Es geht ja um ein Grundgefühl: Klar, sagen mir auch Freunde hier Ähnliches! Die Jugend kommt überall zuletzt, ist nur Unterbau, sponsert heimlich die 1.Herren als Aushängeschild - normal! Wenn ich nun wirklich so eine Ausnahme bin, dass ich dagegen angehen will, soll dann auch noch der letzte Mohikaner nur aufgeben, um seine private Ruhe genießen zu können. Das fordert übrigens meine Frau auch: weil ihr Fußball schietegal ist, Hauptsache gute Schulnoten! Kann ich aber nicht, leider, so sinnlos es sein mag ![]()
Haut ruhig drauf, das gibt ein Vorgefühl für morgen...
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Das fordert übrigens meine Frau
wie sagte schon mein Opa, Gott hab ihn selig,:
"willst du in Zufriedenhaeit leben, dann machs wie ich, hör auf deine Frau"
ein weiser Mann.
gg
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Der Sohn trainiert und in einer Mannschaft des Vereins, will zusätzlich noch in einer anderen des selbigen trainieren. Dies Bitte wird ihm nicht gewährt. Was ist daran satzungswidrig ???
Jemand stellt Anträge in der Mitgliederversammlung und will selbst gewählt werden. Er ist selbst kein Mitglied, wird nicht gewählt und die Anträge werden nicht verlesen. Worin besteht hier der Verstoss gegen die Satzung ???
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@kicker:
Du hast sie wörtlich zitiert. Das heisst nicht, dass Du sie verstanden hast.
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Karl: Das Erstaunlichste für mich ist, dass heute praktisch keiner mehr zu verstehen scheint, was ein Verein als gemeinnützige Institution öffentlichen Rechts zu sein hätte: die demokratisch versammelte Mitgliederschaft, nicht eine irgendwie nach innen sich verschließende, hierarchisch-oligarchisch abgestufte Obrigkeit. So soll und darf jedes Mitglied eben selbst bestimmen, welche Versammlungen es besuchen möchte und ihm dies keiner von oben herab vorschreiben bzw. verbieten. Natürlich kollidieren solch Mitgliederrechte mit der heute als normal geltenden Aufstellungsmacht der von Obrigkeiten eingesetzten Trainern, so dass jene im Verbund mit den übergeordneten Verbänden alles versuchen, den ursprünglichen Vereinsstatus zu unterlaufen, um die Macht in die eigenen Hände ihrer Zirkel einer quasi-geschlossenen Gesellschaft zu bekommen bzw. zu behalten, statt ein offenes Miteinander zuzulassen. Ich nehme es dir aber nicht übel, dass du meinst ich hätte nicht verstanden, da deine Auffassung eben ganz den eingepflegten Usualitäten entspricht, die als normal gelten. Wie wenig Bereitschaft überall vorhanden ist, die allseits als üblich eingebürgerte Zweckentfremdung der Vereine mal in Frage stellen zu lassen, über andere und eigentlich korrekte Formen mal nachzudenken, das verwundert mich sehr, wobei ich natürlich auch einsehe, dass es nicht gut wäre, wenn jeder Fußballneuling gleich darauf bestehen würde, auch in der Ersten mittrainieren zu dürfen. Sofern es sich um einen Verein (e.V.) u. nicht einen Club (GmbH/GbR o.ä.) handelt, stünde es aber jedem zu. Da aber jeder bzgl. seiner rechte lt Satzung darauf verwiesen wird, sie vereinsintern durchzusetzen, liegt das eigentliche Problem genau darin: wie sich in seinen individuellen Mitgliedsrechten gegen alles, was seit Jahrzehnten als normal institutionalisiert u. mehrheitsdominant wurde, wehren? Dafür scheint es weder nutzbare Mittel noch gangbare Wege zu geben, so dass die normale Usualität fast unantastbar, obwohl rechtswidrig erscheinen muss...

PS: Das ist die Krux mit dem Normalen. Man weiß als der, der von ihm zum anomalen Abweichler gestempelt wird, dass es Normales im Grunde gar nicht gibt und dennoch ist es unwiderlegbar in Praktiken sedimentiert und beherrscht uns gemeinhin als handlungs- und wirkmächtig (ist also transzendental uns entmündigend gültig als wahr). Der radikale Konstruktivismus wie auch die Systemtheorie setzen hier an, ohne ich das ausführen könnte o. sollte. Wichtig nur: die von mir sog. Obrigkeit ist nur Stellvertreter jener transz. Wirkmächte, also auch nie im Handeln frei, mithin nur mittelbar mit sich glücklich u. seinsmäßig "unerfüllt" (daher auf sich beharren müssend).
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Zitat
Karl: Das Erstaunlichste für mich ist, dass heute praktisch keiner mehr zu verstehen scheint, was ein Verein als gemeinnützige Institution öffentlichen Rechts zu sein hätte: die demokratisch versammelte Mitgliederschaft, nicht eine irgendwie nach innen sich verschließende, hierarchisch-oligarchisch abgestufte Obrigkeit.
Liest Du Dir wirklich durch, was Du schreibst ? Obwohl Dich schon der Vorstand des Vereines Deines Sohnes darauf hingewiesen hat, - hier nochmal: Du bist kein Mitglied, kannst deshalb dort auch keine entsprechenden Rechte für Dich einfordern ! Eigentlich eine einfache Sache, aber vermutlich für einige schwer zu begreifen. -
Karl: wenn dem so wäre, hätte die Jugend definitiv keine Stimme/Mitsprache/Kontrolle (über sich u. eigene Angelegenheiten) u. es wäre absolut nicht verwunderlich, dass zum Fußballabteilungstreffen keinerlei einfache Eltern kommen: Sie haben ja als Mitglieder bzw. Mitgliedervertreter dann eh nichts zu sagen. Ist zwar völlig unsozial und leistet dem Ausplündern ihrer Jugendkasse in der beschriebenen Form Vorschub, ist aber Vereinsrecht? Ok, dann könnte man Vereinen nur in Bezug aufs Kindeswohl aus rechtlichen Konstruktionsgründen jeden Gemeinnutz absprechen, denn wer stimmlos ist, ist auch wehr- und rechtslos - wer das einfach nur "begreift", wundert sich in unserem Land vermutlich auch sonst über nichts, oder?

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Zitat @kicker:
ZitatKarl: wenn dem so wäre,
Dem ist so, wenn es in der Satzung steht ( In der Mitgliederversammlung stimmberechtigt sind Mitglieder ab ... )Zitatwobei ich natürlich auch einsehe, dass es nicht gut wäre, wenn jeder Fußballneuling gleich darauf bestehen würde, auch in der Ersten mittrainieren zu dürfen. Sofern es sich um einen Verein (e.V.) u. nicht einen Club (GmbH/GbR o.ä.) handelt, stünde es aber jedem zu.
Woher nimmst du die rechtliche bzw. satzungsmässige Grundlage dafür, dass es jedem zustünde, in der ersten Mannschaft zu trainieren ?Das meinte ich, als ich schrieb, Du würdest Dir Deine eigene Welt bauen und die Dinge zurecht biegen, wie sie Dir passen.
Wir brauchen nicht mehr zu diskutieren, wenn einfach behauptungen aufgestellt werden, die jeder Grundlage und Realität entbehren
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Karl: das steht alles auf S.3, wo ich die Satzung ja ausführlich zitierte. Gemeinnutz ist der Zweck, dh alle Mitglieder sind gleichberechtigt, keiner darf begünstigt werden, alle Veranstaltungen stehen im Prinzip jedem offen etc.Natürlich kann man nie alles im Detail per Vorschriften o. Bestimmungen regeln, auch klar und Veranstaltungen sind irgendwann voll, es gibt Jugend- wie Erwachsenenabt. (schon wg. versicherungsrechtl. Aspeklen) etc. Aber die Satzung ist in ihrem Zweck eindeutig verankert! Wird nun also die 1.Herren erkennbar (außer für die, die sich blind stellen wollen) besser behandelt als andere Teams, wird der Zweck hintergangen. 1 Mittel, sich dagegen zu wehren/verwahren, wäre es dann, an dieser Veranstaltung gemäß Zweck und Satzung des Vereins teilnehmen zu wollen, dies zu fordern. Speziell bei Kindern fragt sich aber, wie man dies durchsetzen könnte, wenn wer durch bestimmte Praktiken rausgeekelt/mobbt (vgl. Thread von centman) wird. Notfalls sollte man öffentlich machen, dass ein Verein nicht wirklich gemeinnützig ist/agiert, - nur: wo fände dies Gehör, z.B. bzgl. dem Platzhirschen vor Ort, der per Vorab-Selektion der (für wen: die Oberen?) Besten, Bestverwertbaren nicht mal mehr jedes Kind in seinen Verein lässt, also hohe Mauern für creti und pleti errichtet? Die Stadtpolitiker machen doch mit, also wen interessiert es in Deutschland überhaupt, ob Vereine ihrem Zweck, dem Gemeinnutz, gemäß agieren, wirtschaften, für die Gemeinschaft da sind, offen stehen?
Das ist eine sehr entscheidende Frage, da viele Vereine längst Profitunternehmen ähneln, wo hier Einzelne ihrem privaten Hobby steuerbegünstigt fröhnen, dort Einzelne über wie unterm Tisch zT erhebliche Summe abkassieren, was vom öffentlichen Vereinsrecht absolut nicht mehr gedeckt ist. Folge: vielen Vereinen müsste ihr Vereinsstatus mit allen immensen Vorteilen längst aberkannt sein! Offenbar hat von denen, die im Land das Sagen haben, aber niemand daran Interesse, auf die Gemeinnützigkeit von Vereinen zu achten, sie näherhin zu prüfen... Wollte ich also eine Firma, zB nen Fitnessclub, gründen, würde ich ihn als Verein aufziehen u. dann mich selbst und meine Kumpels anstellen, sofern er nicht so konzipiert ist, dass er irgendwann enorme Gewinne erwirtschaftet und als solcher großen Wert, aber wenig Risiko erbringt. Im Kleinen vollzieht sich dies längst, wo zB ein sog. Kreisklassen-Spieler-trainer (o. eben der Freund des Vorstandes) neben Handgeldern auf 400-Euro-Basis dafür bezahlt wird, dass er de facto nur für einen Verein als Verstärkung spielt. Dies Geld fehlt dann logischerweise woanders, meist in der Jugendkasse, da die Jugend eben ohne Stimme ist im deutschen Verein... Eigentlich ein Skandal, für mich jedenfalls, denn genau dementsprechend sieht es dann in vielen Vereinen faktisch aus!
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Zitat @kicker:
Zitat1 Mittel, sich dagegen zu wehren/verwahren, wäre es dann, an dieser Veranstaltung gemäß Zweck und Satzung des Vereins teilnehmen zu wollen, dies zu fordern.
Das kriegst Du auch noch hin. Sag dann mal Bescheid, ob man Deiner Forderung nachkommt.Deine "Probleme" im Verein kann ich voll nachvollziehen, so wie Du Recht und Satzung in Deinem Sinn auslegst.
Vielleicht nehmen alle anderen auch die falschen Mittel, dass sie Deiner Logik nicht folgen können ?
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Alternativ könnte man ja auch Vereinsmitglied werden. Dann dürfte man wählen, Anträge stellen und könnte sich sogar wählen lassen.
Aber das ist wohl zu viel verlangt...
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Alternativ könnte man ja auch Vereinsmitglied werden.
Sensationeller Vorschlag. Paulwurf,du verdienst meine Bewunderung.
wir hatten ja schon mal die Diskussion über Mitgliedsbeitragserhöhung mit einer durchaus vernünftigen Argumentation dafür.
Dies ist für mich ein ganz gravierender Grund, gerade in klenen Vereinen für einen niedrigen Beitrag.
Dadurch kann jeder für ein paar Euro Mitglied werden, Anträge einbringen, wählen und wählbar.bei uns im Veren, macht es fast keinen Unterschied, ob ich 2 Kinder oder die Familie als Mitglied anmelde.
bei 3 Kinder ist es sogar günstiger, aber wer hat schon 3 Kinder in der heutigen Zeit.also Leute, mehr Kinder in die Welt setzten, und schon hat man Vorteile im Verein. so einfach ist das.
um überall mitreden zu können war ich mal eine zeitlang in 4 Vereinen Mitglied. als dann umgestellt wurde auf jährliche zahlungsweise, wurde es auch mir zuviel
und es gab ein Veto der Kassenwartin im Haus.gg
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Ich hab halt manchmal lichte Momente, guenter.

Heute Abend spielt unsere Herrenmannschaft in der Bayernliga, werde mir die Vereinssatzung unter den Arm klemmen und verlangen, eingewechselt zu werden. Mal sehen, was passiert....

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Hättet ihr euch nicht so früh einen Fernseher angeschafft, hättet ihr mehr Zeit gehabt und desahlb auch 3 Kinder!
Heute abend wird im Fernsehen auf dem Zweiten Championsliga gezeigt! Da ist es doch so leer auf den Straßen wie am Heilig Abend!
Demnächst wird sogar das Training vor dem Fernseher per Videoanalyse gemacht! Wozu noch lange auf dem Rasen herumrennen, wenn die Wahrheit per Fernbedienung gezeigt werden kann?
Gäbe es nicht immer so tolle Fernsehprogramme, würden sich auch mehr Väter und Mütter als Mitglieder im Verein anmelden. In den Niederlanden gibts nur Scheiß-Programme, manchmal sogar noch mit "deutschen Untertiteln"
.Da ist es kein Wunder, dass Alle immer auf dem Sportplatz sind!
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Heute Abend spielt unsere Herrenmannschaft in der Bayernliga, werde mir die Vereinssatzung unter den Arm klemmen und verlangen, eingewechselt zu werden. Mal sehen, was passiert....
Ich probier´s beim nächsten Spiel unserer Damen. Wenn man mich ablehnt, klage ich mit Bezug auf das AGG wegen geschlechtlicher Diskriminierung. Zur Not gehe ich bis zum EuGH...
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Wozu in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Wäre es nicht auch ein prima Idee, den Disput in der heimischen Küche auszutragen? Wenn dann die Frau am Herde schon erkennt, dass der werte Gatte nicht alle Tassen im Schrank hat, dann braucht man den langen Weg durch die Instanzen doch gar nicht erst anzutreten!
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@paulwurf: Um auch Geld für die 1.Herren subventionieren zu dürfen? Es ist halt so wie immer im Leben: wer nicht mitdenken u. verstehen will, der muss auch nicht. Ich sehe Vereine - mittlerweile - anders als die meisten u. keiner muss dem folgen. Es ist nur sehr aufschlussreich für mich, wie der Status quo verteidigt wird, auch wenn ich die Motive dafür absolut nicht verstehe! Bzw. nur spekulativ so deuten kann, dass die Kommentatoren eben irgendwie auch auf der Sonnenseite stehen o. sich so fühlen, daher das Bestehende für sich gutheißen "müssen". Ist ja auch jedem sein Recht heutzutage und unangenehme Wahrheiten hat noch nie jemand gern gehört. Erst wenn man selbst o. die eigene Familie leidet, einen schmerzlichen Schaden hat, wacht mancher auf. Wobei es den meisten auch dann zuviel Mühe wäre, sich aufzuregen. Sonst würde Gesellschaft auch gar nicht funktionieren, jeder ständig auf die Barrikaden gehen. Es muss schon echt schmerzen, bevor ein Mensch den A hoch kriegt, ist bei mir nicht anders wie bei jedem! Nur "will" ich zZ eben bemerken, dass manches an Vereinssatzungen nur Makulatur ist, was Beiträge hier - trotz Führen ad absurdum - letztlich zT bestätigen: Anlass waren Tausender an die Herren aus der Kasse der Jugend, die nicht mal Koordinationsleitern erhält - alles super so!?

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Hättet ihr euch nicht so früh einen Fernseher angeschafft, hättet ihr mehr Zeit gehabt und desahlb auch 3 Kinder!
@TW
jeztzt hab ich dich endlich mal.
ich habe 3 eigene Kinder, dafür 15 Jahre Zeit gelassen, immer Kraft gesammelt und dann trainingsfreie Zeit, verbunden mit Stromausfall, sofort ausgenutzt.
Machbar also auch noch in der heutigen Zeit. Ist doch wie beim Fussball, man muss sich nur auskennen und wissen was man wann machen kann.gg
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