer aktuellen Truppe im Sinn, das, wie gesagt, sehr unregelmäßig kommt, von den Eltern habe ich noch nie jemanden gesehen -- ich bin aber auch erst zu dieser Mannschaft hinzu gestoßen, es gibt noch einen Trainer, der die Kids schon länger kennt und auch in dieser Truppe mehr für den Kontakt mit den Eltern und die Organisation usw. zuständig ist, ich kümmere mich hauptsächlich ums Training und gebe Ratschläge, die auf meiner Erfahrung beruhen. Ich hatte auch mal in meiner vorherigen Mannschaft ein oder zwei Kinder, die eine Zeit lang unregelmäßig zum Training kamen und dann aber letztlich wieder ganz weg blieben. An solche Fälle dachte ich. Zu viele dieser Art kann man nicht aufnehmen, aber ein oder zwei sind schon OK, zumindest wenn sie liebe Kinder sind und nicht die Gruppe aufmischen.


    Eventuell ist es bei Dir und 2-3 anderen nicht der Fall, aber das ist die Mehrheit, und so läuft es halt ab im KIFU.


    Nee, das war bei mir tatsächlich nicht der Fall. Ich habe da meine Prinzipien gehabt, was die Einteilung zu den Spielen anbelangt, und sie haben für alle gleichermaßen gegolten. Es war aber schon so, dass wenn z.B. ein Spieler kurzfristig abgesagt hat und ich Ersatz gesucht habe, diejenigen, die sich schneller gemeldet haben oder mir als erstes zugesagt haben, dadurch am Ende dann auch ein oder zwei Spiele mehr hatten. Gerade gegen Saisonende kann man Absagen nicht mehr kompensieren, dazu gibt es dann einfach nicht mehr genügend Gelegenheiten. Und ich war dann doch auch nicht noch dazu bereit, die Einteilungen des Saisonendes gänzlich über den Haufen zu schmeißen, weil ein paar Familien dann doch noch kurzfristig dieses oder jenes Wochenende weg gefahren sind. Aber die Spendierer hatten bei mir keine Vorteile, außer, dass ich mich ausdrücklich bei ihnen bedankt habe.

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)


  • Gerade in der Hallensaison ist man ja auch immer wieder mal auf Turnieren und hat dort dann zwischen den Spielen etwas Leerlauf und kann das eine oder andere mit den Eltern bequatschen.


    Was ich auf dem Elternabend auf jeden Fall besprechen bzw. eher verkünden würde, ist, wie Einteilung für die Spiele erfolgt, wann man mitteilt, wer spielt, dann muss man auf möglichst frühzeitige Absagen bestehen. Man bittet um regelmäßiges und pünktliches Erscheinen zum Training, ich habe da auch um Absagen (ohne Angabe des Grundes) gebeten. Wenn man möchte, kann man auch kurz etwas dazu erzählen, was so im Training gemacht werden wird, wie so die Schwerpunkte aussehen, worum es bei den Spielen geht, warum man alle Kinder spielen lässt uswusf. Gerade in die Trainingslehre würde ich aber nicht zu tief einsteigen, das interessiert nur wenige im Detail, und mit denen kann man sich ja im Anschluss oder bei anderer Gelegenheit noch austauschen.


    eine Sache möchte ich noch ergänzen, die tobn wohl vergessen hat, mir aber wichtig erscheint:


    irgendwie nach Möglichkeit für die Eltern einen nachvollziehbaren Grund angeben, am besten natürlich als Vorteil für ihr eigenes Kind damit sie es besser nachvollziehen könne und dann auch hinter den Massnahmen stehen können.


    Ansonsten identisch mit meiner Vorgehensweise.


    Tobn und ich, gleiche Vorgehensweise, beide schildern ihre Mannschaft einschl,der Elternschaft als positiv.


    Sollte eigendlich zum Nachdenken anregen.

  • Stelle mir halt immer nur die Frage wie ich es schaffe das sie mehr die Mannschaft sehen wie nur das eigene Wohl oder das des Kindes.


    Das wird schon, mach dir da mal nicht so den Kopp. Wichtig ist, dass sich alle gerecht behandelt und gleichermaßen beachtet fühlen. Dann ist es noch gut, wenn sie sich alle kennen lernen, dafür kann man vielleicht auch mal gemeinsam etwas machen. Ich habe z.B. ganz gerne einmal in der Hallensaison, wenn die anderen Mannschaften auf Turnieren waren und daher einige Hallenzeiten am Stück verfügbar waren, ein Eltern-und-Kinder-Turnier (und Geschwister, falls da vereinzelte mit kommen) in der Halle zu machen. Das war immer eine schöne Sache, nicht zuletzt, weil da ja typischerweise dann auch zwei Papas, die sich evtl. noch nicht kennen, in einer Mannschaft sind.


    Ansonsten ist es völlig OK und normal, dass Eltern primär ihr Kind sehen. Dafür, dass das Team genügend Beachtung findet, bist du zuständig, und dafür, wie gesagt, dass alle Kinder und Eltern gleichermaßen zu ihrem Recht kommen. Dann wird das auch passen, da bin ich mir sicher.

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • Zitat@tobn:

    Zitat

    Ansonsten ist es völlig OK und normal, dass Eltern primär ihr Kind sehen. Dafür, dass das Team genügend Beachtung findet, bist du zuständig, und dafür, wie gesagt, dass alle Kinder und Eltern gleichermaßen zu ihrem Recht kommen. Dann wird das auch passen, da bin ich mir sicher.

    Sehe ich auch so. als Vater zählen in erster Linie erst einmal meine eigenen Kinder. Deren Interessen vertrete ich. dass ich die Interessen anderer Eltern,Kinder und Trainer auch kenne und akzeptiere, dafür ist der Trainer zuständig.
    Natürlich haben Eltern, die ihre Kinder in einen Verein schicken auch Pflichten, da der Verein nicht oder nicht nur Dienstleister ist. Aber "Pflicht" muss nicht immer als solche vermittelt werden. Hier stimme ich guenter und anderen zu. In der richtigen Verpackung kommen viele Dinge auch entsprechend erfolgreich beim Empfänger an.

  • Ich habe z.B. ganz gerne einmal in der Hallensaison, wenn die anderen Mannschaften auf Turnieren waren und daher einige Hallenzeiten am Stück verfügbar waren, ein Eltern-und-Kinder-Turnier (und Geschwister, falls da vereinzelte mit kommen) in der Halle zu machen.


    an manches denkt man gar nicht mehr mit der Zeit. @der Beitrag von tobn ruft jedoch eine sehr positve Massnahme von mir in
    Erinnerung, die ich jedem empfehlen kann, insbesonders dort, wo der Kontakt unter den Eltern noch nicht so intensiv ist.


    in der Halle einen Familiennachmittag veranstaltet, mitt Kaffee und Kuchen, mit Geschwister und Eltern.


    aber nicht nur rumsitzen, sondern einfache spassmachende Wettkämpfe mit gemischten Mannschaften, Vater, Mutter, Kind, Geschwister. Die Eltern wurden praktisch gezwungen mitzumachen, wenn ihr Kind nicht zuschauen sollte (eine gewisses
    Genieren ist anfangs immer da) von Sitzfussball, über 7m Schiessen gegen Mütter oder Korballwerfen gibt es viele Möglichkeiten.


    Schubkarrenrennen mit der Mutter oder dem Vater, oder ein Quiz über Fussball und Verein, bei dem die Tische jeweils eine Mannschaft bilden, bringen Stimmung, fördern das Miteinander.


    lasst mal Tischweise die Mannschaftsaufstellung fürs nächste Spiel machen, und der Tisch wird Gewinner, der der Aufstellung
    des Trainers am nächsten kommt. das sitzt, und die Diskussionen um Aufstellungen sehen zukünftig anders aus.


    da gibt es einiges, die die Eltern mal in Gedankengänge eines Trainers versetzen müssen und damit zu einem anderen Verständnis kommen.


    Terminwahl und Spiele sollten schon sorgfältig ausgesucht werden.


    eine normale Skepsis zu Beginn wandelte sich in Begeisterung um.


    das Verhältnis der Eltern untereinander, das Verständis für die anderen Kinder (gerade gegenüber den Schwächeren)
    war wie geplant danach deutlich sichtbar besser.


    Warum jedoch diese Veranstaltung auch zu einem besseren Verhalten auf dem Platz führte, konnte ich mir nie so recht erklären.
    Letzlich aber unwichtig.


    in F und G mehr Gedanken und Massnahmen über das Rundum einer Mannschaft machen, als nur über ausgefeilte Trainingspläne
    nachdenken, war meine Devise und für mich und die Mannschaft hat das sehr sehr viel gebracht.

  • Es ist nicht so als ob ich nix gemacht hätte bisher. Sei es Kinder vs. Elternspiel wo die Eltern sich selbst aufgestellt haben. Funnachmittage wo alle mit einbezogen wurden. Ausflüge am Bodensee mit Übernachtung in Jugendherberge. Dazu alles was das kennenlernen und das Zusammengehörigkeitsgefühl verstärken soll. Problem ist nur das immer die gleichen fehlen bzw. immer die gleichen dabei sind.


    Saisonabschlussfeier war das gleiche. Viel organisiert und auch richtig viel gemacht. Die die da waren hatten riesen Spass. Ein paar waren nicht da und hatten einfach keine Zeit. Paar Tage später hab ich dann erfahren ,von den Kinds, das sie an dem Sonntag einfach nur daheim waren und nix gemacht haben.


    Wir haben sehr viele bei uns die am Wochenende einfach nix machen wollen was außerhalb der Familie ist. Das bekomme ich oft zu hören das die WE heilig sind und nur im engen Familienkreis stattfinden sollen.

  • nur das immer die gleichen fehlen bzw. immer die gleichen dabei sind.


    das ist so, damit müssen wir leben, da kannst du anbieten was du willst.


    das sind auch die, die zu ihren Kindern generell die passende Einstellung haben. (vorsichtig ausgedrückt)


    bedauerlich für die betroffenen Kinder, aber wir Trainer sind nun mal nicht Mutter Theresa und auch nicht für alles zuständig.


    bis auf wenige Ausnahmen, sind das die, die eh nicht dabeibleiben. Und über die habe ich mir dann auch mit der Zeit wenig
    Gedanken mehr gemacht. Bei mir, halt Dorf, waren es schon wehr wenige, aber hin und wieder gab es die auch.


  • Saisonabschlussfeier war das gleiche. Viel organisiert und auch richtig viel gemacht. Die die da waren hatten riesen Spass. Ein paar waren nicht da und hatten einfach keine Zeit. Paar Tage später hab ich dann erfahren ,von den Kinds, das sie an dem Sonntag einfach nur daheim waren und nix gemacht haben.

    Dazu vielleicht mal ein kleiner Anstoß zum Nachdenken...: Wir haben 3 Kinder. Jedes dieser Kinder hat 1-2 Hobbies und eine Schulklasse. Vor den Sommerferien und vor Weihnachten wollen die Hobbies und die Schulklassen Weihnachtsfeiern und Abschlussfeste machen. Da kommt man irgendwann in Terminnöte. So manches Mal mussten wir uns da schon zerreißen, damit keiner zu kurz kommt.
    Das entspannt sich jetzt erst, da unser Ältester in einem Alter ist, in dem das ohne Eltern abläuft.

  • Dazu vielleicht mal ein kleiner Anstoß zum Nachdenken...: Wir haben 3 Kinder. Jedes dieser Kinder hat 1-2 Hobbies und eine Schulklasse. Vor den Sommerferien und vor Weihnachten wollen die Hobbies und die Schulklassen Weihnachtsfeiern und Abschlussfeste machen. Da kommt man irgendwann in Terminnöte. So manches Mal mussten wir uns da schon zerreißen, damit keiner zu kurz kommt.
    Das entspannt sich jetzt erst, da unser Ältester in einem Alter ist, in dem das ohne Eltern abläuft.

    In dem Fall waren diese Kinder zur besagten Zeit daheim und wollten nicht was Gemeinschaftliches tun. Bei den Spielen standen diese dann auch immer komplett abseits. Obwohl sie alle gehen oder gerade deswegen :D

  • Problem ist nur das immer die gleichen fehlen bzw. immer die gleichen dabei sind.


    Da halte ich es wie mein alter Mathe-Lehrer, der zu sagen pflegte: "Wer nicht will, der hat schon." Wir machen also Angebote, wir preisen sie vielleicht auch ab und zu an wie Sauerbier, aber wer sie nicht annehmen will, der lässt es dann letztlich halt. Ich stimme guenter zu, häufig hören die Kinder solcher Eltern ohnehin früher oder später mit dem Vereinssport auf -- dieses Phänomen gibt es ja nicht nur beim Fußball, beim Handball, den unsere Tochter spielt, ist es genauso.. Das ist zwar schade und tut einem um sie leid, aber guenter hat wieder Recht: wir sind nicht Mutter Theresa und außerdem sollten wir auch nicht meinen, Jedermann zu seinem Glück zwingen zu müssen. Wir müssen zumindest beachten, dass die Eltern die Erziehungsberechtigten sind und nicht wir.


    Ich würde also versuchen, die fraglichen Kinder ganz normal zu behandeln und zumindest nicht von dir aus bereits abzuschreiben. Aber ansonsten scheinst du dir eigentlich keine Sorgen machen zu müssen, das wird schon.


    Einen Nachtrag noch: Bei einer Mannschaft bei uns im Verein hörte ich über ein paar Jahre lang Ähnliches, wie du berichtest. Zwei gut befreundete Familien haben Söhne in diesem Team. Da gab es aber halt auch einen Stamm, der eigentlich immer gespielt hat, dann ein Mittelfeld, von dem immer mal wieder ein paar Spieler mit spielen durften, und dann die, ich nenne sie bewusst provokativ mal so, Aussätzigen, die zwar im Training geduldet wurden, aber nie eingeplant wurde. Wenn ich da nachgefragt habe, hieß es auch immer, ja, das sei ja eigentlich nicht gut, aber da seien auch einige Unzuverlässige darunter, die dann einfach nicht erschienen. Aber diese Stammgeschichte und die Unzufriedenheit darüber brodelte offenbar unter Oberfläche weiter, so dass inzwischen, im zweiten Jahr der E-Jugend, dann doch eine zweite Mannschaft gemeldet wurde und auch ein zweigeteiltes Training durchgeführt wird: der schon sportlich zumindest etwas ehrgeizige Trainer trainiert und spielt mit der besseren Hälfte, die andere wird derzeit noch von meiner damaligen Betreuerin trainiert und bestreitet ihre eigenen Spiele. Mal sehen, wie das läuft, bisher musste sie zumindest noch nicht abgemeldet werden...

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

    Einmal editiert, zuletzt von tobn () aus folgendem Grund: Einen Rechtschreibfehler korrigiert

  • Dazu vielleicht mal ein kleiner Anstoß zum Nachdenken...: Wir haben 3 Kinder. Jedes dieser Kinder hat 1-2 Hobbies und eine Schulklasse. Vor den Sommerferien und vor Weihnachten wollen die Hobbies und die Schulklassen Weihnachtsfeiern und Abschlussfeste machen. Da kommt man irgendwann in Terminnöte. So manches Mal mussten wir uns da schon zerreißen, damit keiner zu kurz kommt.
    Das entspannt sich jetzt erst, da unser Ältester in einem Alter ist, in dem das ohne Eltern abläuft.

    dieses Argument zieht bei mir nicht.


    2 eigene Kinder, 2 Pflegekinder , unterschiedliches Alter, zum Teil unterschiedliches Hobby und auch unterschiedliche Mannschaften.


    wenn man will, kriegt man das irgendwie geregelt, vor allem bei den Dingen, die einem wichtig sind.



    aber auch hier kann man einwirken:


    bestimmte Termine werden halt in Zusammenarbeit mit den Eltern festgelegt.


    dann doch eine zweite Mannschaft gemeldet wurde und auch ein zweigeteiltes Training durchgeführt wird: der schon sportlich zumindest etwas ehrgeizige Trainer trainiert und spielt mit der besseren Hälfte, die andere wird derzeit noch von meiner damaligen Betreuerin trainiert und bestreitet ihre eigenen Spiele. Mal sehen, wie das läuft, bisher musste sie zumindest noch nicht abgemeldet werden...

    neu im Verein stand ich vor einer ähnlichen Situation. habe mit den Unzufriedenen und Unzuverlässigen und Schwachen
    eine Mannschaft in der F aufgebaut und gemeldet.


    Unzufriedenheit, Unzuverlässigkeit verschwanden mit der Zeit, und die Schwächeren nahmen ihre Entwicklung im Rahmen der Möglichkeit. wurde eine tolle Gruppe, auch in der Elternschaft, die merkten dass ihre Kinder nicht aufs Abstellkreis geschoben wurden, hat mir richtig Spass gemacht.


    Mit dieser Truppe dann in einer E2 Staffel älterer Jahrgang den Meister gemacht. Und die war mir dann wichtig. Nicht für mich,
    ich brauchte sowas nicht mehr, aber für die Jungs und die Eltern, die waren richtig stolz, nicht mehr die Losser.
    Mit der Zeit hatte diese Truppe mir richtig Spass emacht.


    Aus dieser Truppe spielen heute mehr Jungs im aktiven Bereich als aus der damals so hoch gejubelten und schon in der G-Zeit stark selektierten 1. Mannschaft.


    Engagement und etwas Erfahrung sind einem solchen Fall aber schon nicht unwichtig.

  • Es könnte an einiges liegen.
    Mein Anliegen: Immer zu erst selbst hinterfragen. Machst du alles richtig (schafft sowieso Niemand)? Wie ist der Umgang? Wie sind die Trainings? usw.
    Immer zu erst bei sich selbst suchen.


    Als Trainer bieten wir was an, wenn es gut ist, wirds konsumiert. Wenn es weniger gut ist als andere Sachen, so werden die andere Sachen konsumiert.


    Bei den F-Junioren ist es meiner Erfahrung nach überhaupt nicht üblich, solch eine Drop Out Quote zu haben.


    Gruss
    TRPietro

  • paar Abgänge, die sich anständig verabschiedet haben:


    Trainer, ich habe keinen Spaß mehr
    Trainer, ich möchte eine Pause machen
    Trainer, ich möchte was anderes machen


    in Erinnerung blieb aber auch :


    ein Kind, das und dessen Familie sich gar nicht verabschiedet haben. Ich habe sie sogar angeschreiben, was die Sache ist, keine Antwort. Ich fand es auch ein wenig traurig.
    Sonst ist es, denke ganz ganz normal, in der "Selbstfindungsphase" der Kinder, die Kinder selber oder ihre Eltern andere Möglichkeiten ausprobieren wollen.


    Gruß,
    Uzunbacak

  • Glaube gerade in der F ist die Quote höher. Denn viele spielen weil der Freund es macht bzw. der Schulkamerad. So kamen sie in der G Jugend bei uns in den Verein. Wenn dann Kinder wenig ins Training gehen, nicht wegen des Trainings, sondern wegen fehlender Zeit. Dann wird es über kurz oder lang ein Leistungsunterschied geben. Die Kids merken das schnell. Auch wenn jeder gleich lang und viel spielt. Natürlich nur wenn man regelmäßig ins Training geht und nicht nur alle 2 Wochen mal kommt. Das wussten alle vorher das mit das wichtig. in 1 Jahr sind 6 neue gekommen und 3 gegangen. Passt soweit. Trainiere mit meinen Co´s immer in kleinen Gruppen zu 5-8 Kids. Montags sind immer eine kleine Gruppe um die 10-12 da. Mittwoch dann um die 16

  • Sicher geht es auch ohne Ersatzspieler. Was passiert aber wenn sich jemand verletzt? Sicher kann man den Gegner bitten mit einem weniger zu spielen aber optimal ist das nicht wenn man die Kadergröße anschaut. Das mit dem Idioten habe ich jetzt mal überlesen

    Einmal editiert, zuletzt von Jobs82 ()