Dann muss dir aber bewusst sein das fast immer alle Zeit haben müssten das du bei 19 Kids 2 Mannschaften zusammenbekommst. Das wird nicht der Fall sein. Wochenendtrips, Krankheiten, Feste etc. musst du immer mit drandenken. Bei 19 Kids 2 Mannschaften machen wäre mir zu gewagt. Kommt aber darauf an wie viel Zeit eure Eltern am WE opfern wollen. Ich habe da die Erfahrung gemacht das einigen alles andere wichtiger ist.
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in G und F ist die ganze angesprochene Problematik mit Spielanzahl, Spielzeiten, Mannschaftsstärke
auf allereinfachste Art zu lösen, einschl. der, wenn nicht alle immer jeden Samstag auf den Platz wollen.keine Teilnahme an Pflichtspielrunden
stattdessen alle 3 (wer will auch alle 2) Wochen Spielturniere, mit 2 oder 3 anderen Vereinen.
Mannschaftsgrösse 5:5 oder 5+1 , in der G ist 4:4 empfehlenswerter
Mannschaftszahl der beteiligten Vereine richtet sich nach der Zahl der anwesenden Spieler.
diese Form hat für mich auch noch andere wesentliche Vorteile, auch längerfristige, gehörte dann aber eigendlich in einen anderen
Themenbereich (Fluktuation)einfach durchzuführen, was die Praxis auch zeigt, das gibt es nämlich schon.
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Also vorweg: Natürlich ist es normal, dass eine gewisse Fluktuation in dem Alter besteht. Jungs die einfach merken, dass Fußball nichts für sie ist, oder einfach andere Sportarten für diese noch interessanter sind usw.
Aber was mich hier wirklich "stört" oder zumindest beunruhigt ist eine Kaderzahl von 19 (!!) Spielern in einer F-Jugend. Ich gehe mal davon aus, dass ihr auch 7vs7 spielt in den Spielen. In diesem Fall ist die größe natürlich massiv zu groß. Von daher ist es für mich dann auch kein Wunder, dass einige Spieler verloren gehen.
Ich würde hier die absolute Obergenze bei 12 Spielern sehen. Sogar mit 10 Spielern käme man vermutlich über die Saison und hat den Vorteil von Überragenden Spielanteilen für jeden einzelnen. Als weiteren Vorteil wäre dann auch noch, dass das Leistungsgefälle innerhalb des Teams minimiert werden würde.
Von daher bin ich gerade etwas irritiert, dass diese KAdergröße bisher kaum als möglicher Grund angeführt wurde. Für mich scheint das einer der wesentlichsten der zu den Verlusten führt. Zumal wenn dann zwischendurch angedeutet wurde, dass es mal 24 Spieler waren im Kader.
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Unser "Kader" besteht aus 19 Kinder. Sie trainieren 2x/Woche. Es gibt einen sehr guten Spieler, einige gute, einige mittelmäßige und einige schlechte (bitte liebe anderen Leser jetzt nicht wieder Diskussionen, dass man gut,schlecht jetzt noch gar nicht entscheiden kann etc. nehmt es einfach mal so hin wie ich es schreibe, völlig egal, ob meine Einschätzung zutreffend ist oder nicht.)
Im Training langweilen sich die Kinder bei uns, weil sie aufgrund der Gruppengröße bei EINEM Trainer viel zu selten drankommen. Der Trainer legt das aber immer wieder als Unaufmerksamkeit (mit ggf. nachfolgender Bestrafung aus).
Beim Spiel im Training spielen zu viele Kinder gegeneinander (8:8, 9:9) und das Ende vom Lied ist, dass sowieso nur einige mitspielen: Die nicht so guten werden fast nie angespielt und ziehen sich zurück (gehen nicht in Zweikämpfe etc.). Für 4 Gruppen, um 4:4 zu spielen, fehlt ein 2. Trainer, der das andere Spiel beaufsichtigen könnte.
.Trainer114,
da du ja genügend Zeit und Kompetenz hast die Trainig so genau zu beobachten würde ich dir empfehlen den Trainer zu unterstützen.
Ich mache den Job schon einige Jahre als "Haupttrainer" und noch einge Jahre davor habe ich ausgeholfen.
Un so Menschen wie dich habe ich am Sportplatz habe ich auch schon zu Genüge gesehen, die zwar wissen wie es geht aber null produktiv sind.
Also geh hin und unterstütze den Trainer.
lg
lg
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Ich denke, dass dies ganz normal ist.
Die Kids probieren verschiedenes aus - auch Fußball.
Dann ist aber Tischtennis plötzlich schöner etc.
Wir haben letzte Woche an der Grundschule einen Schnuppertag Fußball gemacht.
Paar Tage später waren es bei den Bambinis und F Jugendliche 9 Spieler mehr.
Ob das Bestand hat oder nicht, werden wir sehen. Aber ich denke eine Kooperation mit Grundschulen ist das Beste, das man machen kannGruß aus Niederbayern
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Also vorweg: Natürlich ist es normal, dass eine gewisse Fluktuation in dem Alter besteht. Jungs die einfach merken, dass Fußball nichts für sie ist, oder einfach andere Sportarten für diese noch interessanter sind usw.
Aber was mich hier wirklich "stört" oder zumindest beunruhigt ist eine Kaderzahl von 19 (!!) Spielern in einer F-Jugend. Ich gehe mal davon aus, dass ihr auch 7vs7 spielt in den Spielen. In diesem Fall ist die größe natürlich massiv zu groß. Von daher ist es für mich dann auch kein Wunder, dass einige Spieler verloren gehen.
Ich würde hier die absolute Obergenze bei 12 Spielern sehen. Sogar mit 10 Spielern käme man vermutlich über die Saison und hat den Vorteil von Überragenden Spielanteilen für jeden einzelnen. Als weiteren Vorteil wäre dann auch noch, dass das Leistungsgefälle innerhalb des Teams minimiert werden würde.
Von daher bin ich gerade etwas irritiert, dass diese KAdergröße bisher kaum als möglicher Grund angeführt wurde. Für mich scheint das einer der wesentlichsten der zu den Verlusten führt. Zumal wenn dann zwischendurch angedeutet wurde, dass es mal 24 Spieler waren im Kader.
Es waren 24. 2 mussten hoch in die E Jugend und 3 2007 in die aktuelle F2. So sind dann noch 19. Es würde nicht funktionieren mit 10 Kids im Kader. Hat es bei uns in der Rückrunde mit 12 nicht. Da einfach viele an den WE lieber etwas mit der Familie machen. Jedes WE spielen war einigen zu viel und somit blieb nur übrig mit 19 Kindern in die Vorrunde gehen. Noch dazu hatte ich 8 Freundschaftsspiele gegen schwächere Teams. Wo immer nur die gleichen gespielt haben. Da die anderen nie Zeit hatten. Über kurz oder lang hätte ich diese Kids eh verloren.Habe es sogar zusammengebracht in der aktuellen Runde bei 19 Kindern gerade mal 8 Spieler dabei zu haben. Dabei waren 3 Grippe angeschlagen dabei. Es kann klappen wenn alle Eltern und der Trainer an einem Strang ziehen. Vielen Eltern geht die Familie und deren Aktivitäten am WE vor. Ich habe kein Problem mit 1 auf der Bank zu spielen. Ist sogar besser für das Spiel. Aber gut ist das bei 19 Kids nicht. Aktuell sind es 16. Die erste macht lieber Tennis und die anderen 2 sind Geschwister und können kaum ins Training gehen. Das diese Spieler aufgehört haben lag nicht an dem zu wenig spielen. Sondern eher das sie unter der Woche kaum Zeit hatten ins Training zu gehen+ an den WE die Familienzeit wichtiger ist.
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Hat es bei uns in der Rückrunde mit 12 nicht. Da einfach viele an den WE lieber etwas mit der Familie machen. Jedes WE spielen war einigen zu viel
Und das sind meisten die , die erwarten wenn das Kind da ist, das es auch spielt. Also ob G oder F Jugend oder von mir aus auch noch E Jugend. Wenn der Familienausflug wichtiger ist, als der Fußball, dann sollte man hinterher nicht meckern. Wenn ich in einem Verein bin, dann muss Ich halt danach meine Planungen machen, und nicht anders rum.
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Es würde nicht funktionieren mit 10 Kids im Kader.
es funktioniert, sogar sehr gut, wenn auch nicht bei euch.
Noch dazu hatte ich 8 Freundschaftsspiele gegen schwächere Teams. Wo immer nur die gleichen gespielt haben. Da die anderen nie Zeit hatten.
Kann ich mir gut vorstellen.
Aber das ganze Verhalten hat wohl Gründe.die ich sicherlich nicht im Spiel, Training oder Trainer sehe.
Hier wurde offensichtlich versäumt, den Eltern zu Beginn klar und ziemlich deutlich rüberzubringen, was es heisst mit
einer Mannschaft Fussball zu spielen.Während ich in der G das durchaus so sehe, dass es eigendlich Schnupperzeit ist, sehe ich es mit Beginn der F-Zeit
als erforderlich den Eltern klar zu machen, dass im Mannschaftssport gewisse Dinge gefordert und erwartet sind wie
z.B. Regelmässigkeit, Zuverlässigkeit, und wer dazu nicht bereit ist, bw. nicht bringen kann, weil andere Dinge wichtiger sind,
der Fussball nicht das Richtige für sie ist.Diese Erwartungshaltung ab der F kann man in Gesprächen während der G-Zeit sehr gut rüberbringen.
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sehe ich es mit Beginn der F-Zeit
als erforderlich den Eltern klar zu machen, dass im Mannschaftssport gewisse Dinge gefordert und erwartet sind wie
z.B. Regelmässigkeit, Zuverlässigkeit, und wer dazu nicht bereit ist, bw. nicht bringen kann, weil andere Dinge wichtiger sind,
der Fussball nicht das Richtige für sie ist.Genau so ist es.
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Robert1982, meiner Erfahrung nach bringt es auf Dauer nichts, wenn man bei einem Kader von über vierzehn Kindern nur eine Mannschaft hat oder nur die Pflichtspiele bestreitet, das ist, zumindest bei uns, in F- und E-Jugend, wo die Gruppen sieben bis zehn Mannschaften umfassen, einfach zu wenig, da liegen dann regelmäßig für einige Kids mehrere Wochen zwischen zwei Spielen. Ich weiß, dass es viele Eltern gibt, die vor den Terminen am Wochenende zurück schrecken, ich weiß auch, dass es gerade für die Trainer eine enorme zeitliche Belastung ist, wenn man da alles selbst macht. Aber so schmalspurmäßig geht es halt auch nicht, dann muss man den Eltern, die sich da nicht zu den Spielen verpflichten wollen, auch offen sagen, dass das für ihre Kinder nicht gut ist und auf Dauer nicht gut geht, denn dadurch fehlt ihnen ein wichtiger Teil des Vereinsfußballs, mit dem hochtrabenden Wort Ausbildung will ich jetzt gar nicht kommen, aber es ist natürlich auch so, dass sie die elementar wichtigen Erfahrungen des Wettspiels eben nicht oder nur sehr eingeschränkt machen. Dadurch machen natürlich die anderen Spieler deutlichere Fortschritte als sie.
Außerdem, und das finde ich fast noch wichtiger, geraten diese Kinder immer weiter an den Rand der sozialen Gruppe, und das ist eine Fußballmannschaft nun einmal. Wer nicht regelmäßig ins Training kommt und wer nicht regelmäßig spielt wie alle anderen auch, der ist außen vor, vielleicht nicht gleich vollkommen, aber mit der Zeit immer mehr, man muss da immer mehr Energie und dazu noch sinnlos aufwenden, um das Kind halbwegs im Sozialgefüge zu halten, aber irgendwann ist damit auch Schluss, so sehr man sich auch bemüht.
Aus diesen beiden Gründen ist eigentlich schon fast vorprogrammiert, dass diese Kids innerhalb der nächsten zwei, drei Jahre mit dem Fußball aufhören. Das würde ich den Eltern klipp und klar so sagen, das ist die nahezu unausweichliche Folge. Wollen sie das? Verlangen sie von mir als Trainer und von dem Verein, dass wir ihre Kinder unter diesen Voraussetzungen noch zwei, drei Jahre mit ziehen? Ist das gut für ihre Kinder, von den anderen Kindern mal ganz abgesehen? Verstehe mich bitte nicht falsch, ich bin absolut dafür, jedes interessierte Kind aufzunehmen. Aber wenn ich den Fußballsport im Verein betreiben möchte, dann muss ich auch einen gewissen Mindesteinsatz bringen. Ansonsten hat es keinen Taug.
Was der Verein natürlich machen könnte, wäre eine offene Spielstunde oder ähnliches anzubieten, also den Platz an einem bestimmten Termin in der Woche zur Nutzung von allen Vereinsmitgliedern frei zu geben, gerne auch irgendwie organisiert mit verantwortlichen Aufsichtspersonen, die auch Mannschaften einteilen können und so. Und dann wird halt eine Stunde oder zwei gebolzt und dann ist wieder Feierabend.
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Was der Verein natürlich machen könnte, wäre eine offene Spielstunde oder ähnliches anzubieten, also den Platz an einem bestimmten Termin in der Woche zur Nutzung von allen Vereinsmitgliedern frei zu geben, gerne auch irgendwie organisiert mit verantwortlichen Aufsichtspersonen, die auch Mannschaften einteilen können und so. Und dann wird halt eine Stunde oder zwei gebolzt und dann ist wieder Feierabend.
Diese Kinder, von denen wir hier reden, wirst du erfahrungsgemäss sehr wenig auf dem Bolzplatz antreffen, denn deren Intersse
am fussball ist doch gar nicht so gross, sonst würden sie sich anders verhalten.Unser Sportplatz, mitten im Dorf, ist für alle jederzeit zugänglich einschliesslich einem danebenliegenden Bolzplatz.
Wer ist dort zu sehen? die Jungs die im Verein spielen. -
Zitat @robert1982:
ZitatZumal es ,glaube ich sogar nicht erlaubt ist ohne Einwechselspieler zu spielen. Da immer die Gefahr besteht das einer raus muß.
ist mir neu....

Was Spielmöglichkeiten für ALLE betrifft, stimme ich grundsätzlich zu, wobei ich hier auch niemanden zu seinem Glück zwinge. Wenn Eltern für ihre Kinder nur 4 von 20 Möglichkeiten wahrnehmen können und sie vielleicht noch davon 2 mit Aussetzen dran sind oder nicht berücksichtigt werden können, weil sie nicht trainiert haben usw. dann haben sie Pech. Allen wird man es nie Recht machen können.
Wenn Eltern unbedingt Samstag Vormittag ihre Kinder mit zum Einkauf und Sonntag zum Beten mitnehmen müssen, dann ist Vereinsfußball nicht das richtige Hobby für sie. Trainiert ein Kind 8 x im Monat und ein anderes nur ein oder zweimal, so bekommt letzteres auch nur anteilig Möglichkeiten geboten. Und bei den Möglichkeiten interessiert es mich auch nicht, ob der angebotene Termin dann auch ausnahmsweise einmal genehm ist. Ich habe nichts dagegen, wenn Kinder sich ausprobieren sollen und vielleicht aus dem Verein austreten und nach einem Jahr wiederkommen. Aber überall mal etwas machen und nichts davon richtig, davon halte ich nichts und sehe dann auch nicht ein, warum diese Kinder dann überall die selben Ansprüche haben sollen, wie diejenigen, auf die sich das Team verlassen kann. -
@ guenter
Hab die Mannschaft letztes Jahr übernommen bzw. kam aus der G Jugend. Ich hab es sicherlich versäumt darüber mit den Eltern zu reden. Aber sicherlich werde ich das dieses Jahr bei einem Elternabend noch tun bzw. bei einzelnen Gesprächen.
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Ich bin da bei guenter, kann sogar mit eigenen Erfahrungen aufwarten. Wir haben drei Jahre lang mit einem Kader von ca. sechzehn bis achtzehn Spielern nur eine Mannschaft gemeldet, im zweiten Jahr wurden wir Trainer so unzufrieden mit den geringen Einsatzzeiten, dass wir die Bildung zweier Mannschaften vorschlugen. Haben dabei den Anfängerfehler gemacht, bereits eine Einteilung vorzuschlagen, und dann ging es nur noch darum. Da es aussichtslos war, dass die Eltern zu einer Einigung kommen würden, haben wir dann die Sache abgebrochen, für das dritte Jahr nur eine Mannschaft gemeldet, und haben versucht, nebenher noch viele Freundschaftsspiele auszumachen. Tja, letztlich haben wir ca. fünf Spiele ausgemacht gegen sage und schreibe zwei Mannschaften, weitere waren nicht aufzutreiben oder haben kurzfristig abgesagt, das war zumindest bei uns ein ziemlicher Aufwand mit nur sehr überschaubarem Ertrag. Gleichzeitig war bei einigen Familien eine deutliche DIfferenzierung zwischen Freundschafts- und Pflichtspiel, das sie natürlich als Punktspiel bezeichneten, festzustellen.
Als der Kader dann zum Ende der E-Jugend trotz des Abgangs von sechs Spielern (vier umzugsbedingt, zwei, weil sie anderswo grüneres Gras gesichtet hatten) bei achtzehn Spielern lag, haben wir zwei Mannschaften gemeldet und die Eltern dazu verpflichtet mit zu ziehen. Haben sie dann auch alle gemacht, bis auf eine Familie, bei der das von vornherein zu befürchten stand. Ich habe mit meinem Team drei Spiele ohne Auswechselspieler bestritten, bei einem hat ein Spieler des anderen Teams ausgeholfen -- wir hatten mit ihm aber dann zwei Auswechselspieler. War sehr stressig, vor allem für die Trainer, weil wir uns nicht, wie vorher, auch mal ein Spiel Pause gönnen konnten -- obwohl ich das sogar am letzten Spieltag gemacht habe, da haben dann zwei vetraute Papas die Betreuung übernommen.
Wir hatten aber dadurch bereits während der Saison eine Supertruppe, bei der (fast) jeder geholfen hat, das hat richtig Spaß gemacht. Wir hatten aber halt auch bereits in den Jahren zuvor und auch in diesem Jahr sehr viel Kommunikation betrieben, haben erklärt, was wir machen, wie wir es machen und warum wir es und zwar so machen. Und wir haben sie einbezogen, haben sie aktiv um ihre Unterstützung gebeten, haben betont, dass es uns um alle Kinder und um jeden Spieler geht, etc. pp. Ich habe alle Spieler sogar im Tor rotieren lassen, habe die Papas zu den Schiridiensten eingeteilt -- letzteres hat nicht immer geklappt, aber immerhin haben sich dadurch drei Papas beteiligt, die sich sonst bestimmt vornehm zurück gehalten hätten. Und ich habe im Folgejahr, als ich die Mannschaft bzw. einen großen Teil der Kinder nicht mehr trainierte, sowohl von 'meinen' alten Altern wie auch von anderen Leuten, denen eben das berichtet worden war, gehört, wie toll das doch gewesen sei und was wir da nicht alles gemeinsam gemacht hätten und wie da die Zusammengehörigkeit (trotz zweier Mannschaften!) doch so gut gewesen sei. Anstrengend? Ja, absolut. Hat sich aber gelohnt. In anderen Mannschaften, wo es den Stamm gibt und nicht auch offensiv mit Eltern umgegangen wird, die zu wenig Einsatz bringen, da beobachte ich, dass es ständig Missmut und Unzufriedenheit gibt. Wobei, zum Thema Einsatzbereitschaft der Eltern: es geht da, wie gesagt, um ein gewisses Minimum. Ich verstehe sehr gut, dass nicht alle Eltern jedes Wochenende auf einem Fußballplatz verbringen können oder wollen. Ich brauche ja aber auch in erster Linie ihre Kinder und nicht sie. Und die können ja auch bei anderen Kindern mit fahren, oder? Sie sollten sich zwar überlegen, ob es ihr Kind nicht freut, wenn die Eltern bei den Spielen auch zusehen, aber das ist eine nachgelagerte Frage.
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Ich hab es sicherlich versäumt darüber mit den Eltern zu reden. Aber sicherlich werde ich das dieses Jahr bei einem Elternabend noch tun bzw. bei einzelnen Gesprächen.
Ja, unbedingt, das ist ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz wichtig. Nimm sie mit und begeistere sie, aber fordere auch das von ihnen, was du musst und kannst! -
Alles anzeigen
Robert1982, meiner Erfahrung nach bringt es auf Dauer nichts, wenn man bei einem Kader von über vierzehn Kindern nur eine Mannschaft hat oder nur die Pflichtspiele bestreitet, das ist, zumindest bei uns, in F- und E-Jugend, wo die Gruppen sieben bis zehn Mannschaften umfassen, einfach zu wenig, da liegen dann regelmäßig für einige Kids mehrere Wochen zwischen zwei Spielen. Ich weiß, dass es viele Eltern gibt, die vor den Terminen am Wochenende zurück schrecken, ich weiß auch, dass es gerade für die Trainer eine enorme zeitliche Belastung ist, wenn man da alles selbst macht. Aber so schmalspurmäßig geht es halt auch nicht, dann muss man den Eltern, die sich da nicht zu den Spielen verpflichten wollen, auch offen sagen, dass das für ihre Kinder nicht gut ist und auf Dauer nicht gut geht, denn dadurch fehlt ihnen ein wichtiger Teil des Vereinsfußballs, mit dem hochtrabenden Wort Ausbildung will ich jetzt gar nicht kommen, aber es ist natürlich auch so, dass sie die elementar wichtigen Erfahrungen des Wettspiels eben nicht oder nur sehr eingeschränkt machen. Dadurch machen natürlich die anderen Spieler deutlichere Fortschritte als sie.
Außerdem, und das finde ich fast noch wichtiger, geraten diese Kinder immer weiter an den Rand der sozialen Gruppe, und das ist eine Fußballmannschaft nun einmal. Wer nicht regelmäßig ins Training kommt und wer nicht regelmäßig spielt wie alle anderen auch, der ist außen vor, vielleicht nicht gleich vollkommen, aber mit der Zeit immer mehr, man muss da immer mehr Energie und dazu noch sinnlos aufwenden, um das Kind halbwegs im Sozialgefüge zu halten, aber irgendwann ist damit auch Schluss, so sehr man sich auch bemüht.
Aus diesen beiden Gründen ist eigentlich schon fast vorprogrammiert, dass diese Kids innerhalb der nächsten zwei, drei Jahre mit dem Fußball aufhören. Das würde ich den Eltern klipp und klar so sagen, das ist die nahezu unausweichliche Folge. Wollen sie das? Verlangen sie von mir als Trainer und von dem Verein, dass wir ihre Kinder unter diesen Voraussetzungen noch zwei, drei Jahre mit ziehen? Ist das gut für ihre Kinder, von den anderen Kindern mal ganz abgesehen? Verstehe mich bitte nicht falsch, ich bin absolut dafür, jedes interessierte Kind aufzunehmen. Aber wenn ich den Fußballsport im Verein betreiben möchte, dann muss ich auch einen gewissen Mindesteinsatz bringen. Ansonsten hat es keinen Taug.
Was der Verein natürlich machen könnte, wäre eine offene Spielstunde oder ähnliches anzubieten, also den Platz an einem bestimmten Termin in der Woche zur Nutzung von allen Vereinsmitgliedern frei zu geben, gerne auch irgendwie organisiert mit verantwortlichen Aufsichtspersonen, die auch Mannschaften einteilen können und so. Und dann wird halt eine Stunde oder zwei gebolzt und dann ist wieder Feierabend.
Ich werde mit den Freundschaftspielen zusammen genug Spiele haben das es ist als ob ich 2 Mannschaften zur Punktrunde gemeldet hätte. Aber was bringt es wenn es nicht wahrgenommen wird? Wie schon erwähnt muss ich eh noch einen Elterntreff machen und dann steht das groß bei mir auf der Tagesordnung. Hab ein Kind seit der jetzigen Runde total angefixt mit Fußball. Der kommt jetzt 2x die Woche und macht sogar beim Extratorwarttraining mit. Nur die Mutter schaut mich jetzt immer böse an und ist nicht begeistertZum Thema Spielstunde bin ich skeptisch. Da zu 90% die da sind denen Fußball am Herzen liegt und schon bei uns im Verein spielen
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in diesem Jahr sehr viel Kommunikation betrieben, haben erklärt, was wir machen, wie wir es machen und warum wir es und zwar so machen. Und wir haben sie einbezogen, haben sie aktiv um ihre Unterstützung gebeten, haben betont, dass es uns um alle Kinder und um jeden Spieler geht, etc. pp.
so geht es, so funktioniert es.und wer es nicht glaubt, soll es mal versuchen, er wird eines besseren belehrt.
die Eltern mitnehmen auf die Reise in die Fussballwelt.
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Diese Kinder, von denen wir hier reden, wirst du erfahrungsgemäss sehr wenig auf dem Bolzplatz antreffen, denn deren Intersse am fussball ist doch gar nicht so gross, sonst würden sie sich anders verhalten.
Ich dachte dabei daran, dass sie das machen anstatt ins Training zu gehen. Es wäre ein Angebot, das ohne Verpflichtung wahrgenommen werden kann. Wollen sie aber mit trainieren, dann gehören sie zur Mannschaft und dann erwarte ich auch, dass sie den Mindesteinsatz bringen. Und da gehört meiner Meinung nach auch dazu, dass sie mit ihren Mannschaftskameraden gemeinsam gegen andere Teams spielen.PS: Natürlich schmeiße ich das arme Kind, dessen Eltern sich überhaupt nicht für den Sport interessieren und das auch nur unregelmäßig zum Training kommt, nicht raus. Es trainiert, wenn es da ist, mit, ganz normal, wie alle anderen auch. Spielt halt überhaupt nicht, und ich spreche die Eltern an. Ich versuche zu überzeugen und es passiert nichts. Na gut, das ist dann halt mein Beitrag zum Weltfrieden und wahrscheinlich wird dieses Kind irgendwann einfach gar nicht mehr kommen. Dann habe ich immerhin einen weiteren netten Menschen kennen gelernt, den ich dann grüßen kann, wenn ich durch den Ort laufe.
Solche Leute sind aber, zumindest bei uns, die absolute Ausnahme. -
PS: Natürlich schmeiße ich das arme Kind, dessen Eltern sich überhaupt nicht für den Sport interessieren und das auch nur unregelmäßig zum Training kommt, nicht raus. Es trainiert, wenn es da ist, mit, ganz normal, wie alle anderen auch. Spielt halt überhaupt nicht, und ich spreche die Eltern an.
Und da wären wir wieder beim alten Thema (Egal welche Jugend). Und 1-2 Eltern sind dann ausgerechnet Spendierer, und erwarten/verlangen das ihr Kind trotzdem spielt. Da kannst Du reden wie Du willst.
Eventuell ist es bei Dir und 2-3 anderen nicht der Fall, aber das ist die Mehrheit, und so läuft es halt ab im KIFU.
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Ich würde gerne für die neuen Eltern bzw. für den Elternabend einen Flyer erstellen . Mit Sachen die ich fordere und erwarte. Problem ist nur wie ich das am besten formuliere ohne den Eltern auf den Schlipps zu treten. So ne Art Pflichkatalog erstellen. Hat das jemand schon mal gemacht kann mir da helfen?
