angeordnete Rotation über eine neue Regel hätte nur Vorteile und keine Nachteile

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  • Andre:


    1) Ersteinmal: Wenn es dir wirklich um die Sache geht, dann braucht es keiner "Emotionen in Worte". Schon gar nicht im Forum. Durch deine Emotionen scheint es eher so, dass es dir (wenn auch natürlich nicht bewusst) um deine verletzte Eitelkeit und narzistische Motive geht.


    2) Ich emfehle dir auch, mal ein paar Stunden alles sacken zu lassen, dir dann anzusehen, was du geschrieben hast und dann deine Aussagen noch einmal zu überdenken.
    Ich hoffe wirklich, dass deine kognitiven Fähigkeiten und Moralvorstellungen nicht denen entsprechen, die du gerade in deinen Posts offenbarst.

    "Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill

  • Viel zu viel Trainer stellen die Meisterschaft vor die Ausbildung wenn sie - wie bei den Erwachsenen - mit der immer gleichen Startformation antreten.
    Im Sinne einer vollständigeren Ausbildung in der Breite würde ich sogar einen Rotationszwang unterstützen. Wurde in unserem Verband auch schon diskutiert. Gescheitert ist es letzendlich an der praktischen Unmöglichkeit, resp. dem Aufwand das Rotieren überall genau kontrollieren zu wollen.


    Schönen Dank an FB, interessant!


    Das Zitat stammt aus seinem Beitrag hier die Nr. 17

  • Ich erkenne "Schweine" am Gang und ich weiss wie Leute ticken und auch, wie ich sie packen kann. Das hat nix mit Überwachungsstaat zu tun. Allein dieses Wort so zu bringen zeigt mir, wie sehr manchen ein, zwei oder drei regelnde Regeln den Schneid abkaufen. Hier werden Eitelkeiten verletzt und heilige Kühe geschlachtet. Das schmeckt einigen überhaupt nicht. Und das sogar bei Leuten, die an sich gute Arbeit leisten. Typisch Trainer.


    Also, du nimmst für Dich in Anspruch, Deine Argumente ruhig mal emotional rüberzubringen, aber die Verwendung eines einzelnen Wortes in einem Diskussionsbeitrag sagt Dir alles. :rolleyes:


    Gäbe es eine solche Regel, Andre, würde das niemandem den Schneid abkaufen, sondern Reaktionen zwischen ungläubigem Staunen und genervtem Kopfschütteln hervorrufen. Würde sie aber im Namen des Kifu propagiert, würde es diesem ein Stück seiner Glaubwürdigkeit entziehen.

  • bin da bei "greinar"

    bin der Ansicht, daß das geschilderte Problem eines von vielen ist, daß aus Nichtwissen und Nichtwollen von unausgebildeten und/oder ungeeigneten Führungspersonen (Trainern/Jugendleitung/Vereinsführung/Obleuten...) entseht.
    Genausogut könnte man per Erlass anordnen, die Spieler dürfen bei einer Übung nicht länger als 60 sec. in der Schlange stehen, oder der Trainer darf pro Spiel höchstens 3 mal akustische Anweisung reinrufen, oder.............100 andere Dinge (alle in diesem Forum einzusehen).


    Es ist auch nicht einzusehen, daß immer das Ehrenamt angeführt wird um den ganzen Schlamassel zu rechtfertigen.
    Da gibt es Laienrichter, Feuerwehrleute, Betriebsräte, u.s.w., von denen trotz wenig Brot doch viel abverlangt wird.
    Deshalb sage ich, daß die Rotationsmüdigkeit eine Auswirkung von Vielen des Gesamtsystems "Fußball in Deutschland" ist.


    Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die du siehst, eine die ich sehe und eine die wir beide nicht sehen.

  • Andre:


    1) Ersteinmal: Wenn es dir wirklich um die Sache geht, dann braucht es keiner "Emotionen in Worte". Schon gar nicht im Forum. Durch deine Emotionen scheint es eher so, dass es dir (wenn auch natürlich nicht bewusst) um deine verletzte Eitelkeit und narzistische Motive geht.


    2) Ich emfehle dir auch, mal ein paar Stunden alles sacken zu lassen, dir dann anzusehen, was du geschrieben hast und dann deine Aussagen noch einmal zu überdenken.
    Ich hoffe wirklich, dass deine kognitiven Fähigkeiten und Moralvorstellungen nicht denen entsprechen, die du gerade in deinen Posts offenbarst


    Ich denke, das du irgendwie den Eindruck hast, ein Psychologistudium gemacht zu haben? (Fragezeichen). Ich denke es gibt einige Fremdwörter für diese Art der Ansprache, die sich mir selbstverständlich entziehen.


    Übrigens können Narzissten sich nicht selbst reflektieren. Sie entschuldigen sich nie...finden immer Gründe warum sie nicht schuld sind und lupfen sich so in die Gegend des strahlenden Erfolgsmenschen am großen Himmel. Ich denke, jeder der mich im Forum kennt, weiss das das so auf mich nicht zutrifft. Ich bin sicherlich ein anstrengender Typ. Ich empfehle dir den Narzissmussthread einmal zu lesen. Vielleicht findest du dich ja selbst dort wieder.


    Übrigens habe ich schon auf dich gewartet. Schließlich kannst du mit Emotionen nicht umgehen, weil du ja -wie man hier sieht- immer so sachlich diskutierst ;) ...ich lach mich weg...schöner Versuch. :thumbup:

  • Ich denke, dass es nun aus meiner Sicht reicht. Egal was noch kommt, ich würde mich wiederholen und das wäre Nonsens. Genauso blöde wäre es, wenn ich nun auf jede Provokation eingehen würde. Ich kenne das schon und muß ehrlich sagen, dass ich nun alles gesagt habe und es reicht auch. Ich würde mich freuen, wenn ihr das unter Euch aus macht, Eure Ansichten dazu kenne ich ja nun, ich teile sie aber halt nicht. Meine Worte waren ihrem Sinn nach hart, klar und deutlich. Ich stehe zu jedem dieser Worte und sie waren in Teilen sogar gegen mein eigenes Ich gerichtet. Um Leute wie mich in Schach zu halten, in den Griff zu kriegen...um Neuankommlinge und die Prinzherrlichen die sich die berühmte Ausnahme nicht nehmen lassen wollen und die Möglichkeit darauf auch nicht nehmen lassen würden, um die jahrelange Endlosschleife beim Thema Kifu beenden zu können,...um Eltern ruhig zu bekommen oder sich gegen Trainer auch mal im Sinne des Kifu wehren zu können, würde ich diese Regeln halt gern so oder so ähnlich für den Kifu sehen.


    Wie bei einem guten Konzept, bietet ein solches Schutz für die Schutzbedürftigen und auch für Menschen vor sich selbst.

    Einmal editiert, zuletzt von Andre ()

  • Narzissmus:


    ...
    Im letzteren charakterpathologischen Sinne verstand Freud unter Narzissmus die Libido, die auf das eigene Ich gerichtet ist, anstatt auf ein Objekt. Dies führe zu einer Charaktereigenschaft, bei der ein geringes Selbstwertgefühl durch übertriebene Einschätzung der eigenen Wichtigkeit und den großen Wunsch nach Bewunderung kompensiert werde....



    Ich mag mich irren, aber auf mich wirkst du, als strebst du nach Bewunderung in deinem Tun und Denken.


    Nicht (mehr) über die Ergebnisse, sondern eben darüber, dass du ( als einziger, zumindest als erster) den Weg und den Schlüssel des KiFu gefunden hast. Du suchst hier nach Anerkennung für deine Gedanken und Überlegungen und agierst gekränkt und angreifend bei Ablehnung der Ideen (nicht deiner Person).


    Die geht es scheinbar - so zumindest mein Eindruck - gar nicht um den sachlichen Austausch von verschiedenen Meinungen, du willst Bewunderung und uneingeschränkte Zustimmung.
    Das du in deiner Signatur von " heiss umkämpften Thread" sprichst, sagt vieles aus. Das wirkt wie, "richtig oder falsch" und "Gewinnen oder Verlieren".


    Das wirkt schon paradox: du prangerst permanent den "gewinndenkenden Trainer" an, und agierst hier als "gewinndenkender Dikussionsteilnehmer".



    Das finde ich sehr schade, denn erstens gibt es auch im Fussball zumeist weder schwarz noch weiß und zweitens erachte ich unterschiedliche Meinungen für ein extrem hohes Gut, auf jedem Gebiet.
    Vor allem macht eine Diskussion ja überhaupt keinen Sinn, bzw. ist ja gar keine, wenn alle Teilnehmer kongruente Standpunkte vertreten.

    "Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill

    Einmal editiert, zuletzt von Sir Alex ()

  • Andre,


    ich fasse mal deine Meinungen grob und einfach zusammen.
    Du bist der Meinung, zu viele Trainer im Jugendbereich sind fehl am Platz. Sie lassen kein kindgerechtes Training/Spiel zu und machen insgesamt Fehler, welche dem Fußball im Kleinen und im Großen schadet.
    Ich stimme dir zu!!! Ich selbst erlebe da Trainer? an der Seite von Kinder- Jugendmannschaften, die niemals da hingehören. Weder von der Art, wie sie die Kinder spielen lassen, noch von der charakterlichen Seite her. Da müssten Verbote im Umgang mit Kids ausgesprochen werden.
    Ob sich die Qualität der Jugendarbeit in den letzten Jahren verschlechtert hat, keine Ahnung.
    Um diese Anzuheben sind Weiterbildungen sehr gut aber werden die Probleme nicht lösen! Warum fragst du?
    Trainer, wie ich, die durch das eigene Kind dazu gekommen waren und eigentlich keine, oder wenig, Ahnung hatten, informieren sich in den verschiedensten Medien. Da gibt es genügend Bücher, Zeitungen und man findet viel im Netz(DFB ...). Wer also ein guter Trainer werden/sein will, tut was dafür! Dazu sind aber zu viele einfach zu faul. Sie wollen als Trainer im Mittelpunkt stehen und sich nur wichtig tun.
    Was sollen die Vereine machen?
    Es gibt ein Verhältnis von Quantität und Qualität.
    Gibt es genügend Menschen, die sich gern als Trainer engagieren wollen, steigt auch die Qualität der Arbeit. Die Vereine könnten gewisse unfähige Möchtegerns vom Hof jagen.
    Wie sieht es aber tatsächlich aus?
    Vereine, nicht nur Fußball, suchen händeringend Trainer, Betreuer... . Sie sind froh, wenn für jede Mannschaft ein Ehrenamtlicher sich findet. Ist er gut, hat das Team(Kinder,Jugendliche) Glück. Ist er schlecht, hat das Team(Kinder, Jugendliche) Pech. Nur mit Druck der Eltern wird sich etwas ändern. Der Verein hat dann das Problem, wer trainiert die Mannschaft nun, oder die Mannschaft löst sich auf.
    Diese Situation wird sich weiter negativ verändern. Wer kann das Ehrenamt mit seinem Beruf in Einklang bringen? Immer weniger!
    Die Vereine können kaum entgegen wirken. Geld in der Hand haben sie auch nicht. Ich befürchte, so langsam wird sich Fußball in den kleinen Vereinen verabschieden. Damit bricht auch die Basis für Zentren weg. Absehbar könnte Fußball an Bedeutung verlieren.
    Alle Probleme, die du, Andre, ansprichst, können hier diskutiert werden. Ich finde gute Meinungen und Ideen im Forum. Grundlegend ist es aber so, die Qualität des Jugendtrainings wird in den Dorfvereinen weiter sinken. :huh:

  • Sir Alex


    Du hast dir sehr viel Gedanken um meine Person gemacht und ich denke, es wird einen Grund dafür geben, richtig? Vielleicht würde man den Grund in deiner Psyche finden. Ich finde es seltsam, dass eine Person mir sagt, dass man doch die sachliche Diskussion wichtig findet, andererseits genau das im nächsten Zug auf diese Art umdreht, sich praktisch restlos unglaubwürdig macht. Ich kann für mich sagen, dass ich finde das du im Grund bezüglich der Frage -Was eine gute Diskussion mitbringt- recht hast. Ich selber bin dazu so nicht in der Lage, weil ich meinerseits auf Emotionen mit Emotionen reagiere. Das scheinst du, wie du nun zweimal hintereinander gezeigt hast, ähnlich zu tätigen. Ich finde du hast dich geoutet. So sachlich wie du meinst bist du nicht. Fachlich bist du im Thema Narzissmus auch nicht ganz bewandert und ich sage es dir dann halt nochmals. Narzissten können sich nicht reflektieren, sind nicht kritikfähig. Darüber hinaus möchte ich in Bezug auf meine Person noch sagen, dass ich gerne Schulterklopfer oder auch mal ein "Andre" gut gemacht höre, darüber freue ich mich immer sehr. Das ist oft der Lohn und ich finde es schön. Zum Vergleich hier...scheine ich mich wohl öfter mal gern zu quälen bzw. quälen zu lassen. Gibts dafür auch einen Fachbegriff? Es scheint, als würde dein Eindruck irgendwie nicht stimmen.

  • Ob sich die Qualität der Jugendarbeit in den letzten Jahren verschlechtert hat, keine Ahnung.


    Nein, das finde ich so nicht. Sie hat sich dort wo Regeln angeordnet wurde...verbessert. Das ist ja mein Zugpferd hier, gerade das.


    Da wo die Probleme nicht angefaßt wurden oder wo diskutiert wurde aber nichts tut sich, weil der typische Vereinsmensch das dann boykotiert oder mit Rücktritt droht....da sieht man oft Vereinsaustritte von Spielern und von Verantwortlichen. Das ist für mich auf lange Sicht Vereinssterben angesagt. Die Mannschaftszahlen sinken, die Vereine verkleinern sich. Leute bleiben weg. Man setzt nur auf die Besten, die Schwachen bleiben draussen oder werden systembedingt weggeekelt.


    Dem könnte man mit sinnvollen wenigen prägnanten aber angeordneten Regeln die Dinge auf das richtige Gleis stellen. Ich denke das man ähnlich wie bei er Fair-Play-Liga mit unter 8 Regeln den gesamten Kifu regeln könnte. Ein paar Regeln...durchdachte Konsequenzen....ein Stück selbstregelnde konsequent mögliche Überwachung und das Ding wäre vom Tisch. Ich glaube sogar, dass man hinterher weniger Regeln zu achten hätte, als es sie jetzt gibt.





    P.S. Ich Labertasche bin mir nun untreu geworden. Ich bin platt, kann nicht mehr und bin nun raus. Ich stehe hier an der Wand, selbstverständlich habe ich damit vollends gerechnet, muß nun aber zugeben, dass es mir reicht. Verzeiht mir meine Direktheit, bis dann. Gruß Andre

  • Hi Mädels,


    ich mische mich auch mal ein.
    Ich habe meinen letzten Beitrag Anfang 2011 geschrieben und dann aufgehört zu schreiben, da mir die Art und Weise, wie manche hier schreiben, Stress gemacht haben. Nach rund 3 Jahren bin ich wieder dabei, da ich jetzt mehr Zeit und Erfahrung habe.
    Ich finde, die Emotionen gehören zum Fußball und Fußballer-Leben, keine Frage. Wir müssen hier aber nicht unbedingt uns gegenseitig fertig machen und alles persönlich nehmen. Wir sollten uns, genauso wie am Spielfeldrand, (da müssen) im Griff haben und ruhig verhalten. Wir sind Vorbilder und da sind sehr junge Leute (Trainer, Betreuer, Eltern) hier im Forum dabei, und für sie, sind wir auch Vorbilder. (das hoffe ich zumindest).
    Manchmal muss man die Sache etwas versachlichen, manchmal muss man die Niederlage hinnehmen, sonst bringt es keinem was, wenn wir uns gegenseitig nur Stress machen (und teilweise beleidigen).


    Ich finde, was die Menschen wie Andre und andere tun (die Tausende Beiträge schreiben/geschrieben haben), sehr wertvoll, da wir daraus vieles lernen können.


    Gruß und schönen Abend, es ist besser wenn wir aufs Wetter schimpfen (so früh so dunkel eyy) :cursing: ,
    Uzunbacak

  • da hast du sicherlich recht, jedoch ist oftmals klasse besser als masse......................

  • Nun, bereits die Überschrift regte nicht gerade zur Diskussion an. Wurde die These doch gleich untermauert, dass es ja nur Vorteile und keine Nachteile gäbe. Ergebnisoffene Diskussion sieht anders aus !
    Und diese Märtyrer Nummer "steh alleine im Wind aber halte das aus" nervt mich einfach, wenn das die Grundaussage zu Gegenargumenten ist. Und das die Hauptintention dieser Gegensprecher ja im Grunde nur ist, man könne es nur nicht ab "Macht" abzugeben bzw. in dieser beschnitten zu werden. Auf die "Narzissten" hatte ich nur gewartet. Andre möchtest Du damit jetzt jede Diskussion abwürgen ? Ihr werdet schon sehen, dass ich Recht habe. Erkennt Ihr ja nur nicht weil der Narzissmus in Euch das verhindert ?
    Die Anregung von @uzunbacak ist völlig richtig. Sachlich diskutieren, sonst an einem Punkt auch mal Geschriebenes so stehen lassen. Auch "hart im Wind" geführte Diskussionen finde ich wichtig. Aber eben, wie oben erwähnt, sollten die von Anfang an ergebnisoffen sein. Den Eindruck hatte ich hier nicht. Schade eigentlich. Einige Ansätze hätten durchaus interessant werden können und selbst als Verfechter der Rotation hätte ich dazu Gegenargumente.

  • Lasst es uns erstmal als spontane Ideensammlung probieren, dann wird nicht jede Idee direkt totdiskutiert


    erster Vorschlag :
    Alle Mannschaften, von denen jedes gemeldete Mitglied am Ende der Saison mindestens ein Tor geschossen hat, bekommt einen Extra-Punktebonus. Meines Erachtens max. bis D-Jugend, ggf. auch aufs Kleinfeld beschränkt. Und natürlich sowieso nur da wo es Tabellen gibt, also nicht bei Bambinis und F, bei uns im Kreis wären das dann E und D-Jugend. (Mir fallen auch noch weitere 15 Argumente dagegen bzw. zur Einschränkung ein, lasse ich aber mal raus).

  • Alle Mannschaften, von denen jedes gemeldete Mitglied am Ende der Saison mindestens ein Tor geschossen hat, bekommt einen Extra-Punktebonus.


    Es gibt aber manche Spieler, die einfach nie ein Tor schießen werden -- ich war selbst als Kind so einer. Daher finde ich eine Regelung, welche viele Torschützen belohnt, zwar gut, würde sie aber nicht so binär gestalten, sondern eher über die Zahl der unterschiedlichen Torschützen gehen, also dass man gestaffelte Bonuspunkte bekommt, z.B.:

    • 1-3 Torschützen: kein Bonuspunkt
    • 4-6 Torschützen: 3 Bonuspunkte
    • 7-10 Torschützen: 6 Bonuspunkte
    • mehr als 10 Torschützen: 9 Bonuspunkte


    Man könnte auch pro Torschütze einen Zusatzpunkt vergeben, ich würde aber den Wettbewerb nich gerne zu Ungunsten der Teams mit kleinerem Kader verzerrt sehen, sonst kommen noch Vereine auf die Idee, einen 30er-Kader zu melden. Außerdem würde ich nur solche Torschützen zulassen, die eine Mindestzahl an Spielen für das fragliche Team bestritten haben, sonst werden munter die Spieler der Ersten für jeweils ein Spiel in die Zweite runter geholt, damit sie da ihr Tor schießen und für den Punktebonus sorgen.

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • MichaMittelfeld


    Ich glaube, Andre hat es ernst gemeint und sich auch eine Reihe von Gedanken darüber gemacht. Verulken braucht man es nicht!


    Vielleicht sollte Andre oder jemand anderes in die Rolle eines Jugendleiters schlüpfen und seinen Jugendtrainern als Anordnung die Rotationspflicht mit auf den Weg geben? Dann hat man zumindest eine kleine Stichprobe praktischer Erfahrungen. Wenn es dann besser wird, haben wir etwas gewonnen! Wenn nicht, dann ist man um eine Erfahrung reicher!

  • MichaMittelfeld


    Während man gedacht hat, jetzt kommen keine Vorschläge mehr, von wegen "der Torwart muß aber in der 33. Schwangerschaftswoche geboren sein", hat "tobn" schon gleich ein Bonussystem bei der Hand, womit die Anzahl der Torschützen belohnt werden sollen, wenn nicht über 30 Spieler pro Mannschaft angemeldet werden! So wird die Idee doch ad adsurdum geführt! Egal ob bewußt oder nicht! Dann wäre es doch besser, jemand findet den Mut, es auszuprobieren und schreibt hier seine Erfahrungen damit rein. Den während Andre glaubt, durch die Rotation werden Spieler, Trainer und Eltern zufriedener, glauben Andere daran, dass die Trainer scharenweise den Verein verlassen, wenn sie auf diese Verordnung verpflichtet werden.


    Man muß das, was man nicht beurteilen kann, ausprobieren, um sich danach ein besseres Urteil zu erlauben. Wie wärs, wer würde es sich zutrauen?

  • 1.Die Rotation müßte im Falle des Anordnens für alle in der Liga gelten....das zum Thema an sich.


    Das müßte man eine Saison mal ausprobieren.


    Beitrag 74 und 75 ...von Tobn und Micha...finde ich toll und wertvoll, es würde versteckt die Dinge lenken, müßte aber wiederum -aus meiner Sicht- in die Jugendspielverordnung, sprich...das steht nur was drin was angeordnet ist und zwar für alle gültig.


    Man könnte auch beides verbinden.


    2. Habe ich gestern keinen Abgang hinlegen wollen, sondern ich war echt platt und Mitleid benötige ich überhaupt nicht und wollte ich auch nicht erhaschen. Wer morgens um 5 zur Arbeit geht und sich dann mal hier ein paar Stunden seinem Thema widmet und im Gegenwind steht, der hat darf auch mal sagen, dass er eine Pause benötigt. Übrigens gibt es hier nur wenige Beispiele die hier mitreden können. Diejenigen die mir das vorwerfen sind es nicht!


    3. Hat sich im Thema ergeben, dass der typische Trainer ein Problem damit hat, dass man ihm die "Befugnisse" -um nicht Macht- zu sagen beschneidet oder gar entzieht. Das finde ich typisch. Die Reaktion hierauf war -aus meiner Sicht- trainertypisch. Jeder der mit diesen einfachen Regeln ein Problem hat, findet es besser wenn man noch drüber redet...weil er selbst kein Problem damit hat und (Finger auf andere gerichtet) andere überzeugt werden müssen.


    Müssen sie aus meiner Sicht ja nicht...denn wenn es in der Jugendspielverordnung stünde...bräuchte man nicht mehr diskutieren, sondern machen und sich dran halten und fertig. Diese Vorgehensweise meidet Trainer so lange er es kann und das wie der Teufel das Weihwasser. Komisch...nee...typisch und für mich ein eindeutiges Indiz dafür, was nötig ist. Allein die Sache mit der Fair-Play-Liga....ein geniales Werk von Ralf K....der es super verstanden hat, hier genau die Leute die das Weihwasser überhaupt nicht mögen...einzuwickeln. Und bevor sie es (die Trainermeute) es merkte was geschah...da war es schon zu spät...genial und ich ziehe noch heute den Hut.


    Das Problem ist nicht die einfache Regel oder eine Regelveränderung, das Problem seit Ihr...oder Wir Trainer.


    4. Ja ich habe emotional reagiert und die Personen Siebener und vor allem DSV, besonders Sir Alex....u.a....haben das auch genau gewußt und spitzfindig gezielt ausgenutzt...weil sie genervt waren über das Was ich Wie und wieviel ich schreibe. Statt sich dann rauszuhalten, wurde hier ganz bewußt und gezielt Öl in die offene Flamme gegossen. Auch das war typisch im Bezug auf meine Person und eine typische Reaktion von Trainern gegen Neues. Ich bin da mit Spass drauf eingegangen und ich bin nichtmal sauer drauf...ich habe -großes Ehrenwort- genau damit gerechnet und es ist nichts geschehen, was nicht vorher für mich schon klar war. Genauso verhalten sich die Leute in den Vereinen -ich inclusive- und deshalb sollten gewählte Leute da "oben" die Dinge verantwortlich regeln. Das ist ja auch die Realität. Ihr/Man muß seine Wünsche und Ideen an diese Leute und Gremien weiterleiten...sie diskutieren darüber und entscheiden und dann wandert es in die Regelbücher oder nicht. Es kommt nicht im geringsten darauf an, ob und wieviel die Basis diskutiert...vorher oder hinterher. Ihr/Wir haben den Drops zu lutschen und genau wegen unserem/eurem Verhalten ist das auch genau der richtige Weg. Und umgekehrt bzw. parallel siehts in unseren/euren Vereinen aus wie es aussieht!


    Das Thema im Thema versteckt war genau das, sorry! Das war nicht von Anfang an geplant, hat sich aber so entwickelt. Ich finde, das das Thema mir/euch/uns einen Spiegel vorgehalten hat und wisst ihr was...so gesehen sollten wir uns alle was schämen! Trotz das ich damit wirklich gerechnet habe, bin ich über mich/euch hier/die da draussen vor meinem "Erfahrungsauge" richtig enttäuscht. Ich habe irgendwie keine Lust mehr.

  • von Andre @ Andre


    3. Hat sich im Thema ergeben, dass der typische Trainer ein Problem
    damit hat, dass man ihm die "Befugnisse" -um nicht Macht- zu sagen
    beschneidet oder gar entzieht. Das finde ich typisch. Die Reaktion
    hierauf war -aus meiner Sicht- trainertypisch. Jeder der mit diesen
    einfachen Regeln ein Problem hat, findet es besser wenn man noch drüber
    redet...weil er selbst kein Problem damit hat und (Finger auf andere
    gerichtet) andere überzeugt werden müssen.


    Dein Punkt 3 trifft sicher bei einem Teil der Jugendtrainer zu. Aber eben nur bei einem Teil. Warum schreibst du Befugnisse und Macht?
    Ein guter Trainer hat,klar, Befugnisse aber keine Macht! Er ist kompetent, eine Mannschaft zu trainieren und am WE in das Punktspiel mit den Altersgerechten Zielen, zu führen. Nimmt man diesem Trainer die Möglichkeit, selbstständig einen Kopf zu machen, macht er sich keinen mehr oder widmet sich anderen Freizeitbeschäftigungen. Ich finde grundsätzlich, das Problem ist der Mangel an Menschen, welche die Möglichkeit und teils Willen haben, ehrenamtlich eine Mannschaft zu trainieren. Findet ein Verein viele Bereitwillige, wird sich automatisch die Qualität erhöhen. Es gibt wenige Vereine, die an der Jugendarbeit kein Interesse zeigen. Die meisten tun das, es fehlen aber einfach die Alternativen zu den Luschen von Trainern. ?(