Mein Sohn möchte mit dem Fußballspielen aufhören

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  • - bereit für den zusätzlichen Aufwand


    und das z.B. ist nicht mehr gegeben..


    und wenn ein Spieler äussert, dass er nur Spass haben will und ihm Ergebnisse egal sind (setzt mal voraus, dass er hier jetzt nicht nur
    Erwacgsenen nachplappert), was ich für ih durchaus noch akzeptieren kann, gehört er nicht zu den Spielern, die man auf einem Stützpunkt sehen will. das ist nämlich mangelnder Ehrgeiz im Fussball weiterzukommen und dafür auch etwas mehr zu tun.


    Und ich finde es ungerecht, annähernd ähnlich talentierten Spielern, die eine andere Einstellung haben, den Platz wegzunehmen.


    gg


    gg

    2 Mal editiert, zuletzt von guenter ()

  • Günter


    Falsch!!! Ich glaube, du stellst Spaß und Erfolg im Widerspruch. Für mich gehören sie unabdingbar zusammen, denn überragende Leistungen lassen sich niemals erzwingen.


    Es gehören dann andere Trainer auf den Stützpunkt, denn sie verstehen es ganz offensichtlich nicht, den Talenten den Spaß am Fussball zu vermitteln, sodass sie ihre Leistungen gerne abrufen!


    Weil gerade das Spielergebnis unwichtig ist, spielen die Talente in Turnieren fast immer ohne Schiedsrichter! Sie sollen dadurch an sportliche Fairness herangeführt werden, die nicht nur Siege, sondern auch Niederlagen beinhalten.


    Der DFB und die Verbände kontrolliert in Zukunft stärker Stützpunkttrainer, denen Siege vor Ausbildung geht und wird diese durch geeignete Kandidaten austauschen! Ich denke, deutlicher kann man die Position kaum erklären!

  • @TW


    ich spreche absolut nicht nicht vom Gewinndenken der Trainer oder anderer verantwortlicher Personen.


    wir sprechen von eim 12jährigen (zumindest in der Richtung), über dessen Einstellung.


    von einem Jungen, dem derzeit (das kann sich durchaus in ein paar Monaten wieder ändern) die Lust fehlt, etwas mehr zu machen, dem es egal
    ist, wie das Spiel ausgeht, der einfach nur seinen Spass haben will.


    für mich ist das fehlender Ehrgeiz im Fussball. Findest du es nun richtig, dass der jetzt einem anderen Jungen, ähnlich talentiert, aber diesen Ehrgeiz hat einen Platz wegnimmmt. ich nicht.


    Ich erwarte auch von jedem Spieler der auf den Platz geht, dass er den Ehrgeiz hat, das Spiel zu gewinnen.
    Welchen Aufwand er dazu betreiben will ist da mal jetzt nebensächlich.


    wir sind uns doch einig, dass andere Faktoren wie nur Talent, mitentscheidend sind, für die Entwicklung eines jungen Fussballers.
    Einer davon ist doch wohl Ehrgeiz und mehr zu tun als andere.


    gg

  • Wenn das Kind nicht mehr bereit ist, den entsprechenden Mehraufwand zu betreiben, hat es da eigentlich nichts verloren. Andere kinder stehen schon parat, die es dann wohl auch mehr verdienen gefördert zu werden.


    TW-Trainer: Der Junge wollte mehr Zeit zum "Chillen" und deshalb mit Fußball aufhören. Stützpunkttraining ist Zusatztraining zum Vereinstraining, deshalb fällt es für mich zuerst weg, wenn er nicht mehr so oft trainieren will. Es stand (wenn ich nichts überlesen habe) nirgends, dass die zuständigen Stützpunkttrainer gewinndenkend sind...

  • Karl, Günther, ich verstehe Euren Standpunkt, aber ich teile ihn nicht.


    Mein Ziel wäre es, dem Jungen den Spaß am Fussball zurück zu geben. Offenbar hat er Spaß am Stützpunkttraining, aber weniger Spaß am Vereinstraining. Daher finde ich es optimal, das Vereinstraining zu reduzieren und dafür das STP-Training beizubehalten. Dass der Junge einem anderen "den Platz wegnimmt", kann ich nicht finden. Er hat sich den Platz verdient. Wenn ein anderer besser ist oder wird, dann verliert er den Platz wieder.


    Grüße
    Oliver

  • @Don:


    Ist schon in Ordnung so. Wenn es keine verschiedenen Standpunkte gäbe, hätten wir nichts zu diskutieren. Ich sehe es eben so, dass der Stützpunkt die Spitze fördert, um die Kinder, die dies wollen und bereit sind,die entsprechende Mehrleistung zu erbringen, an die Eliteschulen und die NLZ heranzuführen. Dieser Junge kann und will die Leistung nicht mehr erbringen und auch kein Profi werden. Dann braucht er auch an keine Eliteschule und auch nicht in ein NLZ. Andere Kinder sind jedoch bereit dafür und würden auch den Mehraufwand dafür betreiben. Dieser Junge blockiert jetzt einen Platz. Du siehst es anders. Ist auch o. K. für mich. Entscheiden müssen letztlich ja auch die Personen vor Ort und nicht wir.

  • zaehlt denn fuer den stuetzpunkt die aufgebrachte zeit oder die leistung ? ich finde die loesung fuer eine begrenzte zeit optimal .

  • Ich sehe es wie Don Quijote: es ist nicht so, dass Max Fußball keinen Spaß mehr macht, er macht ihm aber in seinem Verein nur noch wenig Spaß. Und da empfinde ich es auch als den völlig falschen Ansatz, von ihm zu verlangen, auf das Stützpunkittraining, das ihm Spaß macht und das ihm und allen Anderen, die es sehen wollen, aufzeigt, unter welchen Bedingungen er eben mit Freude (und wohl auch guten Leistungen) dem Sport nachgehen kann. Auf die Formulierung, es sei ihm alles zu viel (oder so ähnlich) würde ich nicht so viel geben, was soll er denn schon sagen? Kaum einer meiner U12-Spieler wäre in der Lage, angemessen und korrekt über sein Seelenleben zu reflektieren, schon gar nicht es Anderen mitzuteilen.


    Ich, für meinen Teil, bin mir nicht so sicher, ob der gefundene Kompromiss längerfristig tragfähig ist. Persönlich halte ich wenig davon, das Training nur zum Teil mit zu machen, insbesondere besteht die große Gefahr, dass er sich über kurz oder lang aus dem Team ausgrenzt, noch umso mehr, wenn es ihm an anderem Ort besser gefällt. Natürlich ist Fußball im Verein kein Wunschkonzert und schon gar nicht kann ein Trainer oder ein Verein es allen Recht machen. Aber ein Kind sollte sich in seinem Verein und in seinem Team schon wohl fühlen und in der Regel auch gerne zum Training gehen. Ist das nicht gegeben, so würde ich es nicht zum Dauerzustand werden lassen wollen, weder als Trainer noch als Elternteil.

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • aus eigener Erfahurng:


    Sohn war beim Verbandstrainng.


    Dort wurde ihnen vermittelt, dass insbesonders die Dorfspieler in einen leistungbezogenen Verein wechseln sollen.


    Aufwand und auch andere Gründe liessen uns diesen Schritt jedoch nicht vornehmen.


    Konsequenz: er wurde nicht mehr eingeladen, stattdessen einer von denen, und derer gibt es als genug, mit ähnlichem Talent, die aber bereit waren
    diesen Schritt zu vollziehen.


    Enttäuscht? Ja , Ungerecht? Nein.


    Es war unsere Entscheidung.


    geforderte Vorraussetzungen erfülle ich oder erfülle sie nicht. Aber ich kann nicht erwarten, dass wegen uns die Vorraussetzungen geändert werden.


    @Don, du hast als Vorraussetzung zum Stützpunkt selbst den Punkt: "bereit für zusätzlichen Aufwand" genannt. die wird hier jedoch nicht erfüllt.
    ist da deine Meinung nicht etwas inkonsequent?


    gg

  • geforderte Vorraussetzungen erfülle ich oder erfülle sie nicht. Aber ich kann nicht erwarten, dass wegen uns die Vorraussetzungen geändert werden.


    @Don, du hast als Vorraussetzung zum Stützpunkt selbst den Punkt: "bereit für zusätzlichen Aufwand" genannt. die wird hier jedoch nicht erfüllt.
    ist da deine Meinung nicht etwas inkonsequent?


    Ich möchte Don Quijote nicht vorgreifen, aber in Eurem Fall wurde ja tatsächlich vom Stützpunkt etwas gefordert. Das ist hier doch gar nicht der Fall. Vielmehr würde Max doch evtl. in einen anderen Verein wechseln, wenn denn ein besserer bekannt wäre. Es ist doch aber so, dass sein Heimatverein, in dem er sich aber nicht so wohl fühlt und in dem man ihn, wenn ich mich recht erinnere, auch nur recht einseitig fördert, ihn unbedingt halten will. Im Übrigen bin ich nicht davon überzeugt, dass Max nicht auch in seinem Verein zu sehr großem Einsatz bereit wäre, wenn es ihm eben dort besser gefallen würde.

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • @Don, du hast als Vorraussetzung zum Stützpunkt selbst den Punkt: "bereit für zusätzlichen Aufwand" genannt. die wird hier jedoch nicht erfüllt.
    ist da deine Meinung nicht etwas inkonsequent?


    Ja, vielleicht ist es inkonsequent und es ist sicher auch keine Dauerlösung. Aber so wie angesprochen für eine Übergangszeit von ein paar Monaten halte ich das für optimal, um Max vorerst das Tor möglichst weit offen zu halten. Wenn er in 6 Monaten sagt "ok, ich bin mir sicher", dann ist das eine neue Situation.


    Grüße
    Oliver

  • Man kann sich nicht nur die Rosinen heraussuchen. Macht das Training im eigenen Verein keinen Spaß, sollte man die Ursachen ergründen und versuchen möglichst Abhilfe schaffen, in welcher Art und Weise auch immer. Dass es dem Kind im Stützpunkt besser gefällt, könnte auch an dem dortigen geringeren Leistungsgefälle liegen. Das nur mal so am Rand. Ist die Anzahl der Trainingstage dem Kind zu viel, fällt zuerst das Stützpunkttraining weg. Das wäre zumindest hier so und die Stützpunkttrainer stehen mit den entsprechenden Vereinstrainern auch in Kontakt, so dass sie auch wissen, inwieweit ihre Kandidaten regelmäßig trainieren. Ich würde als Vereinstrainer den Stützpunkttrainer jedenfalls über das Gespräch mit den Eltern und dem Kind informieren.

  • Günter


    Häufig wird der Fehler gemacht, dass 12 jährige Kinder das Spiel genauso wahrnehmen wie ihre erwachsenen Trainer! Dem ist nicht so! Während beim Erwachsenen das Spielergebnis positiv wie negativ stärker in Erinnerung bleibt, ist es für das Kind jede einzelne Aktion, an der es beteiligt war! Beleg dafür ist, dass es sich an das Spielergebnis, ja selbst an den Namen des Gegnervereins schon bald nicht mehr erinnern kann! Sein Trainer kann sich meist noch an jedes Tor oder Gegentor erinnern!


    Die Reaktion "Chillen" als Alternative zum Fussball auch nicht wortwörtlich, sondern sinngemäß zu sehen. Sie bedeutet in diesem Zusammenhang m.E. nichts anderes, als das man nicht mehr gewillt ist, in genau dieser Art weiterhin mit diesen Trainern gemeinsam Fussball zu trainieren, weil der Spaß zu sehr auf der Strecke bleibt.


    Es ist deshalb auch nicht damit zu verwechseln, dass ein Spieler eine Pause wünscht/braucht, weil er bereits vor dem Training Kopfschmerzen oder Magenkrämpfe bekommt, aus Angst davor, die viel zu hoch gesteckten Erwartungen nicht mehr erfüllen. (Hier werden aufgrund fehlender Gespräche die eigenen Erwartungen mit denen der Trainer gleichgesetzt)


    Etwas anderes ist es, mit dem Verbandstrainer über die perspektivische Weiterentwicklung zu diskutieren. Denn nur selten kann sich das ein hoch veranlagtes Talent nach der D-Jugend im Dorfverein optimal weiterentwickeln. Allerdings sollte dennoch ein Wechsel mit Augenmaß erfolgen. Dazu können die Verbandstrainer zwar einen Rat geben, aber entscheiden müssen es die Eltern mit dem Kind selbst.


    In beiden Fällen ist jedoch zunächst einmal der Wille des Kindes zu prüfen und erst auf dieser Basis nach der bestmöglichen Lösung zu suchen. Manchmal kommt der Spaß ja auch beim Spiel. Talente brauchen Raum zur Kreativität. Wird sie durch "Trainingsdrill und Gewinnen müssen" genommmen, dann bleibt ein Goldener Käfig zurück. Selbst wenn er aus Gold ist, es bleibt aber ein Käfig, wenn sich das Kind darin gefangen sieht!

  • Man kann sich nicht nur die Rosinen heraussuchen. Macht das Training im eigenen Verein keinen Spaß, sollte man die Ursachen ergründen und versuchen möglichst Abhilfe schaffen, in welcher Art und Weise auch immer.


    Genau. Mit Rosinenpickerei hat das zunächst einmal nichts zu tun. Dazu würde es, wenn die Situation im Verein einwandfrei zumutbar ist. Wobei natürlich ein Kind sich nur da voll entwickeln kann, wo es ihm auch zumindest halbwegs gefällt. Es muss nicht alles toll sein, aber es muss ihm so gut gefallen, dass es gerne zu Spiel und Training geht. Wenn das nicht gegeben ist, sollte auch der Verein handeln.


    Dass es dem Kind im Stützpunkt besser gefällt, könnte auch an dem dortigen geringeren Leistungsgefälle liegen. Das nur mal so am Rand.


    Das kann gut sein, einen solchen Kandidaten habe ich selbst zu Hause, wäre das Leistungsgefälle, das wir bis zur letzten Saison hatten, bestehen geblieben, hätte ich mich für ihn nach einem anderen Verein umgesehen. Und das obwohl ich seine Mannschaft nach meinen besten Möglichkeiten selbst trainierte. Ich halte es nicht für sinnvoll, Kinder, die deutlich aus ihrem Team heraus ragen, dazu zu verdammen, in ihm zu bleiben, obwohl sie mit der Situation überfordert sind.


    Ist die Anzahl der Trainingstage dem Kind zu viel, fällt zuerst das Stützpunkttraining weg. Das wäre zumindest hier so und die Stützpunkttrainer stehen mit den entsprechenden Vereinstrainern auch in Kontakt, so dass sie auch wissen, inwieweit ihre Kandidaten regelmäßig trainieren.


    Sofern das wirklich so ist, d.h. dass dem Kind die Menge an Fußball zu viel ist, würde ich dir nicht kategorisch widersprechen, auch wenn ich durchaus bei Don Quijote bin, dass es beim Stützpunkttraining um die talentiertesten Spieler geht. Dort kann man ihr Engagement doch auch beurteilen, man sieht sie doch jede Woche. Wenn sie dort engagiert sind, im Heimatverein aber nicht so sehr, dann sollte man sich doch eher fragen, woran das liegt und nicht stattdessen gleich zum Rauswurf greifen. Man sieht doch, wozu das Kind in der lage ist und bereit sein kann, wenn die Bedingungen passen.


    Ich würde als Vereinstrainer den Stützpunkttrainer jedenfalls über das Gespräch mit den Eltern und dem Kind informieren.


    Du wärst ja auch ein guter Vereinstrainer. Ist Max' Trainer auch ein guter Trainer? Wir wissen es nicht.

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • Häufig wird der Fehler gemacht, dass 12 jährige Kinder das Spiel genauso wahrnehmen wie ihre erwachsenen Trainer! Dem ist nicht so! Während beim Erwachsenen das Spielergebnis positiv wie negativ stärker in Erinnerung bleibt, ist es für das Kind jede einzelne Aktion, an der es beteiligt war! Beleg dafür ist, dass es sich an das Spielergebnis, ja selbst an den Namen des Gegnervereins schon bald nicht mehr erinnern kann! Sein Trainer kann sich meist noch an jedes Tor oder Gegentor erinnern!


    Tw, es geht doch nicht darum, was letztendlch hintenrauskommt.
    es geht um die Einstellung, um den Ehrgeiiz. für mich ist es keine Einstellung wenn jemand vor dem Spiel schon sagt, es ist mir egal wie es ausgeht.


    wie reagierst du bei deiner Mannschaft wenn eine Spielerin zu dir kommt und dir mittelt sie wll heute eigendlch nur Spass haben, wie das Spiel,
    dann ausgeht ist ihr egal, und daneben stehen die anderen 10, sind heiss aufs Spiel und bereit sich voll einzusetzen?


    nochmals, es geht nicht um den Sieg oder das Gewinnen, es geht um den gesunden Ehrgeiz das Spiel zu gewinnen. es ist ein Wettkampf, das
    was wir doch auch im Training sinnvoll einsetzten bei dversen Übungen.


    Darum geht es doch im Fussall, sonst könnte man doch eigendlch auch die Tore abschaffen. spielen wir ja wohl auch des öfteren im Training.

  • ich hätte vorher genauer lesen sollen :rolleyes: ...Max hat ja auch gesagt, dass es hauptsächlich Spass machen soll und "Profi" will er auch eigentlich nicht mehr werden ..
    Ich hatte interpretiert, dass er einfach mal ein bisschen Pause braucht, aber vielleicht hat sich auch wirklich seine Einstellung geändert ...
    Dann wäre es auch wirklich fairer dem Stützpunkt gegenüber , seinen Platz freizugeben oder zumindest auch dort mit offenen Karten zu spielen .

  • es geht um die Einstellung, um den Ehrgeiiz. für mich ist es keine Einstellung wenn jemand vor dem Spiel schon sagt, es ist mir egal wie es ausgeht.


    Dann frage ich mich aber, ob tatsächlich stimmt, was der Spieler sagt. Und wenn es stimmt, dann frage ich mich, woran das liegt. Sicher gibt es unter Spielern Unterschiede in Ehrgeiz und Engagement, davon kann ich ein Lied singen, aber die talentierteren Spieler sind typischerweise doch auch die engagierteren, oder? Bei mir war das zumindest der Fall.


    wie reagierst du bei deiner Mannschaft wenn eine Spielerin zu dir kommt und dir mittelt sie wll heute eigendlch nur Spass haben, wie das Spiel, dann ausgeht ist ihr egal, und daneben stehen die anderen 10, sind heiss aufs Spiel und bereit sich voll einzusetzen?


    Dann führe ich ein Gespräch mit dem Spieler, in dem ich unmissverständlich, aber nicht in Form eines Anschisses, vermittle, dass ich von jedem Spieler auf dem Platz vollen Einsatz erwarte. Dass mir nicht so wichtig ist, ob wir am Ende gewinnen oder nicht, mir aber sehr wohl wichtig ist, dass wir Alles für den Sieg getan haben. Ich lege schon immer großen Wert darauf, dass meine Spieler auf dem Platz alles geben, diese Litanei kennen also die Spieler, die ich schon länger trainiere, nur zu gut.


    Aber im vorliegenden Fall bin ich nicht davon überzeugt, dass der Spieler von sich aus keine Lust hat. Mich würde es nicht wundern, wenn er sich in dem aktuellen Umfeld einfach nicht wohl fühlt und deshalb Schwierigkeiten hat, sich mit der Mannschaft zu identifizieren. Dann wäre es doch ein Wunder, wenn er volle Leistung bringen könnte, oder?

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • Günter
    Kein Mensch geht ins Spiel, weil er sich sagt, heute spiele ich mal extra nicht so gut wie ich es kann! Wenn soetwas vorkommt, dann ist meist der Trainer die "sportliche Handbremse"!
    Die Spieleinstellung, Spaß haben zu wollen, halte ich für richtig. Es gibt auch keine Bessere! Denn Spielfreude, Risikobereitschaft und Kreativität lassen sich nicht erzwingen. Wer Angst vor dem Versagen hat, wird nicht an seine sportliche Grenzen gelangen.


    Baert
    Die Vergabe von Ausbildungsplätzen für die Talentförderung orientiert sich nach Maßstäben. Natürlich zählt dazu auch die Bereitschaft. Es ist übrigens ein Normalzustand, das pro Jahr ein paar Talente aus persönlichen Gründen auf dem Stützpunkt aufhören. Auch gibt es Nachsichtungen, in denen sich dann andere Talente qualifizieren können. Wenn ich es aber richtig interpretiert habe, dann hat Max ein Problem mit den Vereinstrainern, nicht mit dem Stützpunkttrainer.

  • tobn


    Lies mal die einzelnen Beiträge durch.


    der Junge wollte aufhören, jetzt hat er das Training reduziert und fühlt sich sauwohl, es macht ihm Spass.


    das im gleichen Verein, gleiches Umfeld.


    und Gespräche die du anregst, haben ebenfalls stattgefunden.


    der Junge steckt in der Pupertät in all seinen Problemen, er ist auf der Suche seinen Weg zu finden.
    4 mal die Woche Training und Spiel ist ihm derzeit eindeutig zu viel. mit weniger Training ist er zur Zeit viel zufriedener.


    Ursache dafür ist dann wohl nicht beim Verein oder Trainer zu suchen. das wäre überall so.


    diese Wegfindung muss man als Erwachsene untersützen, aber auch die Grenzen setzen.


    er muss lernen, dass er da auch für sich Entscheidungen treffen muss, die sowohl Vor- wie Nachteile für ihn bringen und was ihm wichtiger ist.
    es geht halt in einer Gesellschaft nicht alles nach den eigenen Vorstellungen und Wünschen.


    in 4 Wochen kann schon alles wieder anders sein, erkennt velleicht, dass anderes ihm doch wichtig ist.


    gg

  • ja tatsächlich vom Stützpunkt etwas gefordert. Das ist hier doch gar nicht der Fall.


    das war vom Verbandstrainer, nicht vom Stützpunkttrainer.


    klare Ansage des Stützpunktrainers bei der Sichtung:


    das Stützpunkttrainng ist ein Angebot für talentierte Fussballer, das zusätzlich zum Vereinstraining wöchentlch ein Training anbietet.
    es ist kein Ersatz für ein Vereinstraining. Spieler die wir einladen, müssen also bereit sein zusätzlich mehr zum Training zu gehen.



    zumindest Standartsatz bei unserem Stützpunkt. und so sehe ich es auch.


    gg